Schlagwort: Avenue Foch

  • Affäre Epstein: Neue Spur nach Paris

    Affäre Epstein: Neue Spur nach Paris

    Die Affäre um den US-Financier Jeffrey Epstein entwickelt sich in Frankreich zu einem eigenständigen juristischen und politischen Komplex. Nachdem die Pariser Staatsanwaltschaft Anfang 2026 neue Ermittlungen aufgenommen hatte, melden sich nun weitere mutmaßliche Opfer. Nach Angaben der Pariser Procureure Laure Beccuau wandten sich zuletzt rund zehn zusätzliche Betroffene an die Justiz. Insgesamt hätten inzwischen etwas mehr als zwanzig Personen Kontakt mit den Ermittlungsbehörden aufgenommen. Damit gewinnt ein Fall neue Dynamik, der in Frankreich lange eher am Rand der internationalen Epstein-Aufarbeitung stand. Während sich die öffentliche Aufmerksamkeit bisher vor allem auf die Vereinigten Staaten und Großbritannien konzentrierte, rückt nun zunehmend die Frage in den Mittelpunkt, welche Rolle Paris im Netzwerk des 2019 verstorbenen Multimillionärs spielte. Ermittlungen zu Menschenhandel und Finanzstrukturen Die französische Justiz hatte im Februar 2026 zwei umfassende Untersuchungen …

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  • Ein Pariser Palast als Zankapfel: Äquatorialguinea verklagt Frankreich vor dem IGH

    Ein Pariser Palast als Zankapfel: Äquatorialguinea verklagt Frankreich vor dem IGH

    Am 3. Juli 2025 reichte Äquatorialguinea eine Klage gegen Frankreich beim Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag ein. Hintergrund ist die drohende Veräusserung eines beschlagnahmten Pariser Hôtel particulier an der Avenue Foch. Das Gebäude gehört Teodoro Nguema Obiang Mangue, Vizepräsident des Landes und Sohn des Langzeitpräsidenten Teodoro Obiang Nguema Mbasogo. Mit einem geschätzten Wert von über 100 Millionen Euro ist es eines der prominentesten Vermögensobjekte, die Frankreich im Rahmen seiner Kampagne gegen sogenannte „biens mal acquis“ – unrechtmässig erworbene Vermögenswerte ausländischer Eliten – beschlagnahmt hat. Hintergrund der Beschlagnahme Frankreich hatte das Anwesen bereits 2012 im Zuge strafrechtlicher Ermittlungen gegen Teodorin Obiang wegen Geldwäsche und Veruntreuung öffentlicher Gelder beschlagnahmt. 2017 wurde er in Paris in erster Instanz zu drei Jahren Haft auf Bewährung und 30 Millionen Euro Geldstrafe verurteilt, das Urteil wurde 2020 bestätigt. 2021 ord…

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