Schlagwort: Fälschungen

  • Wenn Austern unter Polizeischutz stehen – wie Normandies Züchter sich gegen Diebstahl und Betrug wappnen

    Wenn Austern unter Polizeischutz stehen – wie Normandies Züchter sich gegen Diebstahl und Betrug wappnen

    Kurz vor Weihnachten verändert sich die Stimmung an der normannischen Küste. Die Luft riecht nach Salz, Tang und Geschäft. Austern, sonst still im Watt wachsend, rücken plötzlich ins Zentrum begehrlicher Blicke. Für Frankreichs Austernzüchter entscheidet sich jetzt ein Großteil des Jahres. Zwei Drittel des Umsatzes entstehen zwischen Heiligabend und Neujahr. Entsprechend hoch ist der Druck – und entsprechend erfinderisch sind jene, die sich an dem wertvollen Schalentier vergreifen wollen. Frankreich produziert jährlich rund 80.000 Tonnen Austern und ist damit größter Erzeuger und Verbraucher Europas. Ein Kilo bringt je nach Sorte zehn bis zwanzig Euro. Was für Gourmets ein Fest bedeutet, gleicht für die Produzenten einem Spießrutenlauf. In der Normandie, der wichtigsten Produktionsregion des Landes, reagieren Branche und Sicherheitsbehörden mit einer Mischung aus Präsenz, Technik und Erfahrung. Die ersten Kontrollen finden nicht am Wasser statt, sondern mitten im Dorf. In Grandcamp-Mai…

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  • Falsche Luxusweine: Frankreich und Italien zerschlagen kriminelles Netzwerk

    Falsche Luxusweine: Frankreich und Italien zerschlagen kriminelles Netzwerk

    Ein Skandal, der die Welt der edlen Weine erschüttert: Frankreich und Italien haben in einer großangelegten Zusammenarbeit ein internationales Netzwerk von Weinfälschern ausgehoben. Im Mittelpunkt der Ermittlungen stehen gefälschte Flaschen von teuren französischen Weinen, darunter der legendäre Romanée-Conti, dessen Originalflaschen für bis zu 15.000 Euro gehandelt werden. Ein transnationales Netzwerk aufgedeckt Am Donnerstag, dem 26. September, wurde ein bedeutender Schlag gegen eine kriminelle Organisation durchgeführt, die in mehreren Ländern aktiv war. Wie das französische Justizministerium und die italienische Gendarmerie mitteilten, haben die Behörden sechs europäische Haftbefehle vollstreckt und 16 Durchsuchungen durchgeführt – sowohl in Frankreich als auch in Italien. Diese intensive Aktion, Ergebnis monatelanger Ermittlungen, führte zur Festnahme zahlreicher Verdächtiger. Der Vorwurf: Bildung einer kriminellen Vereinigung, Fälschung, Betrug in organisierter Form, Schwarzarbei…

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  • Großrazzia auf der Braderie de Lille: 7.755 Artikel beschlagnahmt

    Großrazzia auf der Braderie de Lille: 7.755 Artikel beschlagnahmt

    Die Braderie de Lille, ein jährliches Highlight im Norden Frankreichs, ist für viele Besucher eine Gelegenheit, Schnäppchen und seltene Fundstücke zu ergattern. Doch das große Fest zog am vergangenen Wochenende nicht nur Flohmarktbegeisterte an – auch die Zollbeamten hatten viel zu tun. Mit 7.755 beschlagnahmten Artikeln war die Bilanz der Zollbehörde so umfangreich wie brisant. Fälschungen von Markenwaren dominierten die Liste, doch auch skurrile und teils illegale Objekte, hergestellt aus geschützten Tierarten, fanden sich unter den angebotenen Waren.

    Fälschungen en masse: Spielzeug, Kleidung und Luxus-Accessoires Ein Großteil der beschlagnahmten Gegenstände bestand aus gefälschten Produkten. Bekannte Markenartikel, die normalerweise teuer gehandelt werden, wurden hier in minderwertiger Qualität und zu verdächtig günstigen Preisen angeboten. So stießen die Zollbeamten auf gefälschte Fußballtrikots, Parfums, Designerhandtas…

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  • Jagd auf gefälschte Produkte während der Olympischen Spiele: Ein Blick hinter die Kulissen

    Jagd auf gefälschte Produkte während der Olympischen Spiele: Ein Blick hinter die Kulissen

    Während Marseille die Fußballspiele der Olympischen Spiele 2024 austrägt, haben die Zollbeamten alle Hände voll zu tun. Nicht nur müssen sie den üblichen Schmuggel von Zigaretten und Drogen im Auge behalten, sondern auch die Flut an gefälschten Produkten, die das olympische Grossereignis mit sich bringt. Besonders im Visier: die heißbegehrten „Paris 2024“-Goodies.

    Verdächtige Pakete und gefälschte Fußballtrikots

    In den Postzentren, wo täglich tausende Pakete ankommen, ist die Wachsamkeit der Zöllner gefragt. „Wir stoßen immer wieder auf gefälschte Trikots“, berichtet Jean-Daniel Zanetti, Chef der Zollbrigade in Marseille in einer Reportage des Senders Radiofrance. „Dieses Mal waren es Trikots der Teams von Brasilien und Frankreich.“ Insgesamt wurden 125 gefälschte Trikots beschlagnahmt – sowohl von Männer- als auch von Frauenteams.

    Diese Produkte sind für den Weiterverkauf auf sozialen Netzwerken, Märkten oder in lokalen Sportclubs bestimmt. Häufig stammen sie aus Asien, besonders China. „Wir sehen eine deutliche Zunahme von Artikeln aus diesen Regionen“, erklärt Zanetti auf Radiofrance.

    Kreative Methoden der Schmuggler

    Die Schmuggler werden immer kreativer, um die Kontrollen zu umgehen. Eine der Taktiken, die Nicolas Chevoleau, stellvertretender Chef der Zollbrigade, bemerkt hat, ist die Verwendung von gelbem Klebeband. „Gelbes Klebeband deutet oft auf asiatische Herkunft hin“, erklärt Chevoleau, während er ein verdächtiges Paket öffnet. Trotz einer deutschen Etikettierung enthielt es gefälschte Produkte aus China – Umetickettierung ist ein Trick, um die Kontrollen zu umgehen.

    Die Zöllner müssen daher besonders wachsam sein, da viele Pakete inzwischen innerhalb der EU umetikettiert werden, um die Herkunft zu verschleiern. „Heute ist es viel schwieriger, da die Pakete fast systematisch umetikettiert werden“, betont Chevoleau.

    Mehr als nur gefälschte Trikots

    Doch nicht nur gefälschte Trikots bereiten den Zöllnern Kopfschmerzen. Auch gefährliche oder illegale Güter wie Feuerwerkskörper und Drogen werden verstärkt während der Olympischen Spiele gehandelt. Vor kurzem beschlagnahmte die Zollbrigade zehn Kilogramm Cannabis in Paketen, die für den Schwarzmarkt bestimmt waren.

    Ein intensiver Sommer für die Zollbeamten

    Die Olympischen Spiele bringen nicht nur sportliche Höchstleistungen und internationalen Glanz nach Frankreich, sondern auch eine erhöhte Aktivität im Bereich des Schmuggels und der Produktpiraterie. Die Zollbeamten in Marseille und anderen Städten sind gefordert wie selten zuvor – und sie sind bereit, sich der Herausforderung zu stellen. Mit einem wachsamen Auge und innovativen Methoden sorgen sie dafür, dass gefälschte Produkte und illegale Waren nicht den Weg zu den Verbrauchern finden.

    Diese engagierte Arbeit der Zollbehörden schützt nicht nur die Verbraucher, sondern auch die ehrlichen Händler, die unter der Konkurrenz durch gefälschte Produkte leiden. Die Olympischen Spiele sind ein Fest des Sports – und die Zollbeamten tragen ihren Teil dazu bei, dass es auch ein faires und sicheres Fest bleibt.

  • Frankreich: Handel mit gefälschten Ausweispapieren in 20 Departements aufgedeckt

    Frankreich: Handel mit gefälschten Ausweispapieren in 20 Departements aufgedeckt

    Gegen drei Männer wurde Anklage erhoben wegen bandenmäßiger Bereitstellung und unrechtmäßiger Beschaffung von gefälschten Ausweispapieren und Aufenthaltsgenehmigungen.

    Ein kriminelles Netzwerk, das in 20 französischen Departements gefälschte Identitätsdokumente hergestellt und an illegale Migranten verkauft hatte, wurde jetzt ausgehoben, wie die Behörden am Dienstag, dem 30. Januar, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP bekannt gaben. Drei Männer, ein Franzose und zwei Algerier, wurden am Montagabend festgenommen und inhaftiert. Sie waren vor einer Woche in Marseille (Bouches-du-Rhône), Grenoble (Isère) und Rosny-sous-Bois (Seine-Saint-Denis) im Besitz mehrerer französischer Identitätspapiere aufgegriffen worden. Ihnen wird Beihilfe zum illegalen Aufenthalt in einer organisierten Bande sowie die Bereitstellung und der unrechtmäßige Erwerb gefälschter Dokumente vorgeworfen.

    Das Netzwerk ermöglichte durch die Erstellung von gefälschten Geburtsurkunden aus rund 20 verschiedenen französischen Gemeinden den Erhalt von echten französischen Dokumenten. Einige der „Kunden“ hatten bis zu acht verschiedene Identitäten beantragt. Mehr als 75 Betrugsfälle in ganz Frankreich wurden von den Ermittlern aufgedeckt. Sie schätzen die erzielten Gewinne der Fälscher auf 200.000 bis 480.000 Euro.

    Gegen eine Zahlung 1.700 bis 8.000 Euro pro Person stellten sie die gefälschten Dokumente zur Verfügung, vereinbarten Termine in den Standesämtern kleiner Gemeinden und versorgten die Antragsteller mit nützlichen Ratschlägen. An den Ermittlungen, die vor neun Monaten mit einer Anzeige in Anglet (Departement Pyrénées-Atlantiques) begannen und später in Bayonne aufgenommen wurden, waren 34 Polizisten für die Festnahmen, Spezialisten für Dokumentenbetrug und Ermittler für Cyberkriminalität beteiligt. Die Ermittlungen zu Kryptowährungskonten, die von den Kriminellen im Ausland gehalten wurden, sind noch im Gange.

  • Covid-19: Inhaber gefälschter Impfpässe können sich impfen lassen und entgehen so der Strafe

    Covid-19: Inhaber gefälschter Impfpässe können sich impfen lassen und entgehen so der Strafe

    Am 30. Dezember zählte das Innenministerium mindestens 192.000 gefälschte Impfpässe – es könnten aber auch etwa 300.000 sein. Vereinfachtes Verfahren für „reumütige“ Impfgegner. Die Generaldirektion für Gesundheit (DGS) hat am Montag, dem 14. Februar, eine Mitteilung an alle Angehörigen der Gesundheitsberufe verschickt, in der es heißt, dass Inhaber von gefälschten Impfpässen, die sich impfen lassen wollen, nun in ein Impfzentrum gehen können, um ihre Situation zu bereinigen, ohne Gefahr zu laufen, strafrechtlich verfolgt zu werden. Ein Verfahren, das durch das Gesetz „zur Stärkung der Instrumente zur Bewältigung von Gesundheitskrisen“, das am 16. Januar endgültig verabschiedet wurde, ermöglicht wird. Konkret heißt das, dass ein Inhaber eines gefälschten Impfpasses, der sich nun doch impfen lassen möchte, sich künftig beim Leiter eines Impfzentrums melden kann, der dann die „administrative Annullierung“ des falschen Passes vornimmt, heißt es in einem Dokument, das vom Gesundheitsminist…

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  • 300.000 falsche Impfpässe werden in den nächsten Tagen deaktiviert

    300.000 falsche Impfpässe werden in den nächsten Tagen deaktiviert

    Olivier Véran kündigte an, dass etwa 300.000 gefälschte Impfpässe von den Behörden entdeckt worden seien und in den kommenden Tagen deaktiviert würden. Gesundheitsminister Olivier Véran kündigte an, dass 300.000 gefälschte Impfpässe entdeckt worden seien und in den nächsten Tagen deaktiviert würden (30.000 allein in der nächsten Woche). Als Gast des Senders BFMTV kündigte Olivier Véran strenge Maßnahmen an, um der explosionsartigen Zunahme der Verwendung von gefälschten Impfpässe entgegenzuwirken, die durch Hacken von Zugängen von impfendem Gesundheitspersonal erstellt wurden. Lesen Sie auch: Falsche Gesundheitspässe: Warum sie so gefährlich sind „Es gibt 300.000 Menschen, die eines Morgens aufwachen, ihren gefälschten Pass vorzeigen und sich ärgern werden, weil er nicht mehr funktioniert“, sagte der Gesundheitsminsiter gegenüber BFMTV. Lesen Sia auch: Covid-19: Festnahmen in Lyon und Paris wegen Zehntausender gefälschter Gesundheitspässe Drei Männer, die verdächtigt werden, sich die d…

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  • Italien: Krankenschwester wegen Fake-Impfungen für Impfgegner verhaftet

    Italien: Krankenschwester wegen Fake-Impfungen für Impfgegner verhaftet

    Die italienische Krankenschwester entleerte die Spritze in ein Tuch und nicht in den Arm der Anti-Impfungs-Aktivisten, die ihr dafür einige hundert Euro zahlten. Sie wurde jetzt wegen Fälschung und Veruntreuung festgenommen. In Italien wurde eine Krankenschwester aus Palermo auf Sizilien verhaftet, nachdem sie bei mehreren militanten Anti-Impf-Patienten eine Impfung vorgetäuscht hatte, wie die Zeitung Le Parisien berichtetet. Die betreffenden Patienten wussten davon und hatten ihr jeweils einige hundert Euro dafür bezahlt, dass der Inhalt der Spritze nicht in ihren Arm injiziert wurde. Bei den Meisten handelte es sich um militante Impfgegner. Polizisten entdeckten den Betrug und filmten die Krankenschwester mit einer versteckten Kamera, als sie den Inhalt der Spritze in ein Tuch entleerte und dann so tat, als würde sie die Impfungen durchführen. Sie wird jetzt beschuldigt, falsche offizielle Impfbescheinigungen ausgestellt zu haben, und wurde wegen Fälschung und Veruntreuung verhaftet….

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  • Gefälschte Gesundheitspässe: Paar festgenommen und vor Gericht gestellt

    Gefälschte Gesundheitspässe: Paar festgenommen und vor Gericht gestellt

    Das Pflegepersonal ist besorgt über die hohe Anzahl gefälschter Gesundheitspässe, die derzeit in Frankreich im Umlauf sind. Das Innenministerium geht von 110.000 falschen Impfzertifikaten aus. Es wurden bereits rund 100 Personen festgenommen. Unter den rund 100 Personen, die bisher wegen des Besitzes und des Handels mit gefälschten Gesundheitspässen festgenommen wurden, befindet sich auch ein Ehepaar in den Dreißigern, das in Roubaix (Nordfrankreich) lebt. Die beiden am 16. November festgenommenen Personen mussten am Freitagnachmittag, dem 17. Dezember, vor dem Strafgericht in Lille wegen „Bereitstellung und Verwendung gefälschter Verwaltungsdokumente“ erscheinen.  5 Jahre Haft und 75.000 Euro Geldstrafe drohen. Das Paar verkaufte gefälschte Gesundheitspässe für hundert Euro pro Stück. Die Zahlungen wurden über ein Online-Konto abgewickelt. Die Gendarmerie hat ermittelt, dass die gefälschten Pässe über die Ameli-Website der Krankenversicherung erstellt wurden. Es bleibt abzuwarten, ob…

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  • Falsche Gesundheitspässe: Warum sie so gefährlich sind

    Falsche Gesundheitspässe: Warum sie so gefährlich sind

    Der Betrug mit gefälschten Gesundheitspässen hat zugenommen, seit die Regierung die Vorschriften rund um die Impfung gegen Covid-19 verschärft hat. Etwa 110.000 gefälschte Gesundheitspässe sollen im Umlauf sein. Sie stellen ein hohes Risiko nicht nur für ihre Inhaber, sondern auch das Gesundheitspersonal und die Behörden dar. Obwohl mehr als 51 Millionen Franzosen inzwischen eine vollständige Impfung gegen Covid-19 haben, gibt es immer noch Zehntausende von Unverbesserlichen. Sie sind gegen die Impfung, wollen aber Zugang zu Orten haben, an denen sie den Gesundheitspass vorzeigen müssen, und haben sich deshalb dafür entschieden, sich einen gefälschten Gesundheitspass zu kaufen. Nach Angaben des Innenministeriums sind in Frankreich derzeit etwa 110.000 gefälschte Gesundheitspässe im Umlauf. Die Fälschungen werden zwischen 200 und 500 Euro meist im Internet gekauft. Lesen Sie auch: Gesundheitspass: Laut Innenministerium sind 110.000 Fälschungen im Umlauf Auch wenn der gefälschte Gesundhe…

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