Schlagwort: Frankreich

  • Frankreich macht ernst – und Deutschland schaut zu: Rauchverbot 2.0 zum Weltnichtrauchertag

    Frankreich macht ernst – und Deutschland schaut zu: Rauchverbot 2.0 zum Weltnichtrauchertag

    Morgen ist Weltnichtrauchertag – ein Datum, das jedes Jahr ein Mahnmal für die weltweiten Bemühungen gegen das Rauchen darstellt. Doch in diesem Jahr rückt ein Land besonders ins Rampenlicht: Frankreich. Die Grande Nation hat kürzlich eine klare Linie gezogen und ein Rauchverbot verabschiedet, das sich gewaschen hat – und das schon ab dem 1. Juli in Kraft tritt.

    Strände, Parks, Spielplätze, Schulumgebungen, Sportstätten und Bushaltestellen – all diese Orte sollen künftig rauchfrei sein. Der Gedanke dahinter ist ebenso simpel wie kraftvoll: Kinder sollen geschützt werden. Schluss mit dem blauen Dunst in der Nähe von kleinen Lungen. Wer trotzdem qualmt, zahlt 135 Euro Bußgeld – und das ist kein Pappenstiel.

    Frankreich zeigt Haltung. Und zwar mit einer Deutlichkeit, die man von der deutschen Politik derzeit kaum erwarten darf.

    Deutschland? Noch im Nebel unterwegs

    Was passiert in Deutschland? Eher wenig. Zwar gibt es Rauchverbote in öffentlichen Einrichtungen und Verkehrsmitteln. Auch in Gaststätten darf nicht mehr gequalmt werden – zumindest meistens. Doch das war’s dann schon weitgehend. Alles andere ist Ländersache, ein föderaler Flickenteppich, in dem man sich leicht verliert.

    In der einen Stadt sind Spielplätze rauchfrei, in der anderen gilt das nur als Empfehlung. Und während Frankreich klare Kante zeigt, wird in Deutschland munter weiter debattiert – oder besser gesagt: ausgesessen.

    Was hält Deutschland zurück?

    Ein bisschen wirkt es so, als hätte man Angst davor, den Rauchern auf die Füße zu treten. Schließlich gibt es noch immer viele Menschen, die an ihrer Zigarette hängen. Dazu kommt der Einfluss der Tabaklobby – ein Faktor, der oft unterschätzt wird. Und natürlich die föderale Struktur: Wenn jedes Bundesland eigene Regelungen trifft, entsteht kein klarer Kurs, sondern ein Sammelsurium aus Kompromissen.

    Doch sind diese Ausreden noch zeitgemäß? Gerade beim Thema Kinderschutz sollten wir alle an einem Strang ziehen.

    Frankreichs Vision: Eine tabakfreie Generation

    Frankreich will eine tabakfreie Generation bis 2032. Das ist ambitioniert – und doch irgendwie logisch. Denn wenn Kinder nie mit dem Rauchen in Kontakt kommen, werden sie es seltener selbst beginnen. Wer nie eine Zigarette im Park sieht, verbindet sie auch nicht mit Entspannung. Wer nie den Rauch an der Bushaltestelle einatmet, entwickelt keine Gewöhnung. Die Rechnung ist einfach – aber effektiv.

    In Deutschland hingegen redet man lieber über E-Zigaretten oder verbietet Werbung. Man bekämpft die Symptome, aber nicht die Ursachen.

    Zeit für einen klaren Schritt

    Deutschland könnte viel lernen von seinem Nachbarn. Nicht nur in Sachen Gesundheitspolitik, sondern auch in Sachen Mut. Denn ja, solche Maßnahmen sind unpopulär – zumindest bei den Rauchern. Aber sie sind notwendig. Für eine gesündere Zukunft. Für Kinder, die frei atmen können. Für Städte, die nach Blumen riechen – nicht nach Kippen.

    Und mal ehrlich: Wer braucht schon eine Zigarette im Park? Die Sonne scheint, Kinder spielen, Menschen lachen – was passt da weniger hinein als ein glühender Glimmstängel und der süßlich-beißende Geruch von verbranntem Tabak?

    Morgen ist Weltnichtrauchertag.

    Ein Tag, der wachrütteln soll – aber auch Mut machen kann. Frankreich hat gezeigt, wie es geht. Deutschland steht noch am Anfang. Doch warum nicht jetzt den nächsten Schritt gehen?

    Warum nicht das Jahr 2025 zum Jahr des Durchatmens machen?

    Von C. Hatty

  • Ende der Umweltzonen? Warum Paris gegen den nationalen Rückschritt kämpft

    Ende der Umweltzonen? Warum Paris gegen den nationalen Rückschritt kämpft

    Ein politischer Hammerschlag ging diese Woche durch Frankreich: Die Assemblée nationale (Nationalversammlung) hat am 28. Mai 2025 die sogenannten Zonen à Faibles Émissions (ZFE) gekippt – Umweltzonen, die eigentlich den Schutz der Bevölkerung vor Luftverschmutzung sichern sollten. Die Reaktion der Stadt Paris? Empört, wütend und kämpferisch. Denn für die Hauptstadt ist das mehr als nur ein Rückschlag – es ist eine handfeste Gefahr für die Gesundheit aller. Die Abschaffung dieser Umweltzonen wurde im Rahmen eines Gesetzes zur Vereinfachung durchgesetzt. Unterstützt wurde das Ganze von einer ungewöhnlichen Allianz aus Abgeordneten des Rassemblement National, Les Républicains, La France Insoumise und Teilen der Präsidentenmehrheit. Ein buntes Bündnis mit einem gemeinsamen Nenner: Kritik an den Umweltzonen. Doch was steckt wirklich hinter diesem Aufschrei? Saubere Luft ade? Die ZFE wurden 2019 eingeführt und sollten dafür sorgen, dass besonders schadstoffreiche Fahrzeuge – etwa mit der Pla…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Zigarettenverbot am Strand: Frankreich zieht die Notbremse

    Zigarettenverbot am Strand: Frankreich zieht die Notbremse

    Ab dem 1. Juli 2025 wird das Rauchen in Frankreich deutlich ungemütlicher – zumindest für alle, die sich gerne eine Zigarette im Freien anzünden. Die neue Regelung ist keine kleine Korrektur, sondern ein echter Meilenstein im Kampf gegen das Rauchen. Ziel ist es, eine tabakfreie Generation zu schaffen – bis 2032. Und dafür geht das Land jetzt konsequent neue Wege.

    Wo jetzt Schluss ist mit Qualm

    Der Plan ist ebenso einfach wie radikal: Rauchen ist ab Juli in vielen öffentlichen Außenbereichen untersagt, insbesondere dort, wo Kinder unterwegs sind. Darunter fallen:

    – Strände (zumindest in der Sommerzeit)
    – Parks und öffentliche Gärten
    – Schulumgebungen – von der Grundschule bis zum Gymnasium
    – Bushaltestellen
    – Sportplätze und ähnliche Einrichtungen unter freiem Himmel

    Das Verbot trifft also Orte, die besonders sensibel sind – Orte, an denen Kinder spielen, Familien sich aufhalten und der öffentliche Raum gemeinschaftlich erlebt wird.

    135 Euro für den Glimmstängel

    Wer trotz des Verbots zur Zigarette greift, muss tief in die Tasche greifen. 135 Euro kostet der Tabakgenuss am falschen Ort. Das ist nicht ohne, aber gewollt. Denn das Gesundheitsministerium möchte mehr als nur Schilder aufstellen – es will einen Kulturwandel herbeiführen. Nicht durch moralischen Zeigefinger, sondern durch klare Grenzen und Verantwortung.

    Der Tabak – ein stiller Killer

    Jährlich sterben in Frankreich etwa 75.000 Menschen an den Folgen des Rauchens – das sind rund 200 pro Tag. Der passive Rauch ist dabei besonders perfide. Kinder atmen den Qualm ein, ohne je selbst zur Zigarette gegriffen zu haben. Genau hier setzt die neue Regelung an. Die Gesundheit der Jüngsten steht im Fokus. Oder, wie es Yves Martinet vom Nationalen Anti-Tabak-Komitee formuliert: „Diese Maßnahmen schützen Nicht-Rauchende – und helfen Raucherinnen und Rauchern, über einen Ausstieg nachzudenken.“

    Elektronische Zigaretten? Noch verschont

    Interessanterweise bleiben E-Zigaretten und Café-Terrassen vom Verbot zunächst ausgenommen. Aber nur vorerst. Denn auch hier plant das Gesundheitsministerium Änderungen. So sollen die erlaubten Nikotinmengen gesenkt und die Auswahl an Aromen eingeschränkt werden – spätestens bis Mitte 2026. Die Zeichen stehen also auch für Vaper auf Sturm.

    Kommunen als Vorreiter

    Ganz neu ist das alles übrigens nicht. Schon rund 1.600 Gemeinden in Frankreich haben vor der nationalen Regelung eigene Rauchverbote in Parks, an Stränden und an Schulgeländen eingeführt. Rund 7.000 „rauchfreie Zonen“ existieren bereits – unterstützt unter anderem von der Ligue contre le cancer. Und siehe da: Es funktioniert. In diesen Bereichen wird weniger geraucht, die Passivrauchbelastung sinkt, und immer mehr Menschen versuchen, ganz aufzuhören.

    Von der Ausnahme zur Regel

    Die französische Regierung hat verstanden: Wer das Rauchen bekämpfen will, muss auch draußen klare Ansagen machen. Und genau das passiert jetzt. Die neue Regelung sendet ein starkes Signal – nicht nur an Raucherinnen und Raucher, sondern an die ganze Gesellschaft. Der öffentliche Raum soll gesund, kinderfreundlich und rauchfrei sein. Punkt.

    Wird das einfach umzusetzen sein? Sicher nicht. Es wird Diskussionen geben. Vielleicht auch Trotzreaktionen. Aber eines ist klar: Frankreich meint es ernst mit seiner tabakfreien Zukunft.

    Und Hand aufs Herz – will man wirklich, dass die nächste Generation im Zigarettenrauch aufwächst?

    Von Andreas M. Brucker

  • Tödliche Unwetter im Var: 14 Gemeinden offiziell als Katastrophengebiet anerkannt

    Tödliche Unwetter im Var: 14 Gemeinden offiziell als Katastrophengebiet anerkannt

    Wenn der Himmel zur Bedrohung wird: Sintflutartige Regenfälle, reißende Flüsse und zerstörerische Schlammlawinen – der Süden Frankreichs kämpfte vor einigen Tagen wieder einmal mit den Naturgewalten. Besonders hart getroffen hat es den Var.

    Ein Blitzentscheid nach dem Sturm

    Am 19. und 20. Mai verwandelten heftige Unwetter die idyllischen Orte im Département Var in Katastrophenzonen. Ganze Straßenzüge standen unter Wasser, Autos wurden fortgerissen, Häuser beschädigt. Drei Menschen verloren ihr Leben – ein erschütternder Preis.

    Doch es gab auch eine erfreulich schnelle Reaktion vonseiten des Staates: Bereits am 29. Mai – nur neun Tage nach den dramatischen Ereignissen – veröffentlichte die Regierung ein Dekret im „Journal officiel“, das 14 betroffene Gemeinden offiziell den Status „Naturkatastrophe“ zuerkannte.

    Dieser Schritt hat handfeste Konsequenzen: Betroffene Anwohner und Unternehmen in Orten wie Le Lavandou, Cogolin oder Les Arcs haben nun 30 Tage Zeit, um ihre Schäden bei den Versicherungen geltend zu machen – mit Aussicht auf zügige Entschädigung.

    Dramen auf offener Straße

    Was sich in diesen Tagen im Var abspielte, ist schwer in Worte zu fassen. In Le Lavandou wurde ein Ehepaar im Auto von den Fluten überrascht und mitgerissen. In Vidauban ertrank eine Frau ebenfalls in ihrem Fahrzeug. Tragödien wie diese lassen einen fassungslos zurück – und werfen die Frage auf: Wie gut ist man auf solche Wetterextreme vorbereitet?

    Wasser, Schlamm und ein zerstörter Sommertraum

    Der materielle Schaden ist erheblich. Besonders schlimm traf es den Küstenort Le Lavandou. Dort wurde die Kläranlage im Viertel Cavalière nahezu vollständig zerstört. Zwar gelang es, sie teilweise wieder in Betrieb zu nehmen – aber die Sorge vor hygienischen Problemen bleibt, vor allem im Hinblick auf den anrollenden Sommertourismus.

    Auch in anderen Orten laufen die Aufräumarbeiten auf Hochtouren. Straßen müssen freigeräumt, Stromleitungen repariert und ganze Infrastrukturen neu aufgebaut werden. Für viele Menschen vor Ort ist die Unwetterkatastrophe nicht nur ein emotionaler Schock, sondern auch eine wirtschaftliche Belastungsprobe.

    Staat reagiert – doch reicht das?

    Innenminister Bruno Retailleau lobte die rasche Einstufung als Katastrophengebiet. Sie sei Ausdruck staatlicher Handlungsfähigkeit und Solidarität mit den Betroffenen. Doch Worte allein heilen keine Wunden. Die betroffenen Kommunen brauchen nicht nur schnelle Hilfe, sondern langfristige Unterstützung beim Wiederaufbau – und bei der Vorsorge.

    Denn eines ist klar: Solche Ereignisse sind im Var keine Ausnahme. Zwischen 2010 und 2019 forderten vergleichbare Unwetter 54 Menschenleben. Das ist keine Laune der Natur – das ist ein Alarmzeichen.

    Gefährliche Wiederholung: Der Var und sein Wasserproblem

    Warum trifft es den Var immer wieder so heftig?

    Ganz einfach: Die Kombination aus dichten Siedlungen, steilen Hängen und unzureichender Wasserregulierung macht die Region extrem anfällig für plötzliche Überschwemmungen. Schon ein paar Stunden Starkregen reichen, um ein ganzes Tal unter Wasser zu setzen.

    Hinzu kommt der Klimawandel. Meteorologen beobachten seit Jahren, dass sich die Wetterlagen intensivieren. Mehr Regen in kürzerer Zeit – und das auf ausgetrocknetem Boden, der kaum etwas aufnimmt. Ein tödlicher Cocktail.

    Schluss mit „weiter so“ – ein Umdenken ist überfällig

    Was also tun? Natürlich ist es wichtig, nach einer Katastrophe schnell zu helfen. Aber reicht das?

    Nicht wirklich. Die Region braucht neue Konzepte – für den Hochwasserschutz, für die Stadtplanung, für den Zivilschutz. Man könnte sagen: Der Var braucht nicht nur Sandsäcke, sondern einen Plan.

    Wasser muss wieder Raum bekommen – sei es durch Renaturierung von Flussläufen oder durch den Verzicht auf Neubauten in hochwassergefährdeten Gebieten. Eine Anpassung der Infrastruktur an das Klima von morgen ist kein Luxus mehr – es ist eine Notwendigkeit.

    Was bleibt?

    Der Schmerz über den Verlust von Menschenleben. Die Angst vor dem nächsten Regen. Aber auch ein Funken Hoffnung – dass die Katastrophe zum Weckruf wird.

    Denn wer einmal gesehen hat, wie aus einer Straße ein Fluss wird, vergisst das nicht.

    Von C. Hatty

  • Paris verliert Einwohner – und das nicht zu knapp

    Paris verliert Einwohner – und das nicht zu knapp

    Paris, die Stadt der Liebe, verliert ihren Glanz – zumindest demografisch. Laut den aktuellen Prognosen des französischen Statistikamts Insee wird die Einwohnerzahl der Hauptstadt bis 2040 stetig sinken. Dann sollen nur noch rund 2,064 Millionen Menschen in Paris leben – 82.000 weniger als 2020. Und das ist kein kurzfristiger Trend, sondern Teil einer anhaltenden Entwicklung, deren Ursachen tief verwurzelt sind. Warum kehren die Menschen Paris den Rücken? Die Gründe für den Bevölkerungsrückgang sind vielfältig. Einer der Haupttreiber ist das negative Wanderungssaldo – mehr Menschen verlassen Paris, als neu hinziehen. Aber warum eigentlich? Da ist zunächst die Wohnungskrise. Viele Wohnungen werden inzwischen lieber an Touristen vermietet oder als Zweitwohnsitze genutzt – ein Albtraum für Familien oder Alleinstehende auf Wohnungssuche. Der Wohnraum, der bleibt, ist meist klein und teuer. Vor allem Familien flüchten ins Umland, weil Paris schlicht nicht genug Platz bietet – oder besser ge…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Streit um die A69: Warum der Protest jetzt erst richtig Fahrt aufnimmt

    Streit um die A69: Warum der Protest jetzt erst richtig Fahrt aufnimmt

    Die geplante Autobahn A69 zwischen Toulouse und Castres entfacht erneut heftige Diskussionen – und Widerstand. Nach einem gerichtlichen Rückschlag für die Projektgegner steht nun fest: Die Bauarbeiten dürfen weitergehen. Doch die Antwort der Zivilgesellschaft lässt nicht lange auf sich warten.

    Ein Satz macht derzeit die Runde: „Je pense que ça va bouger grave“ – sinngemäß: „Da wird sich richtig was tun.“ Und das ist mehr als ein Gefühl.


    Ein 62-Kilometer-Projekt spaltet die Region

    Die A69 soll auf 62 Kilometern den Süden des Départements Tarn besser anbinden. Was für Befürworter nach Fortschritt klingt, wirkt auf Kritiker wie ein ökologischer Rückschritt. Rodungen, versiegelte Flächen, bedrohte Arten – der Widerstand speist sich aus einer tiefen Sorge um das ökologische Gleichgewicht. Viele stellen die Frage: Warum nicht einfach die bestehende Route modernisieren?

    Das wäre günstiger und umweltschonender – sagen die Gegner.


    Gerichtsbeschluss als Brandbeschleuniger

    Die Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs von Toulouse, die Arbeiten wieder zuzulassen, hat wie ein Donnerschlag gewirkt. Was vorher schon brodelte, flammt jetzt offen auf: Empörung, Enttäuschung, aber auch Entschlossenheit. Umweltaktivisten, Bürgerinitiativen und prominente Gesichter der Bewegung – allen voran Thomas Brail – kündigen neue Aktionen an. Brail selbst hat bereits angekündigt, in den Hungerstreik zu treten – pardon: in den Durststreik. Ein radikaler Schritt.


    Protest mit Kreativität und Kampfgeist

    Die ersten Proteste ließen nicht lange auf sich warten. In Toulouse versammelten sich Hunderte vor der Gare Matabiau. Doch das war nur der Auftakt. Anfang Juli soll es eine Großdemonstration direkt am Baugelände geben – ein klares Zeichen dafür, dass die Bewegung noch längst nicht müde ist.

    Und wer glaubt, es handle sich hier nur um einen Haufen wütender Öko-Aktivisten, unterschätzt das Ausmaß der Mobilisierung. Es sind Eltern, Landwirte, Studierende, Rentnerinnen – kurzum: Menschen aus allen Ecken der Gesellschaft. Menschen, denen ihre Umgebung nicht egal ist.


    Zwischen Beton und Beteiligung: Ein tieferer Konflikt

    Der Konflikt um die A69 ist nicht bloß eine Frage von Bäumen und Straßen. Es geht um etwas Grundsätzlicheres – um den Umgang mit öffentlichem Raum, um Transparenz in politischen Entscheidungen und um die Richtung, in die sich das Land bewegen soll. Der Bau der A69 wird von vielen als Sinnbild einer überkommenen Politik gesehen: Wachstum um jeden Preis, zentralisierte Entscheidungen, überhörte Bürgerstimmen.

    Klar ist: Diese Autobahn verläuft nicht nur durch die Landschaft – sie zieht eine Schneise durch die Gesellschaft.


    Und jetzt? Ein heißer Sommer der Entscheidung

    Der Baustart Mitte Juni ist gesetzt. Doch die Gegner haben angekündigt, alle juristischen und öffentlichen Wege auszuschöpfen. Die kommenden Wochen könnten zum Prüfstein für das demokratische Miteinander werden. Die Frage bleibt: Wer wird gehört – und wer nicht?

    Was ist eigentlich schlimmer: Ein Stück Straße mehr oder eine Gesellschaft, die sich im Dialog verliert?

    Die kommenden Monate versprechen jedenfalls alles andere als Ruhe. Im Gegenteil: Es könnte tatsächlich „bouger grave“ – gewaltig was passieren.

    Von Andreas M. B.

  • Zwischen Verzweiflung und Hoffnung: Der einsame Kampf einer französischen Großmutter um ihre Familie in Gaza

    Zwischen Verzweiflung und Hoffnung: Der einsame Kampf einer französischen Großmutter um ihre Familie in Gaza

    Wie weit geht eine Großmutter für ihre Enkel? Fatima Kollab kennt die Antwort – sie kämpft seit über eineinhalb Jahren unermüdlich für das Leben ihrer Liebsten, festgehalten in einem der gefährlichsten Gebiete der Welt: dem Gazastreifen. Ihr Fall steht sinnbildlich für das menschliche Drama, das sich tagtäglich im Schatten globaler Politik abspielt.


    Eine Familienbande, die nicht bricht

    Fatima Kollab, eine gebürtige Französin mit algerischen Wurzeln, lebt im französischen Département Essonne. Ihr Herz jedoch hängt an vier ihrer Enkel und deren Mutter – sie sind in Gaza gestrandet, heimatlos, hungrig, verletzt. Eine von Bomben zerschlagene Welt ist ihr einziger Rückzugsort. Der jüngste Enkel, nur noch Haut und Knochen, kämpft mit dem Tod. Ein anderer, schwer krank, wurde zur Behandlung in die Westbank gebracht – allein, ohne Familie, ohne Hilfe.

    Fatima, einst Französischlehrerin in Gaza, kennt das Leben dort – aber nie hätte sie sich vorstellen können, dass sie eines Tages aus der Ferne hilflos zusehen muss, wie ihre Familie ums Überleben ringt. Und dass ihr eigenes Land dabei nur zögerlich reagiert.


    Behörden-Wirrwarr statt Mitgefühl

    Seit Beginn der israelischen Offensive im Oktober 2023 hat Fatima Briefe geschrieben, Petitionen gestartet, gekämpft. An das französische Außenministerium, an Präsident Macron – sie hat alles versucht. Sogar die Justiz hat sie eingeschaltet. Ihr Anwalt, Maître Julien Martin, reichte Klage ein. Eine Antwort kam tatsächlich vom Präsidenten – er bat um die Namen der betroffenen Personen. Danach: Stille.

    Im Mai 2025 folgte der nächste Schlag ins Gesicht: Der französische Staatsrat wies ihren Antrag auf Reisedokumente ab. Die Begründung? Die betroffenen Familienangehörigen seien nicht „besonders“ gefährdet – als ob es im Inferno von Gaza überhaupt noch irgendeinen Schutz gäbe. Fatimas Reaktion: „Sie sagen, das sind nicht meine direkten Kinder – aber ihr Vater ist tot, ihre Großväter auch. Es gibt nur noch ihre Mutter und mich.“

    Was soll man darauf noch sagen?


    Wenn Hilfe Glückssache ist

    Seit dem 1. November 2023 konnten über 260 Menschen Gaza verlassen – französische Staatsbürger, ihre Familien, Mitarbeiter französischer Organisationen. Gut so. Doch es bleibt ein fader Beigeschmack: Warum klappt das bei einigen – und bei anderen nicht?

    Die Antwort scheint in den Details zu liegen: Staatsbürgerschaft, direkte Verwandtschaft, bürokratische Definitionen. Fatimas Enkel passen offenbar nicht ins Raster.

    Ein bisschen wirkt es wie eine Lotterie: Wer hat das Glück, rechtzeitig auf der Liste zu stehen?


    In Frankreich angekommen – aber nicht wirklich sicher

    Die, die es geschafft haben, sind oft noch lange nicht gut versorgt. Organisationen wie France Horizon bemühen sich, Unterkünfte bereitzustellen. Doch Berichte über schimmelnde Wohnungen und verdorbene Lebensmittel werfen ein düsteres Licht auf die Realität. Und viele der Evakuierten harren im ägyptischen Kairo aus – ohne Visum, ohne Perspektive.

    Wie fühlt es sich an, wenn man endlich aus Gaza raus ist – nur um dann in einem anderen bürokratischen Labyrinth steckenzubleiben?


    Der Alltag im Ausnahmezustand

    Währenddessen verschärft sich die Lage in Gaza. Krankenhäuser gibt es kaum noch, Nahrungsmittel sind Mangelware, Bomben fallen weiterhin. Selbst Kinder, die für Behandlungen ins Ausland gebracht wurden, mussten zurück – bevor sie genesen waren. Die Angst ist ständiger Begleiter, der Tod sitzt in jeder Ecke.

    Und mittendrin: Fatimas Familie. Ihre Stimme aus Frankreich wird lauter, verzweifelter – aber sie verhallt scheinbar ungehört.


    Zeit für ein bisschen Menschlichkeit

    Die Geschichte von Fatima Kollab ist mehr als ein persönliches Drama. Sie zeigt auf, wie gnadenlos eine Verwaltung sein kann, wenn sie nur in Akten denkt. Es geht nicht um Zahlen, Pässe oder Paragrafen – es geht um Menschen. Um Großmütter, Mütter, Kinder.

    Muss erst etwas Unwiderrufliches passieren, bevor gehandelt wird?

    Frankreich rühmt sich seiner humanitären Traditionen. Doch diese Tradition verlangt auch, dass man nicht wegschaut – vor allem dann nicht, wenn es unbequem wird.

    Fatima will nichts Unmögliches. Sie will nur ihre Familie in Sicherheit wissen. Und mit ihr hoffen viele andere.

    Von Andreas M. Brucker

  • Zwanzig Jahre nach dem „Non“: Frankreichs bleibende Skepsis gegenüber der politischen Klasse

    Zwanzig Jahre nach dem „Non“: Frankreichs bleibende Skepsis gegenüber der politischen Klasse

    Am 29. Mai 2005 entschieden sich 54,68 % der französischen Wähler gegen den Vertrag über eine Verfassung für Europa. Das klare „Non“ in einem Volksentscheid sollte nicht nur die europäische Integrationsbewegung erschüttern, sondern offenbarte zugleich eine tiefergehende politische Krise innerhalb Frankreichs. Zwei Jahrzehnte später wirkt dieser Moment wie ein frühes Menetekel einer sich vertiefenden Entfremdung zwischen Bürgern und politischer Elite – eine Entwicklung, die bis heute spürbar ist. Das Referendum von 2005 war weniger ein Votum über die Europäische Union als vielmehr eine Abrechnung mit der politischen Klasse. Die Kampagne führte zu erheblichen Spannungen innerhalb der etablierten Parteien, allen voran der Parti Socialiste. Während deren Führung mehrheitlich für den Vertrag eintrat, organisierten sich zahlreiche Parteimitglieder und Gewerkschaftsnahe im Lager des „Non“. Die Auseinandersetzungen offenbarten ein wachsendes Unbehagen gegenüber einer politischen Führung, die z…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Die neue Mehrheit: Wie das Alter die französische Demokratie prägt

    Die neue Mehrheit: Wie das Alter die französische Demokratie prägt

    Erstmals in der Geschichte Frankreichs stellen die über 50-Jährigen die Mehrheit der Wahlberechtigten. Diese stille, aber folgenreiche Verschiebung innerhalb des Elektorats signalisiert nicht nur einen demografischen Wandel, sondern hat auch tiefgreifende Auswirkungen auf politische Strategien, programmatische Schwerpunkte und das Selbstverständnis der Demokratie in der Fünften Republik. Laut Daten des nationalen Statistikamts Insee waren im Mai 2024 rund 49,5 Millionen Personen in Frankreich für die Europawahlen registriert. Unter ihnen nehmen die älteren Jahrgänge einen stetig wachsenden Anteil ein – ein Trend, der sich angesichts sinkender Geburtenzahlen und einer steigenden Lebenserwartung voraussichtlich weiter verstärken wird. Der demografische Kipppunkt Frankreichs Bevölkerung altert – ein Umstand, der sich nicht nur in der Struktur der Sozialversicherungssysteme bemerkbar macht, sondern zunehmend auch im politischen Raum Wirkung entfaltet. Insee-Daten zeigen, dass die Generatio…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Mormant-sur-Vernisson im Fokus: Europas radikale Rechte feiert ihren Aufstieg

    Mormant-sur-Vernisson im Fokus: Europas radikale Rechte feiert ihren Aufstieg

    Am 9. Juni 2025 wird das französische Dorf Mormant-sur-Vernisson, mit nur etwa 130 Einwohnern ein Symbol der ländlichen Abgeschiedenheit, zum Zentrum der europäischen Politik. Der Rassemblement National (RN) lädt zu einer „Siegesfeier“, mit der an das Ergebnis der Europawahl 2024 erinnert werden soll – 32 Prozent der Stimmen in Frankreich, ein historischer Erfolg für die Partei von Marine Le Pen und Jordan Bardella. Doch der Anlass ist mehr als nur eine Feier. Er markiert die ideologische und strategische Verfestigung eines europäischen Netzwerks der äußersten Rechten. Gäste wie Viktor Orbán aus Ungarn, Matteo Salvini aus Italien, Geert Wilders aus den Niederlanden und Santiago Abascal aus Spanien – sie alle haben ihr Kommen angekündigt. Gemeinsam mit dem RN wollen sie in Mormant eine neue Etappe auf dem Weg zur paneuropäischen Zusammenarbeit nationalistischer und rechtspopulistischer Kräfte beschreiten. Die Wahl des Ortes folgt dabei einer kalkulierten Symbolik. Ein symbolträchtiger O…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…