Schlagwort: fettleber

  • Wann begreifen unsere Politiker endlich, dass Aufklärung das beste Heilmittel ist?

    Wann begreifen unsere Politiker endlich, dass Aufklärung das beste Heilmittel ist?

    Es gibt Zahlen, die machen sprachlos. 15 Millionen Menschen könnten leben – wenn wir es nur ernst meinen würden mit der Prävention. Wenn wir nicht ständig an den Symptomen herumdoktern würden, sondern endlich die Ursachen bekämpfen. Doch was machen unsere Politiker? Sie schauen zu. Verwalten. Warten. Und verlieren dabei Jahr für Jahr Tausende Menschen an eine Krankheit, die oft vermeidbar gewesen wäre: Leberkrebs.

    Es ist zum Verzweifeln.

    Die Wissenschaft schreit es uns seit Jahren entgegen: Aufklärung rettet Leben. Gesundheitsbildung in der Schule, ehrliche Gespräche über Alkohol, Zucker, Bewegungsmangel – das wären unsere stärksten Waffen. Aber was passiert? Nichts. Kein einziger Präsident, Premierminister oder Bundeskanzler hat je eine Rede zur Volkskrankheit Fettleber gehalten. Kein(e) Gesundheitsminister(in) macht Prävention zur Staatsaufgabe. Stattdessen gibt’s neue Werbeplakate für Online-Apotheken – und das war’s.

    Wie kann es sein, dass wir in einem der reichsten Länder der Welt leben, aber bei gesundheitlicher Aufklärung arm dran sind?

    Statt Kindern früh beizubringen, was ihr Körper braucht – und was ihn zerstört –, lassen wir sie durch ein Bildungssystem stolpern, das Ernährung nur als Wahlfach begreift. Statt Jugendliche vor dem ungebremsten Konsumrausch von Energy Drinks und Billigalkohol zu schützen, zucken wir mit den Schultern und sagen: „Muss jeder selbst wissen.“ Echt jetzt?

    Nein, muss eben nicht jeder selbst wissen. Nicht, wenn Wissen fehlt. Nicht, wenn Lobbyinteressen lauter sind als Gesundheitsverstand. Nicht, wenn Millionen Menschen durch vermeidbare Krankheiten sterben – weil niemand den Mut hat, es ihnen rechtzeitig zu erklären.

    Wir brauchen keine neuen Medikamente. Wir brauchen Aufklärung. In jeder Schule. In jeder Familie. In jedem verdammten Supermarktregal.

    Denn Gesundheit ist kein Luxus. Und Prävention ist keine Privatangelegenheit. Sie ist die ureigenste Aufgabe eines Staates, der sich sozial nennt.

    Wann verstehen das endlich die, die unsere Gesetze machen?

    Wenn erst 1,3 Millionen Menschen jedes Jahr an Leberkrebs sterben?

    Oder nie?

    Von C. Hatty

  • Leberkrebs – eine stille Epidemie, die sich aufhalten lässt

    Leberkrebs – eine stille Epidemie, die sich aufhalten lässt

    60 Prozent aller Leberkrebserkrankungen wären vermeidbar. Das zeigt eine neue internationale Studie, die in der Fachzeitschrift The Lancet veröffentlicht wurde. Die Zahlen sind alarmierend – und zugleich ein Hoffnungsschimmer: Mit gezielter Prävention könnten bis 2050 rund 15 Millionen Menschenleben gerettet werden. Denn Leberkrebs ist auf dem Vormarsch. Bereits heute gehört er zu den tödlichsten Krebsarten weltweit – Platz drei auf der Liste der krebsbedingten Todesursachen. Und dabei wird es nicht bleiben: Innerhalb der nächsten 25 Jahre dürfte sich die Zahl der Erkrankungen verdoppeln. Doch woran liegt das? Und viel wichtiger: Was lässt sich dagegen tun? Die unsichtbare Gefahr in unserem Alltag Die Ursachen für Leberkrebs sind bekannt – und sie liegen oftmals in unserem Alltag. Drei Hauptfaktoren sind laut den Forschenden entscheidend: chronische Virushepatitis, übermäßiger Alkoholkonsum und die sogenannte Fettlebererkrankung, medizinisch „Metabolisch assoziierte Steatosehepatitis“ …

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