Schlagwort: Energiewende

  • Energiesparen: Französische Regierung will weitere Anstrengungen von den Bürgern verlangen

    Energiesparen: Französische Regierung will weitere Anstrengungen von den Bürgern verlangen

    Fünf Monate nach der Vorstellung ihres Energie-Einsparungsplans glaubt die Regierung, auf dem richtigen Weg zu sein. Doch Experten glauben, dass der schwierigste Teil noch vor den Bürgern liegt. Frankreich war „widerstandsfähig“, wie es RTE, der Betreiber des Stromübertragungsnetzes, gestern ausdrückte, warnt aber dennoch: 2022 war eines der schlechtesten Jahre in Bezug auf die Stromerzeugung, die um 15 % zurückging. Die Stromerzeugung Frankreichs befindet sich auf dem tiefsten Stand seit 30 Jahren mit einer sehr schlechten Bilanz bei der Kernenergie wie auch bei der Wasserkraft. Die gute Nachricht ist, dass auch der Verbrauch in Haushalten, Unternehmen und sogar Behörden um 10 % gesunken ist. Bei der Regierung ist man der Meinung, dass man das Schlimmste verhindert hat. Die Frage, die die Regierung jedoch umtreibt, ist die Nachhaltigkeit dieses Rückgangs. In diesem Winter hat das französische Stromsystem trotz aller Katastrophenszenarien gehalten. Die seit einigen Monaten zu beobachte…

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  • Energie: Gemeinde im Elsass heizt mit schnell nachwachsendem Miscanthus-Schilf

    Energie: Gemeinde im Elsass heizt mit schnell nachwachsendem Miscanthus-Schilf

    Bernwiller (Haut-Rhin) zahlte im Jahr 2022 insgesamt 30.000 Euro für Miscanthus und kann damit den Winter zu überstehen. Miscanthus ist nicht nur preiswerter als die meisten anderen Brennstoffe, sondern auch ein Garant für eine nachhaltige Versorgung.

    Die Pflanze sieht aus wie Schilf und wächst wie Unkraut. Miscanthus hat ausserdem viele positive Eigenschaften und ist in Bernwiller (Haut-Rhin) zu einem lokalen und umweltfreundlichen Brennstoff geworden. Im Dorf findet man Miscanthus neuerdings nahezu überall, neben und unter den Schuppen, in denen sie nach dem Häckseln von der Gemeinde gelagert wird. „Miscanthus ist ein bisschen wie Stroh“, beschreibt Patrick Baur, Bürgermeister von Bernwiller den neuen Brennstoff auf France 2. Dieser wird inzwischen den ganzen Winter über genutzt, um den Heizkessel der Stadt zu befeuern.

    Miscanthus erfordert keine Pflege.
    Bernwiller zahlte im Jahr 2022 100 Euro pro Tonne Miscanthus-Brennstoff: insgesamt etwa 30.000 Euro, um den ganzen Winter zu überstehen. Ein deutlich niedrigerer Preis als fossile Brennstoffe und ein Garant für eine stabilen und nachhaltige Versorgung. „Der Miscanthus wird bei uns auf unseren Grundstücken angepflanzt, wir ernten ihn, wir lagern ihn, also haben wir die ganze Produktion in der Hand. Und wir sind nicht von den Energiepreisen abhängig, wie es beim Heizöl oder beim Holz erlebt“, erklärt Bürgermeister Patrick Baur.

    Heute heizt das Dorf alle seine öffentlichen Gebäude und über 80 Wohnhäuser mit Miscanthus. Die Umstellung von Holzheizungen auf Miscanthus erfolgte schon vor mehr als 15 Jahren mit den ersten Anpflanzungen. Damals wollte man die Wasserressourcen schützen. „Die Idee war, eine Pflanze zu finden, die ohne jeglichen chemischen Input produziert werden kann. Also keine chemische Unkrautbekämpfung, kein Dünger“, erklärt Mathieu Ditnet, pensionierter Landwirt und ehemaliger Bürgermeister von Ammertzwiller. Ein weiterer Vorteil: Miscanthus wächst jedes Jahr nach, ohne irgendwelche Pflege zu erfordern.

  • Energiekrise: Wie eine kleine Gemeinde im Departement Côtes-d’Armor große Einsparungen erzielt

    Energiekrise: Wie eine kleine Gemeinde im Departement Côtes-d’Armor große Einsparungen erzielt

    Kleinere Gemeinden müssen sich anstrengen, um zu verhindern, dass ihre Energierechnungen in unbezahlbare Höhen schnellen. Ein Beispiel dafür ist Le Méaugon in der Region Côtes-d’Armor.

    Die Gemeinde La Méaugon (Côtes-d’Armor) hat sich entschieden, die nächtliche Straßenbeleuchtung zu reduzieren, um der Energiekrise entgegenzuwirken. Seit Oktober werden die Lichter um 21 Uhr ausgeschaltet. „Wenn alle Gemeinden mitspielen, ist das gut für die Umwelt und für alles“, meint ein Einwohner gegenüber France 3. In Sachen Energieeinsparung gilt La Méaugon als Vorzeigegemeinde. Seit 2016 wird zum Heizen der sechs öffentlichen Gebäude kein Gas oder Öl mehr verwendet, sondern nur noch Holz, das von lokalen Produzenten geliefert wird.

    Mehr als 15.000 Euro Einsparungen pro Jahr.

    In den Räumen regeln Sonden die Temperatur. „Wenn die Gebäude nicht genutzt werden, (…) geht die Temperatur auf 12 °C herunter“, erklärt Jean-Marc Labbé, der Bürgermeister von La Méaugon. Das Projekt kostete 385.000 Euro und wurde zu 60% vom Staat finanziert. Es ermöglicht der Gemeinde Einsparungen von mehr als 15.000 Euro pro Jahr. Viele bretonische Gemeinden folgen jetzt dem Beispiel und haben Arbeiten zur Senkung ihres Energieverbrauchs in Angriff genommen.

  • Energiekrise in Frankreich: Kohlekraftwerk Saint-Avold kommt der Atomkraft zu Hilfe

    Energiekrise in Frankreich: Kohlekraftwerk Saint-Avold kommt der Atomkraft zu Hilfe

    Am Montag, dem 28. November, nahm das Kohlekraftwerk in Saint-Avold wieder seinen Betrieb auf. Es soll im Winter zur Stromerzeugung dienen und die Kernkraftwerke entlasten.

    In Saint-Avold (Moselle) wurde das Kohlekraftwerk, das im März 2022 geschlossen wurde, am Montag, dem 28. November wieder in Betrieb genommen. In dem Kraftwerk sollen 500.000 Tonnen Kohle verbrannt werden, um im Winter Strom zu erzeugen. Die Anwohner des Kraftwerks haben sich damit abgefunden. „Es ist schade wegen Umweltverschmutzung, aber sie haben keine andere Wahl, als das Kraftwerk wieder in Betrieb zu nehmen“, bedauert ein Mann auf dem Sender France 3.

    Ein auf wenige Monate begrenzter Betrieb
    Im März sollte das Kohlekraftwerk endgültig stillgelegt werden, um den ökologischen Übergang vorzubereiten. Im Zuge der Energiekrise änderte die Regierung jedoch ihre Strategie und füllte die Kohlevorräte bereits im Sommer wieder auf. Darüber hinaus wurde die gesamte Maschinerie des Kraftwerks überholt. „Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, solche Arbeiten werden normalerweise 18 Monate im Voraus geplant“, berichtet ein Mitarbeiter. Einige der Mitarbeiter des Kraftwerks, die bereits entlassen worden waren, wurden zurückbeordert. Das Kraftwerk soll aber nur wenige Monate in Betrieb bleiben.

  • Weihnachtsmarkt in Straßburg wird grün

    Weihnachtsmarkt in Straßburg wird grün

    Aus ökologischen und klimatischen Gründen hat der Weihnachtsmarkt in Straßburg (Bas-Rhin) zu Sparmaßnahmen gegriffen.

    Der riesige Tannenbaum in Straßburg (Bas-Rhin) wurde am Freitagabend, dem 25. November, wieder in bunte Farben getaucht. Die sieben Kilometer langen, leuchtenden Girlanden geben den Startschuss für den Weihnachtsmarkt. Seine leuchtende Magie erfreut die Menschen wieder, auch wenn eine Zeit des Energiesparens eingeläutet wurde. Auch der berühmte Weihnachtsmarkt in Strassburg musste sich anpassen und Sparsamkeit walten lassen. „In diesem Jahr haben wir aus klimatischen, aber auch aus wirtschaftlichen Gründen durchgesetzt, dass die gesamte Beleuchtung der Hütten aus LEDs besteht“, erklärt Guillaume Libsig, stellvertretender Bürgermeister von Straßburg (EELV), der für den Weihnachtsmarkt zuständig ist.

    Weniger energieintensive Glühbirnen
    Die neuen Glühbirnen sind zehnmal weniger energieintensiv, der Baum wird um 1 Uhr nachts ausgeschaltet und Zusatzheizungen sind in den Hütten verboten. „Selbst mit ein bisschen weniger Beleuchtung wirkt es sofort“, meint eine Passantin gegenüber France Télévisions. Covid-19 sorgte im letzten Jahr für einen Rückgang der Besucherzahlen um 25%, in diesem Jahr hoffen die Geschäftsleute auf die Rückkehr der Touristen.

  • Energiesparplan der Regierung: Verbraucher können bis zu 1.300 Euro sparen

    Energiesparplan der Regierung: Verbraucher können bis zu 1.300 Euro sparen

    Eine Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts Astères zeigte am Donnerstag, 6. Oktober, dass die Franzosen bis zu 1.300 Euro sparen können, wenn sie die von der Regierung empfohlenen Leitmaßnahmen befolgen. Die Regierung hat am Donnerstag, dem 6. Oktober, ihren Plan zur Energieeinsparung vorgestellt. Eine von dem Sender BFMTV veröffentlichte Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts Astères bestätigt, dass französische Haushalte etwa 1.300 Euro sparen können, wenn sie sich an den Plan halten. Laut der Studie könnte ein Haushalt, der sich an die wichtigsten Maßnahmen des Energiesparplans hält, 3,4% an Kaufkraft gewinnen, was 1.312 Euro entspricht. Der Großteil dieser Einsparungen werde vor allem im Bereich der Mobilität realisiert. Fahrgemeinschaften, Geschwindigkeit, Heizung Wenn man den Empfehlungen der Regierung folgt, die Fahrgemeinschaften empfiehlt, könnte allein dies zu einem jährlichen Gewinn von 1.000 Euro pro Haushalt führen. „Es wurde geschätzt, dass ein französischer Haush…

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  • Das enthält der Energiesparplan der französischen Regierung

    Das enthält der Energiesparplan der französischen Regierung

    Die französische Regierung hat am Donnerstag eine Reihe von Energiesparmaßnahmen vorgestellt, um Stromausfälle in diesem Winter zu vermeiden. Der Plan soll Frankreich auch auf den richtigen Weg zu seinen längerfristigen Zielen im Kampf gegen die globale Erwärmung führen. Die französische Regierung hat am Donnerstag, dem 6. Oktober, einen Plan zur Energieeinsparung mit 15 Punkten vorgestellt, um den Winter ohne Stromausfälle zu überstehen, aber auch um die Franzosen auf die viel weiterreichenden Einsparungen und Umstellungen vorzubereiten, die der Klimadringlichkeit geschuldet sind. „Es besteht dringender Handlungsbedarf, der Kampf wird nicht im Winter 2022-2023 enden“, sagte die Ministerin für die Energiewende, Agnès Pannier-Runacher, vor ihren Minister-Kollegen, Unternehmern und anderen Verantwortlichen.

    Die Ministerin rief zur „allgemeinen Mobilisierung“ des ganzen Landes auf, um in zwei Jahren „10% Reduktion des Energiever…

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  • Emmanuel Macron: „Wenn wir uns alle mobilisieren…überstehen wir den Winter“

    Emmanuel Macron: „Wenn wir uns alle mobilisieren…überstehen wir den Winter“

    Die Regierung stellt am Donnerstagnachmittag ihren Plan zur Energieeinsparung vor, mit dem sie sich auf einen schwierigen Winter ohne russisches Gas und mit vielen abgeschalteten Atomreaktoren vorbereiten will. „Wenn die ganze Nation es schafft, dieses Ziel einzuhalten, was rein freiwillig ist – dann braucht es keine Gesetze und Dekrete, keine komplizierten Dinge -, wenn wir uns alle mobilisieren, um es einzuhalten, überstehen wir in den schlimmsten Szenarien den Winter.“ Emmanuel Macron rief heute die Franzosen und insbesondere die Unternehmen erneut dazu auf, unverzüglich Maßnahmen zur Energieeinsparung umzusetzen, was es Frankreich ermöglichen würde, „den Winter zu überstehen“, selbst wenn er hart ist. Der Staatschef sprach vor Unternehmern auf der Bpifrance Inno Génération (BIG) in Paris. Er verteidigte den Energiesparplan, den die Regierung am Donnerstagnachmittag vorlegen will. Der Staatschef kündigte an, dass er in Kürze die Verantwortlichen der 50 großen französischen Industrie…

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  • Emmanuel Macron kündigt Errichtung von 50 Offshore-Windparks bis 2050 an

    Emmanuel Macron kündigt Errichtung von 50 Offshore-Windparks bis 2050 an

    Emmanuel Macron reiste am Donnerstag in die Region Loire-Atlantique. Der Staatschef äußerte sich bei diesem Anlass zum Ausbau der erneuerbaren Energien und der Kernenergie. Er kündigte an, dass bis 2050 rund 50 Windparks auf See errichtet werden sollen. Staatspräsident Emmanuel Macron war am Donnerstag, dem 22. September, in Saint-Nazaire (Loire-Atlantique) unterwegs. Der Staatschef zählte eine Reihe von Maßnahmen auf, um die Abhängigkeit Frankreichs zu verringern: „Unsere Strategie besteht darin, drei Ziele zu vereinen: die Souveränität, also weniger abhängig zu sein, das Klima, d. h. weniger CO2, und die dritte Sache sind erschwingliche Kosten für Unternehmen und Haushalte“. Er äußerte den Wunsch, bei der Entwicklung erneuerbarer Energien „viel schneller“ voranzukommen. Ein Gesetzentwurf wird nächste Woche vorgelegt Vor der Küste von Le Pouliguen und Le Croisic im Département Loire-Atlantique, im Herzen des ersten französischen Meereswindparks, sprach der Präsident der Republik über…

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  • Atomkraft: Eine Verstaatlichung der EDF „ist nicht ausgeschlossen“, laut Energie-Ministerin

    Atomkraft: Eine Verstaatlichung der EDF „ist nicht ausgeschlossen“, laut Energie-Ministerin

    Agnès Pannier-Runacher, die in der Regierung für den Energiewandel zuständig ist, schliesst eine Verstaatlichung des Stromversorgers EDF nicht aus, versichert aber, dass da noch nichts entschieden ist. Eine Verstaatlichung des Stromversorgers EDF, der derzeit mit zahlreichen Schwierigkeiten zu kämpfen hat, „ist nicht ausgeschlossen“, sagte die Ministerin für den Energiewandel, Agnès Pannier-Runacher, am Donnerstag, dem 2. Juni, auf Franceinfo. Aber, „es ist noch nicht entschieden“, fügte sie später hinzu. Bereits während des Präsidentschaftswahlkampfs hatte Emmanuel Macron eine Wiederverstaatlichung der EDF im Rahmen „einer umfassenderen Reform“ ins Gespräch gebracht. Am 7. April hielt der Staat fast 84% des Unternehmens.

    „Es wird massive Investitionen in die EDF geben, wir sind ein verantwortungsbewusster Aktionär, wir werden an seiner Seite stehen und tatsächlich müssen wir das Aktionärsschema wählen, das am solidesten ist, damit es seine Ziele langfristig und mit einer Sicht auf…

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