Schlagwort: Fundbüro

  • Paris: Auf Entdeckungsreise im Fundbüro der Hauptstadt

    Paris: Auf Entdeckungsreise im Fundbüro der Hauptstadt

    Im 15. Arrondissement von Paris verbirgt sich ein 600 m2 großer geheimer Raum: Das Fundbüro. Die wahre Höhle von Ali Baba…

    Wenn man die Panzertüren, die Codes und die Überwachungskameras vergisst, könnte der Ort ein Weihnachtsmärchen sein. In der Rue des Morillons in Paris findet man auf 600 m2 Waren, die aus den lokalen Fundbüros der Stadt hierher gebracht wurden. In den Fundbüros geben Taxis, Hotels, Rathäuser und Polizeistationen ihre Fundsachen ab. Jeder wird genauestens inspiziert und nach dem kleinsten Hinweis auf seinen Besitzer untersucht.

    Gegenstände werden zwischen vier Monaten und eineinhalb Jahren aufbewahrt
    „Hier konnte ich tatsächlich den Namen des Besitzers anhand eines kleinen Details herausfinden“, erklärt Suzanne Mougamadou, eine Mitarbeiterin im Fundbüro. Die Besitzer werden dann per Post kontaktiert. Es steht ihnen frei, ihr Eigentum abzuholen oder nicht. Der Gegenstand wird zwischen vier Monaten und, wenn der Gegenstand mehr als 100 Euro wert ist, eineinhalb Jahren gelagert. Wenn nach Ablauf dieser Frist niemand den gefundenen Gegenstand abholt, wird der Finder Eigentümer.

  • SNCF: Jedes Jahr werden fast 100.000 Fundsachen gezählt

    SNCF: Jedes Jahr werden fast 100.000 Fundsachen gezählt

    Jedes Jahr werden fast 100.000 Gegenstände an einem Bahnhof oder in einem Zug zurückgelassen. Von Gepäckstücken bis hin zu Musikinstrumenten – sie alle landen im Fundbüro der SNCF, dessen Mitarbeiter sich um die vergessenen Gegenstände kümmern.

    Jedesmal, wenn ein Zug im Depot ankommt, finden die Reinigungskräfte eine Handvoll vergessener Gegenstände. Von Telefonen über Sportgeräte bis hin zu Handtaschen. Die in den Zügen oder auf einem Bahnhof zurückgelassenen gegenstände werden von SNCF-Mitarbeitern sichergestellt. Fast 100.000 Gegenstände werden von den Reisenden in Frankreich jedes Jahr vergessen oder verloren. Viele davon werden sichergestellt und am Endbahnhof eingesammelt.

    Viele verschiedene Gegenstände werden vergessen, von kleinsten bis zu grossen, wie zum Beispiel ein Fahrrad, das Mitarbeiter am Gare de l’Est gefunden haben: „Manchmal steigen Leute in den Zug und lassen ihre Fahrräder auf dem Bahnsteig stehen. Sie vergessen das alles“, sagt ein SNCF-Mitarbeiter. Nach der Registrierung wird das Fahrrad in einem Raum aufbewahrt, in dem alle wiedergefundenen Gegenstände aufbewahrt werden und wo die Nutzer ihre Sachen abholen können – wenn sie sich denn daran erinnern, wo sie sie vergessen haben.