Schlagwort: Flugreisen

  • GPS-Störungen durch den Krieg in der Ukraine: Finnische Fluggesellschaft stellt Flüge nach Estland ein

    GPS-Störungen durch den Krieg in der Ukraine: Finnische Fluggesellschaft stellt Flüge nach Estland ein

    Inmitten des anhaltenden Konflikts in der Ukraine kommt es zu weiteren internationalen Spannungen, diesmal in der Luft. GPS-Störungen, eine der kriegerischen Taktiken Russlands, bedrohen zunehmend die Sicherheit des Luftverkehrs in Osteuropa und den baltischen Staaten. Finnische Flugzeuge, die auf dem Weg nach Estland waren, mussten umkehren – ein beunruhigendes Zeichen für die Region.

    Am 25. April erlebten zwei finnische Flugzeuge auf ihrem Weg nach Estland erhebliche Navigationsprobleme, verursacht durch GPS-Störsender, und waren gezwungen, nach Helsinki zurückzukehren. Die Vorfälle haben die bereits vorhandene Besorgnis in den baltischen Ländern und Osteuropa weiter verschärft. Diese Form der elektronischen Kriegsführung wird von Russland seit dem Beginn des Ukraine-Konflikts eingesetzt und hat inzwischen direkte Auswirkungen auf den zivilen Luftverkehr.

    Die Fluggesellschaft Finnair musste infolge dieser Störungen alle internationalen Flüge nach Estland bis Ende Mai aussetzen. Obwohl moderne Flugzeuge über alternative Navigationsmethoden verfügen, erfordert deren Einsatz kompatible Systeme sowohl im Flugzeug als auch auf den Flughäfen, die nicht immer der vorhanden sind.

    Die Problematik der GPS-Störungen ist nicht neu, aber ihre Häufigkeit und Schwere haben zugenommen. Fachmagazine wie Géo berichten von mindestens 1.600 Fällen in den letzten Monaten, in denen zivile Flugzeuge über Osteuropa und der Ostsee davon betroffen waren. Dem Sender BFMTV zufolge wurden seit August in der Region 46.000 Flüge mit Navigationsproblemen registriert.

    Diese zunehmenden Vorfälle lassen die Sorge um eine mögliche große Flugkatastrophe in den baltischen Staaten wachsen. Estlands Außenminister Margus Tsahkna betonte die Dringlichkeit der Situation und kündigte an, das Thema mit internationalen Verbündeten zu besprechen. Er bezeichnete die GPS-Störungen als „hybriden Angriff“ und eine direkte Bedrohung für die Sicherheit der Bevölkerung.

    Der Vorfall ist ein weiteres Beispiel dafür, wie moderne Kriege nicht nur auf dem Schlachtfeld, sondern auch in der zivilen Infrastruktur ausgetragen werden. Solche hybriden Angriffe stellen eine neue Herausforderung für die internationale Sicherheit dar und erfordern eine koordinierte Antwort der betroffenen Nationen und ihrer Verbündeten. Wie wird die internationale Gemeinschaft auf diese zunehmende Bedrohung reagieren? Werden wir neue Maßnahmen zur Verbesserung der Flugsicherheit sehen, um solchen Störungen in Zukunft zu begegnen?

  • Frankreich: Hunderte Flüge trotz Einigung abgesagt

    Frankreich: Hunderte Flüge trotz Einigung abgesagt

    In der französischen Luftfahrt scheint das Chaos ein unausweichlicher Begleiter zu sein – gerade dann, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann. Am Donnerstag, dem 25. April, ziehen dunkle Wolken über Frankreichs Flughäfen auf, obwohl sich die Hauptgewerkschaft der Fluglotsen zu einer Last-Minute-Einigung durchringen konnte. Was bedeutet das für die Reisenden?

    Obwohl in der Nacht auf Mittwoch ein Abkommen unterzeichnet wurde, bleibt der Sturm nicht aus. Ganze 2.000 Flüge wurden deshalb in Frankreich und ganz Europa gestrichen. Besonders hart trifft es Marseille: 200 Flüge fallen aus, 20.000 Passagiere sind gestrandet. Unter ihnen ein Vater und sein Sohn, die ihre Reise in die Türkei um 24 Stunden vorverlegen mussten. „Es war ziemlich anstrengend für uns“, gesteht der Vater. Sein Sohn fügt hinzu: „Ich musste heute arbeiten und früher Schluss machen.“

    Warum müssen Reisende diese Hürden überwinden, obwohl bereits eine Lösung gefunden wurde? – Die Antwort liegt in der Natur solcher Einigungen. Zwei kleinere Gewerkschaften haben den Vertrag noch nicht unterschrieben, was zu einer weiterhin angespannten Situation führt. Am Flughafen Orly zum Beispiel kam die Einigung zu spät. Die Flüge konnten nicht mehr neu organisiert werden, was bei einigen Reisenden für erheblichen Unmut sorgt. „Sie sind wirklich nervig, weil ich den Flug einen Tag vorher hätte stornieren können. Das hätte uns viel Ärger erspart“, beklagt sich ein Passagier.

    Und da liegt der Hund begraben. Wie oft stecken wir in Situationen, in denen trotz scheinbarer Lösungen das endgültige Ergebnis zu wünschen übrig lässt? Ist es das Unvermögen, effektiv zu kommunizieren, oder einfach das Schicksal der bürokratischen Maschinerie, die uns, den unschuldigen Verbrauchern, das Leben schwer macht?

    Wegen dieser Turbulenzen – sowohl buchstäblich als auch metaphorisch – bleibt den Betroffenen nichts anderes übrig, als sich in Geduld zu üben oder alternative Reisepläne zu schmieden. Es ist ein Tanz in den Wolken, bei dem man nie weiß, wann die Musik aufhört zu spielen. Wie müssen sich die Fluglotsen und die Airlines aufeinander zu bewegen, um das Vertrauen der Reisenden in Zukunft wiederzugewinnen? Und wichtiger noch, wird es den Reisenden gelingen, ihre Pläne ohne größere Verluste neu zu justieren?

  • Frankreich: Streik der Fluglotsen für diesen Donnerstag abgesagt!

    Frankreich: Streik der Fluglotsen für diesen Donnerstag abgesagt!

    Gute Nachrichten für Reisende: Der für den 25. April 2024 angekündigte Streik der französischen Fluglotsen wurde abgesagt. Der Hauptverband der Fluglotsen, SNCTA, hat das Streikvorhaben nach erfolgreichen Last-Minute-Verhandlungen zurückgezogen.

    Einigung erzielt

    Das SNCTA verkündete, dass eine Einigung erzielt wurde, was einen normalen Flugbetrieb am kommenden Donnerstag ermöglicht. Dies ist eine Erleichterung für Passagiere, nachdem die Generaldirektion für Zivilluftfahrt (DGAC) zuvor drastische Flugausfälle angekündigt hatte: 75 % der Flüge in Orly, 70 % in Nizza, 65 % in Roissy-Charles de Gaulle und Marseille, 60 % in Toulouse und 50 % in anderen französischen Flughäfen.

    Hintergrund des Streiks

    Die Fluglotsen protestierten gegen eine neue, als „inakzeptabel“ empfundene Version eines Verhandlungsprotokolls zur Umstrukturierung der Luftverkehrsdienste. Dieser Plan sieht eine Neugestaltung der territorialen Vernetzung der Navigationsdienste vor und soll den Anforderungen des zunehmenden Luftverkehrs gerecht werden, inklusive vorgesehener Gehaltserhöhungen.

    Weitere Streiks aber möglich

    Trotz der Aufhebung des Streikvorhabens für den 25. April bleibt die Streikankündigung für die Tage rund um Christi Himmelfahrt vom 9. bis 11. Mai bestehen. Zudem hat die Gewerkschaft Unsa ICNA für den gesamten Monat Juni 2024 ein weiteres Streikvorhaben angemeldet.

    Die Situation bleibt also weiterhin angespannt, und Reisende sollten sich auf mögliche zukünftige Beeinträchtigungen einstellen.

  • Turbulenzen am Himmel: Was erwartet Passagiere ab Donnerstag in Frankreich?

    Turbulenzen am Himmel: Was erwartet Passagiere ab Donnerstag in Frankreich?

    Der Flugverkehr in Frankreich steht vor einer großen Herausforderung. Ein massiver Streik der Fluglotsen ist für diesen Donnerstag, den 25. April, angekündigt. Aber das ist noch nicht alles: Auch für die Tage um Christi Himmelfahrt, genauer gesagt den 9., 10. und 11. Mai, hat das Nationale Syndikat der Flugverkehrskontrolleure (SNCTA) Streiks angekündigt.

    Ein stürmischer Donnerstag

    Dieser Donnerstag dürfte für viele Flugreisende zu einem Albtraum werden, denn bis zu 70 % der Flüge könnten in einigen französischen Flughäfen gestrichen werden. Pascal de Izaguirre, Präsident des Nationalen Verbands der Luftfahrtberufe (Fnam), brachte es auf den Punkt: „Man spricht von 75 % Streichungen in Orly und 65 % in Roissy-Charles de Gaulle. Das wird enorme Auswirkungen haben.“

    Diese Streichungswelle ist die direkte Folge gescheiterter Verhandlungen über die Neugestaltung der Flugverkehrskontrolle, insbesondere über Gehaltserhöhungen. Doch was genau ist das Ziel dieser Neugestaltung? Es geht darum, die Produktivität zu steigern, wie ein hochrangiger Vertreter des SNCTA erklärte.

    Die Gehälter der französischen Fluglotsen sind ein zentraler Streitpunkt. „Unsere europäischen Kollegen werden zwei- bis dreimal besser bezahlt“, betont ein SNCTA-Verantwortlicher. Der Verband fordert eine Gehaltserhöhung von 25 %, verteilt auf die Jahre 2023 bis 2027. Diese Forderungen halten sie für vertretbar, da der Haushalt der Generaldirektion für Zivilluftfahrt (DGAC) durch die von den Fluggesellschaften gezahlten Gebühren finanziert wird.

    Doch Pascal de Izaguirre widerspricht: Die Kosten würden letztlich doch auf die Passagiere umgelegt.

    Was bedeutet das für Reisende?

    Es ist nicht das erste Mal, dass Gehaltsverhandlungen von Fluglotsen so direkt unsere Reisepläne beeinflussen könnten. Wie sollen sich Reisende nun auf die kommenden Tage vorbereiten? Es scheint, als müsste man mit erheblichen Verzögerungen und zahlreichen Flugausfällen rechnen.

    In Anbetracht der angespannten Situation bleibt den Betroffenen wenig mehr als Flexibilität und die Suche nach Alternativen. Die Bahn könnte eine solche Alternative darstellen, aber auch hier könnte es voll werden – viele Reisende suchen nach einem Weg, an ihr Ziel zu kommen.

    Die SNCTA hat den öffentlichen Tarifpartnern 15 Tage Zeit gegeben, um Lösungen zu finden. Dies ist ein Rennen gegen die Zeit, das die Reisepläne Tausender beeinflussen könnte.

    Wird der Ausgang dieser Gehaltsverhandlungen auch eine langfristige Veränderung im Management des Luftverkehrs in Frankreich nach sich ziehen? Und vor allem, wie werden die Reisenden diese Tage des Wartens und der Unsicherheit überstehen? Fest steht, dass der Flugverkehr in Frankreich vor turbulenten Zeiten steht.

  • Turbulenzen am Himmel: Auswirkungen des Fluglotsenstreiks in Frankreich

    Turbulenzen am Himmel: Auswirkungen des Fluglotsenstreiks in Frankreich

    Am kommenden Donnerstag wird der französische Luftraum durch einen weitreichenden Streik der Fluglotsen stark beeinträchtigt. Thomas Juin, der Präsident der Union der französischen Flughäfen, warnte bereits, dass zwischen 50 und 70 Prozent der Flüge nicht nach Plan verkehren werden. Ein Aufruf, der Passagiere dazu bringen soll, ihre Reisepläne zu überdenken.

    Wer hätte gedacht, dass die Situation so ernst wird? Der Streik, der die französischen Flughäfen betrifft, ist das Ergebnis gescheiterter Verhandlungen über eine Neuordnung der Flugsicherung, die darauf abzielte, die Kapazität des Luftverkehrs besser zu nutzen und die häufigen Verspätungen zu reduzieren. Besonders betroffen sind die Flughäfen Orly mit geschätzten 75% und die regionalen Flughäfen mit bis zu 50% Ausfall. Ein Szenario, das nicht nur Reisenden, sondern auch Fluggesellschaften Kopfschmerzen bereitet.

    Die Luftverkehrskontrolle ist das Herzstück des Flugbetriebs. Ohne sie keine Starts, keine Landungen, keine Sicherheit in der Luft. Warum also ist es so schwierig, zu einer Einigung zu kommen, die sowohl die Anforderungen des modernen Luftverkehrs berücksichtigt als auch die Arbeitsbedingungen der Fluglotsen verbessert?

    Thomas Juin unterstreicht die Notwendigkeit dieser Streiks mit klaren Worten: „Es ist entscheidend, dass die französische Luftüberwachung in der Lage ist, den wachsenden Verkehr zu bewältigen, um die in den letzten Jahren erlebten Verzögerungen, insbesondere wie im letzten Sommer, zu vermeiden.“ Die Fluglotsen fordern Maßnahmen zur Modernisierung und Optimierung der Luftverkehrskontrolle – Schlüsselaspekte für die Zukunft der Branche.

    Die fortgesetzten Diskussionen, die bis Dienstagmittag andauern sollen, sind entscheidend für die Bestimmung des genauen Ausmaßes der Flugannullierungen. Bis dahin rät Thomas Juin den Reisenden, ihre Flüge zu verschieben, die für Donnerstag geplant sind. Ein Ratschlag, der für viele eine logistische Herausforderung darstellen wird.

    Dieser Streik zeigt deutlich die empfindliche Balance zwischen der Notwendigkeit, eine veraltete Infrastruktur zu modernisieren, und den realen Auswirkungen auf Tausende von Reisenden. Wie wird sich dies auf das Vertrauen in die französische Luftfahrtindustrie auswirken? Und wie können zukünftige Streiks vermieden werden, während gleichzeitig die dringend benötigten Verbesserungen vorgenommen werden?

    Die kommenden Tage werden entscheidend sein, nicht nur für die Fluglotsen und die Fluggesellschaften, sondern auch für die Millionen von Passagieren, die auf einen reibungslosen Ablauf ihres Reiseplans angewiesen sind. Die Hoffnung bleibt, dass eine Lösung gefunden wird, die eine Wiederholung des heutigen Chaos verhindert und eine stärkere, effizientere Luftfahrtinfrastruktur schafft.

  • Rätselhafter Vorfall: Air France Airbus A350 muß nach Notcode-Aktivierung umkehren

    Rätselhafter Vorfall: Air France Airbus A350 muß nach Notcode-Aktivierung umkehren

    In einem mysteriösen Vorfall, der Fragen aufwirft und für Aufsehen sorgt, war ein Airbus A350 von Air France gezwungen, unerwartet umzukehren. Nur 30 Minuten nach dem Start vom Flughafen Roissy Charles-de-Gaulle am Montag, dem 18. März, sah sich die Besatzung mit einer technischen Störung konfrontiert, die rasches Handeln erforderte.

    Der Flug AF108, der Paris mit Madras (Indien) verbinden sollte, musste seine Reise abrupt unterbrechen. Die Piloten aktivierten über den Transponder den Notcode 7700, ein Signal, das in der Luftfahrt für Not-Situationen verwendet wird. Dieses Prozedere löst unmittelbar Alarm bei den Flugverkehrskontrollen aus und gewährt dem betroffenen Flugzeug höchste Priorität für eine sichere Landung.

    Um 10:08 Uhr Ortszeit gestartet, kehrte das Flugzeug schließlich um 11:16 Uhr ohne weitere Zwischenfälle nach Paris zurück. Die 127 Passagiere an Bord erlebten unerwartete Momente der Besorgnis, konnten jedoch ihre Reise alsbald mit einem Ersatzflugzeug fortsetzen, das um 15:35 Uhr von Paris abhob.

    Über das soziale Netzwerk X, ehemals Twitter, bestätigte Air France den Vorfall. Das Unternehmen teilte mit: „Die Besatzung des Fluges AF108 entschied am 18. März 2024, aus Vorsichtsgründen nach 30 Minuten umzukehren und nach Paris zurückzukehren, aufgrund eines technischen Vorfalls. Das Flugzeug landete sicher um 11:16 Uhr Ortszeit in Paris CDG.“ Weiter betonte die Fluggesellschaft, dass „die Sicherheit ihrer Kunden und Crews oberste Priorität“ habe. Auf Nachfrage gab Air France allerdings keine weiteren Details zu dem technischen Zwischenfall preis.

    Dies markiert den zweiten Vorfall innerhalb von zwei Monaten, in denen ein Airbus A350 von Air France in einen Zwischenfall verwickelt war. Am 21. Januar kam es zu einer Berührung des Hecks mit der Landebahn bei der Landung in Toronto, nachdem die Piloten einen Durchstartvorgang eingeleitet hatten. Das Flugzeug konnte jedoch wenig später sicher landen.

    Solche Vorfälle werfen ein Licht auf die komplexen Herausforderungen und Sicherheitsprotokolle in der Luftfahrt. Sie zeigen, wie schnell und entschlossen Crews auf unerwartete Situationen reagieren müssen. Während solche Ereignisse selten sind, dienen sie als Erinnerung an die Bedeutung rigoroser Sicherheitsstandards und ständiger Wachsamkeit in der Luftfahrtindustrie. Die Reaktionen von Air France auf diesen jüngsten Vorfall unterstreichen das Engagement der Fluggesellschaft für die Sicherheit und das Wohlergehen ihrer Passagiere und Besatzungen, auch wenn die genauen Umstände solcher technischen Zwischenfälle oft im Dunkeln bleiben.

  • Sturm Geraldine: Blitz schlägt in Kontrollturm des Flughafens Brest ein – Flüge bis Dienstag gestrichen

    Sturm Geraldine: Blitz schlägt in Kontrollturm des Flughafens Brest ein – Flüge bis Dienstag gestrichen

    Wie schon am Vortag wird auch am Montag, dem 1. Januar 2024, kein Flugzeug vom Flughafen Brest abheben können. In der Nacht vom 30. auf den 31. Dezember schlug ein Blitz in den Kontrollturm ein.

    Der Durchzug des Sturmtiefs Geraldine hinterlässt sichtbare Spuren. Zumindest am Himmel über dem Norden Frankreichs. Der Kontrollturm des Flughafens von Brest, des wichtigsten Flughafens der Bretagne, ist in der Nacht vom 30. auf den 31. Dezember 2023 von einem Blitz getroffen worden. Die Folge: Alle Flüge waren bereits am Sonntag gestrichen worden.

    Der Flughafen teilte mit, dass auch an diesem Montag keine Flugzeuge abheben werden. Sie werden auch nicht landen dürfen. Die Rückkehr zur Normalität kann frühestens für Dienstagmittag erwartet werden. „Der Flughafen Brest Bretagne und die Flugsicherung suchen nach allen Lösungen, die eine sichere Wiederaufnahme des Flugverkehrs ermöglichen könnten, und bedauern die entstandenen Unannehmlichkeiten“, so der Flughafen.

  • Flugzeug im Departement Marne festgehalten: Eine seltsame rumänische Fluggesellschaft und ein Verdacht

    Flugzeug im Departement Marne festgehalten: Eine seltsame rumänische Fluggesellschaft und ein Verdacht

    Die Maschine konnte am Montag wieder abheben, nachdem sie vier Tage lang wegen des Verdachts auf Menschenhandel auf dem Flughafen Paris-Vatry im. Departement Marne festgehalten worden war. Die Fluggesellschaft „Legend Airlines“, die den Flug durchführte, bleibt weiterhin verdächtig.

    Ein Teil der in Marne am Flughafen Vatry gestrandeten indischen Passagiere ist am Montag, dem 25. Dezember, nach Fujairah in den Vereinigten Arabischen Emiraten zurückgeflogen. An Bord befanden sich 276 der 303 in Frankreich gestrandeten Passagiere.

    Ihr Flug, der ursprünglich von Fujairah nach Managua in Nicaragua ging, war am Donnerstag, dem 21. Dezember, nach einer technischen Zwischenlandung in Frankreich gestoppt worden. Die Justiz hatte das Flugzeug wegen des Verdachts auf illegale Einwanderung festgesetzt. Die Strecke wurde von der rumänischen Fluggesellschaft Legend Airlines bedient. Eine Fluggesellschaft, die seit bereits im Visier der Justiz steht und von der bekannt ist, dass sie regelmäßig Flugverbindungen zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten / Frankreich / Nicaragua organisiert.

    Mindestens acht Flüge im Dezember
    Legend Airlines führte allein im Dezember 2023 mindestens acht Flüge zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Nicaragua über Frankreich durch. Die Flugzeuge – zwei Airbus A340-300 mit einer Kapazität von rund 300 Passagieren – starten immer in Fujairah, Ziel ist Managua mit Zwischenstopps in Vatry, aber manchmal auch am Flughafen Paris-Charles de Gaulle. Am 21. Dezember war laut der Website Flightradar24.com ein weiterer Flug der Fluggesellschaft auf dem Flughafen Charles de Gaulle in die entgegengesetzte Richtung unterwegs: Nicaragua – Frankreich – Vereinigte Arabische Emirate.

    Dieselbe Fluggesellschaft führte bereits im Hochsommer zwei ähnliche Flüge durch: Abflug in den Emiraten, Zwischenstopp in Vatry und Landung diesmal in El Salvador, ebenfalls in Mittelamerika. Legend Airlines ist jedoch keine klassische kommerzielle Fluggesellschaft, sie vermietet ihre Dienste an Unternehmen. Sie wurde 2020 in Rumänien gegründet und ist von der rumänischen Zivilluftfahrtbehörde zertifiziert.

    Zwei afghanische Anteilseigner
    Seit März 2022 sind ihre eigentlichen Eigentümer jedoch afghanisch. Zwei Geschäftsleute, die mit Afghanistans größter privater Fluggesellschaft Kam Air verbunden sind, der der Flugbetrieb in Europa untersagt ist, da sie die regulatorischen Aufsichtsstandards nicht erfüllt. Laut den Informationen, die das rumänische Handelsregister übermittelt, ist der Afghane Youresh Ramin der Mehrheitsaktionär mit über 50 % der Anteile. Er hat einen niederländischen Pass. Timor Shahab Shah, Anteilseigner mit 45 %, er ist ebenfalls Afghane mit einem türkischen Pass.

    Seit der Übernahme durch die afghanischen Geschäftsleute begann die Fluggesellschaft, Flugzeuge des Typs Airbus A340-300 zu erwerben, von denen einige zuvor von der Fluggesellschaft Belgium Airlines betrieben wurden. Die Fluggesellschaft hat mindestens zwei dieser Flugzeuge in ihrer Flotte. Ebenfalls laut der Website Boardingpass.ro „werden derzeit weitere Airbus A340-Flugzeuge angeschafft“. Boardingpass.ro weist darauf hin, dass sich keines dieser in Rumänien registrierten Flugzeuge in Rumänien befindet. Sie sind hauptsächlich in Jordanien und der Türkei stationiert.

    Die offizielle Website von Legend Airlines gibt überraschenderweise Presseartikel weiter, die der Tätigkeit des Unternehmens skeptisch gegenüberstehen. So findet sich beispielsweise das folgende Zitat aus einer Veröffentlichung der brasilianischen Website Aeroin aus dem August 2022: „Das Start-up-Unternehmen schweigt sich über seinen Geschäftsplan aus und hat lediglich angegeben, dass es ‚direkte Langstreckenflüge von Rumänien aus‘ plant, ohne irgendwelche Ziele zu nennen oder zu sagen, ob die Flüge regelmäßig stattfinden werden.“

    Es scheint, dass die Fluggesellschaft hauptsächlich Charterflüge anbietet und ihre Flugzeuge auch an andere Fluggesellschaften vermietet. So soll im Juni dieses Jahres die indische Billigfluggesellschaft Spicejet zwei Flugzeuge für Verbindungen zwischen Indien und Mekka gemietet haben, um muslimische Pilger zu befördern. Die Fluggesellschaft ist als Privatunternehmen nicht verpflichtet, ihre Geschäfte und Verträge zu veröffentlichen oder die Art der durchgeführten Flüge zu spezifizieren (Geschäft, Tourismus, Fracht…).

    In Bezug auf die Verbindungen zwischen Fujairah und Managua zeigt sich, dass Legend Airlines nicht die einzige Fluggesellschaft ist, die solche Flüge anbietet. Luftfahrt-Spezialisten weiusen darauf hin, dass auch die deutsche Fluggesellschaft USC (Universal Sky Carrier) solche Flüge anbietet.

  • Luftfahrt: Rekord-Passagierzahlen für 2024 erwartet

    Luftfahrt: Rekord-Passagierzahlen für 2024 erwartet

    Rund 4,7 Milliarden Menschen werden 2024 voraussichtlich mit dem Flugzeug reisen, ein historischer Rekord, der das Vor-Covid-Niveau von 4,5 Milliarden im Jahr 2019 deutlich übertrifft, so die jüngsten Prognosen der International Air Transport Association (IATA). Mit Aufträgen in Hülle und Fülle, zum Beispiel für Airbus, geht es der Luftfahrtbranche so gut wie nie zuvor.

    Die Covid-19-Pandemie scheint für die Luftfahrtbranche weit weg zu sein. Seit einigen Wochen sind die Prognosen für das Wachstum des Flugverkehrs so positiv, dass die Branche das Passagieraufkommen vor der Pandemie wieder erreichen und sogar übertreffen dürfte.

    Mitte Oktober aktualisierte Eurocontrol, die europäische Organisation zur Sicherung der Luftfahrt, ihre Frühjahrsprognose 2023 unter Berücksichtigung der Trends bei den Sommerflügen und der aktualisierten Wirtschaftsprognosen. Während Eurocontrol im Januar die „breite Erholung“ hervorhob, die der Luftverkehr 2022 trotz zweier großer Rückschläge (die Omicron-Welle des Covid-19 und dann die russische Invasion in der Ukraine) verzeichnete, heißt es diesmal: „Im Vergleich zum Verkehrsniveau von 2019 wird die Zahl der Flüge 2023 voraussichtlich 10,2 Millionen (92%), 2024 10,9 Millionen (98%) und 2025 11,1 Millionen (100%) betragen. Auf monatlicher Basis erwarten wir, dass wir im Sommer 2024 100 % von 2019 erreichen werden“. „Nach 2025 dürfte das Flugwachstum in der Basisprognose für den Zeitraum 2025-2029 durchschnittlich 1,6 % betragen“, so Eurocontrol.

    Dieser Anstieg des Flugverkehrs, der die Passagierzahlen vor dem Covid wieder erreichen oder sogar übertreffen könnte, wurde diese Woche durch die Prognosen der International Air Transport Association (IATA) untermauert.

    4,7 Milliarden Menschen werden voraussichtlich im Jahr 2024 mit dem Flugzeug reisen.
    „Es wird erwartet, dass 2024 etwa 4,7 Milliarden Menschen reisen werden, ein historischer Rekord, der das vorpandemische Niveau von 4,5 Milliarden im Jahr 2019 übertrifft“, so der Verband, dem rund 295 Unternehmen angehören. „Die Nettogewinne der Luftfahrtindustrie werden 2024 voraussichtlich 25,7 Milliarden US-Dollar erreichen (Nettogewinnmarge von 2,7 %). Dies wird eine leichte Verbesserung gegenüber 2023 darstellen, als ein Nettogewinn von 23,3 Milliarden US-Dollar (2,6 % Nettogewinnmarge) erwartet wurde“, so die IATA in einer am 6. Dezember veröffentlichten Mitteilung.

    „Die Betriebsgewinne der Luftfahrtindustrie werden 2024 voraussichtlich 49,3 Milliarden US-Dollar erreichen, verglichen mit 40,7 Milliarden US-Dollar im Jahr 2023. Die Gesamteinnahmen im Jahr 2024 werden voraussichtlich um 7,6 % im Jahresvergleich steigen und einen Rekordwert von 964 Milliarden US-Dollar erreichen“, so die IATA, die darauf hinweist, dass auch die weltweiten Umsätze einen historischen Wert erreichen.

    „Obwohl dies mehr als das Doppelte des Wachstumstrends vor der Pandemie ist, dürfte 2024 das Ende der spektakulären Jahreszuwächse markieren, die den Aufschwung von 2021 bis 2023 kennzeichneten“, so die IATA.
    „Ein Drittel der befragten Reisenden gab an, mehr zu reisen als vor der Pandemie. Etwa 49 % geben an, dass ihre Reisegewohnheiten nun ähnlich wie vor der Pandemie sind. Nur 18% geben an, weniger zu reisen“, so die IATA.

    „Mit Blick auf die Zukunft sagen 44%, dass sie in den nächsten 12 Monaten mehr reisen werden als in den vorangegangenen 12 Monaten. Nur 7 % sagen, dass sie weniger reisen werden, und 48 % erwarten, dass sie in den nächsten 12 Monaten im Vergleich zu den vorherigen 12 Monaten ein ähnliches Reiseniveau beibehalten werden.“

    Ein gutes Omen also für die Luftfahrtbranche, denn die Prognosen werden insgesamt als zuverlässig eingestuft. Eurocontrol stellt jedoch fest, dass ihre Prognosen „verschiedenen Unsicherheiten unterliegen, wie z. B. der Möglichkeit einer höheren Inflation, Herausforderungen im Zusammenhang mit den Ölpreisen, allgemeinen wirtschaftlichen Risiken und Umweltbedenken.“

    Eine Vorsicht, die auch in dem im Juni vorgelegten Senatsbericht über die Entwicklungsperspektiven der Zivilluftfahrt bis 2040 zum Ausdruck kam. „In ihrer Gesamtheit erscheinen diese Prognosen, die wie alle Modellierungen die festgestellten Trends extrapolieren, vernünftig. Die Erwartung, dass sie erreicht werden, hängt jedoch davon ab, ob drei Fragen geklärt werden können: die Auswirkungen eines Anstiegs der Treibstoffpreise, die Beibehaltung der Präferenz für Reisen und die zunehmende Konkurrenz durch Hochgeschwindigkeitszüge“, hieß es in dem Bericht.

  • Fluglotsenstreik am 20. November: Ein Viertel aller Flüge in Paris-Orly und anderen Flughäfen gestrichen

    Fluglotsenstreik am 20. November: Ein Viertel aller Flüge in Paris-Orly und anderen Flughäfen gestrichen

    Auch auf den Flughäfen Toulouse-Blagnac, Bordeaux-Mérignac und Marseille-Provence ist mit Störungen zu rechnen.

    Störungen in der französischen Luftfahrt. Die Generaldirektion für Zivilluftfahrt (DGAC) forderte die Fluggesellschaften auf, am Montag, dem 20. November, in Paris-Orly, dem zweitgrößten Flughafen Frankreichs, sowie in Toulouse-Blagnac auf mindestens 25% ihrer geplanten Flüge zu verzichten, da mehrere Fluglotsengewerkschaften für diesen Tag zu einem Streik aufgerufen haben.

    Die Fluggesellschaften wurden außerdem aufgefordert, ihre Flüge in Bordeaux-Mérignac und Marseille-Provence um etwa 20 % zu reduzieren. Die Gewerkschaften wollen mit ihrem Streik gegen die Verabschiedung eines Gesetzes, das Fluglotsen dazu verpflichten soll, sich 48 Stunden vor einem Arbeitskampf individuell für streikbereit oder nicht streikbereit zu erklären.

    „Trotz dieser vorbeugenden Maßnahmen ist dennoch mit Störungen und Verspätungen zu rechnen“, warnt die Generaldirektion für Zivilluftfahrt und fordert „Passagiere, die es sich leisten können, auf, ihre Reise zu verschieben und sich bei ihrer Fluggesellschaft nach dem Status ihres Fluges zu erkundigen“ oder diesen umzubuchen.