Schlagwort: Energiepreise

  • Zwischen Tankstelle und Geopolitik: Frankreich ringt erneut um die Steuern auf Kraftstoffe

    Zwischen Tankstelle und Geopolitik: Frankreich ringt erneut um die Steuern auf Kraftstoffe

    Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten werfen lange Schatten bis nach Europa – und insbesondere nach Frankreich. Mit jeder militärischen Eskalation in der ölreichen Region wächst die Sorge vor steigenden Energiepreisen. In Paris hat diese Aussicht eine bekannte politische Debatte neu entfacht: Soll der Staat die Steuern auf Kraftstoffe senken, um Haushalte vor steigenden Preisen zu schützen? Der Abgeordnete Julien Odoul vom Rassemblement National fordert genau das – und bringt damit ein Thema zurück auf die politische Agenda, das seit den Protesten der „Gelbwesten“ als besonders sensibel gilt. Geopolitische Risiken treiben die Märkte Die globalen Energiemärkte reagieren traditionell empfindlich auf Krisen im Nahen Osten. Schon die bloße Möglichkeit einer Störung der Förder- oder Transportwege kann zu Preissprüngen führen. Selbst wenn Ölterminals oder Pipelines nicht unmittelbar betroffen sind, reichen militärische Spannungen häufig aus, um die Erwartungen der Händler zu verändern…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • G7-Finanzminister im Krisenmodus: Wie der Nahostkrieg die Weltwirtschaft erschüttert

    G7-Finanzminister im Krisenmodus: Wie der Nahostkrieg die Weltwirtschaft erschüttert

    Die militärische Eskalation im Nahen Osten entwickelt sich zunehmend zu einer ökonomischen Bewährungsprobe für die internationale Gemeinschaft. Was als regionaler Konflikt begann, droht sich zu einer globalen Belastungsprobe für Energiepreise, Finanzmärkte und politische Stabilität auszuweiten. Vor diesem Hintergrund bereitet Frankreich ein kurzfristiges Treffen der Finanzminister und Zentralbankchefs der Gruppe der Sieben (G7) vor. Ziel ist es, die wirtschaftlichen Folgen der jüngsten militärischen Entwicklungen zu analysieren und mögliche koordinierte Maßnahmen abzustimmen. Die Initiative verdeutlicht, wie eng sicherheitspolitische und ökonomische Fragen heute miteinander verwoben sind. In einer hochgradig integrierten Weltwirtschaft reichen wenige Tage militärischer Eskalation, um Preissignale, Risikoprämien und politische Erwartungen weltweit zu verschieben. Frankreichs Rolle als Taktgeber Dass der Impuls aus Paris kommt, ist politisch wie institutionell erklärbar. Frankreich hat d…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Washington und Jerusalem greifen Iran an – Eskalation mit unkalkulierbaren Folgen

    Washington und Jerusalem greifen Iran an – Eskalation mit unkalkulierbaren Folgen

    In den frühen Morgenstunden des 28. Februar 2026 haben die Vereinigten Staaten und Israel einen koordinierten Militärschlag gegen Ziele im Iran begonnen. Mehrere Explosionen erschütterten die Hauptstadt Teheran, auch aus Isfahan, Qom und Karadsch wurden Detonationen gemeldet. Die Operation markiert eine neue Stufe in einem seit Jahren schwelenden Konflikt – und sie birgt das Potenzial, die sicherheitspolitische Ordnung im Nahen Osten nachhaltig zu verändern.

    Nach offiziellen Angaben aus Jerusalem und Washington richteten sich die Angriffe gegen militärische Infrastruktur, insbesondere gegen Einrichtungen des Raketen- und Nuklearprogramms. Israels Verteidigungsminister sprach von einem „präventiven Schlag“, der eine existenzielle Bedrohung abwenden solle. US-Präsident Donald Trump bestätigte die Beteiligung amerikanischer Streitkräfte aus der Luft und vom Meer aus und bezeichnete die Operation als „große Kampfoperation“.

    In Teheran erklärte ein Regierungsvertreter, Revolutionsführer Ali Chamenei befinde sich an einem sicheren Ort. Verlässliche Angaben zu Opfern oder Schäden lagen zunächst nicht vor.

    Militärische Zielsetzung und strategische Kalküle

    Aus israelischer Sicht steht seit Jahren das iranische Nuklearprogramm im Zentrum sicherheitspolitischer Alarmbereitschaft. Der Iran betont, sein Atomprogramm diene ausschließlich zivilen Zwecken. Israel hingegen verweist auf die fortgeschrittene Urananreicherung und auf das wachsende Arsenal ballistischer Raketen, das inzwischen große Teile des israelischen Staatsgebiets erreichen kann.

    Die nun gestartete Offensive – in westlichen Medien unter Bezeichnungen wie „Operation Shield of Judah“ oder „Operation Epic Fury“ geführt – soll nach Darstellung der beteiligten Regierungen gezielt militärische Kapazitäten zerstören: Raketenbasen, Forschungszentren, Kommandoeinrichtungen. Die strategische Logik folgt dem Muster früherer Präventivschläge Israels gegen mutmaßliche Nuklearprojekte in der Region, etwa im Irak 1981 oder in Syrien 2007.

    Anders als damals handelt es sich diesmal jedoch um eine offen koordinierte Aktion mit den Vereinigten Staaten. Das verändert die politische Dimension erheblich. Während frühere Schläge punktuell und unilateral waren, trägt die jetzige Operation den Charakter einer gemeinsamen militärischen Kampagne zweier Staaten gegen einen regionalen Akteur.

    Vorgeschichte: Ein Jahrzehnt der Erosion

    Die jetzige Eskalation ist nicht isoliert zu betrachten. Sie steht am Ende eines schrittweisen Zerfalls diplomatischer Arrangements, die seit dem Atomabkommen von 2015 mühsam aufgebaut worden waren. Nach dem amerikanischen Ausstieg aus dem Abkommen 2018 verschärften sich die Spannungen kontinuierlich. Sanktionen, verdeckte Operationen, Cyberangriffe und gezielte Tötungen prägten das Verhältnis zwischen Washington, Jerusalem und Teheran.

    Im Verlauf des Jahres 2025 kam es bereits zu einer kurzen, aber intensiven Phase direkter militärischer Konfrontationen zwischen Israel und Iran. Damals beschränkten sich die Angriffe jedoch auf begrenzte Ziele und blieben unterhalb der Schwelle einer offenen Kriegsführung. Parallel dazu liefen in Genf indirekte Gespräche zwischen amerikanischen und iranischen Vertretern, die eine Begrenzung der Urananreicherung und eine Lockerung von Sanktionen sondieren sollten. Diese Verhandlungen blieben ohne Durchbruch.

    Die nun erfolgten Angriffe deuten darauf hin, dass in Washington und Jerusalem die Einschätzung vorherrscht, diplomatische Mittel hätten ihre Wirkungsmacht verloren – oder reichten nicht mehr aus, um eine aus ihrer Sicht kritische Phase im iranischen Nuklearprogramm zu verhindern.

    Irans Reaktionsoptionen

    Teheran kündigte umgehend eine „massive Antwort“ an. Bereits wenige Stunden nach Beginn der Angriffe wurden Raketen- und Drohnenstarts gemeldet, Sirenen heulten in Tel Aviv, Luftabwehrsysteme wurden aktiviert. Israel verhängte den Ausnahmezustand und schloss zeitweise seinen Luftraum.

    Iran verfügt über mehrere Eskalationsoptionen: direkte Raketenangriffe auf israelisches Territorium, Angriffe auf US-Stützpunkte in der Region oder eine Ausweitung asymmetrischer Operationen über verbündete Milizen im Libanon, in Syrien, im Irak oder im Jemen. Besonders die Rolle nichtstaatlicher Akteure – etwa schiitischer Milizen oder der Hisbollah – könnte den Konflikt regionalisieren und schwer kontrollierbar machen.

    Zudem bleibt die strategische Frage offen, ob der Iran sein Nuklearprogramm nun beschleunigt, um eine faktische Abschreckungsschwelle zu erreichen. Historische Erfahrungen zeigen, dass militärischer Druck nukleare Ambitionen nicht zwingend beendet, sondern unter Umständen verstärkt.

    Regionale und globale Verwerfungen

    Die unmittelbaren geopolitischen Folgen sind beträchtlich. Mehrere Staaten riefen zur Deeskalation auf, andere betonten das Recht auf Selbstverteidigung. In den Golfstaaten wächst die Sorge, zwischen die Fronten zu geraten. Russland und China beobachten die Entwicklung mit strategischem Interesse: Beide unterhalten enge Beziehungen zu Teheran und sehen in einer Schwächung des Iran zugleich eine Verschiebung regionaler Machtbalancen.

    Auch ökonomisch sind die Auswirkungen spürbar. Der Iran liegt an einer neuralgischen Stelle des globalen Energiemarkts. Eine Ausweitung der Kampfhandlungen, etwa durch Bedrohungen der Schifffahrt in der Straße von Hormus, könnte erhebliche Preissteigerungen bei Öl und Gas nach sich ziehen. Bereits kurzfristige Unsicherheiten schlagen erfahrungsgemäß auf Finanzmärkte durch – von Energiepreisen bis zu Risikoprämien für Staatsanleihen.

    Für Europa bedeutet die Eskalation eine doppelte Herausforderung: sicherheitspolitisch durch mögliche Destabilisierung der südlichen Nachbarschaft, wirtschaftlich durch Energiepreisrisiken und potenzielle neue Migrationsbewegungen. Die Europäische Union steht damit vor der Aufgabe, diplomatische Kanäle offenzuhalten, ohne die transatlantische Geschlossenheit infrage zu stellen.

    Völkerrechtliche und politische Dimension

    Völkerrechtlich ist die Lage umstritten. Präventive Selbstverteidigung wird in der internationalen Rechtsordnung eng ausgelegt. Während Israel und die USA argumentieren, sie hätten einer unmittelbar drohenden Gefahr begegnet, sehen Kritiker in dem Angriff eine Verletzung der staatlichen Souveränität Irans.

    Die politische Bewertung hängt wesentlich von der Frage ab, wie weit fortgeschritten das iranische Nuklearprogramm tatsächlich war und ob eine akute Bedrohung bestand. Ohne transparente, überprüfbare Informationen bleibt diese Frage Gegenstand politischer Interpretation.

    Die Geschichte des Nahen Ostens lehrt, dass militärische Interventionen selten isolierte Ereignisse bleiben. Sie entfalten Dynamiken, die sich der ursprünglichen Planung entziehen können. Je länger die Kampfhandlungen andauern, desto größer wird das Risiko einer regionalen Kettenreaktion.

    Ob die Operation vom 28. Februar 2026 als begrenzter Präventivschlag oder als Auftakt zu einer breiteren militärischen Auseinandersetzung in die Geschichtsbücher eingehen wird, hängt von den kommenden Tagen ab. Diplomatische Initiativen könnten die Spirale der Gewalt abbremsen – oder aber die Logik der Abschreckung setzt sich durch und verfestigt eine neue Phase offener Konfrontation im Nahen Osten.

    Autor: Andreas M. Brucker

  • Staat gegen Stahlgigant – Frankreich debattiert über die Verstaatlichung von ArcelorMittal

    Staat gegen Stahlgigant – Frankreich debattiert über die Verstaatlichung von ArcelorMittal

    Mit der Annahme eines Gesetzesentwurfs zur Nationalisierung von ArcelorMittal setzt die französische Nationalversammlung ein markantes Zeichen: Der Staat will wieder aktiver Industriepolitik betreiben – auch mit schwerem Werkzeug. Doch ob die Rückverstaatlichung einer angeschlagenen Branche mehr als ein symbolischer Akt ist, bleibt offen. Am Abend des 27. November hat die Assemblée nationale mit 127 zu 41 Stimmen in erster Lesung eine Gesetzesinitiative der linken Oppositionspartei La France insoumise (LFI) angenommen, die die französischen Aktivitäten des Stahlkonzerns ArcelorMittal unter staatliche Kontrolle stellen will. Es ist ein Schritt, der in der politischen Landschaft Frankreichs lange Zeit als Tabubruch gegolten hätte – und doch reiht er sich ein in die Rückkehr des Staates als wirtschaftlicher Akteur, wie sie seit der Corona-Pandemie und der Energiekrise wieder verstärkt zu beobachten ist. Die Rückkehr der Industriepolitik Ziel des Gesetzes ist die Überführung der ArcelorMit…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Steigende Strom- und Gaspreise: Wie die neue Mehrwertsteuer die französischen Haushalte belastet

    Steigende Strom- und Gaspreise: Wie die neue Mehrwertsteuer die französischen Haushalte belastet

    Ab dem 1. August steigt die Mehrwertsteuer auf Strom und Gas in Frankreich drastisch an. Statt des bisherigen reduzierten Satzes von 5,5 % wird dann der volle Satz von 20 % fällig – eine Maßnahme, die durch EU-Vorgaben erzwungen wird. Doch was bedeutet das konkret für die Haushalte? Ein Beispiel aus dem Alltag: Familie unter Druck Eine vierköpfige Familie aus Colombes, einer Stadt in der Nähe von Paris, spürt die Auswirkungen der Energiekrise bereits deutlich. Ihr Haus mit 200 Quadratmetern wird mit Gas beheizt, das warme Wasser kommt aus einem elektrischen Boiler. Schon in den letzten zwölf Monaten sind die monatlichen Abschlagszahlungen für Gas von 172 auf 252 Euro gestiegen – eine Erhöhung um satte 46 %, obwohl ihr Verbrauch kaum gestiegen ist. Mit der bevorstehenden Erhöhung der Mehrwertsteuer dürften die Kosten weiter in die Höhe schnellen. Doch ist diese Steuererhöhung wirklich alternativlos? Warum steigt die Mehrwertsteuer? Bisher galt in Frankreich für Strom- und Gasabonnements…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Strompreise in Frankreich: Steigende Steuern, aber sinkende Tarife ab 2025

    Strompreise in Frankreich: Steigende Steuern, aber sinkende Tarife ab 2025

    Die Energiekrise hat Europa stark erschüttert, doch es gibt auch gute Nachrichten: In Frankreich sollen die Strompreise im Jahr 2025 trotz einer geplanten Steuererhöhung sinken. Aber wie passt das zusammen – höhere Steuern und trotzdem niedrigere Preise? Ein genauerer Blick auf den Strommarkt und die Preisgestaltung klärt auf. Wie setzen sich die Strompreise zusammen? Die Rechnung für Strom in Frankreich besteht aus zwei wesentlichen Komponenten: dem Großhandelspreis und den Steuern, darunter die „Taxe intérieure sur la consommation finale d’électricité“ (TICFE). Während der Energiekrise, ausgelöst durch den Ukraine-Krieg, stiegen die Großhandelspreise für Strom erheblich an. Um diese Preissprünge abzufedern, senkte die französische Regierung die Steuern auf Strom drastisch und führte den sogenannten „Bouclier tarifaire“ (Preisstopp) ein. Mittlerweile haben sich die Großhandelspreise wieder stabilisiert und sind deutlich gesunken. Gleichzeitig wird die TICFE schrittweise wieder angehob…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Gaspreise in Frankreich: Warum werden die Rechnungen steigen – obwohl die Tarife sinken?

    Gaspreise in Frankreich: Warum werden die Rechnungen steigen – obwohl die Tarife sinken?

    Obwohl der Referenzpreis für Gas seit Jahresbeginn gesunken ist, hat die Regierung angekündigt, dass die Rechnungen der Haushalte je nach Vertrag um 5,5 bis 10,4 % steigen werden. Ein Anstieg, der laut der Kommission für Energieregulierung „mit einem Rückgang des Verbrauchs“ zusammenhängt.

    Nach den Strompreisen ist nun auch der Gaspreis an der Reihe. Vor einigen Tagen war es lediglich Flurfunk, jetzt ist es offiziell. Emmanuelle Wargon, die Vorsitzende der Kommission für Energieregulierung, hat bestätigt, dass ab dem 1. Juli die Gasrechnung je nach Vertrag um 5,5 bis 10,4 % steigen wird. Diese Ankündigung könnte überraschen, da der Referenzpreis für Gas (PRVG) zu Beginn des Jahres um fast 4% gesunken ist.

    Das von Emmanuelle Wargon vorgebrachte Argument zur Rechtfertigung dieses Anstiegs hat den Zorn vieler Verbraucher hervorgerufen:

    „Freuen wir uns, unser Gasverbrauch ist gesunken, wir werden weniger bezahlen. Aber: Nein, denn der Preis wird trotzdem steigen, um die….Rohre zu bezahlen.“; oder auch „Skandal! Die Vorsitzende der Energie-Regulierungskommission, Frau Wargon, kündigt einen Anstieg des Gaspreises aufgrund des geringeren Verbrauchs der Franzosen an“, heißt es im sozialen Netzwerk X (ex-Twitter).

    Für die Vorsitzende der Regulierungskommission ist dieser Anstieg der Rechnungen „im Wesentlichen mit der Tatsache verbunden, dass der Verbrauch sinkt“. Aber genau das war ja das Ziel des von der Regierung eingeführten Sparplans, für den eine Werbekampagne mit dem Namen „Jede Geste zählt“ die Franzosen dazu ermutigte, ihren Verbrauch zu senken, wofür sie den berühmten Slogan „Je baisse, j’éteins, je décale“ (Ich senke, ich schalte aus, ich verschiebe) benutzte.

    Auf die Frage der Journalistin Apolline de Malherbe auf dem Sender RMC erklärte Emmanuelle Wargon, dass man zwischen dem Preisanstieg für das „Gasmolekül“, das in die Rohre gefüllt wird, und der Instandhaltung der Infrastruktur, d. h. der Rohre, durch die dieses Gas fließt, unterscheiden müsse.

    „Das ist nur die Realität der Kosten für die Nutzung des Netzes. Die Ausgaben für die Instandhaltung der Rohre steigen leicht an, wegen der Inflation, der höheren Löhne … Ganz zu schweigen davon, dass man in Rohre für das neue grüne Gas investieren muss“, erklärte Emmanuelle Wargon im Gespräch mit Apolline Matin.

    Zusätzlichen Ausgaben, die man auf ein sinkendes Verbrauchervolumen aufteilen muss. „Das macht ein bisschen mehr pro Verbraucher“, so Emmanuelle Wargon.

    Konkret werden sich die Auswirkungen auf die Verbraucherrechnung ab Juli 2024 wie folgt beziffern:

    • 5,5 % bzw. + 7,3 € (inkl. MwSt.) pro Monat auf die Gesamtrechnung eines durchschnittlichen Gasheizungskunden.
    • 10,4 %, d. h. + 2,2 € inkl. MwSt. pro Monat auf die Gesamtrechnung eines Kunden, der Gas für Warmwasser und Kochen verwendet.
  • Renten, Strom, Mautgebühren, Tabak – Was sich am 1. Februar 2024 in Frankreich ändert

    Renten, Strom, Mautgebühren, Tabak – Was sich am 1. Februar 2024 in Frankreich ändert

    Höhere Preise für Strom, Mautgebühren und Tabak, Rentenanpassungen. Änderungen, die ab dem 1. Februar 2024 in Kraft treten werden.

    Die Strompreise werden am 1. Februar 2024 erneut steigen. Diesmal wird der Anstieg 9,8 % für die Tarife der Haupt- und Nebenzeiten und 8,6 % für die Basistarife betragen, wie die Website der Regierung ankündigt.

    Diese Erhöhung hängt mit dem schrittweisen Auslaufen des Preisdeckels zusammen, der 2021 von der Exekutive eingeführt wurde, um den steigenden Energiepreisen entgegenzuwirken.

    Das Budget der Rentner wird im nächsten Monat einen kleinen Schub erfahren. Die Grundrenten werden um 5,4% angehoben. Die Erhöhung wurde bereits im Januar vorgenommen und wird am 9. Februar ausgezahlt, wie die Website mercipourlinfo.fr berichtet.

    Die Erhöhung betrifft auch andere Renten, nämlich :

    • Die Witwen-/Witwerrente
    • Die Solidaritätsbeihilfe für ältere Menschen (Aspa)
    • Die Witwen-/Witwerbeihilfe
    • Die Solidaritätsbeihilfe für alte Arbeitnehmer
    • Die Beihilfe für Mütter.

    Schlechte Nachrichten hingegen für Autofahrer: Die Mautgebühren für französische Autobahnen werden am 1. Februar erhöht. Die Erhöhung ist auf durchschnittlich 3 % begrenzt, womit die von den Autobahnbetreibern geforderte Erhöhung von 5 % verworfen wurde.

    Auf einigen Strecken wird der Anstieg jedoch deutlich höher ausfallen. Dies gilt für den Mont-Blanc-Tunnel, die A6, die A150 zwischen Rouen und Le Havre, die A79 im Departement Allier und das Viadukt von Millau, deren Preise um 4 bis 5,8 % steigen werden, wie die Zeitung Le Parisien berichtet.

  • Frankreich: Wird der Strompreis im Februar um etwa 10% steigen?

    Frankreich: Wird der Strompreis im Februar um etwa 10% steigen?

    Nach den Strompreiserhöhungen im Februar und August 2023 soll möglicherweise im Februar 2024 eine weitere Erhöhung um etwa 10% erfolgen.

    Régis Dumont hat Schwierigkeiten, seine Stromrechnungen zu bezahlen, die sich auf durchschnittlich 160 Euro im Monat belaufen. „Es geht immer weiter nach oben“, beklagt er sich auf dem Sender France 2. Es wird erwartet, dass die Preise auch in Kürze weiter steigen werden. Nach einem Anstieg um 15 % im Februar 2023 und 10 % im August 2023 soll es im Februar 2024 einen weiteren Preisanstieg um 10 % geben. Der regulierte Strompreis soll zwar gleich bleiben, die Steuern könnten jedoch in die Höhe schnellen. Sie waren von der Regierung im Rahmen des Energie-Preisdeckels vorübergehend gesenkt worden.

    Verbraucherverbände kritisieren die Energiekosten.
    Für die französischen Verbraucherverbände sind nicht die Steuern das Problem, sondern die Energiekosten an sich. „Man geht ohnehin von einem regulierten Tarif aus, der im Vergleich zu den französischen Produktionskosten insgesamt viel zu hoch ist“, erklärte François Carlier von der CLCV. Der Anstieg der Strompreise ist voraussichtlich noch nicht vorbei, da der Preisdeckel noch nicht vollständig abgebaut ist.

  • Frankreich: Gaspreise könnten auch 2024 nochmal stark steigen

    Frankreich: Gaspreise könnten auch 2024 nochmal stark steigen

    Die Durchleitungsgebühren für Gas könnten im Juli 2024 einen großen Sprung nach oben machen, der auf den Rechnungen der Verbraucher nicht unbemerkt bleiben wird. Mit der Erhöhung des Gasdurchleitungstarifs um 30% zum 1. Juli 2024 könnte die Rechnung für Privathaushalte im nächsten Jahr nochmals weiter in die Höhe schnellen. Der Transport bis zum Heizkessel oder zum Herd macht nämlich ein Drittel des Endpreises für diesen Brennstoff aus. Dies bedeutet einen Anstieg von 6,3 % für Kunden, die Gas zum Heizen verwenden, und von 11,3 % für Kunden, die es für ihre Küche oder ihren Warmwasserbereiter nutzen, so die vorläufigen Zahlen der französischen Energie-Regulierungskommission (Commission de régulation de l’énergie, CRE). Die Zahl der Gaskunden ist gesunken.Branchenvertreter forderten sogar eine stärkere Erhöhung, um den Rückgang der Zahl der Gaskunden seit 2018 auszugleichen. Die Entscheidung wird von der Regierung getroffen. Sie ist es auch, die eine solche Preiserhöhung, die für mindes…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…