Schlagwort: Fähre

  • Spionage auf hoher See – wie ein unscheinbarer USB-Stick die Sicherheitsarchitektur Europas erschüttert

    Spionage auf hoher See – wie ein unscheinbarer USB-Stick die Sicherheitsarchitektur Europas erschüttert

    Es beginnt wie eine jener Nachrichten, die man morgens überfliegt, um erst einen Moment später innezuhalten. Ein USB-ähnliches Gerät, entdeckt auf einem Mittelmeer-Fährschiff. Ein lettischer Matrose, festgenommen in Sète. Die französische Inlandsaufklärung, alarmiert. Und plötzlich steht ein alltäglicher Fährbetrieb im Verdacht, Teil eines größeren, dunkleren Spiels geworden zu sein. Was sich Mitte Dezember im südfranzösischen Hafen von Sète abspielte, liest sich wie das Drehbuch eines Agentenfilms, nur ohne Filmmusik. Statt Touristen mit Sonnenhüten betraten Beamte der Direction générale de la sécurité intérieure, kurz DGSI, das 188 Meter lange Fährschiff Fantastic, das unter italienischer Flagge fährt und bis zu 2.000 Passagiere durch das Mittelmeer transportieren kann. Der Grund: ein konkreter Hinweis der italienischen Behörden. An Bord, so der Verdacht, befand sich ein digitales Einfallstor für Spione. Der französische Innenminister Laurent Nuñez fand deutliche Worte. Eine „sehr er…

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  • Griechenland: Die Besatzung einer Fähre stößt Passagier ins Wasser – der Mann ertrinkt

    Griechenland: Die Besatzung einer Fähre stößt Passagier ins Wasser – der Mann ertrinkt

    Die Bilder sind eindeutig. Sie zeigen zwei Besatzungsmitglieder einer Fähre, die einem offensichtlich verspäteten Passagier den Zugang zum Schiff verweigern. Als die Fähre losfährt, stoßen sie den Passagier, der daraufhin das Gleichgewicht verliert, ins Wasser fällt und ertrinkt. Nach diesem Vorfall mußte der griechische Minister für die Handelsmarine zurücktreten.

    Was genau geschah, als die Fähre im Hafen von Piräus in Athen ablegte? Was veranlasste zwei Männer dazu, einen verspäteten Passagier ins Wasser zu stoßen, als sich das Schiff vom Kai entfernte? Der unglaubliche Vorfall ereignete sich bereits letzte Woche und ganz Griechenland ist entsetzt.

    Die Bilder des Vorfalls – oder der Tat –  gingen um die Welt und lösten Empörung und in Griechenland politische Reaktionen aus. So kündigte der Minister für die Handelsmarine Varvitsiotis am Montag seinen Rücktritt an, nachdem der Tod eines Passagiers, der von Besatzungsmitgliedern einer Fähre ins Meer geworfen worden war, bestätigt wurde.

    Der 36-jährige Passagier war von Besatzungsmitgliedern ins Wasser gestoßen worden, als er versuchte, auf ein Schiff zu gelangen, das den Hafen von Piräus in Athen verlassen wollte. Der Mann hatte ein gültiges Ticket für seine Heimreise nach Kreta und kam ursprünglich sogar pünktlich an, musste aber aus unbekannten Gründen das Schiff nochmals verlassen und kehrte erst kurz nach dem Ende des Einschiffungsvorgangs zurück.

    Zu diesem Zeitpunkt verweigerten ihm zwei Männer gewaltsam den Zugang zur Fähre und drängten ihn bis an den Rand der Plattform. Der unglückliche Passagier stürzte daraufhin in das Hafenbecken, wo er im Strudel der starken Schiffsschrauben ertrank.

    Der für die Handelsmarine zuständige Minister Miltiadis Varvitsiotis trat am heutigen Montag zurück und wird durch Christos Stylianidis, Abgeordneter und ehemaliger Minister, ersetzt.

  • Großer Schrecken: An Bord einer Fähre zwischen Korsika und Marseille bricht ein Brand aus

    Großer Schrecken: An Bord einer Fähre zwischen Korsika und Marseille bricht ein Brand aus

    Im Maschinenraum der Monte d’Oro, einer Fähre der Corsica Linea, brach ein Feuer aus, als sich das Schiff auf der Überfahrt von Korsika nach Marseille befand.

    Am Dienstag, dem 6. Juni, brach im Maschinenraum der Monte d’Oro ein Feuer aus, während sie sich auf der Überfahrt zwischen Korsika und Marseille befand, wie die Zeitung La Provence berichtete. Pierre-Antoine Villanova, Generaldirektor der Reederei, gab an, dass der Brandausbruch „um 20.20 Uhr, etwa 1,5 Stunden nach der Abfahrt“ stattgefunden habe.

    Ankunft erst 19 Stunden nach der Abfahrt
    „Wir glauben, dass das, was passiert ist, damit zusammenhängt, dass Öl oder Treibstoff auf die Motoren, die heiß waren, spritzte. Die Ursache könnte mit einem Leitungsleck zusammenhängen“. Die Besatzung brachte den Brand unter Kontrolle und sicherte das Schiff, das seine Fahrt wesentlich langsam mit einer Geschwindigkeit von 7 Knoten, im Gegensatz zu den üblichen 18 bis 20 Knoten, fortsetzen konnte. Die Fähre kam am Mittwoch, dem 7. Juni, am frühen Nachmittag gegen 14 Uhr in Marseille an. Das heißt, fast 19 Stunden nach der Abfahrt.

    50 Passagiere an Bord
    Es gab keine Verletzten, auch keine Leichtverletzten. „Die 45-köpfige Besatzung hat sich sehr professionell verhalten. Sobald das an den Maschinen eingesetzte Personal mit der Brandbekämpfung begann, kamen die Seeleute zu Hilfe. Es gab keine Panik an Bord, alles war unter Kontrolle. Ich betone, dass niemand gefährdet wurde. An diesem Tag waren nur 50 Passagiere an Bord“, so Pierre-Antoine Villanova.

  • Hafen von Marseille: Passagiere der Fähre nach Algerien von Streikenden blockiert

    Hafen von Marseille: Passagiere der Fähre nach Algerien von Streikenden blockiert

    Am Donnerstag, dem 16. März, sitzen in Marseille (Bouches-du-Rhône) bereits seit zwei Tagen Passagiere auf ihrem Weg nach Algerien fest. Streikende Gewerkschafter führen eine Operation „toter Hafen“ durch, um gegen die Rentenreform zu protestieren. In Marseille (Bouches-du-Rhône) wird die Überfahrt von Passagieren nach Algerien durch einen Streik gestört. Seit zwei Tagen leben und schlafen sie in ihren Autos. Mehrere Dutzend Menschen, die sich im Stich gelassen fühlen. „In meinem Alter lebe ich jetzt draußen. Sie haben uns absolut nichts gegeben, keine Informationen, um uns zu beruhigen“, bedauert eine Frau auf dem Sender France 2. Die Betreibergesellschaft der Fähre, Corsica Linea, bot den Betroffenen eine Rückerstattung des Tickets oder die Übernahme der Kosten für das Hotel in Höhe von 80 Euro pro Person an. Einige Passagiere weigerten sich jedoch, die Kosten vorzustrecken oder sich von ihrem mit Gepäck beladenen Fahrzeug zu entfernen. „Wir haben Familien in Algerien, die wir nur dr…

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