Schlagwort: Gewerkschaften

  • 🔴 11. großer Mobilisierungstag gegen die Rentenreform / Ausschreitungen

    🔴 11. großer Mobilisierungstag gegen die Rentenreform / Ausschreitungen

    Der Demonstrationszug in Paris setzte sich am elften Tag der Mobilisierung gegen die geplante Rentenreform kurz nach 14 Uhr von der Esplanade des Invalidendoms aus in Bewegung. Außerdem ordnete das Verwaltungsgericht Rouen in einer einstweiligen Verfügung die Aussetzung der Zwangsverpflichtung streikender Arbeiter der TotalEnergies-Raffinerie in Gonfreville-L’Orcher im Departement Seine-Maritime an. Hunderttausende Menschen werden am Donnerstag, dem 6. April, in den Straßen Frankreichs erwartet, um gegen die Rentenreform zu protestieren. Dieser erneute nationale Protesttag wird zeigen, ob die Bewegung an Schwung verliert oder im Gegenteil wieder auflebt, nachdem Regierung und Gewerkschaften auf ihren Positionen beharren. Der Streik findet einen Tag nach einem mißglückten Treffen zwischen Elisabeth Borne und den Gewerkschaften statt, das laut den Gewerkschaften ein „Misserfolg“ war. Das Umfeld von Emmanuel Macron schob die Schuld für das Scheitern des Dialogs den Gewerkschaften zu, insb…

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  • Benzinknappheit in Frankreich: Besorgte Autofahrer wenige Tage vor Ostern

    Benzinknappheit in Frankreich: Besorgte Autofahrer wenige Tage vor Ostern

    Seit Anfang der Woche hat die Regierung Zwangsverpflichtungen vorgenommen, um die Tankstellen wieder aufzufüllen, damit den Franzosen, die über das Osterwochenende mit dem Auto verreisen wollen, der Treibstoff nicht ausgeht. Wenige Tage vor dem großen Reisewochenende machen sich viele Autofahrer jedoch Sorgen.

    Mit dem Auto über das lange Osterwochenende zu verreisen, könnte kompliziert werden. Die Region um Paris ist am stärksten von Benzinknappheit betroffen, in 30 % der Tankstellen fehlen ein oder mehrere Kraftstoffe. Im Departement Hauts-de-Seine kam am Mittwoch, dem 5. April, ein Verkehrsteilnehmer zum Tanken, bevor er in die Normandie aufbrach. „In Voraussicht, für den Fall, dass ich nichts finde. […] Ich tanke lieber, dann kann ich in Ruhe hin und zurück fahren“, sagte er auf dem Sender France 2.

    Weitere Zwangsverpflichtungen
    In Frankreich fehlt an fast jeder zehnten Tankstelle mindestens ein Kraftstoff. Seit Anfang der Woche hat sich die Lage jedoch verbessert. Dies dürfte auch weiterhin der Fall sein. In den Raffinerien Gonfreville (Manche) und Donges (Loire-Atlantique), die insbesondere die Tankstellen in der Region Île-de-France versorgen, wurden Zwangsverpflichtungen von streikenden Mitarbeitern verfügt. Die Mitarbeiter der Raffinerie Gravenchon (Seine-Maritime) beendeten den Streik am Dienstag, dem 4. April. In der Hälfte der französischen Raffinerien gibt es jedoch immer noch Blockaden. Laut der Gewerkschaft der Erdölunternehmen ist die Rückkehr zur Normalität jedoch noch in weiter Ferne.

  • Rentenreform: 11. Tag der Proteste in Frankreich

    Rentenreform: 11. Tag der Proteste in Frankreich

    Die französischen Gewerkschaften organisieren am Donnerstag ihren elften großen Aktionstag gegen die Rentenreform, die im Parlament ohne Abstimmung durchgewunken wurde. Die Behörden erwarten laut Polizeiquellen zwischen 600 und 800.000 Menschen auf den Straßen, davon 60 bis 90.000 allein in Paris. Die Zahl der erwarteten Streikenden ist allerdings rückläufig. Acht Tage vor der Entscheidung des Verfassungsrats über die unbeliebte Rentenreform organisieren die Gewerkschaften am Donnerstag, dem 6. April, ihren elften großen Mobilisierungstag und hoffen auf eine neue Machtdemonstration der Straße, da die Gespräche mit der Regierung in eine Sackgasse geraten sind. Am Tag nach einem Treffen mit Elisabeth Borne, das laut der Gewerkschaften mit einem „Misserfolg“ endete, bleiben die Gewerkschaften unnachgiebig in ihrer Ablehnung der Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters auf 64 Jahre, worauf die Exekutive nicht verzichten will. Am Mittwoch besuchten die Vorsitzenden der acht größten G…

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  • Rentenreform: Welche Störungen wird der Mobilisierungstag am Donnerstag bringen?

    Rentenreform: Welche Störungen wird der Mobilisierungstag am Donnerstag bringen?

    Eine Woche vor der Entscheidung des Verfassungsrats über die Rentenreform organisieren die Gewerkschaften am Donnerstag, dem 6. April, einen elften Tag der berufsübergreifenden Mobilisierung. Das Ausmaß der Mobilisierung wird am Donnerstag, dem 6. April, erneut sehr wichtig für die Gewerkschaften sein. Eine Woche bevor die Verfassungsweisen über die Verfassungsmäßigkeit des Reformtextes entscheiden werden, stehen an diesem elften Tag der branchenübergreifenden Proteste wieder Streiks in zahlreichen Bereichen auf dem Programm. Im Transportwesen Nach den Prognosen der SNCF ist im Durchschnitt mit 1 von 2 TER, 1 von 4 Intercités und 3 von 4 TGV und Ouigo-Zügen zu rechnen. Es wird keine Nachtzüge geben. In der Île-de-France werden 3 von 4 RER A, 2 von 3 RER C und E und 2 von 5 RER D fahren. Bei der RER B und den Straßenbahnen T4, T11 und T13 wird der Verkehr fast normal sein. Bei den Transiliens werden nicht mehr als 1 von 2 Zügen auf den Linien K und R, 2 von 3 Zügen auf den Linien H, J, …

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  • Gespräch mit Elisabeth Borne zum Thema Renten: Gewerkschaften brechen Treffen ab

    Gespräch mit Elisabeth Borne zum Thema Renten: Gewerkschaften brechen Treffen ab

    Die Gewerkschaften sprechen nach ihrem Treffen mit Elisabeth Borne von „einem Misserfolg“. Es war das erste Mal, dass die Premierministerin die Gewerkschaften empfing. Diese forderten die Rücknahme der Reform. „Ein Misserfolg.“ So lautet das Fazit der Gewerkschaften nach ihrem Treffen mit Elisabeth Borne. Sophie Binet von der CGT, Laurent Berger von der CFDT und andere Gewerkschaften waren um 10 Uhr mit der Premierministerin verabredet. Élisabeth Borne wollte einen Ausweg aus der Rentenkrise finden, während die Gewerkschaften vor allem „die Rücknahme“ der Reform erreichen wollten. Élisabeth Borne lehnte es ab, die Rentenreform und ihre wichtigste Maßnahme zurückzunehmen: die Anhebung des Renteneintrittsalters von 62 auf 64 Jahre mit 43 Beitragsjahren für eine Vollrente. „Wir haben der Premierministerin erneut gesagt, dass es keinen anderen demokratischen Ausweg geben kann als die Rücknahme des Textes. Die Premierministerin hat geantwortet, dass sie an ihrem Text festhalten wolle, eine …

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  • Rentenreform: Elisabeth Borne empfängt am Mittwoch die Gewerkschaften

    Rentenreform: Elisabeth Borne empfängt am Mittwoch die Gewerkschaften

    Élisabeth Borne empfängt am Mittwochmorgen die Chefs der Gewerkschaften. Die französische Premierministerin hofft, die Rentenkrise zu überwinden und mehrere Themen zum Thema Arbeit anzusprechen. Die Gewerkschaften allerdings werden von ihr die ersatzlose Rücknahme der Rntenreform fordern. Elisabeth Borne empfängt am Mittwoch die Gewerkschaften, um einen Ausweg aus der Rentenkrise zu finden. Die Gewerkschaften wollen jedoch nicht so schnell aufgeben und fordern gemeinsam die „Rücknahme“ der Rentenreform. Die Premierministerin versprach, dass sie „ein offenes Ohr für alle Themen“ haben werde, die die Gewerkschaften bei dem Treffen, das um 10.00 Uhr beginnt, ansprechen wollen, obwohl es „Meinungsverschiedenheiten“ über die Rentenreform gibt, insbesondere über die Erhöhung des Renteneintrittsalters von 62 auf 64 Jahre. Wenn die Exekutive sich weigert, über die 64 Jahre zu sprechen, „werden wir gehen“, warnte der Chef der Gewerkschaft CFDT Laurent Berger. „Das kann fünf Minuten dauern“, sch…

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  • Rentenreform: Elisabeth Borne vervielfacht Kontaktaufnahmen – weitere Woche unter Hochspannung

    Rentenreform: Elisabeth Borne vervielfacht Kontaktaufnahmen – weitere Woche unter Hochspannung

    Um den Kontakt zu den politischen Gegnern wieder aufzunehmen und die Proteste der Gewerkschaften zu dämpfen, empfängt Elisabeth Borne in dieser Woche alle möglichen Gäste. Allerdings ohne echte Chance, die Gemüter zu beruhigen. Die neue Woche beginnt für Elisabeth Borne wie ein Kreuzweg: Die geplanten Konsultationen stehen unter keinem guten Stern, ein weiterer Aktionstag auf der Straße steht bevor und zu allem Überfluss befindet sich der Präsident der Republik ab Mittwoch im Ausland, um China einen Staatsbesuch abzustatten. Die Regierungschefin, die erneut in die erste Reihe gerückt ist, nachdem Emmanuel Macron ihr die Aufgabe übertragen hat, „die Mehrheit zu vergrößern“, bemüht sich darum, die Türen zu einem Dialog mit den Oppositionsparteien wieder zu öffnen und die Spannungen mit den Gewerkschaften zu entschärfen. Elisabeth Borne lädt von heute an bis nächste Woche alle Partei- und Fraktionsvorsitzenden ein. Wichtigste Aufgabe: Sie muss versuchen, in der Rechten Ruhe zu schaffen, n…

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  • Sophie Binet folgt auf Philippe Martinez an der Spitze der Gewerkschaft CGT

    Sophie Binet folgt auf Philippe Martinez an der Spitze der Gewerkschaft CGT

    Sophie Binet konnte sich erfolgreich gegen die beiden anderen Kandidatinnen, Marie Buisson und Céline Verzeletti, durchsetzen.

    Überraschung bei der wichtigen Gewerkschaft CGT. Sophie Binet wurde am Freitag, dem 31. März, zur neuen Generalsekretärin der Gewerkschaft gewählt und tritt damit die Nachfolge von Philippe Martinez an. Die neue Generalsekretärin, die 1982 geborene Sophie Binet, ist die erste Frau an der Spitze der Gewerkschaft.

    Sophie Binet wurde nach einer langen Nacht zäher Verhandlungen gewählt, in deren Verlauf keine der beiden bis dahin favorisierten Kandidatinnen – Marie Buisson, Vize des scheidenden Generalsekretärs Philippe Martinez, und Céline Verzeletti – sich durchsetzen konnte. Die Wahl erfolgt nach einem einwöchigen hitzigen Kongress und wenige Tage vor einem gewerkschaftsübergreifenden Treffen bei Premierministerin Elisabeth Borne zum Thema Rentenreform.

    Sophie Binet ist ehemaliges Mitglied der Studentengewerkschaft Unef und ehemalige Lehrerin. Seit 2018 war sie Vorsitzende der Ugict und in der CGT-Führung für Gleichstellungsfragen, insbesondere zwischen Frauen und Männern, zuständig. Sie war eigentlich keine offizielle Kandidatin für die Nachfolge von Philippe Martinez, aber ihr Name wurde intern manchmal als Alternative genannt.

    Nun wird sie die schwere Aufgabe haben, die Scherben in einer tief gespaltenen CGT wieder kitten zu müssen.

  • Premierministerin Borne will Gewerkschaften empfangen – aber man ist sich über die Tagesordnung nicht einig

    Premierministerin Borne will Gewerkschaften empfangen – aber man ist sich über die Tagesordnung nicht einig

    Während die Demonstrationen gegen die Rentenreform weitergehen, hat Elisabeth Borne die Gewerkschaften eingeladen. Nur die Gewerkschaft CFDT sagte bisher zu. Alle warten auf die Entscheidung des Verfassungsrats, die am Freitag, dem 14. April, fallen wird. Wird es an der Rentenfront zwischen Regierung und Gewerkschaften zu einer Entspannung kommen? Noch ist es nicht so weit, aber die Akteure könnten sich nächste Woche treffen und miteinander sprechen und von da an den Weg des Dialogs wieder aufnehmen, der seit Anfang Januar für eine außergewöhnlich lange Zeit ausgesetzt war. Nicht alle sind sich aber über die Modalitäten des von Elisabeth Borne gewünschten Treffens einig und auch über die potenziellen Gesprächsthemen ist man sich nicht einig, aber es gibt unbestreitbar Bewegung in dieser Frage. Während die Gewerkschaften den Druck auf die Regierung aufrechterhalten wollen und einen weiteren Protesttag für Donnerstag, den 6. April, beschlossen haben, lud die Premierministerin die Gewerks…

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  • Streik der Müllabfuhr in Paris: Wegen zu wenigen Streikwilligen ausgesetzt

    Streik der Müllabfuhr in Paris: Wegen zu wenigen Streikwilligen ausgesetzt

    Der Streik der CGT-Müllmarbeiter in Paris wurde am Mittwoch, dem 29. März, wegen zu wenigen streikwilligen Mitarbeitern ausgesetzt. France 2 berichtet, dass die Müllabfuhr in der Hauptstadt die Arbeit wieder aufgenommen hat, dass der Streik allerdings zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen werden könnte.

    Der Streik der CGT-Müllmänner wurde am Mittwoch, den 29. März, ausgesetzt. „Die Müllmänner der Stadt Paris nehmen am Mittwoch ihre Arbeit wieder auf. (…) Tonnen von Müll türmen sich hier im 17. Arrondissement von Paris auf, und sie werden nun von den Mitarbeitern der Stadt Paris wieder eingesammelt, weil am Dienstag die Gewerkschaft CGT déchets et assainissement angekündigt hat, diesen Streik auszusetzen, weil es nicht genügend Streikende gibt“, berichtet der Journalist Madjid Khiat für den Sender France 2 aus Paris. Das Team von France 2 war vor Ort, um zu sehen, wie die Müllmänner am Mittwochmorgen wieder begannen, den Müll einsammeln.

    Ein Streik, der „später wieder aufgenommen werden könnte“.
    „Dieser Streik könnte später wieder aufgenommen werden. Die Gewerkschaft CGT erklärt, dass man ‚Kraft tanken‘ müsse, aber diese Mitarbeiter der Pariser Stadtverwaltung haben am Mittwochmorgen tatsächlich ihre Arbeit wieder aufgenommen, in Straßen voller Müll. Fast 7.000 Tonnen Müll türmen sich in den Straßen von Paris“, so der Journalist Madjid Khiat.