Schlagwort: Beerdigung

  • Verbrannt statt bestattet: Wie ein tragischer Fehler am Père-Lachaise eine Familie erschüttert

    Verbrannt statt bestattet: Wie ein tragischer Fehler am Père-Lachaise eine Familie erschüttert

    Manchmal reicht ein einziger Fehler aus, um den letzten Wunsch einer Verstorbenen zu verfälschen. So geschehen im berühmten Pariser Friedhof Père-Lachaise – einem Ort, der sonst für ewige Ruhe steht. Dort wurde die 83-jährige Françoise, eine gläubige Katholikin, versehentlich eingeäschert, obwohl sie in der Normandie beigesetzt werden wollte. Was wie ein kafkaeskes Missverständnis klingt, ist Realität – und sorgt nicht nur in Frankreich für Entsetzen. Ein letzter Wunsch, der im Feuer endet Françoise hatte ihren Abschied minutiös geplant. Ihre letzten Tage, ihre Beerdigung, ihr Grab – all das sollte ihren Überzeugungen entsprechen. Ihr Sarg war bereits für den Transport in die Normandie vorbereitet. Der Bestattungswagen stand bereit. Doch ein interner Fehler im Crématorium Père-Lachaise machte alles zunichte. Durch eine fatale Verwechslung wurde Françoise gegen ihren erklärten Willen eingeäschert. Die Familie erfuhr davon – zu spät. Als sie am Crématorium eintraf, war die Einäscherung b…

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  • Trump zu Putin: „Wladimir, HÖR AUF!“ – und weitere World-News

    Trump zu Putin: „Wladimir, HÖR AUF!“ – und weitere World-News

    Bei russischen Raketen- und Drohnenangriffen auf Kiew wurden gestern mindestens 12 Menschen getötet und 90 weitere verletzt. Dieser Angriff veranlasste Ex-Präsident Trump zu einer seltenen Missbilligung Moskaus.

    „Wladimir, HÖR AUF!“, schrieb Trump auf sozialen Medien, direkt an den russischen Präsidenten Wladimir Putin gerichtet. „Ich bin nicht glücklich über die russischen Angriffe auf KIEW. Unnötig und sehr schlechtes Timing.“

    Der Angriff ereignete sich nur wenige Stunden, nachdem Trump und seine engsten Berater den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj dazu gedrängt hatten, einen von den USA entworfenen Friedensplan zu akzeptieren, der Russland stark begünstigen würde.

    Gestern erklärte Trump im Oval Office, er habe „keine Loyalität“ gegenüber einer der beiden Seiten, sein einziges Ziel sei es, den Krieg zu beenden und Leben zu retten. Gleichzeitig behauptete er jedoch, Putin habe ein „ziemlich großes Zugeständnis“ gemacht, um den Konflikt zu beenden. Auf Nachfrage, worin dieses Zugeständnis bestehe, antwortete Trump: „Aufhören, das ganze Land zu übernehmen.“

    Krim: Trump zeigt sich bereit, Russlands Anspruch auf die Krim anzuerkennen. Dies würde zehn Jahre US-Außenpolitik über Bord werfen und ein gefährliches Signal senden – nämlich, dass die USA gewaltsame Grenzverschiebungen akzeptieren. In der Ukraine ist dieser Vorschlag indiskutabel.

    Europäische Länder betrachten die Zukunft der Ukraine als entscheidend für ihre eigene Sicherheit. Offizielle Stellen betonen, dass sie Kiew weiterhin unterstützen werden, auch falls sich die USA aus den Friedensverhandlungen zurückziehen.

    Ein General verurteilt: Der russische Generalmajor Iwan Popow, der entlassen wurde, nachdem er die russische Armeeführung wegen Problemen auf dem Schlachtfeld kritisiert hatte, wurde wegen Korruption zu fünf Jahren Haft verurteilt.


    Eskalation zwischen Indien und Pakistan

    Die Spannungen zwischen Indien und Pakistan haben sich gestern drastisch verschärft. Pakistan kündigte Vergeltungsmaßnahmen gegen Indien an, einen Tag nachdem Indien Sanktionen gegen Pakistan verhängt hatte – Hintergrund war ein Anschlag in Kaschmir, bei dem 26 Touristen starben.

    Pakistan schloss seinen Luftraum für indische Fluggesellschaften und forderte, dass Indien sein diplomatisches Personal in Islamabad reduziert sowie den Handel zwischen beiden Ländern aussetzt. Indien hat offiziell noch keine Gruppe für den Anschlag nahe der Stadt Pahalgam verantwortlich gemacht, während Pakistan jegliche Verwicklung abstreitet.

    Gleichzeitig wächst in Pakistan die Sorge – indische Offizielle deuten mögliche Militärschläge an. Im Fernsehen warnen Verteidigungsexperten vor unvorhersehbaren Folgen einer Eskalation.

    Details: Nachdem Indien ein wichtiges Wasserabkommen ausgesetzt hat, erklärte Pakistan, jede Blockade der Flüsse werde als „Kriegserklärung“ betrachtet. Pakistan ist auf das Wasser des Indus-Flusssystems, das durch Indien fließt, für etwa 90 Prozent seiner Landwirtschaft angewiesen.


    Papst Franziskus wird morgen beigesetzt

    Der Vatikan veröffentlichte gestern das erste Bild des Grabes von Papst Franziskus – schlicht, ungeschmückt und seinem Willen entsprechend. Das Grab besteht aus Marmor und trägt die Inschrift „Franciscus“.

    Zehntausende Katholiken haben dem verstorbenen Papst die letzte Ehre erwiesen, dessen Leichnam im Petersdom aufgebahrt ist. Die Beisetzung findet morgen statt.


    WEITERE WICHTIGE NACHRICHTEN

    Frankreich: Ein Schüler in Nantes erstach während der Mittagspause vier Mitschüler, einer starb. Das Motiv ist unklar.

    Klima: Trump unternahm einen großen Schritt zur Erschließung von Rohstoffen auf dem Meeresboden – eine Praxis, die von fast allen anderen Staaten abgelehnt wird.

    Israel: Das Militär Israels gab zu, im vergangenen Monat ein Gästehaus der UN in Gaza mit Panzern beschossen zu haben. Ein UNO-Mitarbeiter starb.

    Südkorea: Der ehemalige Präsident Moon Jae-in wurde wegen Korruption angeklagt – der nächste Ex-Staatschef vor Gericht.

    Amsterdam: Die Bürgermeisterin entschuldigte sich für die Rolle der Stadt bei der Verfolgung jüdischer Bürger während des Holocaust.

    Syrien: Großbritannien hob Sanktionen gegen mehrere syrische Regierungsbehörden unter Assad auf.

    Kanada: Die Polizei erschoss einen Mann am Flughafen Toronto Pearson, was zur teilweisen Schließung eines Terminals führte.

    Äthiopien: Kaffeebauern kämpfen darum, neuen EU-Vorgaben zu genügen, die eine vollständige Rückverfolgbarkeit der Bohnen verlangen.

    USA: Trump glaubt, seine Zölle würden Unternehmen dazu zwingen, Fabriken in den USA zu bauen – ob das tatsächlich eintritt, bleibt höchst zweifelhaft.

    Israel: Ein Expertenteam arbeitet seit über einem Jahr an einem Leitfaden für die Unterstützung von Geiseln nach ihrer Freilassung.

    USA: Ein indonesischer Student, verheiratet mit einer Amerikanerin, wartet auf eine Green Card. Nun droht ihm die Abschiebung wegen einer Verhaftung im Jahr 2022.

  • Nach dem Tod von Papst Franziskus: Ein Machtkampf um die Zukunft der Kirche

    Nach dem Tod von Papst Franziskus: Ein Machtkampf um die Zukunft der Kirche

    Der Tod von Papst Franziskus am Ostermontag 2025 markiert nicht nur das Ende eines bemerkenswerten Pontifikats – er entfacht auch einen offenen Streit über die Richtung, die die katholische Kirche künftig einschlagen soll. Mit ihm geht eine Ära zu Ende, die geprägt war von Offenheit, sozialem Engagement und der festen Überzeugung, dass der Glaube an den Rändern der Gesellschaft gelebt werden muss.

    Doch während Franziskus die Weltkirche zu einer Institution des Dialogs und der Nächstenliebe formte, drängen konservative Kräfte mit einer ganz anderen Vision in den Vordergrund. Eine Figur, die diesen Richtungsstreit wie kaum eine andere verkörpert: der US-amerikanische Vizepräsident J.D. Vance.

    Ein letzter Appell für Menschlichkeit

    Es war eine symbolträchtige Szene, die sich nur Stunden vor dem Tod des Papstes abspielte: J.D. Vance, der umstrittene Vizepräsident der USA, traf im Vatikan auf Franziskus. Obwohl gesundheitlich schwer angeschlagen, empfing der Papst Vance kurz und sendete dabei ein unmissverständliches Signal. In seiner Osterbotschaft verurteilte Franziskus explizit die restriktiven Migrationspolitiken der US-Regierung und nahm dabei Bezug auf Vances jüngste Äußerungen.

    Vance, der sich auf den theologischen Begriff des „ordo amoris“ stützt – die Idee einer geordneten Hierarchie der Liebe – vertritt die Ansicht, dass moralische Verpflichtungen in erster Linie der Familie und der Nation gelten, bevor universelle Verantwortung übernommen wird. Franziskus, der das Christentum als grenzenlose Gemeinschaft der Nächstenliebe verstand, wies diese Auslegung scharf zurück. Für ihn war die Liebe kein Konzept für Grenzziehung – sondern ein Werkzeug, um sie zu überwinden.

    J.D. Vance und die post-liberale Vision

    J.D. Vance ist kein gewöhnlicher Politiker. 2019 zum Katholiken konvertiert, steht er für einen radikal konservativen Flügel innerhalb der Kirche – den sogenannten „post-liberalen“ Katholizismus. Dieser Strömung geht es nicht nur um das Bewahren von Traditionen, sondern um eine grundlegende Umgestaltung der Gesellschaft entlang katholischer Prinzipien.

    Der Begriff „Integraler Katholizismus“ schwingt hier mit – eine Ideologie, die eine Unterordnung der staatlichen Autorität unter die kirchliche Moral fordert. Vance selbst vermeidet es, sich offen zu diesem Lager zu bekennen, doch seine Positionen zu Abtreibung, Migration und traditionellen Familienbildern spiegeln diese Weltanschauung wider.

    Er steht für eine Kirche, die weniger Debattenraum lässt, sondern klare Regeln vorgibt – eine Kirche, die sich weniger als Hort der Nächstenliebe und mehr als moralische Instanz mit politischem Einfluss versteht.

    Zwei Welten prallen aufeinander

    Mit dem Tod von Papst Franziskus flammt der schon länger schwelende Richtungsstreit innerhalb der katholischen Kirche neu auf. Während Franziskus‘ Erbe eine Öffnung zu den Schwächsten, zu Flüchtlingen, zur LGBTQ-Community und zu gesellschaftlichen Randgruppen war, formiert sich in den konservativen Lagern Widerstand gegen diese „Weichheit“.

    Vance ist dabei kein Einzelfall. Er verkörpert die Hoffnung vieler, die die Kirche wieder stärker an ihre „alten Werte“ binden wollen – Ordnung, Autorität, klare moralische Leitlinien. Es ist ein Ringen zwischen zwei Visionen: einer inklusiven, weltoffenen Kirche und einer, die sich abgrenzt, um ihre Identität zu bewahren.

    Ein epochaler Moment für die Kirche

    Am 26. April, wenn zahlreiche Staatschefs – darunter Donald Trump, Emmanuel Macron und Wolodymyr Selenskyj – zur Beerdigung von Franziskus nach Rom kommen, wird die Weltöffentlichkeit einen Blick auf die Machtstrukturen im Vatikan werfen. Die wahren Weichen werden aber erst im anschließenden Konklave gestellt.

    Wird der nächste Papst das Vermächtnis von Franziskus fortsetzen und auf Dialog setzen? Oder wird er den Kurswechsel wagen und die Kirche enger, strenger, hierarchischer aufstellen? Wer auch immer das Papstamt übernimmt, wird vor der Aufgabe stehen, diese wachsenden Spannungen innerhalb der Kirche zu moderieren – oder sie weiter zuzuspitzen.

    Ein Wendepunkt mit offenem Ausgang

    Die katholische Kirche steht an einem Scheideweg. Der Tod von Papst Franziskus markiert nicht nur das Ende eines Pontifikats, sondern auch den Beginn eines Machtkampfes, der die Zukunft der Kirche auf Jahrzehnte prägen könnte. Zwischen Barmherzigkeit und Dogma, zwischen offener Tür und geschlossenem Tor.

    Bleibt die Frage: Welches Gesicht wird die Kirche in einer zunehmend polarisierten Welt zeigen?

    Von Catherine H.

  • Wirtschaft unter Druck: Trumps Zollpolitik bremst das globale Wachstum

    Wirtschaft unter Druck: Trumps Zollpolitik bremst das globale Wachstum

    Dunkle Wolken am Wirtschaftshimmel: Der Internationale Währungsfonds rechnet für dieses Jahr nur noch mit einem globalen Wachstum von 2,8 Prozent – das sind deutliche 0,5 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Warum? Hauptverantwortlich ist der Handelskrieg, den US-Präsident Donald Trump mit voller Wucht angefacht hat. Die USA und China überziehen sich gegenseitig mit Zöllen, die bis zu dreistellige Prozentwerte erreichen. Kein Wunder, dass dabei nicht nur Warenströme ins Stocken geraten, sondern auch die Wirtschaft ins Schleudern kommt.

    Die Auswirkungen spüren nicht nur die Großmächte. Auch Europa wird von diesem Konflikt erfasst, denn die vernetzte Weltwirtschaft kennt keine Grenzen. Die Inflation in den USA steigt, während das Wachstum schwächelt. Unternehmen stemmen sich gegen diese Entwicklung, hoffen auf diplomatische Lösungen – doch die lassen bislang auf sich warten. Ob die Verhandlungen, die derzeit in Washington laufen, neue Impulse bringen? Eine Frage, die viele mit Spannung verfolgen.

    Ein Papst geht – ein stiller Abschied

    Rom bereitet sich auf einen Abschied vor, der weltweit Aufmerksamkeit erregt. Papst Franziskus, der für seine bescheidene und volksnahe Art bekannt war, wird in den kommenden Tagen im Petersdom aufgebahrt. Drei Tage lang haben Gläubige die Möglichkeit, ihm die letzte Ehre zu erweisen. Am Samstag findet dann das Requiem auf dem Petersplatz statt – schlicht gehalten, so wie es Franziskus zu Lebzeiten gewünscht hat.

    Die Staatschefs der Welt geben sich die Klinke in die Hand: Trump, Macron, Starmer – sie alle reisen an, um an diesem historischen Moment teilzunehmen. Doch was bleibt nach dem Tod eines Papstes, der so sehr für Gerechtigkeit und Menschlichkeit stand? Wer wird das moralische Sprachrohr sein in einer Zeit, in der die Welt nach Orientierung lechzt? Diese Frage hängt wie ein Damoklesschwert über dem Vatikan.

    Tesla strauchelt: Gewinneinbruch und Krisenstimmung

    Elon Musk, das enfant terrible der Tech-Welt, steht unter Druck. Tesla meldet einen massiven Gewinneinbruch von 71 Prozent. Gerade einmal 409 Millionen Dollar bleiben unterm Strich übrig. Der Umsatz? Gesunken. Das Vertrauen? Angeknackst. Analysten führen das nicht nur auf sinkende Verkaufszahlen zurück, sondern auch auf Musks umstrittene Rolle als Berater in der US-Regierung. Der Spagat zwischen Politik und Wirtschaft – für Musk ein Drahtseilakt, der zunehmend ins Wanken gerät.

    Ein Hoffnungsschimmer bleibt: Tesla plant, bald einen Robotaxi-Dienst an den Start zu bringen. Gleichzeitig wird an einem günstigeren Modell des beliebten Model Y gearbeitet. Vielleicht gelingt es Musk damit, das Ruder noch einmal herumzureißen.

    Ukraine-Friedensgespräche ohne die USA?

    Ein weiteres Kapitel in der unendlichen Geschichte des Ukraine-Konflikts: Der US-Außenminister bleibt den laufenden Friedensgesprächen fern. Ein Zeichen des Desinteresses oder ein kalkulierter Rückzug? Während in London Vertreter der Ukraine, Europas und der USA um einen Waffenstillstand ringen, wird eines klar: Die Fronten bleiben verhärtet. Kiew lehnt strikt jede Lösung ab, die die russische Annexion der Krim anerkennt. Verständlich – und doch ein Stolperstein auf dem Weg zum Frieden.

    Blutige Gewalt in Kaschmir

    In Kaschmir ereignet sich der schwerste Anschlag auf Zivilisten seit Jahren: 26 Touristen verlieren bei einem Angriff von Militanten ihr Leben. Das Gebiet bleibt ein Pulverfass zwischen Indien und Pakistan. Solche Vorfälle reißen tiefe Wunden in eine Region, die ohnehin von Konflikten zerrissen ist.

    Boeing verkauft digitale Sparte

    Der Flugzeugriese Boeing setzt einen drastischen Schritt: Für mehr als 10 Milliarden Dollar verkauft das Unternehmen Teile seiner digitalen Luftfahrt-Sparte an einen Investor. Der Konzern will sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren – ein Zeichen dafür, wie sehr sich die Industrie im Umbruch befindet. Der Verkauf soll die finanziellen Reserven stärken, doch auch hier bleibt Unsicherheit: Wird Boeing damit langfristig stabiler?

    Meta unter Beschuss: Instagram-Mitgründer packt aus

    Der Kartellprozess gegen Meta nimmt Fahrt auf. Der Mitgründer von Instagram behauptet, dass sein Unternehmen nach der Übernahme systematisch kleingehalten wurde. Ein offenes Geheimnis? Vielleicht. Doch vor Gericht erhält die Klage gegen den Tech-Giganten plötzlich neues Gewicht. Sollte Meta hier scheitern, könnte das die gesamte Branche erschüttern.

    Klimawandel: Extreme Schwankungen gefährden die Gesundheit

    Die Klimakrise ist längst Realität – das zeigen nicht nur steigende Temperaturen, sondern auch immer heftigere Schwankungen. Eine neue Studie belegt, dass extreme Temperatursprünge zunehmen und ernsthafte gesundheitliche Folgen haben: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atemwegserkrankungen, steigende Sterberaten. Der Körper kommt mit diesen rapiden Wechseln nicht mehr mit. Bleibt die Frage: Wie lange können wir das noch ignorieren?

    Sarah Palin verliert vor Gericht

    Zum Schluss noch ein Blick in den Gerichtssaal: Sarah Palin, die frühere Gouverneurin von Alaska, verliert ihre Verleumdungsklage gegen eine große Tageszeitung. Ein jahrelanger Streit endet – vorerst. Denn ob solche Verfahren endgültig Ruhe bringen oder nur den nächsten Konflikt anstoßen, bleibt abzuwarten.

    Von C. Hatty

  • Ein Papst geht: Der Tod von Franziskus und Trumps Kalkül

    Ein Papst geht: Der Tod von Franziskus und Trumps Kalkül

    Am Morgen des 21. April 2025 starb Papst Franziskus im Alter von 88 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls in der vatikanischen Residenz Domus Sanctae Marthae. Der Tod des ersten lateinamerikanischen Pontifex markiert nicht nur das Ende eines reformorientierten Pontifikats, sondern entfaltet auch auf geopolitischer Bühne Wirkung. Unter den zahlreichen internationalen Reaktionen sticht eine besonders hervor: die Ankündigung Donald Trumps, an den bevorstehenden Trauerfeierlichkeiten in Rom teilzunehmen. Franziskus’ Vermächtnis Zwölf Jahre lang stand Franziskus der römisch-katholischen Kirche vor. Er war ein Papst der Gesten, der Symbolpolitik, aber auch ein Papst der klaren Worte. Seine Nähe zu den Armen, sein Einsatz für soziale Gerechtigkeit und sein Versuch, die Kurie transparenter und barmherziger zu gestalten, machten ihn zu einer weltweit respektierten Persönlichkeit. Themen wie Migration, Klimawandel und Inklusion rückte er ins Zentrum kirchlicher Aufmerksamkeit – nicht ohne inn…

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  • Jean-Marie Le Pen: Ein Begräbnis in strenger familiärer Zurückgezogenheit

    Jean-Marie Le Pen: Ein Begräbnis in strenger familiärer Zurückgezogenheit

    Jean-Marie Le Pen, der ehemalige Anführer der französischen extremen Rechten, wird heute in seiner Heimatstadt La Trinité-sur-Mer in der Bretagne beigesetzt. Die Zeremonie soll in einem privaten Rahmen stattfinden, während ein umfangreiches Sicherheitsaufgebot für Ruhe sorgen soll. Beisetzung in der Heimatstadt Die Beerdigung des 96-jährigen Mitbegründers des Front National (heute Rassemblement National), der am Dienstag verstarb, wird um 14:30 Uhr in der kleinen Kirche Saint-Joseph abgehalten. Diese Kirche bietet Platz für etwa 200 Personen und liegt in der Küstengemeinde La Trinité-sur-Mer, wo Jean-Marie Le Pen aufwuchs. Der örtliche Pfarrer Dominique Le Quernec wird die Messe leiten. Nach der Zeremonie wird Le Pen im Familiengrab beigesetzt, wo bereits seine Eltern ruhen – ein Wunsch, den er zu Lebzeiten geäußert hatte. Die Wahl des Beisetzungsortes spiegelt nicht nur Le Pens Verbundenheit mit seiner Heimat wider, sondern auch die zurückgezogene Atmosphäre, die seine Familie für die…

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  • Linas letzte Reise: Ergreifender Abschied einer Mutter

    Linas letzte Reise: Ergreifender Abschied einer Mutter

    Im kleinen Dorf Plaine im Elsass herrschte am Freitag, dem 25. Oktober, eine grosse Trauer. An diesem Tag fand die Beerdigung der jungen Lina statt, deren Verschwinden Frankreich tief erschüttert hatte. Die Gemeinde kam zusammen, um Abschied zu nehmen und Trost zu spenden. Vor der Kirche, wo die Zeremonie auf einer Leinwand übertragen wurde, versammelte sich eine große Menge, um der Familie in dieser schweren Zeit beizustehen. Die Glocken läuteten – ihr Klang trug die Trauer über die ganze Gemeinde. Linas Mutter, von Trauer gezeichnet, erschien unter Tränen, begleitet von ihren engsten Vertrauten. Es war ein Abschied, den keine Mutter je durchstehen sollte. „Flieg, mein Herz“ Der bewegendste Moment der Zeremonie war, als Linas Mutter das Wort ergriff. Inmitten von Trauer und Schmerz richtete sie ihre letzten Worte an ihre Tochter. „Es ist der absolut tiefste Schmerz, dich gehen zu lassen. Flieg, mein Herz“, sagte sie unter Tränen. Diese Worte, voller Liebe und unendlicher Traurigkeit, …

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  • Alain Delon: Letzte Ruhe in seiner geliebten Heimat

    Alain Delon: Letzte Ruhe in seiner geliebten Heimat

    Alain Delon, eine Ikone des französischen Kinos, hat seine letzte Reise angetreten. Der legendäre Schauspieler, der am Sonntag im Alter von 88 Jahren verstarb, wird am kommenden Samstag, dem 24. August, auf seinem Anwesen in Douchy im Loiret beigesetzt. Diese Entscheidung hat er zu Lebzeiten selbst getroffen – eine letzte, bewusste Wahl, die symbolisch für einen Mann steht, der stets die Kontrolle über sein Leben behalten wollte.

    Alain Delon war nicht nur ein Schauspieler; er war ein Mythos, ein Mann, der wie kein anderer die Leinwand in Frankreich und weit darüber hinaus beherrschte. Sein Wunsch, in der Abgeschiedenheit seines Anwesens in Douchy beerdigt zu werden, zeigt eine tiefe Verbundenheit mit dem Ort, den er immer als seine wahre Heimat ansah. Bischof Monseigneur Di Falco, ein langjähriger Freund des Schauspielers, wird die Trauerfeier leiten – ein Zeichen für die tiefe Freundschaft, die die beiden Männer verband.

    Die Idee, in Douchy beerdigt zu werden, war nicht spontan. Schon vor einigen Jahren hatte Delon die notwendigen Schritte unternommen, um die Erlaubnis der Behörden zu erhalten. Die Präfektur des Loiret hatte ihm vor einigen Jahren grünes Licht für diesen Plan gegeben. „Ein Mann, der sein Leben nach eigenen Vorstellungen gelebt hat, sollte auch den Ort seiner letzten Ruhe selbst bestimmen können“, mag Delon sich dabei gedacht haben.

    Nun, nach seinem Tod, wird die Familie von Alain Delon diese Pläne in die Tat umsetzen. Die Präfektin des Loiret bestätigte, dass ein entsprechender Erlass zur Beerdigung auf seinem Anwesen erlassen wird, sobald die Familie dies offiziell beantragt. Alain Delon wird damit Teil des Landes, das er so sehr liebte – eine Rückkehr zu den Wurzeln, inmitten der Stille und Abgeschiedenheit, die er in den letzten Jahren seines Lebens so sehr schätzte.

    Es ist ein Abschied in Würde, ganz im Sinne eines Mannes, der das Rampenlicht scheute, wann immer er konnte, und doch darin erstrahlte wie kein anderer. Die Entscheidung, sich auf seinem eigenen Anwesen zur Ruhe zu legen, spiegelt den Charakter eines Mannes wider, der immer wusste, was er wollte – auch im Tod.

  • Immer mehr Franzosen entscheiden sich für das Verstreuen ihrer Asche in der Natur

    Immer mehr Franzosen entscheiden sich für das Verstreuen ihrer Asche in der Natur

    Eine Umfrage von OpinionWay ergab, dass 45% der Franzosen inzwischen eine Einäscherung bevorzugen, während nur 19% sich für eine traditionelle Beerdigung entscheiden.

    Die Verbrennung und das Verstreuen der Asche ist eine Alternative, die von Franzosen immer mehr bevorzugt wird, da dafür keine Grabstätte oder gar ein Grabstein notwendig ist. Im Jahr 1980 nutzte nur 1% diese Möglichkeit, heute sind es fast 40%. „Ich würde meine Asche gerne in der Natur verstreut haben“, sagt ein Mann gegenüber dem Sender France 2. In einem Krematorium, das von einem Kamera-Team des Senders France 2 besucht wurde, sind die Anfragen so zahlreich, dass Arbeiten für eine Vergrößerung geplant sind.

    Ein ökologischer Vorteil
    Für eine Erd- oder Feuerbestattung muss man im Durchschnitt 3.000 Euro rechnen. Bei der Einäscherung fallen jedoch keine zusätzlichen Kosten wie etwa die für eine Grabkonzession an. Die Wahl ist nicht nur wirtschaftlicher, sondern auch ökologischer, da die Einäscherung nur halb so große Auswirkungen auf die Umwelt hat.

  • Terroranschlag in Arras: Die Beerdigung des Lehrers Dominique Bernard findet am Donnerstagmorgen statt

    Terroranschlag in Arras: Die Beerdigung des Lehrers Dominique Bernard findet am Donnerstagmorgen statt

    Der Lehrer wurde am Freitag vor dem Collège-Lycée Gambetta-Carnot von einem radikalisierten Islamisten und ehemaligen Schüler erstochen. Die Beerdigung von Dominique Bernard, dem Lehrer, der am Freitag bei einem dschihadistischen Anschlag ermordet wurde, findet am Donnerstag um 10 Uhr in der Kathedrale von Arras statt. Die Zeremonie wird von Olivier Leborgne, dem Bischof der Stadt, geleitet, wie das Bistum gegenüber France Télévisions mitteilte. Auch Emmanuel und Brigitte Macron werden bei der Zeremonie anwesend sein. Ursprünglich sollte Emmanuel Macron am Donnerstag nach Villers-Cotterêts im Departement Aisne reisen, um die Cité internationale de la langue française einzuweihen. Der 57-jährige Französischlehrer Dominique Bernard wurde am 13. Oktober vor dem Collège-Lycée Gambetta-Carnot in Arras von einem 20-jährigen ehemaligen Schüler erstochen, der als radikalisierter Islamist aktenkundig war und seit Juli von der Generaldirektion für Innere Sicherheit (DGSI) beobachtet wurde. Drei …

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