Schlagwort: Feinstaub

  • Paris atmet auf – Wie eine Stadt den Autos Lebewohl sagte

    Paris atmet auf – Wie eine Stadt den Autos Lebewohl sagte

    Paris hat in den letzten zwei Jahrzehnten etwas geschafft, woran viele andere Großstädte noch verzweifeln: Die französische Hauptstadt hat ihre Beziehung zum Auto radikal überdacht – und sich stattdessen für saubere Luft, mehr Lebensqualität und grüne Oasen entschieden.

    Ein mutiger Schritt, der sich jetzt deutlich messen lässt.


    Ein Atemzug Geschichte

    Früher war Paris durchzogen von breiten Verkehrsadern. Hupen, Abgase, Parkplatzsuche – das gehörte zum Stadtbild wie das Baguette zum Frühstück. Doch Stück für Stück wurden 50.000 Parkplätze gestrichen, neue Parks eröffnet, und Fahrradwege schossen wie Frühlingsblumen aus dem Asphalt. Das alles klingt nach Kosmetik – ist aber pure Medizin für die Lunge.

    Denn: Die Luftqualität hat sich massiv verbessert.


    Zahlen, die aufhorchen lassen

    Laut Airparif, der Organisation für Luftüberwachung in der Region Paris, ist der Anteil an Feinstaub (PM 2.5) seit 2005 um satte 55 Prozent zurückgegangen. Stickstoffdioxid, das vor allem bei der Verbrennung von Diesel entsteht, sank um 50 Prozent. Verantwortlich dafür: eine klare Linie in der Politik. Umweltzonen, Fahrverbote für besonders schmutzige Fahrzeuge und die Förderung alternativer Mobilität wirken wie ein Frischluft-Turbo.

    Auf alten Luftverschmutzungskarten leuchtete Paris fast komplett rot – gefährlich hohe Werte in fast jedem Viertel. Heute ist davon nur noch ein feines Netz übrig, das die vielbefahrensten Straßen markiert.


    Gesunde Luft – ein stiller Held

    Feinstaub und Stickstoffdioxid sind unsichtbare Feinde. Doch ihre Wirkung ist fatal. Sie dringen tief in die Atemwege ein, schädigen Herz und Lunge, erhöhen das Risiko für Krebs und chronische Krankheiten. Insofern ist die neue Pariser Luft ein echter Lebensgewinn. Leichter atmen, besser leben – das ist mehr als ein politisches Ziel. Es ist ein Versprechen an die nächste Generation.


    Die Frau hinter dem Wandel

    Seit 2014 führt Anne Hidalgo das Ruder im Rathaus. Die sozialistische Bürgermeisterin hat sich ein „atmendes Paris“ auf die Fahnen geschrieben. Mehr Lebensqualität, weniger Autos, mehr Platz für Menschen. Klar, das klingt schön – aber einfach war es nicht.

    Gegner gab es viele: konservative Politiker, Auto-Lobbyisten und genervte Pendler aus dem Umland. Doch Hidalgo blieb standhaft. Und die Bürger? Haben sie Recht gegeben.


    Referenden und Revolutionen

    Im März stimmten die Pariser in einem Referendum dafür, 500 weitere Straßen autofrei zu machen. Schon 2023 wurden die Parkgebühren für SUVs drastisch erhöht – wer mit einem Spritschlucker in die Stadt rollt, zahlt das Dreifache. Auch symbolische Orte wie die Rue de Rivoli und das Seine-Ufer wurden in autofreie Zonen verwandelt. Plötzlich spazieren Menschen dort, wo früher Motoren dröhnten.

    Carlos Moreno, Professor an der Sorbonne und einst Berater der Stadt, spricht von einer „Stadtpolitik für das Wohlbefinden“. Treffender kann man es kaum sagen.


    Kritik? Natürlich – aber nicht entscheidend

    Klar, nicht jeder jubelt. Für Pendler wird’s manchmal knifflig, und die Umstellung kostet Zeit, Nerven – und Geld. Doch die positive Bilanz ist kaum zu übersehen. Die Luft ist messbar besser, das Stadtbild grüner, der Lärmpegel gesunken. Paris zeigt, dass es geht, wenn man nur will.

    Und mal ehrlich – wer hätte gedacht, dass ausgerechnet die Stadt der Liebe eines Tages auch die Stadt der Lunge wird?


    Eine neue Ära der Stadtplanung

    Die Pariser Revolution ist keine mit Barrikaden – sie ist leise, grün und entschlossen. Vielleicht ist das genau die Art von Revolution, die unsere Städte jetzt brauchen.

    Von Andreas M. B.

  • Feinstaubbelastung in Nordfrankreich: Tempolimits und Alltagsmaßnahmen gegen die Luftverschmutzung

    Feinstaubbelastung in Nordfrankreich: Tempolimits und Alltagsmaßnahmen gegen die Luftverschmutzung

    In der Region Hauts-de-France, die die Départements Nord, Pas-de-Calais und Oise umfasst, wurden kürzlich strenge Maßnahmen eingeführt, um die Feinstaubbelastung (PM10) zu senken. Diese Entscheidung der Präfektur ist eine Reaktion auf die hohen Konzentrationen von Feinstaubpartikeln, die aktuell die Luftqualität in der Region beeinträchtigen – und das nicht zum ersten Mal. Aber was steckt hinter diesen Maßnahmen, und wie effektiv sind sie wirklich?


    Tempolimits auf den Straßen: Ein wichtiger Schritt?

    Seit Montag, dem 13. Januar, gilt in den Départements Nord und Pas-de-Calais eine Reduzierung der Geschwindigkeitsbegrenzungen auf den Straßen, und seit Dienstagabend greift dieselbe Regelung auch in der Oise. Auf Autobahnen, wo normalerweise 130 km/h erlaubt sind, dürfen Fahrzeuge jetzt maximal 110 km/h fahren. Straßen mit einem Tempolimit von 110 km/h wurden auf 90 km/h heruntergesetzt, und schwere Fahrzeuge über 3,5 Tonnen dürfen nicht schneller als 80 km/h fahren.

    Dieses Tempolimit gilt vorerst bis Mittwochabend, den 15. Januar, 23:59 Uhr – zumindest, wenn sich die Luftqualität bis dahin stabilisiert. Doch die eigentliche Frage ist: Bringt eine Reduktion der Geschwindigkeit um 20 km/h tatsächlich spürbare Verbesserungen in der Luftqualität?

    Die Antwort lautet: Ja, zumindest kurzfristig. Fahrzeuge emittieren bei höheren Geschwindigkeiten mehr Feinstaub, Stickoxide und CO₂ – nicht nur durch den Motor, sondern auch durch Reifenabrieb und aufgewirbelten Staub von der Straße. Eine Temporeduktion reduziert diese Emissionen und mindert die Belastung, insbesondere in stark befahrenen Gebieten. Doch natürlich ist das nur ein Puzzleteil im Kampf gegen die Luftverschmutzung.


    Einschränkungen für den Alltag: Kein Kaminfeuer, keine Gartenabfälle

    Neben den Tempolimits hat die Präfektur auch eine Reihe von Verboten erlassen, die auf den privaten und öffentlichen Alltag abzielen. Dazu gehört die Untersagung, Gartenabfälle im Freien zu verbrennen – eine Praxis, die in ländlichen Gegenden häufig anzutreffen ist. Auch ältere Kaminöfen und offene Feuerstellen in Wohnhäusern, die vor 2002 gebaut wurden und keine effiziente Filtertechnik besitzen, dürfen nicht mehr betrieben werden.

    Wer also in Nordfrankreich gehofft hatte, den kalten Januarabend vor einem knisternden Kaminfeuer zu verbringen, muss sich nun mit einer Wolldecke begnügen. Die Maßnahme mag streng wirken, hat aber einen ernsten Hintergrund: Der Holzverbrennung wird ein erheblicher Anteil an der Feinstaubbelastung zugeschrieben. Besonders alte und ineffiziente Geräte setzen große Mengen an schädlichen Partikeln frei, die nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die Gesundheit gefährlich sind.

    Interessant ist, dass die Vorschriften sogar den Einsatz von Gartengeräten betreffen, die mit Benzinmotoren betrieben werden – wie Rasenmäher oder Heckenscheren. Auch der Gebrauch von lösungsmittelhaltigen Produkten wie Farben, Lacken und Autoreparaturkits wurde eingeschränkt. Man sieht also: Es geht nicht nur darum, die großen Emissionsquellen wie Autos oder Industrie zu regulieren. Selbst scheinbar unbedeutende Tätigkeiten im Alltag tragen ihren Teil zur Feinstaubbelastung bei.


    Die gesundheitlichen Gefahren von Feinstaub

    Warum all diese Mühe? Feinstaub ist nicht einfach nur ein Umweltthema – er ist vor allem eine unsichtbare Bedrohung für die Gesundheit. Die winzigen Partikel, die kleiner als 10 Mikrometer (PM10) sind, dringen tief in die Lunge ein und können langfristige Schäden verursachen. Studien haben gezeigt, dass Feinstaub das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atemwegsprobleme und sogar Krebs erhöht. Besonders gefährlich sind dabei die kleineren Partikel (PM2,5), die bis in die Blutbahn vordringen können.

    Das Tragische daran? Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen sind besonders anfällig. Wenn wir ehrlich sind, müssen wir uns fragen: Ist es wirklich gerecht, dass diese Gruppen den höchsten Preis für eine schlechte Luftqualität zahlen?


    Ein Flickenteppich aus Maßnahmen?

    Man könnte argumentieren, dass diese kurzfristigen Einschränkungen nur die Symptome bekämpfen und nicht die Ursache. Das ist nicht ganz falsch. Langfristig braucht es strukturelle Veränderungen: saubere Energiequellen, den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, eine Förderung von emissionsfreien Fahrzeugen und strengere Vorschriften für industrielle Emissionen. Aber kurzfristige Maßnahmen wie Tempolimits und Verbote können helfen, akute Belastungsspitzen zu entschärfen – und sie sind oft die einzigen Werkzeuge, die Behörden in solchen Situationen zur Verfügung stehen.

    Dennoch bleibt eine zentrale Frage: Wie motiviert man die Menschen, solche Maßnahmen mitzutragen, wenn sie ihren Alltag einschränken? Klar, niemand freut sich über Tempolimits oder das Verbot, Gartenabfälle zu verbrennen. Doch wenn wir verstehen, dass es um den Schutz unserer Gesundheit geht – und der unserer Kinder –, können diese Einschränkungen vielleicht leichter akzeptiert werden.


    Ein Ausblick: Was kann jeder Einzelne tun?

    Während wir auf die langfristigen Lösungen warten, bleibt die Frage: Was können wir als Einzelne tun, um die Feinstaubbelastung zu reduzieren? Tatsächlich mehr, als man denkt. Wer zum Beispiel öffentliche Verkehrsmittel nutzt, statt das Auto zu nehmen, trägt direkt zur Verbesserung der Luftqualität bei. Dasselbe gilt für den Umstieg auf energieeffiziente Heizsysteme oder das Verzichten auf die Nutzung von Holzöfen, die nicht den neuesten Standards entsprechen.

    Aber seien wir ehrlich: Nicht jeder hat die finanziellen Mittel, um sofort eine moderne Heizung einzubauen oder auf ein Elektroauto umzusteigen. Genau hier kommt die Politik ins Spiel. Sie muss nicht nur strenge Regeln erlassen, sondern auch sicherstellen, dass die Menschen unterstützt werden – durch Förderprogramme, Anreize und Bildungsmaßnahmen. Es ist ein Balanceakt, aber einer, der nötig ist.


    Warum Feinstaub nicht ignoriert werden darf

    Die Episode in Nordfrankreich ist kein Einzelfall. In vielen Regionen Europas – und weltweit – sind Feinstaubbelastungen ein wiederkehrendes Problem, besonders im Winter, wenn Heizungen und Verkehr die Luft belasten. Die Maßnahmen der Präfektur zeigen, dass es Möglichkeiten gibt, kurzfristig einzugreifen. Doch sie erinnern uns auch daran, wie dringend wir langfristige Strategien brauchen, um dieses Problem an der Wurzel zu packen.

    Ist das alles unbequem? Absolut. Aber es lohnt sich – für unsere Gesundheit, für unsere Umwelt und für die Zukunft. Denn am Ende des Tages geht es nicht nur darum, die Luft sauberer zu machen. Es geht darum, eine Lebensqualität zu schaffen, in der wir und die kommenden Generationen aufatmen können – im wahrsten Sinne des Wortes.


    Quellen: Préfecture des Hauts-de-France, „Ici Picardie“ (Nouvelle Fenêtre)

  • Luftverschmutzung durch Wüstenpartikel aus der Sahara: Fünf Departements in Südfrankreich betroffen

    Luftverschmutzung durch Wüstenpartikel aus der Sahara: Fünf Departements in Südfrankreich betroffen

    Seit Dienstag wird mit der Ankunft einer mit Wüstenpartikeln angereicherten Luftmasse, der Hitze, dem Straßenverkehr und der Industrie vor starker Luftverschmutzung in allen Küstengebieten Südwestfrankreichs gewarnt. Es wird mal wieder vor Partikelverschmutzung der Luft aus der Sahara-Wüste gewarnt. In Verbindung mit der Hitze hat dies deutliche Auswirkungen auf die Luftqualität. „Atmo Okzitanien“ registrierte am Dienstag und Mittwoch eine erhöhte Luftverschmutzung durch Schwebestoffe in den Departements Aude, Gard, Haute-Garonne, Hérault sowie in den Pyrénées-Orientales. Die Verschmutzung wird sich am Mittwoch in den Departements Gard und Hérault fortsetzen, so die Beobachtungsstelle für Luftqualität. Zu den Wüstenpartikeln kommen noch die Feinstaub-Partikel aus dem Straßenverkehr und der Industrie. Zu beachten ist, dass aufgrund der Wetterbedingungen – starke Sonneneinstrahlung, hohe Temperaturen – auch die Ozonkonzentrationen relativ hoch sind, ohne jedoch die kritische Warnschwelle…

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  • Luftverschmutzung: Hohe Feinstaubbelastung betrifft große Teile Frankreichs

    Luftverschmutzung: Hohe Feinstaubbelastung betrifft große Teile Frankreichs

    Dreiundzwanzig Städte sind am Dienstag, dem 14. Februar, von einer starken Feinstaubbelastung betroffen. Seit Sonntag, dem 12. Februar, ersticken sechs französische Regionen regelrecht unter Feinstaub, meldet France Bleu und beruft sich dabei auf Informationen, die auf der Website des Verbands der zugelassenen Vereine zur Überwachung der Luftqualität (Atmo) veröffentlicht wurden. Der Atmo-Index für die Luftqualität ist derzeit in ganz Frankreich schlecht. Nur sieben Städte bekommen von Atmo grünes LichtAm Dienstag, dem 14. Februar, soll sich die Situation zum Beispiel in Straßburg weiter verschlechtern, das von Atmo als scharlachrot „sehr schlecht“ eingestuft wird. Die elsässische Hauptstadt tritt die Nachfolge von Lyon an, das am Montag, scharlachrot war. An diesem Dienstag werden 22 Städte von Atmo als rot „schlecht“ eingestuft, gelb gilt in 14 Städten. In ganz Frankreich gibt es heute nur sieben Städte, die grün eingestuft sind, was einer „mittleren“ Feinstaubbelastung entspricht. D…

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  • Feinstaubbelastung: Verkehrseinschränkungen im Departement Rhône

    Feinstaubbelastung: Verkehrseinschränkungen im Departement Rhône

    Für 15 Metropolen im Departement Rhône gilt am Montag, dem 13. Februar, Alarmstufe Rot wegen Feinstaubbelastung, darunter auch die Grossstadt Lyon. In dem Departement werden Verkehrsbeschränkungen eingeführt.

    Am Montag, dem 13. Februar, herrscht in 15 Städten die Alarmstufe Rot wegen Feinstaubbelastung, darunter auch in Lyon (Rhône), wo der Journalist Thibault Grosse für den Sender France 2 berichtet. Die Präfektur hat daraufhin beschlossen, verschärfte Verkehrsbeschränkungen in Lyon für diesen Tag einzuführen. „Diese Verschmutzungsepisode dauert hier schon mehrere Tage an. Wir merken es selbst: Trotz strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel bleibt der Horizont grau und nebelig, und ich versichere Ihnen, dass das nicht nur mit dem Nebel zusammenhängt“, beschreibt der Journalist Thibault Grosse die Lage.

    Einschränkungen des Verkehrs
    Fahrzeuge der Kategorie Crit’Air 3, d. h. Dieselfahrzeuge, die vor 2010 gebaut wurden, und Benzinfahrzeuge, die vor 2005 gebaut wurden, haben heute Fahrverbot in der Umweltzone der Metropole Lyon. Das betrifft einen großen Teil der Stadt Lyon, aber auch die Gemeinden Villeurbanne (Rhône) und Caluire (Rhône). „Im gesamten Departement Rhône müssen die Fahrzeuge ihre Geschwindigkeit je nach Verkehrsachse um 10 bis 20 km/h reduzieren“, so der Journalist.

  • Wetter: Riesige Sandwolke aus der Sahara soll nächste Woche über Frankreich fegen

    Wetter: Riesige Sandwolke aus der Sahara soll nächste Woche über Frankreich fegen

    In Frankreich wird nächste Woche wieder Sandstaub aus der Sahara erwartet. Die erwarteten Sandmengen sollen diesmal ziemlich groß sein.

    Sandstaub aus der Sahara wird in der kommenden Woche nach Frankreich zurückkehren. Das Phänomen, das in den letzten Wochen bereits mehrfach beobachtet wurde, soll das Land ab dem 12. April treffen.

    Wie Futura Science berichtet, soll ein stürmische Wind, der über die Sahara weht, den Wüstensand in die Atmosphäre heben und über  gesamt Frankreich verbreiten.

    Eine starke Südströmung wird wahrscheinlich große Mengen an Staub erzeugen. Es wird erwartet, dass mehr Staub in der Luft vorhanden sein wird als am 28. März. Die warme und trockene Luft wird auch die Temperaturen in Frankreich deutlich ansteigen lassen.

    Lesen sie dazu auch: Sahara-Staub: Eine sehr reale radioaktive Verschmutzung, für die Frankreich verantwortlich ist

  • Covid-19: Warum Laubbläser während der Epidemie gefährlich sein können

    Covid-19: Warum Laubbläser während der Epidemie gefährlich sein können

    Bereits am 4. April 2020 empfahl der Hohe Rat Gesundheit (Haut Conseil de la Santé Publique, HCSP), diese Geräte nicht in epidemischen Zeiten nicht zu verwenden. Da die Epidemie wieder gefährlich ansteigt, empfiehlt die Vereinigung zum Schutz von Mensch und Umwelt „Robin Hood“, keine Laubbläser zu benutzen und sich noch nicht einmal in der Nähe eines Laubbläsers aufzuhalten. Diese Geräte werden gerne zur Reinigung von Gärten und offenen öffentlichen Flächen eingesetzt. Die Umweltaktivisten weisen darauf hin, dass der Hohe Rat für öffentliche Gesundheit (HCSP), der von der Generaldirektion für Gesundheit (DGS) angerufen wurde, in einer bereits am 4. April 2020 veröffentlichten Stellungnahme selbst dazu geraten hatte, „vor allem keine Geräte zum Blasen von Bodenstaub vom Typ Laubbläser zu verwenden“. Diese Warnung ist zwar inzwischen in Vergessenheit geraten, sollte aber angesichts einer neuen Epidemiewelle in Europa durchus wieder beachtet werden. Laubbläser halten sich nicht an die Bar…

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  • Garten: Darf man Grünabfälle auf seinem Grundstück verbrennen? Was das Gesetz dazu sagt

    Garten: Darf man Grünabfälle auf seinem Grundstück verbrennen? Was das Gesetz dazu sagt

    Ist es erlaubt, Äste oder Blätter im Garten zu verbrennen? Es ist nicht erlaubt, Pflanzen nach Belieben zu entsorgen. Die Vorschriften dazu sind recht kompliziert.

    Möchten Sie die Feiertage zu Allerheiligen nutzen, um Ihren Garten vor dem Winter in Ordnung zu bringen? Wenn Sie vor der kalten Jahreszeit mähen, Ihre Hecken oder Bäume beschneiden, unterliegt die Entsorgung von Grünabfällen besonderen Vorschriften. Es ist nicht möglich, sie einfach irgendwo oder auf irgendeine Weise zu entsorgen.

    Sie dachten daran, die Gartenabfälle im Freien verbrennen? Dies ist laut Dekret vom 18. November 2011 strengstens untersagt. Der Rauch setzt giftige Stoffe – einschließlich Feinstaub – für Ihre Nachbarschaft und die Umwelt frei. Bei der Verbrennung von 50 kg Pflanzen werden so viele Feinstaubpartikel ausgestoßen wie bei einer 14.000 km langen Fahrt mit einem neuen Benzinauto. Die Strafen sind streng, wenn Sie sich nicht an das Verbot halten sind 450 € Bußgeld fällig!

    Es gibt jedoch drei Fälle, in denen das Verbrennen erlaubt ist:

    1. wenn es kein Abfallsammelzentrum oder keine getrennte Sammlung von Grünabfällen gibt,
    2. wenn eine Verpflichtung zur sofortigen Beseitigung von Gestrüpp besteht,
    3. wenn ein besonderer Plan zur Verhütung von Waldbränden gilt.

    In brandgefährdeten Gebieten, in der Regel in der Nähe von Wäldern und Forsten, ist die Beseitigung von Buschwerk obligatorisch. Dies besteht darin, die Vegetation zu reduzieren, die Feuer fangen und ein Feuer anfachen kann. Das Verbrennen der dadurch entstandenen Gartenabfälle ist in den Wintermonaten erlaubt. In Südfrankreich sind alle Departements davon betroffen. In Frankreich gibt es 200 Pläne zur Verhütung von Waldbränden (PPRIF), von denen mindestens ein Viertel den Süden des Landes betrifft.

    In der Tat ist die getrennte Sammlung von Grünabfällen in den meisten Gemeinden Frankreichs inzwischen vollständig normal. Derzeit sind landesweit mehr als 4.500 Abfallsammelstellen in Betrieb. Im Zweifelsfall sollten Sie sich an Ihr Rathaus oder auf der Website der Präfektur nachschauen.

    Wenn Sie die Möglichkeit haben, sollte ein Teil der Grünabfälle zur Herstellung von Mulch oder individuellem Kompost verwendet werden.

  • Pariser Notre-Dame-Platz wegen Bleibelastung geschlossen

    Pariser Notre-Dame-Platz wegen Bleibelastung geschlossen

    Die Pariser Präfektur kündigte am Montag an, den Platz vor der vom Feuer verwüsteten Kathedrale Notre-Dame wegen einer „Konzentration von bleihaltigem Staub, die über dem für Paris üblichen Niveau liegt“ vorübergehend zu sperren.

    Die Bleiwerte in Umgebung stehen bereits seit dem Brand im April 2019, der die Kathedrale verwüstete – und das Blei auf ihrem historischen Dach schmolz – unter Beobachtung.

    Seitdem gab es mehrere Schließungen von bestimmten Bereichen und von Schulen in der Nähe, wenn die Bleiwerte Anlass zur Sorge gaben.

    Die jüngste Entscheidung wurde „nach Rücksprache mit der regionalen Gesundheitsbehörde der Île-de-France als Vorsichtsmaßnahme getroffen“, so die Präfektur gegenüber Franceinfo.

    Der Platz vor der Kathedrale wurde am 31. März 2020 wieder geöffnet, aber die Kathedrale selbst bleibt geschlossen, solange die Restaurierungsarbeiten laufen.

    Der Fußgänger- und Fahrzeugverkehr ist nun rund um die Kathedrale verboten und Reinigungsarbeiten haben begonnen.

    „Wenn wir gereinigt haben und die Zahlen auf ein ausreichend niedriges Niveau zurückgegangen sind, wird der Platz wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein“, sagte die Präfektur.

  • Covid-19: Könnte die Luftverschmutzung die Ursache für einen Anstieg der Ansteckungen sein?

    Covid-19: Könnte die Luftverschmutzung die Ursache für einen Anstieg der Ansteckungen sein?

    In einem Interview mit der Zeitung Le Monde stellt der Epidemiologe Antoine Flahault die Hypothese auf, dass „die Luftverschmutzung durch Feinstaub für die Verschlimmerung der Epidemie verantwortlich ist“. Die Covid-19-Epidemie breitet sich in Frankreich weiter aus, und die Situation wird als „immer noch besorgniserregend“ eingestuft, so das letzte epidemiologische Update von Santé Publique France am Donnerstag, dem 4. März. Auch wenn die Ausbreitung der Varianten ein erklärender Faktor bleibt, sollten wir uns nicht mehr mit der Frage der Luftverschmutzung beschäftigen? Das ist jedenfalls die Hypothese, die der Epidemiologe Antoine Flahault in einem Interview mit der Zeitung Le Monde entwickelt hat, das am Samstag, 6. März, veröffentlicht wurde. „Es könnte sein, dass die Luftverschmutzung durch Feinstaub-Partikel für die Verschlimmerung der Epidemie verantwortlich ist, sowohl was die Zahl der Neuansteckungen als auch die der Krankenhauseinweisungen von Covid-19-Patienten betrifft“, so …

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