Schlagwort: Chips

  • Die unverwüstliche Chipkarte feiert ihr 50-jähriges Jubiläum

    Die unverwüstliche Chipkarte feiert ihr 50-jähriges Jubiläum

    Der Erfinder der Chipkarte, Roland Moreno, ist Franzose.

    Heute feiert diese Erfindung ihr 50-jähriges Jubiläum und scheint noch eine glänzende Zukunft vor sich zu haben. Die Chipkarte hat den Alltag der Menschen – nicht nur in Frankreich – revolutioniert. Ob in der Gesundheitskarte Vitale, als Pass in Verkehrsmitteln, in Mobiltelefonen oder in den Bankkarten, dem bevorzugten Zahlungsmittel der Franzosen – sie ist heute überall zu finden. Eingesetzt wird sie weltweit und stammt aus dem Genie eines Franzosen vor 50 Jahren: Roland Moreno, ein autodidaktischer Erfinder. Nachdem das Patent 1974 angemeldet wurde, dauerte es bis 1985, bis die Chipkarte in Frankreich und weltweit wirklich an Fahrt gewann.

    Wird sie durch die digitalen Zahlungen ersetzt werden?
    Sie hatte damals auch die Telefonzellen revolutioniert, worauf Moreno sehr stolz war. „Es ist sehr erfreulich zu sehen, wie Menschen auf der Straße mit meinem rechteckigen Objekt zu einer Telefonzelle gehen, es einführen und ihrer Verlobten sagen, dass sie sie lieben. Ich könnte mir nichts Besseres wünschen“, sagte er im Jahr 2000. Nachdem sie den in Frankreich lange als Zahlungsmittel bevorzugten Scheck inzwischen verdrängt hat, stellt sich die Frage, ob sie nun bald durch digitale Zahlungen ersetzt wird…

  • Ukraine-Krieg: Warum die Russen Tausende von Waschmaschinen in der Ukraine stehlen

    Ukraine-Krieg: Warum die Russen Tausende von Waschmaschinen in der Ukraine stehlen

    Nachdem Russland immer stärker unter den internationalen Wirtschaftssanktionen leidet, die seit Beginn des Krieges in der Ukraine gegen das Land verhängt wurden, importiert der Kreml Tausende Haushaltsgeräte aus dem Ausland, um die darin befindlichen Mikrochips in die Hände zu bekommen.

    Nachdem der Krieg in der Ukraine die russische Wirtschaft immer mehr belastet, hat Moskau im Jahr 2022 doppelt so viele Waschmaschinen importiert wie im Jahr 2021. Seltsame Anschaffungen, die nicht auf ein gesteigertes Interesse der Bevölkerung an Waschmaschinen zurückzuführen sind, sondern auf einen Bedarf an Halbleitern, die in allen diesen Haushaltsgeräten vorkommen.

    Russland braucht nämlich dringend Mikrochips, die es nicht im eigenen Land herstellen kann. Also werden Waschmaschinen importiert und auch in der Ukraine gestohlen, um an diese wertvollen Teile heranzukommen. Gleichzeitig profitiert auch Kasachstan von diesem neuen Geschäft, indem es Kühlschränke und elektrische Pumpen, die ebenfalls Halbleiter enthalten, in großen Mengen an Russland weiterverkauft.

    Reparatur von militärischer Ausrüstung
    Nur ein kleiner Teil dieser Importe ist für die russische Bevölkerung bestimmt. Die so gewonnenen Halbleiter werden hauptsächlich zur Reparatur von Militärgeräten verwendet.

    „Solche Halbleiter findet man überall in modernen Waffen“, erklärt der französische General Nicolas Richoux gegenüber dem Sender TF1. Sie sind in den Ziel- und Schussvorrichtungen der Panzer und auch in Kommandosystemen verbaut.

    Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula Von der Leyen, hat ebenfalls bestätigt, dass die russische Armee „Mikrochips sammelt“, um ihre militärische Ausrüstung reparieren zu können.