Schlagwort: extremismusprävention

  • „Overlord“ an der Kanalküste – Wie britische Rechtsextreme in Frankreich gegen Migranten mobilisieren

    „Overlord“ an der Kanalküste – Wie britische Rechtsextreme in Frankreich gegen Migranten mobilisieren

    Am kommenden Wochenende droht dem Norden Frankreichs ein heikler sicherheitspolitischer Zwischenfall: Rechtsextreme Aktivisten aus Großbritannien kündigen an, an der französischen Kanalküste gezielte Aktionen gegen Migranten und Hilfsorganisationen durchzuführen. Die Gruppe beruft sich auf eine „Operation Overlord“ – ein bewusster Verweis auf den D-Day – und plant Patrouillen in der Nähe von Calais. Französische Behörden sind alarmiert. Die geplanten Aktionen markieren eine neue Eskalationsstufe im ohnehin angespannten Kontext der Migration über den Ärmelkanal. Dabei geht es nicht allein um spontane Provokationen. Vielmehr scheinen sich dahinter koordinierte, politisch aufgeladene Aktionen zu verbergen, die das Gewaltpotenzial am Rand europäischer Migrationsrouten erhöhen. Eine extremistische Bewegung mit Kampagnencharakter Im Zentrum der Entwicklung steht die britische Gruppe „Raise the Colours“, die sich in den vergangenen Monaten zunehmend radikalisiert hat. Ursprünglich im Kontext …

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  • Gewalt als Markenstrategie – Wie radikale rechtsextreme Bewegungen über illegale Free-Fight-Kämpfe neue Anhänger gewinnen

    Gewalt als Markenstrategie – Wie radikale rechtsextreme Bewegungen über illegale Free-Fight-Kämpfe neue Anhänger gewinnen

    In dunklen Ruinen und verfallenen Lagerhallen irgendwo in Südfrankreich oder am Rand der Pariser Banlieue fliegen die Fäuste. Zwei Männer treten in einem improvisierten Ring gegeneinander an – ohne Handschuhe, ohne Regeln, ohne Sicherheit. Die Szene ist brutal. Blut tropft auf Beton. Im Hintergrund johlt das Publikum. Und das alles vor laufender Kamera. Was nach einer Szene aus einem dystopischen Film klingt, ist Realität: Illegale „Bareknuckle“-Kämpfe, gefilmt und verbreitet auf Instagram, TikTok und YouTube, erreichen hunderttausende Zuschauer. Was auf den ersten Blick wie eine Untergrund-Variante des MMA-Sports wirkt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Teil einer bewusst inszenierten Rekrutierungs- und Propagandastrategie rechtsextremer Gruppen. Free-Fight als Türöffner zur Szene Die professionell produzierten Videos zeigen nicht nur rohe Gewalt, sondern auch muskulöse, tätowierte Kämpfer, die sich als Alphatiere inszenieren – mit Anspielungen auf „Männlichkeit“, „Disziplin“ u…

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