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  • Trump lädt Krypto-Branche ins Weiße Haus: Ein Schritt zur digitalen Vorherrschaft?

    Trump lädt Krypto-Branche ins Weiße Haus: Ein Schritt zur digitalen Vorherrschaft?

    Am vergangenen Freitag fand im Weißen Haus der erste „Krypto-Gipfel“ statt, bei dem Präsident Donald Trump führende Persönlichkeiten der Kryptowährungsbranche empfing. Dieses Treffen markiert einen Wendepunkt in der Haltung der US-Regierung gegenüber digitalen Vermögenswerten und wirft Fragen über die zukünftige Ausrichtung der amerikanischen Wirtschaftspolitik auf.

    Unter der Leitung von David Sacks, dem Beauftragten des Weißen Hauses für Künstliche Intelligenz und Kryptowährungen, versammelten sich Gründer, CEOs und Investoren, um über die Integration und Regulierung digitaler Vermögenswerte zu diskutieren. Präsident Trump betonte dabei seine Entschlossenheit, die USA zur führenden Nation im Bereich der Kryptowährungen zu machen. Er erklärte: „Wir werden sicherstellen, dass die USA die Krypto-Hauptstadt der Welt sind.“

    Diese proaktive Haltung steht im Gegensatz zu früheren Administrationen, die Kryptowährungen mit Skepsis betrachteten. Trump hingegen hat seit seiner Wahl die Weichen für eine kryptofreundliche Politik gestellt, was ihm Unterstützung aus der Branche einbrachte.

    Die Strategische Bitcoin-Reserve: Ein digitales Fort Knox

    Einen Tag vor dem Gipfel unterzeichnete Präsident Trump eine Executive Order zur Einrichtung einer „Strategischen Bitcoin-Reserve“. Diese soll mit etwa 200.000 Bitcoins im Wert von rund 17 Milliarden Dollar gefüllt werden, die aus gerichtlichen Beschlagnahmungen stammen. Sacks bezeichnete diese Reserve als „digitales Fort Knox“ und betonte, dass sie das Vertrauen in Kryptowährungen stärken soll.

    Diese Maßnahme soll nicht nur die Position der USA im globalen Kryptomarkt festigen, sondern auch als Signal dienen, dass digitale Vermögenswerte einen festen Platz in der nationalen Wirtschaftsstrategie haben. Die Reserve umfasst neben Bitcoin auch andere Kryptowährungen wie Ethereum, Solana, XRP und Cardano.

    Kritik und Bedenken: Interessenkonflikte im Fokus

    Trotz der positiven Resonanz aus der Krypto-Community gibt es auch kritische Stimmen. Beobachter weisen auf mögliche Interessenkonflikte hin, da Präsident Trump persönliche finanzielle Interessen im Kryptosektor hat. Vor seiner Amtseinführung lancierte er beispielsweise die Meme-Coins „$TRUMP“ und „$MELANIA“, die erhebliche Marktschwankungen erlebten und ethische Fragen aufwarfen.

    Zudem hat die Trump-Administration mehrere Ermittlungen und Klagen gegen Unternehmen, darunter auch Krypto-Firmen, eingestellt, was den Verdacht auf Bevorzugung nahelegt. Laut der Watchdog-Gruppe Public Citizen wurden bereits 89 Fälle gegen Unternehmen fallen gelassen, darunter sieben aus dem Kryptobereich.

    Ein weiteres Beispiel ist die Entscheidung der Securities and Exchange Commission (SEC), Verfahren gegen Robinhood Crypto und Coinbase einzustellen – beides Unternehmen, die Trumps Wahlkampf finanziell unterstützten. Kritiker befürchten, dass die enge Verbindung zwischen der Regierung und der Krypto-Industrie eine selektive Rechtsdurchsetzung zur Folge haben könnte.

    Globale Herausforderungen im Kryptosektor

    Während sich die USA unter Trump verstärkt der Kryptowirtschaft öffnen, sind internationale Entwicklungen geprägt von Skandalen und regulatorischen Eingriffen. In den vergangenen Jahren erschütterten Betrugsskandale die Branche, die zu massiven Verlusten für Investoren führten.

    Eines der größten Beispiele ist der Fall FTX. Im November 2023 wurde der Gründer der Kryptobörse, Sam Bankman-Fried, wegen milliardenschweren Betrugs verurteilt. Auch in Südkorea sorgte der Fall Do Kwon für Aufsehen: Der Unternehmer wurde im Januar 2025 in die USA ausgeliefert, nachdem sein Stablecoin TerraUSD zusammengebrochen war und Anleger um 40 Milliarden Dollar gebracht hatte.

    In den USA hat die Generalstaatsanwältin von New York, Letitia James, die Kryptobörse Gemini im Mai 2024 gezwungen, 2,18 Milliarden Dollar an betrogene Nutzer zurückzuzahlen. Diese Fälle zeigen, dass die Kryptobranche nach wie vor mit erheblichen Risiken behaftet ist und die Regulierung eine zentrale Herausforderung bleibt.

    Trotz der fortdauernden Unsicherheiten setzt die Trump-Regierung auf eine offensive Krypto-Strategie. Ob diese den USA wirtschaftlichen Auftrieb gibt oder neue Risiken birgt, wird sich erst in den kommenden Jahren zeigen.

    Von Andreas Brucker

  • USA etabliert strategische Krypto-Reserve: Ein Wendepunkt in der Finanzpolitik

    USA etabliert strategische Krypto-Reserve: Ein Wendepunkt in der Finanzpolitik

    US-Präsident Donald Trump hat die Einrichtung einer strategischen Krypto-Reserve der Vereinigten Staaten angekündigt. Diese soll die Kryptowährungen Bitcoin, Ethereum, XRP, Solana und Cardano umfassen. Mit diesem Schritt verfolgt die Regierung das Ziel, die USA als führende Nation im Bereich der digitalen Finanztechnologien zu positionieren.

    Die Ankündigung erfolgte über Trumps Plattform Truth Social, wo er erklärte: „Ich werde sicherstellen, dass die USA die Krypto-Hauptstadt der Welt sind.“ Die Maßnahme steht im Einklang mit einem bereits im Januar unterzeichneten Exekutivbefehl mit dem Titel „Stärkung der amerikanischen Führungsrolle in der digitalen Finanztechnologie“, der die Schaffung einer Arbeitsgruppe zur Evaluierung eines nationalen digitalen Vermögensspeichers vorsah.

    Reaktionen der Kryptomärkte

    Unmittelbar nach der Bekanntgabe reagierten die Kryptomärkte mit erheblichen Kursanstiegen. Bitcoin verzeichnete ein Plus von über 20 % und erreichte einen Wert von rund 94.000 US-Dollar. Ethereum stieg um 12 % auf über 2.500 US-Dollar. Auch die Werte von XRP, Solana und Cardano erfuhren signifikante Zuwächse.

    Marktanalysten sehen in der Ankündigung einen Wendepunkt für die Akzeptanz von Kryptowährungen durch staatliche Institutionen. Die Schaffung einer nationalen Reserve könnte das Vertrauen in digitale Währungen stärken und Investoren langfristig mehr Sicherheit bieten. Gleichzeitig gibt es jedoch auch Stimmen, die vor den Risiken eines derartigen Schrittes warnen.

    Politische Implikationen und historische Perspektive

    Die Entscheidung markiert einen bedeutenden Wandel in der US-Finanzpolitik. Traditionell waren staatliche Reserven auf Edelmetalle und Fremdwährungen beschränkt. Die Aufnahme von Kryptowährungen signalisiert eine Anpassung an die fortschreitende Digitalisierung der Finanzmärkte.

    Bisher haben Regierungen weltweit zögerlich auf Kryptowährungen reagiert, oft mit regulatorischen Maßnahmen oder Verboten. Die USA setzen mit dieser Entscheidung einen anderen Kurs und positionieren sich als Vorreiter in diesem Bereich. Besonders bemerkenswert ist dieser Wandel, da Trump in der Vergangenheit kritisch gegenüber Kryptowährungen war. Während seiner Präsidentschaft von 2017 bis 2021 hatte er Bitcoin und Co. als „Betrug“ bezeichnet und staatliche Regulierungen gefordert.

    Eine neue Ära für die US-Wirtschaft?

    Die Etablierung einer strategischen Krypto-Reserve könnte weitreichende Folgen für die US-Wirtschaft haben. Einerseits könnte sie die Position des US-Dollars als Weltleitwährung ergänzen, indem sie die USA zu einem globalen Zentrum für digitale Finanztechnologien macht. Andererseits stellt sich die Frage, wie sich die hohe Volatilität von Kryptowährungen mit der Stabilität einer nationalen Reserve vereinbaren lässt.

    Kritiker befürchten, dass die Abhängigkeit von digitalen Vermögenswerten neue Risiken birgt. Sollte es zu starken Kursschwankungen kommen, könnte dies finanzielle Instabilität verursachen. Zudem bleibt unklar, wie die US-Regierung die Reserve verwalten wird – ob als reines Anlageinstrument oder als Teil einer zukünftigen digitalen Währungsstrategie.

    In jedem Fall setzt die Entscheidung ein klares Zeichen: Die USA nehmen eine Vorreiterrolle in der Welt der Kryptowährungen ein. Ob sich diese Strategie langfristig als erfolgreich erweisen wird, bleibt abzuwarten.

    Autor: P. Tiko

  • Trumps Zollpolitik erschüttert die Kryptowährungsmärkte

    Trumps Zollpolitik erschüttert die Kryptowährungsmärkte

    Die jüngste Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, umfassende Strafzölle auf Importe aus Kanada, Mexiko und China zu erheben, hat nicht nur die traditionellen Finanzmärkte, sondern auch die Welt der Kryptowährungen erheblich beeinflusst. Die Reaktionen der Märkte waren prompt und deutlich, was die enge Verflechtung globaler Handelsentscheidungen mit digitalen Vermögenswerten unterstreicht.

    Marktreaktionen auf die Zollankündigungen

    Am Wochenende verkündete Präsident Trump die Einführung von Zöllen in Höhe von 25 Prozent auf Importe aus Kanada und Mexiko sowie 10 Prozent auf Waren aus China. Diese Maßnahmen lösten weltweit Besorgnis über einen möglichen Handelskrieg aus. In der Folge verzeichneten die Kryptowährungsmärkte erhebliche Verluste. Bitcoin, die führende Kryptowährung, fiel um bis zu 7 Prozent und notierte zeitweise bei 92.500 US-Dollar, bevor sie sich leicht erholte. Ethereum, die zweitgrößte Kryptowährung, erlitt einen noch stärkeren Rückgang von über 20 Prozent und sank auf 2.565 US-Dollar. Insgesamt schrumpfte die Marktkapitalisierung des globalen Kryptomarktes um etwa 430 Milliarden US-Dollar.

    Ursachen für den Kursrückgang

    Die Einführung der Zölle hat bei Investoren die Furcht vor steigender Inflation und einer Verlangsamung des globalen Wirtschaftswachstums geweckt. Diese Unsicherheiten führten zu einer Flucht aus risikoreicheren Anlagen, einschließlich Kryptowährungen. Obwohl digitale Währungen oft als von traditionellen Märkten unabhängig betrachtet werden, zeigt diese Entwicklung ihre Empfindlichkeit gegenüber geopolitischen Ereignissen und wirtschaftspolitischen Entscheidungen.

    Auswirkungen auf verschiedene Kryptowährungen

    Nicht nur Bitcoin und Ethereum waren betroffen. Auch andere digitale Vermögenswerte wie XRP, Solana und Dogecoin verzeichneten zweistellige prozentuale Verluste. Besonders auffällig war der Rückgang bei sogenannten Memecoins, die für ihre hohe Volatilität bekannt sind. Präsident Trumps eigener Memecoin, der kurz vor seiner zweiten Amtseinführung eingeführt wurde, verlor etwa 75 Prozent seines Wertes und notierte bei rund 19 US-Dollar. Der Memecoin von First Lady Melania Trump erlitt einen noch stärkeren Einbruch von nahezu 90 Prozent und fiel auf etwa 1,50 US-Dollar.

    Historische und vergleichende Perspektive

    Diese Ereignisse erinnern an frühere Phasen, in denen politische Entscheidungen die Finanzmärkte beeinflussten. Beispielsweise führten Handelskonflikte in der Vergangenheit häufig zu Marktvolatilität und Kapitalumschichtungen. Die aktuelle Situation verdeutlicht jedoch die zunehmende Integration und Bedeutung von Kryptowährungen im globalen Finanzsystem. Während digitale Währungen einst als Nischenprodukte galten, reagieren sie nun empfindlich auf makroökonomische Entwicklungen und politische Entscheidungen.

    Wirtschaftliche Implikationen und zukünftige Aussichten

    Die jüngsten Kursrückgänge werfen Fragen über die zukünftige Stabilität und Rolle von Kryptowährungen auf. Einerseits könnten sie als Indikator für die Anfälligkeit digitaler Vermögenswerte gegenüber externen Schocks dienen. Andererseits bieten sie die Möglichkeit, die Resilienz und Anpassungsfähigkeit des Kryptomarktes zu beobachten. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Märkte in den kommenden Wochen entwickeln und ob sie in der Lage sind, sich von den aktuellen Turbulenzen zu erholen.

    Die jüngsten Entwicklungen unterstreichen die komplexe Beziehung zwischen globaler Politik und den Finanzmärkten. Investoren sollten sich der potenziellen Risiken bewusst sein und ihre Anlagestrategien entsprechend anpassen. Die Ereignisse dienen als Erinnerung daran, dass selbst in einer zunehmend digitalisierten Finanzwelt traditionelle politische Entscheidungen erhebliche Auswirkungen haben können.

    Quellen:

    • „Bitcoin down 4% as market rout wipes $500bn off cryptocurrencies“ – The Times
    • „XRP, Bitcoin Plummet. Why Trump Tariffs Are Dragging Down Cryptos.“ – Barron’s
    • „Trump’s tariff threat sends crypto prices falling“ – AP News
    • „Crypto prices slide as US tariff threat undercuts boost from Donald Trump“ – Financial Times

    Autor: P. Tiko

  • Bitcoin, Bier und ein neuer Präsident: Wie Trump New Yorks Krypto-Fans erobert

    Bitcoin, Bier und ein neuer Präsident: Wie Trump New Yorks Krypto-Fans erobert

    Im Herzen von Manhattan, im Untergeschoss eines unscheinbaren Gebäudes im Greenwich Village, hat ein besonderer Ort eine neue Bewegung entfacht: der PubKey, ein Bar-Treffpunkt für New Yorks Bitcoin-Community. Hier, wo die digitale Währung längst den Tresen erobert hat, wächst die Euphorie über Donald Trump – ausgerechnet in einer Stadt, in der viele ihn sonst kaum ertragen.

    Ein ungewöhnlicher Treffpunkt für Krypto-Enthusiasten
    Von außen unscheinbar, bietet der PubKey im Inneren einen besonderen Blickfang: ein Bildschirm, der live die Bitcoin-Kurse anzeigt. Mit einem Wert von rund 100.000 Dollar pro Coin ziehen diese Zahlen die Aufmerksamkeit jedes Gastes auf sich. Thomas Pacchia, Gründer der Bar und bekennender Bitcoin-Enthusiast, geht sogar einen Schritt weiter – hier kann jeder sein Bier mit Bitcoin bezahlen. Ein QR-Code genügt, und schon ist die digitale Rechnung beglichen. „Das schafft sogar ein Präsident mit 78 Jahren“, witzelt Pacchia, ein Hinweis auf Trumps Alter und seinen kürzlichen Besuch im PubKey.

    Dieser Besuch, mitten im Wahlkampf, war kein Zufall. Der republikanische Kandidat versprach, die USA zur „Hauptstadt von Bitcoin und Kryptowährungen“ zu machen. Seine Worte und sein Auftreten überzeugten nicht nur die Community – sie brachten auch frischen Optimismus in die Branche.

    Trump und die Krypto-Fans: Ein Bündnis der Gegensätze?
    Man könnte meinen, dass Donald Trump und die Bitcoin-Gemeinschaft wenig gemein haben. Doch für viele im PubKey ist er der erste Präsident, der echtes Interesse an der Kryptowelt zeigt. „Er hat hier Burger mit Bitcoin bezahlt und sich mit den Leuten ausgetauscht“, erzählt Pacchia begeistert. „Er versteht, dass unsere Industrie Potenzial hat.“

    Diese Offenheit trifft in der Szene auf vorsichtigen Optimismus. Viele Bitcoin-Enthusiasten misstrauen grundsätzlich Politikern – zu oft haben sie leere Versprechen gehört. Doch bei Trump scheinen einige bereit, eine Ausnahme zu machen. „Er wird die Regulierungen lockern und uns die Freiheit geben, zu innovieren“, meint Matthew Mezger, ein Produktmanager aus der Krypto-Branche.

    Ein neues Kapitel für die USA?
    Die Hoffnung auf weniger Bürokratie und mehr Unterstützung für die Krypto-Wirtschaft ist greifbar. Trump hat angekündigt, den derzeitigen Chef der US-Börsenaufsicht SEC, Gary Gensler, zu entlassen – ein Schritt, den viele in der Szene begrüßen. Unter Genslers Leitung wurde der Markt strenger reguliert, besonders nach dem Zusammenbruch der Handelsplattform FTX vor zwei Jahren. „Natürlich gab es Betrug, aber wir brauchen keinen Generalverdacht“, so Modell, Marketingexperte des PubKey.

    Ein weiteres großes Thema in der Community: die Idee, Bitcoin als strategische nationale Reserve anzulegen. Trump unterstützt diesen Vorschlag, und er wird im PubKey heiß diskutiert. Manche sehen darin eine Möglichkeit, die Abhängigkeit von traditionellen Banken zu reduzieren und die wirtschaftliche Stabilität der USA zu stärken – vorausgesetzt, der Bitcoin-Preis steigt weiter.

    Von Skepsis zu Überzeugung
    Es ist schon kurios: Vor wenigen Jahren bezeichnete Trump Kryptowährungen noch als „Betrug“. Jetzt hat er seine Haltung geändert – und seine Fans im PubKey sehen darüber großzügig hinweg. „Ich habe früher auch gesagt, Bitcoin ist eine Blase“, lacht Eric, ein 33-jähriger Stammgast. Heute ist er überzeugter Bitcoiner und Trump-Wähler.

    Ein neuer Präsident, ein neuer Weg?
    Während New York politisch eher demokratisch bleibt, gewinnt Trump in Nischen wie der Bitcoin-Community an Boden. Die Aussicht auf weniger Regulierung und eine unterstützende Regierung begeistert viele – auch wenn sie politisch eigentlich gegen den Republikaner eingestellt sind. So wird der PubKey zum Symbol eines neuen Bündnisses zwischen Wirtschaft und Politik, das durch digitale Währungen angetrieben wird.

    Und wer weiß? Vielleicht wird diese Bar in Zukunft mehr als nur ein Ort für Bier und Bitcoins – sondern ein Treffpunkt, an dem Ideen für die nächste große Revolution geschmiedet werden.

  • Bitcoins und andere Kryptowährungen schießen in die Höhe: Sollte man jetzt investieren?

    Bitcoins und andere Kryptowährungen schießen in die Höhe: Sollte man jetzt investieren?

    Am Dienstag, dem 5. März, erreichte der Bitcoin einen neuen Rekord. Dies könnte das Interesse an Kryptowährungen nach einer Krise im Jahr 2022, in der die Invetoren Milliarden von Dollar verloren hatten, wieder aufleben lassen.

    Kommt nach dem Goldfieber jetzt das Bitcoin-Fieber? Am Dienstag, dem 5. März, erreichte die berühmteste Kryptowährung einen neuen Rekord. Mit über 69.000 US-Dollar überschritt der digitale Wert seinen bisherigen historischen Höchststand vom November 2021, als er 68.991 US-Dollar erreicht hatte. Damit wurde ein Markt wiederbelebt, der 2022 eine große Krise und einen großen Einbruch erlebt hatte, wobei die Branche fast 4 Milliarden Dollar verloren haben soll.

    Ein Aufschwung, der sich vor allem dadurch erklären lässt, dass der Bitcoin-Markt seit Januar 2024 für institutionelle Anleger geöffnet wurde. Bankinstitute, die Bitcoin lange Zeit als einen Konkurrenten angesehen haben, den es zu vernichten galt, haben ihre Meinung geändert und Bitcoin die Türen zum ETF-Markt auf den großen Börsen geöffnet.

    Was sind Bitcoin, Ethereum, Cardano oder auch Litecoin?

    Es gibt mehrere Arten von Kryptowährungen, aber die bekannteste ist und bleibt der Bitcoin. „Das Ziel von Bitcoin ist es, eine vollständig computergestützte und unabhängige Währung zu schaffen“, erklärt John Karp, NFT- und Kryptowährungsspezialist und Leiter der „Non Fungible Conference“, einer jährlichen Veranstaltung, auf der alle wichtigen Stimmen der Branche zusammenkommen.

    Im Gegensatz zu allen anderen Währungen wie dem Euro oder dem Dollar, die von einer Zentralbank und damit von einem Staat oder, wie im Fall des Euro, von einer Staatengemeinschaft abhängen, hat keine politische Einheit die Macht über diese virtuelle Währung, wodurch sie unabhängig von geopolitischen oder inflationären Unwägbarkeiten ist. Diese Unabhängigkeit ermöglicht es auch, dass jeder Besitzer dieser virtuellen Währung wirklich Eigentümer seines Geldes ist. Denn, zur Erinnerung: Das Geld, das auf unseren Bankkonten liegt, gehört uns nicht wirklich…

    „Das ist eine echte Frage, vor allem in Krisenzeiten. In Frankreich und Deutschland haben wir das Glück, relativ gut geschützt zu sein. Aber in einigen Ländern kann das Geld auf den Bankkonten einfach abgezogen werden, wenn die Regierung bankrott geht oder andere politische Unwägbarkeiten auftreten. Ein Banker entscheidet dann, ob Sie Ihr Geld abheben können oder nicht“, sagen uns Bankexperten.

    Übrigens können Banken sogar in Frankreich Einzahlungen oder Überweisungen bestimmter Beträge ohne Nachweis ablehnen. Das sind Vorzüge des Bitcoin, der sofort in jeder Höhe überwiesen werden kann, ohne dass ein Herkunftsnachweis oder ähnliches benötigt wird.

    Woher kommt der Wert des Bitcoins?
    Wie jedes sogenannte Fiat-Geld ist auch Bitcoin nur so viel wert wie das Vertrauen, das seine Nutzer ihm entgegenbringen. „Der einzige Begriff, der einer Währung Wert verleiht, ist die Anzahl der Nutzer. Zu Beginn im Jahr 2008 gab es nur einen kleinen Kreis von Menschen, die die digitale Währung nutzten. Heute haben viele Menschen seine Vorteile erkannt und besitzen es zu Millionen, wobei es im Wert sogar die Währungen einiger OECD-Länder übertrifft“, analysiert John Karp.

    Eine Währung, die sich im Laufe der Zeit institutionalisiert hat, was das Vertrauen weiter stärkt und ihren Wert erhöht. „Man muss auch bedenken, dass es sich um eine deflationäre Währung handelt. Je weiter die Zeit fortschreitet, desto weniger Bitcoins werden geschaffen, bis zu einem Zeitpunkt T, an dem die Neuausgabe auf Null sinkt“, so John Karp.

    Es gibt heute mehrere Marktplätze, auf denen man Bitcoin erwerben kann. In Frankreich genügt es zum Beispiel, eine Anwendung wie „Coinbase“ oder „Binance“ herunterzuladen, um Zugang zu einer Bitcoin-Börse zu erhalten. Viele der modernen Online-Banken bieten neben den normalen Konten auch sogenannte Wallets für Crypto-Waährungen an. Kauf und Verkauf können in Sekundenschnelle durchgeführt werden. Was das Bezahlen von Einkäufen mit Kryptowährung angeht, müssen wir uns aber wohl noch etwas gedulden.

    Bisher ist eine Kryptowährung hauptsächlich eine Transaktionswährung, auch wenn tatsächlich immer mehr Geschäfte beginnen, sie zu akzeptieren. Aber es gibt auch Lösungen. Einige Handelsplätze für virtuelle Währungen geben ihre eigene Bankkarten heraus. Und wie bei einer normalen Bank kann man diese dann überall als Zahlungsmittel verwenden. Die Plattform nimmt die Umrechnung zwischen Crypto-Währung und Zahlungswährung (Euro, Dollar, etc.) zum Zeitpunkt der Transaktion vor.

    Auf die Frage, ob man mit dem Bitcoin Geld verdienen kann, ist John Karp eindeutig: „Jeder, der Bitcoin gekauft und mehr als drei Jahre lang behalten hat, hat Geld verdient. Aber wenn man es kauft, um kurzfristig Gewinn zu machen, und nichts davon versteht, kann man böse auf die Nase fallen. Man muss langfristig denken, wie beim Sparen“.

    Trotz der großen Wertschwankungen blieb der langfristige Zyklus des Bitcoin sehr deutlich positiv. Eine Investition in diesen „Krypto-Aktivposten“ ist daher nicht riskanter als eine klassische Börseninvestition. „Mit der Zeit, je größer das Volumen und je mehr Nutzer es gibt, desto weniger wird diese Währung schwanken“.

  • Erste Auktion von 600 Bitcoins soll dem Staat über 25 Millionen Euro einbringen

    Erste Auktion von 600 Bitcoins soll dem Staat über 25 Millionen Euro einbringen

    Das ist ein Novum: Eine legale Versteigerung von Kryptogeld findet am 17. März statt. Eine Operation, die viele Teilnehmer aus der ganzen Welt interessieren wird und die dem Staat einen Gewinn von 26 Millionen Euro einbringen sollte.

    Nach zahlreichen Beschlagnahmungen durch die Agrasc (Agentur für die Verwaltung und Wiedererlangung von beschlagnahmten und konfiszierten Vermögenswerten) wird der Staat am Mittwoch, dem 17. März, eine öffentliche Versteigerung von fast 610 Bitcoins durch das Auktionshaus Kapandji Morhange in Paris durchführen. Der Verkauf im Gesamtwert von schätzungsweise 25 bis 30 Millionen Euro, zu aktuellen Kryptogeldpreisen, wird auch online zu verfolgen sein.

    Um teilnehmen zu können, müssen Sie sich bis zum 13. März um Mitternacht registrieren, indem Sie alle geforderten Dokumente auf der Website interencheres.com hochladen. Es ist auch notwendig, eine Anzahlung von bis zu 10.000 Euro zu hinterlegen.

    Geschätzter Verkauf basierend auf dem Wert vom Bitcoin am Tag D
    Es wird erwartet, dass diese atypische Veranstaltung viele Investoren aus der ganzen Welt anziehen wird. Die Versteigerung findet den ganzen Tag über statt, beginnend mit den kleinsten Einheiten. Zunächst werden ab 9 Uhr 437 Lose von 0,11 bis 2 Bitcoins zum Bieten angeboten. Dann folgen um 14 Uhr die weiteren Auktionen mit 42 Losen von 5 bis 20 Bitcoins.

    Ghislaine Kapandji, die für den Verkauf zuständige Kommissarin, gab an, dass die Schätzungen „am Tag vor dem Verkauf entsprechend dem Wert des Bitcoins festgelegt werden und das Bieten bei 60% dieses Wertes beginnt“.