Schlagwort: Baustelle

  • Wenn aus dem Himmel Stahl fällt – ein Bauunfall mit Wucht

    Wenn aus dem Himmel Stahl fällt – ein Bauunfall mit Wucht

    Ein Moment wie aus einem Katastrophenfilm – und doch bittere Realität im beschaulichen Combs-la-Ville. Am frühen Montagnachmittag, gegen halb zwei, zerreißt ein ohrenbetäubendes Krachen die Ruhe eines Wohnviertels in der Seine-et-Marne. Sekunden später liegt ein tonnenschweres Stahlungetüm quer über zwei Einfamilienhäusern. Dächer aufgerissen, Balken gebrochen, Staub in der Luft – ein Bild, das selbst erfahrene Einsatzkräfte innehalten lässt. Und dann diese fast unwirkliche Nachricht: Niemand ist verletzt. Man muss sich das vor Augen führen. In einem der betroffenen Häuser hält sich zum Zeitpunkt des Unglücks eine 37-jährige Frau mit ihrem sieben Monate alten Baby auf. Beide bleiben unversehrt. Im anderen Gebäude – gähnende Leere. Zufall? Glück? Vielleicht beides, vielleicht einfach dieser eine seltene Moment, in dem alles gerade noch gut geht. Auch der Fahrer des Kranfahrzeugs entkommt dem Schicksal in letzter Sekunde. Er springt, so berichten es erste Erkenntnisse, noch bevor die Mas…

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  • Das Centre Pompidou macht dicht – Paris verliert für fünf Jahre sein Herz der Moderne

    Das Centre Pompidou macht dicht – Paris verliert für fünf Jahre sein Herz der Moderne

    Der Name Beaubourg steht in Paris nicht einfach für ein Gebäude, sondern für eine Haltung. Seit 1977 ist das Centre Pompidou ein Magnet für alle, die Kunst, Architektur und den Mut zur Moderne lieben. Nun aber wird das Herzstück der Pariser Kulturszene für ganze fünf Jahre stillgelegt: Ab Ende Septe…

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  • Bagger, Diebstahl und Millionenverluste: Französische Bauunternehmer in Alarmbereitschaft

    Bagger, Diebstahl und Millionenverluste: Französische Bauunternehmer in Alarmbereitschaft

    Baumaschinen sind die neue Beute organisierter Diebesbanden. In der französischen Region Nouvelle-Aquitaine wurden in den letzten zwölf Monaten 90 Maschinen gestohlen – der Gesamtschaden beläuft sich auf über vier Millionen Euro. Doch nun hat die Polizei zugeschlagen.

    Ein Jahr der Angst für Bauunternehmer

    Stéphane Levaillant kennt das Problem nur zu gut. Seine 2,5 Tonnen schwere Mini-Bagger, mit einer Alarmanlage gesichert, wurde vor Kurzem gestohlen. Glücklicherweise konnte die Polizei sie wiederfinden. Doch viele andere Unternehmer haben weniger Glück.

    „Man macht sich nicht nur Sorgen um den Job, sondern auch darum, ob am Montagmorgen überhaupt noch Maschinen für die Arbeit bereitstehen“, erklärt Levaillant frustriert. Baustellen sind auf funktionierende Maschinen angewiesen – wenn diese über Nacht verschwinden, gerät alles ins Stocken.

    Die Polizei schlägt zu

    Nach über einem Jahr intensiver Ermittlungen gelang den Behörden in der Nähe von Bordeaux ein Durchbruch. Vier Männer im Alter von 27 bis 46 Jahren wurden festgenommen. Sie arbeiten selbst in der Baubranche – Insiderwissen, das ihnen half, gezielt zuzuschlagen.

    Bei Hausdurchsuchungen entdeckten die Ermittler zehn gestohlene Baumaschinen sowie weiteres Werkzeug. Doch wo sind die restlichen 80 Geräte geblieben? Vieles deutet darauf hin, dass die Diebesbande ihre Beute nicht nur in Frankreich, sondern auch im Ausland verkauft hat.

    Ein lukratives Geschäft – für die Falschen

    Die gestohlenen Maschinen landen häufig auf Baustellen privater oder gewerblicher Käufer, oft ohne dass diese wissen, dass ihr Schnäppchen aus illegalen Quellen stammt. Die Nachfrage ist groß: Baumaschinen sind teuer, und günstige Angebote locken.

    Doch für Bauunternehmen ist der Schaden enorm. Neben den direkten finanziellen Verlusten entstehen Verzögerungen auf den Baustellen, unzufriedene Kunden und ein ständiges Gefühl der Unsicherheit.

    Gerichtsverhandlung im Mai

    Die vier festgenommenen Männer müssen sich im Mai vor Gericht verantworten. Ihnen drohen empfindliche Strafen. Doch wird das reichen, um weitere Diebstähle zu verhindern?

    Die Baubranche fordert bessere Sicherheitsmaßnahmen und stärkere Kontrollen im Handel mit gebrauchten Maschinen. Denn eines ist sicher: Solange sich mit gestohlenen Baggern Millionen verdienen lassen, werden sich immer wieder neue Banden an diese lukrative Beute wagen.

    Von C. Hatty

  • Frankreich-Italien: Mont-Blanc-Tunnel für zwei Monate wegen Bauarbeiten geschlossen

    Frankreich-Italien: Mont-Blanc-Tunnel für zwei Monate wegen Bauarbeiten geschlossen

    Der Mont-Blanc-Tunnel (Departement Haute-Savoie), eine Hauptverkehrsachse zwischen Frankreich und Italien, ist ab sofort für zwei Monate wegen umfangreicher Renovierungsarbeiten geschlossen.

    Es handelt sich um eine Baustelle, die voraussichtlich neun Wochen dauern wird. Der Mont-Blanc-Tunnel ist ab Montag, dem 16. Oktober, geschlossen. Der Grund dafür sind seit langem geplante Wartungsarbeiten, die nach einem großen Erdrutsch im August im Maurienne-Tal auf einem Autobahnabschnitt in der Nähe des Tunnels auf Mitte Oktober verschoben wurden. Die Baustelle soll es ermöglichen, einen Teil der Fahrbahnplatte sowie das Belüftungssystem zu ersetzen. Um in den Alpen von Frankreich nach Italien zu gelangen, muss man daher ab sofort durch den Großen St. Bernhard-Tunnel oder den Fréjus-Tunnel weiter südlich im Maurienne-Tal fahren.

    Schätzungen zufolge werden etwa 90 % der LKWs in Richtung Italien den Fréjus-Tunnel benutzen. Eine Verkehrsverlagerung, die die Bewohner des Maurienne-Tals bereits bei der Ankündigung der Bauarbeiten im Jahr 2022 beunruhigte. Die lange Schließung des Mont-Blanc-Tunnels ist die erste seit seiner Wiedereröffnung im Jahr 2002 nach einem Brand im März 1999, bei dem 39 Menschen ums Leben gekommen waren. Im Durchschnitt fahren täglich 1.700 LKW und 3.600 leichte Fahrzeuge durch den Mont-Blanc-Tunnel, der kurz vor den Weihnachtsferien wieder eröffnet werden soll.

  • Mauer stürzt ein: 2 Tote und 1 schwer verletzter Jugendlicher in Saint-Georges d’Oléron

    Mauer stürzt ein: 2 Tote und 1 schwer verletzter Jugendlicher in Saint-Georges d’Oléron

    Zwei Maurer starben, als am Montagmorgen in Saint-Georges d’Oléron eine Mauer einstürzte. Ein schwer verletzter 15-jähriger Jugendlicher wurde mit einem Hubschrauber in das Universitätsklinikum von Poitiers geflogen.

    Der Alarm wurde am Montagmorgen kurz nach 8.30 Uhr ausgelöst. Etwa 40 Feuerwehrleute eilten auf den Campingplatz Les Coquettes in Saint-Georges d’Oléron, weil dort eine Mauer eingestürzt war.

    Zwei Arbeiter einer Maurerfirma im Alter von 26 und 45 Jahren wurden aus den Trümmern geborgen. Sie starben an ihren Verletzungen, obwohl die Rettungskräfte sofort versuchten, sie wiederzubeleben.

    Ein 15-jähriger Jugendlicher wurde ebenfalls schwer verletzt. Er musste mit einem Hubschrauber in das Universitätsklinikum in Poitiers geflogen werden.

    Laut dem Sender France Bleu arbeiteten die drei Männer im Auftrag eines Bauunternehmens in Saint-Georges d’Oléron. Der jüngste von ihnen ist Lehrling.

  • In Bayonne stürzt ein Kran auf ein Gebäude – ein Arbeiter tot

    In Bayonne stürzt ein Kran auf ein Gebäude – ein Arbeiter tot

    Im Stadtzentrum von Bayonne stürzte ein Kran, der auf einer Baustelle aufgestellt war, auf ein benachbartes Gebäude. Der Kranführer kam bei dem Unfall ums Leben.

    Der Vorfall ereignete sich am frühen Nachmittag des 9. März: Im Stadtzentrum von Bayonne (Pyrénées-Atlantiques) stürzte ein Baukran, der seit Dienstag vor einem im Bau befindlichen Gebäude aufgestellt worden war, auf ein angrenzendes Gebäude. Der Unfall ereignete sich auf dem Boulevard Alsace-Lorraine im Stadtteil Saint-Esprit. Nach Informationen von France Bleu kam der Kranführer dabei ums Leben.

    Die Bewohner der benachbarten wurden Häuser evakuiert und der Verkehr wurde unterbrochen. Die Stadtverwaltung forderte die Verkehrsteilnehmer auf, das Gebiet zu meiden. Polizei und die Feuerwehr sind vor Ort.