Schlagwort: Ehrenlegion

  • Macron und die Ehrenlegion: Ein politischer Abend zwischen Loyalität und Abrechnung

    Macron und die Ehrenlegion: Ein politischer Abend zwischen Loyalität und Abrechnung

    An einem kalten Februartag, dem 9. Februar 2026, füllten sich die Prunksäle des Élysée-Palasts erneut mit jener Symbolik, die der französischen Macht so eigen ist. Goldene Wände, rote Teppiche, militärische Ehren – und eine Auszeichnung, die wie kaum eine andere für staatliche Anerkennung steht: die Ehrenlegion. Als Emmanuel Macron mehreren zentralen Figuren seines politischen Lagers den Orden verlieh, war dies weit mehr als ein protokollarischer Akt. Ein Jahr vor dem Ende seiner zweiten Amtszeit geriet die Zeremonie zu einer politischen Selbstvergewisserung – und zu einem stillen Signal an die Geschichte. Macron machte bei der Veranstaltung keinen Hehl daraus, dass es sich um einen persönlichen Moment handelte. Der Satz, den er an die Ausgezeichneten richtete – „Ich werde nie vergessen, was ich euch verdanke“ – war weniger formelhafte Höflichkeit als politisches Bekenntnis. Er verweist auf den Kern des Macronismus: ein Projekt, das sich weniger über traditionelle Parteistrukturen als …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Ehrenverlust auf höchster Ebene: Sarkozy verliert die Légion d’honneur

    Ehrenverlust auf höchster Ebene: Sarkozy verliert die Légion d’honneur

    Ein rotes Band, ein goldener Stern – jahrzehntelang galt die Légion d’honneur als sichtbarer Beleg dafür, dass Nicolas Sarkozy „Au service de la France“ stand. Am 15. Juni 2025 riss dieses Band buchstäblich. Per Eintrag im Journal officiel strich der Großkanzler der Ehrenlegion, General François Lecointre, den Namen des früheren Staatschefs aus dem Register. Damit ist Sarkozy erst der zweite Präsident in der Geschichte des Landes, dem die Auszeichnung aberkannt wurde; vor ihm traf der Bannstrahl 1945 den Kollaborateur Philippe Pétain. Ein seltener, fast archaisch wirkender Akt, der heutige Frankreich-Politik plötzlich ins Licht der Geschichte stellt – und der zeigt, dass selbst die glänzendste Plakette nicht stärker ist als das Gesetz. Kurz, aber heftig: Was führt zu solch einer Demütigung? Die Antwort liegt in einem Aktenstapel von mehr als 4.000 Seiten. Dort steht schwarz auf weiß, dass Sarkozy in der sogenannten „Affaire des écoutes“ wegen Korruption und Einflussnahme zu drei Jahren…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Napoleons Orden: Die Ehrenlegion als ewiges Symbol republikanischer Anerkennung

    Napoleons Orden: Die Ehrenlegion als ewiges Symbol republikanischer Anerkennung

    Am 19. Mai 1802 setzte Napoleon Bonaparte ein Zeichen, das Frankreich bis heute prägt. Mit der Gründung der Ehrenlegion (Légion d’honneur) schuf er nicht nur einen neuen Orden, sondern auch ein republikanisches Instrument zur Anerkennung von Verdiensten – unabhängig von Geburt, Stand oder Titel. Die Institution, einst ein Mittel zur politischen Festigung seiner Macht, entwickelte sich zu einer der konstantesten und zugleich wandelbarsten Ehrungen der französischen Republik.

    In einer Zeit, in der das revolutionäre Frankreich alle traditionellen Monarchie-Symbole abgeschafft hatte, stand die junge Republik vor einem Dilemma: Wie sollte eine Gesellschaft, die Adelsprivilegien verwarf, außergewöhnliche Leistungen anerkennen? Napoleon, der sich als Erbe der Revolution und Architekt eines neuen französischen Staates sah, antwortete mit einem Orden, der nicht auf Abstammung beruhte, sondern auf individuellem Verdienst. Die Ehrenlegion war damit Ausdruck eines meritokratischen Ideals, das dem republikanischen Selbstverständnis entsprach – und dennoch in Form und Ritual an monarchische Traditionen erinnerte.

    Der republikanische Adel für Leistung

    Die Ehrenlegion war von Beginn an ein Hybrid: republikanisch im Anspruch, aristokratisch in ihrer Erscheinung. Die fünf Klassen – vom Ritter bis zum Großkreuz – spiegeln eine klare Hierarchie wider, in der militärische wie zivile Verdienste gewürdigt werden. Die Auswahl erfolgte durch den Staatschef, zunächst durch Napoleon, später durch die Präsidenten der Republik. Die Träger des Ordens, ob Generäle, Schriftsteller, Ingenieure oder Unternehmer, sollten als Vorbilder fungieren – als neue Elite einer Leistungsgesellschaft.

    Diese Idee war ebenso politisch wie gesellschaftlich motiviert. Napoleon nutzte die Ehrenlegion zur Bindung von Eliten an das neue Regime. Die Verleihung war zugleich ein Akt der Integration: Aus ehemaligen Monarchisten wurden republikanische Diener, aus Revolutionären loyale Staatsbeamte. Die Ehrenlegion war damit auch ein Instrument der Befriedung nach Jahren ideologischer und sozialer Kämpfe.

    Ein Spiegel wechselnder Regime

    Im Laufe der französischen Geschichte überstand die Ehrenlegion mehrere Monarchien, zwei Weltkriege, Besatzung, Republikgründungen und Präsidentenwechsel. Ihre Wandlungsfähigkeit ist bemerkenswert: Während sie im Zweiten Kaiserreich zum exklusiven Orden der politischen Loyalisten wurde, diente sie in der Dritten Republik verstärkt der Ehrung ziviler Verdienste. Unter Charles de Gaulle wurde sie nach dem Zweiten Weltkrieg zur moralischen Instanz erhoben – insbesondere durch die Auszeichnung von Widerstandskämpfern und Exilpolitikern.

    Bis heute wird die Ehrenlegion jährlich an etwa 2.000 Personen verliehen. Darunter befinden sich nicht nur Soldaten, Wissenschaftler und Kulturschaffende, sondern auch Pflegekräfte, Lehrer, Sozialarbeiter:innen – Berufsgruppen, die in der öffentlichen Wahrnehmung oft übersehen werden. Diese Entwicklung zeigt den Versuch, das Ideal einer egalitären Gesellschaft mit der Praxis staatlicher Ehrung zu verbinden.

    Zwischen Stolz und Kritik

    So bedeutungsvoll die Ehrenlegion für viele ist, so umstritten bleibt sie in anderen Kreisen. Prominente Persönlichkeiten wie Jean-Paul Sartre, Albert Camus oder die Résistance-Kämpferin Lucie Aubrac lehnten den Orden ab – aus politischen oder moralischen Gründen. Auch innerhalb Frankreichs wird gelegentlich die Undurchsichtigkeit der Auswahlkriterien kritisiert oder der inflationäre Gebrauch des Ordens bemängelt. Dass etwa auch Großunternehmer oder Politiker regelmäßig ausgezeichnet werden, wird nicht von allen als Ausdruck republikanischer Anerkennung gewertet.

    Dennoch bleibt die Ehrenlegion tief im französischen Selbstverständnis verankert. In kaum einem anderen Land hat ein staatlicher Orden eine vergleichbare symbolische Funktion. Wer ihn trägt, stellt sich öffentlich in den Dienst der Nation – und wird von dieser gewürdigt.

    Internationale Ausstrahlung

    Frankreich verleiht die Ehrenlegion auch an Ausländer, die sich in besonderer Weise um die Republik verdient gemacht haben. Diese Praxis verleiht dem Orden eine diplomatische Dimension: Er ist zugleich Zeichen des Dankes, der Freundschaft und des kulturellen Einflusses Frankreichs. Von Goethe über Clinton bis zu Angela Merkel: Die Liste ausländischer Träger liest sich wie ein diplomatisches Kompendium der französischen Außenbeziehungen.

    Die Ehrenlegion wirkt heute in einer Welt, in der das Konzept des Nationalstaats zunehmend hinterfragt wird. Doch gerade in Zeiten gesellschaftlicher Fragmentierung bietet sie eine seltene Form öffentlicher Wertschätzung – jenseits von Marktlogik oder medialer Inszenierung. Ihre Fortexistenz zeugt von der andauernden französischen Überzeugung, dass der Staat eine moralische Instanz sein kann und muss, die das Gemeinwohl ehrt und fördert.

    Von Andreas Brucker

    Es grüßt die Redaktion von Nachrichten.fr!

  • 19. Mai: Zwischen Macht, Mythos und Meilensteinen

    19. Mai: Zwischen Macht, Mythos und Meilensteinen

    Ein Datum wie viele andere – denkt man. Doch der 19. Mai ist überraschend dicht mit Ereignissen bestückt, die Geschichte geschrieben und Weichen gestellt haben. In Frankreich, aber auch weit darüber hinaus. Vom Schafott im Tudor-England bis zu Napoleons Aufbruch ins Morgenland: Dieser Tag war nie ein stiller.

    Die zweite Frau des Königs: Anne Boleyns letzter Tag (1536)

    Blutige Bühne London. Am Morgen des 19. Mai 1536 wird Anne Boleyn, Ehefrau von Heinrich VIII., im Tower hingerichtet. Der König wirft ihr Ehebruch, Inzest und Hochverrat vor – eine wilde Mischung aus Machtspielen, Lügen und politischem Kalkül.

    Tatsächlich ging es wohl um etwas anderes: Heinrich wollte Platz für eine neue Ehe schaffen – mit Jane Seymour. Anne war unbequem geworden. Ihre Tochter Elizabeth aber – ironischer Twist – sollte England später in ein goldenes Zeitalter führen. Wer hätte gedacht, dass aus einer so dramatischen Abrechnung eine der größten Monarchinnen Europas hervorgeht?

    Frankreichs Aufstieg: Die Schlacht bei Rocroi (1643)

    Früh am 19. Mai 1643, irgendwo bei einem kleinen Ort namens Rocroi: Französische Soldaten stehen einer spanischen Armee gegenüber. Was folgt, ist mehr als ein Gefecht. Es ist der Moment, in dem Frankreich Spanien die militärische Vormachtstellung in Europa entreißt. Die Truppen unter dem jungen Herzog von Enghien – dem späteren Grand Condé – besiegen die bis dahin als unbesiegbar geltenden spanischen Tercios.

    Dieses Ereignis markiert den Beginn eines neuen Zeitalters europäischer Machtpolitik. Frankreich wächst zur zentralen Kraft auf dem Kontinent heran. Und es ist kein Zufall, dass dieser Sieg nur fünf Tage nach dem Tod Ludwigs XIII. erfolgt – die französische Monarchie ist bereit für einen neuen Glanz.

    Napoleon und sein Orienttraum (1798)

    Toulon, 19. Mai 1798. Napoleon Bonaparte sticht in See – Ziel: Ägypten. Das ehrgeizige Projekt soll den britischen Einfluss im Nahen Osten schwächen und Frankreich einen Fuß in die Tür zu Asien setzen.

    Der Feldzug selbst? Militärisch eine durchwachsene Sache. Aber kulturell ein echter Coup. Mit an Bord sind Wissenschaftler, Künstler und Archäologen. Sie dokumentieren, katalogisieren, graben. Der berühmteste Fund: der Stein von Rosetta. Ohne ihn wären uns die ägyptischen Hieroglyphen wohl noch lange ein Rätsel geblieben.

    Was zeigt uns das? Auch gescheiterte Feldzüge können bleibende Spuren hinterlassen – nur eben auf ganz anderen Ebenen.

    Frankreichs höchste Auszeichnung: Die Ehrenlegion (1802)

    Am selben Datum, nur vier Jahre später: Napoleon gründet die Ehrenlegion. Der Gedanke dahinter? Ein Orden, der nicht auf Adel, sondern auf Leistung basiert – militärisch wie zivil.

    Ein radikaler Bruch mit den alten Eliten Frankreichs. Heute ist die „Légion d’honneur“ noch immer ein Symbol für Anerkennung und Verdienste. Sie trägt den Geist einer Zeit, die sich nicht mehr allein auf Geburtsrechte stützte, sondern auf Taten.

    Ein junger General mit großer Zukunft (1940)

    1. Mai 1940 – Frankreichs Armee steckt in der Defensive. Die Wehrmacht überrennt in Blitzgeschwindigkeit den Westen. Inmitten dieser Krise wird ein gewisser Charles de Gaulle zum General befördert – mit 49 Jahren und ohne große politische Rückendeckung.

    Kaum jemand ahnt zu diesem Zeitpunkt, dass ausgerechnet dieser unbequeme Querdenker später zum Symbol des freien Frankreich wird. De Gaulle wird zur Stimme des Widerstands, zum Architekten der Fünften Republik – und zur Vaterfigur der Nachkriegsnation.

    Ironie des Schicksals? Die militärische Niederlage Frankreichs legte den Grundstein für seine politische Wiedergeburt.

    Technik durchbohrt die Alpen: Der Simplontunnel (1906)

    Am 19. Mai 1906 öffnet sich buchstäblich ein Loch in den Alpen – der Simplontunnel wird feierlich eingeweiht. Ein Wunderwerk der Technik, das die Schweiz mit Italien verbindet. 20 Kilometer unter Fels und Stein – damals der längste Eisenbahntunnel der Welt.

    Dieses Projekt ist nicht nur ein Triumph der Ingenieurskunst, sondern auch ein Symbol: Europa rückt näher zusammen. Handel, Reisen, Kommunikation – alles geht plötzlich schneller. Ein Vorbote moderner Mobilität, Jahrzehnte vor der EU.

    Barcelona im Glanz der Moderne (1929)

    Auch kulturell hat der 19. Mai was zu bieten. 1929 eröffnet in Barcelona die Weltausstellung – ein Schaulaufen der Nationen. Besonders in Erinnerung bleibt der deutsche Pavillon von Mies van der Rohe, der bis heute Architekturgeschichte schreibt.

    Die Expo ist mehr als ein Event – sie ist ein Fenster in die Zukunft. Moderne Kunst, Design und Technik treffen aufeinander, spiegeln den Geist einer Gesellschaft im Umbruch. Und zeigen, dass Fortschritt auch ästhetisch sein darf.

    Ein politischer Neuanfang: Die Ostverträge (1972)

    Weniger spektakulär, aber dafür umso nachhaltiger: Am 19. Mai 1972 treten die Ostverträge der Bundesrepublik mit Polen und der Sowjetunion in Kraft. Sie besiegeln die Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze und setzen auf Entspannung statt Konfrontation.

    Was das bedeutet? Die Bundesrepublik akzeptiert die Realität des Kalten Krieges – nicht aus Schwäche, sondern aus kluger Weitsicht. Die Verträge schaffen Vertrauen. Ohne sie wäre die spätere Wiedervereinigung kaum denkbar gewesen.

    Was bleibt vom 19. Mai?

    Eine bunte Mischung aus Krieg und Kunst, Macht und Menschlichkeit. Es ist ein Tag, der immer wieder den Wandel markierte – mal durch Blut, mal durch Geist, mal durch Worte.

    Und vielleicht ist genau das die eigentliche Lehre: Geschichte passiert nicht nur in großen Schlachten oder prunkvollen Palästen. Sie findet auch in Verträgen, Ideen und Innovationen statt – oft unspektakulär, aber mit Langzeitwirkung.

    Oder, anders gefragt: Wer hätte gedacht, dass ein Tag wie jeder andere so viel Sprengkraft in sich tragen kann?

  • Sarkozys Légion d’honneur vor Gericht – Symbol oder Skandal?

    Sarkozys Légion d’honneur vor Gericht – Symbol oder Skandal?

    Die Légion d’honneur ist Frankreichs höchste Auszeichnung – ein Ehrenzeichen, das für Verdienste um das Land steht. Doch was geschieht, wenn ein Träger dieser Auszeichnung wegen Korruption verurteilt wird? Genau darum geht es jetzt in einem aufsehenerregenden Verfahren gegen den ehemaligen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy. Am 6. Mai 2025 landete der Fall vor dem Verwaltungsgericht von Paris – angestoßen von Nachkommen anderer Ausgezeichneter, die den Entzug seiner Ehrenlegion fordern. Es ist mehr als ein juristisches Geplänkel – es geht ums Prinzip. Ein Urteil mit Nachwirkungen Zur Erinnerung: Nicolas Sarkozy wurde am 18. Dezember 2024 rechtskräftig zu drei Jahren Haft verurteilt – eines davon ohne Bewährung – wegen Korruption und Einflussnahme im Rahmen der sogenannten „Bismuth-Affäre“. Für viele Beobachter hätte dieses Urteil automatisch zur Aberkennung der wertvollen Auszeichnung führen müssen. Denn laut dem Ehrenkodex ist bei einer strafrechtlichen Verurteilung der Ausschluss aus …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Macron schützt Sarkozy: Warum der Ex-Präsident trotz Verurteilung seine Ehrenlegion behält

    Macron schützt Sarkozy: Warum der Ex-Präsident trotz Verurteilung seine Ehrenlegion behält

    Ein Sturm zieht auf in Paris – nicht über den Dächern der Stadt, sondern mitten im Herzen der Republik. Emmanuel Macron hat entschieden, Nicolas Sarkozy trotz dessen rechtskräftiger Verurteilung für Korruption und Einflussnahme die Légion d’honneur nicht abzuerkennen. Ein Schritt, der sowohl symbolische Sprengkraft als auch rechtliche Fragen aufwirft. Zwischen Respekt vor ehemaligen Staatschefs und dem Grundsatz der Gleichheit vor dem Gesetz tobt nun ein politisches Gefecht. Ein Präsident zwischen Institution und Gesetz Als Großmeister des Ordens der Ehrenlegion könnte Emmanuel Macron mit einem Federstrich verfügen, was nach dem Gesetz eigentlich klar scheint: Bei einer Haftstrafe von mindestens einem Jahr muss das Abzeichen entzogen werden. Und Sarkozy? Der wurde im Dezember 2024 zu drei Jahren Haft verurteilt, davon ein Jahr ohne Bewährung. Seit Februar sitzt er – zumindest symbolisch – unter Hausarrest mit Fußfessel. Doch Macron macht deutlich: Er will Sarkozy diese symbolträchtige …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Marjane Satrapi lehnt Légion d’honneur ab und kritisiert Frankreichs „Heuchelei“ im Umgang mit dem Iran

    Marjane Satrapi lehnt Légion d’honneur ab und kritisiert Frankreichs „Heuchelei“ im Umgang mit dem Iran

    Die französisch-iranische Künstlerin und Filmemacherin Marjane Satrapi hat mit ihrer Entscheidung, die prestigeträchtige Légion d’honneur abzulehnen, ein starkes politisches Signal gesendet. In einem offenen Brief an die französische Kulturministerin bezeichnete sie die Haltung Frankreichs gegenüber Iran als „heuchlerisch“ und kritisierte insbesondere den Umgang mit iranischen Dissidenten und die Visa-Politik des Landes. Diese Entscheidung ist mehr als ein persönlicher Akt – sie ist ein Aufruf zur Solidarität mit den Iranern, insbesondere mit den Frauen und der Jugend, die seit Jahren für Freiheit und Gleichheit kämpfen.

    Ein Leben zwischen zwei Welten Marjane Satrapi, die mit ihrer Graphic Novel Persepolis und der gleichnamigen Verfilmung weltberühmt wurde, ist eine Symbolfigur für den Kampf gegen Unterdrückung und für die Freiheit der Meinungsäußerung. 1994 floh sie aus Iran nach Frankreich, wo sie später eingebürgert wurde. Doch trotz ihres erfolgreichen Lebens in der Diaspora hat s…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Dem in Bachmut getöteten französischen Journalisten Arman Soldin wird posthum die Ehrenlegion verliehen

    Dem in Bachmut getöteten französischen Journalisten Arman Soldin wird posthum die Ehrenlegion verliehen

    Wie jedes Jahr zum 14. Juli erhalten etwa 100 Personen diese prestigeträchtige Auszeichnung. Wie jedes Jahr verleiht Frankreich anlässlich des Nationalfeiertags die Ehrenlegion an zahlreiche Mitglieder der Zivilgesellschaft, aber auch an Künstler oder Politiker. Manchmal auch posthum, wie für den französisch-bosnischen Journalisten Arman Soldin, der am 9. Mai bei der Ausübung seines Berufs in der Ukraine getötet wurde. Er war Videokoordinator bei der Nachrichtenagentur Agence France Presse (AFP) und starb im Alter von 32 Jahren, als er sich an der Frontlinie unweit der belagerten Stadt Bachmut in der Ostukraine befand. „Wir sind bewegt und berührt von dieser Auszeichnung für Arman“, sagte der Nachrichtendirektor der Agentur AFP, Phil Chetwynd. Von seinen Kollegen wurde Arman Soldin als „ernsthafter“ Journalist beschrieben, der selbst in den schwierigsten Gebieten „aus nächster Nähe filmte“. Weitere Orden wurden z. B. an die drei Passanten, die bei der Messerattacke in Annecy (Hochsavoy…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Emmanuel Macron nimmt Jeff Bezos in Ehrenlegion auf – empörte Reaktionen von der Linken

    Emmanuel Macron nimmt Jeff Bezos in Ehrenlegion auf – empörte Reaktionen von der Linken

    Die Auszeichnung, die Jeff Bezos bereits am 16. Februar von Emmanuel Macron verliehen wurde, empört viele linke Politiker. Der Präsident der Republik, Emmanuel Macron, hat am Donnerstag, dem 16. Februar, dem Amazon-Gründer Jeff Bezos die Insignien der Ehrenlegion überreicht. Das meldete Franceinfo am Donnerstag, dem 23. Februar, und bestätigte damit einen Bericht der Wochenzeitung Le Point. Jeff Bezos, geschäftsführender Direktor des Verwaltungsrats des Online-Handelsriesen Amazon, ist nun Ritter der Ehrenlegion. Mehrere Abgeordnete der Partei La France insoumise (LFI) reagierten auf Twitter empört. „Bravo Jeff Bezos!“, twittert ironisch die LFI-Europaabgeordnete Leïla Chaibi. „Während wir gegen seine Rentenreform marschierten, hat Macron Sie im Namen Frankreichs dafür ausgezeichnet, dass Sie Milliarden von Steuern hinterziehen, den Planeten zerstören und die Arbeitnehmer ausspionieren“. Der fünfte Mobilisierungstag gegen die Rentenreform, zu dem die französischen Gewerkschaften aufger…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Wie damals Jacques Chirac Wladimir Putin diskret die Ehrenlegion verlieh

    Wie damals Jacques Chirac Wladimir Putin diskret die Ehrenlegion verlieh

    Am 22. September 2006 zeichnete der damalige französische Präsident seinen russischen Amtskollegen mit der Ehrenlegion aus, um die „Freundschaft“ zwischen beiden Ländern zu feiern. Heute, mit dem Krieg in der Ukraine, hat sich der Kontext stark verändert. Der damalige Präsident Jacques Chirac hat im Jahr 2006 seinem russischen Kollegen Wladimir Putin das Großkreuz der Ehrenlegion verliehen, die höchste Auszeichnung der Französischen Republik. Sechzehn Jahre später, inmitten des von Russland gegen die Ukraine geführten Krieges, stellt sich die Frage, ob dem russischen Präsidenten dieser Orden aberkannt werden sollte. Ohne eindeutig Stellung zu beziehen, schloss Emmanuel Macron diese Möglichkeit nicht aus. Die Zeremonie fand in aller Stille am 22. September 2006 im Elysée-Palast statt. Unter dem Knistern einiger weniger Blitzlichter heftete Präsident Chirac ein kleines rotes Band mit der Auszeichnung an Wladimir Putins Jacke. Die französischen Medien waren nicht über diese Zeremonie info…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…