Schlagwort: Explosion

  • Granate in Bar in Grenoble gezündet – Mehrere Verletzte, Terrorverdacht ausgeschlossen

    Granate in Bar in Grenoble gezündet – Mehrere Verletzte, Terrorverdacht ausgeschlossen

    Ein schwerer Gewaltakt erschütterte am Mittwochabend Grenoble: In einem Bar im Viertel Village Olympique wurde eine Granate gezündet, wodurch eine Vielzahl von Menschen verletzt wurde, darunter mehrere Schwerverletzte. Die Ermittler schließen einen terroristischen Hintergrund aus, vermuten aber einen möglichen Zusammenhang mit dem Drogenmilieu.


    Angriff ohne Vorwarnung – Täter auf der Flucht

    Gegen 20:15 Uhr betrat ein Unbekannter das Lokal, warf die Granate – ohne ein einziges Wort zu sagen – und floh sofort. Die Explosion traf zahlreiche Gäste, die sich im Barbereich aufhielten. „Es war ein Akt brutaler Gewalt“, erklärte der zuständige Staatsanwalt François Touret de Coucy vor Ort.

    Obwohl es noch zu früh für eindeutige Schlussfolgerungen sei, könne man „die Möglichkeit eines Terroranschlags ausschließen“. Vielmehr deute vieles darauf hin, dass es sich um eine gezielte Abrechnung im kriminellen Milieu handeln könnte.

    Besonders brisant: Laut ersten Berichten könnte der Täter mit einer Kalaschnikow bewaffnet gewesen sein. Ob er die Waffe tatsächlich benutzt hat, ist allerdings unklar. Klar ist nur, dass die schwersten Verletzungen durch die Detonation der Granate verursacht wurden.

    Schwere Verletzungen, aber keine Todesopfer

    Die Lage war chaotisch: 80 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um die Verletzten zu versorgen. Die Rettungskräfte kümmerten sich um insgesamt zwölf Menschen, zwei davon mit besonders schweren Verletzungen. Die Präfektin von Isère, Catherine Séguin, sprach sogar von sechs Schwerverletzten, betonte aber, dass sich die Situation noch entwickle.

    „Es ist ein unfassbar feiger Angriff, der in unserer Republik keinen Platz hat“, erklärte Séguin und versprach, dass der Staat mit aller Härte gegen solche Taten vorgehen werde.

    Um den Ansturm der Verletzten zu bewältigen, aktivierte das Krankenhaus von Grenoble den Notfallplan „Plan Blanc“, um schnellstmöglich die notwendige medizinische Versorgung sicherzustellen.


    Ein Angriff mitten in der „Gang-Krieg-Zone“

    Die Behörden sprechen längst von einem Bandenkrieg in Grenoble. Besonders in der südlichen Stadtregion häufen sich bewaffnete Auseinandersetzungen, oft mit tödlichem Ausgang.

    Das betroffene Bar-Lokal ist ein beliebter Treffpunkt für die Nachbarschaft und bekannt als Ort zum gemeinsamen Fußballschauen. Dass es zum Ziel eines solchen Angriffs wurde, hat viele überrascht. „Es gab bislang keine Hinweise, dass dieser Ort besonders gefährdet wäre“, sagte Staatsanwalt Touret de Coucy.

    Großfahndung läuft – Sicherheit im Viertel verstärkt

    Während die Ermittlungen auf Hochtouren laufen, bleibt die Polizei massiv vor Ort. „Unsere Kräfte werden eine Weile hier präsent bleiben“, kündigte Chloé Pantel, stellvertretende Bürgermeisterin des betroffenen Stadtteils, an.

    Die Bereitschaftspolizei CRS wurde zur Verstärkung eingesetzt, um weitere Gewalt zu verhindern. Zudem besucht der Gesundheitsminister Yannick Neuder die Verletzten im Krankenhaus.

    Ein brisanter Zufall: Nur zwei Tage nach dem Angriff – am Freitag – wird der neue französische Innenminister Bruno Retailleau Grenoble besuchen, um über Sicherheit im Alltag zu sprechen. Dieser Anschlag wird zweifellos im Mittelpunkt seiner Gespräche stehen.

    Was bleibt, ist die Frage: Ist das nur ein weiterer Fall eskalierender Gewalt – oder der Vorbote noch schlimmerer Konflikte? Die Ermittler arbeiten mit Hochdruck daran, die Täter zu identifizieren, bevor die Gewalt in Grenoble eine neue Eskalationsstufe erreicht.

    Autor: C. Hatty

  • Tragödie in La Rochelle: Frau stirbt bei Explosion in historischem Gebäude

    Tragödie in La Rochelle: Frau stirbt bei Explosion in historischem Gebäude

    Im Herzen von La Rochelle ereignete sich am Montagabend, dem 25. November, ein erschütterndes Unglück. Eine Explosion gefolgt von einem verheerenden Brand zerstörte ein fünfstöckiges Wohngebäude und riss eine 63-jährige Bewohnerin in den Tod.

    Eine Explosion mit verheerenden Folgen

    Gegen 19 Uhr erschütterte eine heftige Detonation das historische Viertel in der Rue du Cordouan, nahe des Marktes. Die Ursache? Noch völlig unklar. Doch die Folgen waren dramatisch: Flammen griffen schnell auf das gesamte Gebäude über und erreichten binnen kurzer Zeit die Dachkonstruktion. Besonders tragisch – das dritte Stockwerk, in dem die Frau lebte, stürzte teilweise ein. Für sie kam jede Hilfe zu spät.

    Ein Stadtteil unter Schock

    Die Nachbarn, die in den angrenzenden Gebäuden lebten, mussten unverzüglich evakuiert werden. Die alten Gemäuer des Viertels, bekannt für ihre charmante Architektur, trugen ebenfalls Schäden davon. Die engen Gassen und die dichte Bebauung in der Umgebung erschwerten die Arbeit der Feuerwehr. Insgesamt 45 Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen, doch die Hitze und die Einsturzgefahr machten den Einsatz gefährlich.

    Wie konnte es zu dieser Katastrophe kommen? Die Ermittlungen dazu stehen noch am Anfang. War es eine Gasexplosion? Ein technischer Defekt? Die Antwort bleibt vorerst offen – und die Anwohner bangen um Sicherheit und Klarheit.

    Gemeinschaft in der Krise

    In der Nachbarschaft sitzt der Schock tief. Viele Menschen versammelten sich in der Nähe des abgesperrten Gebiets, teils, um Informationen zu erhalten, teils, um Solidarität zu zeigen. „Man kennt sich hier“, sagte eine Frau mit tränenerstickter Stimme, die in einem angrenzenden Haus wohnt. „So etwas hätte ich nie erwartet – das Viertel ist doch sonst so ruhig.“

    Die Behörden der Stadt organisierten kurzfristig Notunterkünfte für die Betroffenen. Doch selbst diejenigen, deren Wohnungen äußerlich unbeschädigt sind, fragen sich, ob sie jemals wieder mit einem Gefühl von Sicherheit zurückkehren können.

    Heldentum und Tragik

    Ein Feuerwehrmann, der anonym bleiben möchte, beschrieb die Lage vor Ort: „Das Feuer war unglaublich aggressiv, und die Hitze war extrem. Unsere Priorität war es, den Brand unter Kontrolle zu bringen und die umliegenden Gebäude zu schützen.“

    Obwohl die Einsatzkräfte alles taten, um Schlimmeres zu verhindern, bleibt die Tragödie schwer zu begreifen. Besonders in einem Stadtteil, der von der Geschichte und dem Leben seiner Bewohner geprägt ist, hinterlässt ein solches Ereignis tiefe Wunden.

    Was bleibt?

    Solche Tragödien werfen Fragen auf. Wie sicher sind ältere Gebäude in historischen Vierteln? Sind die Bewohner ausreichend geschützt vor Gaslecks oder anderen potenziellen Gefahrenquellen? Es ist eine bittere Erinnerung daran, wie fragil das Leben sein kann – und wie wichtig Prävention und schnelle Hilfe sind.

    Während die Ermittlungen weiterlaufen und die Bewohner versuchen, zur Normalität zurückzukehren, bleibt ein Gedanke präsent: Der Verlust eines Menschenlebens ist durch nichts zu ersetzen. Aber vielleicht – nur vielleicht – bringt dieses schreckliche Ereignis zumindest ein stärkeres Bewusstsein für Sicherheit und Gemeinschaft.

    Es bleibt zu hoffen, dass die betroffenen Familien und Nachbarn die Unterstützung bekommen, die sie jetzt so dringend brauchen. Und dass in den engen, geschichtsträchtigen Gassen von La Rochelle bald wieder der Alltag einkehrt – ohne Angst.

  • Macron erneuert Versprechen der Unterstützung Frankreichs für den Libanon

    Macron erneuert Versprechen der Unterstützung Frankreichs für den Libanon

    Gedenken an die Explosion im Hafen von Beirut – Vier Jahre danach.

    Der französische Präsident Emmanuel Macron hat erneut die unerschütterliche Unterstützung Frankreichs für den Libanon betont. Am Sonntag, dem 4. August, erinnerte er an die verheerende Explosion im Hafen von Beirut vor vier Jahren, die auf tragische Weise das Leben von über 220 Menschen forderte und mehr als 6.500 Verletzte hinterließ. Auf der Social-Media-Plattform X schrieb Macron: „Ich erneuere das unerschütterliche Engagement Frankreichs an der Seite des Libanon und fordere Gerechtigkeit für alle Opfer.“

    Bewegende Märsche und stockende Ermittlungen

    An diesem Sonntag wurden mehrere Gedenkmärsche zum Hafen von Beirut durchgeführt, um den Opfern der Explosion von 2020 zu gedenken und Rechenschaft von den Verantwortlichen zu fordern. Vier Jahre nach der Katastrophe stagniert die Untersuchung, was die Trauer und das Verlangen nach Gerechtigkeit der Menschen in Beirut nur verstärkt.

    Am 4. August 2020 erschütterte eine der größten nicht-nuklearen Explosionen der Geschichte die libanesische Hauptstadt. Ein Feuer in einem Lagerhaus, in dem Tonnen von Ammoniumnitrat unsachgemäß gelagert wurden, löste die katastrophale Explosion aus. Ganze Stadtviertel wurden verwüstet.

    Wachsende Spannungen in einer fragilen Region

    Die Gedenkfeiern fanden vor dem Hintergrund wachsender Spannungen zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah statt. Diese Spannungen drohen, die ohnehin schon fragile politische und soziale Lage im Libanon weiter zu destabilisieren.

    „Beirut, ein Gruß aus meinem Herzen“, so Macron in seiner emotionalen Botschaft. Seine Worte sind nicht nur ein Ausdruck der Solidarität, sondern auch eine Mahnung an die internationale Gemeinschaft, nicht zu vergessen und die Forderungen nach Gerechtigkeit zu unterstützen. Die Erinnerung an die Opfer bleibt lebendig, während die Wunden der Tragödie noch lange nicht verheilt sind.

    Ein Volk fordert Gerechtigkeit

    Die libanesische Bevölkerung hat genug von leeren Versprechungen und der endlosen Verzögerung von Ermittlungen. Die Märsche an diesem Sonntag sind ein starkes Zeichen des Unmuts und der Entschlossenheit, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

    Kann die internationale Gemeinschaft dem Libanon dabei helfen, seine inneren Dämonen zu bekämpfen? Macron’s Worte sind ein Hoffnungsschimmer, aber sie müssen von konkreten Maßnahmen begleitet werden, um wirklich etwas zu bewirken.

    Die Menschen im Libanon tragen die Last der Vergangenheit auf ihren Schultern – und die Hoffnungen der Zukunft in ihren Herzen.

  • Normandie: Ein Toter und zwei Verletzte bei Explosion von Munition aus dem Zweiten Weltkrieg

    Normandie: Ein Toter und zwei Verletzte bei Explosion von Munition aus dem Zweiten Weltkrieg

    Personen, die das Haus eines verstorbenen etwa hundertjährigen Mannes ausräumen wollten, warfen versehentlich eine Tasche mit 15 bis 20 Kilogramm Sprengstoff in ein Feuer. Die Explosion war in einem Umkreis von sieben Kilometern zu hören.

    Am Samstag, dem 30. September, ereignete sich gegen 9 Uhr morgens eine tödliche Explosion in der Gemeinde La Meauffe im Département Manche (Normandie). Ein 64-jähriger Mann starb, berichtet der Sender France Bleu Cotentin. Eine gerichtliche Untersuchung soll die genauen Umstände der Explosion klären.

    Ein weiterer 64-jähriger Mann wurde sehr schwer verletzt und mit dem Hubschrauber in die Universitätsklinik von Caen geflogen. Ein 51-jähriger Mann wurde leicht verletzt in das Krankenhaus von Saint-Lô gebracht. Die Feuerwehr versorgte außerdem zwei Personen, die einen Schock erlitten hatten.

    Ersten Ermittlungen zufolge hatten sich am Samstag fünf Personen getroffen, um ein zum Verkauf stehendes Haus auszuräumen, nachdem der Besitzer, ein etwa hundertjähriger Mann, vor einem Jahr verstorben war. Beim Ausräumen entfachten sie ein Feuer im Freien, um alte Gegenstände und Teile des Hausrats zu verbrennen.

    Die Personen warfen dann „einen Sack mit 15 bis 20 Kilogramm Sprengstoff aus dem Zweiten Weltkrieg ins Feuer, darunter auch Granaten, die zerlegt worden waren“, erklärte der Bürgermeister von La Meauffe, Pascal Langlois, gegenüber dem Sender France Bleu Cotentin. Die anschließende Explosion war „in den Dörfern sieben Kilometer im Umkreis zu hören“. Die durch die Explosion verursachte Druckwelle traf ein unbewohntes Haus und einen landwirtschaftlichen Schuppen in der Nchbarschaft, „zerschlug die Fensterscheiben und ließ die Dächer wegfliegen“.

    Etwa 30 Feuerwehrleute, ein Ärzteteam und ein Rettungshubschrauber sowie die Gendarmerie waren schnell vor Ort. Auch Minenräumungsteams und ein Spezialist für chemische Risiken wurden mobilisiert. Für die Dauer des Einsatzes wurde das Gebiet weiträumig abgesperrt.

    Nach einer Inspektion des Geländes fanden die Minenräumer weitere fünf Kilogramm Munition aus dem Zweiten Weltkrieg. Sie wurden gegen 17 Uhr auf einem benachbarten Feld kontrolliert gesprengt, berichtet der Sender France Bleu Cotentin.

  • Explosion in einer Wohnung in Paris fordert fünf Verletzte – der Grund für die Detonation ist unbekannt

    Explosion in einer Wohnung in Paris fordert fünf Verletzte – der Grund für die Detonation ist unbekannt

    In einer Wohnung im XVIII. Arrondissement der französischen Hauptstadt kam es am Samstag, dem 5. August, gegen 14.30 Uhr zu einer Explosion. Fünf Personen wurden verletzt.

    Bei einer Explosion in einem Wohnhaus im Norden von Paris wurden am Samstagnachmittag fünf Personen verletzt, eine davon schwer, aber nicht lebensbedrohlich, wie Feuerwehr und Polizei berichteten.

    Gegen 14.30 Uhr kam es in der Rue du Nord 26 im 18. Arrondissement zu einer Explosion in einem Wohngebäude, dessen Fassade laut Feuerwehr teilweise zerstört wurde. Das schmale Gebäude weist auf Höhe des dritten Stockwerks ein klaffendes Loch auf.

    Vier Personen wurden leicht und eine fünfte sehr schwer verletzt, sie schwebt aber nicht in Lebensgefahr, wie die Feuerwehr mitteilte. Die Ursache der Explosion ist bisher nicht bekannt.

    Augenzeugen berichteten von einem großen Knall und einer Staubwolke, die die ganze Straße füllte.

    Auf dem Höhepunkt des Einsatzes waren nach Angaben der Rettungsdienste rund 100 Feuerwehrleute mit 20 Löschfahrzeugen im Einsatz. Die Einsatzkräfte blieben mehrere Stunden lang vor Ort, um sicherzustellen, dass keine Gefahr eines Brandausbruchs bestand.

    Am 21. Juni war in der Rue Saint-Jacques im 5. Arrondissement ein Gebäude, in dem sich eine Modeschule befand, nach einer Explosion und einem Brand eingestürzt, wobei drei Menschen ums Leben kamen und Dutzende verletzt wurden. Damals hatte eine starke, durch ein Gasleck verursachte Explosion ein Gebäude in der Rue de Trévise im 9. Arrondissement von Paris vollständig zum Einsturz gebracht, wobei vier Menschen, darunter zwei Feuerwehrleute, ums Leben kamen, 66 weitere verletzt wurden und etwa 400 Menschen wurden obdachlos.

  • Neue Bilanz der Explosion in Paris: Rund 50 Verletzte – 6 in Lebensgefahr – 1 Vermisster

    Neue Bilanz der Explosion in Paris: Rund 50 Verletzte – 6 in Lebensgefahr – 1 Vermisster

    Am Donnerstag, dem 22. Juni, einen Tag nach der Explosion eines Gebäudes in Paris, wird noch immer nach einer vermissten Person gesucht. Insgesamt wurden mehr als 50 Personen verletzt.

    Am Donnerstag, dem 22. Juni, inspiziert die Feuerwehr die Trümmer des explodierten Gebäudes. Mithilfe von Experten analysieren sie den Ort der Explosion. Eine Person wird noch vermisst und könnte sich noch unter den Trümmern befinden. Unter schwierigen Bedingungen wird die Suche fortgesetzt. Die Straße ist verwüstet und auch Nachbargebäude sind in Brand geraten. Etwa fünfzig Personen wurden verletzt, sechs davon schweben noch in Lebensgefahr.

    Schockierte Bewohner
    Die Feuerwehrleute müssen bei der Suche zu mehreren zusammenarbeiten, um die riesigen Steinblöcke bewegen zu können. Je mehr Stunden vergehen, desto geringer werden die Chancen, noch Überlebende zu finden. Neben den körperlich Verletzten stehen viele Anwohner stark unter Schock. Einige sind sehr stark betroffen. „Es ist vor allem, die Bilder wieder zu sehen, sobald ich die Augen schließe“, erzählt ein Mann vor der Kamera des Senders France 2. Im Rathaus des 5. Arrondissements von Paris wurde eine psychologische Betreuungsstelle eingerichtet.

  • Was über die Explosion im 5. Arrondissement von Paris bekannt ist

    Was über die Explosion im 5. Arrondissement von Paris bekannt ist

    Im Herzen der französischen Hauptstadt geriet am Mittwochnachmittag ein Gebäude in Brand und stürzte ein. Zahlreiche Augenzeugen berichteten von einer starken Explosion. Mehr als 300 Feuerwehrleute waren vor Ort im Einsatz. Die Zahl der Verletzten wird auf mindestens 37 Beziffert, vier von ihnen lebensgefährlich.

    Am Mittwoch, dem 21. Juni, ereignete sich gegen 17 Uhr eine starke Explosion in der Rue Saint-Jacques im fünften Arrondissement von Paris. Ein Feuer brach aus und die Fassade des Gebäudes stürzte auf die Straße. Laut einer Bilanz, die Innenminister Gérald Darmanin kurz vor 22 Uhr bekannt gab, wurden 37 Personen verletzt, vier davon befinden sich in Lebensgefahr. Eine Person wird noch unter den Trümmern vermutet.

    Eine „Gasexplosion hat sich gerade an der Place Alphonse-Laveran im Viertel Val-de-Grâce ereignet“, schrieb Edouard Civel, der erste stellvertretende Bürgermeister des 5. Arrondissements von Paris, kurz nach 17 Uhr auf Twitter. Die Ursache der Explosion wurde jedoch noch nicht offiziell mitgeteilt. „Es gab eine riesige Explosion“, sagte die Bürgermeisterin des 5. Arrondissements, Florence Berthout, gegenüber Franceinfo. Ihr zufolge war das hauptsächlich betroffene Gebäude eine private Modeschule in der Rue Saint-Jacques, die sich in einem Gebäude befindet, das an das ehemalige Militärkrankenhaus Val-de-Grâce angrenzt.

    Zahlreiche Zeugen der Explosion im Herzen von Paris spürten eine starke Erschütterung, bevor sie sahen, wie eine Rauchfahne aus einem Gebäude aufstieg. „Es gab eine große Explosion, die Fassade des Gebäudes stürzte ein und anschließend brach in dem gegenüberliegenden Gebäude ein Feuer aus. Die Rettungskräfte haben uns aufgefordert, den Bereich zu verlassen, und wir haben uns alle draußen versammelt“, berichtet eine Angestellte einer Cocktailbar, die 100 Meter vom Explosionsort entfernt ist, gegenüber Franceinfo. „Ich war zu Hause und wohne im Erdgeschoss. Bei mir sind alle Fenster explodiert, das ist unglaublich beeindruckend“, berichtet die 21-jährige Radia, eine Studentin der Modeschule, die sich in ein Restaurant in der Nähe ihres Hauses geflüchtet hat.

    „In der Rue Saint-Jacques im fünften Arrondissement von Paris ist ein Feuer im Gange. Die Feuerwehr von Paris ist im Einsatz. Bitte behindern Sie ihren Einsatz nicht und meiden Sie die Gegend“, twitterte Innenminister Gérald Darmanin, der eine Reise nach Nancy zum Kongress der Unité-SGP-Police abgebrochen hatte, um in die Hauptstadt zurückzukehren.

    Die Pariser Feuerwehr erklärte zunächst, dass „eine Explosion (…) zwei Gebäude zum Einsturz gebracht“ habe. Der Polizeipräfekt Laurent Nuñez erklärte etwas später in einer kurzen Pressekonferenz, dass das Feuer eingedämmt sei. Die Suche in den Trümmern werde fortgesetzt, fügte er hinzu.

    Mindestens 37 Verletzte, davon vier in absoluter Notlage, und zwei Vermisste.
    Eine neue vorläufige Bilanz, die Innenminister Gérald Darmanin am Abend vor Ort bekannt gab, lautete, dass mindestens 37 Personen verletzt wurden, davon vier mit lebensgefährlichen Verletzungen.

    Laut Gérald Darmanin waren bis zu 325 Feuerwehrleute aus Paris im Einsatz, um das Feuer zu löschen und die Opfer zu versorgen. Nach Angaben der Pariser Polizeipräfektur wurden auch neun Ärzte zum Brandort entsandt.

    Eine Krisenzelle wurde eingerichtet
    Die Pariser Polizeipräfektur gab bekannt, dass ein Krisenstab eingerichtet wurde. Premierministerin Elisabeth Borne äußerte sich weniger als eine Stunde nach der Explosion. „Es ist ein Feuer im Gange, das sich auf die benachbarten Gebäude ausgebreitet hat. Alle Mittel sind mobilisiert, sowohl die Feuerwehr als auch die rettungsdienste. (…) Ich halte mich über die Entwicklung der Situation auf dem Laufenden. (…) Ich verfolge das mit großer Aufmerksamkeit“, versicherte die Premierministerin undfügte hinzu, dass sie mit der Polizeipräfektur von Paris in ständiger Verbindung stehe.

    „Viele Gebäude müssen untersucht werden, um zu sehen, ob sie beschädigt sind oder nicht. Bei vielen Privatwohnungen sind die Fensterscheiben zerstört worden, sodass die Bewohner nicht sofort in ihre Wohnungen zurückkehren können“, erklärte die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, am Abend. Sie kündigte an, dass in den Räumlichkeiten des Rathauses des 5. Arrondissements eine Anlaufstelle eröffnet werde, „um die Personen, die eine neue Unterkunft benötigen, zu begleiten und zu orientieren“.

    Eine Untersuchung wegen „fahrlässiger Körperverletzung“ wurde eingeleitet.
    Die Staatsanwältin von Paris begab sich am späten Nachmittag an den Ort des Geschehens und kündigte die Einleitung einer Untersuchung wegen „fahrlässiger Körperverletzung“ mit dem erschwerenden Umstand der „vorsätzlichen Gefährdung des Lebens anderer“ an. Die Ermittler müssen prüfen, ob eine „Missachtung der Vorschriften oder individuelle Unvorsichtigkeit“ vorliegt, die zu der Explosion geführt hat. Bisher deuten die ersten Ermittlungsergebnisse darauf hin, dass „die Explosion von dem Gebäude selbst ausging“, sagte Laure Beccuau.

    Einige Stunden später bestätigte Gérald Darmanin, dass es sich um ein „altes Gebäude“ handelte, das jedoch „keine besonderen Schwierigkeiten“ aufwies. „Wir kennen die Ursache der Explosion noch nicht“, sagte der Innenminister.

  • 37 Menschen nach der Explosion eines Wohnhauses im 5. Arrondissement von Paris verletzt

    37 Menschen nach der Explosion eines Wohnhauses im 5. Arrondissement von Paris verletzt

    Nach einer Explosion im fünften Arrondissement von Paris wurden nach vorläufigen Angaben 37 Personen verletzt. Vier von ihnen befinden sich in Lebensgefahr, so die vorläufige Bilanz am Donnerstag, 22. Juni. „Es gab keinen Alarm, der dieser Explosion vorausging. Wir kennen ihren Ursprung nicht“, sagte Innenminister Gérald Darmanin.

    „Eine Person, nach der gesucht wurde, wurde gefunden“. „Eine Person, die gesucht wurde, wurde im Krankenhaus gefunden und in der Nacht identifiziert“, teilte Emmanuel Grégoire, der erste stellvertretende Bürgermeister von Paris, auf dem Sender Franceinfo mit. „Die Feuerwehr räumt die Trümmer weg, um nach möglichen weiteren Opfern zu suchen“, sagte der Politiker. Eine Person wird noch vermisst und könnte sich immer noch unter den Trümmern befinden.

    Zahlreiche Rettungskräfte vor Ort. Rund 270 Feuerwehrleute und 70 Fahrzeuge, darunter ein auf Rettungs- und Räumungsarbeiten spezialisierter Lastwagen, waren am Ort des Geschehens in der Rue Saint-Jacques im Viertel des ehemaligen Militärkrankenhauses Val-de-Grâce im Einsatz. Auch Experten des Zentrallabors der Polizeipräfektur waren vor Ort.

    Geruch von Gas. Mehrere Zeugen und Anwohner, die von der Nachrichtenagentur AFP befragt wurden, gaben an, Gasgeruch wahrgenommen und eine „große Explosion“ gehört zu haben. „Es hat einen sehr lauten Knall gemacht. Ich bin von meinem Stuhl gefallen, wie andere auch“, sagte ein Verantwortlicher des Generalsekretariats des katholischen Bildungswesens, dessen Gebäude an das Gebäude angrenzt, in dem die Explosion stattgefunden hat.

    Untersuchung eingeleitet. Die Pariser Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung wegen „fahrlässiger Körperverletzung durch offensichtlich vorsätzliche Verletzung einer Vorsichts- oder Sicherheitspflicht“ ein. Die „ersten Elemente (…) bestätigen, dass die Explosion von diesem Gebäude ausgegangen ist“, sagte die Staatsanwältin der Republik Paris, Laure Beccuau, am Ort des Geschehens.

    Anwohner werden umgesiedelt. „Eine Empfangszelle wurde im Rathaus des V. Arrondissements eingerichtet, um Opfer und die betroffenen Bewohner zu empfangen, zu betreuen und zu informieren“, erklärte die Stadtverwaltung. Die Stadtverwaltung fügte hinzu, dass die Sozialvermieter mobilisiert worden seien und dass die Stadt „alle Anwohner und Opfer, die einen Umsiedlungsbedarf nachweisen können“, betreuen könne.

    https://twitter.com/franceinfoplus/status/1671753334812823552

    Nach den letzten übermittelten Zahlen gibt es 37 Verletzte, von denen vier in Lebensgefahr schweben. Der stellvertretende Bürgermeister Emmanuel Grégoire ist der Ansicht, dass sich diese Bilanz, die gestern Abend nach 22 Uhr vorgelegt wurde, „allmählich stabilisiert“. „Zum Glück sind die Gebäude in der Nähe, auch wenn sie beschädigt wurden, nicht eingestürzt“, sonst „hätte die Bilanz noch höher ausfallen können“, urteilt der erste Stellvertreter der Pariser Bürgermeisterin.

  • Die Präfektur von Marseille wird von Explosionsgeräusch erschüttert – 13 Personen in Polizeigewahrsam

    Die Präfektur von Marseille wird von Explosionsgeräusch erschüttert – 13 Personen in Polizeigewahrsam

    Nach einer Aktion der Gewerkschaft CGT Energie vor der Präfektur in Marseille war ein sehr lauter Knall zu hören. Ein Polizist wurde leicht verletzt und 13 Personen wurden festgenommen.

    Trotz der offiziellen Verkündung des Gesetzes durch Emmanuel Macron wenige Stunden nach der Entscheidung des Verfassungsrats, die Rentenreform im Wesentlichen für gültig zu erklären, gehen die Aktionen der Gegner der Rentenreform weiter.

    Am Montag, dem 17. April, sorgte eine Aktion der CGT Enérgie in Marseille in jeder Hinsicht für Aufsehen. Laut der Zeitung La Provence begann alles am Vormittag, als ein Lastwagen vor der Präfektur Dutzende ziemlich seltsame Pakete abkippte. Sie enthielten offensichtlich Gaszähler, die man normalerweise in Privathaushalten findet.

    Den Ordnungskräften gelang es mit einiger Mühe, die Verantwortlichen für die Aktion festzunehmen, während der LKW und seine Insassen einige Straßen weiter flüchteten. Bei einem der Pakete kam es zu einer Explosion, bei der einer der Polizisten leicht verletzt wurde, wie der Sender BFMTV berichtete.

    Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, und 13 Personen wurden verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Die Präfektin verurteilte „vorbehaltlos die Unverantwortlichkeit dieser Aktion, die Polizisten und Passanten hätte verletzen können“, wie sie im Nachrichtensender CNN sagte.

    Die Gewerkschaft CGT Enérgie erklärte ihrerseits, dass nicht ein Zähler explodiert sei, sondern sehr große Knallkörper. Die Gewerkschaften organisierten eine Kundgebung zur Unterstützung der verhafteten Aktivisten vor einer Polizeistation der Stadt Marseille.

  • Explosion bei versuchter Festnahme: 1 Person getötet und 7 Gendarmen verletzt – 3 davon schwer

    Explosion bei versuchter Festnahme: 1 Person getötet und 7 Gendarmen verletzt – 3 davon schwer

    „Drei Gendarmen wurden nach einer Explosion in einem Haus schwer verletzt, in dem sie eine Person festnehmen wollten, die selbst verstorben ist“, sagte der Staatsanwalt von Cusset am Mittwoch, den 15. März gegenüber der Presse.

    Drei Gendarmen wurden schwer verletzt und der Mann, den sie festnehmen wollten, starb bei einer Explosion in einem Haus in La Chapelle (Allier), wie die Staatsanwaltschaft von Cusset berichtete.

    Nach Angaben des Innenministers wurden insgesamt sieben Gendarmen durch die Explosion verletzt, „davon drei sehr schwer“. „Ich sende ihnen meine volle Unterstützung“, twitterte Gérald Darmanin.