Schlagwort: Elsass

  • Elsass: Zu schwere Storchennester schwächen Dächer von Häusern

    Elsass: Zu schwere Storchennester schwächen Dächer von Häusern

    Sie sind die Maskottchen des Elsass. Die Störche, deren extrem schwere Nester auf Schornsteinen und Häusern gebaut werden. Manche würden die großen Vögel am liebsten an einen anderen Ort umsiedeln.

    Man muss nur in den Himmel schauen, um diesen im Elsass allgegenwärtigen Vogel zu bewundern. In Munster (Haut-Rhin) kann man die Störche, die im historischen Zentrum nisten, nicht mehr zählen. Ein Wahrzeichen des Elsass, das die Stadt zu einer unumgänglichen Etappe für Touristen macht. Hier sind die Störche überall zu sehen, und man kann sie sogar im Internet beobachten, da viele Webcams die Bilder live übertragen. Ein echter Trumpf für den Tourismus. „Wir sind hier in den Ruinen der Abtei von Munster, und man kann hier die Storchennester leicht beobachten. Es ist ein bisschen wie eine Postkartenansicht, das funktioniert sehr gut“, bestätigt Nicolas Dauvergne, der beim Fremdenverkehrsamt des Munstertals für den Empfang zuständig ist.

    Bevor er zu einem elsässischen Symbol wurde, stand dieser große Vogel jedoch am Rande des Aussterbens. Erst in den 1970er Jahren wurde er wieder angesiedelt. Seitdem hat die Zahl der Störche wieder stetig zugenommen, sodass es nun etwa 1.400 Paare im Elsass gibt. Einige Dörfer errichten sogar Plattformen, um mehr Störche und Besucher anzulocken. Dennoch sind Störche manchmal unerwünscht. Ihre Nester wiegen mehrere hundert Kilogramm und schwächen die Dächer – ein Umsiedeln ist jedoch meist nicht mehr möglich.

    Obwohl die Vögel auch in andere Regionen zurückkehren, bleibt das Elsass die Gegend mit den meisten Störchen in Frankreich.

  • „Es ist nicht das Töpfeklappern, das Frankreich voranbringen wird“ – sagt Emmanuel Macron im Elsass

    „Es ist nicht das Töpfeklappern, das Frankreich voranbringen wird“ – sagt Emmanuel Macron im Elsass

    Der Staatschef wurde am Mittwoch bei seinem Besuch einer Fabrik im Département Bas-Rhin recht unfreundlich empfangen, unter anderem mit Topfkonzerten. Der Staatschef hoffte eigentlich, ein neues Kapitel aufschlagen zu können. Während er eine Fabrik in Muttersholtz (Bas-Rhin) besuchte, antwortete Staatspräsident Emmanuel Macron am Mittwoch, den 19. April, auf die Demonstranten, die in den Stunden vor seiner Reise Töpfe und Slogans gegen die Regierung erklingen ließen. „Es sind nicht die Töpfe, die Frankreich voranbringen werden“, sagte der Präsident vor Journalisten und versicherte, dass „die Realität des ganzen Landes nicht nur diejenigen sind, die mit Töpfen Lärm machen oder die schimpfen“. Die Lage vor dem ersten Besuch in einer französischen Region seit der Verabschiedung der Rentenreform und der Ansprache des Staatspräsidenten am Montagabend, war sehr angespannt. Die Gendarmen drängten insbesondere eine Gruppe von etwa 100 Demonstranten zurück, die gegen den Besuch von Emmanuel Mac…

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  • Emmanuel Macron sucht die Nähe der Franzosen: Er ist heute im Elsass und morgen im Hérault

    Emmanuel Macron sucht die Nähe der Franzosen: Er ist heute im Elsass und morgen im Hérault

    Emmanuel Macron reist am Mittwoch, dem 19. April, ins Elsass und am nächsten Tag ins Departement Hérault. Der Präsident der Republik will wieder Kontakt zu den Franzosen aufnehmen – trotz des sozialen Unmuts über die Rentenreform. Emmanuel Macron will nach drei Monaten Rentenkrise wieder direkten Kontakt zu den Franzosen aufnehmen und reist am Mittwoch, dem 19. April, ins Elsass, um die Reindustrialisierungsbemühungen seiner Regierung zu begleiten. Doch wieder einmal dürfte er von aufgebrachten Demonstranten empfangen werden. Nach seiner Fernsehansprache, mit der er eine neue Phase seiner fünfjährigen Amtszeit einleiten wollte, reiste der Präsident ins Departement Bas-Rhin, um eine Fabrik in der Kleinstadt Muttersholtz zu besichtigen. Am Donnerstag reist er dann ins Departement Hérault, um über Bildung zu sprechen. Die Gewerkschaften haben bereits in einem Kommuniqué zu einer Kundgebung um 12 Uhr in der elsässischen Ortschaft aufgerufen und die Demonstranten gebeten, Töpfe oder Deckel …

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  • Kulturerbe: Bistro im Département Bas-Rhin unter Denkmalschutz gestellt

    Kulturerbe: Bistro im Département Bas-Rhin unter Denkmalschutz gestellt

    Ein Bistro in der Gemeinde Barembach im Département Bas-Rhin wurde unter Denkmalschutz gestellt. Eines der Merkmale dieses Lokals sind zweifelsohne seine schönen Wandmalereien.

    Im Elsass gibt es nicht nur Sehenswürdigkeiten und Störche, die einen Besuch wert sind. Jetzt gibt es auch das Bistro „La Couronne verte“, das sich in Barembach (Bas-Rhin), einem kleinen Dorf im Bruche-Tal, befindet. Es wurde gerade wegen seiner wunderschönen Wandfresken und Dekorationen aus dem späten 19. Jahrhundert unter Denkmalschutz gestellt. Das Erbe und die Familiengeschichte dieses Ortes über vier Generationen hinweg sind der ganze Stolz seiner Besitzerin und seiner Stammgäste.

    Gemälde aus den frühen 1900er Jahren
    Der größte Reichtum des Lokals sind zweifellos seine Wandmalereien. Sie wurden in den frühen 1900er Jahren von einem Maler aus dem Tal geschaffen. Die Dekoration des Lokals hat sich seitdem kaum verändert. „Man lebt damit, man achtet nicht darauf, außer wenn Fremde stehen bleiben und staunen“, erklärt ein Gast vor der Kamera von France 2. Die Besitzerin des Lokals ist mit der Einstufung als historisches Denkmal zufrieden. Sie hofft, dass es dadurch möglich wird, den Ort so zu erhalten, wie er ist, oder ihn sogar zu restaurieren.

  • Bas-Rhin: Großbrand in einem Sägewerk in Mothern – drei Hektar Wald verbrannt

    Bas-Rhin: Großbrand in einem Sägewerk in Mothern – drei Hektar Wald verbrannt

    Am Montagmorgen, dem 1. August 2022, brach im Sägewerk Gerhard in der Gemeinde Mothern (Bas-Rhin), nicht weit von der deutschen Grenze entfernt, ein heftiges Feuer aus. Mehr als 200 Feuerwehrleute sind vor Ort, um das Feuer zu löschen, das sich inzwischen auch auf den nahe gelegenen Wald ausgebreitet hat.

    In Mothern (Bas-Rhin) brannte am Montag, dem 1. August 2022, das Sägewerk Gerhard an der Route de Lauterbourg. Um die Flammen zu bekämpfen, waren 230 Feuerwehrleute mit 98 Fahrzeugen vor Ort. Die Flammen bedrohen Häuser und den Wald in der Umgebung.

    Das Feuer brach gegen 7.45 Uhr aus. Schnell wurden angesichts des Ausmaßes des Feuers waren in Kürze mindestens 230 Feuerwehrleute vor Ort. Die Flammen griffen auf mehrere Gebäude über und verbrannten das 40.000 m² grosse Sägewerk.

    Zwei Stunden nach Eingang des Alarms gab der Feuerwehr- und Rettungsdienst des Departements Bas-Rhin (SDIS 67) bekannt, dass das Löschen des Feuers wohl „lange dauern würde“. Das Feuer konnte gegen 13 Uhr mithilfe von fünf Kanonenlanzen und zwölf Löschschläuchen eingedämmt werden.

    Drei Hektar Wald stehen in Flammen
    Eine Augenzeugin vor Ort sprach von „mehreren Brandherden“. Rund um das Sägewerk, das in einem Industriegebiet liegt, befinden sich mehrere Geschäfte, die inzwischen außer Gefahr zu sein scheinen. Allerdings sind in der Umgebung drei Hektar Wald in Brand geraten.

    Nach Angaben der Feuerwehrleitung fanden die Feuerwehrleute bei ihrer Ankunft einen 800m² großen Hangar vor, der schon „völlig in Flammen“ stand. Das Feuer breitete sich anschliessend auf einen zweiten, fast doppelt so großen Hangar aus.

    Um die Mittagszeit war der Brand eines etwa 3000 m² grossen Palettenlagers von immer noch im Gange. Die Feuerwehr, die von deutschen Kollegen unterstützt wird, berichtet von einer starken Rauchentwicklung, die in einem Umkreis von mehr als 30 km sichtbar ist. Auch Feuerwehrzüge aus den Departements Haut-Rhin, Meurthe-et-Moselle und Moselle sind vor Ort.

    Die Feuerwehrleute mussten die umliegenden Häuser besprühen. Einige Häuser waren der Hitze so stark ausgesetzt, dass Fenster zersprangen. Bei mehreren Häusern sind die Fensterläden geschmolzen.

    Sechs Feuerwehrleute leicht verletzt
    Die Feuerwehr bittet darum, den Rettungsfahrzeugen den Zugang zu erleichtern und empfiehlt, die Gegend zu meiden. Am Mittag wurde ein Zivilist leicht verletzt und in das Krankenhaus von Haguenau gebracht. Sechs Feuerwehrleute wurden ebenfalls verletzt. Die SNCF-Strecke zwischen Straßburg und Lauterbourg bleibt bis mindestens 17 Uhr gesperrt.

    Seit Beginn des Sommers gab es im Elsass bereits mehrere Brände. In Neuve-Eglise (Bas-Rhin) war am 18. Juni 2022 ein anderes Sägewerk in Brand geraten. In Hoerdt, ebenfalls im Departement Bas-Rhin, gingen am 27. Juli Firmengebäude in Flammen auf.

    Bisher ist die Ursache des Feuers noch nicht bekannt. Die Flammen lodern immer noch, was die Gendarmerie daran hindert, den Brand zu untersuchen.

  • Haut-Rhin: Ein Dorf wird wegen Entschärfung einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg evakuiert

    Haut-Rhin: Ein Dorf wird wegen Entschärfung einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg evakuiert

    In Grussenheim im Elsass mussten die Anwohner am Mittwoch, dem 23. Februar, ihre Häuser evakuieren. Bombenentschärfer mussten eine 250 kg schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärfen.

    Die 250 kg schwere Bombe ist nun harmlos. Nach einem Tag der Spannung am Mittwoch, dem 23. Februar, dürfen die Bewohner von Grussenheim (Haut-Rhin) jetzt den Sprengkörper begutachten. Am Morgen des Mittwoch waren die meisten Anwohner evakuiert worden. Diejenigen, die sich entschieden hatten zu bleiben, wurden in ihren Wohnungen eingeschlossen und die Straßen waren für den Verkehr gesperrt. Eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg sollte entschärft werden. Sie wurde bereits im November 2021 auf einer Baustelle entdeckt.

    Der Sprengsatz stammte von einem Bombenangriff, der im Januar 1945 stattgefunden hat. Die Bomben hatten damals 80% des Dorfes zerstört. Auch 77 Jahre später haben einige Einwohner das nicht vergessen. „Ich war 14 Jahre alt, und wir versteckten uns in den Kellern und Ställen“, erzählt eine Bewohnerin dem sender France 3. Den ganzen Tag über wechselten sich die Minenräumer ab, um diese heikle Operation erfolgreich durchzuführen, denn „es handelt sich um Einen Zündmechanismus, der 70 Jahre später immer noch funktioniert“, so Didier Schal, Leiter des Minenräumungszentrums in Colmar (Haut-Rhin).

  • Strassburg: Weihnachtsbeleuchtung – aber kein Weihnachtsmarkt

    Strassburg: Weihnachtsbeleuchtung – aber kein Weihnachtsmarkt

    Aktuelle Kurzmeldung:

    Die Stadt Straßburg (Bas-Rhin) startet heute Abend ihre Weihnachtsbeleuchtung im Rahmen einer für die Öffentlichkeit verbotenen Veranstaltung. Aber die traditionelle anschliessende Eröffnung des Weihnachtsmarktes, der in diesem Jahr gesamten Elsass abgesagt wurde, findet wegen Covid-19 nicht statt.