Schlagwort: festtage

  • Versteckte Waffe in der Nähe des Straßburger Weihnachtsmarkts entdeckt

    Versteckte Waffe in der Nähe des Straßburger Weihnachtsmarkts entdeckt

    Zwischen Lichterglanz und Glühweinduft, zwischen gebrannten Mandeln und Tannenzweigen, ist in Straßburg eine Entdeckung gemacht worden, die das Fest der Freude mit einem Schlag in einen Schatten der Sorge taucht. Nur wenige Meter vom traditionsreichen Christkindelsmärik entfernt, verborgen im Dickicht eines harmlos wirkenden Gebüschs, wurde ein funktionstüchtiger Revolver samt Munition gefunden – sorgsam deponiert in einem Blumentopf. Ein Fund, der weit mehr ist als eine skurrile Anekdote aus der Rubrik „Ungewöhnliches am Rande“. Es ist eine Erinnerung daran, wie fragil die friedliche Fassade urbaner Weihnachtlichkeit sein kann. Die Entdeckung am Donnerstag, dem 27. November, kam nicht etwa durch eine gezielte Fahndung zustande, sondern durch Zufall. Mitarbeiter der städtischen Grünpflege stießen im Bereich der Ponts-Couverts, einer pittoresken Ecke der Stadt, auf die gefährliche Hinterlassenschaft. Dass ausgerechnet dort, nahe des neuralgischen Punktes eines der bestbesuchten Weihnach…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Schneckenklau in der Champagne – Ein Jahr Arbeit in einer Nacht geraubt

    Schneckenklau in der Champagne – Ein Jahr Arbeit in einer Nacht geraubt

    In der Stille der Nacht, dort, wo normalerweise nur das leise Rascheln der Weinberge und das Zirpen der Insekten die Dunkelheit durchdringen, schlugen Unbekannte zu. Ihr Ziel: ein Hof in Bouzy, einem verschlafenen Ort in der Marne, bekannt für Champagner – und für Schnecken. Jean-Mathieu Dauvergne, Héliciculteur mit Leib und Seele, stand am nächsten Morgen vor einem leeren Kühlhaus. Was fehlte? 450 Kilo Schneckenfleisch – seine gesamte Jahresproduktion, sorgfältig gezüchtet, gepflegt, geerntet. Ein Verlust, der nicht nur finanziell schmerzt. „Das ist ein Stück von mir“, sagt Dauvergne. Kein Pathos, nur bittere Wahrheit. Denn hinter jeder Schnecke steckt nicht nur Arbeit, sondern auch Verantwortung – gegenüber Mitarbeitern, Saisonkräften, Kunden. Das gestohlene Fleisch war für rund 120.000 gefüllte Schneckenhäuser bestimmt – ein Festschmaus, der nun ausfällt. Die Spuren im Schlamm erzählen alles Es brauchte keine Kommissare mit Lupen, sondern nur einen Blick auf die matschigen Reifenspu…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Weihnachtsmarkt Straßburg: Hochsicherheit trifft Festtagszauber

    Weihnachtsmarkt Straßburg: Hochsicherheit trifft Festtagszauber

    Alle Jahre wieder – und doch ist es nie wie zuvor. Wenn sich ab dem 26. November über 300 festlich geschmückte Chalets in Straßburgs Altstadt aufreihen, beginnt nicht nur einer der ältesten und berühmtesten Weihnachtsmärkte Europas. Es beginnt auch ein Sicherheitsmanöver, das in seiner Dimension und Präzision seinesgleichen sucht. Über 3,4 Millionen Besucher zählte das Event im vergangenen Jahr – ein Rekord, der Freude und Herausforderungen zugleich mit sich bringt. Denn während Glühweinduft und Lichterglanz die Gassen durchziehen, arbeiten Polizei, Feuerwehr, Militär und Sicherheitspersonal im Hintergrund auf Hochtouren. Ihr Ziel: Sicherheit inmitten der Besinnlichkeit. Ein Sicherheitsnetz aus 1.000 Menschen Cécile Rackette, stellvertretende Präfektin und Chefin des Stabs im Département Bas-Rhin, bringt es auf den Punkt: „Etwa 1.000 Personen werden täglich – im weitesten Sinne – für die Sicherheit zuständig sein.“ Was so nüchtern klingt, ist in Wahrheit ein komplexes Zusammenspiel ver…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Zwischen Festtagsbraten und Virusalarm – Was Frankreichs Vogelgrippe-Fall auch Deutschland lehrt

    Zwischen Festtagsbraten und Virusalarm – Was Frankreichs Vogelgrippe-Fall auch Deutschland lehrt

    Die Vogelgrippe ist zurück – oder, präziser: Sie war nie wirklich weg. In Marmagne, einem kleinen Ort im Département Cher, wurden jüngst 800 Vögel gekeult. Der Nachweis einer hochansteckenden Variante des Influenza-A-Virus genügte, um den landwirtschaftlichen Ernstfall auszurufen. Innerhalb weniger Stunden wurde der Hof – Hühner, Gänse, Enten, Truthähne, Tauben – unter Quarantäne gestellt, die Tiere getötet, die Umgebung abgesperrt.

    Ein drastisches Vorgehen, das jedoch in Frankreich keine Routine mehr ist.


    Ein europäisches Virus – nationale Reflexe

    Auch in Deutschland wurden in den vergangenen Tagen und Monaten vermehrt Ausbrüche bei Wildvögeln gemeldet, auch in Nutztierbeständen. Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen – das Risiko ist bekannt, die Maßnahmen ebenso: Stallpflicht, Sperrzonen, Transportverbote – und hunderttausende getötete Tiere.

    Während in Frankreich bereits vor einem Jahr eine staatlich orchestrierte Impfkampagne für Enten angelaufen ist, tut man sich in Deutschland noch schwer. Der Widerstand ist groß – nicht zuletzt aus Furcht vor Exportverboten, Marktverzerrungen und logistischer Komplexität.

    Frankreich hingegen impft – pragmatisch, zielgerichtet, wirtschaftsnah. Über 60 Millionen Enten sollen bis Jahresende geimpft worden sein. Ein Vorstoß, der Schule machen könnte. Oder besser: müsste.


    Vertrauen, Kontrolle, Kommunikation

    Was der Ausbruch im Cher deutlich macht: Es braucht mehr als Seuchenschutzpläne. Es braucht Vertrauen – und zwar entlang der gesamten Kette. Von der Aufzucht bis zur Ladentheke. Und Vertrauen entsteht durch Transparenz.

    Die französische Reaktion zeigt, dass die Kommunikation funktioniert – bisher. Es gibt keine Panikmeldungen, keine Konsumwarnungen, keine Hamsterkäufe bei Tofuwürstchen. Und doch bleibt ein Rest Skepsis.

    Denn der Zeitpunkt ist sensibel: Weihnachten steht vor der Tür. Die Nachfrage nach Pute, Gans, Ente, Foie Gras steigt. Jeder Ausbruch bringt Unsicherheit – wirtschaftlich wie psychologisch. Es ist ein fragiles Gleichgewicht.


    Keulungen allein sind kein Konzept

    Frankreichs konsequenten Impfungen der Enten zeigt: Eine Massentötung ist keine Strategie, sondern ein Notausgang. Nachhaltig ist das nicht – weder wirtschaftlich noch ethisch.

    Deutschland täte gut daran, die französische Impfstrategie nicht als „Sonderweg“ abzutun, sondern als pragmatisches Modell zu prüfen. Eine koordinierte europäische Impfpolitik – mit klaren Handelsregeln, abgestimmten Sicherheitsstandards und gegenseitiger Anerkennung – wäre mehr als überfällig.

    Denn das Virus kennt keine Grenzen. Wohl aber nationale Egos.

    Autor: Andreas M. Brucker