Schlagwort: Gepäck

  • SNCF begrenzt Größe und Anzahl von Gepäck in den Zügen: Wie sehen die neuen Regeln aus?

    SNCF begrenzt Größe und Anzahl von Gepäck in den Zügen: Wie sehen die neuen Regeln aus?

    Die SNCF hat die Regeln für die Beförderung des Gepäcks ihrer Fahrgäste in ihren Zügen verschärft. Bei Verstößen droht den Fahrgästen ein Bußgeld von 50 Euro.

    Ähnlich wie die Fluggesellschaften schon seit einigen Jahren, hat nun auch die SNCF beschlossen, die Anzahl und Größe der Gepäckstücke zu begrenzen, die ihre Kunden in ihren Zügen mitnehmen dürfen, wie die Zeitung Le Figaro berichtet.

    Welche Züge sind betroffen?
    Die Begrenzung der Größe und Anzahl der Gepäckstücke betrifft die TGV Inoui, die TGV OUIGO und die Intercités-Züge. In allen anderen SNCF-Zügen gelten keine Beschränkungen.

    Welche Gepäckstücke bleiben erlaubt?
    In den TGV Inoui und den Intercités-Zügen kann jeder Reisende mit zwei Gepäckstücken mit den maximalen Abmessungen von 70x90x50 cm an Bord gehen, zusätzlich zu einem Handgepäckstück mit den Abmessungen 40x30x15 cm (Rucksack, Computertasche). Kinderwagen und Roller werden akzeptiert, wenn sie zusammengeklappt sind und eine maximale Größe von 130 x 90 cm haben. Skier werden in einer Ski-Tasche ohne Größenbeschränkung akzeptiert. Ein Fahrrad wird akzeptiert, wenn es zusammengeklappt oder zerlegt ist. Wenn das Fahrrad nicht zusammengeklappt werden kann, ist eine Reservierung erforderlich, die mit 10 Euro pro Fahrt berechnet wird, und der Besitzer darf nur ein weiteres Gepäckstück mit an Bord nehmen. Musikinstrumente können in einem Hartschalenkoffer mit den maximalen Maßen 130 x 90 cm frei mitgenommen werden.

    In den TGV OUIGO kann jeder Reisende ein Handgepäckstück mit den Maßen 55 x 35 x 25 cm und ein Handgepäckstück mit den Maßen 36x27x15 cm mitnehmen. Reisende, die die Option OUIGO Plus gebucht haben, können ein zusätzliches oder größeres Gepäckstück mit an Bord nehmen. Die Mitnahme eines größeren Gepäckstücks wird mit 5 Euro berechnet. Sportausrüstung mit einer Größe von maximal 2 m oder Musikinstrumente mit einer Größe von maximal 130 x 90 cm sind erlaubt. Familien, die mit einem Kleinkind reisen, zahlen nicht für die Beförderung eines Kinderwagens, Schalensitzes oder Kinderwagenaufsatzes, wenn das Kind an Bord ist.

    In jedem Fall muss das Gepäck mit dem Namen des oder der Passagiere gekennzeichnet sein.

    Warum legt die SNCF solche Grenzen fest?
    SNCF Voyageurs erklärt, dass „diese aktualisierten Regeln einfach klarer und präziser sind und so Missbrauch oder Fragen unserer Kunden verhindern werden“.

    Diese neuen Regeln sind bereits seit dem 15. Februar 2024 in Kraft. Die SNCF verspricht eine Kulanz- und Anpassungsfrist bis zum 15. September 2024.

    Wenn sich ein Reisender nicht an die neuen Regeln hält, muss er nach dem 15. September 2024 mit einem Bußgeld von 50 Euro rechnen. Das Bußgeld kann auf bis zu 150 Euro steigen, „wenn der Verkehr in den Gängen behindert wird oder wenn ein Sitzplatz oder ein Gepäckraum unberechtigterweise besetzt wird“.

  • Pariser Flughäfen: Riesenpanne in Orly beendet

    Pariser Flughäfen: Riesenpanne in Orly beendet

    Am Donnerstag, dem 3. August, brachte eine gigantische Panne das Gepäcksystem am Flughafen Orly durcheinander. Inzwischen soll die Panne wieder behoben sein.

    Als am Donnerstag, dem 3. August, eine gigantische Panne das Gepäcksystem am Flughafen Orly (Val-de-Marne) teilweise lahmlegte, bezeichnete der Verkehrsminister dieses Ereignis als „inakzeptabel“. Inzwischen sei jedoch alles wieder in Ordnung. Der Sender France 2 berichtet über die Situation. „Die Panne ist behoben und die Gepäckbänder im Terminal 4 von Orly konnten nach mehr als 16 Stunden Stillstand wieder in Betrieb genommen werden“, berichtet der Sender.

    Fluggesellschaften zeigen sich erleichtert
    Die Reisenden haben am Donnerstagabend nach und nach begonnen, ihr Gepäck wieder aufzugeben, und die Situation hat sich wieder normalisiert. Eine große Erleichterung für die Fluggesellschaften, da dem Flughafen Orly ein sehr arbeitsreiches Wochenende mit vielen Urlaubsreisenden bevorsteht. Aber: Die Herausforderung besteht nun darin, die Tausenden von Gepäckstücken, die am Donnerstag liegen geblieben sind, weiterzubefördern. Das verspricht sehr kompliziert zu werden: Die Flüge sind aktuell sehr voll und kein Platz für das Gepäck vorhanden, das nun zusätzlich befördert werden muss.

  • Aéroports de Paris: „beispielloser“ Ausfall des Gepäcksystems in Orly

    Aéroports de Paris: „beispielloser“ Ausfall des Gepäcksystems in Orly

    Von dem Ausfall könnten etwa 40 Flüge und 10.000 Passagiere betroffen sein.

    Am Donnerstag, dem 3. August, kommt es am Flughafen Orly 4 zu einer „beispiellosen“ Panne im Gepäcksystem, wie die Kommunikationsabteilung des Flughafens mitteilte. Es handelt sich um einen Ausfall des Gepäckfördersystems, der über den ganzen Tag verteilt etwa 40 Flüge und 10.000 Passagiere betreffen und zu Verspätungen führen wird.

    Konkret handelt es sich um das System, das die Koffer gleich nach dem Einchecken aufnimmt und sie bis zur Gepäckverteilung befördert. Dort werden die Koffer von Flughafenmitarbeitern abgeholt und zum richtigen Flugzeug transportiert. Im Terminal 4 werden Fluggesellschaften abgefertigt, die nach Übersee oder ins Ausland, insbesondere nach Nordafrika in den Maghreb, fliegen.

    Der Ausfall begann am Donnerstagmorgen mit dem Beginn des Flugbetriebs und dauert derzeit noch an. Daher mussten Lösungen gefunden werden, wie etwa die Verlegung bestimmter Flüge in die Terminals 1, 2 und 3 des Flughafens Orly, wo das System ordnungsgemäß funktioniert. Einige Flüge wurden gar auf den Flughafen Roissy-Charles-de-Gaulle verlegt. Die Flugzeuge der Gesellschaften Air Caraïbes und French Bee mussten ohne das aufgegebene Gepäck starten, sagte ein Verantwortlicher dieser Fluggesellschaften und sprach von einer „kritischen Situation“.

    Auf Twitter bestätigt Paris Aéroport die Panne im Gepäckabfertigungssystem und präzisiert, dass nur das Terminal 4 in Orly betroffen sei. Weiter heißt es, dass Verzögerungen bei der Auslieferung des Gepäcks möglich seien. Paris Aéroport entschuldigt sich bei den betroffenen Passagieren. Es seien Techniker im Einsatz, um zu versuchen, das Problem zu lösen und das Gepäck ordnungsgemäß weiterzuleiten.

    „Ich habe bereits heute Morgen mit dem Vorstandsvorsitzenden von Aéroports de Paris gesprochen, was in Orly passiert, ist nicht akzeptabel“, sagte der französische Verkehrsminister Clément Beaune gegenüber dem Sender Franceinfo. Der Minister ist der Ansicht, dass „man nicht stundenlang Probleme mit der Gepäcksortierung haben kann“. Der Minister gibt sich aber auch beruhigend: „Wir sind dabei, das Problem zu beheben und Lösungen für die Leute zu finden, die Verspätungen oder Probleme mit ihrem Flug erleben“.

    Was heute in Orly passiert ist, habe aber nichts dem zu, was man letztes Jahr erlebt habe, erklärt der Minister und erinnert an die Schwierigkeiten im Transportwesen und die 35.000 Gepäckstücke, die letztes Jahr auf den Pariser Flughäfen verloren gingen. „So etwas darf man nicht noch einmal erleben, wenn man an die Rugby-Weltmeisterschaft oder die Olympischen Spiele denkt oder es ganz einfach um die Franzosen und die ausländischen Touristen geht, die unter guten Bedingungen reisen wollen“, so Clément Beaune.

  • Urlaub 2022: Das Elend mit dem verlorenem Gepäck

    Urlaub 2022: Das Elend mit dem verlorenem Gepäck

    Aufgrund eines akuten Personalmangels nach der Covid-Krise, aber auch wegen technischer Pannen und Streiks, haben Flughäfen und Fluggesellschaften auf der ganzen Welt derzeit Schwierigkeiten, das Gepäck der Reisenden ordnungsgemäß zu befördern.

    Es ist das Schreckgespenst aller Flugreisenden: dass sie ihr Gepäck nach der Ankunft am Zielort nicht auf dem Förderband vorfinden. Eine beängstigende Situation, die einem den Urlaub verderben kann. In diesem Jahr scheint das Problem besonders häufig aufzutreten: eine Folge der Erholung des Flugverkehrs nach der zweijährigen Covid-19-Pandemie und der jüngsten Streiks des Flughafenpersonals, die in den Terminals in Frankreich und im Ausland zu erheblichem Chaos geführt haben.

    Angesichts des drastischen Rückgangs des Verkehrsaufkommens während der Pandemie hatten sich viele Flughäfen und Fluggesellschaften von einem Teil ihres Personals getrennt. Und genau dieses Personal würde nun dringend benötigt, um das derzeitige Fluggastaufkommen ordnungsgemäß abzuwickeln. Fluggesellschaften und Flughäfen seit Wochen verzweifelt, neues Personal einzustellen, sind aber angesichts der Tausenden von Stellen, die zu besetzen sind, recht hilflos. Die Flughäfen Roissy und Orly beispielsweise versuchen seit Mai dieses Jahres rund 4.000 Stellen für Sicherheitspersonal, Techniker oder Ingenieure besetzen. Ihre Bemühungen blieben leider weitgehend erfolglos…

    Einem Bericht des US-Verkehrsministeriums zufolge stieg der Anteil der Gepäckstücke, die vorübergehend verloren gingen, im April 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 67% an – was auf einen katastrophalen Sommer erwarten lässt. Flughäfen und Fluggesellschaften schieben sich für dieses weltweite Fiasko gegenseitig den schwarzen Peter zu.

    35.000 Gepäckstücke blieben Anfang Juli in Paris liegen.
    In Frankreich brachte Anfang Juli ein großer Streik auf den Pariser Flughäfen das System zum Erliegen. Die Fluggesellschaften haben am Samstag, dem 2. Juli, am Flughafen Roissy-Charles-de-Gaulle Dutzende von Flügen streichen müssen. Am Vortag waren Tausende von Passagieren ohne ihr aufgegebenes Gepäck an Bord gegangen. Die Flughafengesellschaft Aéroports de Paris (ADP) berichtete damals, dass bei 15 Flügen etwa 50% der Passagiere ohne ihre Koffer abgeflogen waren. Zu allem Überfluss gab es gleichzeitig eine Panne bei der Gepäcksortieranlage und einen Software-Fehler, von dem mehrere Fluggesellschaften betroffen waren. Am 7. Juli blieben auf diese weise 35.000 Gepäckstücke am Flughafen Roissy-Charles-de-Gaulle hängen. An normalen Tagen werden dort etwa 220.000 Gepäckstücke in 17 Sortiermaschinen sortiert.

    Bis heute sind einige der Gepäckstücke immer noch nicht an ihre Besitzer ausgeliefert.

    Auf anderen europäischen Flughäfen wurden radikale Entscheidungen getroffen, um Engpässe zu vermeiden. So hat der Flughafen London-Heathrow beschlossen, die Zahl der täglich abgefertigten Reisenden bis September auf 10.000 zu begrenzen. Der Flughafen Amsterdam-Schipol beschloss Mitte Juni eine Höchstzahl von Reisenden pro Tag und auch der Flughafen Frankfurt muss die stündlichen Rotationen während des Sommers reduzieren…

    Kommen Sie nicht zu früh zum Flughafen!
    In der Zwischenzeit sollten diejenigen, die in diesem Sommer trotzdem fliegen wollen, den Rat des CEO der Pariser Flughafenbetriebe ADP befolgen: Kommen Sie nicht zu früh an! Bei einem internationalen Flug sollte man etwa drei Stunden vor dem Start zum Flughafen kommen, bei einem Flug innerhalb der EU (Schengen-Bereich) „nicht mehr als zwei Stunden“ und bei einem Inlandsflug „etwa eineinhalb Stunden“.

    Der Grund dafür? Wenn „die Passagiere sehr früh kommen, geht das Gepäck nicht in die Sortiermaschine, sondern wird in sogenannte Stocker gepackt“, die aber nur etwa 5.000 Gepäckstücke bewältigen können. Im Moment warten allerdings manchmal 50.000 Gepäckstücke von sehr früh eingetroffenen Passagieren auf die Sortierung. Das führt zu einem Gepäckstau, der zu Unordnung und Chaos führen kann. Besser ist es in jedem Fall nur mit leichtem Kabinengepäck zu reisen, wann immer es möglich ist.

  • Verlorenes Gepäck: Immer mehr Urlauber kaufen sich Kofferortungsgeräte

    Verlorenes Gepäck: Immer mehr Urlauber kaufen sich Kofferortungsgeräte

    Seit Anfang Juli sind Zehntausende von Gepäckstücken verloren gegangen und Urlauber setzen häufiger Koffertracker ein. Diese kleinen Geräte ermöglichen es, das Gepäck zu orten und damit die Chance zu erhöhen, dass es wiedergefunden wird.

    Wo ist mein Koffer? Diese Frage hat sich jeder schon einmal gestellt, dessen Gepäck auf einer Flugreise verloren gegangen ist. Um diese Frage zu beantworten, bringen immer mehr Nutzer sogenannte Tracker an ihren Koffern an.

    Seit Anfang Juli haben Zehntausende von Flugreisenden ihr Gepäck nach der Ankunft nicht auf dem Laufband vorgefunden. Laut dem Sender RTL sollen allein am Pariser Flughafen Roissy 35.000 Koffer verloren gegangen sein. Diese Rekordzahlen wurden vor allem durch die massive Überlastung der Beschäftigten der Pariser Flughäfen verursacht. Und gerade hat mal wieder ein neuer Streik stattgefunden, diesmal am Dienstag, dem 26. Juli, am Flughafen Lyon Saint-Exupéry.

    Die Streiks führten bisher zu zahlreichen Flugausfällen und Mängeln bei der Gepäckabfertigung. Und das ist nicht nur in Frankreich zu beobachten. Auch der Londoner Flughafen Heathrow war vor kurzem davon betroffen, ebenso wie die australischen Fluggesellschaften und am heutigen Mittwoch die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa an allen ihren Standorten in Deutschland.

    Geotagging von Koffern
    Angesichts des erhöhten Risikos, ihre Koffer zu verlieren, nutzen Urlauber massiv die neuen Tracker. Diese Geräte ermöglichen die Geolokalisierung von Gepäckstücken in der Hoffnung, dass sie so schneller wiedergefunden werden.

    Dieses neue Reisezubehör ist auf dem besten Weg, ein echtes Muss für einen unbeschwerten Urlaub zu werden. Das Prinzip ist einfach: Das kleine Objekt in Form eines Kieselsteins passt in jedes Gepäckstück und funktioniert dank einer App. Reisende müssen den Tracker nur mit dem Smartphone synchronisieren, um den Weg ihres Gepäcks verfolgen zu können. Derzeit sind zahlreiche Produkte auf dem Markt erhältlich, deren Preise in der Regel um die dreißig Euro liegen.

    Der Apple Airtag ist bereits jetzt ein großer Erfolg, obwohl es nur mit einem iPhone oder iPad kompatibel ist. Der Nutzer muss nur den Modus „Verloren“ seines Trackers aktivieren und die Geolokalisierung wird über Bluetooth aktiviert.

    Das Apple-System unterscheidet sich von anderen Systemen dadurch, dass, wenn der Alarm ausgelöst wird, alle Iphone-Nutzer in der Nähe des Senders über den Verlust des Gepäcks benachrichtigt werden. Ziel ist es, die Rückführung des verlorenen Koffers schneller zu organisieren, indem man sich an Apple-Nutzer wendet und nicht nur an die Fluggesellschaften, die manchmal sehr lange Wartezeiten haben.

    Kabinengepäck bevorzugen
    Um Kofferverluste zu vermeiden, gehen manche Fluggesellschaften sogar so weit, den Reisenden zu raten, wenn möglich nur noch Kabinengepäck mitzunehmen.

    Dies würde die Verluste drastisch reduzieren und zudem den Aufwand für die Weiterleitung verloren gegangener Gepäckstücke an ihre Besitzer verringern. Allerdings ist es aufgrund der strengen Sicherheitsvorschriften nicht immer möglich, nur mit Kabinengepäck zu reisen, da man darin nicht alles mitnehmen kann, was man möchte…

  • Urlaub: Was tun, wenn das Gepäck am Flughafen verloren geht?

    Urlaub: Was tun, wenn das Gepäck am Flughafen verloren geht?

    Am 1. Juli waren auf dem Flughafen Roissy-Charles-de-Gaulle 35.000 Gepäckstücke zurück geblieben. Fünfzehn Tage später sagt Clément Beaune, der stellvertretende Minister für Verkehr, dass alle Koffer an ihre Besitzer zugestellt worden seien. Wie kann man sein Gepäck so schnell wie möglich wiederfinden, falls man ein solches Missgeschick erlebt?

    Sie sind gerade aus dem Flugzeug gestiegen, aber Ihr Koffer ist am Zielflughafen nicht angekommen. So erging es vielen Fluggästen aufgrund des Streiks am 1. Juli am Flughafen Roissy-Charles-de-Gaulle.

    Wenn Ihnen so etwas passiert, welche Rechte haben Sie und an wen können Sie sich wenden?

    Kontaktieren Sie sofort den Gepäckservice der Fluggesellschaft.
    Wenn Sie feststellen, dass Ihr Koffer bei Ihrer Ankunft nicht auf dem Laufband liegt, wenden Sie sich sofort an den Gepäckservice der Fluggesellschaft. So wird Ihre Beschwerde registriert und die Airline kann ggf. die Suche nach Ihrem Gepäckstück einleiten. Falls es keinen Schalter gibt, wenden Sie sich telefonisch an die Fluggesellschaft, um das Fehlen Ihres Gepäcks zu melden. In jedem Fall gilt: Warten Sie nicht, bis Sie wieder zu Hause sind.

    Erstattung der Kosten für das Nötigste
    Wenn Sie während der Abwesenheit Ihres Gepäcks wirklich notwendige Dinge (Unterwäsche, Hygieneartikel usw.) kaufen mussten, können Sie gegen Vorlage von Rechnungen eine Erstattung von der Fluggesellschaft verlangen.

    Eine Entschädigung von 1.500 €.
    Wenn Ihr Gepäck nicht innerhalb von 21 Tagen nach dem Datum, an dem es hätte ankommen sollen, auftaucht, dann gilt es als verloren. Sie können die Erstattung für Ihr Eigentum und Ihren Koffer verlangen, indem Sie Kaufrechnungen vorlegen.

    Die Entschädigungshöchstgrenze liegt bei Fluggesellschaften, die das Übereinkommen von Montreal unterzeichnet haben, bei 1.500 €. Diese Entschädigung gilt für die meisten Reisen. In den seltenen Fällen, in denen dieses Abkommen nicht greift, fällt man unter das Warschauer Abkommen mit einer Entschädigung von ca. 20 € pro kg Gepäckstück. Beachten Sie, dass die Information, welches Abkommen für Ihren Flug gilt, auf Ihrem Flugticket vermerkt ist.

    Wenn Sie keine Belege vorlegen können, wird Ihnen die Fluggesellschaft meist eine Entschädigung nach Gewicht anbieten (20 € pro Kilogramm).