Schlagwort: Emmanuel Macron

  • Emmanuel Macron schlägt „Autonomie für Korsika“ vor und eine Verfassung innerhalb von sechs Monaten

    Emmanuel Macron schlägt „Autonomie für Korsika“ vor und eine Verfassung innerhalb von sechs Monaten

    Bei seiner Reise nach Korsika schlug Emmanuel Macron eine „Autonomie“ für die Insel vor. Dies sei „weder gegen den Staat noch ohne den Staat“ möglich. Er möchte, dass das Lokalparlament von Korsika innerhalb von sechs Monaten einen „institutionellen Text“ erarbeitet. Dies sei „ein historischer Moment“, so der französische Staatschef. Emmanuel Macron schlug am Donnerstag vor, dass „eine neue Etappe“ für Korsika und „eine Autonomie“ für die Insel erreicht werden könne – „weder gegen den Staat noch ohne den Staat“. „Wir müssen vorankommen“, denn „der Status quo wäre unser aller Scheitern“, versicherte der Präsident der Republik, als er in Ajaccio vor dem von den Nationalisten kontrollierten Parlament Korsikas sprach. Macron forderte die Abgeordneten der Insel auf, „einen Bezugsrahmen zu schaffen, der vollständig korsisch ist“, ohne dass sich der französische Staat zurückziehe: „Es wird weder eine Autonomie gegen den Staat noch eine Autonomie ohne den Staat sein“. Für ihn muss diese „neue …

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  • Emmanuel Macron will Aufstellung von 200 neuen Gendarmeriebrigaden bekannt geben

    Emmanuel Macron will Aufstellung von 200 neuen Gendarmeriebrigaden bekannt geben

    Das will der französische Staatschef bei einer für Montag geplanten Reise in die Region Lot-et-Garonne ankündigen. Emmanuel Macron wird am Montag die Ansiedlung von 200 neuen Gendarmeriebrigaden in ländlichen Gebieten bekanntgeben, wie der Sender Franceinfo am Donnerstag unter Berufung auf das Umfeld des Staatschefs meldet. Emmanuel Macron wird diese Maßnahme im Rahmen einer Reise nach Tonneins (Lot-et-Garonne) vorstellen, wo er eine Gendarmeriekaserne einweihen wird. Emmanuel Macron hatte die Einrichtung der neuen Brigaden bereits im Januar 2022 während einer Rede zur inneren Sicherheit in Nizza (Côte d’Azur) angekündigt. Seit mehreren Monaten arbeiten der Élysée-Palast und das Innenministerium nun mit Bürgermeistern und Parlamentariern zusammen, um die Verteilung dieser Brigaden in ländlichen Gebieten festzulegen….

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  • Emmanuel Macron auf Korsika: Autonomie der Insel wurde in wenigen Monaten zu einem wichtigen Thema

    Emmanuel Macron auf Korsika: Autonomie der Insel wurde in wenigen Monaten zu einem wichtigen Thema

    Das Regionalparlament von Korsika hat der französischen Regierung zwei Entwürfe zur Änderung des Statuts der Gebietskörperschaft vorgelegt, und Innenminister Gérald Darmanin hat im September bereits vorbereitende Gespräche geführt. Nun wird Emmanuel Macron mit großer Spannung auf Korsika erwartet. Der Besuch Macrons wird von den Autonomisten und Unabhängigkeitsbefürwortern mit Spannung erwartet. Der französische Präsident reist von Mittwoch, dem 27. bis Freitag, dem 29. September nach Korsika und seine Äußerungen zu dem von den Nationalisten entworfenen Autonomieprojekt werden mit großer Aufmerksamkeit verfolgt werden. Nach Informationen des Senders France 3 Corse wird Macron am Donnerstag das korsische Parlament besuchen, um eine Rede vor den Abgeordneten zu halten. Die dreitägige Reise Macrons zum Jahrestag der Befreiung des von der deutschen Armee besetzten Korsikas, wird von der Diskussion über den Status der Insel der Schönheit geprägt sein. Denn seit Juli 2022 und dem Tod des Sep…

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  • Ökologische Planung: emmanuel Macron setzt auf Wärmepumpen – ohne Gasheizungen zu verbieten

    Ökologische Planung: emmanuel Macron setzt auf Wärmepumpen – ohne Gasheizungen zu verbieten

    Emmanuel Macron stellte am Montag seine neue ökologische Planung vor. Der französische Präsident will Gasheizheizungen nicht verbieten, aber Wärmepumpen sehr viel stärker fördern. Das Verbot von Gasheizungen ist in Frankreich vom Tisch: Emmanuel Macron hatte dies bereits am Sonntag, dem 24. September, angekündigt, bevor er am Montag seinen neuen Plan für die ökologische Zukunft Frankreichs vorstellte. Der Präsident will „doppelt so schnell“ vorgehen, um die Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 % zu senken, wobei er eine straffreie Strategie propagiert. „Wir werden Gasheizungen nicht verbieten, weil wir unsere Landsleute, vor allem in den ländlichen Gebieten, nicht ohne Lösung lassen können“, erklärte der Präsident bereits am Sonntagabend. Der Einsatz von Wärmepumpen werde hingegen besser „begleitet“. Gasheizkessel bis 2030 ganz abzuschaffen, erscheint heute in Frankreich illusorisch. Im letzten Jahr wurden zwar schon 83.000 Gasheizungen außer betrieb gesetzt, aber es gibt i…

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  • Ökologische Planung: Emmanuel Macron bringt Frankreich auf grünen Kurs

    Ökologische Planung: Emmanuel Macron bringt Frankreich auf grünen Kurs

    Nach mehreren Verschiebungen hat der französische Präsident am Montag, dem 25. September, den Fahrplan für seine neue ökologische Planung vorgestellt. Ziel ist es, die CO2-Emissionen Frankreichs bis 2030 um 55 % zu senken. Bis 2030 sollen mindestens 15 % der Autos auf französischen Straßen elektrisch betrieben werden. In mehreren Städten sollen S-Bahnen fahren und die Kohle soll gänzlich aus der Energieerzeugung verschwunden sein. Dies sind die Ziele, die Emmanuel Macron am Montag, dem 25. September, bekannt gegeben hat. Unter anderem sollen im Automobilbereich bis 2027 eine Million Elektroautos in Frankreich produziert werden, wobei man sich auf vier große Batteriefabriken stützt. Um diese Autos erschwinglich zu machen, soll ein Leasingsystem zu sehr attraktiven Bedingungen eingeführt werden. Ein Plan im Wert von 40 Milliarden EuroIn einem Dutzend Städten wie Lyon (Rhône), Marseille (Bouches-du-Rhône) oder Nantes (Loire-Atlantique) sollen S-Bahnen entstehen. Der Staat wird 700 Million…

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  • Emmanuel Macron in den Nachrichten von France 2 und TF1: Treibstoffbeihilfe und Einwanderung…

    Emmanuel Macron in den Nachrichten von France 2 und TF1: Treibstoffbeihilfe und Einwanderung…

    Emmanuel Macron war am Sonntag in den 20-Uhr-Nachrichten der Sender TF1 und France 2 zu Gast. Der Präsident machte bemerkenswerte Ankündigungen, insbesondere in Bezug auf Kraftstoffpreise und die Kaufkraft der Franzosen. Der Präsident der Republik war am Sonntag, dem 24. September, in den 20-Uhr-Nachrichten der Fernsehsender France 2 und TF1 zu Gast. Der Staatschef blickte zunächst auf eine „historische Woche“ zurück, in der er den britischen König Charles III. und Papst Franziskus mitten in der Rugby-Weltmeisterschaft in Marseille empfangen hatte. Der Staatschef ging außerdem auf die Themen Kaufkraft, Ökologie, Einwanderung und einige internationale Fragen ein.  Zum Thema Einwanderung: „Wir können nicht das ganze Elend der Welt aufnehmen“.Auf die Situation der Migranten auf Lampedusa angesprochen, geht Emmanuel Macron auch auf die Rede des Papstes in Marseille am vergangenen Samstag ein. Der Staatschef sagt, dass „der Papst Recht hat, wenn er zu einem Umdenken angesichts der Gleichgül…

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  • Papstbesuch in Marseille: Franziskus besucht die Ärmsten der Stadt

    Papstbesuch in Marseille: Franziskus besucht die Ärmsten der Stadt

    Bei seinem Besuch in Marseille (Bouches-du-Rhône) besuchte Papst Franziskus am Morgen des 23. September eines der ärmsten Stadtviertel Marseilles. Es war eine Botschaft der Solidarität, die Papst Franziskus unter den aufmerksamen Augen des Präsidenten der Französischen Republik überbrachte. Seit seiner Ankunft am Freitag, dem 22. September, in Marseille (Bouches-du-Rhône) hat sich der Pontifex immer wieder für die Migranten eingesetzt und ungewohnt deutlich auf die Verantwortung der europäischen Politik verwiesen. „Marseille hat einen großen Hafen und ist eine große Tür, die nicht geschlossen werden darf“, sagte er unter anderem. Der Papst befragte die Verantwortlichen der Stadt auch zum Schicksal von verwahrlosten Jugendlichen oder alten Menschen, wird Frankreich derzeit doch von einer politischen Debatte über das Lebensende aufgewühlt. Früher am Morgen hatte Emmanuel Macron den Pontifex in Marseille begrüßt und ihn freundschaftlich untergehakt, um ihm beim Laufen zu helfen. Der Papst…

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  • King Charles III. in Frankreich: Höhepunkte des gestrigen Tages

    King Charles III. in Frankreich: Höhepunkte des gestrigen Tages

    Am Abend des Mittwoch, den 20. September, war das Staatsdinner in Versailles der Höhepunkt des Besuchs des britischen Königspaares. Der Sender Franceinfo bietet einen Blick zurück auf die Höhepunkte des gestrigen Tages. Bei typisch englischem Wind steigt das englische Königspaar am Mittwoch, dem 20. September, aus seinem Airbus. Es ist 14 Uhr, als Charles und Camilla französischen Boden betreten und von der Premierministerin Elisabeth Borne begrüßt werden. Das Königspaar stieg anschließend in einen Bentley und fuhr zu den Champs Élysées, wo Brigitte und Emmanuel Macron auf den königlichen Besuch warteten. Die Zuschauer waren begeistert. King Charles und Präsident Macron entzündeten die Flamme an der Gedenkstätte des Unbekannten Soldaten unter dem Triumphbogen, während die Republikanische Garde die Marseillaise anstimmt und die Patrouille de France und die Royal Air Force den Himmel bunt färben. Emmanuel Macron hat Mühe, seinen Stolz neben dem König zu verbergen, der eher stoisch ersche…

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  • Besuch von König Charles III. in Frankreich: ein sehr enges Programm

    Besuch von König Charles III. in Frankreich: ein sehr enges Programm

    Der britische König Charles III. und seine Frau Camilla werden am Mittwoch, dem 20. September, ihren ersten dreitägigen Staatsbesuch antreten. Einzelheiten zum königlichen Programm.

    Frankreich empfängt den englischen König ab Mittwoch, dem 20. September, mit Fanfaren un Trompeten. Charles III. und Camilla werden auf dem Flughafen Orly landen und sofort zum Arc de Triomphe fahren, wo eine Zeremonie mit einem Überflug der Patrouille de France stattfindet. Anschließend werden sie mit dem französischen Präsidentenpaar die Champs-Elysées hinunterfahren: die Männer in einem Auto, die Ehefrauen in einem anderen. Um 15:50 Uhr dann werden Emmanuel Macron und Charles III. im Élysée-Palast zu einem Vier-Augen-Gespräch zusammenkommen, um aktuelle Themen zu besprechen. Am Mittwochabend ist ein Empfang mit mehr als 150 Gästen im Schloss von Versailles (Yvelines) geplant. Am Donnerstag wird Charles III. nach einer Rede auf Französisch im …

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  • Königlicher Besuch: „Charly in Paris“

    Königlicher Besuch: „Charly in Paris“

    Am Mittwoch, dem 20. September, ist der Staatsbesuch des englischen Königs Charles III. in Frankreich überall in den Schlagzeilen. Es handelt sich um seinen ersten Besuch in Frankreich seit seiner Krönung. Der Staatsbesuch des englischen Königs Charles III. in Frankreich ist überall in den Schlagzeilen. Es ist sein erster Besuch in Frankreich seit seiner Krönung. Taschenkrebs und blauer Hummer, in Champagner mariniertes Bresse-Geflügel und Rosenmakronen stehen am Mittwochabend in Versailles auf der Speisekarte: Für den Besuch des britischen Herrschers hat die französische Republik alle Register gezogen, in einem Dekor wie aus der amerikanischen Serie „Emily in Paris“ – daher titelt die französische Zeitung Libération, „Charly in Paris“, mit König Charles und Emmanuel Macron in einem bonbonrosa Montmartre. Der britische Herrscher wird von der Zeitung  Le Figaro geehrt, die erklärt, dass es bei dem Staatsbesuch nicht um Prunk geht, sondern vor allem darum, „die Post-Brexit-Beziehungen zwischen Frankreich und dem Vereinigten Königreich wieder zu festigen, die durch die Verrücktheiten eines Boris Johnson, die Streitigkeiten über die Fischerei und die Kontrolle illegaler Einwanderer im Ärmelkanal auf die Probe gestellt wurden“. Le Figaro scheint aber ganz im Bann des neuen britischen Königs zu stehen und lobt dessen Anfänge „ohne Fehl und Tadel“. Eine Einschätzung, die laut einer Umfrage von 60% der britischen Untertanen geteilt wird, die der Meinung sind, dass ihr Monarch seit einem Jahr „gute Arbeit“ leistet. Le Figaro schwelgt in Nostalgie und spricht von der „sehr herzlichen Verständigung“ zwischen der britischen Krone und Frankreich, das Elizabeth II. 1972 unter der Präsidentschaft von Georges Pompidou ebenfalls mit großem Pomp in Versailles empfangen hatte. Emmanuel Macron hingegen findet sich auf der anderen Seite des Ärmelkanals auf den Titelseiten der Presse wieder, zusammen mit dem Chef der britischen Labour-Partei. Keir Starmer traf den französischen Präsidenten am Dienstag, was eher selten vorkommt, da die Vorsitzenden der Oppositionsparteien normalerweise nicht von Regierungschefs empfangen werden. Laut der Zeitung The Independent waren auch Mitglieder von Keir Starmers „Schattenkabinett“ angereist, um, wie es hieß, „das Eis zu brechen“. Es wurden sogar Geschenke ausgetauscht – ein Arsenal-T-Shirt von Keir Starmer für Emmanuel Macron, Manschettenknöpfe von Macron für Starmer. Das Treffen fand laut The Independent zu einem Zeitpunkt statt, an dem Frankreich und Deutschland eine neue Beziehung zu Großbritannien nach dem Brexit aufbauen und es zu einem „assoziierten Mitglied“ der Europäischen Union machen wollen. Starmer kündigte allerdings an, dass er „ein viel besseres Abkommen“ anstreben werde, sollte er im nächsten Jahr gewählt werden. In der Zwischenzeit wird der Brexit die Beziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich noch einige Zeit lang belasten…