Schlagwort: Franziskus

  • Konklave 2025: Könnte ein Franzose der nächste Papst werden?

    Konklave 2025: Könnte ein Franzose der nächste Papst werden?

    Mit dem Beginn des Konklaves am 7. Mai 2025 richtet sich der Blick der katholischen Welt auf Rom – und vor allem auch auf einen Namen: Jean-Marc Aveline. Der Erzbischof von Marseille gilt als aussichtsreicher Kandidat für die Nachfolge von Papst Franziskus, der am 21. April verstorben ist. Sollte Aveline gewählt werden, wäre er der erste französische Papst seit fast 650 Jahren – zuletzt saß mit Gregor XI. im 14. Jahrhundert ein Franzose auf dem Stuhl Petri.


    Ein Brückenbauer mit mediterraner Prägung

    Jean-Marc Aveline, geboren 1958 im algerischen Sidi Bel Abbès, bringt eine beeindruckende Vita mit: Er wurde 1984 zum Priester geweiht, 2019 Erzbischof von Marseille und 2022 von Papst Franziskus persönlich zum Kardinal erhoben. Seine Schwerpunkte: interreligiöser Dialog, insbesondere mit dem Islam, sowie die Unterstützung von Migranten und sozial Schwachen.

    Avelines Pastoralkonzept gilt als klare Fortsetzung der Linie von Franziskus – nah an den Menschen, offen für die Ränder der Gesellschaft, unerschrocken in der Welt von heute. Als frisch gewählter Präsident der französischen Bischofskonferenz bringt er zusätzlich Gewicht in den Kreis der 133 Papstwähler ein.


    Ein Konklave im Zeichen der Balance

    Der Einfluss von Franziskus bleibt spürbar – der Großteil der wahlberechtigten Kardinäle wurde von ihm ernannt. Doch nicht alle teilen seine Vision: Konservative Stimmen, etwa der ungarische Kardinal Péter Erdő oder der niederländische Kardinal Willem Eijk, stehen für ein anderes Kirchenbild – eher traditionsbewahrend als transformierend.

    Daneben gibt es bekannte Namen wie Pietro Parolin, vatikanischer Staatssekretär, oder Luis Antonio Tagle aus den Philippinen – charismatisch, global vernetzt, aber bislang ohne sichtbare Mehrheit. Wird es am Ende doch ein Kompromisskandidat? Oder erlebt die katholische Welt einen Überraschungssieger?


    Frankreichs Rolle: Diskret, aber bedeutsam

    Fünf französische Kardinäle nehmen am Konklave teil – ein starkes Signal aus einem Land, das in der katholischen Welt nicht immer im Mittelpunkt stand. Neben Aveline ist auch Dominique Mamberti, Leiter des höchsten vatikanischen Gerichtshofs, von zentraler Bedeutung: Er wird den Namen des neuen Papstes verkünden, sollte er nicht selbst gewählt werden.

    Die Präsenz Frankreichs im Konklave ist damit nicht nur symbolisch – sie könnte realen Einfluss auf das Ergebnis haben.


    Wartende Weltkirche – offene Ausgangslage

    Auch wenn Aveline derzeit als Favorit gehandelt wird, bleibt die Wahl des Papstes stets eine Sache voller Unwägbarkeiten. Die Geschichte kennt viele Fälle, in denen der scheinbar sichere Kandidat plötzlich aus dem Rennen war – und jemand anderes zur weißen Rauchwolke führte.

    Doch fest steht: Die Kirche steht an einem Wendepunkt. Die Themen der Zeit – Migration, Klimakrise, Vertrauensverlust, Säkularisierung – verlangen nach Antworten. Vielleicht nach neuen Tönen. Vielleicht auch nach einer neuen Stimme aus Frankreich.

    Von C. Hatty

  • Des Papstes letzte Kontroverse: Wie Falschinformationen das Erbe von Franziskus verzerren

    Des Papstes letzte Kontroverse: Wie Falschinformationen das Erbe von Franziskus verzerren

    Warum ein verstorbener Papst weiterhin Zielscheibe rechter Kampagnen bleibt.

    Der Tod von Papst Franziskus am 21. April 2025 war ein weltweites Ereignis – und doch blieb das Bild des verstorbenen Kirchenoberhaupts nicht unberührt von Skandalen. Kaum hatte sich der Rauch über den Vatikan verzogen, machten Videos und Vorwürfe die Runde: Franziskus sei rassistisch gewesen, habe Gläubige gedemütigt. Schlagworte, die hängen bleiben. Doch was steckt wirklich dahinter?

    Ein Blick hinter die Kulissen zeigt schnell: Vieles von dem, was derzeit viral geht, ist Teil einer gezielten Kampagne.

    Eine Geste, viele Interpretationen

    Zentraler Bestandteil der aktuellen Aufregung sind Videos, die zeigen, wie Papst Franziskus seine Hände von Gläubigen wegzieht, wenn sie versuchen, seinen Ring zu küssen. Für einige ein Affront – ein Zeichen von Verachtung. Besonders ein Clip, in dem Franziskus die Hand vor einem schwarzen Mann zurückzieht, brachte den Vorwurf des Rassismus auf den Tisch.

    Aber Moment mal – sehen wir hier wirklich die ganze Wahrheit?

    Die Aufnahmen stammen aus dem Jahr 2019, aus einer Zeit, in der Franziskus das Küssen seines Papstringes bewusst einschränkte. Damals erklärte der Vatikan: Der Papst wolle die Verbreitung von Keimen vermeiden. Besonders in Zeiten, in denen Pandemien das öffentliche Leben prägen, ist das mehr als nachvollziehbar. Und das Beste: Der Papst handelte bei allen Gläubigen gleich – egal welcher Herkunft. Diskriminierung? Fehlanzeige.

    Desinformation im Trauerkleid

    Doch warum kocht dieses Thema ausgerechnet jetzt wieder hoch?

    Die Antwort liegt auf der Hand: Nach dem Tod von Franziskus nutzten vor allem ultrakonservative Kreise und rechte Gruppierungen die Gunst der Stunde. Sie bedienten sich alter Aufnahmen, interpretierten sie neu – und setzten sie gezielt ein, um das Andenken an einen Papst zu beschädigen, der für sie stets ein Dorn im Auge war.

    Franziskus war kein Kirchenoberhaupt der leisen Töne. Seine progressiven Positionen zu Migration, Umweltschutz und LGBTQ+-Rechten machten ihn zur Hassfigur für Traditionalisten und Populisten. Besonders europäische Rechtsaußen-Politiker wie Éric Zemmour, der den Papst einst als „woke“ verspottete, sehen jetzt ihre Chance gekommen, um dessen Erbe zu diskreditieren.

    Echte Kontroversen? Ja, aber mit Kontext

    Natürlich war Franziskus nicht frei von Fehltritten. Im November 2022 sagte er, einige der „grausamsten“ russischen Soldaten im Ukraine-Krieg stammten aus ethnischen Minderheiten wie den Tschetschenen und Burjaten. Der Vorwurf: Rassismus. Der Vatikan entschuldigte sich prompt in Moskau – ein diplomatischer Eiertanz, der zeigt, wie schwer es manchmal fällt, die Balance zwischen Meinung und Diplomatie zu halten.

    Noch heikler wurde es im Mai 2024, als Franziskus in einer privaten Runde ein umstrittenes Wort benutzte, das von vielen als homophob gewertet wurde. Wieder hagelte es Kritik, wieder folgte eine Entschuldigung. Der Papst ließ verlauten, er habe niemanden verletzen wollen und bereue seine Wortwahl.

    Doch was sagt das alles aus?

    War Franziskus ein Rassist, ein Homophob? Oder eher ein älterer Mann mit impulsiven Aussagen, der sich seiner Wirkung nicht immer bewusst war? Wahrscheinlich ist es am Ende keines davon.

    Wie Propaganda funktioniert

    Die aktuelle Welle der Vorwürfe zeigt vor allem, wie leicht Bilder aus dem Kontext gerissen und neu aufgeladen werden können. Ein Handwegziehen wird zum Symbol für Rassismus, ein missverständliches Wort zum Beleg für Homophobie. Die Strategie dahinter? Einfach: Wiederholung. Wer etwas oft genug hört oder sieht, glaubt es irgendwann. Besonders in Zeiten sozialer Netzwerke, in denen Emotionen mehr zählen als Fakten.

    Dabei ist die Wahrheit oft vielschichtiger. Franziskus war einer der umstrittensten Päpste der Neuzeit – und gleichzeitig einer der populärsten. Seine Haltung zur Moderne, seine Offenheit für gesellschaftliche Themen, sein Eintreten für Arme und Benachteiligte machten ihn für viele zum Hoffnungsträger – und für andere zum Feindbild.

    Ein Erbe unter Beschuss

    Letztlich bleibt das Erbe von Papst Franziskus umkämpft. Die Angriffe auf ihn enden nicht mit seinem Tod – im Gegenteil. Gerade jetzt versuchen Gegner, seine Errungenschaften kleinzureden und durch gezielte Desinformation Zweifel zu säen.

    Doch so einfach lassen sich Geschichte und Vermächtnis nicht umschreiben. Wer genauer hinsieht, erkennt: Hinter den vermeintlichen Skandalen steckt oft mehr Kampagne als Substanz. Und vielleicht zeigt sich genau daran, wie sehr Franziskus bewegt hat – und immer noch bewegt.

    Von Andreas M. Brucker

  • Nach dem Tod von Papst Franziskus: Ein Machtkampf um die Zukunft der Kirche

    Nach dem Tod von Papst Franziskus: Ein Machtkampf um die Zukunft der Kirche

    Der Tod von Papst Franziskus am Ostermontag 2025 markiert nicht nur das Ende eines bemerkenswerten Pontifikats – er entfacht auch einen offenen Streit über die Richtung, die die katholische Kirche künftig einschlagen soll. Mit ihm geht eine Ära zu Ende, die geprägt war von Offenheit, sozialem Engagement und der festen Überzeugung, dass der Glaube an den Rändern der Gesellschaft gelebt werden muss.

    Doch während Franziskus die Weltkirche zu einer Institution des Dialogs und der Nächstenliebe formte, drängen konservative Kräfte mit einer ganz anderen Vision in den Vordergrund. Eine Figur, die diesen Richtungsstreit wie kaum eine andere verkörpert: der US-amerikanische Vizepräsident J.D. Vance.

    Ein letzter Appell für Menschlichkeit

    Es war eine symbolträchtige Szene, die sich nur Stunden vor dem Tod des Papstes abspielte: J.D. Vance, der umstrittene Vizepräsident der USA, traf im Vatikan auf Franziskus. Obwohl gesundheitlich schwer angeschlagen, empfing der Papst Vance kurz und sendete dabei ein unmissverständliches Signal. In seiner Osterbotschaft verurteilte Franziskus explizit die restriktiven Migrationspolitiken der US-Regierung und nahm dabei Bezug auf Vances jüngste Äußerungen.

    Vance, der sich auf den theologischen Begriff des „ordo amoris“ stützt – die Idee einer geordneten Hierarchie der Liebe – vertritt die Ansicht, dass moralische Verpflichtungen in erster Linie der Familie und der Nation gelten, bevor universelle Verantwortung übernommen wird. Franziskus, der das Christentum als grenzenlose Gemeinschaft der Nächstenliebe verstand, wies diese Auslegung scharf zurück. Für ihn war die Liebe kein Konzept für Grenzziehung – sondern ein Werkzeug, um sie zu überwinden.

    J.D. Vance und die post-liberale Vision

    J.D. Vance ist kein gewöhnlicher Politiker. 2019 zum Katholiken konvertiert, steht er für einen radikal konservativen Flügel innerhalb der Kirche – den sogenannten „post-liberalen“ Katholizismus. Dieser Strömung geht es nicht nur um das Bewahren von Traditionen, sondern um eine grundlegende Umgestaltung der Gesellschaft entlang katholischer Prinzipien.

    Der Begriff „Integraler Katholizismus“ schwingt hier mit – eine Ideologie, die eine Unterordnung der staatlichen Autorität unter die kirchliche Moral fordert. Vance selbst vermeidet es, sich offen zu diesem Lager zu bekennen, doch seine Positionen zu Abtreibung, Migration und traditionellen Familienbildern spiegeln diese Weltanschauung wider.

    Er steht für eine Kirche, die weniger Debattenraum lässt, sondern klare Regeln vorgibt – eine Kirche, die sich weniger als Hort der Nächstenliebe und mehr als moralische Instanz mit politischem Einfluss versteht.

    Zwei Welten prallen aufeinander

    Mit dem Tod von Papst Franziskus flammt der schon länger schwelende Richtungsstreit innerhalb der katholischen Kirche neu auf. Während Franziskus‘ Erbe eine Öffnung zu den Schwächsten, zu Flüchtlingen, zur LGBTQ-Community und zu gesellschaftlichen Randgruppen war, formiert sich in den konservativen Lagern Widerstand gegen diese „Weichheit“.

    Vance ist dabei kein Einzelfall. Er verkörpert die Hoffnung vieler, die die Kirche wieder stärker an ihre „alten Werte“ binden wollen – Ordnung, Autorität, klare moralische Leitlinien. Es ist ein Ringen zwischen zwei Visionen: einer inklusiven, weltoffenen Kirche und einer, die sich abgrenzt, um ihre Identität zu bewahren.

    Ein epochaler Moment für die Kirche

    Am 26. April, wenn zahlreiche Staatschefs – darunter Donald Trump, Emmanuel Macron und Wolodymyr Selenskyj – zur Beerdigung von Franziskus nach Rom kommen, wird die Weltöffentlichkeit einen Blick auf die Machtstrukturen im Vatikan werfen. Die wahren Weichen werden aber erst im anschließenden Konklave gestellt.

    Wird der nächste Papst das Vermächtnis von Franziskus fortsetzen und auf Dialog setzen? Oder wird er den Kurswechsel wagen und die Kirche enger, strenger, hierarchischer aufstellen? Wer auch immer das Papstamt übernimmt, wird vor der Aufgabe stehen, diese wachsenden Spannungen innerhalb der Kirche zu moderieren – oder sie weiter zuzuspitzen.

    Ein Wendepunkt mit offenem Ausgang

    Die katholische Kirche steht an einem Scheideweg. Der Tod von Papst Franziskus markiert nicht nur das Ende eines Pontifikats, sondern auch den Beginn eines Machtkampfes, der die Zukunft der Kirche auf Jahrzehnte prägen könnte. Zwischen Barmherzigkeit und Dogma, zwischen offener Tür und geschlossenem Tor.

    Bleibt die Frage: Welches Gesicht wird die Kirche in einer zunehmend polarisierten Welt zeigen?

    Von Catherine H.

  • Papst Franziskus: Ein ökologisches Vermächtnis für die Welt

    Papst Franziskus: Ein ökologisches Vermächtnis für die Welt

    Am 21. April 2025 verstummte eine der kraftvollsten Stimmen unserer Zeit: Papst Franziskus verstarb im Alter von 88 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls. Weltweit löste sein Tod tiefe Trauer aus, doch ein Aspekt seines Wirkens bleibt besonders in Erinnerung – sein unermüdlicher Einsatz für den Schutz unseres Planeten. Selbst der ehemalige französische Präsident François Hollande würdigte ihn vor allem für sein Engagement im Kampf gegen den Klimawandel.

    Ein Papst, der für die Erde kämpfte

    Schon zu Beginn seines Pontifikats setzte Franziskus ein starkes Zeichen. 2015 veröffentlichte er die Enzyklika Laudato si‘, die rasch als Meilenstein in der kirchlichen Umweltpolitik bekannt wurde. Doch es war mehr als nur ein Dokument. Es war ein Aufruf – ein Weckruf! Der Papst forderte darin eine „ganzheitliche Ökologie“, die Umweltschutz untrennbar mit sozialer Gerechtigkeit verbindet. Ein radikaler Gedanke in einer Welt, die oft das eine gegen das andere ausspielt.

    Seine Botschaft? Die Beziehung zwischen Mensch und Natur muss neu gedacht werden – nicht nur für Gläubige, sondern für alle Menschen. Franziskus sparte dabei nicht mit deutlicher Kritik an Klimaskeptikern, die er für ihre „verächtlichen und unvernünftigen Meinungen“ rügte. Damit verschaffte er dem Thema Klimaschutz auch im religiösen Diskurs weltweite Aufmerksamkeit – und baute Brücken zwischen Kirche, Wissenschaft und Gesellschaft.

    Der moralische Motor der COP21

    Das Jahr 2015 war in vielerlei Hinsicht entscheidend für die Klimapolitik. Damals richtete Frankreich unter der Präsidentschaft von François Hollande die COP21 aus – die 21. UN-Klimakonferenz in Paris. Das Ziel? Ein weltweites Abkommen, das die Erderwärmung auf unter 2°C begrenzen sollte. Heute bekannt als das Pariser Klimaabkommen.

    Franziskus’ Enzyklika Laudato si‘ kam genau zur rechten Zeit. Sie wurde zum moralischen Kompass der Konferenz, der den Verantwortlichen half, über kurzfristige politische Interessen hinauszublicken. François Hollande betonte, der Papst habe sich „entschlossen für das Pariser Abkommen eingesetzt“ – ein seltenes, starkes Zusammenspiel von Politik und Religion.

    Man könnte sagen, Franziskus war das ökologische Gewissen der COP21 – einer, der den Ernst der Lage unermüdlich predigte, aber gleichzeitig Hoffnung auf Veränderung machte.

    Ein Erbe, das weiter wirkt

    Das ökologische Engagement von Papst Franziskus war keine Eintagsfliege. Er rief immer wieder dazu auf, „unser gemeinsames Haus“ zu bewahren – die Erde als Lebensraum für alle. Seine Worte hallen bis heute nach und inspirieren Umweltaktivisten, Politiker und einfache Menschen weltweit.

    Sein Vermächtnis geht weit über fromme Reden hinaus. Er bewies, dass Glauben und Wissenschaft Hand in Hand gehen können, wenn es um das Überleben unseres Planeten geht. In einer Zeit, in der politische Lager oft zerstritten sind, brachte er Menschen unterschiedlichster Weltanschauungen an einen Tisch.

    Doch was bleibt, nachdem die Stimme von Franziskus verstummt ist? Ein Erbe, das Verantwortung überträgt. Denn der Kampf gegen den Klimawandel ist nicht vorbei – er fängt gerade erst an. Franziskus hat uns gezeigt, dass Veränderung möglich ist, wenn Glaube, Vernunft und politischer Wille zusammenfinden.

    Wer wird diesen Staffelstab aufnehmen? Die nächste Generation – vielleicht auch die nächste Führung der Kirche – steht vor der Aufgabe, dieses Vermächtnis weiterzuführen.

    Der Appell des Papstes bleibt aktuell: Jeder Einzelne, jede Institution, jede Regierung – wir alle sind gefordert, den Planeten zu schützen. Es gibt keinen Planeten B.

    Von M.A.B.

  • Treffen in Ajaccio: Emmanuel Macron begegnet Papst Franziskus

    Treffen in Ajaccio: Emmanuel Macron begegnet Papst Franziskus

    Am 15. Dezember 2024 kam es in Ajaccio, der Hauptstadt Korsikas, zu einem bedeutenden Treffen zwischen dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und Papst Franziskus. Dieses Ereignis markierte den ersten Besuch eines Papstes auf der Mittelmeerinsel und unterstrich die Bedeutung der Region sowohl für Frankreich als auch für die katholische Kirche. Papstbesuch auf Korsika Papst Franziskus besuchte Korsika, um an der Abschlussveranstaltung des Kongresses „La religiosité populaire en Méditerranée“ teilzunehmen. Dieser Kongress widmete sich der Volksfrömmigkeit im Mittelmeerraum und betonte die Rolle traditioneller religiöser Praktiken in der modernen Gesellschaft. Der Papst hielt eine Ansprache im „Palais des Congrès et d’Exposition d’Ajaccio“ und zelebrierte eine Messe auf der Place d’Austerlitz, die von zahlreichen Gläubigen besucht wurde. Begegnung mit Präsident Macron Am Nachmittag traf Papst Franziskus am internationalen Flughafen von Ajaccio mit Präsident Emmanuel Macron zusammen…

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  • Papstbesuch in Korsika: Außergewöhnliche Vorbereitungen für ein historisches Ereignis

    Papstbesuch in Korsika: Außergewöhnliche Vorbereitungen für ein historisches Ereignis

    Die Insel Korsika bereitet sich auf ein seltenes und bedeutendes Ereignis vor: Papst Franziskus wird am Sonntag, den 15. Dezember, in Ajaccio erwartet. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, um die Sicherheit und Organisation für die erwarteten Zehntausenden Besucher zu gewährleisten. Wer gehört zu den Auserwählten? Eine der spannendsten Fragen in Ajaccio lautet derzeit: Wer gehört zu den 8.000 Menschen, die die Messe des Papstes live miterleben dürfen? Diese glücklichen „Auserwählten“ wurden im Voraus ausgewählt und können an der Feier teilnehmen, die in einem eigens dafür eingerichteten Bereich stattfindet. Vor der öffentlichen Messe wird Papst Franziskus auch einen Moment des Gebets und der Besinnung in der Kathedrale von Ajaccio verbringen, zusammen mit lokalen Geistlichen. Sicherheitsmaßnahmen auf höchstem Niveau Angesichts der erwarteten Menschenmenge – etwa 100.000 Personen werden in den Straßen Ajaccios erwartet – stehen die Sicherheitsvorkehrungen im Fokus. Die Präfektur ha…

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  • Papst Franziskus: Zum ersten Mal besucht ein Pontifex die Insel Korsika

    Papst Franziskus: Zum ersten Mal besucht ein Pontifex die Insel Korsika

    Am 15. Dezember steht ein historisches Ereignis bevor: Papst Franziskus wird im Rahmen seiner 47. Auslandsreise die französische Mittelmeerinsel Korsika besuchen. Bereits am Samstag, den 23. November, läuteten in Ajaccio (Südkorsika) die Kirchenglocken, um diesen besonderen Moment anzukündigen. Für die Einwohner der „Île de Beauté“ ist der Besuch des Papstes ein Grund zur Freude und Stolz.

    Ein historischer Moment für Korsika

    Noch nie zuvor hat ein Papst einen Fuß auf korsischen Boden gesetzt. Die Vorfreude ist spürbar, wie ein Einwohner von Ajaccio erklärt: „Wir sind stolz darauf, dass er unsere wunderschöne Insel besucht.“ Der Höhepunkt dieses besonderen Tages wird eine Freiluftmesse am Fuße des Napoleon-Denkmals sein – ein symbolträchtiger Ort, der die Verbundenheit Korsikas mit seiner Geschichte zeigt. Mehr als 100.000 Gläubige und Interessierte werden zu diesem Ereignis erwartet.

    Warum nicht Notre-Dame de Paris?

    Die Entscheidung des Papstes, Korsika zu besuchen, statt an der feierlichen Wiedereröffnung von Notre-Dame de Paris teilzunehmen, hat für viele Fragen gesorgt. Emmanuel Macron hatte Franziskus persönlich eingeladen, an diesem symbolischen Ereignis in der französischen Hauptstadt teilzunehmen, doch der Papst hatte bereits im September erklärt, er werde nicht nach Paris reisen. Stattdessen wählte er Korsika als Ziel – eine Entscheidung, die den Gläubigen der Insel als Anerkennung ihrer kulturellen und spirituellen Bedeutung erscheint.

    Begegnungen auf anderen Wegen

    Trotz seiner Absage an Paris wird der Papst die Gelegenheit haben, mit Emmanuel Macron über wichtige Themen zu sprechen. Die beiden trafen sich zuletzt im September 2023 in Marseille, als Papst Franziskus an einem Treffen zur Migration und Solidarität teilnahm. Auch dieses Mal könnten Gespräche über aktuelle Herausforderungen und die Rolle der Kirche in der Gesellschaft auf der Agenda stehen.

    Eine Insel im Zeichen des Glaubens

    Die Wahl Korsikas für diesen Besuch ist nicht nur ein historischer Meilenstein, sondern auch ein Zeichen der Wertschätzung für eine Region, deren christliche Traditionen tief verwurzelt sind. Von den kleinen Kapellen in den Bergen bis hin zu den prachtvollen Kathedralen in Ajaccio und Bastia – die Insel Korsika ist seit Jahrhunderten ein Ort des Glaubens. Der Papstbesuch unterstreicht diese Verbindung und könnte den katholischen Gemeinden auf der Insel neue Impulse geben.


    Die Vorbereitungen für den Besuch laufen auf Hochtouren. Es bleibt abzuwarten, welche Botschaft Papst Franziskus an die Menschen in Korsika richten wird. Doch eines ist sicher: Der 15. Dezember wird in die Geschichte der Insel eingehen – als Tag, an dem der Pontifex die „Insel der Schönheit“ mit seiner Anwesenheit ehrte.

  • Papst Franziskus besucht Korsika – ein besonderes Ereignis mit vielen offenen Fragen

    Papst Franziskus besucht Korsika – ein besonderes Ereignis mit vielen offenen Fragen

    Es ist offiziell: Papst Franziskus plant einen Besuch in Korsika am 15. Dezember. Diese Nachricht sorgt für Aufsehen, nicht nur auf der Mittelmeerinsel, sondern auch in ganz Frankreich. Das erklärte Bischof François Bustillo aus Ajaccio in einem Interview mit der französischen Zeitung La Tribune dimanche. Doch warum ausgerechnet Korsika? Und warum nicht Paris zur Wiedereröffnung von Notre-Dame? Schauen wir genauer hin.

    Eine außergewöhnliche Einladung – und ein offenes Ohr im Vatikan

    Der Bischof von Ajaccio, François Bustillo, ließ verlauten, dass er Papst Franziskus schon vor einiger Zeit eingeladen habe. Doch wie er zugibt, ist das nichts Außergewöhnliches: „Jeder Bischof lädt den Papst in seine Diözese ein.“ Trotzdem habe diese Einladung im Vatikan Gehör gefunden – und Franziskus habe offenbar Gefallen an der Idee gefunden.

    Die Planungen für diesen Besuch sind in vollem Gange. Eine Delegation aus dem Vatikan hat bereits mögliche Veranstaltungsorte in Ajaccio geprüft, darunter das Stadtzentrum. Dennoch hat der Heilige Stuhl die Reise noch nicht offiziell bestätigt. Es scheint, dass der Papst seine Entscheidungen gerne flexibel hält.

    Warum Korsika?

    Auf den ersten Blick mag die Wahl Korsikas überraschen – schließlich war der Papst bisher nur zweimal in Frankreich: 2014 in Straßburg und 2023 in Marseille. Doch laut Bischof Bustillo gibt es eine tiefergehende Verbindung: „Bergoglio liebt Menschen und Regionen, die ihre Identität bewahren.“ Die traditionellen korsischen Werte und die tief verwurzelte Religiosität scheinen den Papst zu faszinieren.

    Korsika, bekannt für seine bewegte Geschichte und einzigartige Kultur, steht sinnbildlich für einen Ort, der zwischen Tradition und Moderne balanciert. Vielleicht ist genau das der Grund, warum Franziskus die Insel gewählt hat – als Botschaft an die Welt, dass Identität und Offenheit keine Gegensätze sein müssen. Was könnte diese Wahl mehr symbolisieren als der Besuch des Oberhaupts der katholischen Kirche?

    Was erwartet den Papst auf Korsika?

    Auch wenn das genaue Programm noch nicht veröffentlicht wurde, gab Bischof Bustillo erste Hinweise. Der Besuch soll mit einer Messe zum Abschluss eines Kolloquiums über die Volksfrömmigkeit im Mittelmeerraum beginnen. Geplant sind außerdem eine Rede im Kongresszentrum von Ajaccio vor hochrangigen Kirchenvertretern aus Südeuropa und ein gemeinsames Mittagessen. Später wird der Papst eine weitere Messe feiern.

    Diese Agenda zeigt, wie intensiv der Papst die Gelegenheit nutzen möchte, um mit Vertretern der Kirche, aber auch der korsischen Gemeinschaft in Dialog zu treten. Die Wahl des Themas „Volksfrömmigkeit“ verdeutlicht zudem seine Nähe zu den einfachen Gläubigen – ein Leitmotiv seines Pontifikats.

    Und was ist mit Paris?

    Die Entscheidung, nicht an der Wiedereröffnung der Kathedrale Notre-Dame de Paris teilzunehmen, hat Fragen aufgeworfen. Immerhin wird dieses Ereignis am 7. und 8. Dezember von zahlreichen Staatschefs begleitet, die gemeinsam die Rückkehr eines der bedeutendsten Wahrzeichen der katholischen Kirche feiern. Doch Bischof Bustillo reagierte darauf gelassen: „Ne me demandez pas pourquoi der Heilige Vater nach Korsika kommt und nicht in die Hauptstadt. Wir freuen uns einfach.“

    Klingt das nicht nach einer charmanten Antwort? Schließlich geht es weniger darum, was der Papst nicht tut, als vielmehr um die Bedeutung seines Besuchs in Ajaccio. Dennoch: Wird Emmanuel Macron den Papst bei seiner Ankunft empfangen? Auch dazu bleibt alles offen. Der Bischof hofft es, betont jedoch die „Freiheit“ beider Persönlichkeiten.

    Ein drittes Kapitel in Frankreich

    Mit der Reise nach Korsika schreibt Papst Franziskus ein weiteres Kapitel seiner Beziehung zu Frankreich. Während seine Besuche in Straßburg und Marseille stark von politischen und interreligiösen Themen geprägt waren, scheint dieser Besuch persönlicher und lokaler zu werden. Korsika bietet eine Bühne, die sowohl symbolträchtig als auch nahbar ist – eine Insel, deren Landschaft und Kultur ihre Bewohner prägt wie kaum ein anderer Ort.

    Was bedeutet dieser Besuch für die Inselbewohner? Vielleicht eine Stärkung ihrer kulturellen und religiösen Identität. Vielleicht aber auch die Botschaft, dass kleine Gemeinschaften in der großen Weltkirche nicht vergessen werden.

    Ein Besuch mit Symbolkraft

    Die Reise nach Korsika mag unerwartet wirken, doch gerade darin liegt ihre Kraft. Papst Franziskus zeigt einmal mehr, dass er sich für die Ränder interessiert – geografisch, kulturell und spirituell. Es ist diese Haltung, die ihn von seinen Vorgängern unterscheidet und ihm gleichzeitig große Sympathien einbringt. Korsika wird für einen Tag im Dezember zum Zentrum der katholischen Welt.

    Wer hätte gedacht, dass eine kleine Einladung aus Ajaccio eine solche Wirkung entfalten würde?

  • Möglicher Besuch von Papst Franziskus auf Korsika: Offizielle Anfrage und große Vorfreude

    Möglicher Besuch von Papst Franziskus auf Korsika: Offizielle Anfrage und große Vorfreude

    Am 15. Dezember könnte Papst Franziskus Ajaccio in Südkorsika besuchen – ein Ereignis, das die korsischen Gläubigen und die gesamte Inselgemeinschaft bereits mit großer Freude erwarten. Es wäre der erste Besuch des Papstes auf der französischen Mittelmeerinsel, und die Nachricht hat bereits für Begeisterung und Vorbereitungen gesorgt.

    Die Inselbewohner bereiten sich auf dieses historische Ereignis vor, denn die katholische Gemeinschaft Korsikas ist tief verwurzelt im Glauben. „Es ist das erste Mal, dass er nach Korsika kommt, und die Menschen sind hier sehr gläubig“, erzählt eine Frau. Die Kathedrale von Ajaccio wird vermutlich nicht ausreichen, um die erwarteten Pilgermassen zu empfangen. Die Anfrage für den Besuch ist möglicherweise auch auf die enge Beziehung zwischen Papst Franziskus und dem Bischof von Korsika zurückzuführen. Die gläubigen Korsen möchten sich dieses einmalige Ereignis nicht entgehen lassen – für viele ist es „ein unerwarteter Segen“.

    Wirtschaftliche Impulse und Tourismus in der Nebensaison

    Die erwartete Ankunft des Papstes zieht bereits große Besucherzahlen an, was auch wirtschaftliche Impulse für Ajaccio verspricht – besonders in der touristisch ruhigeren Winterzeit. In den Hotels der Stadt sind die Buchungen schon jetzt stark angestiegen. „Wir werden sogar saisonale Hotels wieder öffnen“, erklärt Benoît Chaudron, Vizepräsident des korsischen Hotel- und Gaststättenverbandes. Die Hotellerie bereitet sich damit auf einen ungewöhnlichen Ansturm vor, der viele Reisende zur Papstmesse anlocken dürfte.

    Die offizielle Bestätigung des Vatikans für den Besuch wird für Mitte November erwartet. Sollte der Besuch tatsächlich stattfinden, wird er für Ajaccio nicht nur spirituelle, sondern auch wirtschaftliche Bedeutung haben und die Insel für einen Moment in den internationalen Fokus rücken.

  • MIssbrauch: Papst Franziskus wirft Bischof und neun weitere Personen aus der Kirche

    MIssbrauch: Papst Franziskus wirft Bischof und neun weitere Personen aus der Kirche

    Eine der drastischsten Entscheidungen in der jüngeren Kirchengeschichte hat Papst Franziskus diese Woche getroffen: Er wies zehn Personen, darunter einen Bischof, Priester und Laien, aus der katholischen Bewegung „Sodalitium Christianae Vitae“ (SCV) in Peru aus der Kirche aus. Hintergrund ist eine Vatikanuntersuchung, die erschreckende Missbräuche von Macht, Autorität und Spiritualität aufdeckte. Die Entscheidung im Detail Das peruanische Episkopat verkündete die Maßnahme auf seiner Website. Die Entscheidung sei „außergewöhnlich“ und stamme direkt von Papst Franziskus, hieß es. Besonders bemerkenswert: Die Liste der aufgedeckten Vergehen, die kanonisch geahndet werden, ist beispiellos – darunter Hacking von Kommunikationsgeräten und systematische Überwachung von Kirchenkritikern. Diese Enthüllungen stellen einen Tabubruch dar, denn der Vatikan pflegt in der Regel eine zurückhaltende Kommunikation bei der Aufarbeitung von Missbräuchen. Hintergrund der Bewegung Die Bewegung SCV, gegründe…

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