Schlagwort: Fall Gregory

  • Lépanges-sur-Vologne: Ein Dorf kämpft gegen den Schatten der Vergangenheit

    Lépanges-sur-Vologne: Ein Dorf kämpft gegen den Schatten der Vergangenheit

    Lépanges-sur-Vologne, ein kleines Dorf in den Vogesen, ist seit 40 Jahren untrennbar mit einem der bekanntesten ungelösten Kriminalfälle Frankreichs verbunden: dem Mord an dem kleinen Grégory Villemin. Die Tragödie, die sich 1984 ereignete, hat das Dorf zu einem Anziehungspunkt für sogenannten „morbiden Tourismus“ gemacht – eine Art des Tourismus, bei dem Menschen von der düsteren Vergangenheit eines Ortes fasziniert sind. Doch für die Bewohner von Lépanges hat dieser andauernde Schatten etwas Zermürbendes. Sie sind es leid, dass ihr Dorf auf einen Kriminalfall reduziert wird. Aus diesem Grund haben einige von ihnen ein Kollektiv gegründet: „Stop au Lépanges Bashing“ – eine Bewegung, die sich dafür einsetzt, das Dorf in einem neuen Licht erscheinen zu lassen. Der Geist der Vergangenheit Die Geschichte des kleinen Grégory verfolgt Lépanges-sur-Vologne bis heute. Am 16. Oktober 1984 wurde der vierjährige Junge tot im Fluss Vologne gefunden. Der Fall ist zu einem Symbol für ungeklärte Kri…

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  • Neue DNA-Analysen im Fall Grégory Villemin

    Neue DNA-Analysen im Fall Grégory Villemin

    Fast 40 Jahre sind vergangen, doch die Umstände des Todes des kleinen Grégory Villemin im Jahr 1984 geben bis heute Rätsel auf. Auf Antrag eines Gerichtes sollen nun neue DNA-Expertisen an den am Körper des Jungen gefundenen Spuren und den vom sogenannten „Raben“ gesendeten Briefen durchgeführt werden. Am 16. Oktober 1984 wurde der kleine Grégory tot im Fluss Vologne (Vogesen) aufgefunden, ertrunken und mit Schnüren umwickelt. Auf seiner Anorakjacke, seinem Kinn und den Schnüren, die um seinen …

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  • Der Fall des kleinen Gregory: „Wir kennen den Mörder!“

    Der Fall des kleinen Gregory: „Wir kennen den Mörder!“

    Die Affäre um den kleinen Gregory – ein Rätsel, das auch nach Jahrzehnten nicht gelöst ist. Doch was, wenn die Antwort viel näher liegt, als wir denken? Ein ehemaliger hochrangiger Gendarm behauptet, die Identität des Mörders zu kennen, doch aufgrund eines Verfahrensfehlers konnte diese Person nie angeklagt werden. In einer kleinen Gemeinde im Herzen Frankreichs geschah im Oktober 1984 ein Verbrechen, das das Land erschüttern sollte. Grégory Villemin, gerade einmal vier Jahre alt, wurde aus sein…

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  • Fall Grégory: Eine der Beteiligten nach 40 Jahren anhand ihrer DNA identifiziert

    Fall Grégory: Eine der Beteiligten nach 40 Jahren anhand ihrer DNA identifiziert

    Fast vierzig Jahre nach der Ermordung des kleinen Grégory konnte durch neue wissenschaftliche Gutachten die Verfasserin eines anonymen Briefes identifiziert werden, der damals an die Großeltern des Kindes geschickt wurde. Der vierjährige Grégory Villemin wurde 1984 an Händen und Füßen gefesselt im Fluss Vologne gefunden. Dieser bisher ungelöste Fall ist eines der größten Mysterien der französischen Kriminalgeschichte. Fast vierzig Jahre später wurde endlich eines der Geheimnisse im Fall des kleinen Grégory gelüftet. Einer der damals sogenannten „Raben“, der einen anonymen Brief an die Großeltern des Kindes geschrieben hat, wurde jetzt identifiziert, berichtet die Generalstaatsanwaltschaft von Dijon am Mittwoch, dem 11. Oktober. In dem Brief, der neun Monate nach dem Tod des Jungen in den Vogesen verfasst wurde, wurde gedroht: „Je vous ferez (sic) à nouveau votre peau“ (Ich werde Sie wieder fertig machen!). Durch DNA-Untersuchungen konnte die Verfasserin jetzt identifiziert werden: Es handelt sich um eine Frau, die zu dieser Zeit in Paris lebte. Bei ihrer Anhörung bestätigte sie, den Brief geschrieben zu haben, bestritt jedoch jegliche Beteiligung an der Ermordung von Grégory Villemin, dessen Mord nach wie vor ungeklärt ist. Der Generalstaatsanwalt in Dijon kam zu dem Schluss, dass es sich um eine „falsche Spur“ handelte. Anders ausgedrückt: „Es ist nicht das Bekennerschreiben des Verbrechens“, so erklärte es François Saint-Pierre, einer der Anwälte der Eltern von Grégory, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Vielmehr handelt es sich um das Schreiben einer Person, die mit dem Fall direkt nichts zu tun hat. Der Fall, der nach wie vor am Berufungsgericht in Dijon untersucht wird, konzentrierte sich im Laufe der Jahre auf einen der sogenannten „Raben“, der zahlreiche anonyme Briefe mit Drohungen gegen die Villemins verfasst hatte. Im Jahr 2017 hatten graphologische Gutachten einen Brief aus dem Jahr 1983 Jacqueline Jacob, der Großtante von Grégory, zugeordnet. Gegen sie und ihren Ehemann Marcel war Anklage erhoben worden, doch dieses Verfahren wurde im Mai 2018 wegen eines Verfahrensfehlers eingestellt. Die Eheleute hatten stets bestritten, etwas mit dem Fall zu tun zu haben. Das Geheimnis der Ermordung des kleinen Grégory am 16. Oktober 1984 bleibt also bestehen. Die Affäre Gregory ist einer der berühmtesten Mordfälle in Frankreich und gilt als einer der mysteriösesten Morde der französischen Kriminalgeschichte.