Schlagwort: Brand

  • Tanklastwagen brennt: A64 zwischen Toulouse und Tarbes in beiden Richtungen gesperrt

    Tanklastwagen brennt: A64 zwischen Toulouse und Tarbes in beiden Richtungen gesperrt

    Gegen 6 Uhr am Samstagmorgen geriet ein Tanklastwagen auf der A64 in Brand. Die Autobahn ist südwestlich von Toulouse in beiden Richtungen gesperrt. Etwa 30 Feuerwehrleute sind vor Ort.

    Ein mit Kraftstoff beladener Tanklastzug geriet am Samstagmorgen gegen 6 Uhr auf der A64 in Fahrtrichtung Toulouse-Bayonne südwestlich von Toulouse in Brand. An Bord befanden sich 20.000 Liter Bleifrei 95 und 16.000 Liter Dieselkraftstoff. Als die Feuerwehr eintraf, stand der Tank bereits völlig in Flammen. Um 8.40 Uhr teilte Vinci Autoroutes mit, dass das Feuer unter Kontrolle sei.

    Die A64 in beiden Richtungen gesperrt.
    Um den Feuerwehrleuten den Einsatz zu erleichtern, wurde die A64 auf unbestimmte Zeit in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Die Sperrung der Autobahn wird noch mehrere Stunden andauern. Auch wenn das Feuer inzwischen gelöscht ist, wird noch viel Zeit benötigt werden, um die Fahrbahn zu reinigen und notdürftig zu reparieren.

    30 Feuerwehrleute und 11 Feuerwehrfahrzeuge sind derzeit seit 6 Uhr morgens am Brandort im Einsatz.

    Die Ursache des Brandes ist noch nicht bekannt. Auch die Höhe des entstandenen Schadens ist nicht bekannt. Aufgrund der derzeitigen Kraftstoffpreise dürfte sich der Schaden jedoch auf mehrere zehntausend Euro belaufen.

    Umleitungen eingerichtet
    Aufgrund der Sperrung der A64 wurde eine Umleitung eingerichtet. In der Richtung Toulouse-Tarbes müssen die Fahrzeuge die Autobahn in Boussens (Ausfahrt Nr. 21) verlassen und dann über die Departementale 817 fahren, um in Saint-Martory wieder auf die Autobahn zu gelangen. In der Richtung Tarbes-Toulouse muss man die Autobahn in Saint-Martory (Ausfahrt Nr. 20) verlassen, über die Departementale 817 fahren und in Boussens wieder auf die Autobahn auffahren.

  • Spanien: Notstand angesichts von Dürre und Bränden

    Spanien: Notstand angesichts von Dürre und Bränden

    Im März 2023 wird Spanien bereits von einer gewaltigen Dürreperiode und heftigen Bränden heimgesucht. Für den Premierminister ist dies ein weiterer Beweis für die Dringlichkeit des Klimaschutzes. 

    Ein gigantisches, noch immer außer Kontrolle befindliches Feuer-Inferno verschlingt Teile Südspaniens in der Provinz Castellón. Es handelt sich um ein typisches Sommer-Feuer. Aber wir befinden uns mitten im März. 3.000 Hektar sind bereits von den Flammen zerstört worden. Knapp 500 Feuerwehrleute und etwa 20 Wasserbomber versuchen den riesigen Brand zu kämpfen, aber das sind nur Tropfen auf den heißen Stein angesichts der immensen Größe des Feuers. Das Feuer brach vorgestern, am 23. März, in der Nähe der Region Valencia aus.

    Anhaltende Trockenheit
    Angefacht durch starke Winde und eine Temperatur von fast 35 °C, überquerte das Feuer die Straßen und bedroht die Städte. 1.500 Einwohner mussten bereits evakuiert werden. Dies ist der erste große Brand des Jahres und eine Folge der dramatischen Dürre in Südspanien, die seit mehreren Monaten andauert. Es zeichnen sich wüstenartige Landschaften ab. In Katalonien hat ein ausgetrockneter See die eine Kirche und mehrere Häuser wieder vollständig zum Vorschein gebracht, von denen früher in trockenen Jahren nur der Glockenturm zu sehen war.

  • Alpes-Maritimes: Wegen Dürre und starken Winden ist die Feuerwehr mit mehreren Bränden konfrontiert

    Alpes-Maritimes: Wegen Dürre und starken Winden ist die Feuerwehr mit mehreren Bränden konfrontiert

    „Es muss endlich regnen!“, hofft Xavier Wiik, Kommandant und Einsatzleiter der Feuerwehr des Alpes-Maritimes.

    Seit etwa 40 Stunden sind die Feuerwehrleute in den Alpes-Maritimes mit mehreren Brandausbrüchen, insgesamt fünf Bränden, konfrontiert, was sowohl mit der Situation der Böden, denen es an Niederschlägen mangelt, als auch mit den starken Winden, die in den letzten Tagen durch den Durchzug des Sturms Larisa verursacht wurden, als“erschwerenden Faktoren“, zusammenhängt. Von diesen Bränden war am Sonntagnachmittag, allerdings nur noch der Brand von Briançonnet aktiv.

    Laut Feuerwehr-Kommandant Xavier Wiik hat das Feuer 50 Hektar Vegetation im Hinterland von Nizza erfasst, in einem „schwer zugänglichen“ und „sehr windanfälligen“ Gebiet. Die Brände begannen am Samstag, als das Departement – das wegen starker Winde auf die Warnstufe Orange gesetzt worden war – Böen von mehr als 130 km/h registrierte.

    Der Wind hat nun nachgelassen, die Ausbreitung der Flammen ist eingegrenzt, aber die Feuerwehren bleiben „wegen der Trockenheit wachsam“, erklärt Kommandant Wiik. Das Departement Alpes-Maritimes wurde am vergangenen Donnerstag ohne vorherige Warnung in den Dürrealarm versetzt. Eine Situation, die alles andere als gewöhnlich ist, aber in Bezug auf Brandeinsätze dem März des letzten Jahres ähnelt.

    „Es muss regnen! Es muss regnen, damit wir eine Situation haben, die in irgendeiner Form zur Normalität zurückkehrt“, betonte Xavier Wiik. „Wenn es bis Ende Mai nicht regnet, starten wir mit einer großen Trockenheit in die Sommerperiode“, fährt er fort und verweist auf mögliche Einschränkungen, insbesondere beim Zugang zu den Bergmassiven, die dieses Jahr im Vergleich zum Vorjahr früher eintreten könnten.

  • Alpes-Maritimes: 30 Hektar durch Feuer vernichtet

    Alpes-Maritimes: 30 Hektar durch Feuer vernichtet

    In Briançonnet in den französischen Seealpen wurden aufgrund der starken Winde und der Trockenheit in diesem Jahr bereits 30 Hektar vom Feuer vernichtet.

    Das Feuer breitete sich am Sonntag weiter aus, auch wenn es sich am Abend verlangsamte, weil der Wind nachgelassen hat. Eine ausgezeichnete Nachricht für die Feuerwehrleute und den Zivilschutz, die vor Ort sind gegen die Flammen kämpfen. Das berichtete die Journalistin Audrey Richier, die am Sonntag, dem 12. März, per Live-Schaltung aus Briançonnet (Alpes-Maritimes) für den Sender France 2 berichtete. „Seit heute Morgen versuchen die Feuerwehren, sich den Flammen zu nähern, aber das Gelände ist besonders unwegsam“, so die Journalistin weiter.

    Kein Wohnhaus bedroht
    Wegendes unwegsamen Geländes wurden zwei Canadairs für Wasserabwürfe über das Gebieten bestellt, der Brand kann vom Boden aus kaum nachhaltig bekämpft werden. Das Feuer, das bereits rund 30 Hektar Vegetation vernichtet hat, bedroht jedoch keine Wohnhäuser. Das erste Dorf liegt etwa fünf Kilometer von den Flammen entfernt.

  • Trockenheit: Grössere Brände sind in Frankreich schon vor dem Sommer zu befürchten

    Trockenheit: Grössere Brände sind in Frankreich schon vor dem Sommer zu befürchten

    Aufgrund der Trockenheit könnten in Frankreich grosse Brände frühzeitig, lange vor dem Sommer, ausbrechen.

    Die Pyrénées-Orientales leiden laut Meteorologen und Feuerwehrleuten in diesem Winter unter einer außergewöhnlichen Trockenheit. Sie befürchten bereits jetzt und erst recht im kommenden Sommer heftige Waldbrände.

    Im Jahr 2022 gab es sowohl zu wenig Regen als auch sehr hohe Temperaturen, was zu einer „Rekordtrockenheit“ im an Spanien angrenzenden Mittelmeerdepartement Pyrénées-Orientales geführt hat.

    Die Niederschläge lagen um die Hälfte unter dem Durchschnitt: 2022 war das zweite Jahr in Folge, in dem die Regenbilanz schlechter als normal ausgefallen ist und es war das trockenste Jahr seit 1959, dem Beginn der Aufzeichnungen auf Departements-Ebene.

    Die Temperaturen – die entscheidend sind, weil Hitze die Verdunstung der Pflanzen erhöht – waren die höchsten seit 1947, dem ersten Jahr, das insgesamt aufgezeichnet wurde.

    Und auch für das Jahr 2023 scheint dieser Trend bestehen zu bleiben: „Die Trockenheit hält in unserem Departement an und nimmt in einigen Gebieten sogar zu (…), obwohl seit mehreren Wochen winterliche Temperaturen herrschen“, warnte die Präfektur der Pyrénées-Orientales am Donnerstag. Diese Situation bereitet den Feuerwehrleuten grosse Sorgen. Der Wassermangel führt zum Absterben von Büschen und Bäumen, wodurch die Menge an trockenem Holz oder Blättern, die in Brand geraten können, deutlich zunimmt.

    Das Beunruhigendste für den kommenden Sommer ist die Tatsache, dass die Brände wahrscheinlich viel intensiver sein werden, weil die Menge an Brennstoff stärker ist.

    Biologen beobachteten das Absterben aus nächster Nähe, als sie den Teil der Corbières, der dem Mittelmeer am nächsten liegt, untersuchten. Sie fanden dort wilde Olivenbäume, Mastixsträucher, die auch „Kittbäume“ genannt werden, und sogar Aleppo-Kiefern, die auf dem Stock regelrecht vertrockneten.

    Dabei ist die Aleppo-Kiefer ein Baum, der an der Grenze zu Wüsten zu finden ist, eine sehr trockenheitsresistenteste Baumart. Hektarweise rissiger Boden, ausgetrocknete Flussbetten wie etwa der Agly, zeugen von der Wasserknappheit in den östlichen Pyrenäen. Die Feuerwehr hat bereits mit neuen Bränden zu kämpfen, obwohl der Sommer noch weit entfernt ist: In nur etwas mehr als einem Monat, zwischen dem 1. Januar und dem 6. Februar, hat sich die Zahl der Brände im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Jahres 2022 verdoppelt.

    Die verbrannte Fläche hat sich von sieben auf 28 Hektar vervierfacht, wobei die 60 Hektar, die am 5. Februar in Torreilles verbrannten, nicht mitgerechnet sind – laut der Departements-Feuerwehr „außergewöhnlich“ zu dieser Zeit. Die Dürre ist in den Pyrénées-Orientales stärker ausgeprägt als anderswo, aber auch in anderen Regionen Frankreichs und in Europa ist die Trockenheit spürbar und hat auch dort zu einer Zunahme der von Bränden bedrohten Flächen geführt.

    Vom 21. Januar bis zum 21. Februar gab es 32 Tage lang keinen richtigen Regen in Frankreich, eine Dauer, die noch nie zuvor von Météo-France verzeichnet wurde. Die Pyrénées-Orientales bfinden sich seit Juni 2022 durchgehend im Dürrealarm befinden. Und nun kam ein Großteil des Departements Var hinzu, das am 17. Februar in Dürrealarm versetzt wurde.

    Das Europäische Waldbrandinformationssystem (Effis) und das Europäische Programm für Klimawandel (Copernicus) berichten, dass die Europäische Union im vergangenen Jahr einen Rekord an verbrannten Flächen verzeichnet hat: mehr als 785.000 Hektar vom 1. Januar bis zum 19. November 2022. Riesige Feuer haben vor allem Spanien und Südwestfrankreich betroffen, wo zwei aufeinanderfolgende Großbrände in der Gironde im letzten Sommer mehr als 21.000 Hektar verwüsteten.

    Angesichts der Trockenheit in diesem Winter bereiten sich die Feuerwehrleute auf einen noch schlimmeren Sommer vor.

  • Dramatisches Feuer im Departement Aisne: Frau und sieben Kinder sterben bei Hausbrand

    Dramatisches Feuer im Departement Aisne: Frau und sieben Kinder sterben bei Hausbrand

    Bei einem Hausbrand im Departement Aisne kamen am Montag, dem 6. Februar 2023, acht Menschen ums Leben: Eine Mutter und sieben Kinder starben. Der Lebensgefährte der Mutter erlitt schwere Verbrennungen, überlebte jedoch. Ein Wäschetrockner war wahrscheinlich die Ursache des Brandes.

    Bei einem Hausbrand im Departement Aisne in der Nacht von Sonntag auf Montag kamen acht Menschen ums Leben, eine Mutter und sieben Kinder im Alter von 2 bis 14 Jahren. Die Opfer starben an Rauchvergiftung. Die Tragödie ereignete sich im Haus der Familie in der Gemeinde Charly-sur-Marne. Der Vater der Patchworkfamilie erlitt schwere Verbrennungen. Er konnte aus dem Haus gerettet und in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 40-jährige Mann schwebt nicht in Lebensgefahr.

    Ein Wäschetrockner hatte offensichtlich im Erdgeschoss des Hauses Feuer gefangen und soll den Brand ausgelöst haben, wie die Staatsanwaltschaft von Soissons inzwischen mitteilte. Das Feuer wurde am frühen Morgen erst nach einem mehrstündigen Feuerwehreinsatz gelöscht.

    Die Kinder, fünf Mädchen und zwei Jungen, und die Eltern schliefen, als das Feuer ausbrach. Durch einen Anruf von Nachbarn wurden die Rettungskräfte um 0.49 Uhr alarmiert. Ein Nachbar, der selbst Feuerwehrmann ist, griff ein, bevor seine Kollegen eintrafen. Er forderte die Familie auf, sich in den zweiten Stock zu flüchten, um sich vor dem Feuer zu schützen. Jedoch drang dichter Rauch durch das Treppenhaus nach oben und die tödliche Falle schnappte über den Opfern zu. Durch den durch den Brand verursachten Stromausfall wurden die elektrischen Rollläden des Hauses blockiert und liessen sich von der eingeschlossenen Familie nicht mehr öffnen.

    Das Haus steht in einer engen Straße im Zentrum der 2.600-Einwohner-Gemeinde Charly-sur-Marne. Achtzig Feuerwehrleute und zwei große Löschzüge waren im Einsatz.

    Vier der Kinder stammten aus einer ersten Ehe der Mutter. Die anderen drei waren gemeinsame Kinder des Paares.

  • Pyrénées-Orientales: Waldbrand zerstört mehr als 40 Hektar

    Pyrénées-Orientales: Waldbrand zerstört mehr als 40 Hektar

    Es handelte sich um den zweiten Brand in Südwestfrankreich innerhalb von nur zwei Tagen. Der Brand wurde durch starke Winde und eine starke Trockenheit entfacht.

    Schon der zweite Brand mitten im Winter. Seit Sonntag, dem 5. Februar, wütet ein Vegetationsbrand in der Gegend von Torreilles (Pyrénées-Orientales). Das Feuer wurde durch starke Winde angefacht und hat bereits über 40 Hektar Land verwüstet, wie die Feuerwehr und die Gendarmerie mitteilten.

    Das Feuer war am Sonntag kurz nach 15 Uhr in der Nähe einer Landstraße in Torreilles ausgebrochen und hat sich dann auf die Nachbargemeinde Sainte-Marie-la-Mer ausgebreitet. Am frühen Sonntagabend waren 150 Feuerwehrleute im Einsatz, um zu versuchten, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Der Brand wurde von heftigen Windböen angeheizt und bewegte sich auf das Meer zu.

    Vorsichtshalber wurden am Nachmittag zwei Personen aus einem nahe gelegenen Bauernhaus evakuiert. Dieser Brand folgt auf den ersten Großbrand der Saison, der am Samstag im Departement Bouches-du-Rhône ausgebrochen war und 110 Hektar Vegetation im Naturpark Alpilles vernichtet hatte. Am Freitag, 3. Februar, waren bereits acht Hektar in der Gemeinde Corneilla-la-Rivière, ebenfalls im Departement Pyrénées-Orientales, abgebrannt.

  • Bouches-du-Rhône: 230 Feuerwehrleute bekämpfen ersten Waldbrand des Jahres

    Bouches-du-Rhône: 230 Feuerwehrleute bekämpfen ersten Waldbrand des Jahres

    Am frühen Samstagmorgen, den 4. Februar, brach in der Nähe der Gemeinde Mouriès im Departement Bouches-du-Rhône ein Feuer aus. Insgesamt 230 Feuerwehrleute kämpften am Mittag gegen die Flammen.

    In Mouriès (Bouches-du-Rhône) verschlingen am Samstag, dem 4. Februar, vom Mistral angefachte Flammen die Garrigues. Die Böen des Mistrals erreichen über 100 km/h. Rauch ist überall und die Feuerwehrleute müssen gegen entfesselte Naturkräfte ankämpfen. Die einzige Möglichkeit, die Flammen einzudämmen ist die Entfachung eines Gegenfeuers. Feurwehrkommandant Denis Bargès erklärt auf dem Sender France 2: „Wir versuchen, in diesem Olivenhain ein taktisches Feuer zu machen, um den Brand hier einzudämmen.“

    105 Löschzüge im Einsatz
    Das Feuer brach gegen 5.30 Uhr im Norden der 3.400 Einwohner zählenden Gemeinde Mouriès aus. Die Flammen näherten sich auch den Häusern des Dorfes, mehrere Gebäude waren kurzzeitig bedroht, bevor sie von den Feuerwehrleuten gesichert werden konnten. Das Feuer ist sehr aggressiv, und das trotz der derzeitigen winterlichen Temperaturen. Es wird vermutet, dass der Mistral und die Trockenheit dafür verantwortlich waren, dass das Feuer ausbrechen und sich so schnell ausbreiten konnte.

    Am Samstagmittag waren immer noch 230 Feuerwehrleute und 105 Löschzüge im Einsatz.

  • Mayenne: Mindestens vier Tote bei Hausbrand in Trans – darunter drei Kinder

    Mayenne: Mindestens vier Tote bei Hausbrand in Trans – darunter drei Kinder

    Bei einem Brand in einem Haus in Trans, Departement Mayenne, sind nach einer ersten Bilanz vier Menschen ums Leben gekommen, darunter drei Kinder. Zwei weitere Bewohner wurden bei dem Brand verletzt.

    Mindestens vier Menschen, darunter drei Kinder, alle Mitglieder einer Familie, starben bei einem Hausbrand in Trans, Mayenne, wie France Bleu Mayenne am Sonntag berichtete. Zwei Personen wurden verletzt, darunter der Familienvater, der in Lebensgefahr schwebt, und ein viertes Kind.

    Laut der Staatsanwaltschaft Laval handelt es sich bei den vier Verstorbenen um die 37-jährige Mutter und drei Kinder im Alter von 13, 4 und 3 Jahren. Dem 42-jährigen Familienvater gelang es, zusammen mit seinem zweijährigen Kind aus dem brennenden Haus zu fliehen. Der Mann schwebte in Lebensgefahr und wurde mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Das Kind wurde von den Ärzten versorgt.

    Erste Ermittlungen deuten auf einen Unfall hin.
    Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, um die Umstände des Dramas zu ermitteln. Die ersten Ermittlungen deuten darauf hin, dass „dieser Brand einen zufälligen Ursprung haben könnte“, so die Staatsanwaltschaft von Laval. Die Autopsien der vier Opfer werden am Dienstag vom Institut médico-légal in Angers durchgeführt.

    Das Feuer brach am späten Samstagnachmittag aus und es dauerte mehrere Stunden, bis das Feuer unter Kontrolle gebracht werden konnte.

  • Gare de l’Est in Paris: Zugverkehr immer noch stark eingeschränkt

    Gare de l’Est in Paris: Zugverkehr immer noch stark eingeschränkt

    Die Reparaturarbeiten sind im Gange und werden noch den ganzen Mittwoch, den 25. Januar, dauern, um die Schäden zu beheben, die am Vortag nach einem Brand den Verkehr am Gare de l’Est in Paris lahmgelegt hatten, wie die SNCF heute mitteilte.

    Am Dienstag, dem 24. Januar, legte eine gigantische Panne – die SNCF spricht von Brand und Sabotage – den Verkehr am Gare de l’Est (Paris) lahm. Die SNCF teilte am Mittwoch mit, dass die Reparaturen noch im Gange sind und den ganzen Tag über andauern werden. „Hier herrscht Verwirrung, viele Reisende stehen am Bahnsteig. Die SNCF versucht, sie durch SMS zu warnen, wenn Züge ausfallen, aber oft fahren die Züge, auf die die Reisenden ausweichen sollen, am Gare de Lyon (Paris) ab. Das hat zur Folge, dass die Reisenden am Gare de l’Est auf dem Trockenen sitzen“, erklärt der Journalist Jordan Klein, der am Mittwoch live für den Sender France 2 aus dem Gare de l’Est berichtet.

    Am Gare de l’Est ist der Verkehr immer noch stark eingeschränkt, fährt der Journalist fort. „Im Detail bedeutet dies, dass in der Hauptverkehrszeit nur jeder dritte TGV in Richtung Osten des Landes fährt“, präzisiert er. Auch auf der Linie P ist nur jeder zweite Lokalzug unterwegs. „Es werden viele Anstrengungen von der SNCF unternommen, um zu versuchen, den Verkehr wieder in Gang zu bringen, aber die Reisenden sind trotzdem wütend“, berichtet der Journalist.