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  • Computerfehler: Leclerc-Tankstelle verkaufte den Liter Diesel zu 0.719€ –  ein Preis wie 1999

    Computerfehler: Leclerc-Tankstelle verkaufte den Liter Diesel zu 0.719€ – ein Preis wie 1999

    An einer Leclerc-Tankstelle in Angoulème kam es zu einem Computerfehler. Der Preis für einen Liter Diesel betrug zeitweilig 0,719 Euro!

    Am Dienstag, dem 14. November, erlebten die Autofahrer an der Tankstelle des Leclerc-Supermakts in Angoulême (Departement Charente) eine schöne Überraschung. Wie die Zeitung Charente Libre berichtete, lag der Preis für einen Liter Diesel aufgrund eines Computerfehlers, der „etwa eine Stunde“ gedauert habe, bei gerade mal 0,719 Euro statt 1,719 Euro. Das war in etwa der gleiche Preis wie im Oktober 1999!

    Ein Angestellter eines Transportunternehmens, der jeden Morgen an dieser Tankstelle tankt, schickte unseren Kollegen seinen Kassenzettel. Um 8.01 Uhr zahlte er knapp 43 Euro für seine Tankfüllung. Eine Stunde später hätte er wieder 103 Euro bezahlt. Eine schöne Ersparnis von 60 Euro.

    Der Fehler wurde allerdings schnell wieder korrigiert. Der Leclerc-Supermarkt in Angoulême gab jedoch nicht bekannt, wie hoch der durch den Computerfehler verursachte Schaden war.

  • Covid-19: Eine Computerpanne führt zu einem Leak der persönlichen Daten von 700.000 Patienten

    Covid-19: Eine Computerpanne führt zu einem Leak der persönlichen Daten von 700.000 Patienten

    Ein eklatanter Computerfehler hat dazu geführt, dass vertrauliche Daten von Tausenden von Franzosen offengelegt wurden. Es handelt sich um das Unternehmen Francetest, das als Zwischenglied zwischen Apotheken und einer staatlichen Plattform fungiert.

    Ein Fehler auf einem Server, der Covid-Testergebnisse von Apotheken an die Regierungsplattform übermittelt, hat die persönlichen Daten und Testergebnisse von Tausenden von Menschen öffentlich zugänglich gemacht, wie Mediapart am Dienstag, den 31. August, bekannt gab.

    Die Namen, Vornamen, Geburtsdaten, Adressen, Telefonnummern, Sozialversicherungsnummern und E-Mail-Adressen sowie die Ergebnisse der Tests von 700.000 Personen waren bis Freitag dank „eines Passworts, das im Klartext in einer für alle zugänglichen Datei zu finden ist“ auf der Francetest-Website verfügbar, schreibt die Nachrichtenseite Mediapart.

    Francetest ist ein im vergangenen Januar gegründetes Unternehmen, das sich auf die Übertragung von Daten von Covid-Tests, die in Apotheken durchgeführt werden, auf die SI-DEP-Plattform spezialisiert hat. Das SI-DEP (Screening-Informationssystem) ist eine sichere Plattform, auf der die Ergebnisse der Covid-19-Tests systematisch erfasst werden, um „sicherzustellen, dass alle positiven Fälle ordnungsgemäß verwaltet werden“ und um Kontaktfälle zu identifizieren, erklärt das Gesundheitsministerium auf seiner Website.

    Diese Plattform, „die im Dezember von der AP-HP (Assistance publique-Hôpitaux de Paris) hergestellt wurde (…) ist nicht sehr benutzerfreundlich“, erklärt Philippe Besset, Präsident der Fédération des syndicats pharmaceutiques de France (FSPF). Infolgedessen greifen viele Apotheker auf Vermittler zurück, um die Testergebnisse in das SI-DEP einzugeben. Nach Angaben von Mediapart berechnet Francetest einen Euro pro Übertragung.

    Ein nicht von den Gesundheitsbehörden zugelassener Datenvermittler
    Am Sonntag hat die Generaldirektion für Gesundheit (DGS) eine E-Mail an die Apotheker verschickt, in der sie an die zugelassene, mit dem SI-DEP kompatible Software-Umgebung erinnert, zu der die Firma Francetest nicht gehört.

    „Wir brauchen von den Behörden unbedingt ein Tool, das es uns ermöglicht, mit unserer sicheren und zugelassenen Unternehmenssoftware Daten an das SI-DEP zu übermitteln“, betonte Philippe Besset und wies darauf hin, dass selbst die vom DGS zugelassene Software nicht ausreichend sicher sei.

    Die französische Datenschutzbehörde Cnil teilte der Nachrichtenagentur AFP mit, dass sie aufgrund einer „anonymen Meldung“ Untersuchungen eingeleitet habe.