Schlagwort: Einbruch

  • Paris: Dreißig Einbrüche pro Tag in der französischen Hauptstadt

    Paris: Dreißig Einbrüche pro Tag in der französischen Hauptstadt

    Die Zahl der Einbrüche in Frankreich ist im vergangenen Jahr um 11 % gestiegen. In Paris werden jeden Tag etwa dreißig Einbrüche verübt. 

    Mit dem Licht seines Telefons durchsucht ein Dieb in aller Ruhe mit bloßen Händen und ohne Werkzeug Regale nach Geld, Schmuck oder Wertgegenständen – gefilmt von einer Überwachungskamera. Solche Szenen sind in Paris mittlerweile alltäglich. Dort werden täglich etwa dreißig Einbrüche verzeichnet. In einem Gebäude wurden im letzten Jahr sogar zehn Einbrüche verübt. Die Türen weisen Spuren von Einbrüchen auf: Einige Schlösser wurden aufgebrochen und auch die Spuren von Brecheisen sind noch sichtbar.

    Einbrecher mit wenig Erfahrung
    Allerdings ist das Gebäude mit einer Gegensprechanlage und Videoüberwachungskameras ausgestattet. Doch nichts davon schreckt die Kriminellen ab. Außerdem sind die Holztüren der Wohnungen nicht sehr stabil, das ermöglicht einen schnellen Einbruch. „Wir sehen in der Zeit zwischen 12:00, 14:00 oder sogar 15:00 Uhr besonders viele Einbrüche (…). Wenn die Leute nicht auf die Sprechanlage reagieren, weiß man, dass sie arbeiten und nicht schlafen“, erklärt Clément Oberlin, Delegierter der Pariser Polizei. Die Einbrecher haben oft wenig Erfahrung und benutzen keine besondere Ausrüstung. Und die Polizei ist immer öfter vom jungen Alter der Täter erstaunt. Allein in Paris stiegen die Einbrüche und Diebstähle in den letzten sechs Monaten um 8,8 %.

  • Paris: Einbruch in die Wohnung des Schauspielers Vincent Cassel – drei Verdächtige festgenommen

    Paris: Einbruch in die Wohnung des Schauspielers Vincent Cassel – drei Verdächtige festgenommen

    Der Einbruch in das Haus des Schauspielers fand in der Nacht von Sonntag auf Montag statt. Drei Personen wurden verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen.

    Der französische Schauspieler und Regisseur Vincent Cassel wurde in der Nacht von Sonntag auf Montag ausgeraubt, wie Franceinfo am Mittwoch, dem 24. August, aus einer Polizeiquelle erfuhr. Gegen 4 Uhr am Montagmorgen wurden Polizisten im XX. Arrondissements zu einem Einbruchsdiebstahl auf dem Boulevard de Ménilmontant im Nordosten von Paris gerufen. Nachdem die Beamten am Tatort eingetroffen waren, nahmen sie drei Verdächtige fest, die im Besitz von elektronischem Material aufgefunden wurden.

    Vincent Cassel befand sich zum Zeitpunkt des Einbruchs nicht in seiner Wohnung. Seine Assistentin wurde telefonisch benachrichtigt. Erst nach der Rückkehr des Schauspielers könne eine vollständige Bestandsaufnahme des möglichen Verlustes vorgenommen werden können. Das Glasdach der Wohnung wurde während der Straftat aufgebrochen. Die Kriminalpolizei von Paris hat die Ermittlungen übernommen.

    Die Zeitung Le Parisien berichtete, dass bereits 2009 in die Wohnung von Vincent Cassel eingebrochen worden war. Dem Schauspieler, der in den 1990er Jahren durch seine Rolle in dem Film La Haine berühmt wurde, wurden damals Schmuck im Wert von 80.000 Euro, zwei Computer und der italienische Pass seiner damaligen Lebensgefährtin Monica Bellucci gestohlen.

  • Paris: Einbrecher wird von Polizisten gestellt und erschiesst sich

    Paris: Einbrecher wird von Polizisten gestellt und erschiesst sich

    Ein Einbrecher beging in der Nacht auf Donnerstag, 11. August 2022, in Paris vor den Augen der Polizei Selbstmord.

    Er zog es vor, sich das Leben zu nehmen, anstatt sich von der Polizei verhaften zu lassen. Ein 35-jähriger Mann nahm sich in der Nacht auf Donnerstag, dem 11. August 2022, in Paris das Leben, als er bei einem Einbruch in eine Weinbar im VI. Arrondissement erwischt wurde, wie die Zeitung Le Parisien berichtet.

    Polizisten fiel ein Verdächtiger auf der Straße auf, der der Beschreibung des Zeugen eines Einbruchs entsprach, der sich früher am Abend ereignet hatte. Der 35-Jährige trug einen Gürtel, an dem „zahlreiche Werkzeuge“ hingen, aber auch „eine Machete und eine Pistole“, wie eine den Ermittlungen nahestehende Quelle berichtete.

    Die Polizisten stellten den Mann, der sie anschliessend mit seiner Waffe bedrohte. Die Beamten versuchten, den Verdächtigen zur Vernunft zu bringen, woraufhin er ein erstes Mal versuchte, sich in den Kopf zu schießen, was ihm zunächst jedoch nicht gelang. Der 35-Jährige schoss kurz darauf erneut auf seinen Kopf. Diesmal war er auf der Stelle tot.

    Der Mann war der Polizei bisher nicht bekannt.

  • Einbrüche: Zehn Tipps für beruhigte und sichere Sommerferien

    Einbrüche: Zehn Tipps für beruhigte und sichere Sommerferien

    Wenn die großen Ferien bevorstehen und man sein Zuhause für eine oder mehrere Wochen verlässt, dann machen wir uns alle Sorgen, weil wir Angst vor einem Einbruch haben. Wie kann man das Risiko mindern und böse Überraschungen vermeiden?

    Einige Tage oder Wochen vor dem grossen Sommerurlaub haben viele von uns Angst vor einem Einbruch. Niemand will aus dem Urlaub nach Hause kommen und feststellen, dass die Wohnung auf den Kopf gestellt wurde, die Schubladen offen stehen und der Schmuck verschwunden ist. Hier einige praktische Tipps, die helfen können, Einbrecher abzuschrecken.

    1 – Sichern Sie die Zugänge zu Ihrer Wohnung.
    Die Haustür, die Fenster und das Garagentor gut zu verschließen, ist eine Selbstverständlichkeit. Es wird auch dringend empfohlen, die Fenster während Ihrer Abwesenheit zu sichern. Laut französischer Polizei dringen Einbrecher in 64% der Fälle durch die Eingangstür ein, 22% durch ein Fenster. Nach drei Minuten geben 80% der Einbrecher den Versuch, einzusteigen, wieder auf. Daher ist es ratsam, in ein Mehrfachverriegelungsschloss (Dreipunktschloss) zu investieren, das schwerer zu knacken ist.

    2 – Beleuchten Sie die Zugänge zu Ihrem Haus.
    Ein Einbrecher versucht am liebsten, in eine Wohnung oder ein Haus einzubrechen, wo der Zugang nicht von der Straße oder den Nachbarn eingesehen werden kann. Schon das Anbringen von Außenbeleuchtungen mit Bewegungsmeldern kann einen Einbrecher davon abhalten, in Ihr Haus einzudringen.

    3 – Bitten Sie die Polizei, vorbeizukommen.
    Die in Frankreich seit vielen Jahren bekannte Aktion „Ruhige Ferien“ erlaubt es besorgten Anwohnern, die Polizei oder Gendarmerie zu bitten, das Haus regelmäßig zu überwachen, wenn man nicht zu Hause ist. Dieser Service ist völlig kostenlos und kann direkt auf der Polizeiwache, in einer Gendarmeriebrigade oder – neu in diesem Jahr – online über service-public.fr gebucht werden.

    4 – Installieren Sie eine Alarmanlage.
    Der nächst höhere Schritt besteht darin, eine Alarmanlage zu installieren. Entweder eine unabhängige Alarmanlage, die Sie auf Ihrem Smartphone benachrichtigt, oder ein Abonnement, das die Alarmanlage mit einer Fernüberwachungszentrale koppelt. Diese Anlagen werden in der Regel durch Live-Kameras ergänzt, mit denen Sie Ihre Wohnung in Echtzeit überwachen können, oft auch mit Ton. Die Fernüberwachungszentrale kann über die Anlage direkt mit einem Einbrecher sprechen und natürlich die Polizei verständigen. Die Angebote für französische Fernüberwachungsdienste wie Verisure, Securitas direct, Homiris, Home by SFR oder Maison protégée Orange liegen zwischen 10 € und 60 € pro Monat, Miete des Materials inbegriffen.

    5 – Räumen Sie Ihre Wertsachen weg.
    Auch wenn Ihr Zuhause ausreichend geschützt zu sein scheint, sollten Sie Ihre Wertgegenstände sicher verstauen. Eines der besten Verstecke ist das Kinderzimmer, da es für einen Teil der Diebe ein „heiliger“ Ort zu sein scheint, den sie nicht berühren. Bevorzugen Sie ungewöhnliche Verstecke: in einer Flasche inmitten anderer Flaschen, in Alufolie im Kühlschrank, in einem Blumentopf… Machen Sie Fotos von Ihren Wertgegenständen und heben Sie die Rechnungen auf. Ihre Versicherung wird sie im Falle eines Einbruchs von Ihnen verlangen.

    6 – Geben Sie keine Anzeichen für Ihre Abwesenheit.
    Lassen Sie Ihre Mülltonnen nach Ihrer Abreise nicht auf der Strasse stehen. Bitten Sie, wenn möglich, einen Nachbarn, Ihre Post zu holen, damit sie nicht aus Ihrem Briefkasten quillt. Geben Sie auch nicht auf Ihrem Anrufbeantworter oder in sozialen Netzwerken bekannt, wann Sie im Urlaub sind. Wenn ein Einbrecher ein Foto von Ihnen sieht, auf dem Sie weit weg von zu Hause planschen, weiß er, dass Sie nicht zu Hause sind.

    7 – Machen Sie es den Einbrechern nicht zu leicht.
    Lassen Sie vor Ihrer Abreise keine leicht zugänglichen Leitern, Werkzeuge in der Nähe Ihres Hauses herumliegen. Das ist die beste Möglichkeit, dem Einbrecher „zu helfen“, in Ihr Haus einzubrechen.

    8 – Informieren Sie Ihre Nachbarn über Ihre Abwesenheit.
    Zögern Sie nicht, Ihrem Nachbarn oder Ihrer Nachbarin mitzuteilen, wann Sie abwesend sind. Sie oder er kann dann ab und zu die Augen offen halten und bei ungewöhnlichen Vorgängen im Zweifel die Polizei alarmieren.

    9 – Simulieren Sie Ihre Anwesenheit.
    Mithilfe von Zeitschaltuhren können Sie Ihren Fernseher oder ein Radio in Ihrer Wohnung einige Stunden am Tag einschalten und so während Ihres Urlaubs Ihre Anwesenheit simulieren.

    10 – Warnen Sie Einbrecher mit einem Schild.
    „Haus unter Video-Überwachung“, „Alarm“, „bissiger Hund“: Auch wenn es nicht der Wahrheit entspricht, können Sie solche Schilder an Ihrem Tor oder Ihrer Eingangstür anbringen. Ebenso gibt es im Handel falsche Alarmkästen und Kameras, die Sie gut sichtbar an Ihrer Hauswand anbringen können.

  • Alpes-Maritimes: Einbruch bei Fußballspieler des OGC Nizza. Schaden von 300.000 Euro.

    Alpes-Maritimes: Einbruch bei Fußballspieler des OGC Nizza. Schaden von 300.000 Euro.

    Mario Leminas Haus wurde am Sonntag, dem 10. Oktober, ausgeraubt. Drei Frauen, die sich in seiner Wohnung aufhielten, wurden angegriffen.

    Das Haus des Fußballspielers Mario Lemina vom OGC Nizza wurde am Sonntag, den 10. Oktober, gegen 21.30 Uhr überfallen. Das meldet Franceinfo unter Berufung auf eine Quelle, die mit den Ermittlungen vertraut ist, und bestätigte damit einen Bericht der Zeitung L’Equipe vom Montag, dem 11. Oktober. Es wurden Schmuck, Kleidung und Luxusgüter gestohlen. Der Schaden wird auf 300.000 Euro geschätzt, so Franceinfo.

    Der Mittelfeldspieler war nicht zu Hause, aber drei anwesende Frauen wurden angegriffen.
    Drei Kriminelle drangen in das Haus des gabunischen Staatsbürgers ein. Drei Frauen waren anwesend. Ausgerüstet mit Sturmhauben und Handfeuerwaffen bedrohten, fesselten und malträtierten sie die Frauen.

    Der Mittelfeldspieler aus Nizza war zum Zeitpunkt des Überfalls nicht zu Hause, da er mit seiner Nationalmannschaft in Gabun an den Qualifikationsspielen zur Fußballweltmeisterschaft 2022 teilnimmt. Die Panther aus Gabun spielen am Montag, 11. Oktober, um 15 Uhr gegen Angola.

    Lesen sie auch: Die schockierenden Fotos von Bernard Tapie und seiner Frau nach einem brutalen Überfall am…

  • Einbruch in das riesige Anwesen des Emirs von Katar in der Nähe von Cannes

    Einbruch in das riesige Anwesen des Emirs von Katar in der Nähe von Cannes

    In das Anwesen des Emirs Scheich Tamim bin Hamad al-Thani in Mouans-Sartoux, unweit von Cannes, wurde eingebrochen. Er selbst war nicht anwesend, aber Mitglieder seiner Familie wurden bedroht.

    In ein großes Anwesen des Emirs von Katar auf den Höhen über Cannes (Alpes-Maritimes) wurde in der Nacht zum Donnerstag eingebrochen, die Diebe erbeuteten mehrere Luxusuhren. Vier Personen brachen in die Residenz des Emirs Scheich Tamim bin Hamad al-Thani in Mouans-Sartoux ein, indem sie über einen Zaun kletterten, meldete der Sender RTL.

    Der Überfall sei gewaltlos verlaufen, berichtete ein Tatzeuge, obwohl einer der Täter bewaffnet war. „Die Anwesenden sahen sich nicht wirklich mit einer Pistole am Kopf konfrontiert, sondern haben sich gefügt, als sie die Waffe sahen und bedroht wurden“, sagte er. Die Diebe nahmen „Luxusartikel, einschließlich Uhren“ mit.

    Ein Wohnsitz von etwa 30 Hektar
    Der Emir war zum Zeitpunkt des Einbruchs nicht anwesend, aber Mitglieder seiner Familie befanden sich in der Wohnung. Die von der Staatsanwaltschaft Grasse eingeleiteten Ermittlungen wurden der Ermittlungsbrigade von Grasse anvertraut, die von der Kriminalpolizei von Nizza und der Ermittlungsabteilung von Marseille unterstützt wird.

    Die Familie von Scheich Hamad Ben Khalifa Al Thani, der 2013 zugunsten seines Sohnes abdankte, besitzt seit den 1990er Jahren eine Residenz mit rund 30 Hektar in Mouans-Sartoux. Im Jahr 2016 spendete er der kleinen Stadt eine Million Euro, um ihre zu 100% biologischen Kantinen zu finanzieren.

    Scheich Hamad Ben Khalifa Al Thani, Emir von Katar
  • Urlaub: Polizeibeamte bewachen Ihr Haus während Ihrer Abwesenheit

    Urlaub: Polizeibeamte bewachen Ihr Haus während Ihrer Abwesenheit

    Die Operation Tranquillité Vacances gibt es seit etwa fünfzig Jahren. Alles, was Sie tun müssen, ist, sich bei der Polizei oder der Gendarmerie zu melden, indem Sie ein Formular ausfüllen, und die Ordnungskräfte werden regelmäßige Runden machen, um Ihr Haus zu überwachen.

    In Cestas, Gironde, haben Sommerurlauber die Gendarmeriebrigade alarmiert, um ihre Häuser im Auge zu behalten. Ausgestattet mit einer speziellen App patrouillieren die Gendarmen jeden Tag und kontrollieren die Türen und Fensterläden von unbewohnten Häusern. „Wir überprüfen alle Öffnungen, wir kontrollieren, dass es keine Auffälligkeiten gibt, eine aufgebrochene oder angelehnte Tür etwa“, erklärt l’Adjudant-Chef Cyril di Pasquale dem Sender France 3.

    Polizei und zivile Freiwillige
    In Cestas sollen in diesem Sommer etwa 60 Wohnhäuser überwacht werden. In der Gironde wurden im Jahr 2020 fast 9.000 Einbrüche gemeldet, was einem Anstieg von 4% entspricht. Ende Juni zerschlugen die Gendarmen eine organisierte Bande, die in der Region operierte. Jedes verdächtige Fahrzeug wird sofort kontrolliert. Über den Einsatz der Gendarmerie hinaus kontrollieren auch 70 freiwillige Bürger in Cestas die Wohngebiete. Sie behalten die Häuser in der Nachbarschaft im Auge.

  • Einbrüche: die große Angst des Sommers

    Einbrüche: die große Angst des Sommers

    Die Ferien beginnen, und eine Ifop-Studie zeigt, dass immer mehr Franzosen Angst vor Einbrüchen haben, eine Angst, die im Sommer zunimmt. Auch wenn die Polizei eher einen Rückgang dieser Delikte feststellt.

    Zur Zeit der großen Sommerferien verlassen immer mehr Franzosen ihre Häuser mit Angst im Bauch, Angst, sie bei ihrer Rückkehr teilweise oder ganz leer vorzufinden. Eine Ifop-Studie zeigt, dass mehr als 2 von 3 Franzosen (69%) Angst haben, ihr Haus zu verlassen, um in den Urlaub oder übers Wochenende weg zu fahren. Eine Angst, die stetig zunimmt. Im Jahr 2006, als die letzte Umfrage durchgeführt wurde, äußerten 45% der Bürger diese Sorge. In diesem Jahr haben 8 von 10 Personen Angst vor einem Einbruch, eine Zahl, die 20 Punkte höher liegt als im Jahr 2000.

    7 Jahre Freiheitsstrafe und 100.000 Euro Geldstrafe
    Juristisch gesehen ist Diebstahl „eine Straftat, die mit bis zu drei Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe von bis zu 45.000 Euro bestraft wird“. Bei Einbruchdiebstahl kann ein Täter laut Artikel 311-5 des Strafgesetzbuches mit bis zu „sieben Jahren Haft und 100.000 Euro Geldstrafe“ bestraft werden.

    Einbrüche auf dem Rückzug
    Sind die Befürchtungen der Franzosen berechtigt? Es stimmt, dass die Kriminellen vorrangig die Sommer- und Winterferien zum Jahresende für ihre Taten ausnutzen. Aber Einbrüche sind seit 2017 im Land rückläufig. Nach einem starken Anstieg zwischen 2007 (159.041 Taten) und 2017 (238.050) sind die Zahlen seither rückläufig. Insbesondere im Jahr 2020 waren Einbrüche aufgrund der Lockdowns viel weniger zahlreich.

    Die Polizei hilft
    Während der Sommerperiode bieten Polizei- und Gendarmeriedienste an, Ihr Haus während Ihrer Abwesenheit zu bewachen und die Besitzer im Falle einer Anomalie zu benachrichtigen. Die Einwohner desselben Bezirks können sich auch dem System der Voisins vigilants anschließen. Was ist der Vorteil? Die Voisins vigilants drehen Runden in den Straßen und verständigen bei Bedarf schnell die Polizei.

    Ein sonderbares Detail: Laut einem Bericht der Nationalen Beobachtungsstelle für Kriminalität und strafrechtliche Reaktionen, der 2017 veröffentlicht wurde, erstatten nur „55% der Opfer eines Einbruchs oder eines Einbruchsversuchs eine Anzeige bei der Polizei oder Gendarmerie“.

  • Einbruch in das Hotelzimmer von Nabilla Benattia und Thomas Vergara während ihrer Hochzeitsfeier

    Einbruch in das Hotelzimmer von Nabilla Benattia und Thomas Vergara während ihrer Hochzeitsfeier

    Bei den Reality-TV-Stars Nabilla Benattia und Thomas Vergara wurde während ihrer Hochzeitsfeier in ihr Hotelzimmer in Chantilly in der Region Oise eingebrochen. Die Zeremonie hatte ein paar Stunden zuvor im Schloss stattgefunden. Schmuck, Taschen, Uhren sind gestohlen worden.

    Die Information wurde von der zuständigen Staatsanwaltschaft in Senlis bestätigt: Nabilla Benattia und Thomas Vergara erstatteten Anzeige wegen eines Einbruchs in ihr Hotelzimmer in Chantilly in Oise, während sie ihre Hochzeit feierten.

    Die Tat ereignete sich in der Nacht von Dienstag, den 6. Juli auf Mittwoch, den 7. Juli, während die Hochzeitsfeier von Nabilla Benattia und Thomas Vergara in den Grandes Écuries des Schlosses von Chantilly in vollem Gange war, wo das Paar seine Hochzeitszeremonie und die anschliessende Feier veranstaltet hatte.

    Erst als das Brautpaar nach dem Empfang in sein Zimmer zurückkehrte, stellte es fest, dass es bestohlen worden war. Es war gegen 5 Uhr morgens, wie einer der letzten Posts auf der Instagram-Seite eines Fan-Accounts des Reality-TV-Stars zeigt:

    Laut der Website von Jean-Marc Morandini, die den Fall meldete, wurden die Hochzeitsgeschenke für das Paar sowie Schmuck, Taschen und Uhren gestohlen. Der Wert der Beute ist noch nicht bekannt.

    Einige Stunden zuvor hatten Nabilla Benattia und Thomas Vergara ein zweites Mal geheiratet. Die Zeremonie war unter größter Geheimhaltung im Schloss von Chantilly vorbereitet worden. Alle Anwesenden mussten eine Vertraulichkeitsklausel unterschreiben. Das gefilmte Ereignis soll Gegenstand einer kleinen Serie mit mehreren Episoden sein, das auf der Plattform Amazon Prime ausgestrahlt werden wird.

  • Montpellier: Eine Frau wird durch das Schnarchen eines Einbrechers geweckt, der am Fußende ihres Bettes eingeschlafen ist

    Montpellier: Eine Frau wird durch das Schnarchen eines Einbrechers geweckt, der am Fußende ihres Bettes eingeschlafen ist

    Eine 18-jährige Kellnerin aus Montpellier, die vergessen hatte, ihre Haustür abzuschließen, bevor sie ins Bett ging, erlebte eine böse Überraschung: Ein Mann, der wohl gekommen war, um ihre Wohnung auszurauben, schlief am Fußende ihres Bettes.

    Eine junge Kellnerin von 18 Jahren, die zu Bett gegangen war und vergessen hatte, ihre Tür abzuschließen, wachte auf und entdeckte einen Fremden am Fußende ihres Bettes. So geschehen in der Nacht von Montag auf Dienstag, 2. Juni, in Montpellier. Die junge Frau wurde gegen 4 Uhr morgens durch das Schnarchen eines unbekannten Mannes geweckt, wie die Zeitung Midi Libre berichtet. Nach dieser Entdeckung flüchtete die Frau aus ihrer Wohnung. Als sie das Gebäude verließ, entdeckte sie mehrere Taschen mit ihren Habseligkeiten im Flur des Gebäudes. Sie verständigte sofort die Polizei.

    Er sagte, er sei sehr müde gewesen und habe einen Platz zum Schlafen gesucht
    Der Einbrecher schlief noch fest, als die Polizei eintraf. Die Beamten sahen, dass der Einbrecher eine Schreckschusspistole am Gürtel trug und nahmen sie ihm ab, bevor sie ihn aufweckten. Der stark alkoholisierte Eindringling wehrte sich, beleidigte und schlug die Polizeibeamten, denen es aber mühelos gelang, ihn zu überwältigen und in Gewahrsam zu nehmen. Der Einbrecher, der den Strafverfolgungsbehörden bereits bekannt war, sagte, er sei sehr müde gewesen und habe einen Platz zum Schlafen gesucht.