Schlagwort: Falschparker

  • Rennes: Polizei setzt Drohnen gegen Falschparker ein

    Rennes: Polizei setzt Drohnen gegen Falschparker ein

    Um falsch parkende Autofahrer rund um das Stadion von Rennes, Departement Ille-et-Vilaine, ausfindig zu machen, setzt die Polizei neuerdings Drohnen ein.

    Wenige Stunden vor dem Anpfiff ist es bereits schwierig, rund um den Roazhon Park, das Stadion in Rennes (Ille-et-Vilaine), zu parken. Die Fans versuchen, einen Platz zu finden, wo sie können, selbst an einer stark befahrenen Straße. Seit einigen erinnert sie eine von einer Drohne ausgestrahlte Nachricht der Police nationale daran, dass sie falsch geparkt haben. Das Gerät fasziniert die Einwohner von Rennes. Einige Fussballfans bewegen ihr Auto trotzdem nicht, da sie bewußt das Risiko eingehen, ein Bußgeld von 135 Euro für unrechtmäßiges Parken zahlen zu müssen.

    Eine Vorrichtung, um die Umgebung des Stadions zu sichern.
    Die Strafzettel werden dann in einem zweiten Schritt von Polizisten am Boden ausgestellt. Hinter dieser Neuerung steht die Brigade für Lufteinsätze des Polizeipräsidiums von Rennes mit ihren fünf Telepiloten. Die Drohnen ermöglichen es den Ordnungskräften, die Umgebung des Stadions leichter zu sichern. Die Bilder der Drohnenüberflüge werden aber weder aufgezeichnet noch gespeichert. Während des Fussballspiels wurden 174 Fahrzeuge mit Bußgeldern belegt. Diese Aktion soll jetzt bei jedem Spiel im Stadion vom Reims eingesetzt werden.

  • Marseille und die Falschparker: 115.000 Bußgelder und 16.000 abgeschleppte Fahrzeuge seit 1. Januar

    Marseille und die Falschparker: 115.000 Bußgelder und 16.000 abgeschleppte Fahrzeuge seit 1. Januar

    Die Stadt Marseille hat Anfang 2021 den Kampf gegen das Falschparken begonnen, wie der stellvertretende Bürgermeister, der für die öffentliche Ordnung zuständig ist, am Dienstag auf Franceinfo erklärte. 

    Unerlaubtes Parken, Doppel- oder gar Dreifachparken: Die Stadt Marseille geht gegen Falschparker vor. In der zweitgrößten Stadt Frankreichs werden seit dem 1. Januar 2021 „umfangreiche Maßnahmen“ ergriffen, um diese Plage zu bekämpfen, erklärte der stellvertretende Bürgermeister, der für öffentliche Ordnung, Prävention und Sicherheit zuständig ist, am Dienstag, dem 26. Oktober auf dem sender Franceinfo. Laut Yannick Ohanessian wurden seit Jahresbeginn mehr als 115.000 Bußgelder verhängt und mehr als 16.000 Fahrzeuge abgeschleppt, was einem Anstieg von 15% im Vergleich zu 2020 entspricht. Seit Mitte Oktober werden neue Aktionen durchgeführt.

    Ende der „Kultur der Straflosigkeit“
    Die Stadt hat beschlossen, spezialisierte Teams im Stadtzentrum und in den Außenbezirken einzusetzen, das Thema Parken in den Aufgabenbereich der Stadtpolizei aufzunehmen und die Zahl der Mitarbeiter für die Videoüberwachung zu erhöhen.

    „Wir haben die Zahl der Einsätze erhöht, d.h. die Teams der Stadtpolizei, die zu Fuß durch die Straßen von Marseille gehen“, erklärt der stellvertretende Bürgermeister. „Sie intervenieren regelmäßig bei Autofahrern, die sich nicht an die geltenden Vorschriften halten, und verhängen Bußgelder. Es handelt sich um Bußgelder der vierten Klasse, d.h. 135 Euro und gegebenenfalls Abzug von Punkten im Führerschein“.

    „Wir wollen diese Kultur der Straflosigkeit in der Stadt überwinden, damit jeder versteht, dass es Regeln gibt und dass sie für alle gelten“, sagte der für die öffentliche Ordnung zuständige Bürgermeister und sprach von „Null Toleranz“. „In der zweitgrößten Stadt Frankreichs ist es nicht möglich, Situationen zu tolerieren, in denen Durchgangsstrassen durch doppelt oder dreifach geparkte Fahrzeuge verstopft werden.“