Schlagwort: Flug

  • Ein Schutzengel über den Wolken – warum ein Umweg kurz vor Weihnachten manchmal genau das Richtige ist

    Ein Schutzengel über den Wolken – warum ein Umweg kurz vor Weihnachten manchmal genau das Richtige ist

    Manchmal schreibt das Leben Geschichten, die kein Drehbuchautor besser erfinden könnte. Kurz vor Weihnachten, wenn Gedanken bereits um Lichterketten, Geschenkpapier und lange Tafeln kreisen, entscheidet sich ein Flugzeug plötzlich für einen anderen Kurs. Still, sachlich, ohne Drama. Sicherheit zuerst. Genau darin liegt die eigentliche Kraft dieser Geschichte.

    Dienstag, 23. Dezember. Ein Winterabend, wie er typischer kaum sein könnte. In Paris steigen 167 Passagiere in einen Airbus A320 der spanischen Airline Vueling. Ziel: Ibiza. Sonne statt grauer Himmel, Meeresluft statt Großstadtlärm. Manche hoffen auf ein ungewöhnliches Weihnachtsfest, andere schlicht auf ein paar ruhige Tage fernab vom Alltag.

    Der Start verläuft problemlos. Keine Turbulenzen, keine Aufregung. Ein Flug wie viele andere.

    Bis er es plötzlich nicht mehr ist.

    Etwa anderthalb Stunden nach dem Abheben meldet das Cockpit ein technisches Problem. Ein Motor verhält sich anders als vorgesehen. Kein lauter Knall, kein Rauch, keine Panik. Eher ein leises, aber klares Signal aus den Systemen. Für Außenstehende unsichtbar. Für Piloten eindeutig. Jetzt handeln.

    Der Kapitän entscheidet sich für eine Umleitung. Keine Diskussion, kein Zögern. Der neue Kurs führt nicht Richtung Mittelmeer, sondern mitten ins Herz Frankreichs.

    Clermont Ferrand statt Ibiza

    Gegen 18.40 Uhr landet der Airbus sicher am Aéroport Clermont-Ferrand Auvergne. Draußen liegt die Auvergne ruhig und winterlich da. Drinnen im Flugzeug breitet sich diese besondere Stille aus, die man nur aus Ausnahmesituationen kennt. Keine Hektik, eher Erleichterung.

    Die Passagiere verlassen die Maschine geordnet. Das Kabinenpersonal bleibt präsent, freundlich, aufmerksam. Rettungskräfte stehen bereit, greifen aber nicht ein. Niemand verletzt sich. Niemand gerät in Panik.

    Ein paar tiefe Atemzüge.

    Manche greifen zum Handy. Nachrichten an Familie, Freunde, Kollegen. Andere setzen sich erst einmal, lassen den Moment sacken. Gerade noch über den Wolken, jetzt in einer Flughafenhalle in der Mitte Frankreichs. Das Leben nimmt manchmal seltsame Abzweigungen.

    „Damit rechnet man halt nicht“, sagt jemand leise. Und genau das stimmt.

    Vertrauen in Technik und Menschen

    Fliegen gilt als sicherstes Verkehrsmittel. Trotzdem fühlt sich ein technisches Problem in großer Höhe immer existenziell an. Genau hier zeigt sich, warum moderne Luftfahrt funktioniert. Ein Airbus A320 besitzt mehrere redundante Systeme. Fällt etwas aus, springt anderes ein. Klare Protokolle, präzise Abläufe, jahrelange Ausbildung.

    Keine Improvisation. Kein Heldentum. Sondern professionelles Handwerk.

    Die Crew informiert ruhig. Sachlich. Ohne unnötige Details, aber transparent. Das beruhigt. Wer möchte schon hören, dass gerade etwas „kritisch“ ist? Niemand. Stattdessen lautet die Botschaft: Wir haben die Situation im Griff.

    Viele Passagiere berichten später, wie erstaunlich entspannt die Stimmung an Bord geblieben sei. Natürlich klopft das Herz schneller. Klar. Doch Panik entsteht nicht. Vielleicht, weil Vertrauen wirkt. Vielleicht auch, weil Weihnachten vor der Tür steht und man unbewusst an Schutzengel glaubt.

    Oder schlicht, weil Kompetenz spürbar wird.

    Warten in der Auvergne

    Im Terminal beginnt das Warten. Jacken bleiben an, Kaffee wird geholt, Gespräche entstehen. Fremde Menschen tauschen sich aus, als kennten sie sich schon länger. „Wo wollten Sie Weihnachten verbringen?“ – „Eigentlich schon längst auf Ibiza.“

    Ironie liegt in der Luft.

    Der Flughafen informiert regelmäßig. Ein Ersatzflugzeug sei unterwegs, heißt es. Es komme aus Barcelona und solle die Passagiere noch am selben Abend aufnehmen. Vor 21 Uhr. Keine Nacht auf Feldbetten, kein Ausnahmezustand.

    Erleichterung macht sich breit.

    Einige lachen bereits wieder. Andere erzählen Anekdoten von früheren Reisen. Plötzlich zählt nicht mehr das Ziel, sondern das gemeinsame Erlebnis. Man sitzt im selben Boot – oder besser gesagt im selben Terminal.

    Ist es nicht genau das, was solche Momente ausmacht?

    Eine Entscheidung mit Gewicht

    Diese Geschichte berührt, weil sie zeigt, wie Verantwortung aussieht. Der technische Defekt gilt als geringfügig. Der Flug hätte theoretisch weitergehen können. Doch niemand spielt mit Wahrscheinlichkeiten, wenn es um Sicherheit geht.

    Zeitpläne verlieren in solchen Momenten ihre Bedeutung.

    Der Kapitän entscheidet sich für den sicheren Weg. Ein Umweg, ja. Aber ein sinnvoller. Und genau darin liegt eine leise Lektion: Nicht alles, was möglich erscheint, sollte man auch tun.

    Wie oft im Alltag fliegen wir weiter, obwohl Warnlampen längst leuchten?

    Diese Landung wirkt wie ein Gegenentwurf zur Hektik unserer Zeit. Kein „Augen zu und durch“, sondern ein klares Stopp. Hier. Jetzt. Wir kümmern uns.

    Weihnachten rückt näher

    Kurz vor den Feiertagen reagieren Menschen sensibler. Gedanken kreisen um Familie, Nähe, das, was wirklich zählt. Eine unerwartete Landung holt einen aus dem Autopiloten des Alltags. Plötzlich zählt nicht mehr der perfekte Plan, sondern das gute Ende.

    Die Passagiere erreichen Ibiza später am Abend doch noch. Müder als gedacht, später als geplant, aber mit einer Geschichte im Gepäck. Vielleicht stoßen sie am nächsten Tag darauf an. Vielleicht erzählen sie davon beim Weihnachtsessen.

    „Weißt du noch, damals, kurz vor Weihnachten, als wir in Clermont-Ferrand gelandet sind?“

    Solche Sätze bleiben.

    Kleine Umwege, große Wirkung

    Diese Geschichte handelt nicht von Angst. Sie handelt von Fürsorge. Von Professionalität. Von Entscheidungen, die im Hintergrund getroffen werden, ohne Applaus, ohne große Bühne.

    Und vielleicht auch von Demut.

    Denn am Ende zeigt sich: Ein sicherer Umweg schlägt jede pünktliche Ankunft. Immer. Und manchmal braucht es genau solche Momente, um das wieder zu spüren.

    Was zählt wirklich? Ankommen um jeden Preis? Oder ankommen überhaupt?

    Die Antwort liegt irgendwo zwischen Rollfeld und Wartehalle, zwischen Kaffeeautomat und Abflugtafel. Dort, wo Menschen kurz innehalten und merken, dass Sicherheit kein Zufall ist.

    Vielleicht war an diesem Abend tatsächlich ein Schutzengel unterwegs. Vielleicht trug er Uniform. Vielleicht saß er im Cockpit. Oder vielleicht bestand er einfach aus funktionierenden Systemen und klugen Entscheidungen.

    Manchmal reicht das völlig.

    Ein Artikel von M. Legrand

  • Silvester 2025: Wenn der Jahreswechsel für Reisende zum Albtraum wird

    Silvester 2025: Wenn der Jahreswechsel für Reisende zum Albtraum wird

    Der Jahreswechsel ist für viele ein Moment des Feierns, der Reisen und des Zusammenkommens. Doch für über 150 Passagiere am Flughafen Nantes endete der 31. Dezember 2024 in einer Mischung aus Frustration, Enttäuschung und Erschöpfung. Ihr Flug nach Monastir in Tunesien wurde kurzfristig abgesagt – weil ein Großteil der Crew erkrankt war.

    Stunden des Wartens ohne Perspektive

    Für die gestrandeten Reisenden begann ein langer Tag voller Unsicherheit. Während einige von der Airline Transavia in Hotels untergebracht wurden, mussten viele andere die Nacht auf dem Flughafenboden verbringen. „Alles, was wir wollen, ist Klarheit darüber, ob wir überhaupt noch fliegen“, sagte eine sichtlich erschöpfte Passagierin. Das Chaos und die fehlenden Informationen verstärkten die Verzweiflung – aus einem geplanten Silvesterurlaub wurde ein Albtraum.

    Gesundheit des Personals als Auslöser

    Die Airline begründete die Streichung des Fluges mit der Erkrankung mehrerer Crew-Mitglieder. Auch am Flughafen Monastir war ein Rückflug nach Nantes betroffen, bei dem 187 Passagiere strandeten. Die nächste Verbindung nach Nantes wurde erst für den 7. Januar angesetzt – für viele Reisende eine unerträgliche Wartezeit. Eine Passagierin namens Cécilia Noblet beschloss, über Paris zurückzukehren, da sie sich das Warten nicht leisten konnte.

    Systemische Schwächen im Luftverkehr

    Der Vorfall in Nantes verdeutlicht strukturelle Probleme in der Luftfahrtindustrie. Vor allem kleinere Flughäfen und Airlines mit begrenzter Kapazität verfügen oft nicht über ausreichendes Ersatzpersonal. Bei plötzlichen Ausfällen – sei es durch Krankheit, Streiks oder andere Zwischenfälle – stehen sie vor großen Herausforderungen. Doch die Airlines sind gesetzlich verpflichtet, den betroffenen Passagieren alternative Lösungen anzubieten und sie zu entschädigen.

    Rechte der Passagiere: Ein Blick auf die Gesetzeslage

    Laut EU-Verordnung 261/2004 haben Passagiere bei Flugannullierungen Anspruch auf eine Betreuung und gegebenenfalls auf finanzielle Entschädigungen. Dazu gehören Mahlzeiten, Getränke und – bei längeren Verzögerungen – eine Hotelunterbringung. Außerdem steht Reisenden eine Erstattung des Flugpreises oder eine alternative Beförderung zu. Im Fall von Nantes erhielten jedoch nicht alle Passagiere die gleiche Unterstützung, was bei vielen für zusätzlichen Unmut sorgte.

    Ein persönliches Drama für jeden Betroffenen

    Hinter jeder Flugannullierung stehen persönliche Geschichten. Menschen, die ihre Familie besuchen wollten, ihre Flitterwochen geplant hatten oder wichtige Termine wahrnehmen wollten, standen plötzlich vor dem Nichts. Während einige die zusätzliche Wartezeit mit Galgenhumor hinnahmen, waren andere verständlicherweise wütend. Ein Mann erklärte: „Ich habe ein Jahr auf diesen Urlaub gewartet. Jetzt sitze ich hier und weiß nicht einmal, wann ich wieder nach Hause komme.“

    Lehren für die Zukunft

    Der Fall in Nantes zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, die Strukturen der Luftfahrt an unerwartete Ereignisse anzupassen. Mehr Flexibilität durch Reservepersonal, bessere Kommunikation und die konsequente Einhaltung der Passagierrechte könnten ähnliche Szenarien in Zukunft abmildern. Für die Betroffenen bleibt die Erfahrung jedoch ein bitterer Jahresbeginn, der ihnen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

    Wie viele Reisende wohl in diesem Moment dachten: „Hätten wir nur einen anderen Tag oder eine andere Airline gewählt?“

  • Marseille: Chinas Tor zur Provence

    Marseille: Chinas Tor zur Provence

    Neue Direktverbindung zwischen Marseille und Shanghai eröffnet

    Marseille könnte schon bald zur neuen Lieblingsdestination chinesischer Touristen avancieren. Seit dem 2. Juli gibt es eine direkte Flugverbindung zwischen der pulsierenden französischen Hafenstadt und der Metropole Shanghai. Die erste Maschine brachte 250 neugierige Reisende nach über zehn Stunden Flugzeit in die Provence, wo sie herzlich empfangen wurden. Eine Touristin, die mit ihrer Familie angereist war, äußerte ihre Vorfreude: „Wir möchten Marseille, die Lavendelfelder, die Natur, das Meer und die Franzosen kennenlernen.“

    Diese Verbindung ist die erste Direktverbindung zwischen einem regionalen französischen Flughafen und China. Geplant sind vorerst drei Flüge pro Woche.

    Lavendelfelder und wirtschaftliche Chancen

    Die malerischen Lavendelfelder der Provence haben es den chinesischen Touristen besonders angetan. Jean-Luc Chauvin, Präsident der Handelskammer Aix-Marseille, sieht in der neuen Flugverbindung ein großes wirtschaftliches Potenzial: „Das ist ein echter Gewinn für unsere Region.“ Der Boom der Lavendelfelder in China ist hauptsächlich einer beliebten TV-Serie zu verdanken, die diese traumhafte Landschaft ins Rampenlicht gerückt hat.

    Ein Hin- und Rückflug kostet etwa 1.000 Euro, was viele Reisende nicht abschreckt. Die Direktflüge eröffnen nicht nur neue touristische Perspektiven, sondern stärken auch die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Frankreich und China.

    Was bedeutet das für Marseille?

    Marseille, oft im Schatten von Paris und der Côte d’Azur stehend, hat seine eigene Magie. Die Stadt mit ihrer reichen Geschichte, den faszinierenden Sehenswürdigkeiten und dem authentischen Charme ist ideal für Besucher, die das echte Südfrankreich erleben wollen. Die Direktverbindung könnte Marseille helfen, sich als eigenständiges, attraktives Reiseziel zu etablieren und mehr internationale Aufmerksamkeit zu gewinnen.

    Nicht nur die Lavendelfelder, auch die Altstadt von Marseille, das Viertel Le Panier, der Alte Hafen und die Basilika Notre-Dame de la Garde bieten unvergessliche Erlebnisse. Die Küche der Provence, geprägt von frischen Zutaten und mediterranen Aromen, verspricht zudem kulinarische Genüsse.

    Die Rolle der Natur und Kultur

    Die Landschaften der Provence, mit ihren sanften Hügeln, Weinbergen und blühenden Lavendelfeldern, ziehen schon seit Jahrhunderten Künstler und Naturliebhaber an. Diese Schönheit ist nun auch in China bekannt geworden und weckt die Reiselust vieler Menschen. Die chinesischen Touristen werden sicherlich von der Gastfreundschaft und dem entspannten Lebensstil der Provence begeistert sein.

    Aber was macht die Provence neben ihren Lavendelfeldern noch so besonders? Es sind die kleinen Dörfer mit ihren bunten Märkten, die historischen Städte und die Festivals, die das kulturelle Leben bereichern. Ein Spaziergang durch die Lavendelfelder oder ein Besuch der örtlichen Weingüter bietet Erlebnisse, die man so schnell nicht vergisst.

    Ein Blick in die Zukunft

    Die neue Flugverbindung ist ein Zeichen der wachsenden Globalisierung und der steigenden Bedeutung des Tourismus als wirtschaftlicher Faktor. Sie öffnet neue Türen und bringt Menschen näher zusammen. Wer weiß, vielleicht wird Marseille in China bald so bekannt und beliebt sein wie Paris oder die Côte d’Azur?

    Die Provence hat auf jeden Fall das Potenzial, noch viele weitere Herzen zu erobern – ob mit Lavendelduft oder mediterranem Charme. Mit der neuen Flugverbindung wird dieses bezaubernde Stück Frankreich nun auch für chinesische Reisende leichter zugänglich.

    Wird die Provence zur neuen Top-Destination für Chinesen? Die Chancen stehen gut. Die Reise hat gerade erst begonnen, und die Provence ist bereit, ihre Gäste mit offenen Armen zu empfangen.

  • Turbulenzen auf Flug von Singapore Airlines: Ein Toter und 30 Verletzte

    Turbulenzen auf Flug von Singapore Airlines: Ein Toter und 30 Verletzte

    Ein Flug von Singapore Airlines, der von London nach Singapur unterwegs war, wurde aufgrund heftiger Turbulenzen zu einem Albtraum. Ein Toter und 30 Verletzte sind das traurige Ergebnis dieses Vorfalls, der die Passagiere und die Crew gleichermaßen erschütterte.

    Ein tragischer Zwischenfall

    Der Flug wurde aufgrund der schweren Turbulenzen nach Bangkok umgeleitet, wo das Flugzeug notlanden musste. Singapore Airlines gab in einer Erklärung auf Facebook bekannt, dass sich der tragische Vorfall am Dienstag, dem 21. Mai, ereignete. Obwohl die Fluggesellschaft bestätigte, dass eine Person an Bord verstorben ist, blieb unklar, ob es sich dabei um einen Passagier oder ein Crewmitglied handelt.

    Die erschütternden Fakten

    „Wir können bestätigen, dass es Verletzte und einen Toten an Bord der Boeing 777-300ER gab. Insgesamt waren 211 Passagiere und 18 Besatzungsmitglieder an Bord“, teilte die Fluggesellschaft mit. Von den Verletzten wurden 30 ins Krankenhaus gebracht, wobei 12 von ihnen einer intensiveren Behandlung bedurften. Details über die Schwere der Verletzungen wurden jedoch nicht veröffentlicht.

    Ein dramatischer Sturz

    Die Flugüberwachungsdaten zeigen, dass das Flugzeug über der Andaman-See (ein Randmeer des östlichen Indischen Ozeans), unweit der thailändischen Küste um Phuket, innerhalb von nur fünf Minuten um mehr als 1.800 Meter absackte. Eine solche plötzliche Abnahme der Flughöhe kann für erhebliche Panik und Verletzungen sorgen, besonders wenn Passagiere nicht angeschnallt sind.

    Um 15:35 Uhr Ortszeit ging bei der Flughafenbehörde von Bangkok ein Notruf des Singapore Airlines Fluges ein, in dem von verletzten Passagieren durch Turbulenzen und der Notwendigkeit einer Notlandung berichtet wurde.

    Schnelle Reaktion und Unterstützung

    Singapore Airlines betonte in ihrer Mitteilung: „Unsere Priorität ist es, allen Passagieren und Besatzungsmitgliedern an Bord des Flugzeugs alle notwendige Hilfe zukommen zu lassen. Wir arbeiten mit den örtlichen thailändischen Behörden zusammen, um die erforderliche medizinische Versorgung zu gewährleisten und senden ein Team nach Bangkok, um weitere Unterstützung zu bieten.“

    Ein weiterer Vorfall für Boeing

    Dieser Vorfall ist ein weiterer in einer Reihe von Unfällen und Zwischenfällen, die den Ruf des amerikanischen Flugzeugherstellers Boeing in den letzten Jahren und Monaten getrübt haben. Im Januar dieses Jahres explodierte ein Rumpfpanel eines 737 MAX von Alaska Airlines, und 2018 sowie 2019 ereigneten sich zwei tragische Abstürze von Boeing-Maschinen, die weltweit für Aufsehen sorgten.

    Bei den Betroffenen dieser Turbulenzen sitzt der Schock tief. Eine solche Erfahrung hinterlässt Spuren – sowohl physisch als auch psychisch. Die Passagiere, die diese schrecklichen Minuten durchleben mussten, werden wohl noch lange mit den Nachwirkungen zu kämpfen haben.

    Wie kann man sich auf solche Extremsituationen überhaupt vorbereiten? Es bleibt zu hoffen, dass die betroffenen Passagiere und die Crew die notwendige Unterstützung und Hilfe erhalten, um dieses traumatische Erlebnis zu verarbeiten. Singapore Airlines zeigt sich bemüht, umfassende Unterstützung zu leisten, aber die Erinnerungen an diesen Flug werden wohl lange bleiben.

    Fliegen bleibt trotz allem eines der sichersten Verkehrsmittel. Doch solche Zwischenfälle werfen immer wieder die Frage auf, wie die Sicherheit weiter verbessert werden kann, um solche Tragödien in Zukunft zu vermeiden.

  • Schlechtes Vorbild: Gabriel Attal und Elisabeth Borne wegen 38 Minuten Flug in der Kritik

    Schlechtes Vorbild: Gabriel Attal und Elisabeth Borne wegen 38 Minuten Flug in der Kritik

    Bildungsminister Gabriel Attal und Premierministerin Élisabeth Borne wurden am Montag zum Schulbeginn in Rennes erwartet. Sie nahmen das Flugzeug, um die kurze Strecke zurükzulegen. Die Reisen der Regierungsmitglieder werden genauestens unter die Lupe genommen. Am Montag, dem 4. September, vielen Bildungsminister Gabriel Attal und Premierministerin Élisabeth Borne besonders auf. Beide wurden in Rennes (Ile-et-Vilaine) erwartet, um dem Schulbeginn zahlreicher Schüler beizuwohnen.

    Für die kurze Reise wählten die Regierungschefin und ihr Bildungsminister das Flugzeug. Wie die Zeitung Ouest-France berichtet, entschieden sich Gabriel Attal und Élisabeth Borne für eine der Regierungsmaschinen, um von Rennes nach Paris zu fliegen. Insgesamt dauerte der Flug nur 38 Minuten. Die Linke Opposition war darüber ziemlich verärgert und bezeichneten es als „Heuchelei“, dass Gabriel Attal und Élisabeth Borne den 38-minütigen Flug in der Reg…

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  • Wingsuit: Schwindelerregender Rekordflug über den Mont-Blanc

    Wingsuit: Schwindelerregender Rekordflug über den Mont-Blanc

    Ein Trio hat den längsten Wingsuit-Reliefflug der Geschichte über den Mont Blanc (Hochsavoyen) durchgeführt.

    Ein schwindelerregender Wingsuit-Gleitflug von über sieben Kilometern. Ein spektakulärer Sturzflug aus einem Hubschrauber sorgt für Nervenkitzel und starke Emotionen. Fred Fugen, Vincent Cotte und Aurélien Chatard vollbringen mit diesem Flug eine Meisterleistung. Es ist der längste Flug in der Geschichte des Wingsuit-Fliegens: Er dauert drei Minuten und fünf Sekunden.

    Spitzengeschwindigkeiten von 200 km/h
    Eine Weltpremiere, die nur dank eines präzisen und schnellen Austauschs der drei Sportler mithilfe neuester Kommunikationsmittel möglich war. Nicht ohne Schwindelgefühl: Immerhin waren es 3.650 Meter Höhenunterschied zwischen dem Beginn des Fluges und dem Boden. Nach dem Überfliegen des Mont-Blanc begeben sich die drei Männer in einen Hochgeschwindigkeitsflug, der Geschwindigkeiten von 200 km/h brachte. Der Flug endet mit der Öffnung des Fallschirms und später der Feier ihrer unglaublichen Leistung.