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  • Frankreich bricht mit Infantino – der Machtkampf um die FIFA tritt in eine neue Phase

    Frankreich bricht mit Infantino – der Machtkampf um die FIFA tritt in eine neue Phase

    Es ist ein bemerkenswerter Bruch im internationalen Fußball: Die Fédération Française de Football (FFF) entzieht FIFA-Präsident Gianni Infantino ihre Unterstützung für dessen Wiederwahl im März 2027. Noch Ende Juni hatte Frankreich seine Kandidatur mitgetragen. Nun spricht FFF-Präsident Philippe Diallo von einem Vertrauensverlust, mangelnder Transparenz und einer Führung, die den Fußball zunehmend spalte. Der Vorgang reicht weit über die französische Verbandspolitik hinaus. Er zeigt, wie tief der Konflikt über Macht, Geld und Kontrolle innerhalb der FIFA inzwischen geworden ist – und zugleich, warum Infantino trotz des Aufstands wichtiger Verbände weiterhin als Favorit in die Wahl gehen könnte.

    Ein einstimmiger Bruch mit dem FIFA-Präsidenten

    Am 10. September beschloss das Exekutivkomitee des französischen Fußballverbandes einstimmig, Gianni Infantino nicht länger bei seiner Kandidatur für eine weitere Amtszeit zu unterstützen. Für einen der politisch und sportlich bedeutendsten Verbände Europas ist dies ein außergewöhnlicher Schritt.

    Besonders bemerkenswert ist der Zeitpunkt. Noch am 29. Juni hatte Diallo Infantino seine Unterstützung zugesagt. Damals hatten nach seinen Angaben bereits mehr als 200 nationale Verbände die Kandidatur des FIFA-Präsidenten unterstützt. Infantino schien praktisch ohne ernsthaften Gegenkandidaten in die Wahl 2027 zu gehen.

    Innerhalb weniger Wochen änderte sich die Lage grundlegend.

    Im Zentrum steht das inzwischen aufgegebene Projekt «FIFA Forward Enterprise». Infantino wollte einen Teil der kommerziellen Rechte der FIFA-Wettbewerbe in eine neue Gesellschaft einbringen und einen Anteil von rund 20 Prozent privaten Investoren öffnen. Betroffen gewesen wären damit letztlich einige der wertvollsten Vermögenswerte des Weltfußballs, darunter kommerzielle Rechte rund um die Weltmeisterschaft.

    Für die FFF war weniger die grundsätzliche Zusammenarbeit mit privatem Kapital entscheidend als das Verfahren. Nach Darstellung Diallos erfuhren die Franzosen von dem Vorhaben aus den Medien. Ein Projekt dieser Größenordnung sei vorbereitet worden, ohne die Mitgliedsverbände angemessen einzubeziehen.

    Damit berührt der Konflikt eine alte Schwachstelle der FIFA: die Frage, wie weit die Macht des Präsidenten reicht und welche Entscheidungen einer breiteren institutionellen Kontrolle bedürfen.

    Milliardenvermögen und die Frage nach dem Zweck

    Diallo stellt zudem eine einfache wirtschaftliche Frage: Weshalb benötigt eine finanziell ausgesprochen starke FIFA überhaupt privates Kapital?

    Nach seinen Angaben brachte die Weltmeisterschaft 2026 Einnahmen von annähernd 16 Milliarden Dollar ein. Zugleich verfüge der Weltverband über Reserven in einer Größenordnung von fünf bis sechs Milliarden Dollar.

    Vor diesem Hintergrund erscheint die geplante Beteiligung privater Investoren erklärungsbedürftig. Sie hätte nicht lediglich zusätzliches Kapital beschafft, sondern möglicherweise langfristige Ansprüche auf Einnahmen aus einigen der wichtigsten Wettbewerbe des Weltfußballs geschaffen.

    Für Frankreich wurde der Fall damit zu einer grundsätzlichen Governance-Frage. Diallo spricht von den Auswüchsen einer «finanziellen Drift». Die Kritik richtet sich nicht allein gegen eine einzelne Transaktion, sondern gegen eine Entscheidungsstruktur, in der wirtschaftlich weitreichende Projekte nach Auffassung der Kritiker zu stark im Umfeld des FIFA-Präsidenten konzentriert werden.

    Das Vorhaben wurde Anfang August aufgegeben. Der politische Schaden blieb.

    Aus dem Streit über Geld wird eine Führungskrise

    Frankreichs Kritik beschränkt sich inzwischen nicht mehr auf das gescheiterte Investorenprojekt. Diallo wirft Infantino vor, zu einem Faktor der Spaltung geworden zu sein und dem Ansehen sowie der Einheit des Fußballs geschadet zu haben.

    Damit verschiebt sich die Auseinandersetzung.

    Es geht nicht länger nur um die Frage, ob ein bestimmtes Geschäftsmodell sinnvoll war. Zur Debatte steht Infantinos Führungsstil insgesamt. Seine Gegner verlangen stärkere institutionelle Kontrollen, mehr Transparenz und eine stärkere Beteiligung der Verbände an strategischen Entscheidungen.

    Der Konflikt erinnert damit in Teilen an jene Governance-Debatten, welche die FIFA seit der großen Korruptionskrise von 2015 begleiten. Infantino wurde 2016 gerade mit dem Versprechen gewählt, den Weltverband nach der Ära Joseph Blatter institutionell zu erneuern.

    Zehn Jahre später lautet der Vorwurf seiner Gegner ausgerechnet, dass sich erneut zu viel Macht an der Spitze konzentriere.

    Für die FFF besitzt diese Frage besondere Bedeutung. Frankreich gehörte 1904 zu den Gründungsmitgliedern der FIFA und versteht sich nicht nur als sportliche Großmacht, sondern auch als institutioneller Akteur des internationalen Fußballs.

    Europas Widerstand wächst – doch Europa reicht nicht

    Frankreich steht mit seiner Kritik keineswegs allein. Mehrere europäische Verbände haben ihre Unterstützung für Infantino zurückgezogen. Auch innerhalb der UEFA ist die Opposition erheblich.

    Der Widerstand reicht inzwischen sogar über Europa hinaus. Auch aus dem asiatischen Fußballverband AFC und aus der nord- und mittelamerikanischen CONCACAF kam scharfe Kritik an dem gescheiterten Investorenprojekt.

    Damit entsteht auf den ersten Blick eine ungewöhnlich breite Koalition gegen den FIFA-Präsidenten.

    Doch die institutionelle Struktur der FIFA macht aus politischem Widerstand noch keine parlamentarische Mehrheit.

    Bei der Präsidentenwahl besitzt grundsätzlich jeder der 211 Mitgliedsverbände eine Stimme. Deutschland oder Frankreich verfügen damit formal über dasselbe Stimmgewicht wie ein kleiner Inselverband. Europas wirtschaftliche Stärke und die Bedeutung seiner Ligen lassen sich deshalb nicht unmittelbar in Stimmen bei einer FIFA-Wahl übersetzen.

    Genau darin liegt seit Jahrzehnten ein Kern der FIFA-Machtpolitik.

    Infantino hat seine Beziehungen zu den Verbänden Afrikas, Südamerikas, Ozeaniens und zahlreichen kleineren Fußballnationen während seiner Amtszeit systematisch gepflegt. Die Confederation of African Football (CAF) hält bislang ausdrücklich an ihm fest. Auch aus Südamerika verfügt er weiterhin über starken Rückhalt.

    Diese Bündnisse könnten entscheidender sein als der Widerstand der großen europäischen Fußballnationen.

    Die Suche nach einem Gegenkandidaten stockt

    Die Wahl findet am 18. März 2027 beim FIFA-Kongress in Rabat statt. Die Frist für Kandidaturen endet bereits am 18. November 2026. Damit bleibt Infantinos Gegnern nur wenig Zeit.

    Frankreich will zunächst ein alternatives Governance-Modell entwickeln. Die FFF plant dazu Konsultationen mit Fachleuten für internationale Sportverbände. Erst anschließend soll geklärt werden, welche Person ein solches Reformprogramm vertreten könnte.

    Das klingt institutionell sorgfältig, offenbart aber zugleich das zentrale Problem der Opposition: Bislang fehlt ein Kandidat, der gleichzeitig über internationales Gewicht und eine realistische globale Stimmenbasis verfügt.

    Mehrere zeitweise gehandelte Namen scheinen aus dem Rennen zu sein. Damit wächst die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Machtkampf weniger um die Person des Präsidenten als um die institutionelle Begrenzung seiner Kompetenzen drehen könnte.

    Sollte Infantino über eine ausreichend stabile Stimmenmehrheit verfügen, könnten seine Gegner versuchen, Reformen der FIFA-Strukturen durchzusetzen: mehr Kontrolle bei großen kommerziellen Entscheidungen, stärkere Einbindung des FIFA-Councils und der Konföderationen sowie verbindlichere Transparenzregeln.

    Der Konflikt würde sich dann von der Präsidentenwahl auf die Verfassung der FIFA verlagern.

    Frankreich erhöht den politischen Preis

    Für Infantino ist der französische Seitenwechsel dennoch unangenehm. Frankreich hatte ihn noch wenige Monate zuvor unterstützt und gehört zu den Verbänden, deren öffentliches Urteil international wahrgenommen wird.

    Hinzu kommt die Geschwindigkeit des Bruchs. Zwischen Diallos Unterstützung Ende Juni und dem formellen Rückzug im September liegen kaum zweieinhalb Monate. Eine derart schnelle Kehrtwende zeigt, wie stark das Investorenprojekt das Vertrauen innerhalb der Fußballpolitik erschüttert hat.

    Zugleich sollte die Bedeutung des französischen Schrittes nicht überschätzt werden. Symbolische Autorität und Stimmenarithmetik sind bei der FIFA zwei unterschiedliche Dinge.

    Infantino hat bestätigt, erneut anzutreten. Sollte er 2027 gewinnen, könnte er bis 2031 im Amt bleiben. Für seine Gegner wird deshalb entscheidend sein, ob sie aus der gegenwärtigen Empörung eine organisatorische Alternative entwickeln können.

    Frankreichs Kurswechsel macht aus der Unzufriedenheit mit dem FIFA-Präsidenten erstmals einen sichtbaren institutionellen Bruch eines Schwergewichts. Er beweist jedoch noch nicht, dass eine Mehrheit gegen ihn existiert.

    Die kommenden Wochen bis zum 18. November werden deshalb wichtiger sein als die öffentlichen Rücktrittsforderungen. Findet sich ein Kandidat, der über Europa hinaus Verbände hinter sich versammeln kann, könnte aus der Governance-Krise tatsächlich ein offener Machtkampf werden. Bleibt ein solcher Kandidat aus, dürfte Infantino trotz der schwersten politischen Krise seiner bisherigen Amtszeit als Favorit nach Rabat reisen.

    Dann hätte die Revolte gegen ihn möglicherweise ein paradoxes Ergebnis: Der Präsident bliebe – aber die Diskussion darüber, wie viel Macht ein FIFA-Präsident besitzen darf, hätte gerade erst begonnen.

    Quellen: Reuters (6., 10. und 11. September 2026), Le Monde (10. und 11. September 2026), The Guardian (30. Juli, 6. und 10. September 2026), Fédération Internationale de Football Association (FIFA), Fédération Française de Football (FFF)

    Christine Macha

  • Blick in die Welt: Nahost, Ukraine und FIFA-Krise bestimmen die internationale Presse

    Blick in die Welt: Nahost, Ukraine und FIFA-Krise bestimmen die internationale Presse

    Der Krieg im Nahen Osten, neue Entwicklungen im Ukraine-Krieg sowie Turbulenzen innerhalb des Fußball-Weltverbands FIFA prägen am Freitag, 7. August 2026, die internationale Nachrichtenlage. Während sich im Persischen Golf vorsichtige diplomatische Signale abzeichnen, verschärfen sich die militärischen Auseinandersetzungen in mehreren Krisenregionen. Gleichzeitig sorgt die Führungskrise bei der FIFA weltweit für Diskussionen.

    Straße von Hormus bleibt geopolitischer Brennpunkt

    Die Aufmerksamkeit vieler internationaler Medien richtet sich weiterhin auf den Persischen Golf. Iran und Oman stehen nach iranischen Angaben kurz vor einer Vereinbarung über die Wiederöffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormus. Gleichzeitig bestehen jedoch weiterhin erhebliche Differenzen mit den USA über die Bedingungen eines solchen Abkommens. Während Washington von Fortschritten spricht, betont Teheran, dass noch keine endgültige Einigung erzielt worden sei.

    Die Wasserstraße zählt zu den wichtigsten Schifffahrtsrouten für den weltweiten Ölhandel. Eine nachhaltige Entspannung hätte erhebliche Auswirkungen auf Energiepreise, Lieferketten und die Weltwirtschaft. Gleichzeitig warnen Beobachter, dass die militärische Lage in der Region weiterhin äußerst fragil bleibt und jederzeit erneut eskalieren könnte.

    Neue Eskalation in Gaza, Libanon und Jemen

    Parallel zu den diplomatischen Bemühungen verschärft sich die Sicherheitslage im Nahen Osten erneut. Im Jemen starteten die Huthi-Rebellen einen ihrer schwersten Angriffe seit dem Waffenstillstand von 2022. Im Libanon dauern die Gefechte zwischen Israel und der Hisbollah trotz laufender Vermittlungsversuche an.

    Auch die humanitäre Situation im Gazastreifen bleibt ein zentrales Thema der internationalen Berichterstattung. Mehrere Staaten kritisieren die israelischen Militäroperationen scharf und fordern einen besseren Schutz der Zivilbevölkerung sowie einen ungehinderten Zugang für Hilfslieferungen. Gleichzeitig wird über internationale Konzepte für eine spätere Stabilisierung und den Wiederaufbau des Gazastreifens diskutiert.

    Ukraine greift russische Energieinfrastruktur an

    Der Krieg in der Ukraine bleibt ebenfalls eines der dominierenden Weltthemen. Nach Angaben aus Kiew trafen ukrainische Langstreckenangriffe mehrere bedeutende russische Ölraffinerien. Moskau meldet gleichzeitig die Abwehr hunderter ukrainischer Drohnen.

    Die gegenseitigen Angriffe auf Energieanlagen verdeutlichen, dass beide Seiten zunehmend versuchen, die wirtschaftliche und logistische Infrastruktur des Gegners nachhaltig zu schwächen. Eine diplomatische Lösung des Konflikts ist weiterhin nicht in Sicht, während sich der Abnutzungskrieg fortsetzt.

    FIFA-Präsident Infantino gerät stärker unter Druck

    Abseits der geopolitischen Krisen sorgt auch der Weltfußball für internationale Schlagzeilen. Die Kritik an FIFA-Präsident Gianni Infantino wächst nach seinem gescheiterten Vorstoß, Teile der kommerziellen Rechte des Weltverbands neu zu strukturieren und externe Investoren stärker einzubinden.

    Mehrere nationale Verbände sowie prominente Persönlichkeiten des internationalen Fußballs stellen inzwischen seine Führung offen infrage. Obwohl Infantino weiterhin auf die Unterstützung zahlreicher kleinerer Verbände zählen kann, sprechen viele Beobachter von der schwersten Führungskrise der FIFA seit den Reformen nach den Korruptionsskandalen der vergangenen Dekade.

    Internationale Wissenschaft blickt zum Himmel

    Neben den zahlreichen Krisen sorgt auch ein positives Thema für internationale Aufmerksamkeit. In Frankreich beginnen an diesem Wochenende die traditionellen „Nuits des Étoiles“ – die „Nächte der Sterne“. Hunderte öffentliche Beobachtungsveranstaltungen laden Besucher dazu ein, den Nachthimmel mit Teleskopen zu erkunden und sich über Astronomie zu informieren.

    Im Mittelpunkt steht dabei auch die bevorstehende partielle Sonnenfinsternis am 12. August, die in weiten Teilen Europas beobachtet werden kann. Wissenschaftler hoffen, mit den Veranstaltungen insbesondere junge Menschen für Naturwissenschaften und Weltraumforschung zu begeistern.

    Chrsitine Macha

  • Blick in die Welt: Nahostkrise, Klimarisiken und geopolitische Spannungen prägen die internationale Agenda

    Blick in die Welt: Nahostkrise, Klimarisiken und geopolitische Spannungen prägen die internationale Agenda

    Die internationale Nachrichtenlage am Donnerstag, 6. August 2026, wird weiterhin von den Konflikten im Nahen Osten dominiert. Der Krieg zwischen den USA und dem Iran, die Zukunft des Gazastreifens sowie die Auswirkungen auf Energieversorgung und Weltwirtschaft stehen im Mittelpunkt zahlreicher Leitartikel. Gleichzeitig rücken die Folgen des Klimawandels, innenpolitische Spannungen in den Vereinigten Staaten und Debatten um die Führung des Weltfußballs in den Fokus der internationalen Presse.

    Iran-Konflikt: Straße von Hormus bleibt geopolitischer Brennpunkt

    Der Konflikt mit dem Iran bestimmt weiterhin die internationale Sicherheitsagenda. Besonders aufmerksam verfolgen Regierungen und Finanzmärkte die Entwicklungen rund um die Straße von Hormus – jene Meerenge, über die traditionell rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels abgewickelt wird.

    Im Mittelpunkt stehen derzeit diplomatische Bemühungen zwischen Iran und Oman, die den internationalen Schiffsverkehr wieder dauerhaft ermöglichen sollen. Eine Verständigung über neue Schifffahrtskorridore gilt als möglicher erster Schritt zur Entspannung, auch wenn zahlreiche politische Streitpunkte ungelöst bleiben. Die Vereinigten Staaten knüpfen ihre Zustimmung an weitergehende sicherheitspolitische Bedingungen, während Teheran auf seine Souveränitätsansprüche verweist.

    Parallel dazu berichten mehrere internationale Medien über angebliche Meinungsverschiedenheiten innerhalb der US-Regierung. Im Zentrum stehen unterschiedliche Einschätzungen über den Zustand amerikanischer Raketenbestände sowie die weitere militärische Strategie gegenüber dem Iran. Das Weiße Haus weist entsprechende Berichte zurück und betont die Geschlossenheit der Regierung.

    Für Europa besitzt die Entwicklung erhebliche Bedeutung. Bereits geringe Störungen im Öltransport wirken sich unmittelbar auf Energiepreise, Inflation und industrielle Produktion aus. Entsprechend wächst der Druck auf diplomatische Lösungen.

    Gazastreifen: Hoffnung auf politische Fortschritte bleibt fragil

    Auch der Gazastreifen bleibt eines der beherrschenden internationalen Themen. Im Mittelpunkt steht der von US-Präsident Donald Trump angekündigte Plan zur Entwaffnung der Hamas. Nach Angaben aus Washington existiert inzwischen eine grundsätzliche Verständigung über den politischen Fahrplan.

    Eine tatsächliche Umsetzung erscheint jedoch weiterhin schwierig. Fragen der Sicherheitsgarantien, der künftigen Verwaltung des Gazastreifens sowie der Rolle Israels und der Palästinensischen Autonomiebehörde sind weiterhin ungeklärt. Hinzu kommen erhebliche innenpolitische Widerstände auf allen Seiten.

    Die Vereinten Nationen fordern deshalb eine konsequente Fortsetzung der diplomatischen Gespräche. Internationale Beobachter warnen davor, dass selbst kleinere militärische Zwischenfälle den gesamten Prozess erneut gefährden könnten.

    Klimakrise verschärft wirtschaftliche Risiken

    Neben den geopolitischen Krisen beschäftigen extreme Wetterereignisse weiterhin zahlreiche internationale Medien. Nach den außergewöhnlich schweren Waldbränden in Südeuropa richtet sich der Blick zunehmend auf die langfristigen wirtschaftlichen Folgen von Hitze und Dürre.

    Besonders die anhaltende Trockenheit in weiten Teilen Europas bereitet Sorge. Niedrige Wasserstände erschweren den Gütertransport auf wichtigen Flüssen, beeinträchtigen die Landwirtschaft und stellen Energieversorger vor zusätzliche Herausforderungen. Wasserkraftwerke produzieren teilweise weniger Strom, während gleichzeitig der Kühlwasserbedarf konventioneller Kraftwerke steigt.

    Klimaforscher sehen darin keinen Einzelfall, sondern einen weiteren Hinweis auf die zunehmende Häufigkeit extremer Wetterlagen infolge des globalen Klimawandels. Für Regierungen gewinnt deshalb die Anpassung kritischer Infrastruktur zunehmend an Bedeutung.

    Infantino steht international unter wachsendem Druck

    Auch außerhalb der klassischen Politik sorgt FIFA-Präsident Gianni Infantino weltweit für Diskussionen. Seine geplanten Reformen sowie anhaltende Debatten über Transparenz, Entscheidungsstrukturen und Machtkonzentration innerhalb des Weltfußballs stoßen auf wachsende Kritik.

    Mehrere nationale Verbände und Funktionäre fordern tiefgreifende Veränderungen der FIFA-Governance. Kritisiert werden unter anderem Entscheidungsprozesse, die Vergabe internationaler Turniere sowie der zunehmende wirtschaftliche Einfluss des Weltverbandes.

    Trotz der Kritik sehen viele Beobachter Infantino weiterhin in einer starken Position. Die bestehenden Mehrheitsverhältnisse innerhalb der FIFA sprechen derzeit eher für eine erneute Bestätigung seiner Führung als für einen grundlegenden Machtwechsel.

    Weltwirtschaft zwischen Energiepreisen und Unsicherheit

    An den Finanzmärkten dominiert weiterhin die Frage, welche wirtschaftlichen Folgen die geopolitischen Krisen nach sich ziehen werden. Investoren beobachten insbesondere die Entwicklung der Energiepreise sowie mögliche Beeinträchtigungen internationaler Lieferketten.

    Sollte es erneut zu Einschränkungen des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus kommen, wären erhebliche Auswirkungen auf Öl- und Gaspreise wahrscheinlich. Gleichzeitig sorgen Unsicherheiten über die weitere Entwicklung im Nahen Osten für zurückhaltende Investitionsentscheidungen vieler Unternehmen.

    Volkswirte warnen davor, dass eine längere Phase hoher Energiepreise die weltweite Inflation erneut anheizen und das ohnehin schwache Wirtschaftswachstum zusätzlich belasten könnte. Besonders energieintensive Industrien in Europa und Asien verfolgen die Entwicklungen daher mit großer Aufmerksamkeit.

    Weitere internationale Themen

    Neben den dominierenden Krisenschauplätzen berichten zahlreiche internationale Medien über weitere bedeutende Entwicklungen. In Kolumbien laufen umfangreiche Sicherheitsvorbereitungen für die Amtseinführung des neuen Präsidenten, nachdem Sicherheitsbehörden vor möglichen Terroranschlägen gewarnt haben.

    Im Sport richten sich die Blicke auf die bevorstehenden Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham. Für viele Nationen gelten die Titelkämpfe als wichtiger Gradmesser auf dem Weg zu den kommenden internationalen Großveranstaltungen.

    Darüber hinaus beschäftigen sich zahlreiche Leitartikel mit den langfristigen Folgen der geopolitischen Spannungen für Welthandel, Energieversorgung und internationale Diplomatie. Immer häufiger lautet die Einschätzung, dass sich die Weltwirtschaft dauerhaft auf ein Umfeld größerer Unsicherheit einstellen muss. Die enge Verflechtung von Sicherheits-, Energie- und Wirtschaftspolitik dürfte auch in den kommenden Monaten die internationale Agenda bestimmen.

    Christine Macha

  • Die Fußball-WM – und die Kalküle der Staatschefs

    Die Fußball-WM – und die Kalküle der Staatschefs

    Jedesmal, wenn eine Fußball-Weltmeisterschaft beginnt, richten sich die Blicke der Fans auf Taktik, Tore und Titelkandidaten. In den Regierungssitzen der Welt wird das Turnier jedoch oft aus einer anderen Perspektive betrachtet: als Instrument politischer Einflussnahme und internationaler Selbstdarstellung. Die Geschichte der Weltmeisterschaft zeigt, dass Fußball und Politik seit langem eng miteinander verbunden sind. Bereits die WM 1934 im faschistischen Italien oder das Turnier 1978 im Argentinien der Militärjunta wurden für politische Zwecke genutzt. Auch Russland 2018 und Katar 2022 setzten das Großereignis gezielt ein, um ihr internationales Ansehen zu stärken. Die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko dürfte diese Entwicklung fortsetzen. Fußball als Mittel der Machtprojektion Kein anderes Sportereignis erreicht ein vergleichbares globales Publikum. Milliarden Menschen verfolgen die Spiele und nehmen dabei zugleich das Gastgeberland wahr – seine Infrastruktur, seine…

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  • Boykottfantasien vor dem Anpfiff – Wird die WM 2026 zum politischen Spielball?

    Boykottfantasien vor dem Anpfiff – Wird die WM 2026 zum politischen Spielball?

    Keine fünf Monate vor dem Eröffnungsspiel des FIFA World Cup 2026 schiebt sich ein Thema nach vorn, das eigentlich am Rand des Sports stehen sollte und nun mitten im Strafraum liegt. In europäischen Medien, in Parlamenten, an den Stammtischen der Fußballkneipen wird plötzlich gefragt, ob man dieses Turnier boykottieren müsse. Nicht wegen fehlender Stadien, nicht wegen Korruption bei der Vergabe, sondern wegen der politischen Kulisse. Genauer gesagt wegen der Rolle von Donald Trump, der die Weltmeisterschaft als Teil seiner politischen Erzählung entdeckt hat.

    Der Fußball, sonst ein Ort der Ersatzreligion, der kollektiven Ekstase und der kurzen Fluchten aus dem Alltag, steht wieder einmal unter politischer Hochspannung. Die WM 2026, gemeinsam ausgerichtet von den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko, sprengt schon rein sportlich alle bisherigen Dimensionen. 48 Mannschaften, über hundert Spiele, eine logistische Mammutaufgabe. Doch je näher der Anpfiff rückt, desto stärker überlagern außenpolitische Konflikte und innenpolitische Inszenierungen den sportlichen Kern.

    Trump versteht Großereignisse. Er weiß, wie Bilder wirken, wie Symbole sich aufladen lassen. In seinen öffentlichen Auftritten taucht das Turnier als Beweis amerikanischer Stärke auf, als Schaufenster einer Nation, die sich selbst gern als Mittelpunkt der Welt betrachtet. Für viele Beobachter in Europa wirkt diese Vereinnahmung wie ein rotes Tuch. Der Fußball, so die Sorge, werde hier zum Spielzeug der Macht, zum „Joujou“, das politische Botschaften transportiert, ob er will oder nicht.

    Die Kritik entzündet sich an mehreren Punkten, die sich im öffentlichen Diskurs überlagern. Da ist die aggressive Außenpolitik, die wiederholten Drohgebärden gegenüber Verbündeten, wirtschaftliche Druckmittel, die eher an Pokerrunden als an Diplomatie erinnern. Da sind die restriktiven Einreisebestimmungen, die bei Funktionären, Journalisten und Fans Zweifel säen, ob ein globales Turnier unter solchen Bedingungen wirklich offen für alle bleibt. Und da ist die Frage der inneren Sicherheit, die Bilder von hartem Vorgehen föderaler Behörden wachruft und das Narrativ vom „neutralen Gastgeber“ beschädigt.

    In diesem Klima melden sich Stimmen zu Wort, die einen Boykott als legitimes politisches Mittel betrachten. Der Gedanke dahinter wirkt zunächst simpel: Wenn der Fußball eine Bühne mit Milliardenpublikum darstellt, dann lasse sich über Abwesenheit ein Zeichen setzen. Kein Anpfiff, keine Bilder, keine mediale Aufwertung. Der Sport als Hebel gegen politische Exzesse. Diese Idee hat Geschichte, von Olympia in Moskau bis zu anderen Großereignissen, die unter dem Gewicht weltpolitischer Konflikte ächzten.

    Besonders pikant erscheint, dass sich auch alte Bekannte aus dem Inneren des Fußballsystems einmischen. Sepp Blatter, lange selbst Symbol für die Verquickung von Macht und Sport, forderte öffentlich Fans auf, den Vereinigten Staaten fernzubleiben. Ausgerechnet er, der einst jede Politisierung des Fußballs rhetorisch bekämpfte, sieht nun im Boykott ein Signal. Ironie gehört im Fußball eben immer dazu.

    Doch so laut die Debatte geführt wird, so ernüchternd fällt der Blick auf die Realität aus. Nationale Verbände, Spieler, Trainer – sie alle reagieren auffallend nüchtern. In Frankreich etwa wird unmissverständlich klargemacht, dass die Teilnahme der Nationalmannschaft nicht zur Disposition steht. Auch andere große Fußballnationen halten Abstand von Boykottfantasien. Der sportliche Wettbewerb, so das Argument, dürfe nicht zur Geisel politischer Auseinandersetzungen werden. Die Leidtragenden wären am Ende jene, die keinerlei Einfluss auf die Entscheidungen im Weißen Haus besitzen.

    Hinter dieser Haltung steckt auch Erfahrung. Boykotte treffen selten die politisch Verantwortlichen. Sie treffen Athleten, deren Karrierefenster kurz ist, sie treffen Fans, für die ein WM-Spiel ein einmaliges Erlebnis darstellt. Und sie treffen den Sport selbst, der in einer ohnehin fragmentierten Welt weiter an integrativer Kraft verliert. Wer den Fußball aus Protest verlässt, überlässt die Bühne anderen.

    Auch die Rolle der FIFA trägt zur Skepsis bei. Der Weltverband bemüht sich, die Debatte zu neutralisieren, spricht von Einheit, Frieden und globaler Verständigung. Kritiker sehen darin eher eine Flucht nach vorn, gar eine Form des Sportswashings. Wenn politische Akteure mit symbolischen Preisen und freundlichen Gesten umarmt werden, wirkt das schnell wie ein Geschäft auf Kosten der Glaubwürdigkeit. Vertrauen entsteht so nicht, eher das Gefühl, dass wirtschaftliche Interessen schwerer wiegen als moralische Klarheit.

    Unter den Fans zeigt sich ein gemischtes Bild. In sozialen Netzwerken kursieren Berichte über stornierte Tickets, über bewussten Verzicht aus Protest. Gleichzeitig planen Millionen ihre Reisen, vergleichen Flugpreise, träumen vom ersten WM-Spiel auf amerikanischem Boden. Zwischen digitalem Aufschrei und tatsächlichem Handeln klafft eine Lücke, die größer kaum sein könnte. Empörung klickt sich leichter, als sie sich durchhält.

    Vielleicht liegt genau hier der Kern der Debatte. Der Ruf nach Boykott sagt weniger über die reale Wahrscheinlichkeit eines Fernbleibens aus als über eine tieferliegende Verunsicherung. Der internationale Sport verliert seine Selbstverständlichkeit als unpolitischer Raum. Jede Weltmeisterschaft trägt heute einen politischen Beipackzettel, jede Gastgebernation steht unter Beobachtung. Russland, Katar, nun die USA. Der Maßstab verschiebt sich, die Geduld schrumpft.

    Ob die WM 2026 tatsächlich zum politischen Spielball wird, entscheidet sich nicht allein in Regierungspalästen oder FIFA-Zentralen. Es entscheidet sich in der Haltung der Zuschauer, im Umgang der Medien mit der Inszenierung, im Mut, Widersprüche offen zu benennen, ohne gleich den Stecker zu ziehen. Der Fußball, dieses erstaunlich robuste Gebilde, lebt von seiner Fähigkeit, Spannungen auszuhalten. Er war nie unpolitisch, er tat nur lange so.

    Der Anpfiff wird kommen. Die Stadien füllen sich, die Hymnen erklingen, die ersten Tore fallen. Ob im Hintergrund Protest mitschwingt oder nicht, bleibt offen. Sicher scheint nur eines: Diese Weltmeisterschaft erzählt bereits jetzt mehr über den Zustand der Welt als über Taktiktafeln und Abseitslinien.

    Autor: Andreas M. Brucker

  • Sport‑Spektakel und Polit‑Bühne: Wenn der FIFA World Cup 2026 zum geopolitischen Schaufenster wird

    Sport‑Spektakel und Polit‑Bühne: Wenn der FIFA World Cup 2026 zum geopolitischen Schaufenster wird

    Am Freitag startet mit der Auslosung der Gruppen für den 2026 FIFA World Cup der offizielle Countdown für ein globales Sportereignis, das mehr sein wird als nur ein Fußballturnier. Die Staats- und Regierungschefs der Gastgeberländer — US‑Präsident Donald Trump, Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum und Kanadas Premierminister Mark Carney — werden im Kennedy Center in Washington erwartet. Neben der Spannung sportlicher Duelle gewinnt das Turnier erneut politische und symbolische Bedeutung.

    Der World Cup als Bühne für Macht und Einfluss

    Seit der Erstaustragung 1930 fungiert der World Cup nicht nur als sportliches Kräftemessen – oftmals war das Turnier gleichbedeutend mit nationaler Selbstdarstellung oder politischer Propaganda.

    Beim ersten Turnier nutzte Gastgeber Uruguay das Ereignis, um sein 100‑jähriges Bestehen und seine Bedeutung in der internationalen Ordnung zu betonen. Die zweite Ausgabe 1934 in Italien geriet unter Benito Mussolini zur gezielten Inszenierung faschistischer Stärke: hochwertige Eintrittskarten, eigens produzierte Fanartikel, ein überdimensionierter Pokal – die „Copa del Duce“ – als symbolischer Ausdruck politischer Macht.

    Auch in späteren Austragungen diente der Fußball politischen Zielen. Die argentinische Militärjunta inszenierte 1978 den sportlichen Erfolg als Beleg nationaler Größe, während sich die brasilianische Militärregierung 1970 mit dem Turniersieg unter dem Banner nationaler Einheit präsentierte.

    Der Fußball wurde so zum Vehikel staatlicher Repräsentation, zur Bühne politischer Erzählungen – mal autoritär, mal demokratisch.

    2026: Symbolpolitik im Dreiklang Nordamerikas

    Die bevorstehende Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko folgt einem neuen geopolitischen Muster. Erstmals teilen sich drei Staaten die Ausrichtung – ein symbolträchtiges Zeichen für nordamerikanische Kooperation, aber auch ein logistisches Mammutprojekt.

    Gleichzeitig mehren sich kritische Stimmen:

    • Die Ticketpreise sind in vielen Stadien exorbitant hoch.
    • Die Einreisebestimmungen, insbesondere in die USA, könnten für Fans aus Afrika, Asien oder Südamerika erhebliche Hürden darstellen.
    • Die wirtschaftlichen Interessen der FIFA überlagern zunehmend sportliche oder gesellschaftliche Anliegen.

    Ein weiteres politisches Detail: Donald Trump, der sein Präsidentenamt mit einer weltweiten Bühne krönen könnte, soll laut Planungen nach dem Finale den Pokal persönlich überreichen. Dies wäre nicht nur ein symbolträchtiger Moment, sondern auch ein bewusster Akt medialer Selbstinszenierung – vergleichbar mit dem Auftritt des Emirs von Katar 2022.

    Wenn Sport zur Projektionsfläche wird

    Der World Cup ist längst kein reines Sportereignis mehr. Er ist globales Aushängeschild, wirtschaftliches Großprojekt und ein machtpolitischer Resonanzkörper.

    Die jüngsten Austragungen des Events in Brasilien, Katar oder Südafrika zeigen, wie Gastgeberländer den Fußball zur Selbstvermarktung nutzen – mit teils problematischen Begleiterscheinungen: Landenteignungen, Menschenrechtsverstöße, Arbeitsbedingungen, die oft wenig mit den offiziellen Versprechen harmonieren.

    Auch Nordamerika wird sich kritischen Fragen stellen müssen – insbesondere die USA, deren restriktive Migrations- und Visapolitik vielen Fußballfans ein Gefühl der Ausgrenzung vermittelt. Der Satz „Die Welt zu Gast bei Freunden“ bekommt damit einen doppelten Boden.

    Verlust des Besonderen?

    Neben politischen Fragen bleibt auch die Sorge vieler Fans, dass der World Cup seinen Charme verliert. In Zeiten ständiger medialer Verfügbarkeit von Fußball, millionenschwerer Übertragungsrechte und durchkommerzialisierter Ligen droht das einst einzigartige Erlebnis zur Marketingmaschine zu verkommen.

    Stadien gleichen sich immer mehr an, lokale Eigenheiten werden zugunsten globaler Standards verdrängt. Die visuelle und kulturelle Unverwechselbarkeit früherer Turniere – einst ein Markenzeichen – schwindet.

    Doch trotz aller Kritik: Der World Cup bleibt ein globales Ritual mit immenser Strahlkraft. Er spiegelt nicht nur sportliche Entwicklungen wider, sondern auch gesellschaftliche Umbrüche, politische Tendenzen und wirtschaftliche Kräfteverschiebungen.


    WEITERE MELDUNGEN

    Hohe US-Militärs präsentierten Mitgliedern des Kongresses ein Video eines Angriffs im September auf ein Boot vor der Küste Venezuelas und rechtfertigten einen Folgeangriff, bei dem zwei Überlebende getötet wurden.

    In Virginia wurde ein 30-jähriger Mann festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, in der Nacht vor dem Sturm auf das US-Kapitol am 6. Januar 2021 zwei Bomben in der Nähe des Regierungsgebäudes platziert zu haben.

    Yasser Abu Schabab, Anführer einer von Israel unterstützten palästinensischen Miliz, wurde laut einem israelischen Regierungsvertreter bei einem Gefecht im Süden des Gazastreifens getötet.

    Hamas hat die Leiche des letzten thailändischen Geiselsopfers im Gazastreifen zurückgegeben. Die sterblichen Überreste aller Geiseln mit Ausnahme einer Person konnten mittlerweile geborgen werden.

    Die Präsidenten von Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo trafen sich im Weißen Haus, um ein Abkommen zur Beendigung des verheerenden Kriegs im Osten des Kongo voranzubringen.

    Eine britische Untersuchung kam zu dem Schluss, dass Russlands Präsident Wladimir Putin den Giftanschlag von 2018 in der Stadt Salisbury „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ autorisiert haben muss.

    Putin hält sich derzeit zu Gesprächen mit Premierminister Narendra Modi in Indien auf.

    Eine von den Vereinigten Arabischen Emiraten unterstützte Separatistengruppe hat weite Teile einer ressourcenreichen Region im Süden des Jemen unter ihre Kontrolle gebracht.

    Kambodscha hat ein berüchtigtes Zentrum geschlossen, das zur Geldwäsche von Milliardenbeträgen aus Betrugsmaschen genutzt wurde.

    Kenia ließ einen Diplomaten trotz zahlreicher Vorwürfe sexuellen Missbrauchs an kenianischen Arbeitskräften in Saudi-Arabien im Amt.

    Spanien, Irland, die Niederlande und Slowenien kündigten an, den Eurovision Song Contest im kommenden Jahr zu boykottieren – aus Protest gegen die Teilnahme Israels.

    Autor: P. Tiko