Schlagwort: Bevölkerungswachstum

  • Die Schweiz sagt Nein zum Bevölkerungsdeckel

    Die Schweiz sagt Nein zum Bevölkerungsdeckel

    Die Schweizer Stimmbürger haben der von der Schweizerischen Volkspartei (SVP) lancierten Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz! (Nachhaltigkeitsinitiative)» eine Absage erteilt. Mit 54,8 Prozent Nein-Stimmen und 45,2 Prozent Ja-Stimmen scheiterte die Vorlage am 14. Juni 2026 deutlicher als viele Beobachter noch wenige Wochen vor dem Urnengang erwartet hatten. Die Abstimmung gehört zu den politisch bedeutendsten Entscheiden des Jahres, weil sie zentrale Fragen der Schweizer Zukunft berührte: Migration, Wirtschaftswachstum, Wohnungsmarkt, Infrastruktur und die Beziehungen zur Europäischen Union.

    Eine Obergrenze für die Bevölkerung

    Im Kern zielte die Initiative darauf ab, die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz bis 2050 auf höchstens zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Bereits beim Erreichen von 9,5 Millionen Einwohnern hätten Bundesrat und Parlament verpflichtet werden sollen, wirksame Massnahmen zur Begrenzung des Bevölkerungswachstums einzuleiten.

    Die Vorlage war eng mit der Migrationspolitik verknüpft. Falls die festgelegten Ziele nicht erreicht worden wären, hätte die Schweiz letztlich auch internationale Abkommen überprüfen müssen. Besonders im Fokus stand dabei die Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union, die seit mehr als zwei Jahrzehnten ein zentraler Bestandteil der bilateralen Beziehungen ist.

    Für die Initianten war die Vorlage eine Antwort auf die starke Bevölkerungszunahme der vergangenen Jahre. Die Schweiz zählt heute rund neun Millionen Einwohner. Seit der Einführung der Personenfreizügigkeit Anfang der 2000er Jahre ist die Bevölkerung deutlich gewachsen. Die SVP argumentierte, dass dieses Wachstum zunehmend Druck auf Wohnraum, Verkehrsinfrastruktur, Umwelt und öffentliche Dienstleistungen ausübe.

    Wirtschaft gegen Begrenzung

    Gegen die Initiative formierte sich eine ungewöhnlich breite Allianz aus Bundesrat, Parlament, Wirtschaftsverbänden, Gewerkschaften und den meisten politischen Parteien. Obwohl ihre Motive teilweise unterschiedlich waren, verband sie die Überzeugung, dass eine starre Bevölkerungsobergrenze mehr Probleme schaffen als lösen würde.

    Insbesondere die Wirtschaft warnte vor einem verschärften Fachkräftemangel. Zahlreiche Branchen sind heute auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen. Dies gilt für das Gesundheitswesen ebenso wie für die Forschung, die Industrie, den Tourismus oder die IT-Branche.

    Die Gegner argumentierten, dass die Schweiz ihren Wohlstand nicht zuletzt ihrer internationalen Offenheit verdanke. Eine Einschränkung der Zuwanderung könne den Arbeitsmarkt schwächen, Investitionen bremsen und die Wettbewerbsfähigkeit des Landes beeinträchtigen.

    Hinzu kamen geopolitische Überlegungen. Viele Kritiker befürchteten, dass die Initiative die Beziehungen zur Europäischen Union belasten könnte. Gerade in einer Zeit wirtschaftlicher Unsicherheiten und globaler Umbrüche erschien zahlreichen Stimmbürgern die Stabilität des bilateralen Weges wichtiger als ein radikaler Kurswechsel in der Migrationspolitik.

    Die lange Tradition der Migrationsabstimmungen

    Der Volksentscheid reiht sich in eine jahrzehntelange Serie von Abstimmungen zur Zuwanderung ein. Kaum ein politisches Thema hat die moderne Schweiz so kontinuierlich beschäftigt wie die Frage nach der richtigen Balance zwischen wirtschaftlicher Offenheit und gesellschaftlicher Integration.

    Besonders prägend war die Annahme der sogenannten Masseneinwanderungsinitiative im Jahr 2014. Damals sprach sich eine knappe Mehrheit für eine stärkere Steuerung der Zuwanderung aus. Die Umsetzung erwies sich jedoch als schwierig, da die Schweiz gleichzeitig ihre Verträge mit der Europäischen Union aufrechterhalten wollte.

    Sechs Jahre später scheiterte die Begrenzungsinitiative deutlich. Die Stimmbürger entschieden sich damals gegen eine Kündigung der Personenfreizügigkeit und damit gegen eine grundlegende Neuordnung der Beziehungen zur EU.

    Mit der Ablehnung der 10-Millionen-Initiative setzt sich diese Entwicklung fort. Die Bevölkerung zeigt zwar Sensibilität gegenüber den Folgen des Wachstums, lehnt jedoch weitreichende und potenziell riskante Eingriffe mehrheitlich ab.

    Warum das Resultat dennoch bemerkenswert ist

    Trotz der Niederlage der Initianten verdient das Abstimmungsergebnis besondere Aufmerksamkeit. Fast jeder zweite Stimmbürger unterstützte die Vorlage. Das ist ein beachtlicher Wert für eine Initiative, die von Regierung, Parlament und einem breiten gesellschaftlichen Bündnis bekämpft wurde.

    Das Resultat verdeutlicht, dass die Sorgen über Bevölkerungswachstum und Zuwanderung weiterhin tief in der Gesellschaft verankert sind. Themen wie steigende Wohnungsmieten, Verkehrsüberlastung, Verdichtung von Siedlungsräumen und die Belastung öffentlicher Infrastrukturen beschäftigen viele Menschen unabhängig von ihrer politischen Orientierung.

    Gerade in den vergangenen Jahren hat sich die Diskussion verschärft. Die Wohnungsnot in zahlreichen Städten, der Druck auf den öffentlichen Verkehr und die steigenden Kosten des Lebens haben die Frage nach den Grenzen des Wachstums erneut ins Zentrum der politischen Debatte gerückt.

    Die Abstimmung zeigt deshalb nicht nur eine Ablehnung einer konkreten Initiative, sondern auch einen Auftrag an die Politik. Wer die Sorgen eines erheblichen Teils der Bevölkerung ignoriert, riskiert, dass das Thema bei künftigen Abstimmungen noch stärker mobilisiert.

    Zwischen Offenheit und Begrenzung

    Die Schweiz steht damit weiterhin vor einem politischen Spannungsfeld, das viele wohlhabende Staaten Europas kennen. Einerseits benötigt die Wirtschaft qualifizierte Arbeitskräfte und profitiert von internationalen Verflechtungen. Andererseits wächst der Druck auf Wohnraum, Infrastruktur und Umwelt.

    Der Volksentscheid vom Juni 2026 beantwortet diese Grundfrage nicht endgültig. Er signalisiert jedoch, dass eine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung derzeit keinen radikalen Bruch mit dem bisherigen Kurs wünscht. Gleichzeitig macht der hohe Ja-Anteil deutlich, dass die Diskussion über Migration und Bevölkerungsentwicklung keineswegs abgeschlossen ist.

    Die politische Herausforderung der kommenden Jahre wird darin bestehen, wirtschaftliche Offenheit mit gesellschaftlicher Akzeptanz zu verbinden. Gelingt dies nicht, dürfte das Thema Zuwanderung auch künftig zu den wichtigsten Konfliktlinien der Schweizer Politik gehören.

    Autor: P. Tiko

  • Ländliche Kommunen locken mit günstigen Grundstücken: Ein französisches Erfolgsmodell?

    Ländliche Kommunen locken mit günstigen Grundstücken: Ein französisches Erfolgsmodell?

    In vielen kleinen Gemeinden kämpfen Bürgermeister seit Jahren gegen die Landflucht. Doch einige Orte setzen auf kreative Lösungen, um neue Bewohner – besonders junge Familien – anzuziehen. Ein bemerkenswertes Beispiel ist das Dorf Le Brignon in der französischen Haute-Loire, das durch den Verkauf von Grundstücken zum Schnäppchenpreis wiederbelebt wurde.

    Ein Euro pro Quadratmeter: Ein unwiderstehliches Angebot Le Brignon, eine kleine Gemeinde mit 622 Einwohnern, liegt etwa 20 Kilometer von Puy-en-Velay entfernt. Um den Bevölkerungsrückgang aufzuhalten, entschied sich die Kommune 2017 für eine mutige Maßnahme: Sie verkaufte eine Reihe von Baugrundstücken für gerade einmal einen Euro pro Quadratmeter. Der Clou: Die Käufer mussten sich verpflichten, im Ort zu bleiben und dort ein Haus zu bauen. Das Ergebnis? Eine Handvoll junger Paare ließ sich nieder, baute ihre Traumhäuser und brachte neues Leben ins Dorf. Dank dieses cleveren Schachzugs stieg die Einwohnerzahl innerhalb von zehn Jahren…

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  • Demografie: 678.000 Babys im Jahr 2023 geboren – die niedrigste Zahl seit dem Zweiten Weltkrieg

    Demografie: 678.000 Babys im Jahr 2023 geboren – die niedrigste Zahl seit dem Zweiten Weltkrieg

    Die neueste demografische Bilanz des französischen Statistikinstituts Insee verzeichnet am 1. Januar 68,4 Millionen Einwohner in Frankreich.

    Frankreich hatte am 1. Januar 2024 68,4 Millionen Einwohner, wie aus der am Dienstag, dem 16. Januar veröffentlichten Bevölkerungsbilanz 2023 des französischen Statistikamtes Insee hervorgeht. Dies entspricht einem Anstieg von 0,3% im Vergleich zum Vorjahr.

    Das Insee erklärt, dass es neben dem Rückgang der Geburten im Jahr 2023 weniger Todesfälle gab. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr etwa 678.000 Babys geboren, das sind 6,6 % weniger als 2022 und fast 20 % weniger als 2010, als der letzte Geburtenhöhepunkt erreicht wurde. Es ist das erste Mal in Frankreich seit dem Zweiten Weltkrieg, dass so wenige Kinder geboren wurden.

    Demgegenüber starben in Frankreich im Jahr 2023 nur etwa 631.000 Menschen, 6,5% weniger als 2022. Dieser Rückgang folgte auf drei Jahre mit hoher Sterblichkeit, die insbesondere auf die Covid-19-Epidemie zurückzuführen war. Zu beachten ist, dass etwa 66,1 Millionen Einwohner im französischen Mutterland und etwa 2,3 Millionen in den fünf Überseedepartements leben.

    1,68 Kinder pro Frau
    Die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau liegt bei 1,68 Kinder. Eine sinkende Zahl nach den 1,79 Kindern pro Frau im Jahr 2022. Bei seinem letzten Höchststand im Jahr 2010 lag dieser Index bei 2,03. Um wieder so niedriges Niveau wie 2023 zu finden, muss man bis in das Jahr 1993-1994 zurückgehen.

    Die Kinderzahl sinkt 2023 für Frauen aller Altersgruppen, auch für Frauen im Alter von 30 Jahren oder älter, die in den Jahren vor der Gesundheitskrise nicht oder kaum von einem Rückgang der Geburtenrate betroffen waren. Das Insee stellt außerdem fest, dass das Durchschnittsalter bei der Mutterschaft im Jahr 2023 wie im Jahr 2022 31,0 Jahre beträgt, gegenüber 29,5 Jahren zwanzig Jahre zuvor.

    Eine weitere Erkenntnis, die in der demografischen Bilanz auftaucht, ist die Lebenserwartung der Männer, die zum ersten Mal 80 Jahre erreicht. „Im Jahr 2023 beträgt die Lebenserwartung bei der Geburt 85,7 Jahre für Frauen und erreicht zum ersten Mal 80,0 Jahre für Männer“. Mit 242.000 Eheschließungen bleibt die Zahl der Ehen auch 2023 auf einem hohen Niveau. Die Zahl der im Jahr 2022 geschlossenen Ehen lag bei knapp 210.000.

  • Weltbevölkerung überschreitet am Dienstag die 8-Milliarden-Marke

    Weltbevölkerung überschreitet am Dienstag die 8-Milliarden-Marke

    Die Zahl der Menschen auf der Erde hat sich seit den 1800er Jahren rasant beschleunigt und brauchte nur zwölf Jahre, um von sieben auf acht Milliarden zu steigen.

    Eine symbolische Schwelle: Die Weltbevölkerung überschritt am Dienstag, dem 15. November, laut offizieller Schätzung der Vereinten Nationen die Acht-Milliarden-Marke. Laut den Vereinten Nationen ist „dieses beispiellose Wachstum“ das Ergebnis „einer allmählichen Erhöhung der Lebensspanne dank der Fortschritte in der öffentlichen Gesundheit, der Ernährung, der persönlichen Hygiene und der Medizin“.

    Während die Erde bis in die 1800er Jahre weniger als eine Milliarde Menschen beherbergte, dauerte es jetzt nur zwölf Jahre, bis sie von sieben auf acht Milliarden anstieg. Als Zeichen einer einsetzenden demografischen Verlangsamung wird es allerdings etwa 15 Jahre dauern, bis 2037 die 9 Milliarden erreicht sind. Die UNO prognostiziert einen „Höhepunkt“ von 10,4 Milliarden in den 2080er Jahren und eine anschliessende Stagnation bis zum Ende des Jahrhunderts.

    Indien auf dem Weg zum bevölkerungsreichsten Land der Welt.
    Die Vereinten Nationen sehen – mitten in der COP27 – darin jedoch auch eine Erinnerung an „unsere gemeinsame Verantwortung, für unseren Planeten zu sorgen“. „Zwar verstärkt das Bevölkerungswachstum die Umweltauswirkungen der wirtschaftlichen Entwicklung“, doch „die Länder mit dem höchsten Verbrauch an materiellen Ressourcen und den höchsten Treibhausgasemissionen pro Kopf sind in der Regel diejenigen mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen und nicht diejenigen, in denen die Bevölkerung am schnellsten wächst“, so die Vereinten Nationen.

    Das Bevölkerungswachstum stellt die ärmsten Länder, in denen es sich am stärksten konzentriert, vor große Herausforderungen. „Das anhaltend hohe Bevölkerungswachstum ist sowohl ein Symptom als auch eine Ursache für langsame Entwicklungsfortschritte“, schreibt die UN. So wird Indien, ein Land mit 1,4 Milliarden Einwohnern, das 2023 das bevölkerungsreichste Land der Welt sein und sogar China überholen wird, in den kommenden Jahrzehnten voraussichtlich eine Explosion seiner städtischen Bevölkerung erleben, mit Megastädten, die bereits jetzt überfüllt sind und denen es an grundlegender Infrastruktur mangelt.

  • Ende 2022 werden 8 Milliarden Menschen auf der Erde leben – müssen wir uns Sorgen machen?

    Ende 2022 werden 8 Milliarden Menschen auf der Erde leben – müssen wir uns Sorgen machen?

    Die Weltbevölkerung wird laut einer Prognose der Vereinten Nationen am 15. November dieses Jahres 8 Milliarden Menschen erreichen. Muss man sich darüber Sorgen machen?

    Die Weltbevölkerung wird am 15. November dieses Jahres voraussichtlich 8 Milliarden Menschen erreichen, so eine am Montag, dem 11. Juli veröffentlichte Prognose der Vereinten Nationen. Bis 2030 soll sie auf etwa 8,5 Milliarden und bis 2050 auf 9,7 Milliarden anwachsen.

    Nullwachstum bis zum Ende des Jahrhunderts
    Danach soll die Bevölkerung noch etwas weiter wachsen und 2080 etwa 10,4 Milliarden Menschen erreichen. Dann aber könnte die Weltbevölkerung eine Obergrenze erreichen und aufhören zu wachsen. Die Menschheit scheint einem Weg zu sein, an dessen Ende aus demografischer Sicht ein Nullwachstum steht.

    Zwar wird es bis dahin ein Viertel mehr Menschen auf der Erde geben, aber es wird keine so starke Vermehrung mehr geben, wie man sie in der Vergangenheit beobachten konnte. Der Großteil des weltweiten Bevölkerungswachstums scheint hinter uns zu liegen.

    Bereits seit 50 Jahren wächst die Bevölkerung bereits verlangsamt. Das Bevölkerungswachstum erreichte 1960 eine maximale Wachstumsrate von plus 2% pro Jahr. Seither hat sich die Bevölkerungszunahme verlangsamt. Heute wächst sie nur noch mit einer Rate von knapp 1% pro Jahr. Und diese Rate dürfte nach Ansicht der Demografen in den nächsten Jahrzehnten weiter sinken.

    Aber wie lässt sich das erklären? Hauptsächlich aufgrund eines Rückgangs der Fertilität. „Heute bringen Paare im Durchschnitt 2,3 Kinder zur Welt. Das war 1950 mehr als doppelt so viel, nämlich 5 Kinder“, erklärt Gilles Pison, Professor am Muséum national d’Histoire naturelle und Spezialist für Weltdemografie in der Zeitung La Depeche du Midi. Zu den Regionen der Welt, in denen die Fortpflanzungsrate immer noch hoch ist – also durchschnittlich über 3 Kinder – gehören fast ganz Afrika, in Asien die Regionen von Afghanistan über Pakistan bis nach Nordindien. „In diesen Teilen der Welt wird der Großteil des künftigen weltweiten Bevölkerungswachstums stattfinden“.

    In Afrika lebten 2010 eine Milliarde Menschen. Heute sind es etwa 1,3 Milliarden. Im Jahr 2050 könnten in Afrika 2,5 Milliarden Menschen leben und im Jahr 2100 fast 4 Milliarden! Mit anderen Worten: Heute lebt einer von sechs Menschen in Afrika. Im Jahr 2050 wird es einer von vier sein und am Ende des Jahrhunderts wahrscheinlich einer von drei. Die Menschheit wird also anders verteilt sein.

    Diese Projektion der Vereinten Nationen zeigt für heute und in Zukunft mehrere Herausforderungen auf. Die 10 Milliarden, die es auf der Erde geben wird, müssen anders und besser ernährt werden als die 8 Milliarden, die die Erde heute ernähren ernähren muss. Ein Teil der Bevölkerung hat nicht genug zu essen, sowohl in Bezug auf die Menge als auch auf die Qualität – andere essen zu viel.

    Die grösste und wichtigste Herausforderung bleibt der Klimawandel. Niemand kann glauben, dass in den kommenden Jahren auf die Zahl der Menschen Einfluss genommen werden kann. Bis 2050 wird es unweigerlich zu etwa 2 Milliarden mehr Menschen kommen.

    Nach Ansicht der Experten ist es heute wichtig, auf die Lebensweise auf eine Art einzuwirken, dass sie umweltfreundlicher, biodiversitätsfreundlicher und ressourcenschonender wird. „Wenn es ein Problem gibt, dann nicht, weil wir zu viele sind, sondern weil wir nicht nachhaltig leben, vor allem die Länder des Nordens“.