Schlagwort: Demonstration

  • Bauernproteste: Am Montag werden Demonstrationen und Blockaden rund um Marseille erwartet

    Bauernproteste: Am Montag werden Demonstrationen und Blockaden rund um Marseille erwartet

    Parallel zu Protesten der Bauern organisieren Taxifahrer ab 7 Uhr Straßensperren. Die Präfektur des Départements Bouches-du-Rhône fordert die Menschen auf, „ihre Fahrten vorausschauend zu planen“. Die Mobilisierung der Landwirte im Departement Bouches-du-Rhône nimmt heute Morgen, nur wenige Tage vor der Eröffnung der Landwirtschaftsmesse in Paris, wieder zu: Es wird ein „schwarzer Montag“ auf den Straßen rund um Marseille erwartet, berichtet der TV-Sender France Bleu Provence. Es wurden zwei große Demonstrationszüge mit dem Ziel Marseille angemeldet: Ein erster startete um 6.45 Uhr in Trets, der zweite um 7.30 Uhr in Aix-en-Provence. Die beiden Demonstrationszüge sollen sich auf der A51 treffen, um dann über die A7 nach Marseille zu gelangen. Die Landwirte wollen dann über den Alten Hafen und das Hôtel de Région zur Präfektur ziehen.

    „Wir wollen den Druck auf die Regierung aufrechterhalten“, erklärt Fabien Doudon, Winzer i…

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  • Bauernproteste: Milchbauern demonstrieren zwischen der Nationalversammlung und dem Eiffelturm

    Bauernproteste: Milchbauern demonstrieren zwischen der Nationalversammlung und dem Eiffelturm

    Rund 100 Milchbauern demonstrieren am Dienstag seit 10 Uhr in der französischen Hauptstadt, um bessere Milchpreise zu fordern. Eine Demonstration von Milchbauern wurde für Dienstag, den 13. Februar, am Vormittag zwischen der Nationalversammlung und dem Eiffelturm angesetzt. Etwa 100 Milchbauern versammeln sich ab 10 Uhr vor der Nationalversammlung, um auf ihre Arbeitsbedingungen und den niedrigen Milchpreis aufmerksam zu machen. Anschließend wollen sie unter dem Eiffelturm kostenlos Milch verteilen.

    Die APLI (Vereinigung der unabhängigen Milcherzeuger) hat die Bewegung ins Leben gerufen. „Heute ist die Regierung dabei, kleine Maßnahmen umzusetzen, um zu versuchen, die Landwirten zu beruhigen, aber das Problem ist viel schwerwiegender, es ist strukturell, und es ist ein Preisproblem“, erklärte Adrien Lefèvre, Sprecher des Verbands, gegenüber dem Sender France Bleu Paris. Adrien Lefèvre verweist insbesondere auf unlauteren W…

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  • Greta Thunberg protestiert in Bordeaux gegen umstrittenes Öl-Projekt im Bassin d’Arcachon

    Greta Thunberg protestiert in Bordeaux gegen umstrittenes Öl-Projekt im Bassin d’Arcachon

    Die Umweltaktivistin Greta Thunberg wird am Sonntag, dem 11. Februar, in der Gironde erwartet, wo sie an einer Demonstration gegen die Ölförderung im Becken von Arcachon teilnehmen wird.

    Die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg setzt ihren Aufenthalt in Frankreich fort, um gegen Projekte zu demonstrieren, die sie für umweltschädlich hält. Nachdem sie sich am Samstag, dem 11. Februar, mit anderen Aktivisten gegen den Bau der Autobahn A69 im Departement Tarn protestiert hatte, wird sie am Sonntag um 14 Uhr in Bordeaux zu einer Demonstration gegen die Erschliessung neuer Ölquellen im Becken von Arcachon erwartet.

    Ein Projekt des kanadischen Unternehmens Vermilion sieht vor, in La Teste-de-Buch im Becken von Arcachon acht neue Ölbohrungen durchzuführen. Der Antrag, der 2023 eingereicht wurde, sieht vor, dass die neuen Bohrungen von bereits bestehenden Plattformen aus vorgenommen werden.

    Laut der Mission Régionale d’Autorité Environnementale (MRAE) de Nouvelle-Aquitaine haben neuere Studien bisher unerschlossene Ölreserven identifiziert. Diese sollen sich in einer Tiefe von 2.200 bis 3.200 Metern befinden.

    Am 13. November gab die für die öffentliche Untersuchung des Projekts zuständige Kommissarin eine positive Stellungnahme zur Förderung dieses Erdölvorkommens ab.

    Das kanadische Unternehmen betreibt bereits rund 40 Bohrlöcher in der Nähe von Cazaux ebenfalls in der Gironde. Auf dem Gelände sollen täglich etwa 1.500 Barrel Öl gefördert werden.

    Das Cazaux-Vorkommen wurde 1959 entdeckt. Das Unternehmen Esso erhielt damals eine Konzession, die fünfzig Jahre lang laufen sollte. Im Jahr 2006 wurde diese jedoch von Vermilion aufgekauft. Im Jahr 2010 wurde die Konzession schließlich bis 2035 verlängert.

    „Das Vorkommen von Cazaux befindet sich in einem Gebiet mit vielfältigen Umweltsensibilitäten“, so die MRAE. In der Tat weist das betroffene Gebiet, das sich im Wald befindet, zahlreiche Umweltbesonderheiten auf: Natura-2000-Gebiete, Trinkwasserentnahmen, hohe Waldbrandgefahr.

    Für das Umwelt-Kollektiv „Stop Pétrole Bassin d’Arcachon“ ist das Projekt inkohärent mit dem Vorhaben der Regierung, den Verbrauch fossiler Energieträger bis 2028 um 35 % zu senken.

    Im Gespräch mit unseren Kollegen von 20 Minutes meinte der französische Umweltminister Christophe Béchu, dass man „aus einer Form von Umweltheuchelei herauskommen muss, die darin bestünde, die Förderungen in Frankreich zu schließen, um den Anteil des Öls, den wir importieren, zu erhöhen.“

    Das Hulot-Gesetz von 2017 schreibt vor, dass alle Öl- und Gasbohrlöcher in Frankreich bis 2040 stillgelegt werden müssen. Aber bis dahin „kann man in Frankreich noch etwas mehr als 15 Jahre lang fossile Brennstoffe fördern“, erklärt Francis Perrin, Forschungsdirektor am Iris (Institut für internationale und strategische Beziehungen), gegenüber 20 Minutes. Also könnte auch die Dauer der Ölförderung im Cazaux-Feld bis 2040 verlängert werden.

  • Greta Thunberg will am Wochenende in Südfrankreich gegen Neubau der Autobahn A69 demonstrieren

    Greta Thunberg will am Wochenende in Südfrankreich gegen Neubau der Autobahn A69 demonstrieren

    Die schwedische Klima- und Umweltaktivistin Greta Thunberg wird am Samstag, dem 10. Februar 2024, an einer Demonstration gegen die geplante Autobahn A69 in Saïx (Departement Tarn) teilnehmen. Die Demonstration soll trotz des Verbots der Präfektur stattfinden.

    Die Gerüchte kursierten schon seit einigen Tagen und nun ist die Information bestätigt worden: Die schwedische Aktivistin gegen die globale Erwärmung, Greta Thunberg, wird an diesem Wochenende im Departement Tarn eintreffen und an einer von den Gegnern der A69 in Saïx organisierten Protestaktion teilnehmen. Und das trotz eines Verbots des Präfekten wegen „der Gefahr größerer Störungen der öffentlichen Ordnung“.

    „Dies ermöglicht es, den Kampf gegen die A69 voll und ganz auf eine internationale Ebene zu heben“.
    Die Autobahngegner sind begeistert, denn dieser Besuch der jungen schwedischen Klima-Aktivistin, ist eine gewichtige Unterstützung für die Bewegung, die sich zum Ziel gesetzt hat, das Autobahnprojekt zu stoppen. Mitglieder von der Gruppierung „No Macadam“ erklärten, dass „der Kampf gegen die A69 auf internationaler und nationaler Ebene fortgesetzt wird und dass die Politiker die Konsequenzen ihres Starrsinns zu tragen haben“.

    Chrisophe Ramond, Präsident des Departementsrats des Tarn schrieb: „Liebe Greta Thunberg, im Hinblick auf Ihren Besuch im Departement Tarn möchte ich Sie einladen, sich die Zeit zu nehmen, um zu sehen, was wir alles tun, um im Alltag gegen die globale Erwärmung zu kämpfen (z. B. Pflanzung von mehr als 44.000 Bäumen in diesem Jahr, Installation von Photovoltaikanlagen auf den Dächern aller unserer Schulen, Einrichtung von mehr als 40 Fahrgemeinschaftsplätzen, Entwicklung der sanften Mobilität usw.). ) Wir sind in unserem Departement in Aktion, um konkrete und nützliche Antworten zu geben!“, erklärte der Präsident des Departementsrats des Tarn und fügte hinzu: „Die Autobahn A69 entspricht einer lebenswichtigen Notwendigkeit für den Tarn und seine Bewohner. Ja, dieses von allen Ebenen unserer Demokratie bestätigte Bauvorhaben ist für uns unverzichtbar und wir brauchen keinen Nachhilfeunterricht in Sachen nachhaltige Entwicklung.“

    Greta Thunberg wird am Samstagmittag am Ort der Demonstration erwartet, wo die Aktivisten bis zum Abend eine ganze Reihe von Veranstaltungen geplant haben: Reden, gemeinsame Mahlzeiten und Konzerte. Diese Veranstaltungen werden auch am Sonntag fortgesetzt, allerdings ohne Greta, die ihre Reise durch den Südwesten Frankreichs nutzen will, um auch in Bordeaux an einer Demonstration gegen neue Ölförderungen teilzunehmen.

  • Gegen das neue Einwanderungsgesetz: 16.000 Menschen demonstrierten am Sonntag in Paris

    Gegen das neue Einwanderungsgesetz: 16.000 Menschen demonstrierten am Sonntag in Paris

    Nach dem Aufruf einer Gruppe bekannter Persönlichkeiten demonstrierten am Sonntag, dem 21. Januar, zehntausende Menschen in ganz Frankreich gegen das geplante Einwanderungsgesetz. Das Gesetz wurde in der Nationalversammlung mit den Stimmen des ultra-rechten Rassemblement National angenommen und muss nun noch vom Verfassungsrat genehmigt werden. Nach einem Aufruf von 201 bekannten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens fanden am Sonntag in ganz Frankreich Demonstrationen gegen das neue Einwanderungsgesetz statt. In Paris versammelten sich die Gegner des Gesetzes ab dem frühen Nachmittag auf dem Trocadero-Platz. Zivilisten, Politiker und Gewerkschaftsvertreter versammelten sich, um den ideologischen Sieg der extremen Rechten zu verurteilen. „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“, rief Fabien Roussel, Nationalsekretär der Kommunistischen Partei. „Wir unterscheiden nicht zwischen Arbeitnehmern aufgrund ihrer Herkunft oder ihrer Hautfarbe (…) all diese Männer und Frauen sind für das Land unve…

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  • Zorn der französischen Landwirte: Droht eine Ausweitung der Protestbewegung?

    Zorn der französischen Landwirte: Droht eine Ausweitung der Protestbewegung?

    Wütende Landwirte blockieren seit Tagen die Autobahn A64 im Departement Haute-Garonne. Die Regierung befürchtet nun, dass die Protestbewegung sich nach dem Vorbild der Gelbwesten-Proteste auf ganz Frankreich ausweiten könnte. Den dritten Abend in Folge, trotz der Kälte, bereiten sich Landwirte darauf vor, die Nacht auf der Autobahn A64 im Departement Haute-Garonne zu verbringen. Die wütenden Bauern wollen die Blockade so lange aufrechterhalten, bis sie ihre Forderungen durchgesetzt haben. „Solange wir etwas zu essen und Brennholz haben, werden wir uns nicht von hier wegbewegen“, bekräftigt Jérôme Bayle, Rinderzüchter aus Montesquieu-Volvestre (Haute-Garonne). Die Regierung ist besorgtInflation, steigende Beiträge und Normen, die als zu restriktiv und zahlreich empfunden werden – das sind die Beschwerden der Landwirte, die inzwischen die Regierung beunruhigen. Die Regierung von Premierminister Attal befürchtet, dass sich die bauern-Bewegung auf das ganze Land ausweiten könnte. Der Élysé…

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  • Gewalt gegen Frauen: Demonstrationen in ganz Frankreich

    Gewalt gegen Frauen: Demonstrationen in ganz Frankreich

    Am Samstag, dem 25. November, fanden in ganz Frankreich Demonstrationen anlässlich des internationalen Tages gegen Gewalt gegen Frauen statt. 244.000 Fälle von häuslicher Gewalt in Frankreich wurden im Jahr 2022 gezählt, was einem Anstieg von 15% gegenüber 2021 entspricht. Slogans und zahlreiche violette Plakate waren am 25. November in den Straßen von Paris zu sehen. Anlass war eine Demonstration zum Tag gegen Gewalt gegen Frauen. An der Spitze des Demonstrationszuges standen Familien von Opfern von Frauenmorden. Auf ihren Schildern hielten sie die Porträts ihrer ermordeten Angehörigen hoch und appellierten an die Regierung. „Die Gesetzgebung muss sich ändern“, sagte eine Sprecherin. In diesem Jahr wurden von entsprechenden Verbänden bislang 121 Frauenmorde durch Ehe- oder Lebenspartner gezählt, eine Zahl von Feminiziden, die bereits über den 118 im Jahr 2022 gezählten liegt. Die Demonstranten hoffen, dass ihre Zahl die Regierung zum Handeln veranlasst. Durch ihren Kampf gegen die Gew…

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  • Marsch gegen Antisemitismus: Politiker an der Spitze des Pariser Demonstrationszuges singen die Marseillaise

    Marsch gegen Antisemitismus: Politiker an der Spitze des Pariser Demonstrationszuges singen die Marseillaise

    Die Präsidenten der beiden Parlamentskammern, Yaël Braun-Pivet und Gérard Larcher, sowie Elisabeth Borne und die ehemaligen Präsidenten Nicolas Sarkozy und François Hollande standen am Sonntag in der ersten Reihe der Demonstration gegen Antisemitismus in Paris. Eine Marseillaise „für die Republik und gegen den Antisemitismus“. Der Zug des Pariser Marsches gegen Antisemitismus startete am Sonntag, dem 12. November, von der Esplanade des Invalidendoms, bevor er einen ersten Halt einlegte und die von Claude-Joseph Rouget de Lisle geschriebene französische Nationalhymne anstimmte. Auf das Singen der Marseillaise folgte tosender Applaus. Zu den Politikern, die den fast zweistündigen Marsch durch die Straßen der Hauptstadt eröffneten, gehörten die beiden Parlamentspräsidenten und Initiatoren der Kundgebung, Yaël Braun-Pivet (Nationalversammlung) und Gérard Larcher (Senat), sowie Premierministerin Elisabeth Borne, die Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy und François Hollande und der Präsident des …

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  • Macron verurteilt in Brief an die Franzosen das „unerträgliche Wiederaufleben des Antisemitismus“

    Macron verurteilt in Brief an die Franzosen das „unerträgliche Wiederaufleben des Antisemitismus“

    Die Stellungnahme des französischen Staatschefs erfolgte am Vorabend des großen Marsches in Paris gegen den Antisemitismus. In einem offenen Brief an die Franzosen, den die Zeitung Le Parisien am Samstag, dem 11. November veröffentlichte, prangerte Präsident Emmanuel Macron am Vorabend des großen Marsches in Paris gegen Antisemitismus das „unerträgliche Wiederaufleben eines ungezügelten Antisemitismus“ an. „Ob religiös, sozial, identitätsbezogen oder rassistisch, der Antisemitismus ist immer so, wie Émile Zola ihn dargestellt hat: abscheulich“, schrieb der Präsident der Republik. Der französische Staatschef versichert, dass „ein Frankreich, in dem unsere jüdischen Mitbürger Angst haben, nicht Frankreich ist. Ein Frankreich, in dem Franzosen aufgrund ihrer Religion oder ihrer Herkunft Angst haben, ist nicht Frankreich“. Er rief dazu auf, dass das Land „vereint hinter seinen Werten, seinem Universalismus, vereint um seiner selbst willen“ bleibe und sich für Frieden und Sicherheit für all…

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  • Politik: Französische Parteien vor dem Marsch gegen Antisemitismus in Paris gespalten

    Politik: Französische Parteien vor dem Marsch gegen Antisemitismus in Paris gespalten

    Auf Aufruf der Präsidenten des Senats und der Nationalversammlung findet am Sonntag, den 12. November, in Paris ein Marsch gegen Antisemitismus statt. Die Teilnahme des extrem rechten Rassemblement National spaltet die Parteienlandschaft. Marine Le Pen und Jordan Bardella haben bekräftigt, dass sie am Sonntag, dem 12. November, an dem Marsch gegen Antisemitismus in Paris teilnehmen werden. Ihre Teilnahme sorgt für Polemik bis in die Reihen der Regierung. „Meiner Meinung nach hat das Rassemblement National keinen Platz in dieser Demonstration. Allerdings ist es eine öffentliche Demonstration, an der jeder nach seinem Gewissen frei teilnehmen kann oder nicht“, sagte zum Beispiel der Regierungssprecher Olivier Véran. Die linke Partei „La France insoumise“ will ihrerseits nicht an einem Marsch teilnehmen, bei dem auch das Rassemblement National von Marine Le Pen teilnimmt. Am Mittwoch, dem 8. November, verurteilte Emmanuel Macron das Verhalten der beiden Parteien. Das Rassemblement Nationa…

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