Schlagwort: Disneyland Paris

  • Albtraum im Märchenschloss: Disneyland Paris Bühne eines inszenierten Kinder‑„Hochzeits“-Skandals

    Albtraum im Märchenschloss: Disneyland Paris Bühne eines inszenierten Kinder‑„Hochzeits“-Skandals

    Ein Bild, das uns den Atem stocken lässt: Ein neunjähriges Mädchen in weißer Robe, 12 cm hohen Schuhen, am Morgen des 21. Juni 2025 vor dem Dornröschenschloss – im Zentrum einer angeblich privaten Zeremonie. Doch was harmlos begann, entpuppte sich als menschenverachtendes Spektakel, das für Entsetzen sorgt. Grund genug, genau hinzuschauen. Die Inszenierung: Edel, aber perfide Das Fundament des Skandals war eine minutiös geplante „Privatveranstaltung“: Disneyland Paris wurde außerhalb der regulären Öffnungszeiten privat gemietet – für rund 130.000 Euro. Eingeladen waren etwa 200 Erwachsene und 100 Kinder (zwischen 5 und 15 Jahren), die über Online-Anzeigen mit dem Versprechen eines glamourösen Auftritts oder bezahlten Statistenjobs rekrutiert wurden. Doch das vermeintlich festlich-elegante Ambiente entpuppte sich als perfides Täuschungsmanöver: Live-Musik, große Torte, alles wirkte echt – bis der kleine „Traualtar“ enthüllte, was wirklich gespielt wurde. Disney-Angestellte bemerkten bei…

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  • 12. April: Der Tag, an dem die Welt aufblickte – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn

    12. April: Der Tag, an dem die Welt aufblickte – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn

    Manche Tage in der Geschichte sind wie Knotenpunkte: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft scheinen sich in einem Moment zu treffen, Entscheidungen entfalten Langzeitwirkung, Menschen blicken zurück – oder nach oben. Der 12. April gehört genau zu diesen Tagen. Weltweit wie auch in Frankreich reiht sich an diesem Datum ein historisches Ereignis ans nächste. Wer hätte gedacht, dass ein Frühlingstag so viel in Bewegung setzen kann?

    Der erste Mensch im All – und die Menschheit hält den Atem an

    Kaum ein Datum steht so sehr für den Aufbruch ins Unbekannte wie der 12. April 1961. An diesem Tag umrundete Juri Gagarin als erster Mensch die Erde. In einem engen Raumfahrzeug, das kaum größer war als ein Kleinwagen, schwebte er durch das All und machte eine Idee zur Realität, die lange als Science-Fiction galt. Gagarin kehrte nach 108 Minuten als globaler Held zurück – gefeiert von Moskau bis Mexiko-Stadt.

    Sein berühmter Ausruf „Pojéchali!“ – „Los geht’s!“ – steht bis heute sinnbildlich für menschliche Neugier, Risikobereitschaft und technologische Meisterleistung. Der Beginn der bemannten Raumfahrt war nicht nur ein Meilenstein der Wissenschaft, sondern auch ein Signal mitten im Kalten Krieg. Der Wettlauf ins All war eröffnet – und der Himmel plötzlich keine Grenze mehr.

    Ein anderer 12. April: Schüsse in Fort Sumter

    Genau 100 Jahre früher fiel ein erster Schuss, der eine ganz andere Geschichte lostrat. Am 12. April 1861 begann mit dem Angriff der Konföderierten auf Fort Sumter der Amerikanische Bürgerkrieg. Es war der Auftakt eines der blutigsten Konflikte in der US-Geschichte. Nord gegen Süd, Freiheit gegen Sklaverei, Einheit gegen Sezession – der Bürgerkrieg war weit mehr als ein militärischer Schlagabtausch.

    Er veränderte die Vereinigten Staaten für immer. Nach vier Jahren Krieg, Hunderttausenden Toten und unzähligen zerbrochenen Biografien war die Sklaverei Geschichte – zumindest auf dem Papier. Die Narben aber blieben, viele davon spürbar bis heute.

    Disneyland Paris – Frankreich trifft auf Mickey Mouse

    Springen wir ins Jahr 1992. Der 12. April wird diesmal nicht von Kriegen oder Revolutionen geprägt, sondern von einem kulturellen Experiment: Euro Disney öffnet seine Tore. Direkt vor den Toren von Paris entsteht ein Freizeitpark, der die Ikonografie amerikanischer Popkultur in europäisches Flair hüllt.

    Die Eröffnung verlief holprig – Proteste, kulturelle Skepsis und wirtschaftliche Unsicherheit begleiteten das Projekt. Doch Disney blieb. Heute ist Disneyland Paris eine der meistbesuchten Attraktionen Europas und prägt die Erlebniswelt ganzer Generationen. Eine kitschige Randnotiz der Geschichte? Vielleicht. Aber eine, die zeigt, wie kulturelle Identitäten verhandelt werden – zwischen Croissant und Popcorn.

    Der Albigenserkreuzzug findet sein Ende

    Ganz andere Töne erklingen im Jahr 1229 – und auch sie hallen bis heute nach. Am 12. April unterzeichnete Raimund VII. von Toulouse den Vertrag von Paris, der das Ende des Albigenserkreuzzugs besiegelte. Dieser Krieg gegen die als ketzerisch verfolgten Katharer hatte fast drei Jahrzehnte gedauert und den Süden Frankreichs verwüstet.

    Mit dem Vertrag musste Raimund große Teile seines Herrschaftsgebiets an die französische Krone abtreten. Die kulturell und sprachlich eigenständige Region Okzitanien wurde so stärker in das zentralisierte Frankreich eingebunden. Es war ein Schritt hin zur Einheit des Landes – aber einer, der durch Unterwerfung, Gewalt und Verlust gekennzeichnet war. Heute wirkt diese Episode fast vergessen – aber sie war ein Wendepunkt in der französischen Geschichte.

    Noch ein Schritt ins All: Columbia hebt ab

    Wer denkt, Raumfahrt wäre nur einmal am 12. April relevant gewesen, irrt. 1981 startete an diesem Tag die Raumfähre Columbia zu ihrem ersten Flug. Damit begann das Zeitalter der wiederverwendbaren Raumtransporter. Diese neue Technologie ermöglichte komplexere, längere und wissenschaftlich bedeutendere Missionen – ein gigantischer Sprung für die Raumfahrt.

    Die Symbolik? Unverkennbar. Genau 20 Jahre nach Gagarins Flug schrieb sich der 12. April erneut in den Raumfahrt-Kanon ein – als eine Art kosmischer Geburtstag.

    Und was ist mit dem Heute?

    In einer Welt, die sich täglich neu erfindet, wirkt der 12. April wie ein ständiger Reminder: Fortschritt ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von Neugier, Mut und – oft – auch Konflikt. Ob auf dem Schlachtfeld oder im Weltraum, in den Weinbergen Frankreichs oder den Märchenwelten der Freizeitparks: An diesem Tag wurde Geschichte geschrieben. Mehrfach.

    Und vielleicht, ganz vielleicht, passiert auch heute wieder etwas, das später in einem Geschichtsbuch stehen wird. Oder zumindest in einem dieser Artikel.

  • Streik im Disneyland Paris – was fordern die Beschäftigten des Vergnügungsparks?

    Streik im Disneyland Paris – was fordern die Beschäftigten des Vergnügungsparks?

    Die beiden Gewerkschaften CGT und UNSA hatten für Montag, den 19. Juni, zu einem weiteren Warnstreik aufgerufen. Die Beschäftigten des Disney-Parks fordern unter anderem höhere Löhne und Gehälter, um der Inflation entgegenzuwirken.

    Was ist los in der sonst so heilen Welt von Micky Maus? „Die Magie wird von uns gemacht, aber wir profitieren nicht davon“, kritisiert die Gewerkschaft UNSA in einer Pressemitteilung. Die UNSA hat zusammen mit der CGT zu einem sechsten Warnstreik der Beschäftigten des Parks innerhalb weniger Wochen aufgerufen. An dem vorherigen Streiktag, am 3. Juni, hatten sich rund 1.000 Personen beteiligt. Die Protestbewegung entstand bereits im März dieses Jahres, wobei etwa 20 Angestellte aus einer Wartungsabteilung den Anfang machten.

    Lohnerhöhung von 200 Euro?
    Allgemeine Lohnerhöhung von 200 Euro netto, Verdoppelung der Kilometerpauschalen, doppelt bezahlte Sonntage, das Ende der besonderen Arbeitszeiten, die nach der Covid-Krise eingeführt wurden: Es mangelt nicht an Forderungen unter den Beschäftigten des berühmten Freizeitparks, der an seinem Standort in Marne-la-Vallée 17.000 Personen beschäftigt.

    „Ich arbeite seit sechsundzwanzig Jahren im Disneyland Paris und verdiene 1.700 Euro: Ich überziehe jeden Monat mein Konto“, wurde Ende Mai eine Angestellte in der Spülküche von der Zeitung Le Parisien zitiert. „Mit meiner Miete von 800 Euro komme ich nicht über die Runden und mit der Inflation wird es noch schlimmer.“

    Ende Mai kündigte die Parkleitung die Zahlung einer Prämie von 125 Euro netto an und erklärte, dass in den letzten zwölf Monaten „die Stellen mit den niedrigsten Koeffizienten einen Einkommenszuwachs von 12 % erhalten haben. Nach einer Erhöhung um 5,5 % im Januar 2023 für mehr als 82 % des Personals“.

    „Ungenügend“ meint die CGT, die die Bewegung fortsetzen will. Die Streiks führen zwar nicht zu einer Schließung des Parks, beeinträchtigt aber dennoch dessen reibungslosen Betrieb, insbesondere die Organisation der Shows oder der traditionellen Parade.

  • Eurostar streicht Verbindung von London nach Disneyland Paris

    Eurostar streicht Verbindung von London nach Disneyland Paris

    Der Hochgeschwindigkeitszugbetreiber Eurostar hat beschlossen, die Direktverbindung von London nach Disneyland Paris ab dem nächsten Sommer einzustellen. Als Grund werden die Auswirkungen des Brexit und der Covid-19-Krise genannt.

    In einer Erklärung, die der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag zugesandt wurde, teilte der Konzern mit, dass er die Züge von der britischen Hauptstadt zum Disneyland-Gelände in Marne-la-Vallee in den östlichen Vororten von Paris einstellen wird.

    „Wir haben die Entscheidung getroffen, die Disney-Direktverbindung … im Sommer 2023 nicht mehr durchzuführen“, heißt es in der Erklärung.

    „Während wir uns weiterhin finanziell von der Pandemie erholen und die Entwicklungen des vorgeschlagenen EU-Einreise-/Ausreisesystems beobachten, müssen wir uns auf unsere Kernstrecken konzentrieren, um sicherzustellen, dass wir weiterhin das hohe Serviceniveau und die Erfahrung bieten können, die unsere Kunden zu Recht erwarten“, heißt es weiter.

    Eurostar, die die Bahnverbindung zwischen London, Paris und Brüssel betreiben, fügte hinzu, dass es im Laufe des nächsten Jahres die Optionen für eine Wiederaufnahme der Disney-Strecke in 2024 prüfen werde.

    Disneyland_Paris
  • Disneyland entschuldigt sich, weil ein Angestellter den Heiratsantrag eines Paares unterbricht

    Disneyland entschuldigt sich, weil ein Angestellter den Heiratsantrag eines Paares unterbricht

    Diese Szene hat in den sozialen Netzwerken für einen Aufschrei gesorgt: Ein Angestellter von Disneyland Paris unterbricht einen Heiratsantrag vor dem Schloss des Parks. Einige loben den gesunden Menschenverstand des Angestellten, während andere sich darüber empören, dass der romantische Moment ruiniert wurde.

    Ein Heiratsantrag im Disneyland? Das wünschen sich viele Paare… Am Freitag, dem 3. Juni, wollte ein Amerikaner, der das Disneyland Paris besuchte, seiner Freundin im Park einen besonders originellen Heiratsantrag machen. Abgesehen von einer Ablehnung seitens der Angebeteten konnte für den jungen Mann eigentlich nichts schiefgehen, zumindest theoretisch. Kaum hatte der Verliebte sich niedergelassen, um seiner künftigen besseren Hälfte den Ring zu überreichen, erschien ein Parkmitarbeiter und unterbrach den magischen Moment.

    Geziert mit den traditionellen Mickey-Mouse-Ohren, dem Symbol des Parks, forderte der Angestellte das junge Paar auf, diesen besonderen Moment gefälligst etwas weiter weg und an anderer Stelle zu erleben.

    Wie auf dem Video zu sehen ist, greift sich der Angestellte den Ring genau in dem Moment, in dem man die Menge applaudieren hört. Mit einer Armbewegung fordert er das Paar auf, von der Bühne herunterzukommen, auf der es sich befand: „Es ist toll, aber dort wird es noch besser sein“, sagt er zu ihnen.

    In der Tat befanden sich auf der Bühne pyrotechnische Gegenstände, die jederzeit gezündet werden konnten. Das Einschreiten des eifrigen Mitarbeiters mag zwar den Heiratsantrag ruiniert haben, aber es rettete dem Paar möglicherweise auch Gesundheit oder Leben.

    Das Video löste in den sozialen Netzwerken eine starke Kontroverse aus: Die einen beklagten einen „ruinierten“ Moment, die anderen meinten, der Angestellte habe „nur seinen Job“ gemacht.

    https://twitter.com/Mediavenir/status/1533403621995552768

    Disneyland entschuldigt sich
    Die Zeitung Newsweek berichtet, dass sich der Park nach dem Vorfall entschuldigt hat. „Wir bedauern die Art und Weise, wie das Ganze gehandhabt wurde“, sagte ein Sprecher von Disneyland. „Wir haben uns bei dem betroffenen Paar entschuldigt und angeboten, die Dinge wieder in Ordnung zu bringen“.

    Disneyland bietet übrigens Hilfe, um einen Heiratsantrag auf die richtige Art und Weise zu machen. Der Service „Disney’s Fairy Tale Weddings“ verspricht, einen gelungen und romantischen Heiratsantrag von A bis Z zu betreuen.