Schlagwort: Casino

  • Kleine Gemeinden, große Gewinne: Wie Casinos die Kassen füllen

    Kleine Gemeinden, große Gewinne: Wie Casinos die Kassen füllen

    Für viele kleine Gemeinden sind Casinos längst mehr als nur Spielstätten – sie sind zu einer goldenen Quelle der Finanzierung und Attraktivität geworden. Immer mehr Bürgermeister setzen auf dieses Konzept und hoffen, das große Los zu ziehen. Früher war der Bau von Casinos nur an Küstenorten üblich, doch inzwischen dürfen auch Gemeinden mit Pferderennbahnen vom Glücksspiel profitieren. Ein Paradebeispiel ist Arnac-Pompadour, eine kleine Gemeinde in der Corrèze, die vor Kurzem die Erlaubnis erhalten hat, ein eigenes Casino zu errichten. Diese Projekte sind nicht nur für den Gemeindehaushalt ein echter Segen, sondern helfen insgesamt, finanzielle Lücken zu schließen – besonders in Zeiten, in denen staatliche Zuwendungen gekürzt werden. Von Pferderennen zu Spielautomaten: Die neuen Casino-Gemeinden Was früher nur Bade- und Kurorten vorbehalten war, hat sich jetzt auf Gemeinden mit Pferderennbahnen ausgeweitet. Alain Tisseuil, der Bürgermeister von Arnac-Pompadour, kämpfte mehr als acht Jah…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Haut-Rhin: Eine Bäckerei im Glück dank eines Schweizer Casinos

    Haut-Rhin: Eine Bäckerei im Glück dank eines Schweizer Casinos

    Ein Schweizer Casino greift einer verschuldeten französischen Bäckerei unter die Arme

    David Pichot, der stolze Besitzer von sieben Bäckereien, stand vor Kurzem noch vor dem Aus. Rechnungen stapelten sich, die Backöfen blieben kalt – und die Schließung drohte. Doch das Schicksal hatte eine Überraschung parat: Ein Schweizer Casino sprang in die Bresche und rettete die Bäckerei mit einem Scheck über 90.000 Euro.

    Ein unerwarteter Retter

    Es klingt fast wie ein modernes Märchen: Ein Casino, das für gewöhnlich Menschen um ihre Ersparnisse bringt, greift nun großzügig einer in Not geratenen Bäckerei unter die Arme. Wie kam es zu diesem unerwarteten Rettungsakt? Die Geschichte von David Pichot und seinen Bäckereien gelangte über Umwege nach Basel, direkt zu Ohren der Leitung des dortigen Casinos. Die Entscheider fühlten sich berufen, zu helfen – und das nicht nur aus Nächstenliebe.

    Ein Deal, der auf beiden Seiten schmeckt

    Mit dem großzügigen Scheck in der Tasche konnte Pichot seine Schulden begleichen und die 25 Arbeitsplätze sichern. Doch das Casino wollte mehr als nur ein Dankeschön – es sicherte sich einen drei Jahre langen Werbedeal mit den geretteten Bäckereien. Für die Bäckerei eine Chance, für das Casino ein kluger Schachzug: Plakate und Flyer in den Läden, die täglich von hunderten Kunden besucht werden, versprechen eine lohnende Werbefläche.

    Ein Neuanfang mit süßem Nachgeschmack

    Die Freude bei den Mitarbeitern war spürbar. Von der Verkäuferin bis zum Bäckermeister – alle atmeten auf. Pichot selbst sieht die Rettung als Neuanfang und plant bereits, wie er das Vertrauen des Casinos durch herausragende Backwaren und noch besseren Service rechtfertigen kann. „Wir haben eine zweite Chance bekommen, und die werden wir nutzen“, so der entschlossene Bäckermeister.

    Ein Casino mit Herz?

    Man könnte meinen, Casinos seien nur an schnellem Geld interessiert. Doch diese Geschichte zeigt, dass auch in der Glücksspielbranche soziale Verantwortung gelebt werden kann. Vielleicht ist es der Anfang einer neuen Ära, in der Casinos mehr als nur Orte des Glücksspiels sind – wer weiß? Und ist es nicht schön zu wissen, dass auch Glückspielhäuser ein Herz haben können…?

    Die Rettung der kleinen Bäckereigruppe durch das Casino aus Basel ist ein leuchtendes Beispiel für unerwartete Solidarität und zeigt, dass selbst in den düstersten Momenten unerwartete Hilfe aus den ungewöhnlichsten Quellen kommen kann. David Pichot und seine Bäckerei stehen nun wieder auf soliden Füßen – dank einer ungewöhnlichen, aber fruchtbaren Partnerschaft.

  • Intermarché übernimmt Casino-Märkte: Was bedeutet das für die Verbraucher?

    Intermarché übernimmt Casino-Märkte: Was bedeutet das für die Verbraucher?

    In den letzten Monaten hat der französische Einzelhandelsriese Casino rund 300 seiner Verkaufsstellen an verschiedene Konkurrenten, darunter auch Intermarché, verkauft. Diese Übernahmen sind nicht ohne Auswirkungen geblieben – weder auf das Erscheinungsbild der Läden noch auf die Sorgen der Gewerkschaften.

    Ein frisches Erscheinungsbild und neue Angebote

    In Städten wie Bagneux (Hauts-de-Seine) hat Intermarché bereits seine Handschrift hinterlassen. Die alten Casino-Supermärkte haben sich verwandelt: Holzverkleidete Regale, eine gut bestückte Weinecke und ein Marktplatz mit frischen Produkten dominieren nun das Bild. Besonders auffällig ist der Rückgang traditioneller Kassen zugunsten effizienterer Selbstbedienungskassen.

    Preisunterschiede und Kundenzufriedenheit

    Eine aufmerksame Kundin bemerkte eine positive Veränderung: „Es gibt schon einen kleinen Preisunterschied“, sagt sie und bezieht sich dabei auf die günstigeren Preise im Vergleich zu früher. Tatsächlich gibt die Geschäftsleitung von Intermarché an, die Preise durchschnittlich um 20% gesenkt zu haben. Mickaël Dancerne, der Inhaber eines Intermarché-Marktes in Bagneux, erklärt: „Dank unserer Eigenmarken, die von den Verbrauchern gut angenommen werden, können wir da gesamten Angebot günstiger machen. Dazu kommen noch die Verhandlungen mit den Herstellern, die uns mehr Spielraum ermöglichen.“

    Auswirkungen auf das Personal und die Gewerkschaften

    Während Kunden von den neuen Preisen und Angeboten profitieren, sind die Gewerkschaften besorgt. Der Wechsel der Unternehmensführung und die damit verbundenen Änderungen in den Märkten haben Fragen zur Arbeitsplatzsicherheit und den Arbeitsbedingungen aufgeworfen. Die Umstrukturierungen könnten Veränderungen in den Verträgen der Mitarbeiter bedeuten – und das sorgt für Unruhe.

    Was bedeutet das für die Zukunft des Einzelhandels?

    Dieser Verkauf und die anschließenden Anpassungen werfen eine wichtige Frage auf: Wie wird sich der Einzelhandel in Frankreich weiterentwickeln? Die Anpassungen von Intermarché könnten eine Blaupause für andere Einzelhändler sein, die ebenfalls umstrukturieren möchten. Die Möglichkeit, Kosten durch eigene Marken und bessere Verhandlungen zu senken, zeigt einen klaren Weg, den viele einschlagen könnten.

    Ein neues Einkaufserlebnis

    Neben den finanziellen Aspekten verändert sich auch das Einkaufserlebnis selbst. Der Fokus auf eine einladendere Gestaltung der Märkte und das Angebot an frischen Produkten zeigt, dass Intermarché nicht nur die Preise, sondern auch die Kundenzufriedenheit in den Mittelpunkt stellt. Kunden könnten sich fragen: Ist dies der Beginn einer neuen Ära des Einkaufens, wo Qualität und Erschwinglichkeit Hand in Hand gehen?

    Die Übernahme der Casino-Märkte durch Intermarché zeigt deutlich, dass Veränderungen im Einzelhandel nicht nur möglich, sondern notwendig sind. Mit einem neuen Erscheinungsbild, verbesserten Angeboten und günstigeren Preisen setzt Intermarché ein Zeichen. Doch während Kunden von diesen Veränderungen profitieren, bleibt abzuwarten, wie sich die Situation für die Angestellten entwickeln wird. Die Zukunft des Einzelhandels könnte rosig aussehen, doch die Balance zwischen Kundenzufriedenheit und fairen Arbeitsbedingungen wird in Zukunft entscheidend sein.

  • Frankreich: Intermarché und Auchan wollen 320 Hypermärkte und Supermärkte von Casino übernehmen

    Frankreich: Intermarché und Auchan wollen 320 Hypermärkte und Supermärkte von Casino übernehmen

    Mehr als dreihundert Hypermärkte und Supermärkte von Casino sollen gemeinsam mit Auchan von der Intermarché-Gruppe aufgekauft werden.

    Die Einzelhandelsgruppe Intermarché wird gemeinsam mit Auchan 320 Hypermärkte und Supermärkte von Casino übernehmen. Dies meldete der Sender Franceinfo am Montag, dem 18. Dezember, unter Berufung auf eine mit dem Deal vertrauten Quelle und bestätigte damit einen Bericht der Zeitung Les Echos.

    Das Angebot des Konsortiums aus Intermarché und Auchan habe die Angebote von Lidl und Carrefour übertroffen, heißt es. Im Mai hatte Casino angekündigt, 119 Geschäfte an Intermarché zu verkaufen, eine erste Gruppe Anfang Oktober, eine zweite mit einem Zeithorizont von bis zu drei Jahren. Im November erklärte sich Casino angesichts der ausbleibenden Verbesserung seiner Geschäftslage dazu bereit, weitere Geschäfte zu veräußern.

  • Streikaufruf in allen Casino-Supermärkten bis Ende Dezember

    Streikaufruf in allen Casino-Supermärkten bis Ende Dezember

    Nachdem der finanziell angeschlagene Einzelhandels-Konzern sich bereit erklärt hat, Filialen an Konkurrenten zu verkaufen, rufen die Gewerkschaften von Casino zur allgemeinen Mobilisierung der Angestellten auf.

    Die Gewerkschaften der Supermarktkette Casino rufen die Angestellten ab Dienstag, dem 5. Dezember, zu einer allgemeinen Mobilisierung auf, da der in finanziellen Schwierigkeiten steckende Konzern sich bereit erklärt hat, Geschäfte an Konkurrenten zu verkaufen. Die aus Monoprix, Franprix, Pao de Acucar oder Exito bestehende Gruppe, die Ende 2022 noch 200.000 Beschäftigte zählte, davon 50.000 in Frankreich, befindet sich in sehr starken Turbulenzen. Die Gewerkschaften haben vom 5. bis 31. Dezember einen Streik angekündigt, der „alle Beschäftigten und Geschäftsführer der Gruppe“ betrifft.

    Ende Juli wurde mit den Gläubigern der Gruppe eine erste Einigung über eine Umstrukturierung der Verschuldung erzielt, die mit einem Wechsel in der Aktionärsstruktur einherging, bei dem der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky, der Franzose Marc Ladreit de Lacharrière und der britische Fonds Attestor die Kontrolle über die Gruppe übernahmen.

    In der Zwischenzeit verbesserte sich die wirtschaftliche Lage von Casino jedoch nicht. Der Konzern erklärte sich bereit, „Interessenbekundungen“ von Konkurrenten für den Kauf von Hypermärkten und Supermärkten zu prüfen. Aus mit der Angelegenheit vertrauten Quellen verlautete, dass alle größeren Geschäfte der Gruppe verkauft werden könnten. Die Gewerkschaften befürchten, dass es zu einem Ausverkauf zu lasten der Belegschaft kommen könnte.

    Die Konkurrenten Auchan und Intermarché haben ein Angebot für alle Geschäfte eingereicht, wie ein Vertreter von Auchan, Serge Papin, am Donnerstagabend im Sender BFM Business öffentlich mitteilte. Es wurden wohl auch noch weitere Angebote eingereicht, die jedoch nicht öffentlich bestätigt wurden.

    Intermarché hatte bereits vor einigen Monaten mit Casino den Kauf von 119 Geschäften plus etwa 60 Optionen vereinbart. Die Nr. 3 der Branche in Frankreich (hinter Carrefour) will 4.000 betroffene Beschäftigte übernehmen, aber die Gewerkschaften befürchten, dass sie schlechtere soziale Bedingungen als bei Casino vorfinden werden.

    In Saint-Etienne eine Versammlung vor dem Hauptsitz geplant. Anschließend soll ein Demonstrationszug zur Präfektur und zum Rathaus stattfinden.

  • Die Casinos in Dinard und La Grande-Motte sind auch wieder in Betrieb

    Die Casinos in Dinard und La Grande-Motte sind auch wieder in Betrieb

    Die Casinos haben nach mehr als sechs Monaten der Schließung wieder geöffnet. Es sind nur Spielautomaten erlaubt. Es wurde eine 35%-Kapazitätsgrenze eingeführt. Für Städte, wie Dinard (Ille-et-Vilaine) oder La Grande-Motte (Hérault), bleibt diese Einnahmequelle sehr wichtig. In La Grande-Motte (Hérault) wurde am Mittwoch, 19. Mai, das Casino in einer ganz besonderen Form wiedereröffnet. Ein Casino-Drive wurde erfunden: Spieler fahren mit ihrem Auto ein und gehen in ein eigenes Zelt, um spielen zu können, ohne anderen Spielern zu nahe zu kommen. Es stehen ihnen Spielautomaten und eine Minibar zur Verfügung. Laut einem Spieler ist dieses Layout ideal. „Wir haben eine kleine Tour im normalen Casino gemacht, da waren sehr viele Leute, wir haben gesagt, nein danke, das ist nichts für uns, hier bleiben wir unter uns.“ Ein normalerweise sehr profitabler MonatIn Dinard (Ille-et-Vilaine) hat sich das Casino ebenfalls angepasst, indem es Plexiglasfenster zwischen den einzelnen Automaten install…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…