Schlagwort: Dengue-Fieber

  • Dengue-Epidemie in Guadeloupe: Seltener Serotyp alarmiert die Behörden

    Dengue-Epidemie in Guadeloupe: Seltener Serotyp alarmiert die Behörden

    Das französische Überseegebiet Guadeloupe befindet sich im Griff einer Dengue-Epidemie. Die Behörden erklärten am 14. November offiziell den Übergang in die „epidemische Phase“ und warnen vor einem seltenen Virusserotyp, der zu einem Anstieg schwerer Krankheitsfälle führen könnte. Angesichts steigender Fallzahlen rufen die Gesundheitsbehörden zur Mobilisierung auf.

    Seltener Serotyp DENV3: Eine neue Bedrohung

    In diesem Jahr ist der Dengue-Serotyp DENV3 verantwortlich für die alarmierende Lage. Dieser Typ hat in den letzten 20 Jahren kaum zirkuliert, was bedeutet, dass ein Großteil der Bevölkerung keine Immunität dagegen hat. Laut einem Bericht von Santé publique France wurden zwischen Ende September und Mitte Oktober 97 % der analysierten Proben diesem Serotyp zugeordnet.

    Die Zahlen sind besorgniserregend: Der saisonale Schwellenwert von 80 klinischen Fällen pro Woche wurde bei Weitem überschritten. Ende Oktober zählten die Arztpraxen rund 540 Fälle pro Woche – mehr als doppelt so viele wie im September. Auch die Krankenhäuser melden steigende Zahlen: Im Oktober verzeichneten sie durchschnittlich 40 Notfallbesuche pro Woche wegen Verdachts auf Dengue, verglichen mit 25 im Vormonat.

    Stehendes Wasser: Ein Nährboden für Mücken

    Ein zentrales Problem in der Bekämpfung der Epidemie ist das Vorhandensein von stehenden Gewässern. Diese bieten ideale Bedingungen für die Vermehrung von Mückenlarven, insbesondere der Art Aedes albopictus (Tigermücke), einem Überträger des Dengue-Virus. Häufig befinden sich diese Wasseransammlungen in unmittelbarer Nähe von Wohnhäusern oder innerhalb der Gebäude selbst – oft durch starke Regenfälle begünstigt.

    Die Behörden fordern die Bevölkerung dringend auf, stagnierende Wasseransammlungen zu beseitigen. Regentonnen, Pflanzenschalen oder andere Behälter sollten regelmäßig geleert werden.

    Schutzmaßnahmen: Prävention ist entscheidend

    Neben der Eliminierung von Mückenbrutstätten empfehlen die Gesundheitsbehörden weitere Maßnahmen, um das Infektionsrisiko zu senken. Dazu zählen:

    • Das Tragen von langen, lockeren und hellen Kleidungsstücken
    • Die Verwendung von zugelassenen Insektenschutzmitteln
    • Der Einsatz von imprägnierten Moskitonetzen, insbesondere in der Nacht

    Zusätzlich wurde in Saint-Barthélemy ein neuer, hochkompetenter Mückentyp entdeckt, der mehrere Arboviren, darunter Dengue, Chikungunya und Zika, übertragen kann. Dies verstärkt die Dringlichkeit von präventiven Maßnahmen.

    Eine potenziell tödliche Krankheit

    Dengue, auch als „Knochenbrecherfieber“ bekannt, kann eine Vielzahl von Symptomen hervorrufen. Dazu gehören hohes Fieber, starke Gliederschmerzen, Müdigkeit und in schweren Fällen lebensbedrohliche Komplikationen wie hämorrhagisches Fieber oder Dengue-Schocksyndrom. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kinder und Personen mit geschwächtem Immunsystem.

    Der Aufruf zur Mobilisierung

    Die Präfektur von Guadeloupe, die Vereinigung der Bürgermeister und die regionale Gesundheitsbehörde fordern alle Akteure auf, gemeinsam gegen die Epidemie vorzugehen. Neben den individuellen Schutzmaßnahmen und der Reduzierung von Mückenbrutstätten müssen auch Gesundheitskampagnen intensiviert werden, um die Bevölkerung zu sensibilisieren.

    Die aktuelle Dengue-Welle zeigt einmal mehr, wie entscheidend Prävention und schnelle Reaktion sind, um den Ausbruch solcher Epidemien einzudämmen. In den kommenden Wochen wird sich zeigen, ob die Maßnahmen ausreichen, um die Ausbreitung des Virus unter Kontrolle zu bringen.

  • Dengue-Fieber im Departement Var: Lokale Ausbrüche und die Folgen in Frankreich

    Dengue-Fieber im Departement Var: Lokale Ausbrüche und die Folgen in Frankreich

    In den letzten Wochen hat sich die Zahl der Dengue-Fälle in Frankreich erhöht – insbesondere in der Region Var, wo mittlerweile elf Menschen in der Stadt La Crau erkrankt sind. Insgesamt waren es dieses Jahr 29 Fälle in Frankreich, die durch den sogenannten Tigermoskito (Aedes albopictus) übertragen wurden. Dengue in La Crau: Ein neuer Brennpunkt Am 3. September berichtete die Gesundheitsbehörde ARS Provence-Alpes-Côte d’Azur (Paca), dass in La Crau neue Fälle von Dengue registriert wurden. Die ersten Symptome der Erkrankung traten bereits am 5. August auf, offiziell bestätigt wurde der erste Fall jedoch erst am 19. August. Um eine weitere Verbreitung zu verhindern, läuft derzeit eine umfassende „Démoustication“ – also eine Moskito-Bekämpfung – in der Gemeinde. Sowohl öffentliche als auch private Flächen werden gezielt behandelt. Was ist ein autochthoner Dengue-Fall? Bei autochthonen Dengue-Fällen handelt es sich um Infektionen, die vor Ort in Frankreich entstanden sind. Die Betroffene…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Dengue-Fieber im Departement Vaucluse: Zehn Fälle bestätigt – Was bedeutet das für die Region?

    Dengue-Fieber im Departement Vaucluse: Zehn Fälle bestätigt – Was bedeutet das für die Region?

    In Sainte-Cécile-les-Vignes, einer kleinen Gemeinde im Vaucluse, wurden kürzlich zehn Fälle von Dengue-Fieber entdeckt. Die meisten dieser Fälle sind autochthon – das bedeutet, die Betroffenen haben sich innerhalb des französischen Festlands infiziert, ohne in ein Risikogebiet gereist zu sein. Eine solche Situation wirft Fragen auf: Wie konnte es dazu kommen? Und was bedeutet das für die Menschen vor Ort? Ein Blick auf die Situation: Was bisher geschah Alles begann am 14. August, als ein örtlicher Arzt den ersten Dengue-Fall meldete. Dieser Fall führte die regionale Gesundheitsbehörde (ARS Provence-Alpes-Côte d’Azur) schnell zu weiteren Infizierten im selben Viertel von Sainte-Cécile-les-Vignes. Unter den zehn bestätigten Fällen gab es nur einen, der importiert war – also aus einem anderen Land eingeschleppt wurde. Die anderen neun Infizierten hatten sich in der Region angesteckt. Das ist beunruhigend, denn es zeigt, dass das Virus in Frankreich aktiv zirkuliert. Bereits einen Tag zuvo…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Dengue-Fieber in Südfrankreich: Virus breitet sich aus – erhöhte Wachsamkeit geboten

    Dengue-Fieber in Südfrankreich: Virus breitet sich aus – erhöhte Wachsamkeit geboten

    Das Dengue-Fieber, eine Viruserkrankung, die normalerweise mit tropischen Regionen in Verbindung gebracht wird, rückt näher – sogar bis in den Süden Frankreichs. Zwei neue autochthone Fälle wurden in Südfrankreich bestätigt, was die Gesamtzahl der Fälle in diesem Jahr auf sechs ansteigen lässt. Mit den Olympischen Spielen in Paris und der inzwischen schon sehr weiten Verbreitung des Tigermoskitos in fast allen französischen Départements erhöhen die Gesundheitsbehörden ihre Wachsamkeit.

    Diese zwei neuen Fälle stammen aus derselben Familie, die in den Pyrénées-Orientales lebt. Während der potenziellen Infektionszeit hielt sich die Familie sowohl in Baho, ihrem Wohnort, als auch in Florac (Lozère) auf. Die Gesundheitsbehörden vermuten, dass die Infektion an diesen Orten erfolgt sein könnte. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, wurden in beiden Gemeinden Maßnahmen zur Mückenbekämpfung eingeleitet.

    Bereits früher am Tag wurde auch im Département Gard ein autochthoner Dengue-Fall bestätigt, genauer gesagt in Aimargues. Die betroffene Person, die kürzlich ebenfalls nicht in ein Dengue-Risikogebiet gereist war, wurde ins Krankenhaus eingeliefert und wird medizinisch versorgt. Dies deutet stark darauf hin, dass das Virus auch in diesem Fall durch einen lokalen Moskito übertragen wurde – ein beunruhigendes Zeichen für die Verbreitung des Virus in Frankreich.

    Anstieg autochthoner Dengue-Fälle

    Der erste autochthone Fall dieses Jahres wurde am 8. Juli im Département Hérault gemeldet. Am 2. August folgten zwei weitere Fälle in den Alpes-Maritimes. Nun, mit den neuen Fällen in den Pyrénées-Orientales und im Gard, summiert sich die Zahl auf sechs. Dies zeigt, dass das Dengue-Virus, das früher hauptsächlich durch importierte Fälle bekannt wurde, zunehmend auch innerhalb Frankreichs Fuß fasst. Zwischen dem 1. Mai und dem 6. August 2024 wurden insgesamt 979 importierte Fälle registriert, die meist aus dem Ausland oder den Überseegebieten stammten – davon 861 in Départements, in denen die Tigermücke bereits nachgewiesen wurde.

    Der Sommer 2024 – ein potenzieller Wendepunkt?

    Mit den Olympischen Spielen, die unzählige Reisende aus aller Welt anziehen, und der weit verbreiteten Präsenz der Tigermücke könnte sich das Dengue-Virus in diesem Sommer weiter verbreiten. Die Kombination aus hohen Temperaturen, globalem Reiseverkehr und der Aktivität der Mücken erhöht die Wahrscheinlichkeit deutlich, dass sich das Virus weiter ausbreitet.

    Was ist Dengue eigentlich?

    Dengue ist eine durch Mücken übertragene Virusinfektion, die meist mild verläuft. Allerdings kann sie in etwa 1 % der Fälle zu einer schweren Form eskalieren, die Blutungen verursacht und in seltenen Fällen auch tödlich enden kann. Trotz dieser Gefahren sind Todesfälle sehr selten.

    Die Lage erfordert erhöhte Aufmerksamkeit – von den Behörden, aber auch von den Bürgern. Mückenstiche zu vermeiden und potenzielle Brutstätten der Tigermücke zu beseitigen, sind zentrale Maßnahmen, um das Risiko einer weiteren Ausbreitung zu minimieren. Doch bei all den Vorsichtsmaßnahmen stellt sich die Frage: Werden man diesen Sommer in Frankreich wirklich die Kontrolle behalten können?

    Lesen Sie dazu auch:

  • Dengue-Fieber bedroht Paris 2024: Muss man sich vor einem Tigermücken-Alarm sorgen?

    Dengue-Fieber bedroht Paris 2024: Muss man sich vor einem Tigermücken-Alarm sorgen?

    Das Dengue-Fieber kehrt mit alarmierender Geschwindigkeit nach Frankreich zurück. Insbesondere vor den Olympischen Spielen 2024 in Paris wächst die Besorgnis. Seit Anfang des Jahres wurden in der Metropole bereits 1.679 importierte Dengue-Fälle gemeldet – ein Rekordhoch, das die Zahl der letzten Jahre bei Weitem übertrifft. Angesichts der bevorstehenden Sommerspiele rufen Gesundheitsbehörden zu erhöhter Wachsamkeit auf.

    Was ist Dengue-Fieber?
    Dengue wird durch einen Virus verursacht, der durch den Stich der Tigermücke (Aedes albopictus) übertragen wird. Die Symptome ähneln denen einer Grippe und umfassen Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit und extreme Müdigkeit. Obwohl die meisten Fälle mild verlaufen, kann Dengue in seltenen Fällen zu schweren hämorrhagischen Zuständen führen.

    Die Ausbreitung der Tigermücke in Frankreich
    Die Tigermücke hat sich in den letzten Jahren rapide in Frankreich ausgebreitet und ist mittlerweile in 78 der 96 Departements präsent. Diese Entwicklung verstärkt das Risiko einer lokalen Übertragung des Dengue-Virus, besonders während der aktiven Monate der Mücke von Mai bis November.

    Schutzmaßnahmen
    Um einer Epidemie vorzubeugen, ist sowohl individueller als auch gemeinschaftlicher Schutz entscheidend. Zu den Präventionsmaßnahmen gehören das Beseitigen von stehendem Wasser, das Tragen von langen Kleidungsstücken und die Anwendung von Insektenschutzmitteln.

    Impfungen und Reisende
    Die Hohe Gesundheitsbehörde empfiehlt den Impfstoff Dengvaxia® für Einwohner der französischen Überseegebiete, die bereits eine Dengue-Infektion hatten. Für Reisende ist dieser Impfstoff jedoch nicht empfohlen.

    Bedeutung für die Olympischen Spiele
    Mit den Spielen in Sicht und dem Anstieg der Dengue-Fälle ist es entscheidend, dass Besucher und Teilnehmer gut informiert und geschützt sind. Die Organisatoren müssen eng mit den Gesundheitsbehörden zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die Olympischen Spiele sicher und erfolgreich stattfinden können.

    Das Dengue-Fieber stellt eine ernstzunehmende Bedrohung dar, deren Management entscheidend für den reibungslosen Ablauf der Olympischen Spiele 2024 sein wird. Wie werden die Organisatoren reagieren, und welche zusätzlichen Maßnahmen werden ergriffen, um das Risiko einer Ausbreitung während des globalen Ereignisses zu minimieren?

  • Französisch-Guyana sieht sich mit dem größten Dengue-Ausbruch seit 20 Jahren konfrontiert

    Französisch-Guyana sieht sich mit dem größten Dengue-Ausbruch seit 20 Jahren konfrontiert

    Im Januar 2024 traten nach Angaben der Gesundheitsbehörden durchschnittlich 800 neue Fälle pro Woche auf. Das französische Überseedepartement Guyana ist mit der größten Dengue-Epidemie seit etwa 20 Jahren konfrontiert: Sie begann Mitte 2023 und hat sich seit Anfang Januar 2024 mit durchschnittlich 800 neu gemeldeten Fällen pro Woche beschleunigt, wie die Gesundheitsbehörden berichten. Das von den Aedes-Mücken übertragene Virus, gegen das von der Haute Autorité de Santé (HAS) bisher kein Impfstoff empfohlen wird, kann in den schwersten Fällen zu Blutungen oder Schocksyndromen führen. Laut Santé publique France wurden in dem Amazonasdepartement mit etwa 300.000 Einwohnern seit Beginn des Jahres 2023 mindestens 5.800 bestätigte Dengue-Fälle registriert, davon bereits 2.996 allein im Jahr 2024. In tropischen und intertropischen Gebieten wie Guyana kehren solche Epidemien alle drei bis fünf Jahre zurück und dauern in der Regel 12 bis 18 Monate. Die Viruswellen sind mehr oder weniger intensi…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Gesundheit: Das Dengue-Fieber breitet sich in Frankreich aus

    Gesundheit: Das Dengue-Fieber breitet sich in Frankreich aus

    In Frankreich häufen sich die Fälle von Dengue-Fieber. So zählte Santé publique France 36 Fälle von Dengue-Fieber, die als autochthon bezeichnet werden, d. h. die Erkrankten haben sich direkt in Frankreich angesteckt, ohne zuvor in entsprechende Länder gereist zu sein. In Limeil-Brévannes (Departement Val-de-Marne) wurde in der Woche ab Montag, dem 16. Oktober, der erste Fall von autochthonem Dengue-Fieber in der Region Île-de-France festgestellt. Dengue-Fieber, eine Krankheit mit grippeähnlichen Symptomen, wird durch die Tigermücke übertragen, deren Ausbreitung in Frankreich die Zahl der Erkrankten erhöht. Zwischen Mai und Oktober 2023 zählte Santé publique France 36 Fälle von Dengue-Fieber, die als autochthon bezeichnet werden. Die Erkrankten haben sich direkt in Frankreich angesteckt, ohne zuvor Reisen in entsprechende Länder und Regionen unternommen zu haben. Wie lassen sich diese Fälle erklären?Wie gelangt diese Tropenkrankheit nach Europa? „Diese Art von Infektionen tritt im Allg…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Tigermücke: Nach 378 Dengue-Fällen in 2022 warnt Santé Publique France vor „außergewöhnlicher“ Situation

    Tigermücke: Nach 378 Dengue-Fällen in 2022 warnt Santé Publique France vor „außergewöhnlicher“ Situation

    Nach 378 Fällen von Dengue-Fieber, 23 Fällen von Chikungunya-Fieber und sechs Fällen von Zika war die Situation im Jahr 2022 im französischen Mutterland „außergewöhnlich“, so eine Studie von Santé publique France. Die Mücke Aedes albopictus, die auch Tigermücke genannt wird und seit 2004 in Frankreich heimisch ist, hat sich seither stetig weiter über das Land ausgebreitet. Mit 378 Dengue-, 23 Chikungunya- und sechs Zika-Fällen im Jahr 2022 war die Situation im französischen Mutterland „außergewöhnlich“, meldete am Dienstag, dem 11. Juli eine Studie von Santé publique France, die Sorgen um die Tragfähigkeit des derzeitigen Überwachungssystems äußert. Um das Risiko der Übertragung der sogenannten Arboviren, die sie verbreiten können (Dengue-, Chikungunya- und Zika-Fieber), zu begrenzen, wird seit 2006 eine Überwachung der auftretenden Fälle durchgeführt. Insbesondere interessant sind autochthone Fälle,  Patienten, die nicht in Gebiete gereist sind, in denen das Virus verbreitet ist, wie …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Dengue-Fieber: Rekordzahl von Fällen seit Anfang 2022 in Frankreich nachgewiesen

    Dengue-Fieber: Rekordzahl von Fällen seit Anfang 2022 in Frankreich nachgewiesen

    Die französischen Gesundheitsbehörden haben im Jahr 2022 mindestens 41 Fälle von nicht importiertem Dengue-Fieber in Frankreich gezählt, was ein Zeichen dafür zu sein scheint, dass sich die Tigermücke im Land stark ausbreitet. Laut Santé Publique France werden auch in nächster Zukunft weitere Infektionsfälle auftreten. Die französischen Gesundheitsbehörden schlagen in diesem Jahr wegen der Tigermücke Alarm. In einem Lagebericht von Freitag, dem 16. September, erklärt die französische Gesundheitsbehörde Santé Publique France, dass sie seit Jahresbeginn mindestens 41 Dengue-Fälle in Frankreich registriert hat. Diese Ansteckungsfälle betreffen nur Personen, die „in den 15 Tagen vor dem Auftreten der Symptome nicht in ein Gebiet gereist sind, in dem das Virus zirkuliert“. Wo wurden die Dengue-Fälle festgestellt? Am 16. September meldet Santé Publique France, dass auch 165 importierte Fälle registriert wurden. Insgesamt wurden bislang fünf Ausbrüche eindeutig identifiziert. Diese befinden …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…