Schlagwort: Gewalt

  • Gewalt gegen Abgeordnete: Laut Gérald Darmanin wurden bereits über 300 Anzeigen erstattet

    Gewalt gegen Abgeordnete: Laut Gérald Darmanin wurden bereits über 300 Anzeigen erstattet

    Der Innenminister und der Justizminister traffen am Dienstag mit dem Präsidenten der Nationalversammlung zusammen, um eine Bestandsaufnahme der Gewalt gegen Abgeordnete vorzunehmen. Nach Angaben des Innenministers sind seit Inkrafttreten des Gesundheitspasses über 300 Anzeigen wegen „Todesdrohungen“ von Abgeordneten eingegangen. „Wir haben heute mehr als 300 Klagen, die von Abgeordneten der Nationalversammlung eingereicht wurden, weil sie Todesdrohungen erhalten haben“, berichtete Gérald Darmanin am Dienstag, 11. Januar, auf RTL, einen Tag nachdem der LREM-Abgeordnete für Saint-Pierre und Miquelon, Stéphane Claireaux, von Demonstranten, die gegen den Gesundheitspass protestierten, angegriffen wurde. Auf Anfrage der AFP erklärte das Büro des Innenministers, dass die Anzeigen ab Juli 2020 eingereicht worden sei. Außerdem wurden, ebenfalls nach Angaben des Innenministeriums, seit Anfang 2022 bereits 60 Abgeordnete bedroht. Auf RTL sagte Gérald Darmanin, dass er eine „Zunahme“ solcher Droh…

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  • Calais: 15 Polizisten nach Zusammenstößen mit Migranten ins Krankenhaus eingeliefert

    Calais: 15 Polizisten nach Zusammenstößen mit Migranten ins Krankenhaus eingeliefert

    Etwa 100 Migranten griffen laut einer Polizeiquelle die Ordnungskräfte mit „mit Steinen gefüllten Säcken“ an.

    Mindestens 15 Polizisten wurden am Donnerstag, 30. Dezember, nach Zusammenstößen mit Migranten in Calais (Pas-de-Calais) ins Krankenhaus eingeliefert, wie France Bleu Nord unter Berufung auf eine Polizeiquelle berichtete.

    Gegen 10 Uhr am Donnerstag Morgen kam es bei einer Räumungsaktion zu Auseinandersetzungen zwischen sechzig CRS (Compagnies Républicaines de Sécurité) und Gendarmen und etwa hundert Migranten in Calais, in der Transmarck-Zone, wo Exilanten versuchten, auf Lastwagen zu steigen, um nach England zu gelangen. Die Sicherheitskräfte, die das Gebiet absicherten, gaben an, angegriffen worden zu sein. Laut einer Polizeiquelle war der Angriff von „unerhörter Gewalt“.

    Ein CRS berichtete, dass die Migranten „Säcke mit Steinen und Schotter in ihren Zelten hatten“. Augenzeugen beschrieben „eine Kriegsszene“ mit Migranten, die Steine warfen, und CRS, die mit Tränengas und Schüssen antworteten.

    Mit Prellungen und Wunden ins Krankenhaus eingeliefert.
    Laut „Auberge des Migrants“, einer Organisation, die die Flüchtlinge unterstützt, waren die Migranten „sehr wütend“, da die Polizisten sie daran hinderten, Sachen aus ihren Zelten zu holen.

    Mindestens fünfzehn CRS wurden laut einer Polizeiquelle mit Prellungen und Wunden ins Krankenhaus eingeliefert. Mehrere Migranten wurden bei der Auseinandersetzung ebenfalls verletzt, die genaue Zahl ist unbekannt.

    Die Räumungsaktion wurde am späten Vormittag beendet. In einer Erklärung verurteilte der Präfekt des Departements Pas-de-Calais „diese Gewalttätigkeiten aufs Schärfste und unterstützt die verletzten Polizisten und Gendarmen voll und ganz“.

    Die Compagnies Républicaines de Sécurité (CRS; deutsch Republikanische Sicherheitskompanien) sind ein kasernierter Verband der Police nationale Frankreichs, deren Einsatzgebiete mit denen der Bereitschaftspolizei in Deutschland vergleichbar sind. Sie werden vor allem zur Absicherung von Demonstrationen und Großveranstaltungen eingesetzt.

    Lesen Sie auch: Immigration: De Ton zwischen Frankreich und Großbritannien wird rauher

  • Gérald Darmanin fordert Präfekten zu besserem Schutz von Abgeordneten auf

    Gérald Darmanin fordert Präfekten zu besserem Schutz von Abgeordneten auf

    Nachdem die Garage eines LREM-Abgeordneten im Departement Oise in Brand gesetzt wurde, möchte der Innenminister, dass der jeweilige Wohnsitz und die Büros der Abgeordneten systematisch in die Patrouillen der örtlichen Polizeikräfte aufgenommen wird. Innenminister Gérald Darmanin forderte am Mittwoch, 29. Dezember, die Präfekten der französischen Departements auf, den Schutz der gewählten Volksvertreter „im Zusammenhang mit der Prüfung des Gesetzentwurfs des Impfpasses“ zu verstärken. In einem Schreiben an die Präfekten forderte Gérald Darmanin, die Einbeziehung der Wohnsitze und Permanenzen der gewählten Volksvertreter in die Patrouillenfahrten der Polizei und Gendarmerie zu systematisieren. Dem Schreiben des Innenmisnisters zufolge ist die Parlamentsdebatte über den neuen Gesetzesentwurf, der den Gesundheitspass in einen Impfpass umwandeln soll, „geeignet, Drohungen oder gar Übergriffe gegen gewählte Volksvertreter hervorzurufen“. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde die priva…

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  • Eric Zemmour: Protestierende werden brutal angegriffen

    Eric Zemmour: Protestierende werden brutal angegriffen

    Die Organisation SOS Racisme, die sich zu einer friedlichen Stör-Aktion bekannte, erklärte, sie habe fünf Verletzte ungter ihren Anhängern gezählt, „von denen zwei von Feuerwehr-Sanitätern versorgt werden mussten“. Zusammenstöße mitten in der Rede. Die Wahlkampfveranstaltung von Eric Zemmour wurde gestört. Laut Bildern, die von dem Brut-Journalisten Remy Buisine verbreitet wurden, standen antirassistische Aktivisten auf ihren Stühlen und skandierten „Nein zum Rassismus“, was auch auf ihren T-Shirts zu lesen war. Lesen Sie auch: Zemmour als Kandidat: Sein großspuriges Bewerbungsvideo wühlt die sozialen Netzwerke auf Die Anhänger von Eric Zemmour antworteten daraufhin mit Buhrufen und dem Slogan „On est chez nous“ (Wir sind bei uns). Die Gegner des rechtsextremen Kandidaten wurden mit Faustschlägen traktiert und mit Stühle beworfen.

    https://twitter.com/RemyBuisine/status/1467540301392887808

    Die antirassistischen Aktivisten, die T-Shirts mit dem gelben Logo „Touche pas à mon pote“ von…

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  • Krise auf Martinique: Die Szenen der Gewalt häufen sich

    Krise auf Martinique: Die Szenen der Gewalt häufen sich

    Auf Martinique halten die Gewalttätigkeiten auch Ende November an. Es wurden zahlreiche Straßensperren vom Norden bis zum Süden der Insel errichtet. In der Nacht vom 26. auf den 27. November kam es zu Plünderungsszenen und Zusammenstößen.

    In den Straßen von Fort-de-France (Martinique) waren am Samstagmorgen, dem 27. November, die Verwüstungen einer weiteren Nacht der Gewalt deutlich sichtbar. Eine Tankstelle wurde in Brand gesteckt, doch eine Explosion konnte verhindert werden. „Die Leute sind rücksichtslos, eine Tankstelle ist wie eine Bombe. Es sind Leute aus der Umgebung“, vermutet Micheline Germarck, die Betreiberin der Tankstelle, gegenüber France Télévisions. Im gleichen Viertel wurde ein Postamt mit einem Bagger zerstört.

    Strassensperren blockieren den Verkehr
    Auf den Hauptachsen der Insel blockieren Strassensperren weiterhin den Verkehr. Am Freitagmorgen, dem 26. November, war es ruhig, aber die Nacht zuvor war turbulent. Es wurden Schüsse auf die Gendarmen abgegeben und die Ordnungskräfte mit Fahrzeugen angegriffen. Polizisten wurden mit einem Lieferwagen gerammt, und zum ersten Mal seit Beginn der Auseinadersetzungen auf Martinique wurden von den Ordnungskräften gepanzerte Fahrzeuge auf den Straßen der Insel eingesetzt.

    Lesen Sie auch: Neue Nacht der Unruhen auf Martinique: Polizisten und Journalisten im Visier

  • Nach Guadeloupe erreicht die Krise Martinique: Schüsse auf Polizei und Feuerwehr

    Nach Guadeloupe erreicht die Krise Martinique: Schüsse auf Polizei und Feuerwehr

    Polizeiquellen zufolge wurden die Ordnungskräfte sowie Feuerwehrleute mit scharfen Schusswaffen beschossen und mit Wurfgeschossen beworfen, als sie im Viertel Sainte-Thérèse in Fort-de-France gegen Mülltonnenbrände vorgingen, die auf öffentlichen Straßen gelegt worden waren. Am Dienstag, dem 23. November, einen Tag nach der Ankündigung eines Generalstreiks auf Martinique, wurden Ordnungskräfte und Feuerwehrleute mit scharfen Schusswaffen beschossen, berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Die Polizei sowie Feuerwehrleute wurden mit beschossen und mit Wurfgeschossen beworfen, als sie im Stadtteil Sainte-Thérèse in Fort-de-France bei Mülltonnenbränden auf öffentlichen Straßen eingriffen, wie Polizeiquellen berichteten. „Wir haben gegen 23.30 Uhr zur Unterstützung der Feuerwehr bei Mülltonnenbränden in Sainte-Thérèse eingegriffen. Wir wurden mit Geschossen beworfen. Weitere Mülltonnen- und Fahrzeugbrände wurden gegen 01:45 Uhr gelegt, zu diesem Zeitpunkt wurden die Patrouillen mehrfach mit …

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  • Gewalt gegen Politiker: Mehr als 500 Bürgermeister wurden 2020 angegriffen

    Gewalt gegen Politiker: Mehr als 500 Bürgermeister wurden 2020 angegriffen

    Der Verband der französischen Bürgermeister wird am 17. November einen neuen Präsidenten wählen. Aus diesem Anlass wird Emmanuel Macron am Donnerstag, den 18. November, zum Kongress der Bürgermeister in Paris erwartet. Er will die Bürgermeister, die allzu oft Opfer von Gewalt werden, zu unterstützen. Im Jahr 2020 wurden 500 gewählte Bürgermeister im Amt tätlich angegriffen. Ein echtes Problem, das die Regierung lösen will. Die Bürgermeister Frankreichs wollen am 17. November einen neuen Präsidenten wählen und Emmanuel Macron wird ihnen seine Unterstützung zeigen. Die Regierung hat eine Platform angekündigt, die es Mandatsträgern ermöglichen wird, einen Angriff oder eine Gewalttat gegen sie online zu melden. Bürgermeister an vorderster FrontDie Angriffe auf Bürgermeister werden immer häufiger. In Chalifert in der Region Seine-et-Marne sieht sich Laurent Simon, seit 2008 Bürgermeister der Stadt, das Video seines Angriffs immer noch mit Entsetzen an. Ein Anwohner, der sich über Nachbarsch…

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  • Gewalt in der Nacht zum Dienstag in Alençon: 13 Fahrzeuge in Brand gesetzt

    Gewalt in der Nacht zum Dienstag in Alençon: 13 Fahrzeuge in Brand gesetzt

    Die gewalttätigen Auseinandersetzungen folgten auf die Zerschlagung eines Drogenumschlagplatzes am Dienstag.

    In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, dem 27. Oktober, wurden in Alençon (Orne), im Bezirk Perseigne, 13 Fahrzeuge angezündet, wie France Bleu Normandie und Franceinfo unter Berufung auf mit den Ermittlungen vertraute Personen berichten. Berichten zufolge wurden Feuerwehrleute und Polizeibeamte bei ihrem Eintreffen am Einsatzort mit Feuerwerkskörpern beschossen. Es wurde niemand verhaftet.

    Die Gewalt in der Stadt dauerte von 23.00 bis 3.30 Uhr und folgte auf die Zerschlagung eines Drogenumschlagplatzes in Alençon am Dienstagnachmittag. Zwei Personen wurden im Rahmen der Drogenrazzia verhaftet und in Gewahrsam genommen.

    Mobilisierung von weiteren Einsatzkräften
    Die Präfektur Orne kündigte am Mittwoch in einer Erklärung an, dass Verstärkung zur Sicherung des Gebietes entsandt wird. Die Präfektin Françoise Tahéri „verurteilt auf das Schärfste die Gewalttaten der vergangenen Nacht“, sie bringt ihre Unterstützung für die Ordnungskräfte zum Ausdruck und versichert, dass man die Maßnahmen zur „Unterbindung des Drogenhandels“ fortsetzen werde.

    Lesen Sie auch: Lyon: Polizeibeamte wurden am vergangenen Abend gezielt beschossen

  • Seine-et-Marne: Von einem Schüler angegriffene Lehrerin erstattet Anzeige

    Seine-et-Marne: Von einem Schüler angegriffene Lehrerin erstattet Anzeige

    Nach einem Angriff am Freitag, 8. Oktober, über den in den sozialen Netzwerken ausführlich berichtet wurde, erstattete eine Lehrerin Anzeige gegen einen Schüler. Der volljährige Teenager wurde in Gewahrsam genommen.

    Ein Bild der extremen Gewalt hat die Lehrer des Gymnasiums von Combs-La-Ville (Seine-et-Marne) schockiert. In dem in den sozialen Netzwerken veröffentlichten Video wird eine Lehrerin mitten im Unterricht von einem Schüler gewaltsam gestoßen und zu Boden geworfen. Gegen den erwachsenen Schüler wurden mehrere Anzeigen erstattet, darunter eine seiner Lehrerin und des Schulleiters im Namen seiner Schule.

    24% der Lehrer wurden schon einmal von einem Schüler beleidigt
    Seit ihrem Angriff wird die Lehrerin psychologisch betreut. Viele Lehrer schlagen angesichts der alltäglich gewordenen Gewalt Alarm. Laut einer im Schuljahr 2018-2019 durchgeführten Studie geben mehr als 24% der Lehrkräfte an, schon einmal beleidigt worden zu sein, und mehr als 3% geben an, absichtlich geschubst oder geschlagen worden zu sein: „Wenn es Schwierigkeiten gibt und die Lehrkräfte sich beschweren, werden sie selbst für ihre Schwierigkeiten verantwortlich gemacht, indem man ihnen sagt: ‚Vielleicht solltet ihr eure Lehrmethoden ändern’“, beklagt Sigrid Gérardin, Generalsekretärin der Lehrergewerkschaft SNUEP-FSU.

  • Val-de-Marne: 3 Polizisten durch einen Feuerwerkskörper verletzt

    Val-de-Marne: 3 Polizisten durch einen Feuerwerkskörper verletzt

    Der Feuerwerkskörper drang durch das offene Fenster des Fahrzeugs ein. Die drei Polizeibeamten im Inneren wurden verletzt.

    Drei Polizisten der Anti-Kriminalitätseinheit (BAC) wurden am Sonntag, 25. Juli, in Bonneuil-sur-Marne (Val-de-Marne) durch einen Feuerwerkskörper verletzt, der in ihr Fahrzeug eindrang, teilte die Pariser Polizeipräfektur auf Twitter mit. Laut einer von Franceinfo kontaktierten Polizeiquelle ereigneten sich die Ereignisse gegen 19 Uhr, als eine Polizeibesatzung, die ein Motorrad-Rodeo mit etwa 40 Personen stoppen wollte, mit Raketen beschossen wurde.

    Sechs Personen wurden verhaftet
    Laut einem Video, so berichtet France Bleu Paris, drang einer der Mörser durch das heruntergelassene Fenster des Fahrers in das nicht gekennzeichnete Auto ein. Von den drei Polizeibeamten, die sich an Bord des Fahrzeugs befanden, sei einer am Rücken verbrannt worden. Die beiden anderen erlitten durch die Explosion des Mörsers Verletzungen am Trommelfel. Als die Verstärkung eintraf, wurden sechs Personen verhaftet. Der territoriale Sicherheitsdienst Val-de-Marne wurde am Montagmorgen von der Staatsanwaltschaft Créteil mit den Ermittlungen betraut.

    Nach diesen „unerträglichen Ereignissen“ kündigte Innenminister Gérald Darmanin am Montag auf Twitter an, er werde am Abend die Polizeiwache in Créteil besuchen. „Wer Mörser auf Polizisten abfeuert, will sie verletzen oder töten. Der Staat wird auf diese Gewalttaten gegen unsere Polizisten entschieden reagieren“, sagte der Minister.