Schlagwort: Dominique Strauss-Kahn

  • Parlamentswahl 2024: Dominique Strauss-Kahn ruft zum Block gegen die extreme Rechte auf

    Parlamentswahl 2024: Dominique Strauss-Kahn ruft zum Block gegen die extreme Rechte auf

    Der ehemalige sozialistische Minister und Ex-Direktor des IWF, Dominique Strauss-Kahn, hat sich in einem am Dienstag im Magazin „Challenges“ veröffentlichten Artikel zu den bevorstehenden Wahlen geäußert. Sein Appell: Im zweiten Wahlgang der Legislativwahlen am 7. Juli soll die extreme Rechte um jeden Preis verhindert werden – selbst wenn das bedeutet, mit zugehaltener Nase für die Linkspartei LFI zu stimmen. „Man muss seinen besten Feind kennen“ Dominique Strauss-Kahn, der sich seit dem sogenannten „Sofitel-Skandal“ in New York aus der Politik zurückgezogen hat, stellt klar: Die Wahl reduziert sich auf „eine heterogene Koalition“ von links, die sowohl „echte Demokraten als auch echte Totalitäre“ umfasst, oder „eine homogene Koalition von echten Totalitären“ auf der rechten Seite. Für ihn ist die politische Mitte derzeit unfähig, eine Mehrheit im Land zu finden. Ein Dilemma der Wahlprogramme Es ist kein Geheimnis, dass Strauss-Kahn weder dem Nouveau Front populaire noch dem Rassembleme…

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  • „Pandora Papers“: Gegen Dominique Strauss-Kahn wird wegen Geldwäsche und schwerer Steuerhinterziehung ermittelt

    „Pandora Papers“: Gegen Dominique Strauss-Kahn wird wegen Geldwäsche und schwerer Steuerhinterziehung ermittelt

    Der ehemalige IWF-Chef wurde Ende des Sommers von Sonderermittlern der Finanzbehörden vorgeladen und in Polizeigewahrsam genommen, um seinen Steuerwohnsitz in Marokko zu erklären. Der ehemalige Chef des internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, steht im Mittelpunkt eines Ermittlungsverfahrens, das von der Finanz-Staatsanwaltschaft wegen „Geldwäsche und schwerer Steuerhinterziehung“ eingeleitet wurde. Dies meldete Franceinfo am Mittwoch, dem 14. Dezember, unter Berufung auf Justizkreise und bestätigte damit eine Meldung von Le Monde. Die Ermittlungen folgen auf die Enthüllungen der sogenannten „Pandora Papers“, Millionen von Dokumenten, die auf Steuerbetrug in großem Stil hinweisen. Der Ex-Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) wurde laut Franceinfo im Spätsommer unter strengster Geheimhaltung vernommen. Der 73-jährige Dominique Strauss-Kahn wurde von spezialisierten Ermittlern vorgeladen und in Polizeigewahrsam genommen. Er musste erklären, ob er tatsächlich seinen steuerlichen Wohnsitz in Marokko hat, wo er 2013 den Sitz seiner Beratungsfirma „Parnasse international“ eingerichtet hatte. Die Dokumente der Pandora Papers, die Radio France einsehen konnte, zeigen, dass Dominique Strauss-Kahn fünf Jahre lang von Steuersparmodellen profitierte und dadurch möglicherweise in Frankreich etwa 21 Millionen Euro Steuern nicht bezahlte. Strauss-Kahns Anwalt Jean Veil erklärte, dass der ehemalige sozialistische Minister und IWF-Chef sehr wohl in Marokko steuerlich ansässig sei, dass er weniger als sechs Monate im Jahr in Paris verbringe und dass sich sein Arbeits- und Lebensmittelpunkt in Marokko befindet. Er hinterziehe also keine französischen Steuern und habe dies den Ermittlern auch beweisen können. Vor einem Jahr bereits hatte Dominique Strauss-Kahn sich auf Twitter erklärt, dass er seine Steuern in Marokko zahle. Für seinen Anwalt ist der Fall abgeschlossen.
  • „Pandora Papers“: Enthüllungen über Dominique Strauss-Kahn

    „Pandora Papers“: Enthüllungen über Dominique Strauss-Kahn

    Dominique Strauss-Kahn war einst einer der einflussreichsten Männer Frankreichs. Der ehemalige sozialistische Minister hat seit seinem Ausscheiden aus dem öffentlichen Leben  das Gehalt eines Vorstands eines börsennotierten Unternehmens verdient. Nun wurden seine Steuertricks öffentlich. Nach dem Sofitel-Skandal in New York wurde der ehemalige geschäftsführende Direktor des IWF (2007-2011) zum viel gebuchten Redner und internationalen Berater. Seine Kunden: Oligarchen, Unternehmen oder Staatsoberhäupter, die nicht immer den besten Ruf geniessen. Eine Tätigkeit, die sich auszahlt. Seit seinem Ausscheiden aus dem öffentlichen Leben hat der ehemalige Wirtschafts-, Finanz- und Industrieminister das Gehalt eines hochdotierten Firmen-Chefs verdient und die Steuergrenzen ausgetestet: Er hat seine Unternehmen in Ländern angesiedelt, in denen es keine Gewinnsteuer gibt. Für „Cash Investigation“ hat die Journalistin Linda Bendali monatelang in den „Pandora Papers“ geforscht, den Millionen vertra…

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  • Dominique Strauss-Kahn verspricht, in einem Film alles zu sagen…

    Dominique Strauss-Kahn verspricht, in einem Film alles zu sagen…

    Dominique Strauss-Kahn kündigt einen Dokumentarfilm an, der seine persönliche Geschichte erzählt. Der ehemalige Direktor des Internationalen Währungsfonds sagt, der Film werde sein persönliches und politisches Leben erzählen. Er könnte auch auf die Sofitel-Affäre eingehen…

    Es ist ein eher ungewöhnlicher Auftritt, den der ehemalige Direktor des Internationalen Währungsfonds gerade in sozialen Netzwerken hingelegt hat. Am Freitag, dem 4. Dezember, gab Dominique Strauss-Kahn auf Twitter bekannt, dass er der Erstellung eines Dokumentarfilms „über seine gesamte „persönliche und berufliche Geschichte in der französischen Politik und im internationalen Bereich“ zugestimmt habe.

    Laut Strauss-Kahn soll der Film im Herbst 2021 veröffentlicht werden. Es wird auch erwartet, dass der Film auf die Sofitel-Affäre von 2011 eingehen wird. Dominique Strauss-Kahn (DSK) ist in seiner Botschaft zu diesem Thema besonders nachtragend: „Ich habe meine Version der Fakten, die meinen Rückzug aus dem politischen Leben kennzeichneten, nie vorgetragen, das haben andere für mich getan, aus Presseausschnitten, Interviews und tatsächlichen oder vermeintlichen Fakten. Die Zeit ist gekommen, dass ich mich zu Wort melde„.

    Der ehemalige Direktor des Internationalen Währungsfonds erklärt, dass er in diesem Film auch seine „Sorgen“ und seine „Vorschläge für die schwierige Zukunft, die uns erwartet“, teilen wird.

    Eine Serie über die DSK-Affäre auf Netflix
    Nafissatou Diallo, ein Zimmermädchen des Hotels in Manhattan, behauptete damals, sie sei vom IWF-Chef sexuell missbraucht worden, als sie in seine Suite 2806 ging, um dort zu putzen. Nach vielen Monaten eines medienwirksamen Gerichtssturms wurde eine Einigung zwischen den beiden Parteien erzielt.

    Dominique Strauss-Kahn, heute 71 Jahre alt, ehemaliger Minister von Lionel Jospin, hat sich nun als Berater in Afrika auf Fragen der öffentlichen Finanzen spezialisiert. Er ist mit der Investitionsbank Arjil assoziiert und steht auch für die Präsidenten des Kongo und Togos unter Vertrag, um sie bei ihren Verhandlungen mit ihren internationalen Gläubigern zu unterstützen.

    DSK steht auch im Mittelpunkt einer auf Netflix ausgestrahlten Serie. Am Dienstag, 1. Dezember, sendete die Online-Video-Plattform in sozialen Netzwerken den Trailer ihrer Dokumentarserie „Chambre 2806“, die sich mit der DSK-Affäre befasst. Die Serie wird ab 7. Dezember verfügbar sein.