Schlagwort: Bargeld

  • Alles bar oder gar nicht: Wie Gastronomen im Gard mit einem Spezialmenü protestieren

    Alles bar oder gar nicht: Wie Gastronomen im Gard mit einem Spezialmenü protestieren

    Manchmal beginnt der Protest mit einem Teller Pasta. Während Frankreich sich auf einen heißen Herbst vorbereitet und für den 10. September zur landesweiten Mobilisierung unter dem Motto „Bloquons tout“ – „Blockieren wir alles“ – aufgerufen wird, sorgen Gastronominnen und Gastronomen im südfranzösischen Département Gard für Aufmerksamkeit. Ihr Mittel der Wahl: ein Menü, das nur in bar bezahlt werden darf. Kein Kartenterminal, kein QR-Code, kein Handy – einfach Scheine und Münzen auf den Tisch. Eine kleine Geste mit großer Wirkung. Kulinarische Rebellion in Nîmes, Alès und Le Vigan In mehreren Städten des Gard – darunter die geschichtsträchtige Römerstadt Nîmes, das industriell geprägte Alès und das ländliche Le Vigan – haben Restaurants ein „Menu Bloquons tout“ auf die Karte gesetzt. Der Clou: Es wird nur gegen Bargeld serviert. Kein Trinkgeld über die App, keine Bezahlung mit Karte – nur Cash ist King. Doch es geht um mehr als nur Zahlungsmethoden. Die Aktion ist eine Reaktion auf eine…

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  • Ein Eimer voller Geld: Rätsel um einen kuriosen Fund in Clermont-Ferrand

    Ein Eimer voller Geld: Rätsel um einen kuriosen Fund in Clermont-Ferrand

    Manchmal schreibt das Leben Geschichten, die klingen wie aus einem Drehbuch für eine Krimikomödie. Ende August fand ein Mann in Clermont-Ferrand auf der Place de Verdun einen knallorangen Plastikeimer. Darin: mehrere Hundert Euro in bar. Kein Portemonnaie, keine Notiz, kein Hinweis, wem das Geld gehören könnte – nur ein Eimer voller Scheine, mitten im Herzen der Stadt. Die Szene hätte auch aus einem Film stammen können. Ein Mann geht über den Platz, stolpert über einen unscheinbaren Eimer, hebt den Deckel – und blickt auf ein kleines Vermögen. Statt es still und heimlich einzustecken, bringt er seinen Fund zur Polizei. Ein Schritt, der so manchem im Netz Bewunderung abverlangt, während andere sich fragen: Wer lässt bitteschön einen Eimer voller Bargeld stehen? Von Skepsis bis Staunen Die Gendarmerie im Puy-de-Dôme bestätigte den Vorfall offiziell und betonte, es handele sich keineswegs um einen Scherz. Doch in den sozialen Netzwerken schossen die Spekulationen ins Kraut. Einige witzelt…

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  • Bargeld abschaffen gegen Drogenhandel – geniale Idee oder großer Irrtum?

    Bargeld abschaffen gegen Drogenhandel – geniale Idee oder großer Irrtum?

    Frankreichs Justizminister Gérald Darmanin hat am 22. Mai 2025 für ordentlich Zündstoff gesorgt. In einer Anhörung vor der Untersuchungskommission des Senats zur Finanzkriminalität schlug er etwas vor, das für viele wie ein Paukenschlag klang: Die vollständige Abschaffung von Bargeld. Ziel sei es, dem Drogenhandel den Wind aus den Segeln zu nehmen – denn ohne anonymes Geld ließen sich kriminelle Geldflüsse besser verfolgen. Doch was nach einem klaren Schnitt klingt, sorgt für ein emotional aufgeladenes Streitgespräch über Sicherheit, Kontrolle, Freiheit und Alltag.

    Bargeld – das Schmiermittel der Unterwelt? Darmanin argumentiert mit Nachdruck: Bargeld ermögliche aufgrund seiner Anonymität illegale Geschäfte aller Art. Bei Dealern, bei Schwarzarbeit oder Steuerbetrug – überall dort, wo niemand Spuren hinterlassen will, klackert und raschelt es in den Taschen. „Ein Großteil der Alltagskriminalität und selbst organisierter Banden läuft über Bargeld“, so seine Aussage. Das klingt zunächst…

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  • Kommentar: Bremsen Sie sich, Herr Darmanin!

    Kommentar: Bremsen Sie sich, Herr Darmanin!

    Manchmal fragt man sich, ob Politiker eigentlich noch wissen, wie normale Menschen leben. Gérald Darmanin, Frankreichs Justizminister, schlägt allen Ernstes vor, das Bargeld abzuschaffen – um den Drogenhandel zu bekämpfen. Ein Vorschlag, der klingt, als hätte er ihn zwischen zwei Meetings mit Beratern für „innere Sicherheit“ und „digitale Zukunft“ mal eben aus dem Hut gezogen. Und dabei vergessen: Bargeld ist kein Problem – es ist für viele ein letzter Halt.

    Es geht hier nicht nur um Scheine und Münzen.

    Es geht um Vertrauen. Um Freiheit. Um das Gefühl, selbst zu bestimmen, wie man mit seinem Geld umgeht. Um die Oma auf dem Wochenmarkt, die ihre Erdbeeren verkauft – für Bargeld. Um den Bauarbeiter, der am Wochenende ein bisschen was nebenbei macht – bar. Um die Friseurin, die sich das Monatsende mit ein paar 10-Euro-Scheinen Trinkgeld rettet – bar. Um all die Menschen, die nicht jeden Schritt digital dokumentieren wollen.

    Drogenhandel bekämpfen, schön und gut. Aber mit einem Vorschlag, der das Leben von Millionen verändert und kriminalisiert, wer Bargeld nutzt? Das ist übergriffig. Und gefährlich.

    Natürlich ist der digitale Zahlungsverkehr praktisch. Natürlich soll man Verbrechen verfolgen können. Aber nicht um den Preis der Selbstbestimmung. Und nicht mit einem Vorschlag, der suggeriert: Wer bar zahlt, hat etwas zu verbergen.

    Ganz ehrlich: Wie wäre es, Herr Minister, wenn Sie zuerst bei den wirklichen Problemen ansetzen – bei maroden Ermittlungsstrukturen, bei überlasteten Polizeieinheiten, bei korrupten Netzwerken? Da wäre genug zu tun.

    Was Sie da vorhaben, ist ein Generalverdacht gegen alle. Und das ist nicht mutig – das ist bequem. Und ignorant.

    Bremsen Sie sich, Herr Darmanin! Bevor wir in einem Land aufwachen, in dem man für einen Fünfziger bar schon schief angeschaut wird. Das wollen wir nicht.

    Und das brauchen wir auch nicht.

    Von C. Hatty

  • Verbot von Bargeld? Justizminister Darmanin entfacht Debatte über radikale Anti-Drogen-Maßnahme

    Verbot von Bargeld? Justizminister Darmanin entfacht Debatte über radikale Anti-Drogen-Maßnahme

    Ein Vorschlag mit Sprengkraft: Gérald Darmanin, Frankreichs Justizminister, hat am 22. Mai 2025 während einer Anhörung vor dem Senat eine Idee geäußert, die für viel Wirbel sorgt – er will das Bargeld abschaffen. Sein Ziel? Drogenhandel erschweren, Geldflüsse nachvollziehbarer machen und die Kontrolle über illegale Finanzströme zurückgewinnen. Doch so simpel, wie es klingt, ist es natürlich nicht. Digital gegen Drogen Darmanin argumentiert, dass die Bargeldabschaffung ein entscheidender Schritt im Kampf gegen das organisierte Verbrechen sein könnte. Denn: Illegale Deals laufen meist über Bargeld. Keine Spuren, keine Konten, keine Namen – das lieben Drogendealer. Ohne Bares würden diese Machenschaften erheblich erschwert, meint der Minister. Dabei gibt er offen zu: Die Maßnahme würde das Drogenproblem nicht aus der Welt schaffen. Aber sie könnte vielen Beteiligten das Leben schwerer machen – insbesondere denen, die sich bislang unter dem Radar der Finanzkontrolle bewegten. Kritische Sti…

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  • Beschlagnahme durch den Zoll: 400.000 € in Schuhkartons versteckt

    Beschlagnahme durch den Zoll: 400.000 € in Schuhkartons versteckt

    Bei einer Autobahnkontrolle beschlagnahmten die Zollbeamten im Departement Aveyron 400.000 Euro in 100- und 50-Euro-Scheinen, die in Schuhkartons versteckt waren. Auf der Autobahn A75 führten die Zollbeamten von Millau (Aveyron) zu Beginn des Sommers eine ganz gewöhnliche Kontrolle durch. Was jedoch nicht normal war, war die Summe, die in einem der kontrollierten Fahrzeuge entdeckt wurde, wie die Zeitung Midi Libre berichtet. Anstelle des Reserverads entdeckten die Zollbeamten verschiedene Schuhkartons. Neugierig geworden, kontrollierten sie den Inhalt und entdeckten viele Geldbündel. Insgesamt wurden 400.000 bei der Einreise nach Frankreich nicht deklarierte Euro gefunden, eine illegal transportierte Summe, die laut dem britischen Besitzer der Schuhkartons für die Bezahlung einer Druckmaschine in Polen verwendet werden sollte. Mit dieser Summe gelang der Zollbrigade in Millau eine Rekordbeschlagnahme. Das Fahrzeug befand sich auf der Reise von Spanien nach Paris über die A75. Die Zeitung Midi Libre berichtet außerdem, dass einige Tage vor dieser Beschlagnahmung schon andere Bündel mit 50-Euro-Scheinen in einem Fahrzeug entdeckt worden waren, das von Spanien nach England unterwegs war. Außerdem wurden bei weiteren Kontrollen 49.750 Euro und 7 Gramm Cannabis beschlagnahmt.
  • Geldautomaten in Tabakwarengeschäften: Ein zusätzlicher Service für die Kunden

    Geldautomaten in Tabakwarengeschäften: Ein zusätzlicher Service für die Kunden

    In diesem Monat werden in einigen Tabakläden Geldautomaten aufgestellt. Ein neuer Service für die Kunden in einer Zeit, in der die Zahl der Geldautomaten insgesamt abnimmt.

    Im Laufe des Monats November werden in 25 Tabakgeschäften Geldautomaten in Betrieb genommen, wie der Verband der Tabakhändler und Loomis, eine auf Geldtransporte spezialisierte Tochtergesellschaft des schwedischen Securitas-Konzerns, letzte Woche mitteilten. „Es handelt sich um eine Testphase, an der zunächst 25 Tabakgeschäfte in ganz Frankreich beteiligt sind und die sechs Monate dauern wird“, erklärt Gérard Vidal, Vorsitzender des Verbandes der Tabakhändler in der Region Haute-Garonne. Danach werden die etwa 24.000 Einzelhändler in der Region die Wahl haben, ob sie auch diesen neuen Dienst anbieten wollen oder nicht.

    Die Geldautomaten werden in der Verkaufsstelle installiert und nur während der Öffnungszeiten zugänglich sein, was insbesondere für  etwas sensiblere Kunden, wie beispielsweise ältere Menschen, beruhigend sein soll.

    Diversifizierung der Tätigkeiten in Tabakläden
    Seit einigen Jahren diversifizieren die Tabakläden ihre Aktivitäten, da der Absatz von Tabakwaren immer weiter zurückgeht. Kunden können bereits Bußgelder, Steuern und Kantinenrechnungen bezahlen oder sogar Ihre Zugfahrkarten im Tabakladen kaufen.

    Mit den Geldautomaten wollen die Händler ihren Kunden einen zusätzlichen Service zu bieten und sehen darin auch einen Weg, um zusätzliche Kunden anzuziehen und die Verödung der Kleinstädte zu bekämpfen.

    Die Zahl der Geldautomaten auf der Straße nimmt ab
    Der neue Service wird umso inetressanter, da die Zahl der Geldautomaten insgesamt abnimmt. In einigen Städten mit 3.000, 4.000 oder 5.000 Einwohnern gibt es tatsächlich für die Einwohner schon jetzt keine Möglichkeit mehr, bargeld abzuheben.

    Betroffen von der voranschreitenden Schliessung von Bankfilialen und der Abschaffung von Geldautomaten sind besonders Wohngebiete mit vielen Einwohnern. Darunter sind auch ältere Menschen, die sich nicht mehr so leicht fortbewegen können und bisher auf die Bankfiliale in der Nachbarschaft angewiesen waren.

  • Mosel: Zwischen der schmutzigen Wäsche entdeckt eine Reinigung 5.800 Euro in bar

    Mosel: Zwischen der schmutzigen Wäsche entdeckt eine Reinigung 5.800 Euro in bar

    Anfang September entdeckte der Inhaber einer Reinigung im Departement Moselle 5.800 Euro Bargeld in einer Tasche inmitten von Schmutzwäsche.

    „Wir haben keine Geldwäsche betrieben, wir haben es nur gewaschen und dann auf einem Tisch getrocknet.“ Nach dem Starten einer Waschmaschine wurde der Inhaber einer chemischen Reinigung im Departement Moselle auf ein merkwürdiges Geräusch aufmerksam. Als er nachsah, was los war, entdeckte er eine Tasche mit 5.800 Euro in 100- und 200-Euro-Scheinen, berichtet die Zeitung Le Républicain Lorrain.

    Der Besitzer der Tasche, ein treuer Kunde der Reinigung, wurde daraufhin vom Inhaber angerufen. Der Inhaber hatte aus Angst, in ein zwielichtiges Geschäft hineingezogen zu werden, auch die Polizei alarmiert. Der Kunde wartete bis zum nächsten Tag, um seine Wäsche und das Geld, das ihm angeblich nicht gehörte, abzuholen.

    Aber die Polizei stellte die Geldscheine sicher und leitete eine Untersuchung ein, um mehr über die Herkunft des Geldes herauszufinden.

  • Gironde: Mann findet 85.000 Euro zwischen Sperrmüll

    Gironde: Mann findet 85.000 Euro zwischen Sperrmüll

    Auf der zentralen Polizeiwache in Bordeaux präsentierte sich ein Mann den Beamten mit dem erstaunlichen Fund: 85.000 Euro, die er in Merignac (Gironde) in einem Schmuckkästchen zwischen Sperrmüll gefunden hatte.

    Ein Mann machte am Donnerstag, dem 24. Juni, spätabends in Merignac (Gironde) eine ziemlich überraschende Entdeckung. Nach Angaben der Zeitung ‚Sud-Ouest‘ kam ein Mann gegen 23 Uhr zur Polizeiwache in Bordeaux und erklärte, dass er eine Menge Geld in einem Schmuckkästchen gefunden hatte, das in der Avenue Fernand-Grosse auf dem Bürgersteig inmitten von Sperrgut lag.

    Nicht weniger als 85.000 Euro in Banknoten befanden sich in dem Kästchen. Eine sehr hohe Summe, die der Polizei und der Staatsanwaltschaft Anlass für Ermittlungen gab, da es sich dabei um einen Fall mit Hintergrund im Drogenmilieu handeln könnte.

    Ermittlungen begonnen
    Das Kästchen und die darin befindlichen Geldbündel wurden auf Spuren untersucht. Ziel war es, die Identität derjenigen zu ermitteln, die diese Objekte angefasst hatten. Eine Untersuchung wurde eingeleitet und der Sicherheitsbehörde des Departements anvertraut. Der Jackpot kam in einen Tresor und soll laut ‚Sud-Ouest‘ an die Caisse des dépôts et consignations übergeben werden. Ob der ehrliche Finder jemals einen Finderlohn bekommen wird, ist derzeit alles andere als sicher…