Schlagwort: Bauern

  • Landwirtschaftsmesse in Paris: Emmanuel Macron debattiert mit Bauernverbänden

    Landwirtschaftsmesse in Paris: Emmanuel Macron debattiert mit Bauernverbänden

    Der Staatschef traf um 8 Uhr am Samstagmorgen ein und wurde mit Pfiffen und in einem Klima großer Anspannung auf dem Messegelände Porte de Versailles in Paris empfangen. Die Organisatoren der Landwirtschaftsmesse beschlossen am Samstag, dem 24. Februar, „die Eröffnung der 60. Messe zu verschieben“, ohne eine Uhrzeit zu nennen, da es auf dem Messegelände an der Porte de Versailles zu Zusammenstößen gekommen war, nachdem Hunderte von Demonstranten vor der offiziellen Eröffnung in das Gelände eingedrungen waren. „Die Bedingungen sind noch nicht erfüllt, dass wir die Tore öffnen können“, tönte es wiederholt aus den Lautsprechern auf dem Gelände. Ordnungskräfte gehen durch die Gänge in den Messehallen, um Ruhe herzustellen und die wütenden Landwirte in Schach zu halten. Präsident Emmanuel Macron erklärte sich bereit, sich einer Debatte mit den anwesenden Gewerkschaftsvertretern zu stellen.

    Emmanuel Macron kam unter Pfiffen a…

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  • Bauernproteste: Bilder von der Mautstelle in Castelsarrasin – Autobahn A62 gesperrt

    Bauernproteste: Bilder von der Mautstelle in Castelsarrasin – Autobahn A62 gesperrt

    Im Departement Tarn-et-Garonne blockieren die Landwirte immer noch die A62, und der Verkehr zwischen Montauban und Agen bleibt in beiden Richtungen unterbrochen. Seit Dienstagnachmittag halten Landwirte des Departements Tarn-et-Garonne die Autobahn A62 in Höhe von Castelsarrasin sowie an der Mautstelle von Valence-d’Agen besetzt.

    Die Umgebung der Mautstelle von Castelsarrasin glich am Mittwoch einem Kriegsschauplatz. An der Mautstelle von Valence blockierten die Demonstranten die Zufahrtsstraße zur Autobahn. Aufgrund eines Präfekturbeschlusses bleibt die Autobahn zwischen Montauban und Agen in beiden Richtungen gesperrt, d. h. auf einer Länge von 70 km. Die Departementsstraßen bleiben die einzigen Auswege, um sich zwischen Tarn-et-Garonne und Lot-et-Garonne zu bewegen. Offensichtlich haben die Ankündigungen von Premierminister Gabriel Attal am Mittwochmorgen die Zweifel der Landwirte nicht beseitigt, die zwar „Fortschritte“ feststellen, aber „konkretere Auswirkungen“ erwarten. Weder…

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  • Bauernproteste: Premierminister Gabriel Attal kann mit seinen Ankündigungen nicht überzeugen

    Bauernproteste: Premierminister Gabriel Attal kann mit seinen Ankündigungen nicht überzeugen

    Gabriel Attal hielt am Mittwoch, den 21. Februar, eine Pressekonferenz ab, da sich die Blockaden im Vorfeld der großen Landwirtschaftsmesse von Paris häufen. Die Landwirte zeigen sich jedoch nicht überzeugt und fordern Taten. Weil auf einigen Autobahnen die Blockaden weitergehen, wurde am Mittwoch, dem 21. Februar, die Pressekonferenz von Gabriel Attal mit Spannung erwartet. Der Premierminister wollte zeigen, dass die Anfang Februar eingegangenen Verpflichtungen auf dem besten Weg sind, eingehalten zu werden. Zu den Ankündigungen gehörten ein neues Landwirtschafts-Gesetz, mehr Visa für ausländische Saisonarbeiter und eine Lockerung der Vorschriften für Pestizide. Die Ankündigungen scheinen die Landwirte jedoch immer noch nicht überzeugt zu haben. „Die Rechnung geht nicht auf“Auf der A62, nur wenige Minuten nach dem Ende der Pressekonferenz, schüttet ein Traktor Gülle auf die Fahrbahn. „Solange nichts unterschrieben wird, werden wir hier bleiben“, sagt der Landwirt Vincent Chabalier geg…

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  • Bauernproteste: Die Aktionen gehen in ganz Frankreich weiter

    Bauernproteste: Die Aktionen gehen in ganz Frankreich weiter

    Wenige Tage vor der Eröffnung der großen Landwirtschaftsmesse von Paris befindet sich die französische Landwirtschaft noch immer in Aufruhr. Am Montag, dem 19. Februar, kam es in ganz Frankreich zu neuen Aktionen der Landwirte. Am Montag, dem 19. Februar, setzten die Landwirte in Marseille (Departement Bouches-du-Rhône) ihre Protestaktionen fort. Auf dem Vorplatz der Präfektur wurde Mist ausgekippt. Ziel war es, die Regierung an ihre Verpflichtungen zu erinnern. „Die Minister müssen wissen, dass sie nicht kommen müssen, wenn sie nichts bringen, wir werden sie nicht empfangen, wir werden sie nicht empfangen! Wir sind nicht dazu da, die Kommunikation oder die Facebook-Seite der Ministerien aufzupeppen“, warnt Laurent Depieds, Präsident des Bauernverbands FDSEA des Departements Alpes-de-Haute-Provence. Neue Aktionen für Mittwoch versprochenMarseille, Lille und Dunkerque (Departement Nord), Toulouse (Departement Haute-Garonne): Am Montag mobilisierten sich überall in Frankreich erneut prot…

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  • Bauernproteste: Am Montag werden Demonstrationen und Blockaden rund um Marseille erwartet

    Bauernproteste: Am Montag werden Demonstrationen und Blockaden rund um Marseille erwartet

    Parallel zu Protesten der Bauern organisieren Taxifahrer ab 7 Uhr Straßensperren. Die Präfektur des Départements Bouches-du-Rhône fordert die Menschen auf, „ihre Fahrten vorausschauend zu planen“. Die Mobilisierung der Landwirte im Departement Bouches-du-Rhône nimmt heute Morgen, nur wenige Tage vor der Eröffnung der Landwirtschaftsmesse in Paris, wieder zu: Es wird ein „schwarzer Montag“ auf den Straßen rund um Marseille erwartet, berichtet der TV-Sender France Bleu Provence. Es wurden zwei große Demonstrationszüge mit dem Ziel Marseille angemeldet: Ein erster startete um 6.45 Uhr in Trets, der zweite um 7.30 Uhr in Aix-en-Provence. Die beiden Demonstrationszüge sollen sich auf der A51 treffen, um dann über die A7 nach Marseille zu gelangen. Die Landwirte wollen dann über den Alten Hafen und das Hôtel de Région zur Präfektur ziehen.

    „Wir wollen den Druck auf die Regierung aufrechterhalten“, erklärt Fabien Doudon, Winzer i…

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  • Bauernproteste: Neue Aktionen in mehreren französischen Departements

    Bauernproteste: Neue Aktionen in mehreren französischen Departements

    Nachdem die Proteste nach den jüngsten Ankündigungen der französischen Regierung nachzulassen schienen, versammelten sich wütende Landwirte am Samstag, dem 17. Februar, erneut, um Druck auf die Exekutive auszuüben. Das war insbesondere in den Departements Tarn und Doubs der Fall. Am Samstag, dem 17. Februar, kehrten die Traktoren nach Gaillac (Departement Tarn) zurück. Von dort war die Protestbewegung der Landwirte vor einigen Wochen ausgegangen. Diesmal entschieden die protestierenden Bauern sich dafür, eine Mauer vor dem Zentrum für öffentliche Finanzen in Gaillac zu errichten. „Wir bauen eine Mauer, weil wir im Moment den Eindruck haben, dass die Regierung, dass Herr Attal, gegen eine Mauer anläuft, nämlich die Zentralverwaltung“, erklärt Marie-Line Bruel, Ko-Präsidentin der bauerngewerkschaft FDSEA des Departements Tarn, gegenüber dem Sender Franceinfo. „Es hat sich inhaltlich nichts getan“Dem Aufruf der „Coordination rurale“ folgend, versammelten sich auch 80 Landwirte in Besançon…

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  • Bauernproteste: Milchbauern demonstrieren zwischen der Nationalversammlung und dem Eiffelturm

    Bauernproteste: Milchbauern demonstrieren zwischen der Nationalversammlung und dem Eiffelturm

    Rund 100 Milchbauern demonstrieren am Dienstag seit 10 Uhr in der französischen Hauptstadt, um bessere Milchpreise zu fordern. Eine Demonstration von Milchbauern wurde für Dienstag, den 13. Februar, am Vormittag zwischen der Nationalversammlung und dem Eiffelturm angesetzt. Etwa 100 Milchbauern versammeln sich ab 10 Uhr vor der Nationalversammlung, um auf ihre Arbeitsbedingungen und den niedrigen Milchpreis aufmerksam zu machen. Anschließend wollen sie unter dem Eiffelturm kostenlos Milch verteilen.

    Die APLI (Vereinigung der unabhängigen Milcherzeuger) hat die Bewegung ins Leben gerufen. „Heute ist die Regierung dabei, kleine Maßnahmen umzusetzen, um zu versuchen, die Landwirten zu beruhigen, aber das Problem ist viel schwerwiegender, es ist strukturell, und es ist ein Preisproblem“, erklärte Adrien Lefèvre, Sprecher des Verbands, gegenüber dem Sender France Bleu Paris. Adrien Lefèvre verweist insbesondere auf unlauteren W…

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  • Französische Landwirte: Gewerkschaft FNSEA erwägt Wiederaufnahme der Protestaktionen

    Französische Landwirte: Gewerkschaft FNSEA erwägt Wiederaufnahme der Protestaktionen

    Nach zwei Wochen Straßenblockaden und teilweise tumultartigen Aktionen stoppten die französischen Landwirte Anfang Februar nach mehreren Ankündigungen von Premierminister Gabriel Attal vorläufig ihren Protest.

    „Es gab nicht einmal den Anfang von Gesprächen“. Der Präsident der Landwirtschafts-Gewerkschaft FNSEA, Arnaud Rousseau, warnte die Regierung am Sonntag, dem 11. Februar, 12 Tage vor der Eröffnung der großen Landwirtschaftsmesse, die vom 24. Februar bis zum 3. März in Paris stattfindet. Als Gast des Senders BFTMV zog der Chef der größten Bauerngewerkschaft eine Wiederaufnahme der Aktionen der Landwirte in Betracht, wenn bis dahin keine konkreten Anstrengungen unternommen würden. „Wir sind nicht im richtigen Tempo (…), wir müssen das Tempo beschleunigen“, warnte Rousseau.

    Arnaud Rousseau erklärte, dass er zwar am Dienstagnachmittag von Premierminister Gabriel Attal empfangen werden solle, aber „seit 10 Tagen“ und der Aussetzung der Blockaden und Aktionen der Landwirte habe es „kein Ministertreffen“ gegeben, weder mit dem Landwirtschaftsminister noch mit dem Premierminister. „Wir haben sehr konkrete Vorschläge auf den Tisch gelegt (…). Wenn man sich über uns lustig macht, könnte der Empfang des Staatspräsidenten am Tag der Eröffnung der Messe natürlich nicht unter den klassischen Bedingungen stattfinden“, warnte Arnaud Rousseau.

    Nach zwei Wochen Straßenblockaden und teilweise tumultartigen Aktionen brachen die Demonstranten Anfang Februar nach drei Ankündigungen des neuen Premierministers Gabriel Attal zu so unterschiedlichen Themen wie Pestiziden, Renten für Landwirte oder synthetisch hergestelltem Fleisch ihre Proteste ab. „Wir wollen konkrete Entscheidungen sehen, die sich in den Betrieben bemerkbar machen“, sagte der Chef der FNSEA, auch wenn „wir verstehen, dass wir, was ein neues Gesetz betrifft, etwas Zeit brauchen“.

  • „Die Supermärkte ziehen uns nackt aus“ – Landwirte lassen in Supermarkt die Hüllen fallen

    „Die Supermärkte ziehen uns nackt aus“ – Landwirte lassen in Supermarkt die Hüllen fallen

    Landwirte haben sich in einem Carrefour-Supermarkt in Lescar, in der Nähe von Pau (Pyrénées-Atlantiques), ausgezogen, um ihre schlechten Lebensbedingungen und die großen Gewinnspannen der Industrie und des Handels anzuprangern.

    Kein Verspritzen von Gülle oder verschütteter Mist. Am Samstag, dem 3. Februar, zogen Landwirte der Confédération Paysanne stattdessen ihre Kleider aus. Sie taten das im Hypermarkt Carrefour in Lescar, in der Nähe von Pau (Departement Pyrénées-Atlantiques) vor den Augen der verblüfften und belustigten Kunden. Die Landwirte wollten damit ihre Lebensbedingungen und die Gewinnspannen der Industrie und des Handels anprangern.

    „Die Supermärkte und die Agrarindustrie ziehen uns nackt aus“, sagt Étienne Breton, Sprecher der Confédération paysanne du Béarn, in der Zeitung SudOuest. „Das monatliche Einkommen aus der Tätigkeit der Bauern liegt im Durchschnitt bei 1.200 Euro. Wenn man bedenkt, dass der Berufsstand durchschnittlich 55 Stunden pro Woche arbeitet, macht das 5,50 Euro pro Stunde (…) Hinter diesen Zahlen verbergen sich große Unterschiede, wie die 20 % der Bauern, die überhaupt kein Einkommen erzielen können“.

    Die 40 Landwirte aus den Departements Pyrénées-Atlantiques, Gers und Hautes-Pyrénées, die an der Aktion teilnahmen, haben vor sich Produkte ausländischer Herkunft gehortet. Im Visier hatten sie auch die Macht der „Einkaufszentralen, die allein über den Wert der Agrar- und Lebensmittelproduktion entscheiden“.

  • Bauernproteste: Traktoren in Rom, Blockade des Frankfurter Flughafens, Demonstration in Genf…

    Bauernproteste: Traktoren in Rom, Blockade des Frankfurter Flughafens, Demonstration in Genf…

    In Frankreich kehrt allmählich wieder Ruhe ein, aber in anderen Ländern Europas sind protestierende Landwirte immer noch lautstark zu hören. Ein Überblick über die Wut der europäischen Landwirte.

    Die Mobilisierung der europäischen Landwirte, die in allen Ländern eine Verbesserung ihrer Einkommen fordern, setzte sich am Samstag fort, wenn auch uneinheitlich. Demonstrationen fanden in Deutschland, der Schweiz und Italien statt, wo die Bauern Richtung Rom marschierten. In Rumänien und Frankreich hingegen verlor die Bewegung an Schwung und die Landwirte beendeten die Straßenblockaden.

    Die Europäische Kommission versprach am Donnerstag Maßnahmen, um die „legitimen Interessen“ der Landwirte in der EU zu schützen, indem sie unter anderem den „Verwaltungsaufwand“ im Rahmen der kritisierten Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) reduzieren werde. So hofft man in Brüssel, die Wut der Landwirte in der EU zu beruhigen.

    Die Forderungen der europäischen Landwirte sind in allen Ländern weitgehend identisch: zu komplexe EU-Politik, zu niedrige Einkommen, Inflation, ausländische Konkurrenz, Anhäufung von Normen, steigende Treibstoffpreise.

    In Italien fuhren Landwirte mit fast 150 Traktorenin Richtung der Hauptstadt Rom, und kündigten ihre baldige Ankunft an. Die wütenden italienischen Bauern, die in einem Konvoi in der Nähe einer wichtigen Autobahnachse auffuhren, fordern eine Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen und ihres Einkommens. „Wir werden nach Rom gehen, alle zusammen“, sagte einer der Demonstranten, ohne jedoch ein genaues Datum zu nennen. Die italienischen Landwirte fordern seit Tagen eine Audienz bei der Regierung der ultrakonservativen Premierministerin Giorgia Meloni, ohne bislang eine Antwort erhalten zu haben.

    Störungen am Frankfurter Flughafen
    In Deutschland haben mehrere hundert Landwirte in Traktoren, die sich gegen eine geplante Kürzung der Dieselsubventionen wehren, am Samstag bis zum frühen Nachmittag die Zufahrt zum Frankfurter Flughafen gestört, wie die Polizei von Frankfurt mitteilte. Gegen Mittag schätzte die Polizei, dass 400 Traktoren an der Demonstration teilnahmen, der Hessische Landesbauernverband sprach von bis zu 1.000 Traktoren.

    Auch die Schweiz erlebte am Samstag ihre erste Bauerndemonstration. Ein Zug von etwa 30 Traktoren zog durch die Straßen von Genf, um die „Revolte“ und die Forderungen der Schweizer Bauern zum Ausdruck zu bringen. „Dies ist die erste Bauernversammlung in der Schweiz nach den Demonstrationen und Blockaden, die überall in Europa stattfinden. In der Schweiz sagen viele Leute, dass die Situation anders ist und dass wir nicht unter der Politik der EU leiden, aber in Wirklichkeit erleben wir trotzdem die gleiche Art von Problemen“, sagte Eline Müller, Gewerkschaftssekretärin von Uniterre, die die Baurendemonstration organisiert hatte, gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP.

    Aktionen in Spanien mindestens bis zum 13. Februar geplant.
    In Spanien kündigten die drei größten Bauerngewerkschaften am Freitag nach einem Treffen mit dem Landwirtschaftsminister an, dass sie ihre Mobilisierung fortsetzen würden. In den kommenden Wochen sind eine Reihe von Demonstrationen im ganzen Land geplant, unter anderem am 13. Februar in Barcelona. Die Gewerkschaften beklagen „zunehmende Frustration und Unbehagen“ im Agrarsektor in Spanien, dem größten europäischen Exportland für Obst und Gemüse.

    Blockaden auf niederländischen und belgischen Straßen.
    In den Niederlanden führten Landwirte am Freitagabend mehrere Protestaktionen auf Autobahnen durch und blockierten kurzzeitig eine Autobahn nördlich von Amsterdam, wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP berichtete. Belgische Landwirte blockierte teilweise die Grenze zu Belgien, wie die belgische Nachrichtenagentur Belga berichtete. Die meisten Blockaden in Belgien wurden am Freitag zwar aufgehoben, darunter auch die Blockade des Hafens von Zeebrugge, aber mehrere Verteilzentren von Supermarktketten waren laut Belga auch am Samstag weiterhin blockiert.

    Sieg für rumänische Landwirte
    In Rumänien haben Landwirte und Spediteure, die zu den ersten in Europa gehörten, die ihren „Überdruss“ durch die Blockade von Straßen zum Ausdruck brachten, am Samstag damit begonnen, ihre Lager abzubauen, nachdem eine Einigung mit der Regierung angekündigt worden war. Die Demonstranten seien „zufrieden“, dass sie einen Platz am Verhandlungstisch erhalten hätten, sagte einer ihrer Vertreter, Danut Andrus, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.