Schlagwort: baby

  • Rennes: Neugeborenes in Müllcontainer entdeckt

    Rennes: Neugeborenes in Müllcontainer entdeckt

    Am Freitag, dem 20. Oktober, wurde ein wenige Stunden altes Baby von einem Feuerwehrmann aus einem Müllcontainer gerettet. Das Kind ist bei guter Gesundheit und wurde bis zur Klärung der Hintergründe dem Jugendamt anvertraut.

    Eine Anwohnerin hörte das Weinen des Babys, als sie ihren Müll entsorgen wollte, und schlug Alarm. Ein Feuerwehrmann kletterte mithilfe eines Seils vorsichtig in den in die Erde eingelassenen Container und entdeckte dort ein Neugeborenes. Das Kind, das sich in einem Sack befand, war etwa vier Meter tief in den Müllcontainer geworfen worden. Wie durch ein Wunder überlebte der erst wenige Stunden alte kleine Junge mit gemischter Hautfarbe den Sturz unverletzt. Er wurde in die Kinderabteilung des Krankenhauses von Rennes gebracht. Der Kleine ist bei guter Gesundheit, wiegt 3,03 kg und ist 50 cm groß.

    Der Feuerwehrmann, der den kleinen Jungen gerettet hatte, gab ihm den Namen Noah.

    Die Nachbarschaft, in der das Baby entdeckt wurde, steht unter Schock. „Mir blutet das Herz bei dieser Geschichte, so etwas darf nicht passieren“, klagt Kamel, ein Anwohner gegenüber dem Sender Franceinfo. „Mir wird schlecht, ich bin ganz durcheinander, mir ist übel“, erklärt eine andere Anwohnerin. Das Kind wurde dem Jugendamt des Departements anvertraut. Die Ermittlungen zur Suche nach der Mutter wurden eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft hat ausserdem eine strafrechtliche Untersuchung wegen versuchten Mordes eingeleitet.

  • Jade, Gabriel, Leo – die häufigsten Vornamen in Frankreich im Jahr 2022

    Jade, Gabriel, Leo – die häufigsten Vornamen in Frankreich im Jahr 2022

    Das amtliche Statistikinstitut Insee hat am Dienstag seine Rangliste für die beliebtesten Vornamen des Jahres 2022 veröffentlicht.

    Gabriel für Jungen und Jade für Mädchen. Das sind die beiden Vornamen, die die Hitparade der im Jahr 2022 in den französischen Geburtskliniken am häufigsten vergebenen Vornamen anführen. Das französische Statistikamt Insee hat am Dienstag, dem 4. Juli, die Rangliste der beliebtesten Vornamen bekannt gegeben, die jedes Jahr anhand der Informationen aus den Geburtsregsitern der in Frankreich geborenen Kinder erstellt wird.

    Bei den Mädchen sind demnach Jade (3.420 Mal), Louise (3.412 Mal) und Ambre (3.380 Mal) die am häufigsten gewählten Vornamen. Bei den Jungen entschieden sich die Eltern für Gabriel (4 889), Léo (4 078) und Raphaël (3 798). Diese Zahlen sind jedoch zu relativieren. Jeder dieser Vornamen macht nur zwischen 1 und 1,3 % aller männlichen und weiblichen Vornamen aus, die von den Statistikern des Insee analysiert wurden, da der globale Trend zu mehr Diversität bei der Namensfindung geht.

    Ambre steht bei den Mädchen in 26 Departements an erster Stelle. Dieser Vorname ist oberhalb der Loire beliebt, da er sich mehrheitlich in der Normandie und in der Region Hauts-de-France etabliert hat. Alba, der in 19 Departements an erster Stelle steht, ist eher die Wahl von Eltern, die in der südlichen Hälfte des Landes leben. Louise und Jade schließlich sind Vornamen, die über das ganze Land verstreut gewählt werden. Sie stehen in 15 bzw. 14 Departements an erster Stelle.

    In der Ile-de-France variiert der „Sieger“ je nach Departement: Alma und Louise liegen in Paris gleichauf, Emma in den Hauts-de-Seine oder Lina in Seine-Saint-Denis. In Südfrankreich wurde der Vorname Giulia im Departement Bouches-du-Rhône bevorzugt. In den französischen Überseegebieten wurde der Name Inaya am häufigsten an kleine Mädchen vergeben.

    Bei den Jungen wurde Gabriel in 34 Départements bevorzugt. Wie im Jahr 2021 war dieser Vorname in Paris (331 Geburten in einem Jahr) und im westlichen Teil der Ile-de-France (200 Mal in Hauts-de-Seine) sehr beliebt. Auch in mehreren Gebieten im Südosten Frankreichs, in Auvergne-Rhône-Alpes und an der Côte d’Azur ist er die Nummer 1. Léo führt in 16 Departements, von denen die Hälfte im Nordosten und entlang der Ostgrenze des Hexagons konzentriert sind. Jules ist in 13 Departements führend, aber weniger gleichmäßig verteilt.

    In der Bretagne verdrängten die Raphaels die Malos in den Departements Morbihan und Finistère. In Übersee ist jedes Gebiet anders: Gabriel führt in Guadeloupe, Noah in Martinique, Jayden in Guyana, Liam in La Réunion und Rayane in Mayotte.

  • Demografie: Starker Rückgang der Geburtenrate in Frankreich im Jahr 2022

    Demografie: Starker Rückgang der Geburtenrate in Frankreich im Jahr 2022

    Laut Statistikinstitut Insee gab es in Frankreich 723.000 Geburten im Jahr 2022, 19.000 weniger als im Vorjahr. Das ist wahrscheinlich auf die schwierigere wirtschaftliche Lage der Franzosen zurückzuführen, aber nicht nur.

    Baby Elven wurde vor einigen Tagen in einer Entbindungsstation im Département Val-d’Oise geboren. Für seine Eltern wird dieses Kind das erste und das letzte sein. „Es geht auch darum, Zeit für uns zu haben, für unsere Beschäftigungen, unsere Hobbys“, sagt Charline Houdin, Elvens Mutter, auf dem Sender France 3. Die Entscheidung, nur ein Kind, höchstens zwei, zu bekommen, wird laut Gynäkologen Dr. Zied Takali von französischen Paaren immer häufiger getroffen. „Die wirtschaftliche Konjunktur spielt eine sehr wichtige Rolle. Kinder zu haben ist gut. Sie gut zu erziehen und ihnen eine angemessene Zukunft zu sichern, ist aber viel wichtiger“, erklärt er.

    19.000 weniger Geburten als 2019.
    Die Franzosen bekommen aus beruflichen, finanziellen, umwelt- oder gesundheitsbedingten Gründen immer weniger Kinder. Es gab laut Insee im Jahr 2022 etwa 723.000 Geburten, das sind immerhin 19.000 weniger als im Jahr 2021. „Die Frauen bekommen ihre Kinder immer später. Der beobachtete Rückgang der Geburtenrate kann auch darauf zurückzuführen sein, dass sich das Alter, ab dem man Kinder bekommt, nach hinten verschiebt“, erklärt Sylvie Le Minez, Leiterin der Abteilung für demografische und soziale Studien beim Statistikinstitut Insee. Das Durchschnittsalter bei der ersten Mutterschaft steigt immer weiter an und liegt mittlerweile bei 31 Jahren.

  • In Montreuil wird ein verlassener Säugling in einem Auto gefunden – die Eltern werden gesucht

    In Montreuil wird ein verlassener Säugling in einem Auto gefunden – die Eltern werden gesucht

    Am Sonntagabend wurde in Montreuil (Seine Saint-Denis) ein verlassener Säugling in einem Auto entdeckt. Die Eltern werden derzeit von der Polizei gesucht.

    Am Sonntagabend, 14. August, wurde in Montreuil (Seine-Saint-Denis) ein beunruhigender Fund gemacht. Es war gegen 19.30 Uhr, als eine Passantin ein Neugeborenes entdeckte, das allein in einem Fahrzeug lag. Nach Informationen der Zeitung Le Parisien konnten seine Eltern noch immer nicht gefunden worden.

    Der Passantin gelang es, den Säugling aus dem Fahrzeug zu befreien, da dessen Türen offen waren. Sie verständigte die Polizei und brachte das erst drei Monate alte Baby in das nächstgelegene Krankenhaus. Der Säugling ist gesund: Glücklicherweise war es an diesem Abend nicht zu heiss, denn ein Gewitter hatte die Atmosphäre deutlich abgekühlt.

    Die Polizei interessierte sich zunächst für das sichtbar verwahrloste Fahrzeug. Ersten Ermittlungen zufolge soll sein Besitzer in Aulnay-sous-Bois wohnen. Das Problem: Als das dort wohnende Ehepaar befragt wurde, behaupteten sie, nie dieses Fahrzeug niemals besessen zu haben. Bisher konnte das Kind noch nicht identifiziert werden.

  • Anstieg der Kindersterblichkeit in Frankreich gibt Forschern Rätsel auf

    Anstieg der Kindersterblichkeit in Frankreich gibt Forschern Rätsel auf

    Seit 2012 sterben in Frankreich immer mehr Kinder, bevor sie das erste Lebensjahr vollendet haben. Eine neue Studie, die Anfang März in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift The Lancet veröffentlicht wurde, bestätigt diesen beunruhigenden Trend. Die Gründe für den Anstieg der Kindersterblichkeit bleiben jedoch unbekannt, da es keine umfangreichen epidemiologischen Studien gibt und die Behörden bisher nicht aktiv wurden. Die Säuglingssterblichkeit steigt in Frankreich wieder an, nachdem sie seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs jahrzehntelang gesunken war. Eine Anfang März in der Fachzeitschrift The Lancet veröffentlichte Studie zeigt, dass die Kindersterblichkeitsrate zwischen 2012 und 2019 von 3,32 Todesfällen pro 1.000 Geburten auf 3,56 gestiegen ist, was einem Anstieg um 7% in weniger als 10 Jahren entspricht. Frankreich galt lange Zeit als Musterschüler in diesem Bereich, steht aber nun in Europa ziemlich weit hinten. „Wenn wir die Sterblichkeitsrate von Schweden oder Finnland hätt…

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  • Disneyland Paris: Security hindert eine Mutter am Stillen, um die Kunden nicht zu „schockieren“

    Disneyland Paris: Security hindert eine Mutter am Stillen, um die Kunden nicht zu „schockieren“

    Eine australische Touristin, die am Samstag, den 3. Juli, das Disneyland Paris besuchte, wurde vom Sicherheitspersonal aufgefordert, ihr zwei Monate altes Kind nicht zu stillen. Die Leitung des Freizeitparks entschuldigte sich später.

    Diese australische Touristin wird sich sicherlich an ihren Besuch im Disneyland Paris erinnern. Als sie den Samstag, 3. Juli, im Freizeitpark verbrachte, wurde die Mutter von Sicherheitsleuten angesprochen und aufgefordert, ihr zwei Monate altes Baby nicht zu stillen. Eine andere französische Besucherin, die der Touristin zu Hilfe kam, prangerte die Szene auf Twitter an und erklärte, dass die Mitarbeiter des Parks besorgt waren, dass das Stillen „ausländische Kunden schockieren“ könnte.

    Nachdem der Freizeitpark in den sozialen Netzwerken von vielen Internetnutzern um Erklärung gebeten wurde, entschuldigte sich das Management schließlich öffentlich: „Wir bedauern diese Situation zutiefst und entschuldigen uns noch einmal aufrichtig bei der betroffenen Mutter. Die an sie gerichtete Aufforderung entspricht nicht unseren internen Regeln und Werten. Es gibt keine Einschränkungen für das Stillen im Disneyland Paris.“

    Wenn Disneyland Paris zusichert, Räume anzubieten, in denen stillende Mütter ihr Kind füttern können, dann sollten sie nach Meinung der französischen Besucherin Marie auch „überall stillen können, zumal es in diesem Bereich nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen und manchmal Wartezeiten gibt“, äusserte sie gegenüber der Zeitung Le Parisien.

    Auch Marlène Schiappa, Frankreichs Staatsministerin für Inneres, zuständig für Staatsbürgerschaft, reagierte auf den Vorfall und forderte den Themenpark auf, „Mütter nicht zu stigmatisieren“.

  • Marseille: Eltern mit Covid, ein Baby ohne Identität

    Marseille: Eltern mit Covid, ein Baby ohne Identität

    Noa, ein kleines Mädchen, das weniger als einen Monat alt ist, existiert in den Augen des Gesetzes nicht. Da beide zum Zeitpunkt der Entbindung an Covid litten, waren ihre Eltern nicht in der Lage, ihre Geburt rechtzeitig zu registrieren. Sie ist unwissentlich einer der Kollateralschäden der Covid-Epedemie. Die kleine Noa, geboren am 7. Oktober in Marseille, wird einer offiziellen Identität beraubt, verrät La Provence. Am Tag vor ihrer Geburt wurden ihre Eltern positiv auf das Coronavirus getestet. Infolgedessen entbindet die Mutter in Isolation, und Ruben, ihr Ehemann, kann der Geburt nicht beiwohnen. Nach der Geburt und entsprechend den Empfehlungen der Sozialversicherung bleibt das Paar zu Hause isoliert. Nach einer Isolation von 7 Tagen macht Ruben einen weiteren Test, dessen Ergebnis negativ ist. Dann geht er zum Rathaus, um die Geburt seiner Tochter zu registrieren. Und da begannen die Schwierigkeiten für die Eltern von Noa: „Ivh hätte die Geburt innerhalb von 6 Tagen anmelden mü…

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