Schlagwort: Gironde

  • Feuer in der Gironde: Beeindruckender Feuertornado gefilmt

    Feuer in der Gironde: Beeindruckender Feuertornado gefilmt

    Ein Feuertornado, ein relativ seltenes und beeindruckendes Naturphänomen, entstand beim Grossbrand im Wald von Saumos in der Gironde, wo seit Montag, dem 12. September, bereits mindestens 3.200 Hektar in Rauch aufgegangen sind.

    Die Flammen wüten schon wieder in der Gironde, wo ein neues Feuer nach den schrecklichen Bränden des Sommers seit Montag bereits mindestens 3.200 Hektar Land verbrannt hat und mehrere hundert Menschen evakuiert werden mussten.

    Ein Hubschrauber von France 3 Aquitaine überflog das Feuer und konnte die Entstehung eines beeindruckenden Feuertornados festhalten. Dieses Naturphänomen, das manchmal auch als „Fackel“ bezeichnet wird, wird normalerweise durch einen aufsteigenden Luftwirbel, der die Flammen mit sich reißt, ausgelöst, heißt es auf der Website von La Chaîne Météo.

    „Dieser Tornado mag aus der Perspektive des Hubschraubers klein erscheinen, aber er steigt in einem engen Wirbel weit über den Wald hinauf“, beobachtete der schottische Meteorologe Scott Duncan.

    Der Brand in der Gemeinde Saumos, einem Dorf zwischen den Stränden des Atlantiks in der Nähe des Badeortes Lacanau und dem Großraum Bordeaux, wo am Montag Hitzerekorde gemessen wurden, ist am Mittwoch noch immer im Gange.

    Eine gerichtliche Untersuchung zur Ursache des Feuers wurde eingeleitet. Am Dienstag wurden weitere 300 Personen evakuiert, sodass sich die Gesamtzahl der Evakuierten innerhalb von 24 Stunden auf „840 Personen“ in Saumos und der Nachbargemeinde Sainte-Hélène erhöhte, wie die Präfektin des Departements Gironde, Fabienne Buccio, am späten Dienstagnachmittag vor Ort berichtete.

  • Neues Feuer in der Gironde: Nach „unruhiger Nacht“ 3.500 Hektar verbrannte Fläche

    Neues Feuer in der Gironde: Nach „unruhiger Nacht“ 3.500 Hektar verbrannte Fläche

    Vier Wohnhäuser wurden zerstört und mehr als 800 Menschen wurden seit Beginn des Feuers am Montag evakuiert.

    Das Feuer, das am Montag, dem 12. September, in der Gemeinde Saumos in der Region Gironde ausgebrochen ist, schritt in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch weiter voran. Die neue, noch vorläufige Bilanz beläuft sich auf mindestens 3.500 Hektar verbrannte Fläche, wie France Bleu Gironde berichtet.

    Rund 920 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Vier Häuser wurden zerstört und mehr als 800 Menschen wurden seit Beginn des Feuers am Montag evakuiert. Bereits am Montagabend mussten 540 Personen in den Gebieten Saumos und Sainte-Hélène ihre Häuser und Wohnungen verlassen.

    „Der Wald brennt wie Stroh“
    Laut dem Bürgermeister von Sainte-Hélène, Lionel Montillaud, der am Mittwoch von France Bleu Gironde befragt wurde, „war die Nacht unruhig, aber die Feuerwehr hat eine bemerkenswerte Arbeit geleistet, um das Fortschreiten des Feuers einzudämmen“. Er sagte, dass die Feuerwehr seine Gemeinde während der Nacht „vor den Flammen bewahrt“ habe.

    Die für Mittwochmorgen vorhergesagten Windböen bereiten den Einsatzkräften grosse Sorge. Die Virulenz der Brände, die durch die Trockenheit und den Klimawandel verursacht wurden ist enorm. Die Feuerwehr meldet: Der Wald brennt wie Stroh, denn es hat seit Monaten nicht genügend geregnet.

  • Gironde: 8.000 evakuierte Einwohner dürfen wieder in ihre Häuser zurückkehren

    Gironde: 8.000 evakuierte Einwohner dürfen wieder in ihre Häuser zurückkehren

    Der lang ersehnte Regen erleichterte die Arbeit der Feuerwehrleute, insbesondere bei dem Mega-Feuer in der Gironde. Das Feuer ist war am Sonntag, dem 14. August, nach sechs Tagen Kampf endlich unter Kontrolle. 8.000 evakuierte Einwohner können in ihre Häuser zurückkehren.

    Thierry Goret aus Hostens (Gironde) ist erleichtert, als er am Sonntag, dem 14. August, endlich in sein Hause zurückkehren kann. In der Gironde ist der riesige Brand nun unter Kontrolle. „Es ist ein Glück, nach Hause zu kommen. Das Haus steht noch. Es ist nicht abgebrannt, also haben wir großes Glück“, freut er sich vor der Kamera von France 2. Kaum ist er angekommen, teilt er seine Gefühle mit seinen Nachbarn. Auch seine Haustiere kann begrüssen. Auch Steven Rieublanc aus Bélin-Béliet (Gironde) findet seine beiden Katzen, die er in der Eile hatte zurücklassen müssen, gesund und munter wieder.

    8.000 Evakuierte dürfen nach Hause zurückkehren
    Die Bewohner von Hostens, die bereits im Juli schon einmal evakuiert wurden, nehmen die Situation gelassen. Der Bürgermeister der Gemeinde, Jean Louis Dartiailh, sagt dem Sender France 2: „Wir haben ein wenig Hoffnung, dass wir jetzt wieder normal funktionieren können“. Insgesamt dürfen am Sonntag mehr als 8.000 Evakuierte in ihre Häuser zurückkehren.

  • Feuer in der Gironde: Regen verschafft Atempause – „Gefahr des Wiederaufflammens besteht weiter“

    Feuer in der Gironde: Regen verschafft Atempause – „Gefahr des Wiederaufflammens besteht weiter“

    Seit Dienstag hat das Feuer in der Gegend von Hostens nochmals 7.400 Hektar verbrannt. Jetzt haben Niederschläge eingesetzt, was den Feuerwehrleuten Erleichterung verschafft.

    Der Brand mit der Bezeichnung „Landiras-2“, der seit Dienstag im Süden der Gironde wütet, gilt als „unter Kontrolle“, ist aber „noch nicht gelöscht“, wie die Präfektur am Sonntag, dem 14. August, mitteilte. Die Bilanz dieses zweiten gigantischen Brandes in Landiras wird mit 7.400 Hektar angegeben. „Die Risiken eines Wiederaufflammens bestehen weiterhin“, warnt die Präfektur in ihrer Erklärung.

    Die Situation habe sich dank des Regens in der Nacht „erheblich verbessert“, sagte Oberstleutnant Arnaud Mendousse vom Brand- und Rettungsdienst des Departements Gironde gegenüber Franceinfo. „Es sind zwischen 10 und 30 Liter pro Quadratmeter im gesamten Gebiet gefallen, aber auf einen Boden, der extrem trocken war“. „Wir wissen, dass dies eine Atempause verschafft, aber es bedeutet nicht das Ende des Kampfes gegen das Feuer. Wir wissen, dass, wenn es in 48 bis 72 Stunden nicht weiter regnet, die Gefahr wieder groß werden wird.“

    „Der Boden bleibt extrem heiß“
    In der Umgebung von Hostens waren am Sonntagmorgen die von der Trockenheit gelb gewordenen Felder wieder feucht. Dicke Wolken hingen noch am frühen Morgen über dem Kommandoposten der Feuerwehr, die die Lage für den Tag als „günstig“ einschätzte. „Die Luftfeuchtigkeit ist hoch und die Temperatur relativ niedrig, um die 25°C, was uns erlauben wird, unsere Bemühungen fortzusetzen. Das Feuer ist aber absolut nicht gelöscht, der Boden bleibt extrem heiß“, sagt Arnaud Mendousse.

    In dem Brandgebiet werden weiterhin umfangreiche Mittel zu Land und in der Luft mobilisiert. Rund 400 Feuerwehrleute aus Deutschland, Rumänien, Polen, Österreich, Griechenland und Italien unterstützen weiterhin die französischen Feuerwehrleute.

  • Brände in der Gironde und in den Landes: Feuerwehrleute fürchten Gewitter und Blitzschlag

    Brände in der Gironde und in den Landes: Feuerwehrleute fürchten Gewitter und Blitzschlag

    Auch während der Gewitter sind die Feuerwehrleute in der Gironde und in den Landes weiterhin massiv gegen die Brände im Einsatz.

    Ein Pensionär und Freiwilliger fährt mit seinem Lieferwagen durch die Gemeinde Hostens (Gironde), um nach wieder aufflammenden Brandherden zu suchen. „Ich bin sozusagen ein rollender Kommandoposten“, kommentiert er auf dem Sender France 3. Sobald er Flammen entdeckt, ruft er professionelle Hilfe, die innerhalb weniger Minuten eintrifft. Solche Brandherde gibt es jeden Tag. Auf den Straßen sind auch Landwirte als Patrouille unterwegs. Der 23-jährige Louis Vandenburie ist seit sechs Tagen dabei. Aus dem Gers kommend, hilft er mit seinem Tanklaster. „Wir schlafen, wenn wir können, versorgen die Feuerwehrleute ständig mit Nachschub und bewässern die Feuerschneisen“, erklärt er.

    Gewitter von den Feuerwehrleuten gefürchtet
    Die vor 24 Stunden eingetroffenen ausländischen Feuerwehrleute sind ebenfalls voll im Einsatz. Deutsche Feuerwehrleute wühlen die Erde um und bewässern die Waldränder. „Das ist der schlimmste Brand, den ich je gesehen habe. In Deutschland kennen wir keine so großen Brände“, stellt Simon Fritz, ein deutscher Feuerwehrmann, fest. Die Situation ist immer noch heikel, das Feuer schreitet zwar nicht weiter voran, ist aber noch nicht unter Kontrolle

    Die Feuerwehrleute fürchten sich vor den eintreffenden Gewittern. „Nach Aussage der Feuerwehrleute ist es die Nacht aller Gefahren“, sagt der Journalist Jean Poustis, der für France 3 aus Hostens berichtet. „Was sie am meisten fürchten, sind trockene Gewitter ohne Regen, mit Windböen und vor allem Blitzen“, fährt der Journalist fort. Die Feuerwehrleute bleiben die ganze Nacht über mit Meteo France in Kontakt, um herauszufinden, wo genau die Blitze einschlagen könnten.

  • Feuer in der Gironde: Lage stabilisiert sich am Samstag

    Feuer in der Gironde: Lage stabilisiert sich am Samstag

    In der Gironde legt das Monster-Feuer am Samstag, dem 13. August, eine Pause ein.

    Am Samstag, den 13. August, legt das Feuer in der Gegend von Hostens (Gironde) offensichtlich eine Pause ein. Die Situation scheint sich stabilisiert zu haben. Die Nacht war ziemlich ruhig. Seit über 36 Stunden halten die Feuerwehrleute das Feuer in Schach. Ein Feuer, das 7.400 Hektar Wald vernichtet hat und das zur Evakuierung von 10.000 Menschen führte. Die Feuerwehrleute hoffen auf Grund der sinkenden Temperaturen das Feuer eindämmen zu können.

    Ein weiteres Feuer
    Ein weiterer Brand brach in der Nacht in den Landes, in der Nähe von Sore, aus. Auch dorthin wurden Feuerwehrleute aus der Gironde zur Unterstützung geschickt. Sie konnten das Feuer eindämmen, das nun unter Kontrolle ist. Es hat etwa 15 Hektar Vegetation zerstört. Inzwischen konnte auch der Verkehr auf der A63 Bordeaux-Bayonne wieder freigegeben werden. Andere Straßen in der Region bleiben aber weiterhin gesperrt. In Hostens hat die Feuerwehr Unterstützung aus europäischen Nachbarländern erhalten. In der Nacht sind österreichische Feuerwehrleute eingetroffen und polnische Feuerwehrleute werden in Kürze erwartet. Es ist weiterhin grosse Wachsamkeit geboten, da die Gewitter, die für dieses Wochenende angekündigt sind, durch Blitzschlag weitere Brände entfachen könnten.

  • Brände in der Gironde: Deutschen Feuerwehrleute sind zur Unterstützung eingetroffen

    Brände in der Gironde: Deutschen Feuerwehrleute sind zur Unterstützung eingetroffen

    In ihrem erbitterten Kampf gegen die Flammen können die französischen Feuerwehrleute seit Donnerstagabend, 11. August, auf Verstärkung aus Deutschland zählen. Die deutschen Feuerwehrleute sind bereits seit Freitagmorgen in Belin-Béliet im Einsatz.

    Kaum sind die deutschen Feuerwehrleute am Brandort in Belin-Béliet (Gironde) angekommen, sind sie auch schon bei der Arbeit. Ausgerüstet mit Wassersäcken löschen sie heiße Stellen, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Die fast ungezähmten Waldbrände sind für sie ein ungewohntes Terrain. „Die Landschaft, die Pflanzen, die hier wachsen, sind anders als bei uns, und auch der Boden ist anders. Also sind wir gezwungen, unsere Arbeitsweise anzupassen“, kommentiert Teamleiter Simon Friz gegenüber France 2.

    Neue Techniken erlernen
    Die Organisation ist noch nicht perfekt, und die Sprachbarriere macht die Arbeit nicht einfacher. „Es ist eine Fachsprache, also schaffen wir es, uns gegenseitig zu verstehen. Das zwingt einen, sich vielleicht ein bisschen mehr zu konzentrieren“, meint ein französischer Feuerwehrmann. Die anwesenden Deutschen haben sich alle freiwillig gemeldet, um die Flammen im Südwesten Frankreichs zu bekämpfen. „Wir sind stolz, hier zu sein. Alle Kollegen haben große Lust, zu lernen, sich zu verbessern und natürlich auch, den französischen Feuerwehrleuten effektiv zu helfen“, sagt der deutsche Feuerwehrmann Heiko Basten. Etwa 60 deutsche Feuerwehrleute wechseln sich bei der Brandbekämpfung in der Gironde ab. Bald werden sich 300 Feuerwehrleute aus anderen europäischen Ländern zu ihnen gesellen.

  • Brände in der Gironde: „Keine signifikante Ausbreitung, das ist die gute Nachricht der Nacht“

    Brände in der Gironde: „Keine signifikante Ausbreitung, das ist die gute Nachricht der Nacht“

    Die verbrannte Fläche liegt immer noch bei etwa 7.500 Hektar.

    Die Brände in der Gironde schritten in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, den 12. August, nicht weiter voran, wie die Präfektur bei einer Pressekonferenz um 8.30 Uhr mitteilte. Die verbrannte Fläche beträgt weiterhin etwa 7.500 Hektar. „Das ist die gute Nachricht der Nacht“, sagte Ronan Léaustic, Unterpräfekt von Arcachon. Allerdings „mahnen uns die Wetterbedingungen, heute sehr wachsam zu sein“. Rund 1.100 Feuerwehrleute bekämpfen den Brand.

    Fast 7.500 Hektar verbrannte Fläche in der Gironde. Das wieder aufgeflammte Feuer in Landiras vernichtete innerhalb der ersten 48 Stunden ungefähr 7.400 Hektar Land, nachdem dort im Juli bereits 14.000 Hektar verbrannt waren. Angesichts der fortschreitenden Flammen mussten etwa 10.000 Menschen in der Gironde und im benachbarten Departement Landes evakuiert werden.

    Auch das Jura ist betroffen. Seit Dienstag haben zwei Brände im Süden des Departements rund 660 Hektar Wald vernichtet. Das Fortschreiten eines der Brände in den Gemeinden Vescles und Cernon konnte am Donnerstagnachmittag „verlangsamt“ werden, während der andere nach Angaben der Präfektur „fixiert“ wurde.

    Günstige Wetterbedingungen für Brände. Die heißen Temperaturen, die „voraussichtlich bis Samstag anhalten werden und sehr trockene Luft mit sich bringen“, schaffen laut der Präfektur des Departements Gironde ein „sehr ernstes Risiko für den Ausbruch von Bränden“.

  • Brände in der Gironde und in den Landes: Feuerwehrleute kämpfen gegen Flammenwände

    Brände in der Gironde und in den Landes: Feuerwehrleute kämpfen gegen Flammenwände

    Am Donnerstag, dem 11. August, kämpften in der Gironde und in den Landes noch immer mehr als tausend Feuerwehrleute an mehreren Fronten. An manchen Orten standen sie riesigen Flammenwänden gegenüber.

    Am Boden und in der Luft kämpfen die Feuerwehrleute gegen ein Feuer, das in der Gironde und in den Landes alles zerstört, was sich ihm in den Weg stellt. Innerhalb von nur wenigen Minuten kann das Feuer erneut ausbrechen, nachdem es zunächst unter Kontrolle schien. Dann muss man versuchen, sich einen Vorsprung zu verschaffen. Die Feuerwehrleute positionieren sich vor den Flammen und warten auf sie, um sie zu stoppen. „Es ist beeindruckend, selbst für uns. Niemand kann wissen, was passieren wird, mit dem Wind, der sich ständig ändert, es ist ein Horror“, sagt ein Feuerwehrmann gegenüber Franceinfo.

    Komplizierte Bedingungen
    Wenn sich der Wind dreht, müssen sie sich bewegen, um sich neu zu positionieren. Seit zwei Tagen findet eine Jagd statt, bei der die Feuerwehrleute unter komplizierten Bedingungen dem Feuer hinterherjagen. „Es ist heiß, trocken, windig und irgendwie bösartig“, beschreibt Kommandant Matthieu Jomain, Leiter der Kommunikationsabteilung des SDIS 33, die Situation. Der Walzer der roten Löschfahrzeuge wird weitergehen, bis das Feuer besiegt ist.

  • Gironde: Der Bürgermeister von Hostens fordert von Elisabeth Borne Einsatz des Militärs

    Gironde: Der Bürgermeister von Hostens fordert von Elisabeth Borne Einsatz des Militärs

    Das wieder aufgeflammte Feuer in der Gironde hat erneut 7.400 Hektar Wald verbrannt, nachdem das Feuer im Juli schon fast 15.000 Hektar vernichtet hatte.

    „Ich habe sie gebeten, die Armee zur Überwachung des Brandgebietes einzusetzen“, sagte der Bürgermeister von Hostens Jean-Louis Dartiailh am Donnerstag, dem 11. August, gegenüber Franceinfo.

    Die Gemeinde Hostens sieht sich nur einen Monat nach einem ersten Riesen-Feuer, das 15.000 Hektar Wald in der Gironde verbrannt hatte, mit einem erneuten Aufflammen des Brandes konfrontiert. Derzeit kämpfen 1.100 Feuerwehrleute gegen die Flammen, die seit Dienstagabend bereits wieder 7.400 Hektar Vegetation vernichtet haben. Am Donnerstagabend ist Verstärkung aus der Europäischen Union eingetroffen.

    Alle 1.500 Einwohner von Hostens mussten ein zweites Mal evakuiert werden. Die grössten Bedenken des Bürgermeisters von Hostens richten sich allerdings auf „die Zeit nach dem Feuer“. „Wir sind erschöpft, denn seit einem Monat überwachen wir dieses Feuer rund um die Uhr“, erklärt er. Die Überwachung wird von Freiwilligen durchgeführt, „auch wenn wir die Unterstützung der Feuerwehr hatten“, erklärt Bürgermeister Jean-Louis Dartiailh. Bisher gab es für die Überwachung der Brandgebiete viele Freiwillige, weil „es Leute sind, die Urlaub haben“. Die Überwachung nach dem aktuellen Brand wird jedoch „Wochen, ja Monate“ dauern und der Bürgermeister befürchtet, dass er „nicht mehr in der Lage sein wird, diese Überwachung durchzuführen, insbesondere da das verbrannte Gebiet immer größer geworden ist“.

    Als die Premierministerin am Donnerstag die Region besuchte, bat Bürgermeister Jean-Louis Dartiailh um die Hilfe der Armee für die Zeit nach dem Brand. Élisabeth Bornes Antwort fiel allerdings ausweichend und für den besorgten Bürgermeister unbefriedigend aus.