Schlagwort: Energieimport

  • Frankreich wird bis 2035 seine gesamte Energiebranche umstellen müssen

    Frankreich wird bis 2035 seine gesamte Energiebranche umstellen müssen

    Laut einem neuen Bericht des Stromnetzbetreibers RTE wird sich Frankreich bis 2035 mit neuen Energieszenarien auseinandersetzen müssen. Der Stromnetzbetreiber RTE kommt in seinem neuesten Bericht zu dem Schluss, dass Frankreich bis zum Jahr 2035 mit komplett neuen Energieszenarien konfrontiert sein wird. Diese Feststellung beruht auf zwei Annahmen: einem sehr starken Anstieg des Strombedarfs und den zahlreichen Unwägbarkeiten, die auf den Stromerzeugungskapazitäten Frankreichs lasten. Der Bericht, der den Entscheidern der Branche zugesandt wurde, besteht aus einem etwa hundertseitigen Rahmendokument, das eine Vorstellung von den Baustellen vermittelt, die neu eröffnet oder aufrechterhalten werden müssen. Die notwendige Anpassung der französischen Energieproduktion hat mehrere Ursachen: der Krieg in der Ukraine und seine nachhaltigen Folgen. Die Energiewende, die überall eine Dekarbonisierung der Volkswirtschaften erzwingt und damit heftige Investitionen in der Zukunft. Die protektionis…

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  • Diplomatie: Die strategische Reise von Emmanuel Macron nach Algerien

    Diplomatie: Die strategische Reise von Emmanuel Macron nach Algerien

    Der Krieg in der Ukraine hat zu grossenSpannungen auf dem Energiemarkt geführt. Dies dürfte eines der Themen des Besuchs von Emmanuel Macron in Algerien sein, der ab Donnerstag, dem 25. August, zu einem offiziellen Besuch in das Land reist. Warum reist Emmanuel Macron gerade jetzt nach Algerien? Das algerische Gas könnte die Antwort auf diese Frage bieten – es weckt viele Begehrlichkeiten. Man muss wissen, dass Algerien einer der zehn größten Gasproduzenten der Welt ist. Und tatsächlich richten sich im aktuellen Kontext, in dem Europa versucht, seine Abhängigkeit von Russland zu verringern, viele Blicke, darunter auch der Frankreichs, auf das nordafrikanische Land. Verbesserung der Beziehungen Offiziell sagt der Élysée-Palast jedoch, dass Gas „nicht das Hauptthema der Reise“ von Emmanuel Macron sei. Algerisches Gas könne nicht ohne weiteres als Ersatz für russisches Gas dienen. Schon weil Algerien seine Produktion wegen der bestehenden Infrastruktur nicht schnell und stark steigern kan…

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  • Energieversorger: Franzosen müssen Verbrauch von Öl, Gas und Strom senken!

    Energieversorger: Franzosen müssen Verbrauch von Öl, Gas und Strom senken!

    Ende 2022 drohen Knappheit und explodierende Preise. In einem offenen Brief rufen die drei Chefs von TotalÉnergies, EDF und Engie die Franzosen dazu auf, ihren Verbrauch von Treibstoff, Öl, Strom und Gas zu reduzieren. Es ist ein beispielloser Notruf. In einem am Sonntag, den 26. Juni, veröffentlichten offenen Brief fordern die Chefs von Engie, EDF und TotalÉnergies die Franzosen auf, ihren Öl-, Gas- und Stromverbrauch sofort zu senken. „Die Anstrengungen müssen sofort, kollektiv und massiv sein. Jede Geste zählt“, so die Unterzeichner. Ihrer Meinung nach ist das eine Notwendigkeit, um eine Energieknappheit im nächsten Winter zu vermeiden. Aufgrund des Krieges in der Ukraine kommt kein russisches Gas mehr in Frankreich an und die Importe aus anderen Ländern können diesen Mangel nicht vollständig ausgleichen. Die Stromerzeugung ist ebenfalls angespannt, da mehrere Atomreaktoren derzeit wegen Wartungsarbeiten abgeschaltet sind. Um Energie zu sparen gibt es einige sehr einfache Tipps. Beispielsweise sollte man daran denken, den Gefrierschrank regelmässig abzutauen – das spart Strom. Töpfe beim Kochen abzudecken spart 25% Energie und das Eco-Programm des Geschirrspülers spart bis zu 45% Strom. Wenn man die Heizung im Schlafzimmer um 1°C herunterdreht, sinkt der Energieverbrauch um 7%. Umweltverbände sind der Meinung, dass zunächst der Staat, die Kommunen und Unternehmen notwendige Maßnahmen für Energieeinsparungen ergreifen müssen.
  • Energie: Langsamer Auto fahren gegen Russland

    Energie: Langsamer Auto fahren gegen Russland

    Die Europäische Energieagentur hat zehn Vorschläge zur Senkung des Energieverbrauchs vorgelegt. Sie schlägt unter anderem vor, den öffentlichen Nahverkehr billiger zu machen, home office zu bevorzugen und die Geschwindigkeit von Fahrzeugen auf Autobahnen zu reduzieren.

    Die Internationale Energieagentur empfiehlt, auf der Autobahn 10 km/h langsamer zu fahren, um weniger russisches Öl zu importieren. Die Maßnahme lässt einige Autofahrer skeptisch. „Wir reduzieren sowieso von selbst, aber ich bin nicht unbedingt dafür“, kommentierte ein Autofahrer gegenüber dem Sender France 3. „Es gibt da ja auch noch andere Dinge, die man tun kann. Bald werden uns die Fahrräder überholen“, ärgert sich ein anderer. Bereits 1973, mitten in der Ölkrise, hatte dere damalige Premierminister Pierre Messmer eine solche Maßnahme durchgesetzt. Damals wurde die Geschwindigkeit auf Nationalstraßen und Autobahnen zum ersten Mal reguliert.

    Änderung des Verhaltens

    Wenn die Auto- und Lkw-Fahrer in allen OECD-Ländern ihre Geschwindigkeit auf der Autobahn um 10 km/h reduzieren würden, könnten täglich 430.000 Barrel Öl eingespart werden. „Das ist etwa ein Viertel des Weges – die Änderung des Verbraucherverhaltens. Das ist nicht alles, aber wenn wir das nicht tun, werden wir es nicht schaffen“, erklärt Marc Jedliczka, Sprecher der Vereinigung NegaWatt auf France 3. An diese Idee scheint sich die Regierung jedoch einen Monat vor der Präsidentschaftswahl nicht  heranwagen zu wollen.