Schlagwort: Dürre

  • Dürre: Im Departement Var soll eine religiöse Zeremonie den Regen bringen

    Dürre: Im Departement Var soll eine religiöse Zeremonie den Regen bringen

    Die Kirche lässt die alte Tradition der Rogations wieder aufleben, die aus Ritualen bestehen, die das Gedeihen der Ernte fördern sollen.

    Um Regen fallen zu lassen, ist offensichtlich jede Methode gut genug, ausprobiert zu werden. Am Sonntag, dem 7. Mai, findet in Draguignan (Var) eine Prozession in Anwesenheit des Bischofs statt, um „um Regen zu bitten“. In einer Region, die stark von der Dürre betroffen ist. „Notfall Dürre. Wir werden die Traditionen unserer Vorfahren wieder aufnehmen und in einer Prozession den Himmel bitten, an uns zu denken“, kündigt die Pfarrei von Draguignan, einer Stadt mit rund 40.000 Einwohnern im Hinterland des Departements Var, auf ihrer Facebook-Seite an.

    Die Gläubigen sind am Sonntag um 16.30 Uhr zu einer „großen provenzalischen Prozession“ aufgerufen, bei der der Bischof von Fréjus-Toulon und einige Bürgermeister der Region anwesend sein werden, wie die regionale Tageszeitung Var Matin gemeldet hat. Die Kirche lässt damit die Tradition der Rogations wieder aufleben, die aus Ritualen (religiöse Lieder, Fürbittengebete, Prozessionen) bestehen, um das Gedeihen der Ernte zu fördern. Die Prozession am Sonntag wird mit „einer Segnung der Traktoren und einem ländlichen Buffet“ enden.

    Angesichts der außergewöhnlichen Situation in diesem Jahr wurde für den Großteil des Departements Var eine verstärkte Dürrewarnung verhängt, für die Küstengemeinden des Departements wurde eine einfache Warnung ausgesprochen. Ein Teil des benachbarten Departements Alpes-Maritimes wurde am Freitag ebenfalls in verstärkte Dürrewarnung versetzt, die dritte von vier Warnstufen, nachdem die Niederschläge im März um 76% hinter den Normalwerten zurückgeblieben waren.

  • Dürre: Der Fluss Ardèche trocknet aus

    Dürre: Der Fluss Ardèche trocknet aus

    Die Dürre in Frankreich hält an. Der Fluss Ardèche ist besonders betroffen und die Präfektur ruft für die Ardèche höchste Alarmbereitschaft aus.

    In den Schluchten der Ardèche sind zwar immer noch Kanus unterwegs, aber Vorsicht: Die Wassermenge beträgt nur 6 m³ pro Sekunde, wie in einem Juli. „Die Dürre wird von einem Jahr zum nächsten immer präsenter und ausgeprägter werden“, befürchtet eine Frau auf dem Sender France 2. Damit der Fluss im Sommer noch befahrbar ist, halten zwei Dämme flussaufwärts das Wasser der Winterregenfälle zurück. Doch auch diese Stauseen sind inzwischen vom Wassermangel betroffen.

    Auch wenn der Fluss seit jeher an Hitzeperioden gewöhnt ist, hat seine Widerstandsfähigkeit ihre Grenzen. „Wenn diese Phänomene zu lange andauern, sich zu oft wiederholen und wie in diesem Jahr im Frühjahr beginnen, wird auf lange Sicht die Umwelt darunter leiden“, sagt Sophie Ferraris, Referentin beim Établissement public territorial du bassin versant de l’Ardèche. Eines steht unmittelbar bevor: Die Präfektur wird den Fluss Ardèche in Alarmbereitschaft versetzen. Es ist also mit Einschränkungen bei der Wassernutzung zu rechnen.

  • Dürre: Frankreichs Honigerträge werden stark beeinträchtigt sein

    Dürre: Frankreichs Honigerträge werden stark beeinträchtigt sein

    Aufgrund der Trockenheit gibt es für die Bienen weniger Nektar zum Sammeln. Außerdem sind auch sie durch den Wassermangel geschwächt. Die Imker im Departement Gard bereiten sich auf einen starken Rückgang ihrer Produktion vor.

    Sie fliegen von Blüte zu Blüte, um Nektar zu sammeln, diese wertvolle Mischung aus Wasser und Zucker, aus der Honig hergestellt wird. Aber bei dieser großen Hitze und dem Wassermangel ist es für die Bienen immer schwieriger, Nektar zu finden. „Während einer Trockenperiode werden sich die Pflanzen in Sicherheit bringen. Die Nektarabsonderung ist für die Pflanzen ein Wasserverlust, also werden sie es vorziehen, weniger Nektar abzusondern“, sagt der Imker Pierre-Emmanuel Coste auf dem Sender France 3.

    Normalerweise werden hier fünf bis sechs Tonnen Honig geerntet, aber durch die Dürre sind die Erträge stark beeinträchtigt. „Beim Garrigue-Honig macht sich das sofort bemerkbar. In diesem Jahr bin ich mir nicht sicher, ob ich überhaupt Garrigue-Honig machen kann“, sagt der Imker. Nur 20 Meter von den Bienenstöcken entfernt befindet sich eine Wasserquelle, die den Durst der Bienen stillen soll und die Temperatur im Inneren der Bienenstöcke zu regulieren. 35 Grad ist die ideale Temperatur, aber der Wassermangel schwächt Tausende von Bienen. De Imker Pierre-Emmanuel Coste muss sich also anpassen und seine Bienen bis ins Nachbardepartement Ain wandern lassen.

  • Dürre: Sommer 2023 könnte noch kritischer werden als der vorherige

    Dürre: Sommer 2023 könnte noch kritischer werden als der vorherige

    Der Pegelstand viele Grundwasservorkommen in Frankreich ist auf einem Tiefpunkt angelangt, was angesichts der Trockenheit, die im Sommer erwartet wird, Anlass zu großer Sorge gibt.

    Wird die Dürre im Jahr 2023 noch härter sein als die des Vorjahres, die bereits verheerend für Flora und Fauna war? „Unbestreitbar ja, denn die Regenfälle im Winter haben es nicht geschafft, das Grundwasser wieder aufzufüllen“, so der Klimajournalist Sébastien Thomas auf dem Sender France 3. Eine Karte des BRGM, einer Organisation, die mit der Überwachung des Grundwasserspiegels beauftragt ist, zeigt besorgniserregende Ergebnisse bezüglich des Grundwassers in Frankreich, wobei es im Süden, im Zentrum und im Osten Orte gibt, an denen der Grundwasserspiegel extrem niedrig ist.

    75% der französischen Grundwasservorkommen haben einen zu niedrigen Pegelstand.
    Drei Viertel des Grundwassers sind auf einem zu niedrigen Niveau, letztes Jahr um diese Zeit waren es „nur“ etwa 60 %. „Das bedeutet, ja, die Dürre wird dieses Jahr noch schlimmer sein“, erklärt Sébastien Thomas auf dem Sender France 3. Drei Departements wurden in den Krisenalarm versetzt, die strengste Stufe der Einschränkungen. Außer es zu trinken oder sich zu waschen, darf man nichts anderes mehr mit dem Wasser machen. Die betroffenen Departements sind Var, Bouches-du-Rhône und Gard.

  • Pyrénées-Orientales: „Es wird im Sommer nicht genug Wasser für alle Zwecke geben“, so der Präfekt

    Pyrénées-Orientales: „Es wird im Sommer nicht genug Wasser für alle Zwecke geben“, so der Präfekt

    „Die Situation ist extrem angespannt“, warnt die Präfektur.

    Die Situation spitzt sich im Departement Pyrénées-Orientales immer weiter zu. Der Präfekt des Departements warnte am Dienstag, 25. April, dass es aufgrund der außergewöhnlichen Trockenheit in diesem Sommer „nicht genügend Wasser für alle Zwecke geben wird“. Er betonte, dass die verfügbaren Mengen „sehr gering“ seien und sieht „schwierige Entscheidungen“ voraus.

    Präfekt Rodrigue Furcy wies darauf hin, dass für Donnerstag eine Sitzung des Dürreausschusses angesetzt sei, und kündigte an, dass „schwierige Entscheidungen zu treffen sein werden“ und dass der bis zum 30. April geltende Erlass zur Einschränkung der Wasserversorgung „verlängert oder verschärft“ werden müsse, da der April der trockenste Monat seit 1959 gewesen sei und „die Situation extrem angespannt ist“.

    Es gibt im Departement Pyrénées-Orientales etwa 20 Gemeinden, in denen die Ressource Wasser bis zum Ende des Sommers nicht reichen könnte, erklärte der Präfekt und fügte hinzu, dass die staatlichen Stellen und die regionale Gesundheitsagentur mit diesen Gemeinden zusammenarbeiten, „um Notlösungen einzurichten“. „Die Landwirtschaft steht an vorderster Front, aber die angekündigten Verluste sind enorm“, sagt seinerseits der Vertreter der Bürgermeistervereinigung des Departements, Jean-Paul Billès, Bürgermeister von Pézilla-la-Rivière, voraus.

    „Die Einschränkungen, die wir seit dem letzten Sommer erleiden, führen dazu, dass wir uns im Überlebensmodus befinden. Wir haben eine Wassereinschränkung von 70%. Ich glaube nicht, dass wir noch weiter gehen können. Wir tun alles, was möglich ist, um die Ernten in diesem Jahr zu retten“, sagte die Präsidentin der Landwirtschaftskammer, Fabienne Bonet.

  • Trockenheit: Werden die Regenfälle vom April ausreichen?

    Trockenheit: Werden die Regenfälle vom April ausreichen?

    Nicht alle französischen Departements leiden gleichermaßen unter der Dürre. Während in der Nordhälfte der Grundwasserspiegel auf einem angemessenen Niveau liegt, ist die Lage im Süden des Landes kritisch.

    Wasser ist überaus willkommen nach einem sehr trockenen Winter. Aber werden die Regenfälle vom April ausreichen, um die Flüsse und das Grundwasser zu füllen? In der Nordhälfte Frankreichs, wie etwa in der Bretagne, hat es viel geregnet. Wenn dieser Landwirt auf den Bach in seinem Dorf blickt, ist er beruhigt: „Er fließt ziemlich gut, normalerweise führt er zu dieser Jahreszeit nur halb so viel Wasser“, sagt der bretonische Landwirt Thierry Coué auf dem Sender France 2. Seine Gerstenfelder sind schön grün, was Anlass zu Optimismus gibt.

    Kritische Situation im Süden
    Doch der Regen wird anderswo weiterhin schmerzlich vermisst. In Zentralfrankreich ist der Grundwasserspiegel zu niedrig, und in der südlichen Hälfte des Landes ist die Lage sogar alarmierend. Im Departement Alpes-Maritimes ist die Lage kritisch. Oberhalb von Nizza ist der Fluss Estéron fast ausgetrocknet. „Man sieht zwischen 30 und 50 Zentimetern Wasser, normalerweise haben wir jetzt einen Meter, locker“, sagt ein besorgter Mann.

  • Trockenheit in Frankreich: zu wenig Regen und zu niedrige Grundwasserspiegel

    Trockenheit in Frankreich: zu wenig Regen und zu niedrige Grundwasserspiegel

    Die Dürre gibt in Frankreich weiterhin Anlass zu grosser Sorge. Aufgrund fehlender Niederschläge ist der Grundwasserspiegel extrem niedrig. Grund genug, für diesen Sommer pessimistisch zu sein.

    Mit dem Frühling und den ersten Knospen ist die Saison des Auffüllens der Grundwasser-Reservoirs vorbei. Wenn es jetzt regnet, profitiert die Oberflächen-Vegetation davon, nicht aber Grundwasser in der Tiefe. Im März 2022 war der Grundwasserspiegel bei mehr als der Hälfte der Grundwasser-Reservoirs in Frankreich zu niedrig. Ein Jahr später befinden sich drei Viertel von ihnen im Defizit. Schuld daran ist der Mangel an Regen, der im Oktober ausblieb, und vor allem während eines historisch trockenen Monats zwischen Januar und Februar .

    Pessimistische Szenarien
    Im März kehrte der Regen er ein wenig zurück, aber die Temperaturen begünstigen zunehmend die Verdunstung des Wassers. Daher variieren die Szenarien für den Sommer von besorgniserregend bis hin zu ausgesprochen pessimistisch. Auf einer Karte, die das Dürrerisiko für diesen Sommer in Frankreich anzeigt, sind überall deutlich zu niedrige Grundwasservorkommen zu sehen. Weniger Regen und mehr Hitze im Frühjahr bedeuten mehr notwendige Bewässerung und damit eine Überbeanspruchung des Grundwassers. Die Zeit der Einschränkungen beim Wasserverbrauch begann daher in diesem Jahr schon lange vor dem Sommer.

  • Alpes-Maritimes: Das Dorf Breil-sur-Roya ist stark von der Dürre betroffen

    Alpes-Maritimes: Das Dorf Breil-sur-Roya ist stark von der Dürre betroffen

    Die Gemeinde Breil-sur-Roya (Alpes-Maritimes) meldet einen traurigen Rekord. Seit Anfang des Jahres gab es hier nur zwei Regentage. Diese Situation beunruhigt nicht nur die Einwohner, sondern ganz besonders auch die Landwirte. Auf den Höhen von Breil-sur-Roya (Alpes-Maritimes) ist der Betrieb von Mickaël Viale stark von der Dürre betroffen. Es ist ihm unmöglich, seine 600 Schafe und ebenso viele Lämmer ausreichend zu füttern. „Das Problem ist derzeit, dass es nicht regnet. Wir werden in der nächsten Zeit nicht genügend Grasressourcen haben“, bedauert der Züchter auf dem Sender France 2. Die Gemeinde Breil-sur-Roya, die 2021 schwer von Sturm Alex getroffen wurde, erlebt erneut eine besorgniserregende Situation. Seit Anfang des Jahres gab es nur zwei Regentage. Sorgen vor dem SommerIn den sozialen Netzwerken appellierte der Bürgermeister an die Verantwortungsbereitschaft der Einwohner. Die Bürger versichern vor der Kamera, dass sie die Sparmaßnahmen anwenden. „Wir putzen uns die Zähne un…

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  • Pyrénées-Orientales: Landwirte stark von der Dürre betroffen

    Pyrénées-Orientales: Landwirte stark von der Dürre betroffen

    Im Departement Pyrénées-Orientales leiden die Landwirte unter Wassermangel. Das Departement befindet sich seit Juni 2022 ununterbrochen im Dürrealarm.

    Zu Fuß durch das Flussbett des Agly: François Toute Blanquet, Direktor des Syndicat mixte du bassin versant de l’Agly (Syndikat des Einzugsgebiets des Flusses Agly), hat so etwas zum Ende des Winters noch nie gesehen. Jede Woche besucht er die ausgetrockneten Wasserläufe. Seit Juni 2022 herrscht in den Pyrénées-Orientales ununterbrochen Dürrealarm. Die Knappheit muss verwaltet werden. Im Departement fließt in der Hälfte der Bewässerungskanäle kein Wasser mehr. Diejenigen, die Privatpersonen versorgen, werden per Präfekturerlass geschlossen. In diesem Jahr ist die Wasserführung des Flusses viel geringer als sonst. Nur die Profis dürfen Wasser entnehmen, aber nur an zwei von vier Tagen.

    „Wir sind am Tiefpunkt angelangt“
    Im Tal von Rivesaltes geht es ihnen dank eines Brunnens, der vor vielen Jahren gebaut wurde und jetzt wie ein Schatz gehütet wird, etwas besser. Jeden Morgen drücken sie die Daumen und messen die Wassermenge, die sie dreimal pro Woche abwechselnd untereinander aufteilen können. Seit 50 Jahren protokolliert der Obstbauer Joseph Sirach jeden Tag das Wetter, insbesondere wenn es in Rivesaltes regnet. „Seit ich die Aufzeichnungen mache, war es noch nie so tief gesunken. […] Wir sind am Boden“, sagt der Obstbauer. Er ist nicht sehr optimistisch für die Zukunft und niemand in der Familie will seine Nachfolge antreten. Das trockene Klima, das sich in der Region etabliert hat, wird voraussichtlich andauern.

  • Dürre: Poolbesitzer in Südostfrankreich von Wasserbeschränkungen betroffen

    Dürre: Poolbesitzer in Südostfrankreich von Wasserbeschränkungen betroffen

    Der Südosten ist die Region Frankreichs mit den meisten privaten Swimmingpools. Aufgrund der Wasserbeschränkungen wegen der anhaltenden Dürre wird es für Poolbesitzer immer komplizierter, ihre Schwimmbäder mit Wasser zu füllen. Es gibt jedoch Lösungen, um den Wasserverbrauch auf ein absolutes Minimum zu beschränken. Im beschaulichen Örtchen Vence (Alpes-Maritimes) ist die Badesaison noch nicht eröffnet, aber […]

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