Schlagwort: Google Maps

  • Internet: Google feiert 25. Geburtstag

    Internet: Google feiert 25. Geburtstag

    Die Geschichte von Google begann vor 25 Jahren in einem Vorort von San Francisco in den USA. Heute hat sich die Suchmaschine weltweit unentbehrlich gemacht.

    Es ist eine Geschichte, die die Legende des Silicon Valley geprägt hat. Die Geschichte von zwei Studenten, die in ihrer Garage eines der mächtigsten Unternehmen der Welt gründeten: Google. 25 Jahre später werden von Google nicht nur indizierte Daten im Internet zur Verfügung gestellt, sondern Reisende auf der ganzen Welt können sich mit Google orientieren, fast alles bezahlen, ein Restaurant finden oder Dutzende von Sprachen „on the fly“ übersetzen. Google hat sich im World Wide Web regelrecht unentbehrlich gemacht. Die Erfolgsgeschichte begann im Jahr 1998 in einem Vorort von San Francisco (USA).

    Zu dieser Zeit hatten Larry Page und sein Kommilitone Sergej Brin gerade ihr Studium an der renommierten Stanford University abgebrochen, um sich ganz ihrem n euen Geschäft widmen zu können. Die beiden Männer hatten allerdings Schwierigkeiten, über die Runden zu kommen, bis sie ihr Projekt einem Investor vorstellten, der ihnen daraufhin einen Scheck über 100.000 Dollar ausstellte. Ihre Suchmaschine soll die Indexierung von Informationen im Internet revolutionieren. Es ist die Geburtsstunde eines Imperiums.

    Doch dann gerät Google wegen seines Umgangs mit persönlichen Daten ins Kreuzfeuer der Kritik und wird in Europa wegen des Missbrauchs seiner marktbeherrschenden Stellung mit Rekordstrafen belegt. Ist Google also zu beherrschend und deswegen gefährlich geworden? In den letzten Monaten allerdings wurde der Einfluss von Google durch neue Akteure wie die künstliche Intelligenz des Chatbots GPT, der auf alles eine Antwort hat, mehr und mehr in Frage gestellt…

  • Alpes-Maritimes: Einwohner von Villars-sur-Var leiden unter Fehler in Google Maps

    Alpes-Maritimes: Einwohner von Villars-sur-Var leiden unter Fehler in Google Maps

    Ein GPS-Fehler verärgert die Bewohner eines kleinen Dorfes in den französischen Seealpen. Seit mehreren Monaten stecken immer wieder fehlgeleitete grosse Lastwagen in der Gemeinde Villars-sur-Var fest. 

    Die Ruhe von Villars-sur-Var (Alpes-Maritimes), einem kleinen Dorf im Hinterland von Nizza, war in letzter Zeit stark gestört. Wie so oft malte der Künstler Christian Saxemard, Einwohner von Villars-sur-Var, in seinem Atelier. Dann hörte er plötzlich „einen großen, großen Lärm, etwas Riesiges“. Ein 44-Tonnen-Lastwagen hat auf seinem Weg alles weggerissen, auch den Zaun des Hauses von Christian Saxemard. Der Fahrer, ein Italiener, hatte auf dieser Straße, die für Fahrzeuge über 15 Tonnen gesperrt ist, eigentlich nichts zu suchen.

    Der unglückliche LKW-Fahrer erklärt, dass er seinem Google-GPS gefolgt sei. „Google leitet die Lastwagen auf diese enge und gefährliche Departementsstraße, die direkt nach Villars-sur-Var führt“, erklärt Carole Borrelli, die erste stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde, auf dem Sender France 2. Google Maps leitet die LKWs nämlich nicht die Hauptstraße, sondern auf eine kleine steile Straße, die für Fahrzeuge über 15 Tonnen gesperrt und auch nicht geeignet ist. Die grossen Wagen bleiben dann natürlich oft stecken und verursachen darüber hinaus zahlreiche Schäden in der Gemeinde.

    Die stellvertretende Bürgermeisterin schlägt Alarm und fordert Google auf, die Route zu ändern, da sie irgendwann einen schlimmen Unfall befürchtet.

  • Mysteriöses schwarzes Loch im Pazifischen Ozean auf Google Maps verblüfft die Internetnutzer

    Mysteriöses schwarzes Loch im Pazifischen Ozean auf Google Maps verblüfft die Internetnutzer

    Ein seltsames schwarzes Loch, das mitten im Pazifischen Ozean auf einem Satellitenbild von Google Maps entdeckt wurde, fasziniert die Internetnutzer schon seit einigen Tagen. Von seriösen Theorien bis hin zu den weit hergeholten, jeder hat seine eigene Hypothese.

    Ein Internetnutzer machte im Oktober eine faszinierende Entdeckung. Als er mit seinem Computer den Pazifischen Ozean auf Google Maps durchsuchte, stieß er auf ein seltsames Bild. Ein „schwarzes Loch“, das sich mitten in den Ozean verirrt hat.

    Fasziniert teilte der Internetnutzer Kokoblocks seine Entdeckung auf der Community-Website Reddit, wo die Redaktion der Zeitung Ouest-France sie entdeckte. Das „Schwarze Loch“, das er beschreibt, sieht auf den ersten Blick wie eine Insel in Form eines gleichschenkligen Dreiecks aus. Es ist von einer weißen Linie umgeben, die Schaumkronen auf Wellen zu sein scheint. Aber das Zentrum ist keine Insel im Ozean. Es ist schwarz, ganz schwarz. Könnte es ein echtes schwarzes Loch sein?

    Die Internetnutzer teilten schnell ihre Hypothesen. Einige sahen darin einen „ausbrechenden Vulkan“, „den Gipfel eines Berges“ oder ein „zensiertes Gebiet“. Andere stellten sich „das Bermuda-Dreieck“, „einen Durchgang zu einer anderen Dimension“, „den Eingang zur Hohlen Erde“, „eine geheime Militärbasis“ oder sogar die geheimnisvolle Insel aus der Fernsehserie Lost vor, in der ein Flugzeug auf einer mysteriösen Insel abstürzte. In solchen Fällen kann die Phantasie der Internetnutzer sehr, sehr fruchtbar sein. Selbst wenn sie keine wirkliche Erklärung finden, können sie sich alles vorstellen.

    Die Internetnutzer haben schließlich drei plausible Erklärungen gefunden. Und sie sind recht bodenständig. Der Ort des Geschehens steht fest: Es handelt sich um Vostok Island, eine unbewohnte, 24 Hektar große Insel im Pazifik, die zur Republik Kiribati gehört. Sie ist auch als Bostockinsel, Wostokinsel oder Anne-Insel bekannt. Die Vegetation auf der Insel soll so dicht und dunkelgrün sein, dass sie vom Himmel her schwarz erscheint. Eine andere Möglichkeit: eine Insel, die von Google absichtlich unscharf dargestellt wird, wie zum Beispiel der Elysée-Palast oder das Gefängnis Baumettes in Marseille. Oder einfach ein Fehler im Satellitenbild.

    Vostok Island, ein unbewohnter Ort mitten im Pazifischen Ozean, ist ein Zufluchtsort für Vögel wie Rotfußtölpel, schwarze Noddis und pazifische Fregattvögel.