Schlagwort: Flugreisen

  • Er schickt Foto eines Flugzeugabsturzes herum und wird von der Polizei aus dem Flieger geholt

    Er schickt Foto eines Flugzeugabsturzes herum und wird von der Polizei aus dem Flieger geholt

    Kurz vor dem Start schickte ein Mann per AirDrop ein Foto eines Flugzeugabsturzes an die anderen Passagiere. Dieser Streich führte dazu, dass er kurz vor dem Start von der Polizei aus dem Flieger geholt wurde.

    Ein Streich, der gründlich schief ging! Am 10. August leistete sich ein 18-jähriger Mann an Bord eines Flugzeugs der niederländischen Fluggesellschaft Transavia einen folgenschweren Streich. Der Passagier, der am Flughafen Rotterdam-Den Haag in den Niederlanden an Bord gegangen war, verschickte ein Foto von einem Flugzeugabsturz an die anderen Passagiere, berichtet die Zeitschrift Air Journal.

    Um seinen geschmacklosen Scherz durchführen zu können, nutzte der junge Mann AirDrop, ein System zur gemeinsamen Nutzung von Inhalten, mit dem Dateien an andere Apple-Geräte in der Nähe gesendet werden können.

    Die Crew wurde sehr schnell über den zweifelhaften Scherz informiert. Daraufhin startete sie mehrere Aufrufe in der Kabine und bat darum, den Urheber des Vorfalls zu melden. Als niemand etwas sagen wollte, warnte der Flugkapitän, dass der Flug nach Kroatien, solange nicht abheben würde, bis der Täter gefunden sei. Der junge Mann zeigte sich schließlich selbst an und wurde sofort von der Polizei aus dem Flugzeug geholt und abgeführt.

    Die Fluggesellschaft beschloss, ihn für fünf Jahre zu sperren. Er darf nicht mehr an Bord von Transavia-Flugzeugen reisen. Dem Teenager droht außerdem ein Gerichtsverfahren.

    Bombendrohung in sozialen Netzwerken
    Vor einigen Monaten hatte eine andere Person einen ähnlich geschmacklosen Streich an Bord eines Flugzeugs inszeniert. Auf einem Flug von London auf die spanische Insel Menorca hatte ein Passagier in den sozialen Netzwerken eine falsche Bombendrohung gepostet. Das Flugzeug wurde daraufhin von einem Kampfjet eskortiert und der Täter anschliessend in Polizeigewahrsam genommen. Auch er muss nun mit strafrechtlichen Folgen rechnen.

  • Urlaub 2022: Das Elend mit dem verlorenem Gepäck

    Urlaub 2022: Das Elend mit dem verlorenem Gepäck

    Aufgrund eines akuten Personalmangels nach der Covid-Krise, aber auch wegen technischer Pannen und Streiks, haben Flughäfen und Fluggesellschaften auf der ganzen Welt derzeit Schwierigkeiten, das Gepäck der Reisenden ordnungsgemäß zu befördern.

    Es ist das Schreckgespenst aller Flugreisenden: dass sie ihr Gepäck nach der Ankunft am Zielort nicht auf dem Förderband vorfinden. Eine beängstigende Situation, die einem den Urlaub verderben kann. In diesem Jahr scheint das Problem besonders häufig aufzutreten: eine Folge der Erholung des Flugverkehrs nach der zweijährigen Covid-19-Pandemie und der jüngsten Streiks des Flughafenpersonals, die in den Terminals in Frankreich und im Ausland zu erheblichem Chaos geführt haben.

    Angesichts des drastischen Rückgangs des Verkehrsaufkommens während der Pandemie hatten sich viele Flughäfen und Fluggesellschaften von einem Teil ihres Personals getrennt. Und genau dieses Personal würde nun dringend benötigt, um das derzeitige Fluggastaufkommen ordnungsgemäß abzuwickeln. Fluggesellschaften und Flughäfen seit Wochen verzweifelt, neues Personal einzustellen, sind aber angesichts der Tausenden von Stellen, die zu besetzen sind, recht hilflos. Die Flughäfen Roissy und Orly beispielsweise versuchen seit Mai dieses Jahres rund 4.000 Stellen für Sicherheitspersonal, Techniker oder Ingenieure besetzen. Ihre Bemühungen blieben leider weitgehend erfolglos…

    Einem Bericht des US-Verkehrsministeriums zufolge stieg der Anteil der Gepäckstücke, die vorübergehend verloren gingen, im April 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 67% an – was auf einen katastrophalen Sommer erwarten lässt. Flughäfen und Fluggesellschaften schieben sich für dieses weltweite Fiasko gegenseitig den schwarzen Peter zu.

    35.000 Gepäckstücke blieben Anfang Juli in Paris liegen.
    In Frankreich brachte Anfang Juli ein großer Streik auf den Pariser Flughäfen das System zum Erliegen. Die Fluggesellschaften haben am Samstag, dem 2. Juli, am Flughafen Roissy-Charles-de-Gaulle Dutzende von Flügen streichen müssen. Am Vortag waren Tausende von Passagieren ohne ihr aufgegebenes Gepäck an Bord gegangen. Die Flughafengesellschaft Aéroports de Paris (ADP) berichtete damals, dass bei 15 Flügen etwa 50% der Passagiere ohne ihre Koffer abgeflogen waren. Zu allem Überfluss gab es gleichzeitig eine Panne bei der Gepäcksortieranlage und einen Software-Fehler, von dem mehrere Fluggesellschaften betroffen waren. Am 7. Juli blieben auf diese weise 35.000 Gepäckstücke am Flughafen Roissy-Charles-de-Gaulle hängen. An normalen Tagen werden dort etwa 220.000 Gepäckstücke in 17 Sortiermaschinen sortiert.

    Bis heute sind einige der Gepäckstücke immer noch nicht an ihre Besitzer ausgeliefert.

    Auf anderen europäischen Flughäfen wurden radikale Entscheidungen getroffen, um Engpässe zu vermeiden. So hat der Flughafen London-Heathrow beschlossen, die Zahl der täglich abgefertigten Reisenden bis September auf 10.000 zu begrenzen. Der Flughafen Amsterdam-Schipol beschloss Mitte Juni eine Höchstzahl von Reisenden pro Tag und auch der Flughafen Frankfurt muss die stündlichen Rotationen während des Sommers reduzieren…

    Kommen Sie nicht zu früh zum Flughafen!
    In der Zwischenzeit sollten diejenigen, die in diesem Sommer trotzdem fliegen wollen, den Rat des CEO der Pariser Flughafenbetriebe ADP befolgen: Kommen Sie nicht zu früh an! Bei einem internationalen Flug sollte man etwa drei Stunden vor dem Start zum Flughafen kommen, bei einem Flug innerhalb der EU (Schengen-Bereich) „nicht mehr als zwei Stunden“ und bei einem Inlandsflug „etwa eineinhalb Stunden“.

    Der Grund dafür? Wenn „die Passagiere sehr früh kommen, geht das Gepäck nicht in die Sortiermaschine, sondern wird in sogenannte Stocker gepackt“, die aber nur etwa 5.000 Gepäckstücke bewältigen können. Im Moment warten allerdings manchmal 50.000 Gepäckstücke von sehr früh eingetroffenen Passagieren auf die Sortierung. Das führt zu einem Gepäckstau, der zu Unordnung und Chaos führen kann. Besser ist es in jedem Fall nur mit leichtem Kabinengepäck zu reisen, wann immer es möglich ist.

  • Trotz Flugticket wird Familie in Toulouse nicht an Bord gelassen – ohne Erklärung

    Trotz Flugticket wird Familie in Toulouse nicht an Bord gelassen – ohne Erklärung

    Vergangene Woche konnten Claire, ihre Tochter, der Onkel und die Tante ihr Flugzeug in Toulouse nicht besteigen, ohne zu wissen, warum. Um sich Gehör zu verschaffen, erzählt die Mutter der Familie jetzt, was ihnen widerfahren ist.

    Sechs Tage Urlaub verloren… Die 56-jährige Claire, ihre Tochter, der Onkel und die Tante fuhren letzte Woche zum Flughafen Toulouse-Blagnac, um das Flugzeug zu besteigen, das sie für einen vierwöchigen Familienurlaub nach Quito in Ecuador bringen sollte. Die Reise verlief jedoch nicht wie geplant. „Ich habe meine Tickets im März im Internet über die Fluggesellschaft Avianca gebucht und 5.000 Euro für vier Personen bezahlt. Wir sollten von Toulouse nach Madrid fliegen und dann einen weiteren Flug nach Bogotá nehmen, bevor ein letzter Flug nach Quito ging. Bald darauf erhielt ich eine E-Mail, in der mir eine Änderung des Flugplans mitgeteilt wurde, und dann nichts mehr, also machte ich mir keine Sorgen“, erzählt die Mutter einer Familie, die in Plaisance-du-Touch lebt. Einige Tage vor der Abreise konnte sie jedoch keine Bordkarte bekommen. Die Familie beschloss, zum Flughafen zu fahren, um die Situation vor Ort zu klären. „Das Bodenpersonal sagte uns, dass unsere Buchungsnummer nicht stimmte und dass sie mit solchen Problemen nichts zu tun hätten“, berichtet die Passagierin.

    Viele Minuten lang hoffte die Familie, dass es sich um einen kleinen Fehler handelte und alles schnell wieder in Ordnung kommen würde. „Das Bodenpersonal rief die Verantwortlichen an, verzögerte das Flugzeug um mehrere Minuten und versuchte, uns an Bord zu bekommen, aber das war unmöglich“, berichtet die 56-Jährige weiter. Die Familie kehrte also mit ihren Koffern enttäuscht nach Hause zurück.

    Dutzende von E-Mails verschickt
    Mehrere Tage lang verbrachte Claire stundenlang am Telefon bei dem Versuch, eine Antwort zu erhalten. Die beiden Fluggesellschaften, mit denen sie fliegen sollte, schoben sich gegenseitig die Schuld zu. „Ich konnte nur Callcenter erreichen und bekam nie eine Antwort“. Sechs Tage später schickte Claire Dutzende von E-Mails, bis sie endlich eine Antwort erhielt. „Ich habe Stunden damit verbracht, sie zu schreiben, damit alles klar ist, und ich habe sie in mehreren Sprachen verfasst“, erzählt sie. Und gerade als sie die Hoffnung aufgibt, erhält sie einen Telefonanruf. „Am Montag, dem 25. Juli, wurde ich angerufen und gefragt, ob ich am nächsten Tag an Bord gehen und nach Quito fliegen könne. Claire ärgert sich zwar über die sechs verlorenen Urlaubstage, relativiert aber auch. „Ich reise viel, also weiß ich, dass es Unwägbarkeiten gibt“.

    Sie möchte auf die Schwierigkeiten hinweisen, sich bei den Fluggesellschaften Gehör zu verschaffen. „Ich musste fast der ganzen Welt eine Nachricht schicken, um eine Antwort zu erhalten, das klingt verrückt und ist nicht normal. Ich sage mir, dass ich mit all den E-Mails, die ich geschickt habe, noch Glück hatte. Ohne das hätte ich meine Flugtickets im Wert von 5.000 Euro verloren“, ärgert sich die Frau aus Toulouse. Die beiden Fluggesellschaften haben bis heute nicht auf die E-mails und die Frage nach den Gründen dieses Problems geantwortet.

  • Verlorenes Gepäck: Immer mehr Urlauber kaufen sich Kofferortungsgeräte

    Verlorenes Gepäck: Immer mehr Urlauber kaufen sich Kofferortungsgeräte

    Seit Anfang Juli sind Zehntausende von Gepäckstücken verloren gegangen und Urlauber setzen häufiger Koffertracker ein. Diese kleinen Geräte ermöglichen es, das Gepäck zu orten und damit die Chance zu erhöhen, dass es wiedergefunden wird.

    Wo ist mein Koffer? Diese Frage hat sich jeder schon einmal gestellt, dessen Gepäck auf einer Flugreise verloren gegangen ist. Um diese Frage zu beantworten, bringen immer mehr Nutzer sogenannte Tracker an ihren Koffern an.

    Seit Anfang Juli haben Zehntausende von Flugreisenden ihr Gepäck nach der Ankunft nicht auf dem Laufband vorgefunden. Laut dem Sender RTL sollen allein am Pariser Flughafen Roissy 35.000 Koffer verloren gegangen sein. Diese Rekordzahlen wurden vor allem durch die massive Überlastung der Beschäftigten der Pariser Flughäfen verursacht. Und gerade hat mal wieder ein neuer Streik stattgefunden, diesmal am Dienstag, dem 26. Juli, am Flughafen Lyon Saint-Exupéry.

    Die Streiks führten bisher zu zahlreichen Flugausfällen und Mängeln bei der Gepäckabfertigung. Und das ist nicht nur in Frankreich zu beobachten. Auch der Londoner Flughafen Heathrow war vor kurzem davon betroffen, ebenso wie die australischen Fluggesellschaften und am heutigen Mittwoch die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa an allen ihren Standorten in Deutschland.

    Geotagging von Koffern
    Angesichts des erhöhten Risikos, ihre Koffer zu verlieren, nutzen Urlauber massiv die neuen Tracker. Diese Geräte ermöglichen die Geolokalisierung von Gepäckstücken in der Hoffnung, dass sie so schneller wiedergefunden werden.

    Dieses neue Reisezubehör ist auf dem besten Weg, ein echtes Muss für einen unbeschwerten Urlaub zu werden. Das Prinzip ist einfach: Das kleine Objekt in Form eines Kieselsteins passt in jedes Gepäckstück und funktioniert dank einer App. Reisende müssen den Tracker nur mit dem Smartphone synchronisieren, um den Weg ihres Gepäcks verfolgen zu können. Derzeit sind zahlreiche Produkte auf dem Markt erhältlich, deren Preise in der Regel um die dreißig Euro liegen.

    Der Apple Airtag ist bereits jetzt ein großer Erfolg, obwohl es nur mit einem iPhone oder iPad kompatibel ist. Der Nutzer muss nur den Modus „Verloren“ seines Trackers aktivieren und die Geolokalisierung wird über Bluetooth aktiviert.

    Das Apple-System unterscheidet sich von anderen Systemen dadurch, dass, wenn der Alarm ausgelöst wird, alle Iphone-Nutzer in der Nähe des Senders über den Verlust des Gepäcks benachrichtigt werden. Ziel ist es, die Rückführung des verlorenen Koffers schneller zu organisieren, indem man sich an Apple-Nutzer wendet und nicht nur an die Fluggesellschaften, die manchmal sehr lange Wartezeiten haben.

    Kabinengepäck bevorzugen
    Um Kofferverluste zu vermeiden, gehen manche Fluggesellschaften sogar so weit, den Reisenden zu raten, wenn möglich nur noch Kabinengepäck mitzunehmen.

    Dies würde die Verluste drastisch reduzieren und zudem den Aufwand für die Weiterleitung verloren gegangener Gepäckstücke an ihre Besitzer verringern. Allerdings ist es aufgrund der strengen Sicherheitsvorschriften nicht immer möglich, nur mit Kabinengepäck zu reisen, da man darin nicht alles mitnehmen kann, was man möchte…

  • Covid, Streiks, Personalmangel… sehr viele Flugzeuge könnten während der Ferien am Boden bleiben

    Covid, Streiks, Personalmangel… sehr viele Flugzeuge könnten während der Ferien am Boden bleiben

    Auf den Flughäfen herrscht ein großes Durcheinander! Alle Fluggesellschaften könnten von Streiks betroffen werden und in der Branche mangelt es an Personal. Die Situation ist umso angespannter, als in diesem Sommer wieder etwa 90% des Verkehrsaufkommens von 2019 oder sogar noch mehr erreicht werden soll. Und dann ist da noch Covid-19.

    Bei Easyjet sind neun Streiktage vorgesehen, insbesondere an drei Wochenenden im Juli. Die Lufthansa kündigte die Streichung von mehr als 3.000 Flügen aufgrund von Personalmangel durch Covid-19-Ansteckungen an. Laut CNE, einer der größten belgischen Gewerkschaften, waren von den Streiks bei Ryanair in Belgien etwa 30.000 Reisende betroffen.

    Am Samstag, dem 25. Juni, legte ein Streik, zu dem die Pilotengewerkschaft Alter aufgerufen hat, die Flughäfen Orly und Charles-de-Gaulle und auch Toulouse, Nizza und Marseille teilweise lahm. Bei Transavia soll in den nächsten Tagen eine Streikankündigung mit unbekanntem Datum eingereicht werden. Bei Ryanair rufen die Gewerkschaften der Flugbegleiter seit dem Wochenende des 25. und 26. Juni zum Streik auf.

    Kurz gesagt: Die Streiks nehmen zu und könnten die Pläne der Reisenden in diesem Sommer empfindlich stören. Die Beschäftigten der Flughäfen und der Fluggesellschaften fordern eine Erhöhung ihrer Gehälter, aber auch massive Neueinstellungen. Auf den Flughäfen, an Bord und auf dem Vorfeld fehlt es empfindlich an Arbeitskräften.

    Lesen Sie auch: Ryanair, Easyjet – es gibt immer mehr Streikaufrufe für den Sommer bei den Billigfluggesellschaften

    An den Pariser Flughäfen fehlen 4.000 Mitarbeiter.
    Es wird geschätzt, dass allein in Roissy 3.000 und Orly 1.000 Mitarbeiter fehlen. Fabrice Michaud, Generalsekretär der Fédération nationale des transports CGT, sagt für diesen Sommer ein regelrechtes „Chaos“ voraus. „Uns werden Mitarbeiter bei der Flughafensicherheit fehlen, aber auch auf den Start- und Landebahnen, bei der Gepäckbeförderung, beim Empfang der Passagiere, in den Geschäften, in den Hotels …“.

    Der Personalmangel erklärt sich durch die zahlreichen Kündigungen während der Pandemie, den Mangel an Bewerbern und die für Neueinstellungen erforderliche Ausbildungszeit. Diese Problematik wird nicht nur zu Flugstreichungen führen, sondern auch die Wartezeiten am Flughafen erhöhen. Wer in diesem Sommer einen Flug geplant hat, muss mehrere Stunden im Voraus eintreffen, um rechtzeitig die Gepäckaufgabe und Sicherheitskontrolle zu durchlaufen.

    Lesen Sie auch: Flugausfälle bei Easyjet während der Ferien im Juli und August

    Eine Variable bleibt weitestgehend unbekannt: die Covid-Pandemie. Das Wiedererstarken der Epidemie wird in Frankreich immer deutlicher. Die siebte Welle ist da und ihr Höhepunkt wird derzeit für den Hochsommer erwartet. Die Gesundheitslage könnte auch immer mehr Beschäftigte von Flughäfen und Fluggesellschaften dazu zwingen, sich krankschreiben zu lassen. Allerdings ist es fraglich, ob sie angesichts der geringen Mitarbeiterzahl ersetzt werden können. Die Fluggesellschaften oder auch die Flughäfen haben dann möglicherweise keine andere Wahl, als Flüge zu streichen oder zu verschieben…

  • Der Schweizer Luftraum blieb am Mittwoch fast zwei Stunden lang geschlossen

    Der Schweizer Luftraum blieb am Mittwoch fast zwei Stunden lang geschlossen

    In einer Erklärung hatte der Flugsicherungsdienst Skyguide am Mittwoch, dem 15. Juni, am frühen Morgen bekannt gegeben, dass der Schweizer Luftraum „bis auf weiteres geschlossen“ sei.

    Der Schweizer Luftraum war wegen einer Computerpanne fast zwei Stunden lang geschlossen. Dies teilte die Flugsicherung Skyguide am Mittwoch, 15. Juni mit, ohne die Ursache der Panne zu präzisieren.

    „In den frühen Morgenstunden kam es bei der Schweizer Flugsicherung Skyguide zu einer technischen Panne, weshalb der Schweizer Luftraum aus Sicherheitsgründen gesperrt wurde“.

    Das Unternehmen gab keine Erklärung für die Gründe der Panne ab, sondern erklärte lediglich, dass „diese Sperrung des Luftraums bis auf weiteres gilt“ und betonte, dass das Unternehmen „diesen Vorfall und seine Folgen für seine Kunden, Partner und Passagiere an den Flughäfen Genf und Zürich bedauert und intensiv an einer Lösung arbeitet“.

    Flughafen Zürich bleibt offen, Flüge werden umgeleitet.
    Eine Sprecherin des Flughafens Zürich, dem großen Luftdrehkreuz des Alpenlandes, sagte, dass der Flughafen trotz des Ausfalls geöffnet bleibe. Laut der Agentur SDA-Keystone wurden internationale Flüge in die Schweiz unter anderem zum Flughafen Mailand in Norditalien umgeleitet. Die Website des Flughafens Zürich zeigt an, dass der Flug UA134 der United Airlines aus New York zum Flughafen Frankfurt umgeleitet wurde, während der Flug SQ346 der Singapore Airlines aus dem Stadtstaat Singapore zum Flughafen München umgeleitet wurde.

  • Französisches Ryanair-Personal ruft zu „unbegrenzten“ Streiks im Sommer auf

    Französisches Ryanair-Personal ruft zu „unbegrenzten“ Streiks im Sommer auf

    Die Mitarbeiter an drei französischen Flughäfen, die bei der Billigfluglinie Ryanair angestellt sind, haben im Rahmen eines anhaltenden Gehaltsstreits einen „unbefristeten“ Streik für den Sommer angekündigt. Diese Ankündigung folgt auf Streiks des Flughafenpersonals in Paris und Beschwerden der französischen Piloten von Easyjet.

    Die Streikankündigung des Syndicat national du personnel navigant commercial, das die Mehrheit der Flugbegleiter in Frankreich vertritt, betrifft Ryanair-Mitarbeiter an den Flughäfen Toulouse, Marseille und Paris Beauvais.

    Die Gewerkschaft teilte mit, dass die Streikdaten der Fluggesellschaft „zu gegebener Zeit“ mitgeteilt würden, fügte jedoch hinzu, dass die Hauptreisezeiten ins Visier genommen würden, einschließlich des Beginns der Schulferien Anfang Juli und des langen Wochenendes rund um den Nationalfeiertag am 14. Juli.

    Auch Flüge nach Marokko, Italien, Spanien, Portugal, Griechenland, Korsika, England, Schottland und Irland werden wahrscheinlich betroffen sein.

    Die Ankündigung erfolgt, nachdem das Flughafenpersonal – einschließlich des Sicherheitspersonals – auf den Pariser Flughäfen Charles de Gaulle und Orly für den 1. Juli zum Streik aufgerufen hat. Ein früherer eintägiger Streik des Sicherheitspersonals führte dazu, dass ein Viertel aller Abflüge vom Flughafen Charles de Gaulle gestrichen werden musste.

    Lesen Sie auch: Ein Viertel aller Flüge von Paris CDG fällt wegen eines Streiks am Donnerstag aus (09. Juni 2022)

    Sowohl die Beschäftigten von Ryanair als auch die der Pariser Flughäfen fordern Lohnerhöhungen, um die steigenden Lebenshaltungskosten auszugleichen.

    Unabhängig davon haben französische Piloten, die bei Easyjet beschäftigt sind, in einem Schreiben an den CEO des Unternehmens die chaotischen Zustände in der Fluggesellschaft angeprangert, die dazu geführt haben, dass Easyjet in diesem Jahr bereits Dutzende von Flügen gestrichen hat. Ausserdem behaupten die Piloten, das Personal sei von dem Unternehmen „betrogen“ worden. Ein Streik der Easyjet-Piloten wurde derzeit (noch) nicht angekündigt.

    Der Personalmangel hat zu langen Warteschlangen an den Flughäfen in ganz Europa geführt, da der Massenreiseverkehr nach der Pandemie wieder zugenommen hat. Bislang ist Frankreich jedoch nicht so stark betroffen wie etwa die Niederlande, Irland, das Vereinigte Königreich und Schweden, aber Passagiere, die von Paris aus Langstreckenflüge antreten, berichten von langen Wartezeiten bei der Sicherheitskontrolle und beim Check-in.

    Die Gewerkschaften haben davor gewarnt, dass die Flughäfen den ganzen Sommer über stark unterbesetzt sein werden, und den Passagieren wird empfohlen, lange vor den von ihrer Fluggesellschaft empfohlenen Abflugszeiten am Flughafen zu sein.

  • Flugausfälle bei Easyjet während der Ferien im Juli und August

    Flugausfälle bei Easyjet während der Ferien im Juli und August

    Die französischen Piloten der Fluggesellschaft Easyjet rechnen damit, dass es in diesem Sommer aufgrund des straken Personalmangels zu massiven Flugausfällen kommen könnte.

    Die französischen Piloten der britischen Billigfluggesellschaft Easyjet haben einen Brief an ihre Geschäftsleitung geschrieben, in dem sie davor warnen, dass es in diesem Sommer aufgrund von Personalmangel zu massiven Flugausfällen kommen könnte, nachdem die Fluggesellschaft bereits an den langen Wochenenden im Frühjahr in Schwierigkeiten geraten ist. Die Piloten sind insbesondere über den Personalmangel besorgt, „hauptsächlich bei den Flugbegleitern und auch bei den Flugkapitänen“, sagt der Vorsitzende der Gewerkschaft Syndicat national des pilotes de lignes (SNPL) der Fluggesellschaft, Arnaud Wiplier.

    Lesen Sie auch: EasyJet: Warum hat die Fluggesellschaft am 26. Mai 200 Flüge gestrichen?

    Der Brief, der der britischen Online-Zeitung Inews zugespielt wurde, erreichte die Geschäftsleitung am Montag, dem 6. Juni. Die Piloten haben „den Eindruck, dass die Geschäftsleitung das Ausmaß des Problems nicht begriffen zu haben scheint“, so die Gewerkschaft. „Wenn wir nicht in der Lage sind, für ein dreitägiges Wochenende zu planen, wie können wir dann den ganzen Sommer planen?“ Die Fluggesellschaft sei „weniger gut vorbereitet als in anderen Jahren“ und wird sich gezwungen sehen, Flüge in einem Ausmaß zu streichen, wie es „seit zehn Jahren nicht mehr vorgekommen ist“, befürchtet Arnaud Wiplier. Störungen, die bereits auf einigen europäischen Flughäfen aufgrund des Personalmangels zu verzeichnen sind, „werden diesen Sommer ihren Höhepunkt erreichen“.

    Die Fluggesellschaft hat laut der Gewerkschaft SNPL geplant, in Frankreich rund 100 Flugbegleiter einzustellen, aber „es braucht Zeit, diese Leute zu rekrutieren und auszubilden“. Arnaud Wiplier beklagt, dass aufgrund von Covid-19 die am Londoner Flughafen Luton ansässigen Teams, die für die Planung und Überwachung des Flugbetriebs zuständig sind, reduziert wurden.

    „Wenn jemand krank ist, gibt es nur noch eine Person, die die Korrektheit der Planungen für den nächsten Tag für ganz Europa überprüft, so dass es zu späten Stornierungen kommt, weil man zu spät merkt, dass es für einzelne Flüge keine verfügbare Besatzung mehr gibt“, beschreibt der Gewerkschaftsvertreter. Die Piloten schlagen vor, Nebenstellen zu diesem Operationszentrum einzurichten, denn „die in Luton schaffen es nicht, das ganze Netzwerk zu verwalten“.

    Schließlich sind die Piloten über den Einsatz des Subunternehmers SmartLynx besorgt, eines Spezialisten für Wet-Lease-Flüge, der von der ECA, der Organisation, die die europäischen Piloten vertritt, sehr schlecht bewertet wurde. „Wir verlangen von Easyjet, sicherzustellen, dass die Arbeitsbedingungen der Piloten es ihnen auch wirklich ermöglichen, sicher zu fliegen“, betont Arnaud Wiplier, der den Einsatz von „nicht bei Easyjet angestellten Piloten vom „Typ Uber“ beklagt.

    „Keine Verschlechterung der Flugsicherheit“
    Als Reaktion auf diesen Brief stellte die Fluggesellschaft Easyjet klar, dass sie das „Wohlbefinden“ und die „Sicherheit“ ihrer „Mitarbeiter“ und „Kunden“ als „absolute Priorität“ betrachte. Laut Easyjet wird „ein konstruktiver und offener Dialog mit den Gewerkschaften“ gepflegt. Die Fluggesellschaft versichert ihre Bereitschaft, „direkt“ auf den Brief der Gewerkschaft ihrer französischen Piloten zu antworten.

    „Die Gewährleistung eines sicheren und zuverlässigen Flugbetriebs für unsere Kunden und unsere Besatzungen ist eine Priorität für easyJet, und unser Sicherheitsberichtssystem zeigt keine Verschlechterung der Flugsicherheit aufgrund des aktuellen Betriebsumfelds“, erklärt die Fluggesellschaft, die auch versichert, dass sie „zusätzliche Ressourcen für die Sommersaison bereitgestellt hat, insbesondere durch die Einstellung von 100 zusätzlichen Kabinenmitarbeitern“. Gleichzeitig räumt das Unternehmen ein, dass das „derzeitige schwierige Betriebsumfeld“ „weiterhin Auswirkungen hat, die sich in der Annullierung eines kleinen Teils der Flüge niederschlagen“ können.

  • USA beenden Covid-Testpflicht für Reisende aus Frankreich

    USA beenden Covid-Testpflicht für Reisende aus Frankreich

    Die Behörden in den USA haben das Ende der Covid-Testpflicht für Einreisende aus Frankreich bekannt gegeben. Das bedeutet, dass vollständig geimpfte Personen nun wieder ohne Tests zwischen Frankreich und den USA reisen können.

    Frankreich und weite Teile Europas hatten die Testpflicht für vollständig geimpfte Reisende aus den USA im Frühjahr aufgehoben, doch die Vereinigten Staaten verlangten weiterhin, dass alle ankommenden Reisende einen negativen Test nachweisen müssen.

    Am Freitag gab die Regierung Biden jedoch bekannt, dass sie die Testpflicht nicht verlängern wolle.

    Die neue Regelung gilt seit Sonntag. Die USA verweigern derzeit noch allen ungeimpften Reisenden die Einreise – dies gilt allerdings nicht für US-Bürger, in den USA ansässige Personen oder Personen, die aus wichtigen Gründen reisen – eine Aufhebung dieser Reiseeinschränkung wurde noch nicht angekündigt.

    Die US-Gesundheitsbehörde machte klar erklärte, dass die Testpflicht wieder eingeführt werden könnte, wenn neue Covid-Varianten auftauchen, und empfiehlt Reisenden weiterhin, Tests vor der Reise durchzuführen.

    In Frankreich gelten alle Personen als vollständig geimpft, die

    • mit einem von der WHO zugelassenen Impfstoff (Pfizer, Moderna, AstraZeneca oder Johnson & Johnson) geimpft sind
      7 Tage nach der letzten Dosis bzw. 28 Tage im Falle der Einzeldosis-Impfstoffe von Johnson & Johnson
    • ODER mindestens 7 Tage vor der Einreise eine Einzeldosis des Impfstoffs erhalten haben, nachdem sie sich zuvor von Covid erholt haben
    • eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, wenn seit der letzten Dosis Ihres Impfstoffs mehr als 9 Monate vergangen sind. Nach der Auffrischungsimpfung ist eine zweite Impfung nicht erforderlich, auch wenn seit der Auffrischung bereits mehr als 9 Monate vergangen sind.
    • Das mischen von Impfstoffen ist zulässig.
  • Preise für Zug- und Flugtickets: Einige Tipps zum Sparen

    Preise für Zug- und Flugtickets: Einige Tipps zum Sparen

    Seit die Preise für Zug- und Flugreisen gestiegen sind, versuchen immer mehr Reisende, Geld zu sparen.

    Wenn man eine Reise plant, können die Wahl des Transportmittels und die Suche nach dem günstigsten Tarif viel Zeit in Anspruch nehmen. Vor allem, wenn das Budget beschränkt ist. Hier einige Tipps, die erlauben, nicht den vollen Preis für den Zug oder das Flugzeug zu bezahlen.

    Ob man nun Schienen oder die Luft bevorzugt, einige Möglichkeiten sind beiden Verkehrsmitteln gemeinsam. Wie zum Beispiel: Reisen in verkehrsschwachen Zeiten; möglichst nicht während der Schulferien verreisen und auch nicht am Freitagabend oder samstags. Die Rückreise sollte man nicht für einen Sonntagabend planen.

    Ein weiterer Schlüssel zum Sparen ist eine langfristige Planung. Denn, je höher die Nachfrage, je näher man am Abflugtermin ist, desto höher ist der Preis. Das ist bei TGVs und Flugzeugen gleichermassen der Fall.

    Speziell für Zugreisen sollte man einen Blick auf die verschiedenen Vorteilskarten der SNCF (Jugendliche, Erwachsene, Senioren) werfen, die den Preis in der zweiten Klasse eines TGV nach oben begrenzen: 39 Euro bis zu einer Fahrzeit von 1,5 Stunden, 59 Euro von 1,5 bis 3 Stunden, 79 Euro über 3 Stunden hinaus. Bei Karten zu 49 Euro kann auch eine Begleitperson von diesen Vorteilen profitieren.

    Ein weiterer Tipp: Wer genug Zeit für seine Reise hat, kann den TER und seine Festpreise ins Auge fassen, ohne dabei die bestehenden regionalen Ermäßigungen zu vergessen. Wenn man den teureren TGV meiden möchte, dann gibt es auch das Angebot der SNCF „Ouigo train classique“. Der im April eingeführte Zug fährt nicht über eine TGV-Strecke, daher ist die Fahrt langsamer (5 Stunden für Paris-Lyon statt 1,5 Stunden), aber deutlich billiger: 10 bis 30 € für eine Fahrt von Paris nach Nantes oder Paris-Lyon.“

    Flugreisen
    Durch den Wechsel des Flughafens kann man tatsächlich Geld sparen. Das kann insbesondere dann von Vorteil sein, wenn man nahe der Grenze lebt. Das hängt mit den Steuern zusammen – jeder Flughafen hat seine eigenen Gebühren. In Frankreich sind sie höher als an anderen europäischen Flughäfen, also ist es oft billiger, von einem anderen Land abzufliegen. Dabei sollte man besonders auf Flughäfen achten, von denen Billigflieger abfliegen.

    Man sollte auch nicht zögern, Online-Vergleichsrechner (Google Flight, Kayak…) zu nutzen, mit denen man die Preise für mehrere Tage vergleichen kann.

    Ein weiterer Trick, um die Ausgaben zu optimieren, ist, das Ticket mit möglichst wenigen Optionen zu buchen, z. B. ein Ticket ohne Gepäck. Manchmal ist es nämlich günstiger, ein billigeres Ticket zu kaufen und für das aufgegebene Gepäck später zuzuzahlen.