Schlagwort: Festnahme

  • Toulouse: Flüchtige Männer werfen Bündel von 10.000 € und 3.000 € aus dem Autofenster

    Toulouse: Flüchtige Männer werfen Bündel von 10.000 € und 3.000 € aus dem Autofenster

    Von der Polizei verfolgt, entledigten sich die Männer eines grossen Bündels von Geldscheinen. Mehrere tausend Euro wurden von ihnen mitten in Toulouse auf die Strasse geworfen.

    Am späten Sonntagnachmittag, 23. Oktober, wurde eine Ausweiskontrolle in der Gegend von Rangueil in Toulouse zu einer Verfolgungsjagd. Zwei Personen befanden sich in einem Auto, als Polizeibeamte sie kontrollieren wollten. Der Fahrer kam der Aufforderung zum Anhalten nicht nach, sondern flüchtete, gefolgt von den Polizisten.

    Schliesslich hielten die Flüchtenden ihr Fahrzeug an. Aber nicht etwa, um sich nun doch der Kontrolle zu unterziehen, sondern um sich vor der weiteren Flucht einiger Geldbündel zu entledigen. Eines davon hatte einen Wert von 10.000 € und das zweite von 3.000 €. Der eine Flüchtende wurde von einem Polizisten überwältigt, doch er wehrte sich und trat dem Beamten gegen die Hand, wodurch der sich eine Fraktur zuzog.

    Der Beamte musste in die Notaufnahme gebracht werden. Der Verdächtige setzte auch später noch seinen Widerstand fort und verletzte einen weiteren Polizisten. Zu guter Letzt konnten die beiden Männer im Alter von 32 und 50 Jahren dann doch in Polizeigewahrsam genommen werden.

    Bei den anschliessenden Hausdurchsuchungen fiel den Ermittlern weiteres Bargeld im Wert von 1.150 € in die Hände.

  • Verletzte Polizisten: Polizeigewerkschaft veröffentlicht spektakuläres Video des Vorfalls und der Festnahme

    Verletzte Polizisten: Polizeigewerkschaft veröffentlicht spektakuläres Video des Vorfalls und der Festnahme

    Die Ereignisse ereigneten sich in der Nacht von Freitag auf Samstag in Villeneuve-sur-Lot. Zwei Polizisten wurden von flüchtenden Minderjährigen in einem Fahrzeug gerammt. Die Polizeigewerkschaft veröffentlichte die Bilder.

    In der Nacht von Freitag auf Samstag, dem 22. Oktober, hätte die Bilanz in Villeneuve-sur-Lot noch dramatischer ausfallen können. Ordnungskräfte wurden das Ziel von vier Jugendlichen.

    An Bord eines Fahrzeugs flüchteten die vier Insassen nach einem Einbruch in der Gemeinde Sainte-Livrade vor der Polizei bis nach Villeneuve-sur-Lot. Ein Streifenwagen, der zur Verstärkung kam, wurd in einem Kreisverkehr heftig gerammt.

    Eine Polizeigewerkschaft veröffentlichte die Bilder der Festnahme in den sozialen Netzwerken. Das Video ist etwas weniger als eine Minute lang. Es zeigt, wie das Auto der Flüchtenden einen Kreisverkehr entgegen der Fahrtrichtung befährt und seitlich mit dem Auto der Nationalpolizei zusammenstößt. Diese Bilder sind spektakulär und zeugen von einer grossen Gewaltbereitschaft der Flüchtenden.

    Die beiden Polizisten, die in dem gerammten Auto saßen, wurden verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

    Die vier Insassen des Fluchtwagens wurden von der Polizei festgenommen, nachdem ihr Wagen auf dem Bürgersteig zum Stehen gekommen war und das Schaufenster eines Geschäfts zerstört hatte.

    Die vier Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren wurden von der Gendarmerie in Gewahrsam genommen.

  • Drôme: Festnahme eines 18-Jährigen wegen Terrorverdachts im Namen des Islamischen Staates

    Drôme: Festnahme eines 18-Jährigen wegen Terrorverdachts im Namen des Islamischen Staates

    Ein 18-jähriger Mann, der verdächtigt wird, eine unmittelbar bevorstehende Messerattacke geplant zu haben, wurde in der Drôme festgenommen und am Dienstag in Paris angeklagt.

    Der Verdächtige wurde in der Drôme festgenommen und in Paris angeklagt. Der 18-Jährige wird verdächtigt, mit einem Messer einen unmittelbar bevorstehenden Terrorakt geplant zu heben, wie am Mittwoch aus Justizkreisen bekannt wurde. Erste Ermittlungen, die durch die Aussagen des Verdächtigen bestätigt wurden, ergaben, dass er einen Terrorakt „im Namen der Organisation des Islamischen Staates, der er die Treue geschworen hatte“ plante.

    In seinem Besitz wurde ein IS-Video entdeckt, wie aus einer Polizei-Quelle verlautete. Der junge Mann hatte durch Äusserungen und seine offensichtliche Radikalisierung in letzter Zeit so viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen, dass von den Sicherheitskräften beobachtet wurde. Da ein geplanter Anschlag unmittelbar bevorzustehen schien, leitete die Nationale Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft (PNAT) am 19. Mai eine Voruntersuchung wegen der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und Planung eines terroristischen Anschlags ein. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Mann vor, wahllos Personen auf der Straße anzugreifen und zu töten.

    Der Verdächtige wurde bereits am Freitag vergangener in der Drôme von Ermittlern der Generaldirektion für Innere Sicherheit (DGSI) festgenommen, wie aus Justizquellen bekannt wurde. Am Dienstag wurde Anklage erhoben und er wurde in Untersuchungshaft genommen. Der aus einer Familie muslimischen Glaubens stammende Verdächtige hatte sich radikalisiert, die Gründe dafür sind bisher noch nicht bekannt.

  • Nord: 10-Jähriger wird nach Verfolgungsjagd am Steuer eines gestohlenen Autos festgenommen

    Nord: 10-Jähriger wird nach Verfolgungsjagd am Steuer eines gestohlenen Autos festgenommen

    Da staunten die Polizisten von Marquette-lez-Lille (Nord): Ein 10-Jähriger wurde am Steuer eines gestohlenen Autos festgenommen. Er hatte zuvor versucht, vor der Polizei zu fliehen.

    Ein 10-jähriger Junge wurde am Dienstag in Marquette-lez-Lille (Nordfrankreich) am Steuer eines gestohlenen Autos nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei festgenommen, teilte die Departementsdirektion für öffentliche Sicherheit am Mittwoch mit.

    Nach ersten Ermittlungen wurde das Fahrzeug eine Woche zuvor in Villeneuve-d’Ascq gestohlen. Der gestohlene Wagen wurde von der Polizei verfolgt, die versuchte, ihn zu stoppen. Der Fahrer entdeckte seine verfolger, „flüchtete und versuchte mit allen Mitteln“, der Polizei zu entkommen, aber er schrammte die Kante des Bürgersteigs, was dazu führte, dass die beiden linken Räder beschädigt wurden, so die Polizei.

    Ein Kind von nur 10 Jahren
    Dann fuhr er auf einen Parkplatz und stieß mit dem Wagen gegen einen Pfosten, bevor er ausstieg. Der Junge flüchtete schließlich zu Fuß bevor wegen „Widerstands gegen die Festnahme“ und „Hehlerei“ festgenommen wurde.

    Auf der Polizeiwache stellten die Beamten erstaunt fest, dass der Beschuldigte gerade 10 Jahre alt geworden war. Er wurde seinem „zivilen Vormund“ übergeben, so die Polizeibehörde.

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  • Seine-Saint-Denis: Neue Bilder von Polizeibrutalität in Noisy-le-Grand

    Seine-Saint-Denis: Neue Bilder von Polizeibrutalität in Noisy-le-Grand

    Neue Bilder könnten die letzte Woche eingeleiteten Ermittlungen wegen mutmaßlicher Polizeigewalt in Noisy-le-Grand in Fahrt bringen. Das Video zeigt die Verhaftung eines jungen Mannes aus einem anderen Blickwinkel, was darauf hindeutet, dass die Polizei Aufnahmen durch eine Überwachungskameras vermeiden wollte.

    Auf Bildern, die ein Anwohner von seinem Balkon filmte und die dem Sender Media TV zugeschickt wurden, ist zu sehen, wie zwei Polizeibeamte am 17. September gegen 21 Uhr in Noisy-le-Grand (Seine-Saint-Denis) einen jungen Mann festnehmen. Er wirkte ruhig und wurde hinter einer Säule im toten Winkel der offiziellen Überwachungskamera festgehalten. Einer der Polizeibeamten führt einen ersten Schlag aus. Der junge Mann steht auf, bevor er erneut von einem Beamten in Zivil mehrmals mit einem Teleskopschlagstock geschlagen wird. Als er am Boden liegt und überwältigt wird, stellt sich ein Polizeibeamter auf sein Bein. Ein anderer Beamter schlägt ihn erneut.

    Wird die Untersuchung wiederaufgenommen?
    Die Szene war bereits in den sozialen Netzwerken verbreitet worden, gefilmt aus einem neuen Blickwinkel. Eine Untersuchung wurde eingeleitet. Die Ausstrahlung des neuen Dokuments wirft Fragen über die Absicht der Polizeibeamten auf. „Ich kann mir vorstellen, dass Polizeibeamte eine Person für die Zeit, die es braucht, um sie zu neutralisieren, (…) hinter eine Säule setzen, weil sie systematisch Opfer von Wurfgeschossen werden, wenn sie in der Gegend intervenieren“, erklärt Erwan Guermeur von der Gewerkschaft Unité-SGP-Police-FO-93. Der Anwalt des jungen Mannes, Arié Alimi, glaubt, dass „die Polizei weiß, wo die Überwachungskameras hängen“. Der junge Mann wurde letzte Woche in einem Eilverfahren wegen Gewalt gegen Personen in öffentlichen Ämtern verurteilt. Der Richter hatte keinen Zugang zu den Bildern der Videoüberwachung.

  • Rambo in der Dordogne: der Flüchtige wurde „neutralisiert“, meldet Gérald Darmanin

    Rambo in der Dordogne: der Flüchtige wurde „neutralisiert“, meldet Gérald Darmanin

    Terry Dupin, der Ex-Soldat, der seit dem Wochenende von 300 Gendarmen in einem Wald im Périgord aktiv gesucht wurde, ist schlussendlich schwer verletzt festgenommen worden.

    Die Grosfahndung in der Dordogne ist beendet. Der nach Schüssen auf Gendarmen gesuchte ehemalige Soldat sei „neutralisiert“ worden, teilte Innenminister Gerald Darmanin mit. Terry Dupin wurde seit Samstagabend in Lardin-Saint-Lazare, etwa 30 Kilometer von Sarlat entfernt, nach einem Familienstreit gesucht. Mehr als 300 Gendarmen, darunter auch Männer der Sondereinsatzgruppe GIGN aus Toulouse, wurden für die Suche mobilisiert.

    Der Mann hatte sich in einem steilen, felsigen und bewaldeten, schwer zugänglichen Gebiet von etwa 4 km² verschanzt. Er war mit einem Jagdgewehr des Kalibers Winchester 30-30 bewaffnet, das er auf seiner Flucht vor der Polizei mehrfach benutzt hatte. Die Gendarmerie hatte am Morgen ein Phantombild veröffentlicht.

    Schwer verletzt festgenommen
    Auf einer Pressekonferenz sagte Gendarmerie-General André Pétillot, dass der Flüchtige bei einem Schusswechsel verwundet wurde, als er versuchte, eine Absperrung in der Nähe eines Wohngebiets zu überwinden: „Unsere Beobachtungen erlaubten es uns, ihn am Rande des Gebiets zu lokalisieren, wo wir ihn vermuteten. Von dem Moment an, als er mit den GIGN-Soldaten in Kontakt kam, eröffnete er mehrmals das Feuer.“ Bei diesem Schusswechsel wurde der Täter von Polizeikugeln getroffen und schwer verletzt festgenommen. Der General beschreibt den Geisteszustand des Mannes als „selbstmörderisch“, als er neutralisiert wurde.

  • Barcelona: Ein als gefährlich geltender Franzose, der wegen mehrerer Morde in Frankreich gesucht wird, von der spanischen Polizei festgenommen

    Barcelona: Ein als gefährlich geltender Franzose, der wegen mehrerer Morde in Frankreich gesucht wird, von der spanischen Polizei festgenommen

    Der Mann wurde in der Lobby eines Hotels in Barcelona von der spanischen Polizei verhaftet, berichtet France Bleu Roussillon.

    Ein Mann, der vor allem in Frankreich wegen mehrerer Morde gesucht wird, wurde am Sonntag, 7. März, in Spanien in einem Hotel in Barcelona festgenommen, berichtet France Bleu Roussillon am Mittwoch, dem 10. März. Gegen den Franzosen liegen zwei Haftbefehle der Staatsanwaltschaft und eines Ermittlungsrichters des Gerichts in Besançon vor. Er ist seit mehreren Monaten auf der Flucht und wird wegen mehrerer Morde, Entführungen und einer Reihe von Schießereien, die zwischen 2019 und 2020 begangen wurden, gesucht.

    Er wird verdächtigt, der Kopf einer kriminellen Organisation zu sein, die sich auf den Drogenhandel spezialisiert hat. Die spanische Polizei gibt ihrerseits an, dass der Mann beschuldigt wird, an sehr gewalttätigen, mit Kriegswaffen durchgeführten Angriffen teilgenommen zu haben, bei denen mehrere Menschen, darunter ein Minderjähriger, getötet wurden. Er wurde 2017 in Frankreich, in Besançon, in einem Fall von Körperverletzung mit Waffen zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Es war die französische Polizei, die die spanischen Strafverfolgungsbehörden auf die Anwesenheit des Flüchtigen in Spanien aufmerksam machte, der als sehr gefährlich und extrem gewalttätig gilt. Am Sonntag, dem 8. März, wurde der Mann zusammen mit seiner Freundin in der Lobby eines Hotels in der Innenstadt von Barcelona verhaftet, als sie gerade einen Aufzug besteigen wollten.

  • Italienischer Mann unter Verdacht auf 160 Vergewaltigungen oder sexuelle Übergriffe in der Nähe von Straßburg verhaftet

    Italienischer Mann unter Verdacht auf 160 Vergewaltigungen oder sexuelle Übergriffe in der Nähe von Straßburg verhaftet

    Ein 52-jähriger Italiener wurde am 16. Oktober in Rumersheim-Le-Haut im Süden des Elsass verhaftet, nachdem Deutschland einen europäischen Haftbefehl erlassen hatte, in dem er verdächtigt wird, 160 Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe begangen zu haben, teilte die Polizei der AFP am Freitag mit.

    Der Mann, Cosimo Chionna, wird verdächtigt, in den Jahren 2000 bis 2014 die Kinder seiner Freundinnen vergewaltigt oder sexuell missbraucht zu haben. Deutschland hat 122 Ermittlungen gegen ihn wegen 160 Fällen von Vergewaltigung oder sexuellen Übergriffen auf Minderjährige eingeleitet, teilte die Nationale Brigade zur Fahndung nach Flüchtlingen (BNRF) mit und fügte hinzu, er sei kürzlich aus Deutschland geflohen, um sich im Elsass niederzulassen.

    Am 7. Oktober wurde die BNRF von ihren deutschen Kollegen auf die Anwesenheit dieses Mannes in Frankreich aufmerksam gemacht. Am 10. Oktober wurden den Franzosen Informationen über seinen Aufenthaltsort übermittelt, die die Ermittlungen der Kriminalpolizei in Straßburg übertrugen. Und am 16. Oktober verhaftete ihn die Straßburger Brigade de Recherche et d’Intervention (BRI) im Haus eines seiner Freunde.

    In Frankreich bisher unbekannt, wird er im Gefängnis von Colmar festgehalten und wartet auf seine Überstellung an die deutschen Behörden, wie der BNRF mitgeteilt wurde. Nach den der BNRF vorliegenden Informationen soll Cosimo Chionna seine Tochter ab November 2000 etwa 10 Jahre lang vergewaltigt haben. Gleichzeitig soll er dasselbe mit den minderjährigen Töchtern einer anderen Partnerin getan haben. „Er war in seinen verschiedenen Familienkreisen tätig„, wurde kommentiert.