Schlagwort: Gewerkschaften

  • Rentenreform: Gewerkschaften planen neuen Streiktag für den 31. Januar

    Rentenreform: Gewerkschaften planen neuen Streiktag für den 31. Januar

    Für den 31. Januar ist ein neuer Mobilisierungstag mit Streiks und Demonstrationen geplant. Die Gewerkschaft CFDT veröffentlichte eine entsprechende Ankündigung auf dem Sender BFMTV.

    Die Gewerkschaft CFDT hat gegenüber dem Sender BFMTV angekündigt, dass für den 31. Januar ein neuer Mobilisierungstag gegen die Rentenreform geplant ist.

    Am 19. Januar protestierten „mehr als zwei Millionen“ Menschen in mehr als 200 Demonstrationszügen in ganz Frankreich, darunter etwa 400.000 allein in Paris, wie die Gewerkschaft CGT erklärte. Das Innenministerium spricht von 1,12 Millionen Demonstranten, davon etwa 80.000 in der Hauptstadt.

    Gestärkt durch diese Zahlen planen die acht großen Gewerkschaftsverbände (CFDT, CGT, FO, CFE-CGC, CFTC, Unsa, Solidaires und FSU) nun einen zweiten Aktionstag, der am Donnerstagabend auf den 31. Januar festgelegt wurde. Auch für die Tage vor diesem Datum rufen die Gewerkschaften und mehrere Jugendbewegungen dazu auf, „die Aktionen zu vervielfachen“, insbesondere um den 23. Januar herum, an dem der umstrittene Gesetzentwurf dem Ministerrat vorgelegt werden soll.

  • Rentenreform: CGT spricht von 400.000 Demonstranten allein in Paris

    Rentenreform: CGT spricht von 400.000 Demonstranten allein in Paris

    Die Zahl der Protestierenden ist stark gestiegen im Vergleich zur Großkundgebung gegen die Rentenreform am 5. Dezember 2019. Bei den Protesten gegen die Rentenreform kam es am Donnerstagnachmittag rund um die Place de la Bastille zu Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten, bei denen Wurfgeschosse und Tränengas zum Einsatz kamen.An der Spitze des Demonstrationszuges warfen Mitglieder des Schwarzen Blocks und weiterer radikalisierter und gewaltbereiter Gruppierungen Mülltonnen, Flaschen und Rauchbomben auf die Ordnungskräfte. Die polizei- und Gendarmerie-Einheiten versuchten, die gewalttätige Gruppe unter Einsatz von Tränengas zu zerstreuen, nur wenige Schritte von der Place de la Bastille entfernt.Nach Angaben der Polizeipräfektur kam es während der Demonstration, die gegen 14.15 Uhr auf der Place de la République begann und über die Bastille zur Place de la Nation führte, zu 20 Festnahmen. Es ist „legitim“, dass sich alle Bürger äußern können, sagte Präsident Emman…

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  • Rentenreform: 77.4 % der Lokführer im Personenverkehr streiken

    Rentenreform: 77.4 % der Lokführer im Personenverkehr streiken

    Am Donnerstag, 19. Januar, dem ersten Tag der Mobilisierung gegen die Rentenreform, erreichte die Streikquote unter allen Angestellten der SNCF 46,3%. Fast drei von zehn Beamten (28%) streikten am Donnerstagmittag im staatlichen öffentlichen Dienst Frankreichs mit 2,5 Millionen Beschäftigten. Diese Zahl wurde vom Ministerium für den öffentlichen Dienst bekannt gegeben und ist im Vergleich zu 2019 um fünf Prozentpunkte gesunken. Rund 40% der Beschäftigten des Stromkonzerns Engie streiken gegen die geplante Rentenreform, wie der französische Energieversorger am Donnerstagnachmittag mitteilte.Bei den anderen französischen Beschäftigten des Konzerns, die privatrechtlich beschäftigt sind, lag die Streikquote laut Engie nur bei 7%. Bei den Lokführern im Personenverkehr streikten 77,4%, bei den Kontrolleuren 50,8% und bei SNCF Réseau, wo die Weichensteller und die für die Instandhaltung der Gleise zuständigen Angestellten arbeiten, 48,4%.

    Die wichtigsten Führe…

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  • Rentenreform: Fast 45% aller Mitarbeiter des französischen Stromversorgers EDF im Streik

    Rentenreform: Fast 45% aller Mitarbeiter des französischen Stromversorgers EDF im Streik

    Die Beteiligung der EDF-Beschäftigten am Streik gegen die geplante Rentenreform lag am Mittag bei 44,5% der Gesamtbelegschaft, wie die Direktion des Energieversorgers mitteilte. Eine viel höhere Zahl als bei früheren Streiks. Die höchste Streikquote bei der Mobilisierung gegen den vorangegangenen Versuch einer Rentenreform lag am Mittag des 5. Dezember 2019 bei 36,5 Prozent.

    Die Proteste gegen die Rentenreform „gehen über das hinaus, was wir erwartet haben“, freute sich der Vorsitzende der Gewerkschaft CFDT, Laurent Berger, zu Beginn der Pariser Demonstration am Donnerstag, 19. Januar. Sein Kollege von der CGT, Philippe Martinez, schätzte, dass „die Million Demonstranten überschritten werden könne“. „Wir sind eindeutig auf dem Weg zu einer starken Beteiligung“, sagte Laurent Berger. Auch Philippe Martinez zeigte sich sehr rfreut über den Erfolg der Mobilisierung …

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  • Streik gegen Rentenreform: Erste Zahlen über Anzahl der Protestrierenden in Frankreich

    Streik gegen Rentenreform: Erste Zahlen über Anzahl der Protestrierenden in Frankreich

    Es demonstrieren mindestens 30.000 Menschen in Toulouse, 6.500 in Mulhouse, 6.000 in Tarbes, 4.000 in Nizza wie auch in Belfort. Diese Zahlen sind vergleichbar mit denen vom 5. Dezember 2019: Zu Beginn der Proteste gegen das vorherige Rentenreformprojekt zählte die Polizei etwa 806.000 Demonstranten in Frankreich, die CGT mindestens 1,5 Millionen.Bei mehr als 200 geplanten Versammlungen in ganz Frankreich erwarten die Behörden 550.000 bis 750.000 Demonstranten, davon 50.000 bis 80.000 allein in der Hauptstadt Paris. Die Streikquote bei der SNCF beträgt nach Angaben der Gewerkschaften 46,3%. Laut FNES-FSU, der größten Lehrergewerkschaft, streiken 65% der Lehrer und Mitarbeiter in den Sekundarschulen und Gymnasien, mit Spitzenwerten von über 80% in einigen Schulen. Mehrere Gymnasien sind in verschiedenen Schulbezirken vollständig geschlossen. Die Fährverbindungen über den Ärmelkanal sind am Donnerstag im Rahmen des eintägigen Streiks gegen die Rentenreform komplett lahmgelegt. Der Hafen …

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  • Streik gegen Rentenreform: Störungen im Energiesektor sind zu erwarten

    Streik gegen Rentenreform: Störungen im Energiesektor sind zu erwarten

    Alle französischen Gewerkschaften rufen die Beschäftigten dazu auf, am Donnerstag, dem 19. Januar 2023, gegen die Rentenreform zu streiken. Welche Auswirkungen wird dies auf den Energiesektor haben?

    Um Nein zur geplanten Rentenreform und zur Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters von 62 auf 64 Jahre zu sagen, rufen alle Gewerkschaften die Beschäftigten am Donnerstag, dem 19. Januar 2023, zu Streiks und Demonstrationen auf. Es wird erwartet, dass viele Mitarbeiter im Energiesektor dem Streikaufruf folgen werden.

    Im Oktober vergangenen Jahres hatten Streiks für höhere Löhne in den Raffinerien zu einer ebenso beispiellosen wie massiven Verknappung der Treibstoffversorgung geführt. Die Mobilisierung gegen die Rentenreform lässt das Gespenst einer ähnlichen Situation aufkommen. Die CGT der Erdölbranche plant Streiks nicht nur am Donnerstag, dem 19. Januar, sondern auch am 26. Januar für 24 bzw. 48 Stunden sowie am 6. Februar für 72 Stunden. Auch „die Stilllegung der Raffinerieanlagen“ wird laut dem nationalen Koordinator der Gewerkschaft CGT für TotalEnergies, Eric Sellini, in Betracht gezogen.

    Auch in der Energiewirtschaft rief die CGT zum Streik auf, da die Rentenreform ebenfalls das Ende eines Sondersystems für Neueinstellungen beim Stromversorger EDF vorsieht. Die Gewerkschaft CGT erklärte, sie arbeite mit den anderen Gewerkschaftsorganisationen zusammen, um sich zu koordinieren und die Bewegung auszuweiten, die dann auch über den 19. Januar hinausgehen könnte.

  • Streiks wegen Rentenreform: Elisabeth Borne fordert Gewerkschaften zur Verantwortung auf

    Streiks wegen Rentenreform: Elisabeth Borne fordert Gewerkschaften zur Verantwortung auf

    „Bestraft nicht die Franzosen!“ Alle französischen Gewerkschaften rufen die Arbeitnehmer dazu auf, am 19. Januar gegen die geplante Rentenreform auf die Straße zu gehen. Die Premierministerin richtete während eines Besuchs des Departements Val-de-Marne einen Appell an die Gewerkschaften. Élisabeth Borne hat am Donnerstag die Gewerkschaften dazu aufgerufen, „die Franzosen nicht zu bestrafen“, indem sie gegen die Rentenreform mobilisieren. „Für die Gewerkschaften ist das ein Aufruf zur Verantwortung“, sagte die Premierministerin am Rande einer Besuchs des Disneyland Paris. „Es gibt ein Streikrecht, es gibt ein Demonstrationsrecht“, aber „es ist auch wichtig, die Franzosen nicht zu bestrafen“, warnte sie, nachdem die CGT die Gefahr einer erneuten Blockade der französischen Raffinerien heraufbeschwört. „Man kann streiken, aber man muss auch auf den Alltag unserer Mitbürger achten“, betonte die Regierungschefin vor Journalisten. „Wir befinden uns in einer Zeit, die kompliziert sein kann, mi…

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  • Rentenreform in Frankreich: So wollen Gewerkschaften die Regierung zum Rückzug zwingen

    Rentenreform in Frankreich: So wollen Gewerkschaften die Regierung zum Rückzug zwingen

    Elisabeth Borne hat am Dienstagabend den Regierungsentwurf zur Reform des Rentensystems vorgestellt. Sofort im Anschluss daran riefen die Gewerkschaften zu einem ersten Streik- und Demonstrationstag am 19. Januar auf. Es dauerte nicht lange – weniger als zwei Stunden -, bis die Gewerkschaften am Dienstag, dem 10. Januar, auf die Ankündigungen von Elisabeth Borne zur Rentenreform mit scharfen Worten reagierten. „Wir werden dafür kämpfen, dass dieser Gesetzentwurf nicht verabschiedet wird, und das wird nicht nur in der Nationalversammlung geschehen“, sagte der Chef der Gewerkschaft CGT, Philippe Martinez. Der Vorsitzende der Gewerkschaft CFDT, Laurent Berger, spricht von „einer der brutalsten Rentenreformen der letzten 30 Jahre“. Nach einem Treffen in Paris riefen die acht größten französischen Gewerkschaften (CFDT, CGT, FO, CFE-CGC, CFTC, Unsa, Solidaires, FSU) zu einem ersten Tag mit Demonstrationen und Streiks am 19. Januar auf. „Die Regierung hat es geschafft, alle Gewerkschaften zus…

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  • Rentenreform: Gewerkschaften kündigen Streiks im Januar an – sollte die Regierung nicht einlenken

    Rentenreform: Gewerkschaften kündigen Streiks im Januar an – sollte die Regierung nicht einlenken

    Die Gewerkschaften bekräftigten am Montag ihren Widerstand gegen „jede Heraufsetzung des gesetzlichen Renteneintrittsalters wie auch gegen jede Erhöhung der Beitragsdauer“. Die Gewerkschaften warnten am Montag, dem 5. Dezember, dass sie einen „ersten Termin für eine einheitliche Mobilisierung mit Streiks und Demonstrationen im Januar beschließen würden, falls die Regierung weiterhin auf ihrem Rentenreformprojekt beharren würde“. Die Gewerkschaften CFDT, CGT, FO, CFE-CGC, CFTC, Unsa, Solidaires und FSU bekräftigten in einer Erklärung, die nach einem Treffen am Sitz der FSU in Les Lilas bei Paris veröffentlicht wurde, ihren Widerstand gegen „jede Heraufsetzung des gesetzlichen Renteneintrittsalters sowie jede Erhöhung der Beitragsdauer“. „Die Jugend, die bereits stark von Armut betroffen ist, würde von diesem Vorhaben stark beeinträchtigt werden“, heißt es in dem Text, der auch von fünf Studenten- und Schülergewerkschaften (Unef, Fage, VL, Fidl, MNL) unterzeichnet wurde. Die neue Rentenr…

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  • Schwarzer Donnerstag im Pariser Nahverkehr – Metro steht aufgrund eines Streiks fast still

    Schwarzer Donnerstag im Pariser Nahverkehr – Metro steht aufgrund eines Streiks fast still

    Der Verkehr in Paris wird an diesem Donnerstag aufgrund eines eintägigen Streiks bei der RATP und eines Aufrufs der CGT zu einer branchenübergreifenden Streikmobilisierung stark beeinträchtigt sein. Bei den U-Bahnen werden nur die vollautomatisierten Linien normal funktionieren, wobei mit überfüllten Zügen gerechnet werden musss.

    Aufgrund eines Streiks, zu dem alle Gewerkschaften der RATP aufgerufen haben, wird am Donnerstag, dem 10. November, in Paris kaum eine U-Bahn fahren. Es wird erwartet, dass der Streik sehr gut befolgt sein wird, während in anderen Bereichen, die nur von der CGT zur Arbeitsniederlegung aufgefordert wurden, eine schwächere Streikwelle zu erwarten ist.

    Nur die vollautomatisierten Linien 1 und 14 der RATP werden normal fahren, allerdings mit einem „Überfüllungsrisiko“. Fünf Linien werden vollständig geschlossen (2, 8, 10, 11 und 12), die anderen fahren nur zu Spitzenzeiten, mit einem stark eingeschränkten Service.

    Die RATP fordert alle, für die es möglich ist, auf, zu Hause zu bleiben und aus dem Homeoffice zu arbeiten. Auf der RER Linie A wird die Situation nicht besser sein, da im Durchschnitt nur einer von drei Zügen fahren wird. Auf der RER B wird die Frequenz bei einem von zwei Zügen liegen.

    Bei der SNCF hingegen wird der Streik, zu dem die Gewerkschaft CGT-Cheminots aufgerufen hat, weit weniger beachtet werden. Der Verkehr auf den TGV-Zügen wird normal und auf den Intercités nur leicht beeinträchtigt sein. Zur grossen Erleichterung der Reisenden, steht doch wieder ein verlängertes Wochenende bevor.

    Auf den TER-Linien werden im Durchschnitt neun von zehn Zügen fahren. In der Île-de-France allerdings ist auf einigen Transilien-Linien mit Störungen zu rechnen.

    Die Gewerkschaften CGT, FO, Unsa, Solidaires haben bei der RATP zu den Streiks aufgerufen, um Lohnerhöhungen und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu fordern.

    Die RATP leidet wie andere Unternehmen des Verkehrssektors aufgrund von Einstellungsschwierigkeiten unter einer chronischen Unterbesetzung und unter einem explosionsartigen Anstieg des Krankenstandes, insbesondere wegen an Covid erkrankten Busfahrern.

    Einstellungen neuer Mitarbeiter werden nach seinem Amtsantritt „das erste Thema auf dem Tisch“ sein, betonte Ex-Premierminister Jean Castex bei seiner Anhörung am Dienstag vor dem Senat. Er versprach neue Gehaltsverhandlungen ab Dezember.

    Die Beschäftigten der RATP erhielten nach Angaben der Geschäftsleitung in diesem Jahr eine durchschnittliche Lohnerhöhung von 5,2%.

    Ein weiterer Grund für den Streik ist die bevorstehende Rentenreform, die eine mögliche Heraufsetzung des gesetzlichen Rentenalters und das Ende von Sonderregelungen vorsieht.

    Zum frühen Nachmittag hat die CGT zu Demonstrationen in Paris und andernorts aufgerufen.