Schlagwort: Gesundheitspersonal

  • Hungerstreik der ausländischen Ärzte – Kampf um Anerkennung

    Hungerstreik der ausländischen Ärzte – Kampf um Anerkennung

    Frankreichs Gesundheitssystem stützt sich in vielen Bereichen auf ausländische Ärzte. Doch diese Mediziner, die außerhalb der EU ausgebildet wurden, stehen vor prekären Arbeitsbedingungen: niedrige Löhne, befristete Verträge und kaum Perspektiven auf eine Festanstellung. Nun wehren sie sich – 300 von ihnen haben einen Hungerstreik begonnen. Unverzichtbar, aber unterbezahlt Ohne ausländische Ärzte könnten viele französische Krankenhäuser nicht mehr funktionieren. Besonders in öffentlichen Kliniken sind sie eine tragende Säule. Doch ihr Status ist alles andere als gesichert. Sie arbeiten unter schlechteren Bedingungen als ihre französischen Kollegen und verdienen oft nur ein Drittel von deren Gehalt. Ein Beispiel ist Dr. Aminata Ould Amer, eine Anästhesistin und Intensivmedizinerin. Nach elf Jahren Studium in Algerien kam sie nach Frankreich – doch statt einer festen Stelle bekam sie nur befristete Verträge, die alle sechs Monate verlängert werden. Ihr Gehalt? 1.900 Euro brutto im Monat …

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  • Frankreich: Nachtarbeit soll für Krankenschwestern und Pflegehelfer 25% besser bezahlt werden

    Frankreich: Nachtarbeit soll für Krankenschwestern und Pflegehelfer 25% besser bezahlt werden

    Die Zulage für Sonntagsarbeit soll ebenfalls um 20% erhöht werden. Außerdem dürfen künftig zum Beispiel Angina und Blasenentzündungen direkt in der Apotheke behandelt werden, ohne dass man zum Arzt gehen muss. Bei ihrem Besuch im Universitätsklinikum Rouen (Seine-Maritime) am Donnerstag, 31. August, kündigte Premierministerin Elisabeth Borne an, dass Pflegekräfte ab Januar einen 25%igen Zuschlag für Nachtarbeit erhalten werden. Nach Schätzungen der Regierung bedeutet das für eine Krankenschwester, die im Durchschnitt zehn bis zwölf Nächte pro Monat arbeitet, einen Bonus von etwa 230 Euro brutto monatlich für Berufsanfänger und bis zu 495 Euro brutto nach längerer Berufszugehörigkeit. Auch die Vergütung an Sonn- und Feiertagen wird um 20 % erhöht, und zwar in Form einer Pauschale, was laut Gesundheitsministerium etwa 10 Euro mehr pro Tag bedeutet. Auch für Ärzte wird der Zuschlag für Nachtschichten um durchschnittlich etwa 560 Euro brutto erhöht werden. Darüber hinaus werden Apotheken u…

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  • Emmanuel Macron kündigt Verbesserungen im Gesundheitswesen an

    Emmanuel Macron kündigt Verbesserungen im Gesundheitswesen an

    Emmanuel Macron machte am Freitag in einem Krankenhaus im Departement Essonne mehrere Ankündigungen zum Thema Gesundheit. Angesichts des krisengeschüttelten französischen Gesundheitssystems kündigte der Staatschef mehrere Maßnahmen an. Der Staatschef wusste, was von ihm erwartet wurde: Die freien Ärzte wollen eine Erhöhung der Praxisgebühr, im Krankenhaus wurde zu einem unbefristeten Streik aufgerufen und Medikamente sind knapp geworden. Emmanuel Macron räumte ein, dass die Pflegekräfte „eine endlose Krise“ durchlebten, was zu Erschöpfung führe. Aber, so der Präsident: „Es gibt kein Wunderrezept“. Bessere Bezahlung der niedergelassenen Ärzte – unter bestimmten Bedingungen.Die niedergelassenen Ärzte streiken, um eine Erhöhung des Honorars für die Konsultationen von 25 € auf 50 € durchzusetzen. Emmanuel Macron ging nicht auf diese Forderung ein. Er will aber „die Ärzte besser bezahlen, die neue Patienten übernehmen“ und „diejenigen, die junge Menschen ausbilden“. In Frankreich gibt es de…

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  • Überfüllte Notaufnahmen und Streik der Allgemeinmediziner – das französische Gesundheitssystem am Ende seiner Kräfte

    Überfüllte Notaufnahmen und Streik der Allgemeinmediziner – das französische Gesundheitssystem am Ende seiner Kräfte

    Konfrontiert mit einer Dreifachepidemie durch Covid-19, Grippe und Bronchiolitis, aber auch mit Personalmangel und einem Streik der niedergelassenen Ärzte, endete das Jahr 2022 mit einer extremen Anspannung für das französische Gesundheitssystem, das sich nach Ansicht von Fachleuten, auf einem Weg des „Verfalls“ befindet. Überfüllte Notaufnahmen, ein eklatanter Mangel an Pflegekräften im Krankenhaus und in den Arztpraxen. Das Jahr 2022 endet mit extremen Problemen für das französische Gesundheitssystem. Zu einem Zeitpunkt, an dem die Allgemeinmediziner einen Streik beginnen, um ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern, verstärkt eine dreifache Epidemie von Bronchiolitis, Covid-19 und Grippe den Druck auf die französischen Krankenhäuser, die bereits durch einen strukturellen Mangel an Pflegekräften stark in Bedrängnis geraten sind. Während sich die Lage an der Bronchiolitis- und Covid-19-Front verbessert, ist sie bei der Grippe immer noch angespannt. Laut dem neuesten epidemiologischen Bul…

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  • Einwanderung: Regierung will spezielle Carte de séjour für Gesundheitsfachkräfte einführen

    Einwanderung: Regierung will spezielle Carte de séjour für Gesundheitsfachkräfte einführen

    Die Maßnahme ist Teil des Entwurfs für ein neues Einwanderungsgesetz und soll die starken Spannungen mindern, die in den letzten Jahren im französischen Gesundheitssektor zu verzeichnen waren. Die französische Regierung möchte eine neue Aufenthaltsgenehmigung für Gesundheitsfachkräfte einführen, um vor allem ausländische Ärzte anzuziehen und so „auf den Einstellungsbedarf“ in diesem Problemsektor zu reagieren, heißt es in dem Entwurf für ein Einwanderungsgesetz, der am Dienstag, dem 20. Dezember von der französischen Nachrichtenagentur AFP eingesehen werden konnte. Die neue mehrjährige Aufenthaltserlaubnis mit der Bezeichnung „Talent – medizinische und pharmazeutische Berufe“, ist breit angelegt. Sie soll für Ärzte „unabhängig von ihrer Spezialisierung“, Hebammen, Zahnärzte und Apotheker gelten, heißt es in dem Text, der am Montag an den Staatsrat weitergeleitet wurde. Der Gesundheitssektor in Frankreich leidet unter akutem Arbeitskräftemangel, insbesondere in Krankenhäusern, wo weiter…

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  • Französische Ärzte fordern mehr Geld und drohen mit Schließung ihrer Praxen

    Französische Ärzte fordern mehr Geld und drohen mit Schließung ihrer Praxen

    Die Gewerkschaften der niedergelassenen Ärzte und Biologen, die sich in harten Verhandlungen mit der Sozialversicherung und der Regierung befinden, rufen für Donnerstag, den 1. und Freitag, den 2. Dezember dazu auf, Praxen und Labore zu schließen, um höhere Tarife zu erreichen bzw. eine Kürzung zu verhindern. Während die Regierung am 3. Oktober einen nationalen Rat für den Gesundheitsbereich ins Leben gerufen hat und der Gesetzentwurf zur Finanzierung der Sozialversicherung noch im Parlament diskutiert wird, ist das französische Gesundheitswesen an drei Fronten erneut in Aufruhr: Psychiatrie, Allgemeinmedizin und medizinische Analyselabors. Unmut der Krankenhauspsychiater Am Dienstag mobilisierten sich die Krankenhauspsychiater: Vier Gewerkschaftsorganisationen beklagen eine „Vernachlässigung der öffentlichen Psychiatrie“, die „im Alltag durch einen eklatanten Mangel an stationären Betten und die regelmäßige Schließung von medizinisch-psychologischen Zentren gekennzeichnet ist“. Diese …

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  • Prämien, Staatsbürgerschaft: Frankreich belohnt medizinisches Personal im Kampf gegen Covid

    Prämien, Staatsbürgerschaft: Frankreich belohnt medizinisches Personal im Kampf gegen Covid

    Der französische Premierminister Jean Castex kündigte am Dienstag an, dass Krankenschwestern und -pfleger, die auf Intensivstationen arbeiten, als Anerkennung für ihre harte Arbeit während der Pandemie eine monatliche Prämie von 100 Euro erhalten werden. Etwa 24.000 Krankenschwestern und -pfleger werden von diesen Boni profitieren. Am Rande seines Besuches in einem Krankenhaus in Creteil kündigte der französische Premierminister Jean Castex am Dienstag an, dass alle Krankenschwestern und -pfleger, die in Intensivstationen arbeiten, ab Januar 2022 eine monatliche Prämie von 100 Euro erhalten werden: „Das ist die gerechte Anerkennung der Nation für diese Beschäftigten im Gesundheitswesen, deren Engagement ich auf jeder meiner Reisen gesehen habe.“ Castex bezeichnete das Gesundheitspersonal als „bewundernswerte“ Menschen, die „mit schwierigen medizinischen Herausforderungen und einer hohen psychischen Belastung konfrontiert sind“. Frankreich hat bereits in der Vergangenheit mehrere Dinge …

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  • Olivier Véran: Nicht geimpfte Mitarbeiter des Gesundheitswesens „werden nicht mehr arbeiten können und nicht mehr bezahlt werden“

    Olivier Véran: Nicht geimpfte Mitarbeiter des Gesundheitswesens „werden nicht mehr arbeiten können und nicht mehr bezahlt werden“

    Olivier Véran präzisierte am Montag die Modalitäten der Pflichtimpfung. Die Regierung zieht die Schrauben an. Emmanuel Macron kündigte am Montag, 12. Juli, die verpflichtende Impfung für das Personal von Gesundheitseinrichtungen als Teil des Kampfes gegen die Covid-19-Epidemie an. Wenige Minuten nach der Ankündigung durch den Präsidenten präzisierte Olivier Véran die Modalitäten. Laut dem Gesundheitsminister, der auf dem Sender LCI interviewt wurde, „werden Sie ab dem 15. September, wenn Sie eine Pflegekraft und nicht geimpft sind, nicht mehr arbeiten können und Sie werden nicht bezahlt.“

    Ab diesem Zeitpunkt werden „Kontrollen durchgeführt“ und „Sanktionen ergriffen“, kündigte das Staatsoberhaupt während seiner Rede an….

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