Schlagwort: frankreich aktuell

  • 17 Jahre nach dem Absturz von Flug AF447: Frankreich verurteilt Airbus und Air France

    17 Jahre nach dem Absturz von Flug AF447: Frankreich verurteilt Airbus und Air France

    Manche Katastrophen verschwinden nie wirklich aus dem kollektiven Gedächtnis eines Landes. Der Absturz des Air-France-Flugs 447 zwischen Rio de Janeiro und Paris gehört in Frankreich genau zu diesen Wunden, die auch nach fast zwei Jahrzehnten noch offen liegen. Nun hat das Berufungsgericht in Paris ein Urteil gefällt, das weit über die Luftfahrt hinausreicht: Airbus und Air France wurden wegen fahrlässiger Tötung verurteilt. Für viele Angehörige der 228 Todesopfer markiert die Entscheidung einen späten Moment der Anerkennung — und zugleich das Ende eines beinahe endlosen juristischen Marathons. Der Absturz in der Nacht zum 1. Juni 2009 gilt bis heute als eines der rätselhaftesten und erschütterndsten Unglücke der modernen Luftfahrt. Die Maschine verschwand über dem Atlantik in einer Gewitterzone vom Radar. Erst Jahre später gelang es Ermittlern, die Wrackteile und die Flugschreiber aus mehreren tausend Metern Tiefe zu bergen. Ein Drama wie aus einem Roman — nur leider bitter real. Im Z…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Schafe auf der Klassenliste – Ein Bürgermeister kämpft gegen das Schulsterben auf dem Land

    Schafe auf der Klassenliste – Ein Bürgermeister kämpft gegen das Schulsterben auf dem Land

    Manchmal braucht Protest eine Prise Absurdität, damit ihn überhaupt noch jemand wahrnimmt. In einem kleinen Dorf im französischen Territoire de Belfort sorgte nun genau so eine Aktion für Aufsehen: Der Bürgermeister schrieb mehrere Schafe offiziell in die Grundschule der Gemeinde ein. Keine Satireveranstaltung, kein Dorffest, kein Karnevalsscherz – sondern eine politische Botschaft mit ziemlich ernstem Hintergrund. Die Tiere tauchten tatsächlich auf den Schülerlisten auf. Mit Namen, Formularen und augenzwinkernder Inszenierung. Ziel der Aktion: Die drohende Schließung einer Schulklasse verhindern. Denn wie vielerorts auf dem französischen Land sinken die Schülerzahlen seit Jahren. Für die Schulverwaltung zählt am Ende oft nur eine nüchterne Zahl hinter dem Komma. Fehlen ein paar Kinder, verschwindet eine Klasse. Im Dorf selbst löste die Aktion eine Mischung aus Gelächter, Zustimmung und Wut aus. Denn für viele Bewohner geht es längst nicht mehr nur um Unterrichtsstunden. Eine Schule gi…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Vorwürfe im Polizeigewahrsam – Wenn Aussage gegen Aussage zur Staatsaffäre wird

    Vorwürfe im Polizeigewahrsam – Wenn Aussage gegen Aussage zur Staatsaffäre wird

    Seit Montag, dem 20. April 2026, sorgt ein Fall aus Sarcelles im Département Val-d’Oise für erhebliche Unruhe. Drei Polizeibeamte stehen im Zentrum schwerer Vorwürfe, die nun eine Untersuchung durch die IGPN, die „Polizei der Polizei“, ausgelöst haben. Was zunächst wie ein einfacher Routinefall begann, hat sich binnen Stunden zu einem politisch sensiblen Verfahren entwickelt. Im Kern steht die Aussage eines Mannes, der nach einer Festnahme wegen Drogenbesitzes in Polizeigewahrsam genommen wurde. Dort, so schildert er, sei es zu massiver Gewalt gekommen – zunächst Schläge, obwohl er gefesselt gewesen sei, später ein sexueller Übergriff in den Räumen der Wache. Die Schilderung ist drastisch, verstörend, schwer zu ignorieren. Und doch: Sie ist bislang eine reine Darstellung. Die betroffenen Beamten widersprechen entschieden. Nach ihrer Version habe sich der Mann aggressiv verhalten, Beleidigungen ausgesprochen und sich schließlich in einer Toilettenkabine verschanzt. Es sei zu einer körpe…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Tragödie in der nördlichen Isère: Zwei Tote bei Brand in Saint-André-le-Gaz

    Tragödie in der nördlichen Isère: Zwei Tote bei Brand in Saint-André-le-Gaz

    Ein gewöhnlicher Mittwochnachmittag – und dann dieser Moment, der alles zerreißt. In Saint-André-le-Gaz, einer beschaulichen Gemeinde im Département Isère nahe La Tour-du-Pin, brach am 11. Februar gegen 15.45 Uhr ein Feuer in einem Nebengebäude aus, das unter anderem als Garage diente. Wenige Minuten später stand der Raum in Flammen. Für zwei Menschen kam jede Hilfe zu spät. Die Einsatzkräfte trafen rasch ein. Doch im Inneren des vollständig ausgebrannten Gebäudes fanden sie ein achtjähriges Mädchen und einen 22-jährigen jungen Mann – eingeschlossen, ohne Chance auf Rettung. Ein Bild, das sich einprägt. Und das eine ganze Gemeinde erschüttert zurücklässt. Brände in geschlossenen Räumen entwickeln eine fatale Dynamik. Nicht allein die Flammen richten verheerenden Schaden an, sondern vor allem die Rauchgase. Schon nach kurzer Zeit führen sie zu Bewusstlosigkeit. Wer in einem Raum eingeschlossen ist, gerät in eine tödliche Falle. Genau das scheint hier geschehen zu sein. Die Ursache des F…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Ein brennendes Symbol in der Nacht von Grenoble

    Ein brennendes Symbol in der Nacht von Grenoble

    Es war tief in der Nacht, als in einer Vorstadt von Grenoble ein Fahrzeug in Flammen aufging. Kein gewöhnliches Auto, kein anonymer Sachschaden. Es handelte sich um den Dienstwagen der Bürgermeisterin von Échirolles, jener Kommune, die als zweitgrößte Stadt der Metropolregion seit Jahren zwischen sozialem Anspruch und sicherheitspolitischer Realität schwankt. Am Morgen danach blieb von dem Wagen nur ein verkohltes Gerippe – und eine politische Botschaft, die schwerer wiegt als jeder Blechschaden. Die Bürgermeisterin Amandine Demore, seit 2023 im Amt, reagierte prompt. Auf sozialen Netzwerken, aber auch im vertrauten Kreis sprach sie von einem Akt der Einschüchterung, von einer Tat, die sie direkt mit ihrem politischen Handeln vor Ort in Verbindung bringt. Ein persönlicher Angriff, so ihre Lesart. Und zumindest die Umstände geben ihr recht: Das Fahrzeug war gezielt ausgesucht, die Zerstörung vollständig, das Feuer absichtlich gelegt. Die Polizei hält sich bislang bedeckt. Offizielle Det…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Neue Flutwarnung in der Bretagne – das Warten auf den nächsten Pegelanstieg

    Neue Flutwarnung in der Bretagne – das Warten auf den nächsten Pegelanstieg

    Der Regen hat in der Bretagne ein eigenes Geräusch. Er trommelt nicht, er mahnt. Und seit Tagen hören die Menschen zwischen Flussläufen, Hafenmauern und überfluteten Terrassen sehr genau hin. In der gesamten Bretagne bleibt die Lage angespannt, die Gefahr neuer Überschwemmungen schwebt wie eine dunkle Wolke über den Orten entlang von Oust und Vilaine.

    Im Hafen von Redon stehen seit Montag 250 Meter mobiler Hochwasserschutz. Errichtet von der Zivilschutzbehörde, wirken die Barrieren wie ein provisorischer Wall gegen eine Natur, die sich wenig um Kalender oder Zuständigkeiten schert. Am Abend setzt der Regen erneut ein. Viele Anwohner denken gar nicht daran, schlafen zu gehen. Man bleibt wach, schaut auf den Wasserstand, lauscht in die Nacht. Es ist dieses nervöse Warten, das mehr zermürbt als das Wasser selbst.

    Rund dreißig Kilometer weiter, in Malestroit, hat das Hochwasser bereits Spuren hinterlassen. Die Oust ist über die Ufer getreten, zum fünften Mal binnen weniger Tage. Terrassen stehen unter Wasser, Möbel wurden vorsorglich hochgestellt. Bei Anaïs Bellec ist es ein ständiges Rein und Raus. Freitag Wasser im Haus, Samstag alles trocken, dann die Rückkehr der Flut. Ein Auf und Ab, das jede Planung zunichtemacht. Man weiß buchstäblich nicht, woran man ist.

    Zwar ist der Pegel am Montagmorgen leicht gesunken, doch die Erleichterung wirkt brüchig. Neue Regenfälle stehen bevor, und mit ihnen die Möglichkeit, dass das Wasser zurückkommt. In Malestroit arbeitet seit fünf Tagen eine Krisenzelle im Rathaus. Fast 400 Anrufe von besorgten Bürgerinnen und Bürgern sind eingegangen. Fragen, Meldungen, manchmal einfach nur der Wunsch, gehört zu werden. Auch das gehört zur Bewältigung solcher Lagen.

    Die Sorgen reichen bis nach Saint-Nicolas-de-Redon, wo eine Einkaufszone nahe der Vilaine liegt. Hier sitzt die Erinnerung tief. Im vergangenen Jahr stand ein Hypermarkt unter Wasser, zwei Monate lang blieb er geschlossen, der Schaden ging in die Millionen. Kunden denken beim Einkauf längst nicht mehr nur an Preise und Einkaufslisten. Man nimmt noch schnell mit, was man braucht – wer weiß, wie lange es noch geht.

    Zwischen Sandsäcken, Barrieren und aufgestapelten Möbeln zeigt sich eine Region im Ausnahmezustand, aber auch mit Routine. Man kennt das Hochwasser inzwischen. Und gerade das macht es so bitter.

    Autor: Daniel Ivers

  • Ein Morgen der Angst: 90-Jährige in ihrer Wohnung in Nizza vergewaltigt

    Ein Morgen der Angst: 90-Jährige in ihrer Wohnung in Nizza vergewaltigt

    Es war noch dunkel, als das Telefon klingelte. Kurz nach sechs Uhr morgens rief eine 90 Jahre alte Frau die Polizei – verstört, unter Schock, in den eigenen vier Wänden. Wenige Minuten später standen Einsatzkräfte vor ihrer Wohnungstür in Nizza. Was sie dort vorfanden, beschreibt die Polizei nüchtern, die Tat selbst lässt sprachlos zurück. Nach Angaben der Ermittler ereignete sich der Übergriff am Freitagmorgen zwischen vier und fünf Uhr. Die hochbetagte Frau hatte die Tür geöffnet, weil sie glaubte, ihre Pflegerin stehe davor. Ein fataler Irrtum. Statt der vertrauten Hilfe betrat ein Mann die Wohnung und vergewaltigte sie. Die Staatsanwaltschaft leitete umgehend ein Ermittlungsverfahren wegen Vergewaltigung einer besonders schutzbedürftigen Person ein. Der mutmaßliche Täter ließ sich rasch lokalisieren. Polizisten nahmen einen Verdächtigen in einem Apartment desselben Wohnhauses fest und stellten ihn unter Gewahrsam. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, die Vernehmungen dauern an. …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Nizza: Tod auf offener Straße – ist es ein Familendrama?

    Nizza: Tod auf offener Straße – ist es ein Familendrama?

    Es ist kurz nach 18 Uhr, die Dämmerung senkt sich über den Westen von Nizza, der Boulevard Napoléon III wirkt wie an vielen Winterabenden ruhig, beinahe unscheinbar. Autos rollen stadtauswärts, Passanten erledigen letzte Besorgungen, irgendwo schreit ein Kind. Wenige Minuten später liegt eine 23-jährige Frau tot in ihrem Wagen. Erschossen. Neben ihr ihr wenige Monate altes Baby. Unverletzt – körperlich zumindest. Der Moment, in dem Normalität in nackten Schrecken kippt, hat Zeugen, Sirenen und viele offene Fragen. Die junge Frau sitzt am Steuer eines BMW Serie 1, als ein Mann auf einem Motorroller neben dem Wagen auftaucht. Mehrere Schüsse fallen. Schnell, gezielt, aus nächster Nähe. Zehn Einschläge, vielleicht mehr. Die Fahrerin verliert die Kontrolle, der Wagen prallt gegen einen Pfosten. Rettungskräfte treffen rasch ein, doch für die Mutter gibt es keine Hilfe mehr. Sie stirbt noch am Tatort. Dass sich das alles in Anwesenheit eines Säuglings abspielt, verleiht dem Geschehen eine ka…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Auto bleibt in Oberleitung hängen – Bahnstrecke zwischen Le Havre und Paris komplett gesperrt

    Auto bleibt in Oberleitung hängen – Bahnstrecke zwischen Le Havre und Paris komplett gesperrt

    Der Morgen begann unspektakulär, endete jedoch im Stillstand. Auf der Bahnstrecke zwischen Le Havre und Paris ist der Zugverkehr am Dienstag abrupt unterbrochen worden – ausgelöst durch einen Verkehrsunfall, der selbst erfahrene Einsatzkräfte kurz sprachlos machte. Ein Auto hing nach einer Kollision mit einer Eisenbahnbrücke in den Oberleitungen der SNCF. Kein Zug kam mehr durch.

    Der Unfall ereignete sich in Bolbec, Avenue Louis-Debray, am frühen Vormittag. Eine 74-jährige Autofahrerin prallte aus bislang ungeklärter Ursache gegen eine Bahnbrücke. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug so ungünstig angehoben, dass es schließlich halb über den Gleisen zum Stillstand kam – eine Achse in der Luft, gehalten von den stromführenden Oberleitungen der Strecke Le Havre–Paris railway line. Ein Bild, das man eher aus Actionfilmen kennt als aus dem Alltag der Normandie.

    https://twitter.com/ici_hnormandie/status/2013565516565094855

    Die Frau hatte Glück. Sie erlitt nur leichte Verletzungen und wurde zur Beobachtung ins Krankenhaus nach Lillebonne gebracht. Für den Bahnverkehr dagegen bedeutete der Unfall einen harten Einschnitt. Zwischen Le Havre und Yvetot ging vorerst nichts mehr. Auch aus Rouen oder Paris war Le Havre nicht mehr per Zug erreichbar. Pendler standen ratlos auf den Bahnsteigen, Fahrpläne verloren schlagartig ihre Bedeutung.

    31 Feuerwehrleute aus dem Département Seine-Maritime rückten an, darunter eine spezialisierte Rettungseinheit. Ein Auto in den Oberleitungen stellt ein erhebliches Risiko dar: Hochspannung, instabile Fahrzeuglage, darunter eine Hauptverkehrsachse des regionalen Bahnnetzes. Jeder Handgriff musste sitzen. Hektik verbot sich von selbst.

    Die SNCF bestätigte den Einsatz von Technikern des Netzbetreibers, die die beschädigten Anlagen überprüften und reparierten. Oberleitungen reagieren empfindlich, schon kleine Schäden ziehen große Konsequenzen nach sich. Dennoch zeigte man sich vorsichtig optimistisch: Gegen 14 Uhr sollte der Verkehr wieder anlaufen – vorausgesetzt, die Sicherheitsprüfungen fielen positiv aus.

    Ein Vormittag, der eindrucksvoll zeigte, wie fragil das System Verkehr sein kann. Ein einziger Moment, ein falscher Winkel, und eine ganze Region steht still. Manchmal reicht genau das.

    Autor: C.H.

  • Sieben Männer, eine Nacht, ein Schiff auf Grund – und das Dröhnen der Rotoren über der Vendée

    Sieben Männer, eine Nacht, ein Schiff auf Grund – und das Dröhnen der Rotoren über der Vendée

    Manchmal reicht ein einziger Moment, um aus Routine Ausnahmezustand zu machen. Eine Nachtfahrt, das vertraute Brummen des Motors, die Lichter des Hafens schon fast in Reichweite – und dann der Aufprall. In der Vendée, am Rand der Atlantikküste, ist aus einer gewöhnlichen Rückkehr eine Rettungsaktion geworden, die selbst abgebrühte Seeleute noch lange begleiten dürfte. Am späten Donnerstagabend, dem 15. Januar, läuft ein 22 Meter langer Fischkutter auf die Felsen vor Les Sables-d’Olonne auf. Es ist kurz vor 22 Uhr, als der Notruf abgesetzt wird. Das Schiff kommt aus Lorient zurück, der Heimathafen liegt bereits vor dem Bug. Doch statt sicherer Leinen wartet blanker Fels. Die Hülle reißt auf, das Schiff liegt schief, festgenagelt zwischen Wasser und Stein. Am nächsten Morgen bietet sich ein Bild, das Passanten den Atem anhält. Der Rumpf ist aufgeschlitzt, schwarze Schlieren ziehen sich über die Wasseroberfläche. Öl tritt aus, der Geruch liegt schwer in der Luft. Ein Boot, das eigentlich …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…