Schlagwort: Drusen

  • Ein fragiler Frieden in Soueïda: Frankreichs Rolle in einem zerrissenen Syrien

    Ein fragiler Frieden in Soueïda: Frankreichs Rolle in einem zerrissenen Syrien

    Die jüngsten Gewaltausbrüche in der syrischen Provinz Soueïda haben mit erschreckender Wucht vor Augen geführt, wie prekär die Lage im Land auch nach dem formellen Sturz des Assad-Regimes bleibt. Über 1.400 Menschen kamen innerhalb weniger Tage bei Kämpfen zwischen drusischen Milizen und sunnitisch-beduinischen Stämmen ums Leben – ein Blutvergießen, das sich trotz eines von Frankreich und den USA unterstützten Waffenstillstands jederzeit wieder entzünden könnte. Emmanuel Macron warnt vor einer neuen Gewaltspirale und bemüht sich, Frankreichs Einfluss für eine politische Stabilisierung Syriens zu mobilisieren. Wiederaufflammen alter Konfliktlinien Die Provinz Soueïda im Süden Syriens war lange Zeit vom Bürgerkrieg verschont geblieben. Dominiert von der religiösen Minderheit der Drusen, galt die Region unter Bashar al-Assad als relativ stabil – auch, weil die drusischen Milizen sich weitgehend neutral verhielten oder regimefreundlich positionierten. Doch die neue Machtkonstellation nach …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Israel bombardiert Syriens Hauptstadt – und weitere World-News

    Israel bombardiert Syriens Hauptstadt – und weitere World-News

    Israel hat am gestrigen Tag Luftangriffe auf Damaskus geflogen. Dabei wurde nach Angaben des israelischen Militärs und syrischer Behörden ein Gebäudekomplex beschädigt, in dem sich das Verteidigungsministerium befindet. Auch ein Gebiet in der Nähe des Präsidentenpalasts wurde getroffen.

    Die Angriffe folgten auf mehrere Tage blutiger Gefechte zwischen syrischen Regierungstruppen und lokalen Kämpfern in der südlichen Provinz Sweida – dem Zentrum der drusischen Minderheit Syriens, die Israel nach eigenen Angaben schützen will. Die israelische Regierung hatte zuvor mit einer Ausweitung der Angriffe auf syrische Regierungstruppen gedroht, sollte sich diese nicht aus Sweida zurückziehen.

    Kurz nach den israelischen Luftschlägen verkündeten die syrischen Behörden eine Waffenruhe in Sweida, die mit örtlichen Führern vereinbart worden sei. Wenig später erklärte US-Außenminister Marco Rubio, die Vereinigten Staaten hätten mit allen beteiligten Parteien zusammengearbeitet, „um dieser beunruhigenden und erschreckenden Situation noch heute Nacht ein Ende zu setzen“.

    Die diplomatischen Bemühungen zeigten jedoch zunächst wenig Wirkung. Gegen Abend wurden weitere israelische Luftangriffe auf militärische Ziele rund um Damaskus gemeldet.

    Zwei Beweggründe für Israels Eingreifen in Südsyrien

    Israels Vorgehen in Südsyrien folgt einer doppelten strategischen Logik: Einerseits will Jerusalem verhindern, dass sich iranisch unterstützte Milizen oder islamistische Extremistengruppen in unmittelbarer Nähe zur israelischen Grenze festsetzen. Andererseits zielt das militärische Engagement darauf ab, die drusische Minderheit innerhalb Israels zu beruhigen, die traditionell enge Bindungen zur israelischen Regierung pflegt.


    Irans massive Abschiebungen von Afghanen: Eine humanitäre Krise

    Täglich überqueren derzeit fast 20.000 Afghanen die Grenze von Iran nach Afghanistan – vertrieben durch gezielte Razzien und eine zunehmende xenophobe Stimmung. Seit Januar wurden nach Angaben der Vereinten Nationen über 1,4 Millionen Afghanen aus dem Iran ausgewiesen oder zur Rückkehr gezwungen. Es handelt sich um eine der gravierendsten Vertreibungskrisen des vergangenen Jahrzehnts.

    „Afghanistan ist wie ein Käfig für Frauen – und wir kehren in diesen Käfig zurück“, sagt Khurshid, 17 Jahre alt und die jüngste von drei Schwestern, die nun nach Afghanistan zurückkehren müssen. Dort erwarten sie einige der weltweit strengsten Einschränkungen für Frauen und Mädchen.


    Bereitet Trump die Entlassung des Notenbankchefs vor?

    US-Präsident Donald Trump soll bei einem Treffen mit republikanischen Abgeordneten einen Entwurf für ein Entlassungsschreiben an Jerome Powell, den Vorsitzenden der Federal Reserve, gezeigt haben. Laut zwei eingeweihten Personen habe Trump die Anwesenden gefragt, ob er Powell tatsächlich entlassen solle.

    In den vergangenen Tagen hatte Trump seine Kritik an Powell verschärft. Er wirft ihm vor, die Zinsen nicht zu senken, und forderte wiederholt dessen Rücktritt. Ob Trump die Entlassung tatsächlich durchführt – oder rechtlich überhaupt dazu befugt ist – bleibt unklar. Kein Präsident der neueren US-Geschichte hat jemals versucht, einen Fed-Vorsitzenden vorzeitig abzusetzen. Regierungsinterne Stimmen warnen, dass ein solcher Schritt schwerwiegendere Konsequenzen hätte, als Trump offenbar erkennt.


    Weitere Schlagzeilen des Tages

    • Gazastreifen: Mindestens 20 Menschen starben bei einer Massenpanik vor einer Lebensmittelausgabestelle.
    • Israel: Der US-Botschafter Mike Huckabee nahm überraschend an einem Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen Premierminister Benjamin Netanjahu teil.
    • Kanada: Premierminister Trudeau will Stahlimporte aus China und anderen Ländern blockieren, die wegen US-Zöllen verstärkt nach Kanada ausweichen.
    • USA: Trump kritisierte eigene Unterstützer, die den Umgang seiner Regierung mit den Ermittlungen im Epstein-Fall in Frage stellen.
    • Iran: Frankreichs Außenminister erklärte, Paris, London und Berlin würden UN-Sanktionen gegen Iran wieder in Kraft setzen, falls bis Ende nächsten Monats keine Fortschritte im Atomabkommen erzielt werden.
    • Künstliche Intelligenz: China investiert Milliarden, um den technologischen Rückstand gegenüber den USA im Bereich KI aufzuholen.
    • Russland: Trotz neuer Spannungen mit den USA gibt es keine Anzeichen dafür, dass Moskau seine Linie im Ukraine-Konflikt überdenkt.
    • Migration: Die USA haben wieder begonnen, Migranten in Drittstaaten abzuschieben – fünf Personen wurden nach Eswatini in Südafrika ausgeflogen.
    • Wirtschaft: Nvidia-CEO Jensen Huang warb bei einer Pressekonferenz in Peking für mehr Zusammenarbeit zwischen China und den USA im Bereich KI.
    • Florida: In einem provisorisch errichteten Abschiebezentrum, das von Insassen „Alligator Alcatraz“ genannt wird, herrschen laut Berichten mangelhafte Bedingungen.

    Autor: P. Tiko

  • Trump tauscht Sicherheitsberater aus – und andere World-News

    Trump tauscht Sicherheitsberater aus – und andere World-News

    US-Präsident Donald Trump hat gestern bekannt gegeben, dass er seinen nationalen Sicherheitsberater Michael Waltz abberuft. An dessen Stelle tritt vorübergehend Außenminister Marco Rubio – eine Doppelrolle, wie sie so seit Henry Kissingers Zeiten unter Nixon und Ford nicht mehr vergeben wurde. Gleichzeitig wurde Waltz als US-Botschafter bei den Vereinten Nationen nominiert. Dieser personelle Paukenschlag ist der erste größere Umbau im engsten Kreis des Weißen Hauses während Trumps zweiter Amtszeit – etwas, das er eigentlich vermeiden wollte.

    Waltz hatte zuletzt für Unruhe gesorgt, nachdem er auf der App Signal eine Gruppenunterhaltung zu einem sensiblen Militäreinsatz im Jemen initiierte – und versehentlich einen Journalisten einlud. Schon vorher galt er als zu konfrontativ. Viele im Umfeld des Präsidenten hielten seine Haltung für zu aggressiv, insbesondere da Trump auf eine Annäherung mit Russland und einen Atomdeal mit dem Iran hinarbeitet.

    Während Rubio vorerst beide Ämter übernimmt, steht ein endgültiger Nachfolger für die Position des Sicherheitsberaters noch aus. Und der wird dringend gebraucht – denn beim Umgang mit China, Russland und dem Iran gehen die Meinungen in Trumps Kabinett weit auseinander.

    Ukraine liefert Rohstoffe – USA sichern politische Unterstützung

    Die USA und die Ukraine haben am späten Mittwoch ein bemerkenswertes Abkommen unterzeichnet: Künftig dürfen die Vereinigten Staaten an den Erlösen aus ukrainischen Rohstoffvorkommen teilhaben. Für die Ukraine ist das ein strategischer Schritt, um langfristige Unterstützung aus Washington zu sichern – auch für den Wiederaufbau nach dem Krieg.

    Das Dokument wurde gestern öffentlich gemacht. Was auffällt: Ausdrückliche Sicherheitsgarantien, die Kiew sich gewünscht hatte, sind nicht enthalten. Stattdessen verknüpft der Deal militärische Hilfe der USA mit der wirtschaftlichen Beteiligung an Bodenschätzen. Gleichzeitig bleibt der Weg für einen EU-Beitritt offen – zumindest zwischen den Zeilen.

    Noch muss das ukrainische Parlament zustimmen, voraussichtlich in den nächsten zwei Wochen. Doch in Kiew ist die Hoffnung gewachsen – Analysten sehen Licht am Ende des Tunnels.

    Unklar bleibt jedoch, wie das Ganze konkret funktionieren soll. Die Schätze im Boden sind wertvoll, aber ihr Abbau ist komplex und langwierig. Bis daraus Geld fließt, könnten Jahre vergehen.

    Syrien: Mehr als 100 Tote bei religiös motivierten Kämpfen

    Die Gewalt in Syrien flammt erneut auf – und diesmal besonders heftig. Seit Tagen tobt ein blutiger Konflikt zwischen regimetreuen Truppen und bewaffneten Gruppen der Drusen-Minderheit. Laut einem Beobachtungsnetzwerk liegt die Zahl der Toten bereits über 100 – Tendenz steigend.

    Inmitten dieser Eskalation griffen israelische Kampfflugzeuge auch heute früh Ziele in der Nähe des Präsidentenpalasts in Damaskus an. Eine klare Botschaft, wie Premierminister Netanjahu erklärte: Solidarität mit der Drusen-Gemeinschaft und ein klares Signal an das neue Regime.

    Gestern Abend versuchten Vertreter der syrischen Regierung, mit Drusen-Führern Friedensgespräche zu führen. Ziel: Die Lage beruhigen – und langfristig wohl auch, die zahlreichen bewaffneten Gruppen im Land in eine nationale Armee zu integrieren. Aber kann das gelingen?

    Weitere Entwicklungen weltweit

    Kaschmir: US-Außenminister Marco Rubio führte getrennte Gespräche mit Pakistans Premier und Indiens Außenminister – nach einem verheerenden Terroranschlag in der Region.

    Südkorea: Han Duck-soo tritt als amtierender Präsident zurück. Alles deutet darauf hin, dass er bei den bevorstehenden Wahlen kandidieren will.

    USA: Die CIA veröffentlichte zwei neue Videos, mit denen chinesische Staatsbürger zur Spionage für die USA ermutigt werden sollen.

    Australien: Die Bevölkerung wählt am Wochenende ein neues Parlament. Interessanterweise ist Donald Trump dabei ein unerwartet zentrales Thema – obwohl es primär um innenpolitische Fragen geht.

    Kenia: In Nairobi wurde ein Abgeordneter auf offener Straße von einem Motorrad-Attentäter erschossen.

    Thailand: Die Justiz verzichtet auf eine Anklage gegen einen US-Wissenschaftler, dem Majestätsbeleidigung vorgeworfen worden war.

    Migration: Die USA haben offenbar zwei Dutzend Flüchtlinge aus Bhutan abgeschoben – wohin, bleibt unklar, denn sie gelten als staatenlos.

    Technologie: Apple meldet im ersten Quartal steigende Umsätze – und muss zugleich abwägen, wie es mit den Abhängigkeiten zu China weitergeht.

    Wirtschaft: Amazon, General Motors und McDonald’s schlagen Alarm: Die wirtschaftliche Unsicherheit macht sich zunehmend in den Bilanzen bemerkbar.

    Film: Der Western „Rust“ erscheint heute – Jahre nach dem tödlichen Unfall am Filmset.

    Nachrichten aus dem Vereinigten Königreich

    Politik: Erste Ergebnisse der Kommunalwahlen in England werden heute erwartet. Die rechtspopulistische Partei Reform UK rechnet sich gute Chancen aus.

    Wetter: Der 1. Mai war der wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen – ein Hitzeschub, der den Briten ungewohnt früh sommerliche Temperaturen beschert.

    Prominente: Komiker und Schauspieler Russell Brand muss sich heute in London vor Gericht verantworten – unter anderem wegen zweifacher Vergewaltigung.

    Fußball: Transgender-Frauen dürfen in England künftig nicht mehr in Frauenmannschaften spielen, erklärte der Fußballverband.

    Von C. Hatty

  • 100 Tage wie keine anderen – über Donald Trump und weitere World-News

    100 Tage wie keine anderen – über Donald Trump und weitere World-News

    Gestern war Präsident Trumps 100. Tag zurück im Weißen Haus – und die Zölle standen im Mittelpunkt. Bei einer Kundgebung in Michigan anlässlich dieses „Jubiläums“ hielt er eine Rede, in der er illegale Migranten scharf angriff, seine exekutiven Maßnahmen zur Umgestaltung von Regierung und Wirtschaft feierte und Seitenhiebe gegen politische Gegner austeilte.

    Der Anlass war ursprünglich als Gelegenheit angekündigt worden, Trumps Einsatz für die Wiederbelebung der US-Industrie zu demonstrieren.

    Doch sein Zollkrieg setzt US-Unternehmen zunehmend unter Druck. Beispiel: Spielwarenhändler im ganzen Land pausierten ihre Bestellungen, da die Zölle Lieferketten zum Erliegen brachten. Nachdem die Pressesprecherin des Weißen Hauses Amazon wegen eines Berichts angegriffen hatte, der vermuten ließ, das Unternehmen wolle zollbedingte Preissteigerungen deutlich kennzeichnen, reagierte Amazon abwehrend: „Das wird nicht passieren.“ Gleichzeitig nahm Trump einige seiner Autozölle wieder zurück.

    Die Zustimmungswerte des Präsidenten sinken seit Wochen. Es lässt sich kaum bestreiten, dass Trumps Rückkehr ins Oval Office bereits jetzt massive Auswirkungen hat. Er hat die Wahrnehmung Amerikas stärker verändert als jeder Präsident seit Franklin D. Roosevelt. Hier ein genauerer Blick darauf, wo und wie er tiefe Spuren hinterlassen hat.

    Krypto: Trumps Kryptowährungsfirma World Liberty Financial hat die Grenzen zwischen Privatwirtschaft und staatlicher Politik regelrecht zerschreddert. Eine Untersuchung der NY Times deckte zahlreiche Interessenkonflikte auf.

    Was er sagt: Trump rechtfertigt seine Agenda mit einem Dauerfeuer an Falschbehauptungen und Verzerrungen. Amerikanische Journalisten haben seine am häufigsten wiederholten Aussagen einem Faktencheck unterzogen – mit niederschmetterndem Ergebnis.


    Selenskyj nennt Putins Waffenstillstandsversprechen „manipulativ“

    Nur wenige Stunden, nachdem Präsident Wladimir Putin einen dreitägigen Waffenstillstand ab dem 8. Mai angekündigt hatte, startete Russland in der Nacht zum Montag 100 Drohnenangriffe auf die Ukraine. Dabei kam ein Kind ums Leben, mehrere Menschen wurden verletzt.

    Der vermeintliche Waffenstillstand stößt bei ukrainischen Offiziellen auf berechtigtes Misstrauen. „Es gibt keinen Grund, bis zum 8. Mai zu warten“, sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj in seiner abendlichen Ansprache. Die Ankündigung sei „ein weiterer Manipulationsversuch“ – mitten in den Bemühungen der Trump-Regierung, einen Weg aus dem Krieg zu finden.

    Selenskyj wies darauf hin, dass die Ukraine auf Drängen der USA bereits einem bedingungslosen 30-tägigen Waffenstillstand zugestimmt habe – Russland hingegen nicht. Auch einen Stopp der Angriffe auf zivile Ziele habe Moskau abgelehnt.


    WEITERE WICHTIGE NACHRICHTEN

    Kanada: Premierminister Mark Carney zeigt sich kämpferisch gegenüber den USA, nachdem seine liberale Partei bei den Parlamentswahlen einen Sieg errungen hatte.

    Syrien: In einem Vorort von Damaskus mit großer drusischer Bevölkerung kam es zu Kämpfen, bei denen mindestens zwölf Menschen getötet wurden, wie Behörden und eine Beobachtungsstelle berichten.

    Iran: Offizielle Stellen gaben an, falsche Angaben zu einer gefährlichen Fracht entdeckt zu haben – mutmaßlich Auslöser der Explosion in dem größten Hafen des Landes, bei der 70 Menschen starben.

    Harvey Weinstein: Miriam Haley, eine von drei Frauen, die laut Staatsanwaltschaft Opfer des Produzenten wurden, sagte in einem neuen Verfahren in Manhattan aus.

    Bildung USA: Die Präsidentin der Harvard-Universität entschuldigte sich öffentlich und versprach Änderungen nach der Veröffentlichung von Berichten über Antisemitismus und Islamfeindlichkeit auf dem Campus.


    Nachrichten aus Europa

    Großbritannien: In Nordengland begann der Prozess wegen der Fällung eines markanten und sehr alten Baumes nahe dem Hadrianswall. Zwei Verdächtige plädierten auf nicht schuldig.

    Europa: Einen Tag nach den Stromausfällen in Spanien und Portugal kehrte in den meisten Regionen der Strom zurück. Die Ursache bleibt bislang ungeklärt.

    Niederlande: Eine niederländische Gemeinde hat offenbar versehentlich fast 50 Kunstwerke entsorgt – darunter auch einen wertvollen Siebdruck von Andy Warhol, wie eine Untersuchung ergab.